Skip to main content

VPN Anbieter Test 2018

Unser Online-Experte Alex hat über 24 VPN-Dienste getestet und stellt euch in diesem ausführlichen Test die 13 besten Anbieter vor. Profitiert von seinen Erfahrungen und vermeidet häufige VPN-Fallen.

Author

von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 16. January 2018

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können euch mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.

In Zeiten von NSA, Vorratsdatenspeicherung und wachsender Cyber-Kriminalität wird der Wunsch nach der eigenen Sicherheit und Anonymität im Netz immer stärker. Darüber hinaus beeinflusst auch die Internet-Zensur einen großen Teil der Webnutzer: In Ländern wie beispielsweise China oder dem Iran sind bestimmte Inhalte gesperrt und können somit nicht abgerufen werden.

Gallery ImageGallery ImageGallery ImageGallery ImageGallery Image

Aber auch in Deutschland werden uns Netflix-Inhalte versagt, die wir uns das ein oder andere Mal sehnlich herbeisehnen würden. Immerhin liest niemand gern die Netflix- oder YouTube-Meldung, dass gewisse Inhalte in diesem oder jenem Land nicht zur Verfügung stünden.

YouTube Meldung Laendersperre

Das muss nicht sein

Ihr seht: Um das Internet als solches noch in voller Freiheit genießen zu können, ohne dass eure sämtlichen Daten gesammelt oder Inhalte zensiert werden, müsst ihr schon selbst das Zepter in die Hand nehmen.

Dieser Ratgeber zeigt euch, wie ihr anonym surft, digitale Inhalte entsperrt und welche Tools und Software ihr benötigt.

An dieser Stelle kommen die VPNs ins Spiel. Die Abkürzung VPN steht für „Virtual Private Network“ und sorgt dafür, dass ihr an jedem Ort der Erde eine möglichst freie und zeitgleich anonymisierte Verbindung zum Internet herstellen könnt.

Als “Alternative” zu einem VPN-Dienst werden immer wieder einfache Proxy-Server genannt. Diese bieten euch allerdings keine Vershclüsselung eurer Daten, sondern verändern nur eure IP-Adresse. Seid ihr daher auf der Suche nach einem Dienst, der eure Daten schützt und eure Anonymität bewahren kann, ist ein VPN-Dienst die bessere Wahl.


Bester VPN
ExpressVPN Test

8,32 USD pro Monat (jährliche Zahlung)

Der beste für Streaming
NordVPN Test

5,75 USD pro Monat (bei jährlicher Zahlung von 69 Dollar)

In Deutschland entwickelt
CyberGhost Test

3,49 € pro Monat (bei einer Einmalzahlung von 90,96€ alle zwei Jahre)

Hotspot Shield Test

6,99 € pro Monat (bei jährlicher Zahlung von 83,88€)

VPN Unlimited Test

2,08 USD pro Monat (bei einer jährlichen Zahlung von 24,99 Dollar)

PureVPN Test

2,91 USD monatlicher Beitrag bei Zahlung von 69,99 Dollar alle zwei Jahre

VyprVPN Test

4,67 € pro Monat (jährliche Zahlung)

HideMyAss Test

5,99 € pro Monat (bei jährlicher Zahlung von 71,88€)

Perfect Privacy Test

8,95 € pro Monat (bei Zahlung von 214,95€ alle zwei Jahre)

Avast SecureLine VPN Test

6,67 € pro Monat (bei jährlicher Zahlung von 79,99€)

AirVPN Test

4,50 € pro Monat bei Zahlung von 54 Euro für 12 Monate

IPVanish Test

6,49 USD pro Monat bei jährlicher Zahlung von 77,99 Dollar

Private Internet Access Test

3,33 USD pro Monat bei jährlicher Zahlung von 39,95 Dollar


Wie funktioniert ein VPN eigentlich?

Ein Virtual Private Network ist einfach gesagt ein Tunnel, durch den ihr eure Daten absichert. Stellt ihr eine VPN-Verbindung her, greift ihr also beispielsweise nicht direkt von eurem Gerät auf eine Website zu, sondern über einen zwischengeschalteten Server. Dadurch verändert die VPN-Verbindung eure IP-Adresse, sodass eure eigene nicht ausgelesen werden kann.

Durch eine VPN-Verbindung bleibt also euer gesamter Datenstrom verschlüsselt und eure Identität geheim.

Welche Sicherheitsmechanismen gibt es dabei?

Um eine schnelle wie sichere Verbindung zu einem VPN-Server herzustellen, könnt ihr unter verschiedenen Protokollen wählen. Dazu zählen OpenVPN, PPTP, L2TP, Ikev2 und SSTP. Damit ihr einen kurzen Überblick darüber habt, welches dieser Protokolle sich wann und wofür am besten eignet, gehen wir dies nun gemeinsam durch, bevor wir tiefer ins Thema VPN einsteigen.

OpenVPN

Dieses Protokoll bietet euch die aktuell stärkste und beste Verbindung an, die ihr nutzen könnt. Mit seiner 256bit-Verschlüsselung ist OpenVPN außerdem das sicherste Protokoll auf dem Markt.

PPTP

PPTP wurde vor längerer Zeit von der Microsoft Corporation entwickelt und gilt nach wie vor als standardmäßiges Protokoll in jedem VPN-Tool. Trotz der 128bit-Verschlüsselung lässt sich dieses Protokoll allerdings leichter knacken als OpenVPN, weshalb PPTP als unsicherer gilt. Daher rate ich euch zur Nutzung von OpenVPN.

L2TP

L2TP ist in der Regel sicher und vertrauenswürdig. Dennoch leidet eure Internetgeschwindigkeit bei dieser Verbindung mehr, als wenn ihr einem der ersten beiden Protokolle treu bleibt.

IKEv2

IKEv2 wurde von Microsoft und Cisco entwickelt und sticht besonders aufgrund seiner hohen Sicherheitsstandards heraus. Außerdem ist diese Technologie noch etwas schneller als L2TP, SSTP und PPTP.

SSTP

SSTP besitzt die Fähigkeit, die meisten Firewalls zu umgehen und gewährleistet für gewöhnlich einen hohen Sicherheitsstandard. Das Protokoll wurde von Microsoft entwickelt und ist daher vollständig im Windows-Betriebssystem integriert.

All das klingt in der Theorie schon einmal passend. Doch natürlich ist auch in dieser Branche Vorsicht geboten. Nicht jeder VPN-Anbieter sorgt für eure Sicherheit oder gar für eure Anonymität. Im Gegenteil – es gibt schwarze Schafe am Markt, auf die ihr besser nicht hereinfallen solltet, wenn euch etwas an euren Daten und an eurer Privatsphäre liegt.

Ich habe für euch 39 VPN-Anbieter getestet und die 13 bedeutendsten Dienste für euch herausgearbeitet. Ganz gleich für welchen Zweck ihr einen VPN-Dienst sucht: In diesem VPN-Test ist für jeden etwas dabei.

Wichtig war mir bei diesem ausführlichen Test außerdem, Anbieter auszuwählen, die sich bereits am Markt bewährt haben. Das ist insofern wichtig, da die Fluktuation der VPN-Anbieter sehr hoch und die VPN-Branche an sich sehr schnelllebig ist.

Wer testet?

Ich habe die vergangenen fünf Jahre als selbstständiger Webdesigner gearbeitet und reise aktuell als Digitaler Nomade und Online-Dienstleister um die Welt. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es mir unterwegs besonders wichtig, eine konstante, sichere und unzensierte Internetverbindung nutzen zu können – schließlich arbeite ich komplett online.

Ich nutze daher seit einigen Jahren einen VPN-Dienst, um diese wichtige Voraussetzung zu erfüllen. Aber keine Sorge – so glatt, wie es klingt, lief es für mich zu Beginn nicht: Ganz zu Anfang habe auch ich die eher unpassenden Anbieter ausgewählt, bin den falschen kostenlosen VPNs „zum Opfer gefallen“ und musste mich einige Zeit in die Welt der VPNs einarbeiten, bevor ich das für mich passende Produkt gefunden habe.

Aber genau durch diesen Prozess kann ich euch sicher unter die Arme greifen, euch bei eurer Entscheidung unterstützen und an den üblichen Fettnäpfchen vorbei lotsen.

Müsst ihr dazu technisches Know-How mitbringen und euch schon mit VPNs befasst haben? Keinesfalls! Ob ihr noch blutige Anfänger in diesem Bereich seid oder schon einige Tools getestet habt, macht keinen Unterschied. Die Tests sind für jeden von euch verständlich – ihr müsst nur wissen, was ihr wollt: Sucht ihr einen Anbieter, um aus allen Ländern der Welt Serien und Filme zu streamen? Liegt euer Fokus auf der maximalen Anonymität? Oder möchtet ihr einfach verschlüsselt, aber dennoch mit maximaler Geschwindigkeit surfen?

Für jedes dieser Anliegen gibt es einen passenden VPN-Dienst. Beginnen wir daher doch einmal mit den beiden Tools, die mir persönlich am besten gefallen haben…

Meine persönlichen Empfehlungen

Mit den Diensten ExpressVPN und NordVPN kann ich euch zwei uneingeschränkte Empfehlungen für VPN-Tools aussprechen. Beide Anbieter haben in meinem Test mit hervorragenden Ergebnissen bestanden und erfüllen jegliche Sicherheitsbedingungen.

Welcher der beiden Dienste für euch passender ist, hängt von euren persönlichen Vorstellungen ab.

Nordvpn Website

Der Internetauftritt von NordVPN

Expressvpn Website

Der Internetauftritt von ExpressVPN

NordVPN eignet sich für besonders sichere Verbindungen. Durch das eingebaute {Double-VPN-Verfahren} sind eure Daten doppelt gesichert. Allerdings müsst ihr auch eine gewisse Geschwindigkeitsreduktion in Kauf nehmen, wenn ihr diese Funktion nutzen möchtet.

Doch auch die Serienliebhaber unter euch werden mit diesem Tool keinen Fehler begehen: NordVPN bietet euch mit der eigenen {Smartplay-Technologie} eine Verbindung an, die sich besonders gut zum Streamen von Serien und Filmen eignet. Wie das im Detail funktioniert, erfahrt ihr im ausführlichen Testbericht zu NordVPN.

ExpressVPN ist derweil der flexiblere Anbieter und unterstützt nicht nur Computer, mobile Geräte und diverse Browser, sondern hat ebenfalls Softwares für die verschiedensten Konsolen, Smart TVs und Router im Angebot. Auch die Auswahl an möglichen Serverstandorten, mit denen ihr euch verbinden könnt, ist eine der größten im gesamten VPN-Test.

Beide Anbieter heben sich schon auf den ersten Blick also sichtlich von der breit gefächerten Konkurrenz ab. In meinem großen VPN-Test achte ich besonders darauf, wie gut sich ein Tool mobil nutzen lässt, da die Nutzung von mobilen Geräten stetig ansteigt.

Gibt es spezielle Dienste, die sich für Smartphones am besten eignen?

Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Installation leicht vonstatten geht und ihr die App intuitiv bedienen könnt. Natürlich sollten auch Sicherheitsvorkehrungen und die Internetgeschwindigkeit stimmen.

Auch in dieser Kategorie sind NordVPN und ExpressVPN nicht schlecht aufgestellt. Allerdings gibt es mit CyberGhost einen VPN-Dienst, der meiner Meinung nach die beste und simpelste Smartphone-App stellt.

Cyberghost Website Mobil

Der Internetauftritt von CyberGhost auf mobilen Geräten

CyberGhost bietet euch drei verschiedene Modi für verschiedene Zwecke an, um euch mit einem VPN zu verbinden. Allen voran könnt ihr euch klassisch mit einem Standort verbinden, um für eure Sicherheit zu sorgen. Diese Einstellungen fallen unter den Modus „Hotspot Sicherheit“.

Cyberghost Hotspot Sicherheit

Der “Hotspot-Sicherheit”-Modus am Smartphone

Cyberghost gesichertes Streaming

Der Streaming-Modus am Smartphone

Außerdem könnt ihr in der mobilen App auch gesondert einen Streaming-Modus auswählen, der euch mit dem schnellsten Server verbindet.

Legt ihr besonderen Wert auf eure Anonymität, steht euch zu guter Letzt auch das „Anonyme Surfing“ offen, das nicht nur die Verbindung zu einem VPN-Server herstellt, sondern ebenfalls den eingebauten Schutz gegen Online-Tracking aktiviert.

Cyberghost anonymes Surfing

Der 'Anonymes Surfing'-Modus am Smartphone

Ihr merkt sicher schon, dass die mobile App von CyberGhost mit einigen Funktionen aufwartet, die meines Empfindens nach besonders leicht zu bedienen sind. Das ist für einen VPN-Anbieter nicht unbedingt selbstverständlich. Oft sind Funktionen verschachtelt und nur auf englischer Sprache verfügbar. CyberGhost löst diese Herausforderung daher sichtlich am besten.

An dieser Stelle muss ich euch von einem Anbieter dringend abraten, der sozusagen ein „Wolf im Schafspelz“ ist: Hotspot Shield überzeugt zwar auf den ersten Blick mit einer sauberen Benutzeroberfläche und tollem Design, entpuppt sich aber bei genauerem Betrachten als nahezu funktionslos.

Hotspotshield Website

Der Internetauftritt von Hotspot Shield

Fallt daher nicht auf diesen Anbieter herein. Später werde ich noch genauer auf dieses hinterlistige Tool zu sprechen kommen.

Welche Anbieter eignen sich besonders für Streaming-Dienste?

Neben der mobilen Nutzung von VPNs möchtet ihr sicher nicht auf die üblichen Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder Hulu verzichten. Deshalb gebe ich euch auch hier meine persönlichen Empfehlungen mit auf den Weg, da nicht jeder VPN-Anbieter das Streaming von Serien und Filmen über YouTube, BBC, Netflix, Amazon Prime und Co. ermöglicht. Einige bieten diese Möglichkeit sogar überhaupt nicht an.

Seid ihr auf der Suche nach einem passenden Dienst, bei dem das Streaming unkompliziert und zügig vonstatten geht, rate ich euch zu PureVPN oder den eben angesprochenen Dienst NordVPN. Beide haben unter diesem speziellen Blickpunkt am besten abgeschnitten und eignen sich somit besonders gut für Online-Streaming.

Das Streaming mit NordVPN verläuft durch das oben angesprochene Smartplay äußerst zügig und problemlos. Verbindet euch dazu einfach mit einem der kompatiblen Server, ruft die Netflix-Website auf und wählt eure Lieblingsserie aus.

PureVPN dagegen wartet mit seinem {SmartDNS}-Service auf. Möchtet ihr hier auf Netflix zugreifen, wählt ihr am besten vor der Verbindung zu einem Server den SmartDNS-Modus aus und lasst euch verbinden. Eure Geschwindigkeit wird dadurch nicht beeinflusst. Eure Sicherheit ist allerdings nicht ganz so hoch wie im „klassischen“ Verbindungsmodus, da hier nicht eure gesamten Daten durch einen VPN-Tunnel geleitet werden. SmartDNS simuliert nur eine andere geographische Position, um die Blockade von Streaming-Diensten zu umgehen. Somit bleibt eine schnelle Internetverbindung gewährleistet, eure Anonymität und euer Datenschutz hingegen nicht.

Purevpn Website

Der Internetauftritt von PureVPN

Wenn ihr mehr zu PureVPNs SmartDNS-Modus erfahren möchtet, taucht am besten in den großen Pure-VPN Testbericht ein.

Die Testsieger im Schnelldurchlauf

Am besten abgeschnitten haben in meinem VPN-Test NordVPN und ExpressVPN. Beide Tools warten mit einer enormen Bandbreite an eigenen Funktionen und unterstützten Geräten auf, sodass selbst Konkurrenten wie CyberGhost nicht mithalten können.

ExpressVPN zeichnet sich derweil durch eine außerordentlich breit gefächerte Standortauswahl aus. Nur HideMyAss hat in diesem Punkt mehr Möglichkeiten anzubieten, weshalb ich euch aber längst nicht zu diesem Tool raten würde. Darüber hinaus bleibt ihr bei ExpressVPN übrigens anonym: Bei der Anmeldung verlangt der Dienst keinerlei persönliche Daten von euch und auch bei der Zahlung könnt ihr Bitcoin nutzen, sodass ihr vollkommen unerkannt bleibt.

Letzten Endes begeisterte mich bei diesem Programm, dass ihr es sehr einfach bedienen könnt und auch das Layout modern und simpel daherkommt. Ähnlich wie bei NordVPN sind die relevantesten Funktionen einfach aufzufinden und gut strukturiert angelegt.

Bei NordVPN gefällt mir besonders die {Double-VPN}-Technologie, die eure Verbindung zwar etwas verlangsamt, eure Sicherheit allerdings massiv erhöht. Außerdem könnt ihr mit diesem Dienst gleich sechs Geräte pro Account verknüpfen, was einer der absoluten Spitzenwerte in unserem Test ist.

Dank Bitcoin-Zahlung und keinerlei Datenerhebung läut die Anmeldung auch hier anonym ab.

Beide Anbieter bringen es übrigens auch zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis: Bei NordVPN zahlt ihr für einen Jahres-Account 5,75 Dollar pro Monat, bei ExpressVPN 8,32 Dollar pro Monat.

Zwar gibt es auch günstigere Anbieter, jedoch können diese funktionell mit unseren Testsiegern nicht mithalten. Einer dieser günstigeren Anbieter ist zum Beispiel Private Internet Access, bei dem ihr bei jährlicher Abrechnung lediglich 3,33 Dollar pro Monat zahlt.

Pia Website

Der Internetauftritt von Private Internet Access

Seid ihr hingegen auf der Suche nach einem kostenlosen VPN, hilft euch sicher unser {Ratgeber-Artikel zu diesem Thema} weiter.

Die besten kostenlosen VPNs im Test

Um diese Frage zu beantworten, müsst ihr euch über eure Ansprüche klar werden. Es gibt durchaus kostenfreie VPN-Dienste, die euch einen guten Einstieg in die Welt der VPNs gewährleisten. Ein rundum vollständiger Schutz eurer Daten sowie eine komplette Anonymisierung erfolgt dabei aber nicht.

NameVollkommen Gratis oder Testversion?Sonstige BeschränkungenBesonderheiten
TunnelBearTestversionMax. 500 MB DatenvolumenBesonders einfaches Tool für Anfänger
{CyberGhost}TestversionMax. Nutzungsdauer von 3 Stunden am Stück, wenig ServerKomfortable mobile Version
SaferVPNTestversionNur 24 Stunden kostenlos, danach Kauf notwendigKompletter Funktionsumfang offen zugänglich
{Hotspot Shield}TestversionWenig Server, kein Netflix, kaum FunktionenSehr simple Software
Hide.meTestversionMax. 2 GB Datenvolumen, nur 3 von 30 Servern verfügbarKomplett deutschsprachig

Außerdem gibt es bei kostenfreien Diensten Beschränkungen, denen ihr bei kostenpflichtigen Programmen nicht unterliegt: Oftmals wird eure Geschwindigkeit gedrosselt, das zu verbrauchende Datenvolumen gedeckelt oder die Anzahl verfügbarer Server eingeschränkt.

Daher empfehle ich euch kostenfreie Anbieter nur dann zu nutzen, wenn ihr mit dem Thema „VPN“ und einiger Software erst einmal warm werden möchtet. Für einen dauerhaften und professionellen Umgang, der euch ernsthaft schützen und nutzen soll, solltet ihr immer auf einen kostenpflichtigen Anbieter zurückgreifen.

Einen Kompromiss könnte beispielsweise CyberGhost sein: Hier könnt ihr die Software völlig ohne Anmeldung herunterladen und ebenfalls kostenfrei nutzen. Allerdings seid ihr in der Auswahl eurer Server beschränkt und könnt nicht den vollen Funktionsumfang nutzen. Findet ihr aber Gefallen an diesem VPN ist das Upgrade ohne weiteres möglich – und habt euch bereits an die Software gewöhnt.

Dennoch ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt: In meinem Test ist mir auch das ein oder andere schwarze Schaf untergekommen, dem ihr besser entgehen solltet. So zum Beispiel Hotspot Shield:

Hotspot Shield fällt zwar in die Kategorie der kostenpflichtigen Anbieter, bietet euch aber kaum mehr als ein kostenloser VPN-Dienst. Die absoluten Standardfunktionen sind vorhanden, eine VPN-Verbindung kann hergestellt werden – alles weitere lässt aber zu wünschen übrig. Die Anmeldung über einen Mac drängt euch zu einer doppelten Accounterstellung durch den Mac App Store und die Sicherheitsvorkehrungen sind alles andere als optimal. Bei Hotspot Shield werden alle Browserdaten gesichert und der Anbieter zeigt sich offen für mögliche behördliche Kooperationen.

Gibt es denn Tools & Funktionen, die alle Anbieter vereinen?

Tatsächlich lassen sich bei vielen kostenpflichtigen VPN-Anbietern einige Gemeinsamkeiten im positiven als auch im negativen Sinn feststellen:

Die meisten VPN-Dienste erleichtern euch die Anmeldung zu großen Teilen. Ihr könnt sehr häufig sogar nur durch die Angabe eurer Mail-Adresse einen Account eröffnen und zügig durch eine Kryptowährung wie Bitcoin zahlen. So bleibt ihr anonym und habt die Registrierung in wenigen Minuten abgeschlossen. Auch der Download und das erste Zurechtfinden im System erleichtern euch viele der Dienste durch eine moderne Benutzeroberfläche, die ihr intuitiv bedienen könnt.

Außerdem könnt ihr mittlerweile viele der Websites in verschiedensten Sprachen abrufen, während sogar einige Tools vollständig in deutscher Sprache funktionieren.

Andererseits mangelt es manchmal an der Geschwindigkeit. So konnte ich zum Beispiel bei VPN Unlimited Geschwindigkeitseinbußen von 85 Prozent verzeichnen! Doch auch die Herstellung der Verbindung ist bei vielen Anbietern, die eher im Mittelfeld gelandet sind, nicht immer einfach.

VPNUnlimited Website

Der Internetauftritt von VPN Unlimited

So musste ich bei Avast SecureLine VPN schließlich sieben Mal die Verbindung herstellen und abbrechen, bis ich einen funktionstüchtigen Server erreichen konnte. Der zuvor angesprochene Dienst Hotspot Shield weist ebenfalls diese Problematik auf. Kein gutes Zeichen, wenn man bedenkt, dass Hotspot Shield die höchsten Preise der getesteten Anbieter verlangt.

Bevor ihr euch den einzelnen Testberichten widmet, möchte ich euch unser Testsystem und die entsprechenden Kategorien, in denen getestet wurde, vorstellen.

Wie habe ich getestet?

Um den für euch passendsten VPN-Service auszuwählen, habe ich verschiedene Maßstäbe an alle getesteten VPN-Dienste angelegt und diese sorgfältig geprüft. Für jede dieser Kategorien gibt es eine Punktzahl, die maximal bei 100 Punkten liegen kann, sowie eine Einstufung in Noten, die von “exzellent” bis “ungenügend” reichen. Daran erkennt ihr schon im Voraus, welcher Dienst für euch geeignet sein könnte und von welchem ihr eher die Finger lassen solltet.

In folgenden Kategorien habe ich alle Anbieter getestet:

1. Funktionen

Um herauszufinden, ob und wie gut ein VPN-Anbieter zu euch passt, sollten natürlich allen Voran die Funktionen stimmen. Schon in diesem Abschnitt erkennt ihr frühzeitig, ob das VPN-Tool für eure Zwecke taugt. Grundsätzlich gilt: Je breiter und vielfältiger der Funktionsumfang, desto besser.

Besonders wichtig ist mir in dieser Kategorie die Fülle an eigenen individuellen Funktionen des Anbieters, die eurer Sicherheit und Anonymität dienen. Da einige Dienste euch „nur“ eine klassische VPN-Verbindung anbieten und darüber hinaus keine weiteren Features auf die Beine stellen, kommt es hier auf die Alleinstellungsmerkmale des Tools an.

Folgende Fragen werden euch in diesem Abschnitt außerdem beantwortet:

  • Ist ein grundsätzlicher VPN-Schutz gegeben?
  • Ist die Verbindung zu verschiedenen Servern herstellbar?
  • Gibt es eigene Funktionen wie beispielsweise NordVPNs {Double-VPN}, die den Anbieter auszeichnen?
  • Ist das Tool für Online-Streaming geeignet?
  • Gibt es eine Smartphone-App und wenn ja, sind die Funktionen dort ebenso vielfältig?

2. Kosten & Tarife

Selbstredend reicht es nicht aus, die tollsten Funktionen anzubieten, wenn die Preise nicht entsprechend gestaffelt sind. In dieser Kategorie überprüfe ich für euch, inwiefern das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, wie fair die Tarife gestaffelt sind und wo der Anbieter im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenten steht.

Außerdem sehe ich mir auch die angebotenen Laufzeitlängen sowie die maximale Anzahl einsetzbarer Geräte an.

In der folgenden Tabelle erhaltet ihr schon einmal einen kurzen Überblick über die Preisgestaltung der 13 getesteten Anbieter.

VPN-Anbieter       
dreitägige Zahlungmonatlicher Zahlungvierteljährlicher Zahlung*halbjährlicher Zahlung*jährlicher Zahlung*2-jähriger Zahlung*Lifetime Tarif
{NordVPN}-11,95 $-7,00 $ (42,00 $)5,75 $ (69,00 $)--
{ExpressVPN}-12,95 $-9,99 $8,32 $--
{CyberGhost}-10,49 €--4,99 € (59,88 €)3,49 € (90,96 €)-
{PureVPN}-11,95 $-8,95 $ (53,70 $)-2,91 $ (69,99 $)-
{VyprVPN}-7,99 € – 11,95 €--4,67 € – 6,67 €--
{Private Internet Access}-6,95 $-5,99 $ (35,95 $)3,33 $ (39,95 $)--
{IP Vanish}-10,00 $8,99 $ (26,99 $)-6,99 $ (77,99 $)--
{Perfect Privacy}-13,49 €11,98 € (35,95 €)10,99 € (65,95 €)10,41 € (124,95 €)8,95 € (214,95 €)-
{AirVPN}1,00 €7,00 €5,00 € (15,00 €)5,00 € (30,00 €)4,50 € (54,00 €)--
{Avast SecureLine VPN}----6,67 € (79,99 € für max. 5 Geräte)

4,99 € (59,99 € für eine Desktop
--

* Kompletter Zahlbetrag in Klammern, Stand: Dezember 2017

3. Benutzerfreundlichkeit

Neben einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis spielt die Benutzerfreundlichkeit eine große Rolle. Was nutzen euch schon die besten Funktionen, wenn ihr sie nicht bedienen könnt? Richtig: Gar nichts.

Deshalb untersuche ich in diesem Abschnitt regelmäßig die Einfachheit der Plattform sowie dessen Bedienung. Tatsächlich musste ich feststellen: Auch im Jahre 2017 sind Anbieter wie beispielsweise AirVPN dabei, die weder eine moderne Benutzeroberfläche pflegen, noch die Installation oder die mobile Anwendung erleichtern. Zwar ist die AirVPN-Software mit ausreichend Funktionen bestückt, diese ist jedoch für Nutzer ohne technisches Hintergrundwissen kaum zu bedienen und nur schwer zu erreichen.

In der Kategorie „Benutzerfreundlichkeit“ stelle ich daher folgende maßgebliche Fragen, auf die die VPN-Dienste geprüft werden:

  • Wie simpel sind die einzelnen Funktionen zu bedienen?
  • Wie einfach verläuft die Registrierung und der Software-Download?
  • Gleichen sich Smartphone- und Desktop-App in weiten Teilen, sodass die Bedienung leichter fällt?
  • Ist die Software nur auf Englisch oder auch auf Deutsch verfügbar und verständlich?
  • Gibt es womöglich eine kurze Einführung in die Software, sodass euch die Benutzung schon beim ersten Mal leichter fällt?

4. Unterstützte Geräte

Je nachdem, für welche Geräte ihr einen VPN-Dienst benötigt, werdet ihr nicht gleich bei jedem Anbieter fündig. Zwar unterstützen alle Anbieter die gängigen Plattformen Macintosh, iOS, Android und Windows. Dennoch sind Browsererweiterungen, unterstützte Router oder gar Smart-TVs und Konsolen nur allzu häufig Mangelware.

Konsolen und Smart-TVs werden zum Beispiel von den wenigsten Anbietern unterstützt. Hier verweise ich euch deshalb direkt zu unserem Testsieger ExpressVPN, der sich mit der größten Bandbreite an unterstützten Geräten ein echtes Alleinstellungsmerkmal schafft.

Möchtet ihr einen VPN-Dienst an eurem Router einsetzen, hat das natürlich einen großen Vorteil: Alle Endgeräte, die sich mit diesem Router verbinden sind automatisch geschützt.

Sollte das für euch eine interessante Lösung sein, erkennt ihr in der folgenden Tabelle ganz leicht, welcher Anbieter dafür infrage kommt.

 unterstütze Geräte
Betriebssystemmobile BeitriebsystemeBrowsererweiterungRouterSmart-TVKonsolen
VPN AnbieterOS X WindowsAndroidiOS
{NordVPN}Chrome, Firefox
{ExpressVPN}Chrome, Safari, Firefox
{CyberGhost}Chrome
{PureVPN}Chrome, Firefox, Opera
{VyprVPN}
{Private Internet Access}
{IP Vanish}
{Perfect Privacy}✓ (ohne App)✓ (ohne App)
{AirVPN}
{Avast SecureLine VPN}
{Hide My Ass}
{VPN Unlimited}Chrome, Firefox
{Hotspot Shield}

5. Serverstandorte

Ganz abhängig davon, wie variabel ihr mit euren Entscheidungen für den ein oder anderen Serverstandort sein möchtet, solltet ihr ein Tool mit entsprechender Auswahl bevorzugen. Natürlich benötigt ihr nicht unbedingt gleich über 300 Serverstandorte, zwischen denen ihr wählen könnt, so wie es bei Hide My Ass der Fall ist.

Dennoch ist eine gewisse Auswahl an Standorten nicht schlecht. Entscheidend in dieser Kategorie ist daher die Frage, wie viele Server in welchen Ländern verfügbar sind. Außerdem werde ich prüfen, welche Serverstandorte Streamingdienste wie Netflix unterstützen und ob es sich um eigene oder gemietete Server handelt.

Besonders wichtig ist bei den Servern tatsächlich, ob sie gemietet sind oder nicht. Verwendet ein VPN-Anbieter keine eigene, sondern gemietete Hardware, heißt das: Im Zweifelsfall ist der Eigentümer der Hardware gesetzlich dazu verpflichtet, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. In den entsprechenden Protokollen sind deshalb alle eure Daten aufgezeichnet und können auf euch zurückgeführt werden.

Ein VPN-Anbieter mit eigener Hardware ist zwar auch dazu verpflichtet. Wenn er aber nichts loggt, kann er auch nichts herausgeben.

Ein Anbieter, der gemietete Server verwendet ist übrigens VPN Unlimited, von dem ich euch allein aus diesem Grund abrate.

6. Geschwindigkeit

Dass ein VPN eure Geschwindigkeit verlangsamt, sollte euch bewusst sein. Entscheidend ist in dieser Kategorie deshalb: Mit wie vielen Mbit/s an Geschwindigkeitseinbußen müsst ihr bei welchem Dienst rechnen?

Die Einbußen, denen ihr hier gegenübersteht, solltet ihr nicht auf die leichte Schulter nehmen: Im Idealfall möchtet ihr den VPN-Dienst in eurem Alltag sowie zum Streamen von Serien, Filmen und Co. nutzen, sodass eine massiv verlangsamte Geschwindigkeit zu ernsthaften Komplikationen führen könnte.

Sucht ihr einen Anbieter, der euch kaum in eurer Geschwindigkeit bremst und obendrein das Streaming erleichtert, verweise ich euch noch einmal zu NordVPN. Die Geschwindigkeit ist auch bei der Verbindung zu einem Serverstandort vertretbar und durch den {Smartplay-Service} könnt ihr Serien und Filme ungehindert abspielen.

7. Sicherheit & Privatsphäre

Der erste wichtige Schritt, um eure Anonymität zu gewährleisten, beginnt bereits bei eurer Registrierung: Habt ihr hier die Chance euch nur mit einer Mailadresse und einer Bitcoin-Zahlung anzumelden sind das beste Voraussetzungen für eure gewahrte Anonymität.

Allerdings beeinflussen hier auch viele weitere Faktoren das Testergebnis:

  • Verwendet der Anbieter die neueste {OpenVPN-Technologie}, um eure Daten zu verschlüsseln?
  • Welche weiteren Protokolle stehen noch zur Auswahl?
  • Gibt es zusätzliche Features, die zu eurer Sicherheit beitragen?
  • Wo sitzt das Unternehmen, das euch den Dienst zur Verfügung stellt?

Die letzte Frage nach dem Sitz des Unternehmens ist neben allen technischen Vorkehrungen eine äußerst wichtige. Sitzt ein Unternehmen beispielsweise in Panama oder auf den britischen Jungferninseln, gelten andere gesetzliche Vorgaben als in den USA oder Deutschland.

In Panama oder auf den Jungferninseln gilt zum Beispiel kein Gesetz, das die Sicherung eurer Daten anordnet. Der dort ansässige Anbieter ist also von keinerlei Behörden verpflichtet, eure Daten zu sichern, aufzuzeichnen oder gar mit Behörden zu kooperieren.

8. Kundensupport

Auch bei VPN-Diensten kann es gelegentlich zu technischen Problemen oder Unklarheiten eurerseits kommen. Genau dann ist ein guter Support gefragt! In dieser Kategorie gilt daher die Leitfrage: Wie gut und wie schnell kann der jeweilige Anbieter euer Problem lösen?

Die Antwort auf diese Frage hängt selbstverständlich mit dem Angebot an Kontaktmöglichkeiten zusammen. In der Regel könnt ihr zwischen Live-Chats, Hilfe-Foren für Nutzer, Support-Centern, dem klassischen Kontaktformular und sogar das ein oder andere mal einem telefonischen Support wählen.

Ich habe für euch bei jedem Anbieter eine Testanfrage gestartet, um herauszufinden, wie gut der Support tatsächlich funktioniert. Eine Rolle spielt natürlich neben der Schnelligkeit auch die Qualität der Antworten und die Sprache, in welcher der Support zu erreichen ist.

Ihr seht: Um einen VPN-Dienst umfassend bewerten zu können, braucht es mehr als einen kurzen Überblick. Nehmt euch daher die Zeit und seht euch die Testberichte genau an, um euren Favoriten herausfiltern zu können.

Damit ihr euch dennoch einen schnellen ersten Eindruck verschaffen könnt, bevor ihr tiefer ins Geschehen einsteigt, sehen wir uns im folgenden Abschnitt einmal alle VPN-Anbieter in einem kurzen Porträt an.

Die besten VPN-Anbieter im Überblick

Insgesamt umfasst unser VPN-Test 13 der beliebtesten VPN-Anbieter weltweit. Jeden dieser 13 Dienste habe ich für euch in den oben beschriebenen Kategorien auf Herz und Nieren getestet.

Das finale Ranking habe ich hier für euch zusammengestellt. Um einen ersten Eindruck von jedem Anbieter gewinnen zu können, wird euch dieser Abschnitt sicher weiterhelfen. Die Reihenfolge der folgenden VPN-Dienste spiegelt ebenfalls die Positionierung anhand der Testergebnisses wieder.

ExpressVPN – Testsieger

ExpressVPN zählt für mich zu den am einfachsten zu bedienenden VPN-Diensten, die an diesem Test teilgenommen haben. Eure Bezahlung kann in Bitcoin erfolgen, ihr bleibt auch bei der Anmeldung vollkommen anonym und könnt von eurem Smartphone bis hin zum Smart-TV unzählige Geräte verknüpfen, die euch bei anderen Anbietern verwehrt bleiben.

Habt ihr einmal ein Problem mit der Software oder einer gewissen Funktion, könnt ihr rund um die Uhr den Live-Chat in Anspruch nehmen, um einen Support-Mitarbeiter zu kontaktieren.

Auch die vielen Serverstandorte, derer ihr euch ausnahmslos bedienen könnt, stellen für mich noch einen großen Pluspunkt dar.

ExpressVPN geht daher nicht umsonst als Testsieger aus diesem Test hervor.

Vorteile

  • Bitcoin als Zahlungsmethode
  • Flexible Bedienbarkeit
  • Sehr guter und umfassender Support
  • Enorme Breite der Serverstandort

Nachteile

  • Teure Tarifstufen im Vergleich zur Konkurrenz
  • Unübersichtliche Auflistung der Verbindungsmöglichkeiten

NordVPN

NordVPN stammt aus Panama und kombiniert – anders als AirVPN eine ausgereifte Funktionalität mit einer intuitiven Bedienbarkeit. Bei der Anmeldung braucht ihr hier lediglich eine Mailadresse sowie eine für euch passende Zahlungsmethode. Im Idealfall wählt ihr Bitcoin, um so anonym wie möglich zu bleiben.

Die gesamte Software funktioniert auf dem Smartphone wie am Desktop in deutscher Sprache, was euch die Nutzung nochmal erleichtert. Nur der Support kann nicht auf Deutsch, sondern ausschließlich auf Englisch erreicht werden.

Das ändert für mich aber nichts am Gesamteindruck: Der VPN-Dienst bietet euch nicht nur den {Smartplay-Service} für ein leichteres Streaming. Ihr erhaltet außerdem ein gelungenes Rundum-Paket für die Sicherheit eurer Daten und eure Anonymität im Netz.

Vorteile

  • Hohe Geschwindigkeit & genügend Serverstandorte
  • Beachtliche Benutzerfreundlichkeit
  • Eigene Features wie Double-VPN oder Smartplay-Service
  • Maximal 6 Geräte pro Account

Nachteile

  • Teurer Preis
  • Support nur auf Englisch verfügbar, teils sprachlich falsche Übersetzungen

NordVPN Website

Der Internetauftritt von NordVPN

CyberGhost

CyberGhost gehört nach NordVPN und ExpressVPN zu den besten drei VPN-Diensten in unserem Test. Begonnen bei den ausgeprägten Funktionen, um eure Sicherheit zu gewährleisten bis hin zur guten Geschwindigkeit zeigt sich das Tool von seiner besten Seite.

Nebenbei ist CyberGhost auch noch intuitiv zu bedienen, sodass auch technisch komplexere Funktionen einfach aktiviert werden können. Die gesamte Software ist in deutscher Sprache erhältlich und enthält sogar eine kostenlose Variante, falls ihr erst einmal herein schnuppern möchtet.

Insgesamt stimmt bei diesem Anbieter das Preis-Leistungsverhältnis vollkommen, sodass ich euch besten Gewissens zu CyberGhost raten kann.

Vorteile

  • Sehr simple & inuitiv nutzbare mobile App für Smartphones
  • Deutschsprachige Website
  • Virenschutz, AdBlocking und Online-Tracking Schutz inklusive

Nachteile

  • Fehlender Live-Chat
  • Englische Software in der Vollversion

Cyberghost Website

Der Internetauftritt von CyberGhost

PureVPN

PureVPN zeichnet sich durch den bereits vorgestellten Smart-DNS-Modus aus. Seid ihr über diesen Modus verbunden, könnt ihr ungehindert Serien und Filme mit Netflix, Amazon Prime und Co. abspielen, ohne dass ihr auf Geschwindigkeitseinbußen Rücksicht nehmen müsst.

Die Desktop- wie die Smartphone-App sind in deutscher Sprache erhältlich und nicht zuletzt dadurch einfach zu bedienen. An diesem Tool schätze ich besonders die verschiedenen Modi, durch die ihr euch je nach Sinn und Zweck mit einem Serverstandort verbinden lassen könnt.

Einzig und allein die Abwicklung meiner Support-Anfrage stemple ich als negativ ab: Der Support erfolgt – anders als die Software – auf englischer Sprache. Doch nicht nur das: Zwar bekam ich eine zügige Antwort, allerdings wenig hilfreich und obendrein auch noch unfreundlich. Unter einem guten Support verstehe ich etwas anderes.

Vorteile

  • Smart DNS-Modus für Netflix & andere Streamingdienste
  • Über 50 verschiedene kompatible Geräte
  • Verschiedenste Kryptowährungen beim Kauf als Zahlungsmittel möglich
  • Loggt nicht (keine Datensicherung)

Nachteile

  • Nur teilweise Übersetzung der Website auf deutsch
  • Unfreundliche Support-Mitarbeiter

PureVPN Website

Der Internetauftritt von PureVPN

VyprVPN

Das Schweizer Produkt „VyprVPN“ ist komplett in deutscher Sprache erhältlich und die Software weitestgehend selbsterklärend. Leider bietet dieses Tool euch keine anonyme Zahlungsmethode wie Bitcoin an, sondern mit PayPal, Kreditkarte und Co. nur die üblichen Verdächtigen.

Doch nichtsdestotrotz schafft sich VyprVPN durch die eigene {Chameleon-Technologie} ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Durch dieses Verfahren könnte ich auch in Ländern wie China eine konstant verschlüsselte Verbindung herstellen.

Das Handling ist währenddessen leicht zu erlernen und die wichtigsten Funktionen sind sinnig strukturiert, sodass es euch leicht fallen wird, dieses Tool zu bedienen.

Vorteile

  • Besonders intuitive Nutzung
  • Komplett deutschsprachig
  • Firmensitz in der Schweiz
  • Kaum Geschwindigkeitseinbußen

Nachteile

  • Keine Bitcoins als Zahlungsmethode
  • Tarife nach Features und nicht nach Laufzeit sortiert

VyprVPN Website

Der Internetauftritt von VyprVPN

Private Internet Access

Private Internet Access (kurz: PIA) stellt eine gute Lösung für jene unter euch dar, die auf der Suche nach einem sehr günstigen und dennoch funktionstüchtigem VPN-Service sind. Mit maximal 3,33 Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung liegt ihr hier eindeutig unter dem Durchschnittspreis von monatlichen 5,60 Euro für einen VPN-Dienst.

Und dabei kommt PIA noch wirklich gut weg: Eure Anonymität ist durch Bitcoin-Zahlung oder durch das Einlösen von anonymen Starbucks-, Wallmart- oder anderen Gutscheinen gewährleistet und die VPN-Verbindung funktioniert fehlerfrei.

Bloß das fehlende Programmfenster am Desktop kann zu Beginn etwas ungewohnt sein. Bei diesem geringen Preis sollte das aber kein großer Kritikpunkt sein.

Vorteile

  • Bitcoin als Zahlungsmethode
  • Sehr günstige Preise
  • Sichert keine Daten während des Surfens

Nachteile

  • Kein echtes “Programmfenster”, lediglich Navigationsleiste
  • Wenig Serverstandorte

Pia Website

Der Internetauftritt von Private Internet Access

IP Vanish

IP Vanish zählt für mich zu den zuverlässigen und durchschnittlichen VPNs. Bei diesem Tool hapert es ein wenig an der Geschwindigkeit und der deutschen Übersetzung, die nicht vorhanden ist. Dafür erfüllt IP Vanish aber alle Grundfunktionen, die ein gutes VPN mitbringen sollte und lässt sich einfach bedienen.

Auch das Streaming von Serien ist hier möglich, sodass ihr auf Netflix, Amazon Prime & Co. nicht verzichten müsst.

Sucht ihr also einen VPN-Dienst, der euch einen gewissen Standard zu einem vertretbaren Preis bietet und seid ihr der englischen Sprache mächtig, könnt ihr IP Vanish ohne Probleme vertrauen.

Vorteile

  • Keine persönliche Daten bei der Registrierung notwendig
  • Zahlung per Bitcoin möglich
  • Netflix & andere Streaming-Dienste möglich

Nachteile

  • Komplett englischsprachig
  • Verlangsamte Geschwindigkeit
  • Kein Live-Chat Verfahren im Support

IPVanish Website

Der Internetauftritt von IP Vanish

Perfect Privacy

Perfect Privacy überzeugt mich zuerst einmal durch die verschiedenen Funktionen, die der Dienst mitbringt. Die spätere Installation des Desktop-Client gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, da das normale Programm von Avast noch in der Beta-Phase läuft und ansonsten kein Desktop-Client für Mac-Nutzer existiert. Windows-Liebhaber dürfen sich hingegen auf eine fertige Software freuen.

Besonders herausheben möchte ich an dieser Stelle aber eine recht außergewöhnliche Support-Möglichkeit: Wenn ihr ein Problem mit Perfect Privacy habt oder bei einer bestimmten Einstellung Hilfe benötigt, könnt ihr nicht nur das Kontaktformular nutzen oder im Hilfe-Center stöbern. Ihr könnt beim Perfect Privacy-Support einen TeamViewer-Termin vereinbaren, um euer Problem auf ganz persönliche Art und Weise zu lösen.

PP Website

Der Internetauftritt von Perfect Privacy

Im Rückblick erscheint mir der Nutzen im Verhältnis zum Preis dennoch etwas gering. Perfect Privacy ist sicher keine schlechte Lösung. Dennoch gibt es Anbieter, die die Funktionen besser unter einer intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche vereinen.

Vorteile

  • Alle Streamingdienste mit jedem Serverstandort kompatibel
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Äußerst viele Funktionen zur Sicherung eurer Anonymität
  • Persönlicher TeamViewer-Service als Support-Möglichkeit

Nachteile

  • Hohe Preise im Vergleich zur Konkurrenz
  • Erschwerte Installation abseits des Windows-Betriebssystems

AirVPN

AirVPN überzeugt auf den ersten Blick durch eine große Spannweite an Funktionen und lässt auch in den Kategorien Sicherheit und Geschwindigkeit keine Federn.

Trotzdem gibt es bei diesem Anbieter einen Haken: Grundsätzlich bringt AirVPN alles mit, was ein professioneller VPN-Dienst benötigt. Lediglich die Benutzerfreundlichkeit und der Support lassen sehr zu wünschen übrig.

Deshalb empfehle ich euch diesen Anbieter nur für den Fall, dass ihr etwas technisches Geschick, Geduld und gutes Englisch mitbringt. Die Funktionen sind im Programm teils sehr verschachtelt eingebunden und nicht allein durch intuitive Bedienung erreichbar.

Rein preislich ist AirVPN allerdings eine Überlegung wert: Mit maximal 54,00 Euro pro Jahr habt ihr hier alle Funktionen an Bord, die es braucht – jedoch keine simple Benutzbarkeit. Eine Testphase gibt es übrigens auch nicht.

Nutzt AirVPN daher nur dann, wenn ihr schon einige VPN-Tools ausprobiert habt und technisch auf der Höhe seid.

Vorteile

  • Hohe Geschwindigkeit
  • Äußerst viele Serverstandorte
  • Hohe Sicherheitsvorkehrungen
  • Enorme Breite der Serverstandorte

Nachteile

  • Sehr kompliziertes Verfahren für die Aktivierung von Smartphone-Apps
  • Unpraktisch zu bedienen
  • Kein zeitgemäßes Support-Center

AirVPN Website

Der Internetauftritt von AirVPN

Avast SecureLine VPN

Avast SecureLine VPN stellt sich mir einzig und allein als typisches Nebenprodukt einer Produktreihe von Avast dar. Der VPN-Dienst überzeugt weder durch eigene Funktionen, Alleinstellungsmerkmale oder besonders günstige Tarife. Im Gegenteil: Das Tarifmodell bei Avast empfinde ich als äußerst unpraktisch, da die Tarife nicht nach Laufzeit, sondern nach Anzahl und Typ der Geräte gestaffelt sind. Ihr zahlt also einen anderen Preis für einen Mac, den ihr nutzen wollt, als für ein iPhone, welches wesentlich günstiger zu nutzen ist.

Auch eure Anonymität ist durch die Registrierung nicht mehr gewährleistet: Ihr könnt nicht via Bitcoin zahlen und müsst eure Daten bei der Anmeldung angeben.

Außerdem kam es in meinem Test sehr häufig zu Verbindungsfehlern, denen weder eine Erklärung noch eine Lösung folgte.

Lediglich die mobile App macht durch eine simple Benutzeroberfläche auf sich aufmerksam. Da diese aber den wenigen Funktionen geschuldet ist, sehe ich das nicht als großen Pluspunkt.

Vorteile

  • Netflix-kompatibel
  • Intuitiv bedienbare Smartphone-App

Nachteile

  • Häufige Verbindungsfehler
  • Keine eigenen Features zu erhöhter Sicherheit & Anonymität
  • Unpraktisches Tarifmodell (nach Geräten, nicht nach Laufzeit)

Avast Website

Der Internetauftritt von Avast SecureLine VPN

Hide My Ass

Das wohl am jugendlichsten wirkende Tool in diesem VPN-Test ist Hide My Ass. Was aber zu Beginn durch den frischen Charme der Website und der Benutzeroberfläche kaschiert wird, fällt spätestens bei der Registrierung auf: Schon hier kommt ihr aufgrund mangelnder Zahlungsmöglichkeiten und der Angabe eurer Daten nicht vollkommen anonym an Bord.

Außerdem sichert Hide My Ass während des Surfens konstant eure Daten und bietet zeitgleich keine eigenen Funktionen, die eure Sicherheit im Netz unterstützen könnten.

Am Ende bleibt mir nur der positive Eindruck des frischen Images bestehen. Rein funktionell ist Hide My Ass eher enttäuschend und durch das Sichern eurer Daten während des Surfens für mich keine Alternative zu professionellen VPN-Diensten. Hier gilt deshalb: Keine Empfehlung für Hide My Ass. Wählt besser einen anderen Anbieter!

Vorteile

  • Schöne und simpel zu bedienende Benutzeroberfläche
  • Schneller Support im Live-Chat
  • Hohe Geschwindigkeit

Nachteile

  • Keine eigenen Features, nur Standardfunktionen eines VPN-Dienstes
  • Sichert eure Daten (Logfiles)
  • Keine Anonymität bei Anmeldung

Hidemyass Website

Der Internetauftritt von Hide My Ass

VPN Unlimited

Nach Hotspot Shield ist VPN Unlimited der zweite Anbieter im Bunde, von dem ich euch aufgrund von mangelnder Sicherheit abrate. Zwar erweckt der Anbieter aufgrund seines breiten Funktionsspektrums einen guten ersten Eindruck und überzeugt nicht zuletzt durch eine intuitive Bedienbarkeit. Das Sammeln eurer Daten während des Surfens hingegen können diese positiven Features in meinen Augen nicht aufheben.

Darüber hinaus verwendet VPN Unlimited keine eigenen, sondern geliehene Server. Das zieht ohne Zweifel nach sich, dass der Hardware-Besitzer im Fall der Fälle zur behördlichen Kooperation gezwungen ist und eure Daten somit zu euch zurückzuführen sind.

Außerdem hakt es nicht nur im Punkt „Sicherheit“: Auch ein Geschwindigkeitsabfall von 85 Prozent ist nicht mehr vertretbar und hemmt sogar den alltäglichen Gebrauchs des Internets – vom Streaming ganz zu schweigen.

Vorteile

  • Verständliche deutsche Übersetzung

Nachteile

  • Mangelnde Geschwindigkeit
  • Gemietete Server
  • Sichert eure Daten während des Surfens

VPNUnlimited Website

Der Internetauftritt von VPN Unlimited

Hotspot Shield

Hotspot Shield ist einer der wenigen Dienste in diesem Test, von dem ich euch dringend abrate. Nicht nur die Preise sind im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen vollkommen überzogen, auch die vermeintlichen „Sicherheitsvorkehrungen“ sind bei diesem Tool äußerst oberflächlich: Zwar nutzt Hotspot Shield mit dem OpenVPN-Protokoll die sicherste Verschlüsselungstechnologie. Allerdings sichert der Anbieter eure gesamten Browserdaten und zeigt sich offen für eine eventuelle Kooperation mit Behörden.

Der einzige Lichtblick bei Hotspot Shield bleibt also seine Geschwindigkeit, an der es wirklich nichts zu meckern gibt.

Vorteile

  • Schönes Design + Tolles Layout
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Praktische Smartphone-App

Nachteile

  • Nur 25 verschiedene Serverstandorte
  • Unvollständige Übersetzung auf Deutsch
  • Kaum Funktionen & nur wenige unterstützte Geräte, Nutzung auf Routern ausgeschlossen
  • Logfilespeicherung
  • Zeitlich beschränkter Live-Chat im Supportinfache Bedienbarkeit
  • Direkte Verbindung zu US-Behörden
  • Möglicherweise der „Wolf im Schafspelz“: Datenweitergabe an US-Behörden nicht ausgeschlossen
  • Keine Zahlung durch Bitcoins oder andere Kryptowährungen

Hotspotshield Website

Der Internetauftritt von Hotspot Shield

Nachdem ihr nun alle 13 Anbieter einmal kennengelernt habt, könnt ihr euch sicher schon ein erstes Bild davon machen, welches Tool zu euch passen würde. Um mehr zu einem Anbieter zu erfahren, klickt euch direkt in den Testbericht hinein.

Wenn ihr schon ganz konkret wisst, dass ihr auf jeden Fall einen kompetenten Partner für das Streaming von Serien benötigt, könnt ihr hierzu auch unseren {VPN-Ratgeber für Netflix & Co.} als Entscheidungshilfe zur Hand nehmen.

Fazit

Sicher habt ihr bereits während des Lesens festgestellt: Ganz gleich, was euer Ziel durch das Nutzen eines VPNs auch sein mag – es gibt den passenden Anbieter für euch.

Zu guter Letzt möchte ich euch dennoch einmal die zwei VPNs ans Herz legen, die die durchgeführten Tests herausragend bestanden haben.

Denn mit ExpressVPN und NordVPN macht ihr garantiert nichts falsch. Was ich persönlich an beiden Diensten sehr schätze, sind die flexiblen Einsatzmöglichkeiten: Völlig gleich ob ihr ein Tool für das Streamen von Serien oder eine bombensichere VPN-Verbindung sucht, die eure Daten weder sammelt noch preisgibt – bei beiden Anbietern werdet ihr fündig.

Das heißt natürlich nicht, dass ihr euch zwangsläufig zwischen diesen beiden entscheiden müsst. Nutzt die Gunst der Stunde und stöbert euch von Testbericht zu Testbericht. Sicher ist ein Anbieter dabei, der optimal zu euren Zwecken passt.

Nun wünsche ich euch ganz viel Freude beim Finden eures Favoriten und natürlich viel Erfolg beim Nutzen dieses VPN-Dienstes.