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von Sebastian

Zuletzt aktualisiert am: 7. August 2019

Netflix-Sperre umgehen 2019: Kein Problem mit dem richtigen VPN!

Netflix hat viel mehr zu bieten, als der durchschnittliche Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum meinen würde. Aus rechtlichen Gründen sind große Teile des Programms der Plattform außerhalb der USA gesperrt. Die besten Möglichkeiten, diese Sperre zu umgehen, ist ein VPN- oder ein Smart-DNS-Dienst.

In diesem Artikel erklären wir euch, wie beide funktionieren. Wir empfehlen den beliebten Anbieter ExpressVPN, der am zuverlässigsten die US-exklusiven Filme und Serien freischaltet und darüber hinaus eure Datensicherheit und Privatsphäre im Internet verbessert. Als Beispiel für ein Smart DNS haben wir uns Getflix angesehen. Die Lösung ist elegant und hat prima funktioniert. Der Vorteil gegenüber einem VPN ist, dass ihr keine Geschwindigkeit verliert. Der Nachteil ist, dass Smart DNS im Unterschied zum VPN nichts für eure Sicherheit und Privatsphäre leistet, aber fast genauso viel kostet.

Die Streaming-Plattform Netflix hält ein umfangreiches Angebot für Film- und Serienfans bereit. Doch wer näher hinsieht, muss bald feststellen: Netflix ist nicht gleich Netflix. Je nach dem Aufenthaltsort des Zuschauers variiert das Angebot. Am größten ist es im Heimatland des Unternehmens, den USA.

Das liegt nicht nur daran, dass neue Filme und Serien aus den USA in anderen Ländern verzögert ankommen, wie es vom Fernsehen bekannt ist. Vielmehr besitzt Netflix von Land zu Land unterschiedliche Verwertungsrechte. Daher sind auch alte Stoffe häufig US-exklusiv.

Für unseren VPN-Anbieter Test habe ich beispielsweise die vier Filme der Reihe „Indiana Jones“ verwendet. Diese sind für das US-Publikum im Netflix-Programm enthalten, für das europäische normalerweise nicht. Mit VPN bekomme ich sie auch in Deutschland zum Laufen.

Screenshot der Netflix-Resultate nach der Suche nach dem Filmtitel „Indiana Jones“

In Deutschland nicht enthalten: „Indiana Jones“

Alles in allem ist ein VPN momentan die beste Möglichkeit, die Netflix-Sperre zu umgehen und auf das erweiterte US-amerikanische Angebot Zugriff zu bekommen. Allerdings klappt das nicht mit allen VPN-Diensten gleich gut. Unser Artikel „Filme legal online streamen“ hilft euch bei der Auswahl eines Anbieters, mit dem es klappt.

Seid ihr mit Netflix noch nicht vertraut? Dann erfahrt ihr mehr über die wohl berühmteste Streaming-Plattform in unserem Netflix Test.

Aber von vorn. Was ist die Netflix-Sperre und wie lässt sie sich umgehen?

Netflix-Sperre umgehen: Problem Geoblocking

Netflix ist in vielen Ländern als Streaming-Videothek vertreten, hat aber je nach Land unterschiedliche Verwertungsrechte. Es darf zum Beispiel in Deutschland nicht die Indiana-Jones-Filme verbreiten, obwohl sie im Archiv vorhanden sind.

Also setzt Netflix eine Art von Filter ein. Die Plattform ermittelt, von welchem Land aus ihr auf sie zugreift und zeigt euch nur Inhalte, die sie dort verbreiten darf. Auch die Suchfunktion fördert nur das zutage, was für euer Land bestimmt ist.

Woher weiß Netflix, in welchem Land ihr euch befindet? Von der IP-Adresse. Jeder mit dem Netz verbundene Rechner hat eine IP-Adresse. Dies ist eine Zahlenfolge, die für den Internetverkehr etwa dieselbe Rolle spielt wie eine Telefonnummer oder Postanschrift in der analogen Welt.

Jeder Rechner am Netz muss wissen, wohin er die angefragten Informationspakete schicken soll. Und wie man bei einer Telefonnummer an der Vorwahl erkennen kann, wo sich der Anschluss des Anrufers befindet, so kann man dies auch bei der IP-Adresse. Um also auf das volle Netflix-Programm zugreifen zu können, ist eine US-amerikanische IP-Adresse nötig. Genau die – und mehr – liefert ein VPN.

Call Out Image

Geoblocking war gestern

Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung von Sonntagmorgen gegen Geosperren der Streaming-Anbieter

Zum Artikel

Was ist und kann ein VPN?

VPN steht für „virtuelles privates Netzwerk“. Ein VPN verbindet euch mit einem VPN-Server, der überall auf der Welt stehen kann. Solange ihr damit verbunden seid, sieht jeder Rechner, mit dem ihr kommuniziert, von euch nur die IP-Adresse des VPN-Servers. Dieser ist also eine Zwischenstation für eure Internet-Aktivitäten, die eure wirkliche IP-Adresse und somit eure Identität verschleiert.

Screenshot, der die IP-Adresse zeigt, die von ExpressVPN ermittelt wurde

Das IP-Adresse-Tool auf der ExpressVPN-Website entlarvt meinen Standort bzw. den Server-Standort des VPN-Dienstes, den ich nutze …

Damit lässt sich unser Netflix-Problem lösen. Bei vielen Anbietern bekommt ihr Zugriff auf ein globales Netzwerk von VPN-Servern für einen mittleren einstelligen Betrag im Monat. Die Bedienung ist meist kinderleicht. Ihr verbindet euch einfach mit einem Server in den USA und schon steht euch der US-Katalog von Netflix zur Verfügung.

Allerdings klappt das nicht immer. Hier stoßen wir auf eine zweite Netflix-Sperre. Netflix mag es nicht, wenn ihr seine Geosperren aushebelt. Deshalb hat die Plattform Systeme in Stellung gebracht, die es erkennen können, wenn ein Nutzer über ein VPN auf sie zugreift.

In dieser Situation bekommt ihr anstelle von Harrison Ford auf Schatzsuche nur diesen Hinweis zu sehen:

Screenshot der Netflix-Fehlermeldung

Spaßbremse am Videoabend: Netflix sperrt VPN-Nutzer aus

Ein VPN ist also keine narrensichere Lösung. Doch diese Technik wurde auch nicht in erster Linie geschaffen, um Netflix ein bestimmtes Land vor die Nase zu halten. Der primäre Zweck und Vorteil eines VPN ist die größere Datensicherheit und Online-Privatsphäre, die es bietet.

Bei der Nutzung eines modernen VPN ist der gesamte Datenverkehr zwischen dem VPN-Server und eurem Rechner verschlüsselt. Sollte jemand eure Daten unterwegs abfangen, sähe er nur einen verschlüsselten Datenstrom, mit dem niemand etwas anfangen kann.

Entscheidend ist hierbei, dass dies auch für euren eigenen Internetprovider gilt. Ohne VPN liefert ihr diesem ein umfassendes Protokoll eurer Internet-Aktivitäten. Gegebenenfalls erhalten auch Behörden – oder Hacker – darauf Zugriff.

Mit einem VPN könnt ihr verhindern, dass irgendwo ein solches Protokoll entsteht. Die VPN-Anbieter versprechen, nichts zu speichern. Euer Provider sieht nur eure Verbindung zum VPN-Server und den verschlüsselten Datenstrom.

So viel allgemein zum Thema VPN. Oben habe ich gesagt, dass ein VPN nicht mit Sicherheit die US-amerikanischen Netflix-Inhalte freischaltet, weil zur Geosperre eine VPN-Sperre hinzukommt. Wie lösen wir dieses Problem?

Den richtigen VPN-Anbieter wählen

Ganz einfach: Indem wir einen VPN-Anbieter auswählen, der bisher die besten Ergebnisse beim Umgehen der Netflix-Sperre gezeigt hat. Die Anbieter investieren in verschiedenem Umfang Energie, um immer US-Server bereitzustellen, mit denen Netflix noch zusammen spielt. Manche werben offensiv mit ihrer Eignung, die Netflix-Sperre zu umgehen, für andere hat dies keine Priorität.

Für uns Außenstehende geht es hier im Wesentlichen um Erfahrungswerte. Wir können selbst VPN-Anbieter testen, Testberichte lesen und uns einen Überblick verschaffen, was die Fachmedien sagen.

Auf dieser Grundlage empfehlen wir bei Sonntagmorgen ExpressVPN als bestes VPN für Netflix. In vielen Testläufen haben wir Netflix immer wieder problemlos mithilfe dieses Anbieters zum Laufen bekommen.

Screenshot, der die Server-Standorte von ExpressVPN zeigt, mit New Jersey ausgewählt

Auswahl eines US-Servers in ExpressVPN

Auch sonst ist ExpressVPN durchweg zu empfehlen. Das VPN ist schnell verbunden, die Übertragungsraten sind gut und die Bedienung ist leicht und angenehm. Das Netzwerk der VPN-Server deckt 94 Länder ab. Die Firma selbst hat ihren Sitz auf den britischen Jungferninseln. Alle Details findet ihr in unserem ExpressVPN Test.

Das einzige Minus im Vergleich zum Marktumfeld ist der Kostenpunkt. Günstiger als 6,67 US-Dollar im Monat wird es hier nicht. Bei anderen Anbietern könnt ihr mit mehrjährigen Verträgen bei weniger als der Hälfte davon landen.

ExpressVPN

VORTEILE

  • Leichte Bedienung
  • Server in 94 Ländern
  • Toller Support
  • Hohes Sicherheitsniveau

NACHTEILE

  • Preisintensiv
  • Software für Mac und PC nicht auf Deutsch verfügbar
Tarife prüfen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
Anbieter Websitewww.expressvpn.com
Firmensitz und ServerstandortBritische Jungferninseln
Aktiv seit2009
Netflix kompatibel
Torrenting und Filesharing erlaubt
Geräteanzahl pro Account3
Deutsche Benutzeroberfläche
ProtokolleOpenVPN, TCP/UDP, SSTP, L2TP/IPsec, IKEv2, PPTP
ServerstandorteÜber 2.000 Server in 94 Ländern

Um Namen zu nennen: NordVPN und CyberGhost sind zwei preisgünstigere Konkurrenten, die sich ebenfalls bei der Umgehung der Netflix-Sperre bewährt haben.

NordVPN sitzt in Panama, bietet VPN-Server in 62 Ländern und ist im 3-Jahres-Abo für 2,99 Euro im Monat zu haben. Das ungarische CyberGhost hat ähnliche Eckdaten. Hier sind es 60 Länder und ein Monatsbeitrag von 2,45 Euro im 3-Jahres-Abo. Das ist im Vergleich zu den meisten Konkurrenten ein Knüllerpreis.

Für weitere Informationen hier entlang:

Smart DNS statt VPN: Die Alternative

Ein „Smart DNS“ ist eine alternative Möglichkeit, auch aus dem Ausland an die US-amerikanischen Netflix-Inhalte heranzukommen. Obwohl es eine technisch elegante Lösung ist, wird ein VPN für die meisten Nutzer die bessere Wahl sein.

Denn während ein Smart DNS ungefähr das Gleiche kostet wie ein VPN, leistet das VPN schlicht mehr, und zwar bei Datensicherheit und Privatsphäre. Trotzdem will ich hier das Prinzip Smart DNS kurz erklären.

Wofür steht das „DNS“ in Smart DNS?

Zuerst ein paar Grundlagen. Was bedeutet „DNS“? Die Abkürzung steht für „Domain Name System“. Ich hatte oben erwähnt, dass jeder mit dem Netz verbundene Rechner eine numerische IP-Adresse hat und dass Rechner diese Adressen verwenden, um Daten aneinander zu senden.

Wenn ihr eine Webseite aufruft, gebt ihr aber keine IP-Adresse in den Browser ein, sondern einen Domainnamen. Dies ist schlicht deshalb so, weil es nutzerfreundlicher ist.

Das Domain Name System ist ein Register, in dem die zu jedem Domainnamen gehörige IP-Adresse verzeichnet ist. Wenn ihr einen Domainnamen in den Browser eingebt, kontaktiert dieser zuerst einen DNS-Server, um die IP-Adresse abzurufen. Der Datenaustausch zwischen eurem Rechner und dem Server, auf dem die gewünschte Webseite liegt, läuft dann über IP-Adressen.

So, wie es nicht nur ein einziges Exemplar des Telefonbuchs gibt, sondern viele identische Kopien, gibt es auch viele DNS-Server mit denselben Informationen. Wenn ihr nichts anderes eingestellt habt, verwendet ihr in der Regel einen DNS-Server eures Internetproviders. Wenn ihr ein VPN verwendet, tritt ein DNS-Server des VPN-Anbieters an dessen Stelle.

Die Funktion ist dieselbe, doch würdet ihr weiterhin den DNS-Server des Providers verwenden, würdet ihr ihm dadurch ständig mitteilen, welche Webseiten ihr besucht. Das ist nicht Sinn der Sache.

Ein Smart DNS funktioniert nun so: Ihr tragt in euren Systemeinstellungen einen bestimmten DNS-Server eures Smart-DNS-Anbieters ein. Dadurch bezieht euer Rechner die IP-Adressen der Webangebote, mit denen ihr interagiert, künftig immer von diesem Server.

Was macht das DNS „smart“?

Der „smarte“ Aspekt kommt ins Spiel, wenn ihr die Domain www.netflix.com oder eine andere Domain aufruft, die ihr mit dem Smart DNS freischalten wollt. Bei dieser Eingabe reagiert der DNS-Server anders.

Statt eurem Rechner nur die IP-Adresse von Netflix mitzuteilen, schaltet er sich zwischen euren Rechner und den Netflix-Server. Der Zweck ist wie beim VPN, Netflix mit einer IP-Adresse aus den USA zu kontaktieren, sodass Zugriff auf das erweiterte Angebot möglich ist.

Ein Smart DNS greift also nur minimal in euren Datenverkehr ein. Sogar der eigentliche Video-Stream läuft direkt von Netflix zu euch – die Umleitung ist nur anfangs zur Umgehung der Sperre nötig.

Dieser Minimalismus ist gleichzeitig der größte Vorteil und der größte Nachteil eines Smart DNS gegenüber einem VPN:

  • Der Vorteil ist, dass ihr keine zusätzliche Software betreiben und keine Geschwindigkeitsverluste hinnehmen müsst.
  • Der Nachteil ist, dass ein Smart DNS euren Datenverkehr nicht verschlüsselt. Die Umgehung der Geosperre ist seine einzige Funktion.

Netflix mit Getflix streamen

Ich habe das am Beispiel des australischen Anbieters Getflix ausprobiert. Ihr könnt diesen für zwei Wochen kostenlos testen und müsst dazu nur eine E-Mail-Adresse angeben. Die Anmeldung ist also risikolos.

Nach der Bestätigung meiner E-Mail-Adresse gelange ich zu einer Anleitung für die Einrichtung. Getflix hält eine Reihe von DNS-Servern in verschiedenen Ländern bereit. Die Anleitung empfiehlt, mir einen Server in meiner Nähe auszusuchen. Der nächste ist in den Niederlanden.

Dessen IP-Adresse trage ich in meinen Netzwerk-Einstellungen ein, wie in der Anleitung beschrieben. Getflix empfiehlt, einen zweiten Server als Alternative anzugeben, falls der erste einmal nicht erreichbar ist.

Screenshot der Getflix-Netzwerkeinstellungen

Die Smart-DNS-Server sind eingetragen

Das ist auch schon alles. Ich rufe Netflix auf und gebe wie üblich „Indiana Jones“ in die Suche ein. Kein Erfolg. Nach etwas Herumprobieren will ich schon aufgeben, sehe dann aber in meinem Dashboard, dass ausgerechnet die Netflix-Option gar nicht aktiviert ist.

Screenshot des Getflix-Dashboards

Kein Wunder, dass es nicht klappt: Netflix ist „off“

So finde ich heraus, dass ich für eine Reihe von Streaming-Plattformen einzeln angeben kann, in welchem Land ich erscheinen will. Ich gebe also für Netflix die USA an.

Screenshot, der die Getflix-Einstellungen für Netflix USA zeigt

Ich aktiviere Netflix

Dass ihr für jeden Streaming-Dienst ein bestimmtes Land festlegen könnt, ist ein weiterer Vorteil gegenüber VPNs. Denn das Smart DNS wählt dann ganz automatisch immer das richtige Land, während ihr euch mit einem VPN je nach Bedarf neu verbinden müsst.

Allerdings werden wahrscheinlich nicht allzu viele Nutzer einen Bedarf haben, regelmäßig aus vielen verschiedenen Ländern zu streamen. Wer diesen Bedarf hat, für den ist ein Smart DNS aber sicher interessant, weil bequem.

Ich lade nun also die Netflix-Seite neu und suche wieder nach „Indiana Jones“. Es klappt! Die Titel erscheinen im Suchergebnis und ich kann den Film auch starten.

Screenshot, der das Suchergebnis auf Netflix USA zeigt – hier ist „Indiana Jones“ enthalten

Das erweiterte Angebot ist freigeschaltet

Die Performance war beim Testen nicht optimal. Es dauerte eine Weile, bis der Film startete, mitunter mehrere Minuten. Anfangs war dann das Bild noch sehr pixelig, doch das gab sich bald. Nach dem etwas schleppenden Start lief der Film störungsfrei in guter Qualität ab.

Smart DNS ist eine elegante Lösung, um die Netflix-Sperre zu umgehen. Doch wie gesagt, ein VPN kann das auch, bietet aber gleichzeitig Schutz gegen Datenschnüffelei. Die Preise sind unterdessen ähnlich. Bei Getflix kostet der Monat je nach Laufzeit zwischen 2,29 und 4,95 US-Dollar. Das ist nur wenig günstiger als ein VPN.

… und was ist ein Proxy?

„Proxy erkannt“, lautet die Fehlermeldung von Netflix bei VPN-Einsatz. Das Wort taucht häufiger auf, wenn es darum geht, Geosperren zu überwinden oder die eigene Identität im Internet zu verschleiern. Was ist also ein Proxy?

„Proxy“ heißt soviel wie „Stellvertreter“ und in der Netzwerktechnik verweist das Wort auf einen Rechner, der als dritter zwischen zwei kommunizierende Rechner geschaltet wird. Von der Grundkonstruktion ähnelt also sowohl ein VPN als auch ein Smart DNS einem Proxy.

Als eigenständige Dienste zur Anonymisierung oder Umgehung von Geosperren sind Proxys meist nur auf einzelne Seitenabrufe oder Sitzungen ausgelegt. Ein Beispiel dafür ist die Seite ProxySite.com. Hier gebt ihr die gewünschte Domain ein und könnt die betreffende Website nutzen, ohne eure IP-Adresse zu offenbaren. Als Dauerlösung wäre das aber wohl zu umständlich – und mit Netflix funktioniert es nicht.

Screenshot der proxysite.com Website

Für Netflix nicht geeignet: browserbasierte Proxys

Fazit: Für die meisten ist ein VPN die beste Wahl

Für echte Film- und Serienfreunde lohnt es sich, die Netflix-Sperre zu umgehen, denn sie erhalten so für ihren Monatsbeitrag ein größeres und attraktiveres Angebot. Leider ist das nicht gratis zu haben. Für zuverlässigen Zugriff ist ein VPN oder ein Smart DNS nötig und beide kosten ein paar Euro im Monat.

Hier sei noch erwähnt, dass es durchaus auch kostenlose VPN-Angebote gibt. Doch bei diesen ist das monatliche Datenvolumen begrenzt oder die Geschwindigkeit gedrosselt. Mehr dazu lest ihr in unserem Artikel „Die 5 besten kostenlosen VPN-Anbieter“.

Für die meisten Nutzer dürfte ein VPN gegenüber einem Smart DNS die bessere Wahl sein – ganz einfach deshalb, weil es für einen vergleichbaren Preis zusätzlich eine gute Lösung für mehr Privatsphäre und Datensicherheit im Internet darstellt.

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2 Kommentare


jolong@email.de 8. Juli 2018 um 06:47

Hallo, mit NordVPN funktionieren AmazonPrime und Netflix leider in China nicht – obwohl ich ja mit dem VPN angeblich in Deutschland sitze. Vielleicht haben sich nach dem Artikel wieder Dinge geändert. Mich nervts jedenfalls, dass ich obwohl ich zahle, mit meinem deutschen Account eingeloggt bin, nicht die in Deutschland verfügbaren Filme sehen kann 🙁 Ich würde mal gern wissen, was deren Argumente dafür sind: Ich lebe in D, zahle in D, will auf das in D verfügbare Programm zugreifen – da sollte doch nichts Illegales dran sein…

Antworten

Swaantje 9. August 2018 um 10:16

Hi,
ja, es ändern sich am laufenden Band Gesetze und Regularien. So auch hier. Denn seit dem 01.04.2018 verhindert die Portabilitätsverordnung innerhalb Europas, dass bezahlte Angebote mit Geo-Blocking eingeschränkt werden. Dies gilt natürlich nicht für China. Anbieter wie Netflix sperren regelmäßig VPN-Server, um deren Einsatz zum umgehen des Geo-Blockings zu verhindern.
Wenn NordVPN derzeit nicht geht, funktioniert vielleicht ein anderer VPN in China? Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testzeiträume oder eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie an, damit man genau solche Situationen testen kann.
Hier kannst du dich auch noch einmal über die Gründe informieren: https://www.sonntagmorgen.com/ard-livestream-im-ausland-schauen/

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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