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Systemkamera Test 2019

Für den großen Systemkamera Test hat unser Director of Photography Alex 15 Geräte in seinen Fokus gerückt. Der Testsieger: die Fujifilm X-T20. Sie besitzt nicht nur eine chili-scharfe Bildqualität, sondern lässt auch in allen anderen Bereichen kaum Wünsche offen. Sonntagmorgen kauft alle Geräte aus eigener Tasche und ist nicht von Herstellern gesponsert.

Systemkamera Test 2019

Für den großen Systemkamera Test hat unser Director of Photography Alex 15 Geräte in seinen Fokus gerückt. Der Testsieger: die Fujifilm X-T20. Sie besitzt nicht nur eine chili-scharfe Bildqualität, sondern lässt auch in allen anderen Bereichen kaum Wünsche offen. Sonntagmorgen kauft alle Geräte aus eigener Tasche und ist nicht von Herstellern gesponsert.

15

Systemkameras getestet

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Fotos geschossen

2

Models engagiert

Author

von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 2 Juli 2019

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.

Systemkamera Test 2019: Hier wird scharf geschossen

Doch das war nicht immer so! Viele Jahre erhielten Systemkameras von Profi-Fotografen nur ein müdes Lächeln. Sie galten als Kompaktkameras mit Wechselobjektiv, die in keiner Weise mit Spiegelreflexkameras mithalten konnten. Doch es folgte eine Aufholjagd mit Riesenschritten!

Systemkameras haben in kurzer Zeit eine enorme Entwicklung durchgemacht und mittlerweile den einstigen Platzhirsch von seinem Thron verdrängt. Ob Einsteiger-, Amateur- oder Berufsfotografen: Es gibt kaum noch Gründe, zu einer Spiegelreflexkamera zu greifen!

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Aber genug Spiegelreflex-Bashing und ran ans Eingemachte. In diesem Systemkamera Test zeige ich euch unter anderem:

Lasst uns davon ausgehen, dass ihr eure Entscheidung bereits zugunsten der spiegellosen Knipsen gefällt habt. In diesem Fall stellt sich die Frage, welche die beste Systemkamera für eure Ansprüche ist. Denn eine perfekte Generalistin, am liebsten noch geschenkt, existiert nicht.

Trotzdem gibt es einen Testsieger: Die Fujifilm X-T20 legt für 999,00 Euro in allen Kategorien eine hervorragende Performance an den Tag. Mich hat sie auf ganzer Linie überzeugt – und auch ihr werdet mit ihr viele tolle Momente festhalten.

Fujifilm X-T20

VORTEILE

  • Bestes Gesamtpaket in unserem Test
  • Super Bildqualität in RAW & JPG
  • Sehr gute Videofunktionalität
  • Rasanter Autofokus
  • Hochwertiges Magnesium-Gehäuse

NACHTEILE

  • Nicht wetterfest
  • Kein Selfie-Display
Amazon Logo

999,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeFujifilm
ObjektivanschlussFuji X
SensorgrößeAPS-C (366 mm²)
Auflösung24,3 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)350 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Unser Preis-Leistungs-Tipp ist die Sony Alpha 6000. Sie kostet mit 509,74 Euro nur die Hälfte. Ihre Stärken sind die Bildqualität und der Autofokus. Hier steht sie der X-T20 trotz des deutlich geringeren Preises kaum etwas nach. Dafür müsst ihr vor allem bei der Videofunktionalität, der Handhabung und dem Kit-Objektiv Abstriche in Kauf nehmen.

Wollt ihr euch auf eine Nische spezialisieren? Dann findet ihr bei unseren Kategorie-Siegern ein Modell, das noch besser auf eure individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Systemkamera-Finder

7 Fragen – eine Kamera: Unser Finder hilft dir Schritt für Schritt das Modell zu finden, das am besten zu deinen Anforderungen passt.

Camera Finder

Wie viel darf deine neue Kamera kosten?

„Wer billig kauft, kauft zweimal“ ist aus meiner Sicht das wichtigste Sprichwort, wenn es um das Preissegment deiner nächsten Kamera geht. Als Faustregel empfehle ich mindestens 500 Euro für eine neue Kamera zu kalkulieren.

Wie wichtig ist dir die Handhabung?

In die Bewertung der Handhabung habe ich das Kameragehäuse, die Bedienung, den Sucher und den Bildschirm mit einfließen lassen. „Sehr wichtig“ solltest du vor allem in folgendem Fall ankreuzen: Du suchst nach einer hochwertig verarbeiteten Kamera, die dir durch zahlreiche Knöpfe und Rädchen die volle Kontrolle bietet.

Wie wichtig ist dir die Bildqualität?

Eins ist mir klar: Wenn du mehrere Hundert Euro für eine Kamera ausgibst, sollen deine Bilder einfach nur fantastisch aussehen. Und ich kann dir versichern: Für Diashows, Social Media und Co. schießen alle Modelle hervorragende Fotos! Wähle deshalb nur „sehr wichtig“ aus, wenn du deine Kamera für besonders anspruchsvolle Einsatzzwecke benutzen möchtest, weil du beispielsweise deine Bilder professionell nachbearbeiten oder auf Leinwandgröße ausdrucken wirst.

Wie wichtig ist dir die Objektivauswahl?

Mit Wechselobjektiven kannst du dich auf unterschiedliche Foto-Szenarien (wie Portraits, Wildlife, Hochzeiten etc.) spezialisieren. Sobald du etwas tiefer in die Fotografie einsteigst, wirst du ein vielfältiges Objektivsortiment wertschätzen. Solltest du jedoch schon jetzt wissen, dass du deine Cam in den nächsten Jahren nicht durch zusätzliches Glas „upgraden“ willst, kannst du getrost auf eine große Auswahl an Optiken verzichten.

Wie wichtig ist dir die Geschwindigkeit?

Modelle, die einen flotten Autofokus, eine schnelle Serienbildrate und einen großen Puffer besitzen, haben von mir eine hohe Punktzahl für ihre Geschwindigkeit erhalten. Doch für was brauchst du diese Spezifikationen? Vor allem dann, wenn du deine Kamera in besonders dynamischen Situationen einsetzen möchtest (z.B. die Tochter beim Fußball spielen, der Sohn beim Ballett tanzen oder der Hund beim Stöckchen holen).

Wie wichtig ist dir die Videofunktionalität?

Solange du nicht den nächsten Avatar verfilmst, macht es heutzutage keinen Sinn mehr zu einer gesonderten Videokamera zu greifen. Systemkameras sind die beste Wahl, wenn du neben Fotos ebenfalls bewegte Bilder aufnehmen möchtest. In die Bewertung der Videofunktionalität habe ich die Aufnahmequalität, relevante Anschlüsse und die Bedienung im Filmmodus mit einfließen lassen.

Auf welche Features kannst du auf keinen Fall verzichten?

Moderne Systemkameras sind heutzutage bis unter den Sucher vollgestopft mit unterschiedlichen Features. Diese sind jedoch ziemlich nutzlos, wenn du nicht weißt, wie du richtig mit ihnen umgehst. Wähle deshalb nur Produktspezifikationen aus, von denen du im Voraus weißt, dass du nicht ohne sie leben und knipsen kannst.

Die Kategorie-Sieger im Überblick

Für unsere Test-Runde hatten wir 15 Modelle bei Sonntagmorgen vor der Linse. Diese Auswahl zu treffen, war gar nicht so einfach: Der Systemkamera-Markt hat in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt aufgenommen. Sony, Panasonic, Olympus, Fujifilm, Canon und Nikon bringen jedes Jahr zahlreiche neue Modelle an den Start.

Beste Systemkamera Gruppenbild

Bei der Auswahl der Modelle haben wir so breit wie möglich gefächert

Deshalb haben wir die Wahl unserer Testgeräte so breit gestreut, dass ihr ein Weitwinkel-Objektiv bräuchtet, um sie alle erfassen zu können. Von einer kompakten und preiswerten Einsteiger-DSLM bis hin zum Premium-Modell für Profi-Fotografen ist alles dabei.

Hier findet ihr alle spiegellosen Systemkameras, die wir bei Sonntagmorgen erbarmungslos unter die Lupe genommen haben.


Unser Testsieger!
Fujifilm X-T20 Test

999,00 €

Preis-Leistungs-Sieger
Sony Alpha 6000 Test

509,74 €

Gönn’-dir-Systemkamera
Sony Alpha 7 III Test

2.225,00 €

Beste Video-Systemkamera
Panasonic Lumix G81 Test

736,99 €

Beste Reise-Systemkamera
Panasonic Lumix G70 Test

699,99 €

Beste kompakte Systemkamera
Olympus PEN E-PL9 Test

558,00 €

Sony Alpha 6300 Test

699,00 €

Sony Alpha 6500 Test

1.785,25 €

Olympus OM-D E-M10 Mark III Test

581,00 €

Canon EOS M100 Test

599,00 €

Canon EOS M50 Test

568,74 €

Fujifilm X-T3 Test

1.899,00 €

Fujifilm X-T100 Test

609,31 €

Panasonic Lumix GX80 Test

412,18 €

Panasonic Lumix GF7K Test

382,90 €


Nach unserem Test-Prozedere haben wir 6 Sieger in den unterschiedlichsten Bereichen gekürt. Hier ist unsere Systemkamera-Bestenliste:

  1. Beste Mittelklasse-Systemkamera unter 1.000 Euro
    Fujifilm X-T20
  2. Beste Einsteiger-Systemkamera unter 600 Euro
    Sony Alpha 6000
  3. Beste Premium-Systemkamera über 1.000 Euro
    Sony Alpha 7 Mark III
  4. Beste Video-Systemkamera
    Panasonic Lumix G81
  5. Beste Reise-Systemkamera
    Panasonic Lumix G70
  6. Beste kompakte Systemkamera
    Olympus PEN E-PL9

Kaffeevollautomat, Bluetooth Lautsprecher oder Vertikutierer. Egal, was wir hier bei Sonntagmorgen vergleichen – eine eierlegende Wollmilchsau, die für jeden das perfekte Gesamtpaket liefert, existiert in keiner Produktkategorie.

Trotzdem findet sich immer ein Gerät, das heraussticht. Auch bei den Systemkameras kam ein bestimmtes Modell ziemlich nah an eine wollgebende Eiermilchsau heran: Die Fujifilm X-T20 ist wahrlich eine Alleskönnerin.

Die beste Mittelklasse-Systemkamera unter 1.000 Euro: Das ist unser Testsieger!

Sie schafft es auf das oberste Treppchen unseres Systemkamera Tests – und das ist gar nicht so einfach. Die Konkurrenz war zwar stark, konnte ihr aber bei den folgenden Kriterien dennoch nicht das Wasser reichen:

  • Edles Gehäuse
  • Intuitive Bedienung
  • Beeindruckende Bildqualität
  • Umfassende Objektivauswahl
  • Rasante Geschwindigkeit
  • Sehr gute Videoqualität

Das alles – und noch viel mehr – hat unser Testsieger auf dem Kasten. Vorhang auf für die Fujifilm X-T20.

Der Preis von 999,00 Euro ist schon eine ordentliche Hausnummer. Bei einem erstklassigen Gesamtpaket müsst ihr jedoch damit rechnen, so viel hinzublättern.

Fujifilm X-T20 Systemkamera Testsieger

Unser Testsieger: Die X-T20 bietet alles, was sich fortgeschrittene Hobby-Fotografen wünschen

999,00 €

Sparfüchse sollten sich lieber unseren Preis-Leistungs-Sieger, die Sony Alpha 6000 ansehen, die nur rund halb so viel kostet. Trotzdem blitzt ihr Können bei der Bildqualität und dem Autofokus hervor.

Warum bin ich von der Fujifilm X-T20 so überzeugt und denke, dass sie das perfekte Gesamtpaket liefert? Lasst uns dafür gemeinsam die wichtigsten Eigenschaften einer Systemkamera durchgehen.

Der japanische Hersteller ist bekannt für die besonders hochwertige Verarbeitung seiner Systemkameras. Wie das aktuelle Profi-Modell von Fujifilm, die X-T3, ist auch die X-T20 in einem Magnesium-Gehäuse eingepackt.

Auch wenn es leider nicht gegen Staub oder Spritzwasser geschützt ist, fühlt es sich so stabil an wie ein altes Nokia-Handy. Gleichzeitig sieht es so edel aus wie ein echtes Schmuckstück.

Mit seinem intuitiven Bedienkonzept hat sich Fujifilm ebenfalls einen besonderen Ruf in der Fotografie-Branche erarbeitet. Es unterscheidet sich von den Kameras der meisten anderen Hersteller, da es nicht mit dem klassischen „M-Av-Tv-P-Auto“-Rädchen ausgestattet ist.

Stattdessen gibt es sowohl für die Belichtungszeit als auch für die Blende ein eigenes Bedienelement. Zusätzlich gibt Fujifilm der X-T20 lobenswerterweise drei weitere Rädchen. Trotzdem könnt ihr die Kamera ganz bequem im Automatik-Modus verwenden.

Auch die Bildqualität der Fujifilm X-T20 überzeugt mich auf ganzer Linie. Der Bildsensor im APS-C-Format ist in Sachen Auflösung, Dynamikumfang, Rauschverhalten und Farbwiedergabe auf einem Level mit aktuellen Top-Modellen.

Außerdem verpasst Fujifilm seinen Systemkameras die sogenannten Filmsimulations-Modi. Damit könnt ihr euren Bildern einen kleinen, aber feinen farblichen Touch verleihen.

Je mehr ihr euch mit der Fotografie auseinandersetzt, desto wichtiger wird das richtige Objektiv. Warum das so ist, erkläre ich euch weiter unten.

Für die X-T20 gibt es eine große Vielfalt an besonders hochwertigen Fujifilm-Objektiven. Ab rund 300 Euro erhaltet ihr sehr scharfe und offenblendige Festbrennweiten, mit denen ihr euch auf unterschiedliche Fotografie-Szenarien spezialisieren könnt.

Die Kamera schießt bis zu 8 Bilder pro Sekunde. Damit gehört sie zwar nicht zu den flinksten Modellen auf dem Markt, jedoch ist diese Serienbildrate für 99 Prozent aller Einsatzzwecke mehr als ausreichend.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch, wie lange sie diese Geschwindigkeit durchhält. Hier zeigt die Alleskönnerin ihre wahre Stärke, da sie über einen großzügigen Puffer von 23 RAW- und 62 JPG-Bildern verfügt. Mit solchen Werten können ansonsten nur Oberklasse-Systemkameras auftrumpfen. Auch der Autofokus der Fujifilm X-T20 gehört zu den besten seiner Klasse.

Wie es sich für einen Testsieger gehört, filmt die Fujifilm X-T20 im hochauflösenden 4K-Modus. Sowohl die Details als auch die Farbwiedergabe haben mich überzeugt.

Außerdem ist die X-T20 mit einem Audioeingang ausgerüstet, wodurch ihr ohne Probleme ein externes Mikrofon benutzen könnt.

Mindestens genauso wichtig: ist der Preis für die gebotenen Features gerechtfertigt? Die X-T20 kostet aktuell 999,00 Euro auf Amazon. Das klingt zwar erst mal viel, ist jedoch für das, was diese Kamera unter der Haube hat, mehr als in Ordnung.

Außerdem solltet ihr dabei beachten, dass wir ganz bewusst das Modell mit dem hochpreisigeren Kit-Objektiv empfehlen. Ohne Objektiv müsst ihr deutlich weniger tief in die Tasche greifen. Die Variante mit dem preiswerteren Kit-Objektiv ist rund 200 Euro preiswerter.

Fujifilm X-T20 Einstellräder

Das intuitive Bedienkonzept von Fujifilm hat es mir angetan

Allerdings ist die X-T20 nicht das einzige Modell, das ich euch in der Preisklasse unter 1.000 Euro empfehlen kann.

Die direkte Konkurrentin ist die Sony Alpha 6300, die aktuell 699,00 Euro kostet. Auf dem Papier bietet sie teilweise sogar eine noch bessere Leistung: Mehr Autofokus-Punkte (594 vs. 325), eine schnellere Serienbildrate (11 vs. 8) und ein staub- und spritzwasser-geschütztes Gehäuse.

Sony Alpha 6000 im Systemkamera Test

Zaubert ebenfalls ein Lächeln auf meine Lippen: die Sony Alpha 6300

699,00 €

Doch wie ihr womöglich aus der Fahrschule wisst, ist die Theorie nicht alles. Vor allem in der Praxis muss uns ein Modell überzeugen, damit es in die Hall of Fame der Systemkameras gelangt.

Obwohl die Alpha 6300 in einigen Bereichen eine bessere Leistung bietet, ist sie knapp am ersten Platz vorbeigeschlittert. Theorie und Praxis sind eben doch zwei verschiedene paar Schuhe: Im Alltag hat sie uns nicht so überzeugt wie die Fujifilm X-T20.

Unter anderem liegt dies an der Handhabung. Hier lässt das Modell von Fujifilm die A6300 weit abgeschlagen hinter sich zurück:

Das Magnesium-Gehäuse fühlt sich deutlich wertiger an und auch die verschiedenen Knöpfe und Einstellrädchen sind besser verarbeitet. Außerdem bietet euch die X-T20 mehr Bedienelemente (5 vs. 3 Rädchen und 9 vs. 6 Knöpfe), mit denen ihr eure Kamera voll unter Kontrolle habt.

Sony Alpha 6300 Bedienelemente

Die spärlichen Bedienelemente der Sony Alpha 6300 …

Fujifilm X-T20 Bedienelemente

... können nicht mit denen der X-T20 mithalten

Was mir an der Kamera am besten gefallen hat, habe ich euch aber noch gar nicht verraten: das mitgelieferte Kit-Objektiv. Der Preis der beiden Modelle unterscheidet sich um ungefähr 200 Euro, da Fujifilm die X-T20 mit einer bedeutend besseren Optik ausstattet.

Das XF18-55 mm F2.8-4 R LM OIS ist im Gegensatz zum Sony SELP1650 nicht nur sichtlich schärfer, sondern hat außerdem eine größere Offenblende (F2.8-F4.0 vs. F3.5-F5.6). Warum das für euch wichtig ist und welche Vorteile das bringt, erkläre ich euch weiter unten.

Fujifilm X-T20 von vorne

Blende F2.8 bei einem Kit-Objektiv?! Das Fujinon XF18-55 mm F2.8-4 R LM OIS hat es mir angetan

Ohne Objektiv sind die beiden Kameras preistechnisch auf einem sehr ähnlichen Niveau. Die A6300 kostet 699,00 Euro und die X-T20 999,00 Euro.

Hier habe ich für euch nochmal die Vorzüge der beiden beliebtesten Mittelklasse-Systemkameras aufgelistet:

Vorteile der X-T20

  • Besseres Kit-Objektiv
  • Edleres Gehäuse
  • Mehr Einstellräder
  • Intuitivere Bedienung
  • Größerer Puffer

Vorteile der Alpha 6300

  • Schnellere Serienbildrate
  • Wetterfest
  • Besserer Autofokus

Eine interessante Alternative ist das neu (Februar 2019) erschienene Nachfolge-Modell: die Sony Alpha 6400. Sie hat zwar das gleiche Gehäuse, verspricht allerdings eine noch bessere Autofokus-Performance. Ob sie den Aufpreis Wert ist, können wir leider nicht beurteilen, da sich ihr Release mit unserem Test überschnitten hat. In unserer nächsten Runde werden wir sie aber auf jeden Fall mit aufnehmen.

An unserer Entscheidung haben wir dennoch keinerlei Zweifel: Das mit Abstand beste Gesamtpaket bietet euch die Fujifilm X-T20!

Doch wie sieht es aus, wenn euer Sparschwein gerade auf Diät war und zurzeit nicht ganz so prall gefüllt ist? Welche Abstriche ihr bei einer Systemkamera zum halben Preis in Kauf nehmen müsst, sehen wir uns im nächsten Kapitel an.

Die beste Einsteiger-Systemkamera unter 600 Euro: Das ist unser Preis-Leistungs-Sieger

Die meisten Einsteiger-Fotografen möchten nicht gleich ein halbes Vermögen für ihre erste Systemkamera ausgeben – lieber eine Handvoll Dollar. Und das ergibt durchaus Sinn.

Denn schon für rund 600 Euro bekommt ihr neue und hochwertige Modelle. Diese können zwar nicht mit unserem Mittelklasse-Testsieger mithalten, eignen sich aber trotzdem bestens als Starter-Gerät für eure Fotografie-Karriere.

Unsere Empfehlung für die beste günstige Systemkamera ist die Sony Alpha 6000. Sie kostet aktuell 509,74 Euro auf Amazon und ist seit ihrer Vorstellung im April 2014 nicht mehr aus den Bestseller-Charts wegzudenken. Trotz ihres beachtlichen Alters – oder gerade deswegen – bietet sie euch von allen Modellen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sony Alpha 6000

VORTEILE

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Exzellente Bildqualität
  • Hohe Serienbildrate
  • Rasant schneller Autofokus
  • Kompaktes Gehäuse

NACHTEILE

  • Kein 4K-Video
Amazon Logo

509,74 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeSony
ObjektivanschlussE-Mount
SensorgrößeAPS-C (366 mm²)
Auflösung24,3 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)360 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

In dieser Klasse solltet ihr jedoch damit rechnen, dass ihr gewisse Kompromisse machen müsst und keine perfekte Alleskönnerin erhaltet. In Sachen Bildqualität und Geschwindigkeit ist die Sony Alpha 6000 jedoch fast auf einem Level mit der X-T20. Bei der Objektivauswahl, der Handhabung und der Videofunktionalität müsst ihr dafür starke Einschränkungen hinnehmen.

Gibt es in der Einsteiger-Preiskategorie noch Alternativen, die wir euch empfehlen können? Durchaus! Bevor wir zu den einzelnen Modellen kommen, verrate ich euch jedoch noch eine kleine Faustregel:

Ich rate euch von Modellen ab, die deutlich weniger als 500 Euro kosten.

Bei ihnen müsst ihr normalerweise auf zu viel verzichten. Wenn euer Sparschwein gerade hungert, solltet ihr euch entweder bei gebrauchten Systemkameras umsehen oder eine Kompakt- bzw. Bridgekamera in Betracht ziehen. Worin sich die einzelnen Kamera-Arten unterscheiden, erkläre ich euch weiter unten.

Doch zurück zu den alternativen Einsteiger-Modellen. Neben der Sony Alpha 6000 kann ich euch die folgenden Geräte ebenfalls reinen Gewissens empfehlen. Auch sie sind im Preissegment unter 600 Euro angesiedelt:

Die Panasonic Lumix G70 ist im Einsteiger-Segment die beste Video-DSLM. Das Modell mit dem erschwinglichsten Kit-Objektiv kostet aktuell 699,99 Euro auf Amazon. Mit unserem Testsieger der Video-Systemkameras kann sie trotzdem nicht mithalten.

Die Bildqualität der Kamera kann aufgrund des kleineren MFT-Sensors jedoch nicht mit der Sony Alpha 6000 konkurrieren. Dafür legt sie bei der Videofunktionalität alles an den Tag, was sich Einsteiger-Videografen wünschen können. Außerdem hat sie, was ich bei der Sony A6000 vermisst habe:

  1. Einen Touchscreen mit hilfreichen Funktionen für den Videomodus
  2. Einen ordentlichen 4K-Modus
  3. Einen Audioeingang, über den ihr ein externes Mikrofon anschließen könnt
Panasonic G70 ausgeklapptes Display

Mit klappbarem Touchscreen, Audioeingang und 4K-Modus: Die G70 ist das ideale Einsteiger-Gerät für Videografen

699,99 €

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III kostet aktuell 581,00 Euro auf Amazon und ist eine interessante Alternative, wenn ihr auf der Suche nach einem etwas moderneren Modell seid. Im Gegensatz zur Sony Alpha 6000 bietet sie einen 4K-Modus, einen Touchscreen und einen integrierten Bildstabilisator.

Außerdem gefällt mir persönlich die Bedienung der Kamera etwas besser, was jedoch Geschmackssache ist. Kein subjektives Empfinden ist hingegen die weitaus größere Auswahl an MFT-Objektiven.

Jedoch steht sie der Sony Alpha 6000 dafür in den beiden wichtigsten Punkten nach: der Bildqualität und der Geschwindigkeit. Der Micro Four Thirds Sensor der OM-D E-M10 Mark III ist kleiner und hat daher kaum eine Chance. Weder beim Rauschverhalten noch beim Dynamikumfang kann das Modell deshalb mithalten.

Merkt euch die Faustformel: Je größer der Sensor, desto besser ist auch die Bildqualität.

In der OM-D E-M10 Mark III von Olympus kommt außerdem lediglich der sogenannte Kontrast-Autofokus zum Einsatz. Die Alpha 6000 setzt auf eine Kombination aus Phasenvergleichs- und Kontrast-Autofokus. Diese ist nicht nur bedeutend schneller, sondern funktioniert vor allem bei sich bewegenden Motiven um einiges verlässlicher.

Olympus OM-D E-M10 Mark III in den Händen

Die OM-D E-M10 Mark III ist ideal für ambitionierte Hobby-Fotografen

581,00 €

Ein weiteres interessantes Modell aus dem Hause Fujifilm ist die im Juni 2018 erschienene Fujifilm X-T100. Die kleine Schwester unseres Testsiegers ist mit einem Neupreis von 609,31 Euro auf Amazon um einiges preiswerter als die X-T20. Und das, obwohl sie zumindest augenscheinlich ein ebenbürtiges Gesamtpaket bietet:

  • Ein edles Gehäuse
  • Viele Bedienelemente
  • Einen 24-Megapixel-Sensor
  • Einen 4K-Videomodus

Doch lasst euch davon nicht blenden! In meinem ausführlichen Testbericht zur X-T100 erkläre ich euch ganz genau, warum die schicke Einsteiger-Systemkamera bei mir ein lachendes und ein weinendes Auge hinterlässt. So viel kann ich euch aber schon im Voraus verraten:

Die Bildqualität und die Handhabung sind tatsächlich fast auf einem Niveau mit der Fujifilm X-T20. Bei der Geschwindigkeit und auch der Videofunktionalität müsst ihr jedoch Kompromisse eingehen.

Im Gegensatz zur Sony Alpha 6000 ist die X-T100 hochwertiger verarbeitet, hat bessere Bedienelemente und ein für meine Geschmacksknospen schickeres Design. Dafür ist die Serienbildrate um einiges schlechter (6 vs. 11).

Eine noch größere Einschränkung stellt der Autofokus dar. Im direkten Vergleich wirkt dieser so, als ob ihr einen alten Trabi gegen den neuen Tesla Roadster antreten lasst.

Fujifilm X-T100 mit ausgeklapptem Display

Die X-T100 bietet zahlreiche Vorzüge ihrer größeren Schwester, bleibt jedoch in Sachen Geschwindigkeit & Videofunktionalität weit abgeschlagen zurück

609,31 €

Bevor wir uns an den Oberklasse-Sieger heranwagen, schicke ich noch ein Einsteiger-Modell ins Rennen: die Canon EOS M50. Immerhin kostet das Modell nur das 0,0032-fache (1/315) des Sportflitzers: 568,74 Euro auf Amazon. Im direkten Vergleich zur Alpha 6000 von Sony ist sie also etwas kostenintensiver.

Dafür bietet sie einen Touchscreen, einen 4K-Videomodus und eine intuitivere Benutzeroberfläche. Mein Kritikpunkt ist jedoch die kleinere Auswahl an verschiedenen Optiken. Auch wenn es für die Spiegelreflexkameras ein riesiges Sortiment an Canon Objektiven gibt, ist das Angebot an EF-M-Objektiven noch sehr gering.

Außerdem ist mir persönlich die Aufteilung der Bedienelemente zu simpel: Canon stellt euch bei der EOS M50 lediglich ein Einstellrad für manuelle Anpassungen zur Verfügung. Wer gerne etwas mehr Kontrolle über seine Kamera hat, stößt damit schnell an seine Grenzen. Die Sony Alpha 6000 bietet euch immerhin die doppelte Anzahl.

Einstellrad der Canon EOS M50

Für mich das größte Manko der EOS M50: Sie hat lediglich ein einziges programmierbares Einstellrad

609,31 €

Auch wenn die Konkurrenz in dieser Preiskategorie hart ist – abschließend bleibe ich bei meiner Empfehlung: Die beste Einsteiger-Systemkamera ist die Sony Alpha 6000, da sie euch für einen mehr als fairen Preis eine überdurchschnittliche Bildqualität und Autofokus-Performance liefert.

Die beste Premium-Systemkamera über 1.000 Euro: Unser Oberklasse-Sieger

Wie würde euer Leben aussehen, wenn Geld für euch keine Rolle spielen würde?

Ich würde mir wahrscheinlich eine Armada an Katzenbabys auf einer Insel in der Karibik gönnen. Mal ganz abgesehen davon, würde ich mir die Phase One IQ4 mit 150 Megapixeln für rund 50.000 Euro als primäre Kamera leisten und den ganzen Tag meine flauschigen Vierbeiner knipsen.

Doch für unseren Test habe ich meine Träume beiseite geschoben. Seien wir mal ehrlich: Für die meisten von uns spielt Geld eine Rolle. Deshalb haben wir uns für die Wahl der besten Premium-Systemkameras in der Preisspanne zwischen 1.000 und 2.500 Euro umgesehen. Die beste „Gönn-Dir-Systemkamera“ ist die Sony Alpha 7 Mark III.

Für unsere Feuerprobe haben wir die folgenden drei Modelle ins Rennen geschickt:

Sony Alpha 7 III

VORTEILE

  • Beste Video- & Bildqualität
  • Schnellster Autofokus
  • 2 SD-Kartenschächte
  • Großer Puffer
  • Lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • Limitierte Einsatzmöglichkeiten des Touchscreens
Amazon Logo

2.225,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:50
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeSony
ObjektivanschlussE-Mount
SensorgrößeVollformat (864 mm²)
Auflösung24,2 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)710 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Warum wurde es die dritte Generation der Alpha 7 Serie von Sony? Nur Geduld, das erkläre ich euch gleich.

Vorher möchte ich erst darauf eingehen, für wen es sich lohnt, so viel für eine Kamera auszugeben. Andere Leute kaufen sich dafür einen gebrauchten Kleinwagen.

Wenn ihr bisher noch gar keine Erfahrung als Fotograf gesammelt habt, rate ich euch von einem der hochpreisigen Modelle ab. Bei Profi-Kameras könnt ihr alles bis ins letzte Detail einstellen. Für wahre Spezialisten ist das ideal.

Einsteiger sind damit jedoch überfordert und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Fujifilm stattet seine Oberklasse-Systemkamera beispielsweise nicht einmal mit einem Automatikmodus aus. Deshalb seid ihr mit diesem Modell so verloren wie Hänsel und Gretel, wenn ihr das Zusammenspiel aus Blende, Belichtungszeit und ISO nicht perfekt verinnerlicht habt.

Fujifilm X-T3 Einstellräder

Das Bedienkonzept der Fujifilm-Modelle ist für Kenner das Nonplusultra – für Einsteiger kann es hingegen sehr verwirrend sein

1.899,00 €

Außerdem bieten Premium-Geräte gegenüber den weiter oben vorgestellten Mittelklasse-Systemkameras nur marginale Verbesserungen. Diese sind vor allem für erfahrene Profi-Fotografen ausschlaggebend. Für sie muss ihre Kamera ein echtes Arbeitstier mit dem Funktionsumfang eines Flugzeug-Cockpits sein, auf das zu jeder Zeit Verlass ist.

Premium-Systemkameras bieten im Gegensatz zu Mittelklasse-Geräten die folgenden Vorteile: Zahlreiche Knöpfe und Rädchen, zwei SD-Kartenschächte, Staub- und Spritzwasserschutz sowie einen Joystick zum Auswählen des Fokus-Punkts.

Sony Alpha 6300 Joystick

Noch schneller den perfekten Fokus-Punkt finden: Mit einem Joystick sind lediglich Luxus-Modelle ausgestattet

2.225,00 €

Zurück zur Alpha 7 III: Sie liefert meiner Meinung nach ein Gesamtpaket, an dem sowohl professionelle Foto- als auch Videografen kaum etwas zum Meckern finden. Außerdem gibt es mittlerweile eine beachtliche Auswahl an Sony Alpha 7 Objektiven. Sehen wir uns einmal die wichtigsten Aspekte der Kamera im Detail an.

Der Vollformat-Sensor der Kamera überzeugt auf ganzer Linie. Dank des sehr großen Dynamikumfangs könnt ihr bei der Nachbearbeitung extrem viel aus den Bildern herausholen. Das Rauschverhalten der Kamera ist im wahrsten Sinne berauschend. Selbst bei hohen ISO-Zahlen konnte ich kaum eine Körnung in den Bildern erkennen.

Da der Vollformat-Sensor eine größere Oberfläche hat, bekommt ihr mit ihm außerdem ein schöneres Bokeh. Das ist besonders für Portraits sehr schön, da ihr so das Model vom Hintergrund abheben könnt.

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Lange Zeit zählte ein ergonomisches Gehäuse nicht zu den Stärken der Systemkameras von Sony. Das hat sich geändert! Die Sony A7 III liegt mit dem großen Batteriegriff sehr gut in der Hand.

Wie es sich für ein echtes Oberklasse-Modell gehört, ist sie außerdem mit ganzen zehn frei programmierbaren Knöpfen und beachtlichen vier Einstellrädern ausgestattet. Obendrein ist sie wetterfest, hat zwei SD-Kartenschächte und einen Joystick zum Auswählen des Fokus-Punkts.

Der Autofokus gehört im Vergleich zu sämtlichen System- und Spiegelreflexkameras zum Besten, was es zurzeit auf dem Markt gibt.

Er ist nicht nur rasant, schnell und extrem zuverlässig, sondern außerdem besonders gut im Verfolgen eines ausgewählten Motivs. Zusätzlich verfügt die Cam über einen eingebauten Augen-Autofokus.

Auch in Sachen Video hat Sony alles in die Premium-Kamera gesteckt, was ein Fotografen-Herz begehrt. Die 4K-Videos der Kamera sind fast schon schärfer als die Realität.

Profis freuen sich über zahlreiche Einstellmöglichkeiten und die Option, Videos im sogenannten S-Log-Modus zu drehen. Dieser lässt (ähnlich wie das RAW-Format bei Fotos) mehr Freiraum bei der Nachbearbeitung zu.

Berufsfotografen bemängeln an Systemkameras – im direkten Vergleich zu Spiegelreflexkameras – vor allem die viel kürzere Akkulaufzeit. Doch damit ist jetzt Schluss!

Sony stattet die Alpha 7 III mit einem neuen Akku aus, der mit durchschnittlich 710 Bildern pro Ladung erheblich länger durchhält als seine Vorgänger. Vergleichbare Spiegelreflexkameras schaffen rund 900 Bilder.

Für den E-Mount von Sony gibt es mittlerweile eine immer größere Zahl an hochwertigen Vollformat-Objektiven. Diese lassen selbst bei Berufsfotografen kaum einen Wunsch offen. Mehr dazu erkläre ich euch in meinem Sony Alpha 7 Objektiv-Test.

Können die anderen Hersteller ebenbürtige Alternativ-Modelle zur Alpha 7 III aus dem Ärmel schütteln? Mein ganz klares Statement: Nein!

Die Fujifilm X-T3 zählen wir ebenfalls zu den Premium-Geräten. Sie ist an sich eine wunderschöne Kamera, bei der auch so einiges unter der Haube steckt. Der kleinere APS-C-Sensor kann jedoch nicht mit dem größeren Vollformat-Sensor mithalten. Dadurch hinkt die X-T3 in Sachen Bildqualität und Rauschverhalten einen Schritt hinter dem Testsieger von Sony her.

Auch der Autofokus war bei uns in der Praxis nicht ganz so zuverlässig und schnell. Das alles ist jedoch auch nicht verwunderlich, da die X-T3 mit einem Neupreis von 1.899,00 Euro um einiges preiswerter ist als die Alpha 7 III. Ihr werdet also entschädigt.

Ein kurzer Kommentar zu den Kameras, die nicht in unserem Systemkamera Test gelandet sind.

Ihr fragt euch vielleicht, warum wir nur drei Premium-Modelle unter die Lupe genommen haben.

Das liegt daran, dass wir uns auf die Beratung von Einsteigern und Amateur-Fotografen fokussieren. Trotzdem wollen wir fortgeschrittenen Knipsern zeigen, was aktuell alles möglich ist – wenn sie bereit sind, etwas mehr auf den Tisch zu legen. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie sich die preiswerteren Modelle im Vergleich zu den „Gönn-Dir-Kameras“ schlagen.

Deshalb haben wir beispielsweise die kostenintensiven Geschwister der Alpha 7 III, die A7R III (für rund 3.100 Euro) und die A9 (für rund 4.000 Euro), nicht mit in den Vergleich aufgenommen.

Sony Alpha 7 III von vorne

Die Sony A7 III ist die einzige Systemkamera mit Vollformat-Sensor, die wir ins Sonntagmorgen-Labor geholt haben

Auch Nikon und Canon sind Ende 2018 erstmals mit Vollformat-Modellen in den Systemkamera-Markt eingestiegen. Nikon mit der Z6 (2.119,00 EUR) und der Z7 (ab 3.033,94 EUR). Canon mit der EOS R (3.449,00 EUR) und der in 2019 erschienenen EOS RP (1.410,77 EUR).

Zum einen liegen auch diese drei Kameras am oberen Ende des von uns getesteten Preis-Spektrums. Zum anderen gibt es für diese Modelle nur eine sehr geringe Auswahl an nativen Objektiven. Deshalb haben wir uns lieber auf andere Systemkameras konzentriert.

Auch Panasonic hat kurz vor unserem Test mit der Lumix S Serie erstmals zwei Vollformat-Modelle auf den Markt geworfen. Diese haben wir aus denselben Gründen ebenfalls nicht in unseren Test integriert.

Die beste Video-Systemkamera

Auch für Videografen – die nicht gerade 40.000 Euro für eine 8K-Kamera ausgeben wollen – ist eine Systemkamera mittlerweile die beste Wahl.

Unseren Testsieger in der Bewegtbild-Kategorie haben wir vor ganz andere Herausforderungen gestellt als die bisherigen Modelle. Eine erstklassige Foto-Systemkamera ist nämlich nicht zwangsläufig auch eine hervorragende Video-Systemkamera!

Unser Anspruch: Ein mittelpreisiges Modell, das für weniger als 1.000 Euro so nah wie möglich an ein professionelles Ergebnis herankommt. Es soll alle wichtigen Funktionen bieten, die sich Hobby-Filmer, Urlaubs-Videografen oder Vlogger wünschen.

Doch wie trennt ihr bei Systemkameras die Spreu vom Weizen? Diese beiden Eigenschaften sind ein Muss, um bei den Freunden des Bewegtbildes Begeisterung zu entfachen:

  1. Einen 4K-Modus
    Mittlerweile haben selbst Smartphones unter 250 Euro einen 4K-Modus. Diese Funktion gehört mittlerweile auch bei den meisten Systemkameras zum Standard. 4K ist aber nicht gleich 4K: Bei der Qualität gibt es trotzdem große Unterschiede. Deshalb produzieren Systemkameras auch deutlich bessere Videos als Handys, obwohl die Hersteller mit denselben Marketing-Slogans um sich werfen.
  2. Einen Audioeingang
    Viele Mittelklasse-Systemkameras sind leider nicht standardmäßig mit einem Audioeingang ausgestattet. Mit einem Klinkenstecker könnt ihr dort ein externes Mikrofon anschließen. Dieser ist wichtig, sobald ihr tiefer in die Film-Welt eintaucht, da die Audioaufnahmen bereits bei leichtem Wind anfangen zu rauschen.
Klinkenanschluss einer Systemkamera

Einen Audioeingang setze ich bei einer soliden Video-Systemkamera voraus

Nachdem wir ordentlich ausgesiebt haben, kamen für uns die folgenden vier Modelle für diese Kategorie infrage:

Doch lasst uns nicht länger um den heißen Brei herumreden. Welche dieser vier Systemkameras haben wir letztendlich als beste Video-DSLM gekürt?

… Trommelwirbel: die Panasonic G81!

Panasonic Lumix G81

VORTEILE

  • Super Bildqualität
  • Hervorragende 4K-Qualität
  • Leistungsfähiger Bildstabilisator
  • Touchscreen super integriert
  • Klinkenanschluss

NACHTEILE

  • Unnatürliche Farben bei JPG-Bildern
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736,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:50
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkePanasonic
ObjektivanschlussMicro Four Thirds
SensorgrößeMicro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung16,0 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)330 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Dafür gibt es einige triftige Gründe. Für einen sehr fairen Preis von 736,99 Euro auf Amazon bietet sie euch ein nahezu perfektes Gesamtpaket. Vor allem ihre konkurrenzlose 4K-Videoqualität beeindruckt.

4K ist nicht gleich 4K! Genauso wie bei den Megapixeln einer Kamera, gibt es auch bei der Videoqualität Unterschiede. Selbst wenn die Auflösung die gleiche ist.

Die 4K-Aufnahmen der G81 von Panasonic sind die besten von allen. Sie sehen im direkten Vergleich zu den anderen Modellen schärfer aus, haben knackigere Farben und stärkere Kontraste.

Neben dem von uns vorausgesetzten Audioeingang bietet euch die G81 außerdem viele nützliche Video-Features, die wir ansonsten nur bei doppelt so hochpreisigen Modellen vorgefunden haben. Beispielsweise das Fokus-Peaking oder eine Zebra-Funktion.

Der eingebaute Touchscreen hilft euch zusätzlich beim Fokussieren. Mit ihm könnt ihr sogar während der Videoaufnahmen ganz einfach per „Finger-Tip“ auf ein Motiv eurer Wahl scharf stellen.

Panasonic Lumix G81 Display

Der Touchscreen der Lumix G81 lässt sich um 360 Grad drehen

736,99 €

Außerdem verfügt sie gleich über zwei Bildstabilisatoren – einen im Kamera-Body und einen im Objektiv. Dank diesem doppelten Schutz verwackeln eure Videos nicht so schnell.

Minusgrade? Keine Handschuhe? Die Hände zittern? Macht euch keine Sorgen, mit der G81 ist das kein Problem. Das Bild hält still, ganz egal, wie sehr ihr wackelt.

Zugegeben – das war vielleicht etwas übertrieben. Auch der beste Bildstabilisator kommt irgendwann an seine Grenzen. Für Extrem-Situationen solltet ihr deshalb einen sogenannten Gimbal in Betracht ziehen.

Die Panasonic Lumix G70 ist die preiswertere Alternative zur G81. Die kleine Schwester ist ebenfalls mit einem 4K-Modus und einem Audioeingang ausgestattet. Jedoch ist ihre Bildqualität nicht ganz auf demselben Level. Außerdem hat sie keinen integrierten Bildstabilisator und ist nicht wetterfest.

Ihr seid bereit, mehr als 1.000 Euro für eine Video-Systemkamera aus eurem Sparschwein zu quetschen? Dann empfehle ich euch die Sony Alpha 7 III. Sie ist aus unserer Sicht nicht nur das beste Premium-Modell für Fotografen, sondern ebenfalls für Videografen.

Dank des größeren Vollformat-Sensors liefert sie euch eine nochmals bessere Performance. Zusätzlich verfügt sie über zwei Audioeingänge und bietet euch die Möglichkeit, im sogenannten S-Log zu filmen, der mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung lässt.

Das hat jedoch auch seinen Preis: Für die dritte Generation der Sony Alpha 7 müsst ihr mit 2.225,00 Euro rund dreimal so viel blechen.

Die beste Reise-Systemkamera

Damit wir das beste Modell für eure Reisen finden, haben wir uns zuerst in einen typischen Weltenbummler hineinversetzt und uns gefragt:

Was ist wichtig, wenn ihr auf der Suche nach einer Kamera als Reisebegleiter seid? Dabei sind wir auf die folgenden Antworten gestoßen:

  1. Kompakte Abmessungen
    Ein typischer Reisender hat in seinem Trekkingrucksack nicht viel Platz. Deshalb darf auch die Kamera nicht klobig sein.
  2. Simpler Umgang
    Klassische Urlauber genießen in der Regel lieber den Augenblick, als eine Doktorarbeit aus den perfekten Kamera-Einstellungen zu machen. Deshalb muss euch ein Fotoapparat für Reisen einen guten Automatikmodus und eine simple Bedienung bieten.
  3. Unter 700 Euro
    Die meisten Weltenbummler investieren ihr Geld lieber in einzigartige Erlebnisse als in hochpreisiges Equipment. Deshalb darf das perfekte Modell nicht unsere gesteckte Obergrenze von rund 700 Euro überschreiten.
  4. Großer Zoom-Umfang
    Da ihr nie wisst, was euch auf der Reise erwartet, muss eure Kamera mit allen Wassern gewaschen sein. Deshalb benötigt ihr beim mitgelieferten Kit-Objektiv eine große Reichweite, die euch in keiner Situation im Stich lässt – egal, ob ihr während einer Safari die atemberaubende Landschaft oder das weit entfernte Löwenbaby ablichten wollt.

Nachdem wir unsere Anforderungen hochgeschraubt hatten, blieb am Ende nur noch ein Modell übrig. Es bietet euch alle Funktionen, die wir von der perfekten Reise-Systemkamera erwarten.

Und das ist die – Trommelwirbel …

Panasonic G70. Für 699,99 Euro hat sie ein All-inclusive-Gesamtpaket, das Reisenden kaum Wünsche offen lässt.

Panasonic Lumix G70

VORTEILE

  • Preiswerteste 4K-Kamera
  • Solide Bildqualität
  • Audioeingang
  • Liegt angenehm in der Hand
  • Viele Bedienelemente

NACHTEILE

  • RAW-Bilder haben weniger Bearbeitungs-Spielraum
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699,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:49
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Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkePanasonic
ObjektivanschlussMicro Four Thirds
SensorgrößeMicro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung16,0 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)360 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Vor allem die mitgelieferte Optik hat uns überzeugt. Keine andere Systemkamera im Test gab es in Verbindung mit einem so hervorragenden und gleichzeitig preiswerten Reisezoom-Objektiv.

Hier ein kurzes Beispiel. Die drei anderen Objektivanschlüsse haben auch wenigstens eine solche Allrounder-Optik im Repertoire. Hier kosten jedoch selbst die preiswertesten Modelle fast schon so viel wie die Panasonic G70 (inklusive Objektiv):

Panasonic Lumix G70 mit Objektiv

Mit einer Brennweite von 14 bis 140 mm bietet euch die G70 den größten Zoom-Umfang

699,99 €

Was ist die optimale Lösung für Reisende, die etwas knapp bei Kasse sind – oder schlicht und einfach nicht so viel Geld für eine Kamera ausgeben wollen?

Für sie ist eine sogenannte Bridgekamera die perfekte Wahl. Welche Modelle ich euch empfehlen kann und was die Unterschiede zu einer DSLM sind, erklären wir in unserem Artikel: Bridgekamera vs. Systemkamera.

Die beste kompakte Systemkamera

In unserer letzten Test-Kategorie haben wir unsere Anforderungen zur Abwechslung mal simpel gehalten. Wie es die Überschrift fast schon vermuten lässt, haben wir nur auf einen Fakt Wert gelegt: besonders kleine Abmessungen.

Okay, nicht ganz. Das war zwar das Hauptkriterium, trotzdem muss das Modell ebenfalls eine tadellose Performance abliefern.

Bei kompakten Systemkameras solltet ihr jedoch aufgrund ihrer Größe im Voraus damit rechnen, dass ihr ein paar Abstriche in Kauf nehmen müsst:

  • Sie liegen nicht so gut in der Hand
  • Sie haben weniger Bedienelemente
  • Sie haben in der Regel keinen Sucher

Die beste kompakte Systemkamera ist aus unserer Sicht die Olympus PEN E-PL9. Sie ist nicht nur außerordentlich kompakt, sondern sieht auch noch verboten schick aus. Das Ledergehäuse macht die kleine Systemkamera zu einem wahren Schmuckstück. Da es sie in drei unterschiedlichen Farbkombinationen gibt, könnt ihr sie außerdem an euer bevorzugtes Outfit anpassen.

Olympus PEN E-PL9

VORTEILE

  • Kompakt
  • Schickes Design
  • Sehr einfache Bedienung
  • Guter Automatikmodus
  • 4K-Videos

NACHTEILE

  • Kein Sucher
  • Kein Klinkenanschluss
  • Zu klein für große Hände
  • Wenig Bedienelemente
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558,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019 22:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeOlympus
ObjektivanschlussMicro Four Thirds
SensorgrößeMicro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung16,1 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)350 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Nachdem ich mich an der äußerlichen Schönheit sattgesehen hatte, legte ich meine Oberflächlichkeit ab und fragte mich: Hat das Prachtexemplar genauso bezaubernde innere Werte? Ja hat es – auch hier hat mich die PEN E-PL9 nicht enttäuscht.

Für ein Modell, das 558,00 Euro kostet, hat sie eine gute – wenn auch nicht perfekte – Bildqualität. Der Automatikmodus fabriziert auch ohne euer Eingreifen hervorragende Ergebnisse. Außerdem könnt ihr euren Aufnahmen dank zahlreicher Filter einen ganz persönlichen Touch verleihen.

Ein weiterer Vorteil der PEN E-PL9 ist der umklappbare Bildschirm. Wollt ihr bei eurem nächstes Rendezvous in Paris unter euch bleiben und keinen Fremden fragen müssen, ob er euch vor dem Eiffelturm ablichtet? Kein Problem: Dank des Selfie-Displays könnt ihr einfach selbst ein hochauflösendes Bild schießen – ohne eure romantische Zweisamkeit zu stören.

Neben der Olympus PEN E-PL9 können wir euch außerdem die folgenden vier Modelle als kompakte Systemkameras empfehlen.

  1. Olympus PEN E-PL8
    Bei dem eineinhalb Jahre jüngeren Vorgänger müsst ihr nur wenige Abstriche in Kauf nehmen. Dazu zählen der fehlende 4K-Modus, ein etwas langsamerer Autofokus und den nicht eingebauten Blitz. Dafür kostet sie aktuell mit 483,59 EUR um einiges weniger als die neuere Generation.
  2. Panasonic Lumix GX80
    Sie ist sogar mit einem Sucher ausgestattet, der der schlanken Systemkamera trotzdem nicht viel aufträgt. Die GX80 ist also ebenfalls noch ein sehr jackentaschenfreundliches Modell. Außerdem liefert es euch eine bessere Autofokus-Performance. Jedoch sieht sie in meinen Augen nicht ganz so schick aus. Für läppische 412,18 Euro immer noch ein gelungenes Gesamtpaket.
  3. Canon EOS M100
    Mit 599,00 Euro ist sie das preiswerteste Modell in unserem Systemkamera test. Trotzdem hat der Zwerg so einiges zu bieten: Die EOS M100 ist noch etwas kompakter als die PEN E-PL9 und hat trotzdem eine vergleichbare Bildqualität. Dafür bietet sie euch keinen 4K-Modus und die Auswahl an Objektiven ist deutlich geringer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat mich jedoch auf ganzer Linie überzeugt!
  4. Panasonic Lumix GF7K
    Die im März 2015 vorgestellte Kamera ist unser Selfie-Sieger. Sie hat ebenfalls ein umklappbares Display, bietet euch im Vergleich zur PEN E-PL9 jedoch einige interessante Features zum Aufnehmen von Selbstportraits.

Allerdings ist der Autofokus etwas langsamer und ihr vermisst einen 4K-Modus. Im Gesamtbild ist sie für 382,90 Euro ein echter Geheimtipp für alle, die ihre Smartphone-Selfies auf das nächste Level bringen wollen.

Systemkameras im Vergleich: Die 6 wichtigsten Faktoren für die perfekte Kaufentscheidung

Was macht eine perfekte Systemkamera aus? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, bevor ich unsere Modelle in die Hände genommen habe. Nach etlichen Stunden Recherche und zahlreichen Smoothies, die noch von unserem Standmixer Test übrig geblieben sind, legte ich mich auf die folgenden Merkmale fest:

Wir haben jedes Modell auf diese Kriterien geprüft. Zum einen, damit wir euch transparente Testergebnisse liefern und zum anderen, damit wir bei jeder Kamera objektiv und analytisch dieselben Merkmale miteinander vergleichen.

Systemkamera Vergleich Gruppenbild

Jedes Modell haben wir unabhängig und individuell auf die 6 wichtigsten Kauffaktoren untersucht

Kameras sind sehr komplex. Wir haben alle Modelle mit gesundem Fotografie-Menschen-Verstand überprüft und testen alle Funktionen unter realen Bedingungen im Alltag. Gleichzeitig sind wir uns nicht zu schade, auf wissenschaftliche Erkenntnisse von anderen zurückzugreifen, die den finanziellen Rückhalt haben, um Tests unter Laborbedingungen durchzuführen.

Deshalb sind neben unseren eigenen Erfahrungen mit den Kameras ebenfalls die Wertungen von DPReview (das größte englischsprachige Kameraportal) und DxOMark (eins der größten unabhängigen Kamera-Testlabore) in unsere Tests mit eingeflossen.

Die Handhabung: Ist kleiner immer besser?

Die Handhabung habe ich ganz bewusst als erstes Kriterium platziert – sogar noch vor der Bildqualität. Bevor ihr letztere voll ausnutzen könnt und großartige Aufnahmen schießt, müsst ihr eure Kamera erst richtig im Griff haben.

Wie genau haben wir die Handhabung bewertet? Wir haben die folgenden drei Punkte als gleichrangige Testkriterien angesetzt:

Kameragehäuse

Wenn ihr 500 Euro, 1.000 Euro oder sogar noch mehr Geld für eine Kamera auf den Tisch legt, wollt ihr ein Kameragehäuse, das sehr gut verarbeitet ist und eine hervorragende Ergonomie aufweist.

Fujifilm Systemkamera in der Hand

Die Verarbeitung der Fujifilm-Modelle hat auf mich den besten Eindruck gemacht

Als Nächstes habe ich mir angesehen, wie die Griffigkeit des Gehäuses ist. Viele Einsteiger denken, dass klein automatisch besser bedeutet. Aus den folgenden beiden Gründen ist das aber nicht immer der Fall.

  1. Die Kamera liegt nicht so gut in der Hand
    Sobald ihr mal mehrere Stunden am Stück fotografiert habt, merkt ihr schnell, wie wichtig ein Gerät mit ergonomischem Gehäuse ist. Dieses muss sozusagen mit eurer Hand verschmelzen, damit ihr nicht nach den ersten 300 Portraits Handkrämpfe bekommt und euer Modell nach Hause schicken müsst.
  2. Die Bedienelemente
    Der zweite Grund, weshalb viele Profis mit Backstein-großen Fotoapparaten rumlaufen, sind die Bedienelemente. Um die volle Kontrolle über eine Kamera zu übernehmen, braucht ihr programmierbare Einstellräder und Knöpfe, mit denen ihr im „Finger-Dreh“ ISO, Belichtungszeit, Blende, Fokusmodus, Serienbildrate und Co. anpassen könnt.

Außerdem achte ich darauf, ob die Kamera gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Bei Oberklasse-Geräten gehört diese Offroad-Mentalität zum Standard. Im unteren Preissegment müsst ihr jedoch oft darauf verzichten.

Die erschwinglichsten Modelle in unserem Test mit einem wetterfesten Gehäuse sind die Sony Alpha 6300 und die Panasonic G81.

Ihr braucht also vorher keinen Blick auf eure Wetterstation werfen, da ihr mit den beiden Kameras auch unvorbereitet im Regen stehen könnt.

Panasonic Lumix G81 in Action

Die Lumix G81 ist nicht nur unser Video-Testsieger, sondern ebenfalls das preiswerteste Modell mit Staub- & Spritzwasserschutz

736,99 €

Außerdem gebe ich hin und wieder einen Kommentar zum Design der Kameras ab. Solange es hier jedoch keine großartigen Schmankerl gibt, lasse ich meine Meinung kaum in das Testergebnis einfließen. Aussehen ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Bedienung

Über Look und Feel lässt sich streiten. Nicht aber über die Bedienelemente!

Deshalb nehme ich die Anzahl der Einstellräder und Knöpfe ganz genau unter die Lupe. Ebenfalls sehr wichtig ist für mich, ob ihr diese individuell nach euren Bedürfnissen programmieren könnt.

Außerdem schaue ich mir an, ob ihr einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen habt. Dazu gehören Fokusmodi, Belichtungsmessung, ISO, Verschlusszeit oder Blende.

Fujifilm X-T100 in der Hand

Auch in dieser Kategorie erhielten die Modelle von Fujifilm die meisten Punkte von mir

Hier muss ich euch jedoch ganz klar sagen: Mehr ist nicht immer besser! Ich behalte immer im Hinterkopf, dass es in Bezug auf die Bedienelemente zwei unterschiedliche Zielgruppen gibt:

  1. Die Gelegenheitsknipser
    Sie suchen lediglich nach einer Kamera, mit der sie ohne Spielereien drauflos knipsen können. Für sie sind zusätzliche Bedienelemente nur hinderlich und können schnell verwirrend sein.
  2. Fortgeschrittene & professionelle Fotografen
    Sie brauchen eine Transformer-Kamera mit möglichst vielen Knöpfen und Rädchen, damit sie diese ganz präzise an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.

Bedienelemente können also für manche Fotografen hinderlich und verwirrend sein. Für andere bieten sie hingegen die nötige Freiheit zur individuellen Entfaltung.

Wenn mir am Ende dieser Kategorie noch etwas Luft bleibt, gehe ich auf die Apps der unterschiedlichen Hersteller ein. Mit ihnen könnt ihr euer Smartphone als Fernbedienung verwenden, Bilder kabellos übertragen oder auf GPS-Koordinaten zurückgreifen.

Leider gibt es hier starke Schwankungen bei der Zuverlässigkeit und dem Funktionsumfang. So wirklich konnte mich kein Hersteller überzeugen. Müsste ich mich für eine App entscheiden, wäre es die von Canon.

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Bildschirm & digitaler Sucher

Was gerade vor der Linse passiert, erkennt ihr entweder auf dem Bildschirm oder durch den digitalen Sucher. Letzterer ist im Prinzip nichts anderes als ein winziger Monitor, weshalb er euch dieselben Funktionen bietet wie der Screen.

Canon EOS M100 Seite

Nicht alle Systemkameras sind mit einem Sucher ausgestattet

Viele kompakte Modelle verzichten auf einen Sucher. Daher schaute ich mir zuerst einmal an, ob die jeweilige Kamera überhaupt einen besitzt.

Sucher ist allerdings nicht gleich Sucher. Deshalb habe ich bei jedem ganz genau analysiert und verglichen, wie die Qualität, die Wiederholungsrate oder die Helligkeit sind. Das Gleiche gilt für den Bildschirm.

Hier kann ich euch jedoch keine spannenden Neuigkeiten vorenthalten. Kein Modell leistet sich bei diesem wichtigen Kriterium einen Schnitzer.

Die Bildqualität: Gibt es überhaupt noch Unterschiede?

Wahrscheinlich ist das die Kategorie, der ihr am meisten entgegengefiebert habt. Jedoch muss ich euch ernüchtern: Es ist gleichzeitig die Kategorie, in der sich die Modelle am wenigsten voneinander unterscheiden.

Das ist aber nichts Schlechtes. Ihr schießt mit allen Systemkameras aus unserem Test hervorragende Bilder – zumindest bei Tageslicht.

Um diese miteinander zu vergleichen, habe ich mir jede Kamera um den Hals geworfen und auf einen Fotografie-Spaziergang genommen. Oder haben sich die Kameras vielleicht mir an den Hals geworfen? Auf jeden Fall habe ich anschließend die besten Bilder für euch zusammengestellt.

Über die folgenden Links könnt ihr euch meine Aufnahmen aller Modelle in voller Auflösung ansehen. Sämtliche Bilder habe ich im JPG-Format mit dem Automatikmodus geschossen und anschließend nicht nachbearbeitet.

Auch bei der Bewertung der Bildqualität habe ich zwischen verschiedenen Kriterien unterschieden.

Performance des Sensors

Er wandelt das einfallende Licht in ein digitales Bild um. Ein guter Bildsensor ist sowohl für scharfe Bilder als auch mehr Megapixel verantwortlich. Jedoch haben auch die weiteren Faktoren – mit denen sich normalerweise nur Fotografie-Nerds wie ich auseinandersetzen – einen großen Einfluss auf die Bildqualität.

  1. Der Dynamikumfang
    Sensoren mit einem großen Dynamikumfang erlauben euch mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung. So könnt ihr beispielsweise die dunklen Stellen eines Bildes aufhellen und habt trotzdem noch viele Details.
  2. Das Rauschverhalten
    Je dunkler es wird, desto höher sollte der ISO-Wert eurer Kamera sein, um trotz des wenigen Lichts noch helle Bilder zu erzeugen. Sensoren mit einem guten Rauschverhalten produzieren auch bei einem hohen ISO, wie 1.600 oder 3.200, noch ansehnliche Bilder mit wenig Rauschen.
Sony Alpha 7 III Beispielbild bei Nacht

Dank ihrem riesigen Vollformat-Sensor hatte die Sony Alpha 7 III von allen Modellen das beste Rauschverhalten

2.225,00 €

Als Faustregel könnt ihr euch merken, dass größere Sensoren eine bessere Performance an den Tag legen als kleinere.

Hier eine kurze Auflistung der drei Sensorgrößen, die üblicherweise in den unterschiedlichen Modellen aller Hersteller zum Einsatz kommen.

  1. Micro Four Thirds (225 mm²)
    In den Systemkameras Olympus und den meisten Modellen von Panasonic werkeln die kleinsten Sensoren.
  2. APS-C (366 mm²)
    Diese Sensorgröße ist sowohl in den Modellen von Fujifilm als auch in der M-Serie von Canon und der Alpha 6XXX-Serie von Sony verbaut.
  3. Vollformat (864 mm²)
    In den hochpreisigen Systemkameras aller Hersteller arbeiten Vollformat-Sensoren. Die Sony Alpha 7-Serie setzt seit 2013 auf diese. Nikon (mit seiner Z-Serie), Canon (mit der R-Serie) und Panasonic (mit seiner S-Serie) haben 2018 nachgezogen und ebenfalls Vollformat-DSLMs auf den Markt geworfen.
Olympus OM-D E-M10 Mark III Objektiv abgeschraubt Sensor zu sehen

Der Sensor kommt zum Vorschein, wenn ihr das Objektiv einer Systemkamera abschraubt

Leistung des Kit-Objektivs

Neben dem Sensor ist die Leistung des Objektivs mindestens genauso ausschlaggebend für die Bildqualität. Mehr darüber erkläre ich euch im nächsten Abschnitt.

Deshalb habe ich mir ebenfalls die mitgelieferte Optik – das sogenannte Kit-Objektiv – genauer angesehen. Hierbei handelt es sich um ein Allrounder-Objektiv, das von allem etwas kann, aber nichts so wirklich perfekt. Ihr erhaltet es beim Kauf eurer Kamera mit dazu, genau wie den passenden Inbusschlüssel bei den Ikea-Möbeln.

Leider habe ich hier keine guten Neuigkeiten für euch: Um Geld zu sparen, statten alle Hersteller ihre Modelle nur mit zufriedenstellenden Optiken aus.

Auf den ersten Blick könnt ihr damit zwar schöne Fotos schießen, auf den zweiten Blick werdet ihr jedoch merken, dass die Optik bei der Schärfe, Offenblende und Verarbeitungsqualität nicht mit einem Premium-Objektiv mithalten kann.

Systemkamera Kit-Objektiv Reichweite

Kit-Objektive haben einen Zoom-Umfang von ungefähr 16 bis 50 mm (an Kameras mit APS-C-Sensor)

Verglichen mit einem der zahlreichen Wechselobjektive, die es für jeden Anschluss gibt, legen sie jedenfalls keine so berauschende Performance an den Tag.

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Unser Testsieger tanzt aus der Reihe: Das Kit-Objektiv der Fujifilm X-T20 hat nicht nur eine deutlich größere Offenblende von F2.8 bis F5.6, sondern ist ebenfalls schärfer als die Optiken der Konkurrenz.

JPG-Verarbeitung & Automatikmodus

Bei allen Modellen könnt ihr Bilder in zwei verschiedenen Formaten speichern:

  • RAW
  • JPG

Foto-Enthusiasten wie ich nehmen Bilder im Rohdatenformat (RAW) auf, da es mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung bietet. Standardmäßig schießt eine Kamera jedoch Bilder im JPG-Format. Und das ist auch gut so.

Denn hierbei übernimmt sozusagen die Kamera die Bildbearbeitung für euch. So müsst ihr nicht jede Aufnahme einzeln am PC optimieren. Deshalb ist hier die Performance der Kamera bei der Verarbeitung der Bilder umso wichtiger.

Bei den von mir geschossenen Testbildern habe ich ganz genau hingeschaut und mir die folgenden Fragen gestellt:

  • Wie realistisch sehen die Farben aus?
  • Welchen Weißabgleich benutzt die Kamera?
  • Wie stark ist das Nachschärfen und die Rauschreduzierung?
  • Wie viel Kontrast fügt die Kamera nachträglich hinzu?

Dabei bin ich jedoch etwas nachsichtig gewesen, da die Ergebnisse stark von den unterschiedlichen Umgebungen und Motiven abhängen.

Beispielsweise gefällt mir die Farbwiedergabe der Fujifilm X-T100 für ihren Preis extrem gut. Bei den folgenden beiden Bildern hat die Kamera jedoch keine überzeugende Leistung gezeigt. Obwohl ich das Bild in der gleichen Umgebung und mit denselben Lichtbedingungen geschossen habe, hat die Kamera einen anderen Weißabgleich gewählt.

Fujifilm X-T100 Kit-Objektiv Reichweite

Gleiche Lichtbedingungen und dieselbe Umgebung – trotzdem hat der Automatikmodus der X-T100 einen anderen Weißabgleich verwendet

Im Gesamtbild legen die verschiedenen Modelle der Hersteller in dieser Kategorie eine ordentliche Performance an den Tag. In meinen Augen sehen die Bilder von Sony-, Canon- und Fujifilm-Kameras am natürlichsten aus – das ist jedoch Geschmackssache.

Bildeffekte & Filter

Mittlerweile seht ihr kaum noch ein Bild ohne draufgeklatschten Filter im Internet herumschwirren. Vor allem Instagram ist damit überflutet. Deshalb ist es umso wichtiger, dass euch aktuelle Systemkameras auch die Möglichkeit bieten, den Aufnahmen direkt in der Kamera einen ganz eigenen Stil zu verpassen.

Systemkameras haben im Vergleich mit Spiegelreflexkameras einen großen Vorteil: Dank des digitalen Suchers könnt ihr schon vor dem Auslösen sehen, wie sich der Filter auf die spätere Aufnahme auswirkt – genau so, wie ihr es von eurem Smartphone gewöhnt seid.

Alle DSLMs in unserem Test bieten euch diese Option. Die Unterschiede liegen jedoch im Detail, da die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Filter einsetzen. (Und damit meine ich nicht die Varianten, die in einer herkömmlichen Filterkaffeemaschine zum Einsatz kommen.)

Mir persönlich gefallen die Varianten von Fujifilm am besten. Sie verleihen den Bildern einen schönen Touch, übertreiben es aber nicht – wie es beispielsweise bei Canon der Fall ist. So sehen die Ergebnisse nicht so aus, als ob ihr beim Bearbeiten wie wild an verschiedenen Kontrast- oder Dynamik-Reglern herumgeschraubt habt.

Am Ende sollen die Filter euren Bildern einen besonderen Touch verleihen, das Foto jedoch nicht unnatürlich erscheinen lassen. Überzeugt euch selbst. Hier ein paar Beispielbilder mit den Filtern der fünf unterschiedlichen Hersteller.

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Die Objektivauswahl: Deshalb sind die Optiken so wichtig

Immer wieder betone ich, dass das Glas vor dem Sensor mindestens genauso wichtig für die Bildqualität ist wie der Sensor selbst.

Die Megapixel-Anzahl des Bildsensors lässt sich sehr einfach quantifizieren. Die Schärfe des Objektivs kann ich hingegen nur schwer in Zahlen fassen. Ihr könnt zwar eindeutige Qualitätsunterschiede erkennen, dennoch ist sie eher subjektiv als objektiv.

Den meisten Anfängern ist das nicht bewusst. Sie gehen den Marketing-Kampagnen der Hersteller auf den Leim und kaufen sich das Modell mit den meisten Megapixeln. Dabei legen sie allerdings leider keinen Wert auf das Objektiv.

Profis wissen um die Relevanz der Optik. Deshalb haben die Gläser oftmals den doppelten oder dreifachen Wert ihrer Kameras.

Canon EF-M Objektive

Für eine hervorragende Bildqualität ist ein hochwertiges Objektiv mindestens genauso wichtig wie ein leistungsfähiger Sensor

Ein weiterer Grund, mehr Geld in die Objektive als in Kamera-Bodys zu stecken, ist ihre längere Wertigkeit. Während eine Kamera bereits nach ein paar Jahren zum alten Eisen gehört, verbessert sich die optische Leistung der Objektive nur sehr langsam.

Investiert ihr also heute in ein hochwertiges Glas, könnt ihr euch sicher sein, dass es auch in zehn oder 20 Jahren immer noch zu den jungen Hüpfern gehört und noch nicht am Stock geht.

Aus diesem Grund empfehle ich Anfängern lieber etwas beim Kamera-Body zu sparen und dafür mehr Geld für die Optik auszugeben. Sofern sie es ernst mit ihrem Hobby meinen und zukünftig noch tiefer in die Fotografie einsteigen möchten.

Allerdings könnt ihr nicht jedes beliebige Objektiv an eure Kamera anschließen. Die meisten Hersteller haben ihren eigenen Objektivanschluss:

Wie sich diese voneinander unterscheiden und welcher Anschluss das beste Objektivangebot hat, erkläre ich euch in einem Kapitel weiter unten.

Die Geschwindigkeit: Tempo kostet Geld

Ein Leopard auf der Jagd nach einer Gazelle, Paviane beim Klettern durch den Wald, eure Tochter beim Fußballspielen oder euer Hund beim Stöckchen holen.

Was haben all diese Situationen gemeinsam? Ihr braucht eine DSLM mit einer rasanten Geschwindigkeit, um mit dem Geschehen mithalten zu können.

Beispielbild Leopard auf der Jagd

Aufgenommen im Krüger-Nationalpark: Für Wildlife-Bilder solltet ihr auf einen flotten Autofokus, eine hohe Serienbildrate und einen großen Puffer Wert legen

Wenn es vor eurer Linse richtig zur Sache geht, sollte eure Kamera deshalb die folgenden Eigenschaften haben:

Autofokus

Es ist wichtig, dass der Autofokus sowohl schnell als auch verlässlich ist. Leider gibt es hier keine exakten Spezifikationen, die euch das im Voraus verraten. Deshalb müsst ihr euch entweder auf einen Systemkamera Test verlassen oder die Kamera selbst in die Hand nehmen.

Einige Hersteller prahlen mit der Anzahl der Autofokus-Punkte, wie zum Beispiel Sony bei der Alpha 6000 (179 Phasen-AF-Punkte). Ähnlich wie die Anzahl der Megapixel ist dieser Wert aber relativ nichtssagend.

Die einzige Eigenschaft, die euch im Vorhinein einen Eindruck verschaffen könnte, ist die Autofokus-Technologie: Die meisten Kamera-Experten ziehen den sogenannten Phasen-Autofokus dem Kontrast-Autofokus vor, da dieser in der Regel eine bessere Performance abliefert.

Außerdem statten viele Hersteller ihre Modelle mit einer Augen- und Gesichtserkennung aus, die für die Portrait-Fotografie sehr nützlich sein kann.

Aus meiner Sicht legt hier Sony – gefolgt von Fujifilm – die beste Performance an den Tag. Die Modelle von Panasonic, Olympus und Canon können nicht ganz mithalten, haben aber trotzdem einen akzeptablen Autofokus.

Serienbildrate

Sie beschreibt, wie viele Bilder eine Kamera in der Sekunde schießen kann. Wenn ihr nicht gerade ein professioneller Bundesliga-Fotograf seid, reichen euch im Alltag 6 bis 8 Bilder in der Sekunde locker aus. Die besten Modelle in unserem Test (Sony A6000, A6300 und A6500) schaffen sogar 11 Aufnahmen.

Bei dieser Spezifikation solltet ihr aufmerksam sein: Einige Hersteller, wie beispielsweise Panasonic, statten ihre Kameras mit einem sogenannten 4K-Fotomodus aus, der mit sage und schreibe 30 Bildern pro Sekunde fotografiert. Doch so hilfreich diese Funktion teilweise sein mag – sie ersetzt keine Serienbildrate mit vollwertigen Bildern.

Zum einen, weil die Kamera die Fotos in JPG (und nicht in RAW) speichert und zum anderen, weil „4K“ dafür steht, dass die Aufnahmen aus 4096×2160 Pixeln bestehen.

Deshalb haben sie lediglich eine Auflösung von 8 Megapixeln. Außerdem produziert ihr so eine riesige Anzahl an Bildern, die ihr nachher mühevoll aussortieren müsst.

Puffer

Ein schnelles Tempo bei der Serienbildrate ist wenig Wert, wenn eure Kamera nur ein kurzes Durchhaltevermögen aufweist. Deshalb habe ich mir ebenfalls angesehen, wie groß der Zwischenspeicher einer Kamera – auch Puffer genannt – ist. Ist er erst einmal voll, sinkt die Serienbildrate auf ungefähr ein Bild pro Sekunde.

Wollt ihr euch auf die Action-Fotografie spezialisieren? Dann empfehle ich euch eine Kamera, deren Puffer mindestens 20 RAW-Aufnahmen umfasst. So könnt ihr bei einer mittleren Serienbildrate von 7 Aufnahmen in der Sekunde rund 3 Sekunden am Stück in voller Qualität knipsen.

Bei dieser Spezifikation sind die Unterschiede noch größer als bei der gerade eben vorgestellten Serienbildrate. Hochpreisige Modelle bieten euch deshalb einen deutlich größeren Puffer. Beispielsweise hat die Sony Alpha 7 III Platz für 89 RAW-Aufnahmen in ihrem Zwischenspeicher – die Olympus PEN E-PL9 lediglich für 14.

Videofunktionalität: 4K ist nicht alles

Bis vor wenigen Jahren war die Fotografie-Welt noch in Ordnung: Ihr habt zu einer DSLR gegriffen, wenn ihr nach einem Gerät zum Fotografieren gesucht habt. Und zu einem Camcorder, wenn ihr Videos drehen wolltet.

Heute sind alle Funktionen in einem Apparat verbaut. Deshalb erwarte ich, dass die Kamera sowohl perfekte Videos als auch hochqualitative Fotos aufnehmen kann. Schließlich wollen wir nicht unnötigerweise mehrere Geräte kaufen müssen.

Deshalb lege ich in unserem Systemkamera Test ebenfalls einen großen Wert auf die Videofunktionalität. Für mich sind dabei die folgenden drei Faktoren wichtig:

Videoqualität

Alle Systemkameras in unserem Test, die 2017 oder 2018 auf den Markt gekommen sind, bieten euch einen 4K-Modus. Doch merkt euch: 4K ist nicht gleich 4K. Genauso wie Schokolade nicht gleich Schokolade ist.

Deshalb habe ich mit jeder Kamera einen kurzen Beispiel-Clip aufgenommen und mir genau angeschaut, wie sich die Kamera im Videomodus verhält. Außerdem können wir jetzt die Endresultate direkt nebeneinander vergleichen.

Überzeugt euch selbst. Hier könnt ihr euch die unterschiedlichen Videos auf YouTube ansehen:

Anschlüsse

Viele Einsteiger-Modelle liefern mittlerweile eine super Videoqualität. Trotzdem konnte ich ihnen keine sehr gute Note für ihre Performance im Videomodus geben. Das liegt daran, dass die Hersteller bei allen Einsteiger- und den meisten Mittelklasse-Geräten am AUX-Anschluss gespart haben.

Sobald ihr euch etwas mehr mit der Videografie auseinandersetzt, werdet ihr das integrierte Mikrofon eurer Kamera gegen ein externes ersetzen wollen. Deshalb habe ich bei jedem Modell rund zehn Punkte abgezogen, wenn es diese Möglichkeit nicht bietet.

Wenn ihr ein externes Mikrofon anschließen wollt, solltet ihr deshalb darauf achten, dass die Kamera einen Klinkenstecker (AUX-Anschluss) bietet.

Panasonic Lumix G70 Klinkenanschluss

Die Panasonic Lumix G70 ist das preiswerteste Modell mit einem Klinkenanschluss

699,99 €

Bedienung im Videomodus

Die Bedienung im Videomodus habe ich ebenfalls ausprobiert. Beispielsweise ist es sehr hilfreich, wenn ihr per Touchscreen einen anderen Fokus-Punkt auswählen könnt.

Da euch alle modernen Modelle einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit dieser Funktion zur Verfügung stellen, gibt es in dieser Kategorie nur geringe Unterschiede.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Toyota bezahlen und Bugatti bekommen?

Nachdem wir uns durch alle wichtigen Disziplinen gewühlt haben, kommen wir zu dem Aspekt, der alles vereint: dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Angenommen, ihr findet die perfekte Kamera, die euch in Sachen Handhabung, Bildqualität, Objektivauswahl, Geschwindigkeit und Videofunktionalität alles bietet, was euer Herz begehrt. Trotzdem seid ihr wahrscheinlich nicht bereit, euer ganzes Erspartes auf den Kopf zu hauen oder bei eurer Bank um eine Erhöhung des Dispos zu betteln.

Deshalb setze ich sämtliche Features immer ins Verhältnis zu ihren Kosten und gebe der Kamera am Ende meines Tests eine eigene Note dafür. Aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschieden, einen Preis-Leistungs-Sieger zu küren.

Hier braucht ihr keine Angst haben, dass euch die Hersteller hinters Licht führen. Abgesehen von ein paar kleinen Luxus-Marken, gibt es keine Kamera, für die ihr unverhältnismäßig viel Geld zahlt.

Im Großen und Ganzen könnt ihr euch also den bekannten Spruch merken: „You get what you pay for“. Also auf gut Deutsch: Wer Bugatti fahren will, muss auch Bugatti bezahlen.

Alle 7 Objektivanschlüsse im Überblick

Für Beginner ist es oft schwierig, den Unterschied zwischen den verschiedenen Objektivanschlüssen zu verstehen.

Ihr solltet euch merken, dass fast jeder Kamerahersteller auf einen eigenen Objektivanschluss setzt. In der Praxis bedeutet das, dass sich ein XF-Objektiv von Fujifilm beispielsweise nicht an den E-Mount-Anschluss von Sony-Kameras schrauben lässt.

Wenn ihr vorhabt, tiefer in die Fotografie einzusteigen, ist es deshalb sehr wichtig, dass ihr euch das Objektivsortiment anseht. Habt ihr euch einmal auf eine Kamera festgelegt, heiratet ihr das Angebot an Optiken sozusagen gleich mit. Ähnlich wie mit den Schwiegereltern bei einer richtigen Ehe, ihr könnt sie euch nicht aussuchen bzw. nur indirekt.

Hier stelle ich euch kurz und knapp die wichtigsten sieben Objektivanschlüsse für Systemkameras vor und erkläre euch deren Vor- und Nachteile.

Micro Four Thirds

Die meisten Hersteller setzen auf ihren eigenen Objektivanschluss. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel:

Die beiden japanischen Hersteller Panasonic und Olympus benutzen bei ihren Systemkameras nämlich das gleiche Bajonett: den Micro Four Thirds (kurz: MFT) Anschluss.

Micro Four Thirds Objektivwechsel

Dank des kleineren Sensors, sind die MFT-Objektive kompakter als die der Konkurrenz

Dieser wurde in 2008 vorgestellt und ist somit der älteste Objektivanschluss für Systemkameras. Aus diesem Grund bietet er mit über 130 Modellen die größte Auswahl an Optiken. In unserem Guide findet ihr eine Auflistung aller Modelle. Außerdem stellen wir euch in diesem Artikel unsere Testsieger vor und zeigen deren Stärken und Schwächen.

Wir hatten die folgenden Systemkameras mit dem Micro Four Thirds Objektivanschluss bei uns im Test:

Sony E

Rund 24 Monate später ist Sony nachgezogen und hat 2010 seine erste Systemkamera an den Start gebracht, die auf den E-Mount-Objektivanschluss setzt: die Einsteiger-Kamera Sony NEX-3.

Drei Jahre später stellte der japanische Hersteller das erste Modell seiner jetzigen Premium-Serie vor: die Sony Alpha 7. Diese Produktlinie richtet sich hauptsächlich an Profi- und Berufsfotografen, da sie mit einem großen Vollformat-Sensor ausgestattet ist und mittlerweile selbst die besten Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon in den Schatten stellt.

Sony Alpha 7 Objektivsortiment

Selbst Profis vermissen kaum eine Linse beim Sony Alpha 7 Objektivsortiment

Bei den Modellen von Sony kommen diese beiden Sensorgrößen zum Einsatz: APS-C (z.B. bei der A6000, A6300 oder A6500) oder Vollformat (z.B. bei der A7 III)

Modelle mit diesen beiden Sensorgrößen setzen auf den gleichen Objektivanschluss: den E-Mount. Die Kameras mit dem größeren Vollformat-Sensor benötigen jedoch spezielle Gläser. Diese bezeichnet Sony als FE-Mount Objektive.

Um das ganze Thema nicht noch komplizierter zu machen, als es eigentlich ist, haben wir für euch deshalb diese beiden Objektiv-Guides gebastelt:

Dort erfahrt ihr, welche Optiken für welche Einsatzzwecke am besten geeignet sind. Alle fortgeschrittenen Fotografen können sich unsere Auflistung aller E-Mount-Objektive anschauen. Dort listen wir über 220 Optiken auf, die mit den Systemkameras von Sony kompatibel sind.

Wir hatten die folgenden Systemkameras mit Sonys E-Mount im Test:

Fujifilm XF

Fujifilm ist für seine besonders hochwertigen Objektive bekannt. Ganz nach dem Motto: „Qualität statt Quantität“, hat der japanische Hersteller nicht besonders viele Modelle im Repertoire.

Dafür haben diese für gewöhnlich eine exzellente optische Performance. Durch ihre große Offenblende erhaltet ihr mehr Hintergrundunschärfe und weniger Rauschen auf euren Bildern.

Bokeh-Beispielbild mit Boxer

Hochwertige Objektive haben in der Regel eine große Offenblende, mit der ihr viel Hintergrundunschärfe erhaltet

Welche Modelle unsere Favoriten sind und zwischen welchen Optiken ihr auswählen könnt, verraten wir euch in unserem Guide.

Wir hatten die folgenden Systemkameras mit dem Fujifilm XF Objektivanschluss bei uns im Test:

Canon EF-M

Den 2012 vorgestellten Objektivanschluss behandelt Canon leider etwas stiefmütterlich. Es gibt zwar ein paar gute „Amateur-Objektive“, wer jedoch seine Fotografie auf das nächste Level bringen will, schaut hier in die Röhre. Auch das Sortiment ist verhältnismäßig klein.

Canon EF-M Systemkamera Objektive

Das Objektivsortiment für die Canon EOS M Modelle fällt vergleichsweise klein aus

Wir hatten die folgenden Systemkameras mit Canon EF-M-Objektivanschluss bei uns im Test:

Viele alte Hasen fragen sich an dieser Stelle: „Momentchen mal … Gibt es für Canon nicht schon seit mehreren Jahrzehnten die größte und beste Auswahl an Optiken?“

Das stimmt! Objektive für Canon Spiegelreflexkameras lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres am EF-M-Anschluss benutzen. Dafür braucht ihr einen Adapter, der mit 113,99 EUR jedoch vergleichsweise erschwinglich ist.

Ob ihr für eure Ansprüche beim EF-M-Mount die passenden Gläser findet, erfahrt ihr in unserem Guide:

Canon RF

„Besser spät als nie …“

… dachte sich Canon und schickte 2018 seine erste Vollformat-Systemkamera ins Rennen: Die Canon EOS R für 3.449,00 EUR. Mit dieser zeigt der Platzhirsch, dass er – fünf Jahre, nachdem Sony die erste spiegellose Vollformat-DSLM vorgestellt hat – das Segment ebenfalls ernst nimmt.

Die Geräte mit dem oben vorgestellten EF-M-Anschluss bieten für Hobby-Fotografen durchaus ordentliche Gesamtpakete. Sie konkurrieren jedoch in keiner Weise mit den Oberklasse-Modellen von Sony oder Fujifilm.

Canon EOS R

2018 stellte Canon ihre erste Vollformat-Systemkamera vor: die EOS R

Achtung, nicht verwechseln! Das Canon RF-Bajonett kommt bei Modellen mit Vollformat-Sensoren zum Einsatz. Das Canon EF-M-Bajonett bei APS-C-Systemkameras.

Bisher ist die Auswahl an Optiken des sehr jungen Objektivbajonetts noch überschaubar. Jedoch könnt ihr damit rechnen, dass Canon in den kommenden Jahren einiges auf den Markt wirft und auch Dritthersteller wie Sigma und Tamron nachziehen.

Beruhigend ist außerdem, dass ihr relativ problemlos DSLR-Objektive anschließen könnt. Den Original-Adapter von Canon erhaltet ihr bereits ab preiswerten 99,00 EUR.

Nikon Z

2018 – das Jahr der Entdeckungen. Wie Canon sagt auch Nikon dem Systemkamera-Markt den Kampf an und stellte sowohl die Nikon Z6 (2.305,97 EUR) als auch die Z7 (ab 3.033,94 EUR) vor.

Deshalb gilt auch hier das Gleiche wie für den Canon RF-Anschluss: Das Sortiment ist bisher noch spärlich. Ihr dürft jedoch damit rechnen, dass sich das in den kommenden Jahren ändern wird.

Falls ihr nicht warten möchtet, könnt ihr ebenfalls eine der zahlreichen Optiken für Nikons Spiegelreflexkameras adaptieren. Leider geht der Adapter von Nikon mit 290,31 EUR ganz schön ins Geld. Er kostet das Dreifache wie der von Canon.

Achtung, nicht verwechseln! Den „Nikon 1“-Objektivanschluss hat Nikon 2017 eingestellt. Das ist auch kaum verwunderlich: Mit einem Crop-Faktor von 2,7 hatten die Systemkameras die mit Abstand kleinsten Sensoren auf dem Markt.

Leica L

Leica stellte den L-Mount erstmals 2014 zusammen mit der Leica T vor. Deren Modelle habe ich ganz bewusst nicht in unseren Systemkamera Vergleich mit aufgenommen – und das, obwohl es sich bei Leica um den einzigen Hersteller aus Deutschland handelt.

Warum ist das so? Leica Systemkameras haben ein deutlich schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis als die Modelle der anderen Hersteller. Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr rund den doppelten Preis bezahlt – nur für den Markennamen (und das „Made in Germany“-Label).

Trotzdem kann der Leica L-Mount in den kommenden Jahren sehr interessant werden. Dafür sprechen die Äußerungen einiger Hersteller auf der Photokina 2018: Leica, Panasonic und Sigma gaben bekannt, dass sie in den kommenden Jahren auf diesen Objektivanschluss setzen.

Noch am selben Tag stellte Panasonic seine ersten beiden Vollformat-DSLMs vor: die Panasonic S1 und S1R. Auch Sigma gab bekannt, dass sie in 2019 eine eigene Vollformat-DSLM an den Start bringen wollen. Alle setzen dabei auf den Leica L-Anschluss.

Die drei Hersteller versprachen, dass sie bis 2020 insgesamt sechs Kameras und 39 Objektive für das Leica L-System auf den Markt bringen. Das ist auf jeden Fall eine ordentliche Hausnummer!

Was sind spiegellose Systemkameras?

Nachdem wir uns so viele praktische Beispiele um die Ohren gehauen haben, kommen wir nun zu einer kleinen Theoriestunde. Fangen wir erst einmal mit den Basics an: Wie lässt sich eine „Systemkamera“ definieren?

Laut Definition sind „Systemkameras“ sämtliche Geräte mit austauschbarem Objektiv. Hierzu zählen die folgenden beiden Kamera-Typen:

  1. Spiegelreflexkameras – auch DSLRs genannt
    (Englisch für „digital single-lens reflex“)
  2. Spiegellose Systemkameras – auch DSLMs genannt
    (Englisch für „digital single-lens mirrorless“)

Hier kommt das große Aber: Nach der Vorstellung der ersten spiegellosen Systemkamera im Jahr 2008 – der Panasonic Lumix DMX-G1 – hat der Begriff „Systemkamera“ eine neue Bedeutung erhalten. Heutzutage bezeichnet die Fotografie-Branche die spiegellosen Systemkameras umgangssprachlich einfach nur als Systemkameras. Deshalb könnt ihr euch Folgendes hinter den Spiegel stecken:

Wir bei Sonntagmorgen verzichten auf das „spiegellos“. Wenn wir von Systemkameras sprechen, meinen wir also streng genommen spiegellose Systemkameras.

Olympus PEN E-PL9

Weit und breit kein Spiegel zu sehen: Schraubt ihr bei einer Systemkamera das Objektiv ab, habt ihr freie Sicht auf den Bildsensor

Wie ihr wisst, kämpfen die (spiegellosen) Systemkameras gegen starke Rivalen. Die folgenden sechs Kamera-Typen konkurrieren direkt oder indirekt mit ihnen.

Dabei ist die wichtigste Frage: Wählt die Kamera euch aus – oder ihr die Kamera?

Aus meiner Sicht haben wir es mit Fotoapparaten nicht ganz so einfach wie Harry Potter mit seinem Zauberstab: Ihr müsst eure Kamera aktiv selbst auswählen! Verlasst ihr euch darauf, dass es umgekehrt ist, kann beispielsweise schnell Folgendes passieren:

Der Berater aus dem Kamera-Shop eures Vertrauens legt euch ein bestimmtes Modell ans Herz, lediglich da er dafür mehr Provision kassiert als für ein anderes. Deshalb solltet ihr immer euren individuellen Bedarf im Hinterkopf behalten – den kennt nämlich nur ihr selbst.

Damit euch das nicht passiert, habe ich nachfolgend alle unterschiedlichen Kamera-Typen mit den Systemkameras verglichen.

Systemkameras vs. Spiegelreflexkameras

Spiegelreflexkameras besetzten mehrere Jahrzehnte unangefochtenen den Thron des Kamera-Marktes.

Die Systemkameras sind jedoch auf der Überholspur und aus meiner Sicht bereits besser als die ehemaligen Platzhirsche. Wenn ihr die technischen Unterschiede genauer untersucht, erkennt ihr schnell, wieso das so ist. Rein objektiv gesehen haben Systemkameras in fast jedem Bereich die Linse vorn!

Es gibt viele Unterschiede. Hier habe ich kurz und knackig die elementaren Drei für euch zusammengefasst.

Schaut ihr bei einer Spiegelreflexkamera durch den Sucher – das kleine Guckloch, das über dem Bildschirm sitzt –, blickt ihr im Prinzip auf eine Kombination aus mehreren Spiegeln.

Auch die meisten Systemkameras haben einen Sucher. Dieser ist jedoch nichts anderes als ein winziger, hochauflösender Monitor. Deshalb bezeichnen wir Fotografen ihn auch als digitalen Sucher.

Canon EOS M50 Sucher

Der Sucher ist der kleine Kasten über dem Bildschirm

Und digital ist King: Schon vor dem Drücken des Auslösers seht ihr, wie euer fertiges Bild aussehen wird.

Egal, ob ihr den ISO, die Belichtungszeit und die Verschlusszeit anpasst oder mit verschiedenen Filtern herumspielt: Jegliche Änderungen sind für euch schon vorher im digitalen Sucher (oder auf dem Bildschirm) zu erkennen

Der Sensor einer Spiegelreflexkamera ist normalerweise nur aktiv, wenn ihr ein Bild schießt. Der Sensor einer Systemkamera ist hingegen durchgängig in Betrieb, da er die Informationen für den digitalen Sucher liefert.

Das verbraucht enorm viel Energie. Deshalb könnt ihr bei Systemkameras mit dem gleichen Akku durchschnittlich nur rund halb so viele Bilder aufnehmen.

Hochzeitspaar

Eine meiner ersten Hochzeiten: Bei solch einem Shooting wäre ein leerer Akku besonders ungünstig

Wollt ihr auch unterwegs auf Nummer sicher gehen, solltet ihr entweder einen Ersatzakku einpacken oder euch ein Modell aus unserem Powerbank-Test ansehen.

Moderne Modelle (wie z.B. die Sony A7 III) setzen auf größere Akkus und schaffen deshalb bis zu 600 Aufnahmen mit einer Ladung. Für die meisten Einsatzzwecke ist das mehr als ausreichend.

Spiegelreflexkameras haben eine bessere Akkulaufzeit

Der Spiegelmechanismus bei DSLRs nimmt viel Platz in Anspruch. Da Systemkameras auf diesen verzichten, sind Modelle mit dem gleichen Funktionsumfang und identischer Sensorgröße meist etwas kompakter.

DSLR vs. Systemkamera Größenvergleich

Spiegelreflexkameras sind in der Regel etwas größer als gleich ausgestattete Systemkameras (links: Canon EOS 77D, rechts: Fujifilm X-T20) | Quelle: camerasize.com

In den Kommentaren unter meinen Artikeln werde ich oft gefragt, ob eine DSLM oder eine DSLR die bessere Bildqualität liefert. Hier kann ich euch beruhigen, ihr braucht euch mal nicht den Kopf zu zerbrechen: Modelle im gleichen Preissegment bieten euch eine sehr ähnliche Bildqualität.

In unserem ausführlichen Vergleich gehen wir im Detail auf die drei vorgestellten Unterschiede ein und stellen euch sieben weitere vor:

Außerdem erklären wir euch in diesem Artikel, für wen eine Systemkamera die optimale Wahl ist und wer sich doch lieber – ganz oldschool – für eine Spiegelreflexkamera entscheiden sollte.

Systemkameras vs. Kompaktkameras

Es war vor einer halben Ewigkeit. Gefühlt kurz nachdem Sid mit seiner Mammut-Familie vor dem nächsten Ice Age in Richtung Süden flüchtete:

Für jeden, der damals so einfach wie möglich Fotos schießen wollte, waren Kompaktkameras die „Go-to-Geräte“.

Wie wir alle wissen, ist diese Zeit schon lange vorbei. Selbst meine Oma lässt mittlerweile ihre Kompaktkamera zu Hause, da sie sowieso überall ihr Smartphone am Start hat.

Kompaktkamera vs. Smartphone

Die immer leistungsfähigeren Smartphone-Kameras haben schon seit mehreren Jahren die Kompaktkameras abgelöst

Auch wenn der Absatz von Kompaktkameras aus diesem Grund stark zurückgegangen ist, haben diese Kamera-Typen immer noch ihre Daseinsberechtigung auf dem Markt. Hier die drei wichtigsten Unterschiede im Vergleich zu den Systemkameras.

Kompaktkameras haben in der Regel etwas kleinere Abmessungen und das, obwohl sie euch einen größeren Zoom-Umfang bieten.

Für Systemkameras ist es zwar ebenfalls möglich, Objektive mit mehr Reichweite herzustellen, diese sind jedoch aufgrund des größeren Sensors weniger kompakt.

Kompaktkamera oder Systemkamera

Kompaktkameras sind in der Regel etwas kleiner als Systemkameras

Der kleinere Sensor ist nicht nur ein Segen, sondern gleichzeitig auch ein Fluch für die Kompaktkameras. Je geringer die Oberfläche des Sensors, umso weniger Licht kann dieser „einfangen“. Das wiederum führt dazu, dass Kompaktkameras eine schlechtere Bildqualität haben.

Empfehlenswerte Kompaktkameras gibt es bereits ab 300 Tacken. Beispielsweise bietet euch die Sony HX90 für ab 299,00 EUR ein ordentliches Gesamtpaket.

Aufgrund des leistungsfähigeren Sensors und dem größeren Funktionsumfang kosten Systemkameras im Schnitt etwas mehr als Kompaktkameras. Deshalb solltet ihr für eine Einsteiger-Systemkamera mindestens 500 Euro auf den Tisch legen.

Auch die Kompaktkameras haben wir gegen die spiegellosen in den Ring geschickt. In unserem Artikel zeigen wir euch alle Unterschiede auf und erklären, wer sich für welchen Kamera-Typ entscheiden sollte:

Systemkameras vs. Bridgekameras

Bridgekameras erhielten ihren Namen ursprünglich folgendermaßen: Sie sollten die perfekte Brücke zwischen den kleinen Kompaktkameras und den leistungsfähigeren Spiegelreflexkameras darstellen.

Mittlerweile hat sich das jedoch geändert. Die Abmessungen sind zwar ungefähr auf einem Niveau mit Spiegelreflexkameras, nicht aber die Bildqualität. Das liegt an der größtenteils identischen Sensorgröße bei beiden Kamera-Typen.

Warum haben die Bridge-Modelle dann in der Regel etwas mehr auf den Rippen? Weil sie ein riesiges Zoom-Objektiv verbaut haben. Deshalb bezeichnen sie manche Fotografen auch als „Superzoom-Kameras“.

Rote Bridgekamera

Das Objektiv ist fest verbaut: Bridgekameras sehen DSLRs zum Verwechseln ähnlich – basieren jedoch auf einem anderen Konzept

Wie ihr herausfindet, welcher Kamera-Typ die bessere Wahl für euch ist, erklären wir euch in unserem ausführlichen Artikel:

Für alle Wissbegierigen, die nicht warten können, habe ich hier die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Vorteile von Systemkameras

  • Wechselbares Objektiv
  • Etwas kompakter (je nach Objektiv)
  • Bessere Bildqualität (dank größerem Sensor)

Vorteile von Bridgekameras

  • Sehr großer Zoom-Umfang
  • Optimale Reise- & Allrounder-Kamera
  • Preiswerter (empfehlenswerte Modelle bereits ab 350 Euro)

Systemkameras vs. Action-Kameras

Seit der Vorstellung der ersten GoPro im September 2004 erfreuen sich die Action-Kameras immer größerer Beliebtheit. Vor allem in den letzten Jahren ist ihr Absatz enorm angestiegen.

Ganz egal, ob beim Skifahren, beim Mountainbiken, beim Surfen, Tauchen, Schnorcheln oder einfach nur als winziges Fotowunder für unterwegs: Die Einsatzgebiete für die Kameras „à la GoPro“ sind sehr vielseitig.

Sucht ihr nach einer robusten Kamera, die ihr euch beispielsweise auf den Helm oder ans Surfboard schrauben könnt? Dann ist eine Action-Kamera die richtige Wahl. Modelle vom Marktführer GoPro gibt es bereits ab rund 220 Euro auf Amazon.

GoPro Action-Kamera in der Hand

Die handlichen Action-Kameras erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Dabei solltet ihr jedoch bedenken: Auch wenn die meisten Modelle einen 4K-Modus bieten und bis unter die Haube mit Megapixeln vollgepackt sind, können sie in Sachen Video- und Fotoqualität nicht mit Spiegelreflex- oder Systemkameras mithalten. Dafür begleiten sie euch mühelos in den verrücktesten Situationen, in denen ihr eure Hände frei haben müsst.

Auch hier kommt wieder die Größe des Sensors ins Spiel: Dieser ist mit einer Oberfläche von 1/2,3 Zoll genauso groß wie die Sensoren der meisten Smartphone-Kameras.

Systemkamera vs. Smartphone-Kamera

Dass die Smartphone-Kamera mittlerweile die am weitesten verbreitete Kamera-Art ist, ist für euch wahrscheinlich nichts Neues – und absolut logisch. Für alle Skeptiker unter euch: auch die Statistiken bestätigen das.

Laut einer Studie von InfoTrends haben wir Menschen in 2017 insgesamt 1,2 Billionen Mal auf den Auslöser gedrückt. Das sind ungefähr 160 Bilder pro Person! InfoTrends schätzt, dass wir 85 Prozent dieser Bilder mit Smartphones aufgenommen haben.

Das ist auch nicht verwunderlich. Die kleinen Kameras, die in iPhones, Google Pixels, Samsung Galaxys und Co. verbaut sind, erzeugen immer bessere Resultate. Die meisten Branchenkenner sind sich beispielsweise einig, dass das Google Pixel 3 in 2018 das Modell mit der besten Kamera war.

Smartphones haben den großen Vorteil, dass ein sehr starker Prozessor unter der Haube werkelt. Er optimiert die Bilder und unterstützt die Kamera, diese schöner und realistischer zu bearbeiten.

Das Google Pixel erkennt beispielsweise mithilfe von künstlicher Intelligenz und komplexen Algorithmen, welches Motiv ihr fotografiert habt und bearbeitet es für euch automatisch. Spiegelreflex- und Systemkameras machen das zwar auch, allerdings auf einem nicht ganz so hohen Niveau. Sie sind einfach nicht mit der nötigen Rechenpower ausgestattet.

All dieser Schnickschnack kann jedoch nicht die physikalischen Gesetze außer Kraft setzen. Wie ich schon des Öfteren betont habe, ist die Größe des Sensors – zusammen mit dem Objektiv – der wichtigste Faktor für die Bildqualität. Da ist auch das Herummogeln der Smartphone-Hersteller mit smarter Software und fancy Filtern zwecklos.

Hier eine kleine Übersicht der Vorteile der beiden Kamera-Typen.

Vorteile von Systemkameras

  • Bessere Bildqualität (dank größerem Sensor)
  • Anpassbarkeit (dank wechselbaren Objektiven)
  • Bessere Handhabung (dank zahlreichen Bedienelementen)

Vorteile von Smartphones

  • (Fast) immer mit dabei
  • Einfaches Bearbeiten & Teilen der Bilder
  • Simple Bedienung

Deshalb empfehle ich euch Folgendes: Wenn ihr ernsthaft in die Fotografie einsteigen möchtet, führt in meinen Augen kein Weg an einer „richtigen“ Kamera vorbei. Und das liegt nicht nur an der besseren Bildqualität.

Das wechselbare Objektiv von Spiegelreflex- und Systemkameras ist meiner Meinung nach ein noch wichtigerer Faktor. Bei einem Smartphone könnt ihr die Optik vor dem Sensor nicht austauschen.

Olympus PEN E-PL9 Objektiv wechseln

Die Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln, ist für Profis der größte Vorteil von Systemkameras

Sobald ihr ein bisschen mit der Fotografie herumexperimentiert, kann ich euch aus eigener Erfahrung eins sagen: Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie Portrait-, Makro- und andere Objektive das Bild verändern.

Abgesehen davon benötigen ambitionierte Hobby-Fotografen die volle Kontrolle über ihre Kamera. Zwar könnt ihr bei vielen Handys die Blende, ISO und Co. über den Touchscreen einstellen, das ist aber um Welten fummeliger als ein griffiges Kameragehäuse mit zahlreichen Knöpfen und Einstellrädern.

Sony Alpha 7 III von hinten

„Richtige“ Kameras bieten euch durch zahlreiche Buttons und Einstellräder die volle Kontrolle

Sollte euch das alles nicht reizen, ist ein Smartphone wahrscheinlich ausreichend für euch. Und das ist absolut in Ordnung. Vor allem, wenn ihr einfach nur schöne Urlaubsmomente festhalten und keine Fotografie-Wissenschaft aus euren Schnappschüssen machen wollt, ist ein Handy ideal.

Bei einem Smartphone ist es außerdem deutlich wahrscheinlicher, dass ihr es immer mit dabei habt. Außerdem schleppt ihr weniger mit euch herum. Wie Elliott Erwitt, ein bekannter Fotograf aus den 60er und 70er, einmal sagte: „Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat.“

Was ich damit sagen will: Im Endeffekt ist die Fotografie nicht nur eine Möglichkeit, mit der ihr eure Momente im Leben festhaltet. Fotografie ist gleichzeitig eine Kunst.

Die neueste Hightech-Kamera mit den meisten Megapixeln, dem größten Dynamikumfang, dem besten Rauschverhalten und der größten Offenblende zu haben ist nicht alles!

Viel wichtiger ist, dass ihr als Fotograf die Kamera findet, mit der euch das Knipsen am meisten Spaß macht. Denn es geht darum, dass ihr rausgeht und die Welt aus eurer eigenen Perspektive einfangt. Egal, ob ihr das mit einer System-, Spiegelreflex-, Bridge-, Action- oder Smartphone-Kamera macht.

Am Ende schießt ihr mit eurer Kreativität das Foto. Kein Hightech-Schnickschnack kann das ersetzen.

Tipps und Tricks für das Fotografieren mit Systemkameras

Habt ihr die Kamera eurer Wahl erst mal gefunden und um den Hals hängen, fängt der ganze Spaß endlich an: das Fotografieren.

Auch wenn sich dieser Artikel nicht hauptsächlich um Fotografie-Tipps dreht, lasse ich es mir nicht nehmen, euch meine wichtigsten Tipps mit auf den Weg zu geben.

Die 3 wichtigsten Einstellungen jeder Kamera: Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert

Viele Einsteiger-Fotografen sind vom manuellen Modus abgeschreckt und haben keine Ahnung, was die drei grundlegenden Werte überhaupt bedeuten:

  • Belichtungszeit
  • Blende
  • ISO-Wert

Im Prinzip ist das Ganze relativ simpel: Als Erstes müsst ihr verstehen, dass die Belichtung – also die Helligkeit eines Bildes – von diesen drei Faktoren abhängig ist.

Ihr könnt euch das ungefähr so vorstellen wie bei einer alten Tafelwaage. Wenn ihr auf die eine Seite ein 1-Kilo schweres Stück Brot legt, müsst ihr das auf der anderen Seite mit demselben Gewicht kompensieren, damit die Waage im Gleichgewicht bleibt.

Goldene Tafelwaage

Wie bei einer Tafelwaage: Verändert ihr einen Wert, müsst ihr das mit einer der anderen beiden Einstellungen wieder ausgleichen

Genauso ist es auch bei der Belichtung: Wenn ihr Beispielsweise die Lichtempfindlichkeit des Sensors – also den ISO – von 100 auf 200 verdoppelt, müsst ihr die Belichtungszeit von 1/140 Sekunde auf 1/70 Sekunde halbieren, damit ihr ein gleich helles Bild erhaltet.

Auf jede der drei Einstellungen im Detail einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wenn euch die Thematik interessiert, empfehle ich euch deshalb dieses Video von Benjamin Jaworskyj.

4 Tipps für einzigartige Bilder

Wusstet ihr, dass die Menschheit jeden Tag durchschnittlich über drei Milliarden Fotos schießt?

All diese Bilder landen in den unendlichen Weiten der Social-Media-Plattformen, in Magazinen, auf Werbeplakaten oder versauern in den Untiefen von PC-Festplatten. Deshalb ist es aus meiner Sicht umso wichtiger, individuelle Fotos zu schießen. Ganz egal, ob das mit einer 2.000-Euro-Systemkamera oder mit einem 200-Euro-Handy passiert.

Die Welt braucht genauso wenig ein weiteres Bild vom Eiffelturm wie noch ein Vampir-Movie. Deshalb habe ich für euch meine Top-4-Tipps zusammengefasst, mit denen eure Bilder garantiert einzigartig werden!

Ihr geht auf einen langweiligen Familienspaziergang? Ihr müsst 20 Minuten auf einen verspäteten Freund warten? Oder ihr habt auf dem Heimweg nichts zu tun? Kein Problem! Systemkamera in die Jackentasche stecken und immer die Augen offen halten.

Sobald ihr euch aktiv darauf konzentriert, was ihr fotografieren wollt, werdet ihr deutlich schönere Fotos schießen! So trainiert ihr euren kreativen Blick für stimmige Bildkompositionen.

Sony Alpha 6000 Beispielbild Tiger

Zufällig auf dem Heimweg entdeckt: Nachbars Tiger auf seinem Gartenhäuschen

Egal, an welchem Ort ihr gerade seid: Lasst euch keine Ausrede einfallen, warum ihr nicht fotografieren könntet. Aus spontanen Momenten entstehen oftmals die einzigartigsten Aufnahmen. Euer Finger muss nur hoch motiviert über dem Auslöser-Knöpfchen kreisen.

Ihr habt ausnahmsweise keine Kamera am Start? Dann habt ihr sicherlich ein Smartphone mit dabei. Damit könnt ihr ebenfalls schöne Bilder knipsen und gleichzeitig trainiert ihr euch darin, die Welt aus den Augen eines Fotografen zu sehen.

Wir versuchen so oft, alles aufs Bild zu bekommen. Wir wollen es jedem Recht machen und fürchten uns davor, etwas zu verpassen. Zeigt Charakter und geht einfach mal näher dran! Bis ihr fast mit eurem Motiv kuschelt.

So kommen plötzlich Details zum Vorschein, die ihr davor noch nie gesehen habt! Indem ihr einen kleinen Bildausschnitt wählt – am besten mit einem dominanten Motiv im Vordergrund – wird euer Foto zu 99 Prozent einzigartig.

Sony Alpha 6000 Beispielbild Oldtimer

Funktioniert besonders gut mit einem Weitwinkel-Objektiv: Einfach mal näher ran gehen

Keine Angst … ich empfehle euch nicht, dass ihr für euren nächsten Instagram-Hit auf die Spitze des Berliner Fernsehturms klettert oder ins Hauptquartier des BND einbrecht – nicht mal, dass ihr eine rote Ampel überquert.

Aber wundert ihr euch, warum jedes eurer Fotos langweilig und genau gleich aussieht? Dann liegt das daran, dass ihr dieselben Motive aus denselben Perspektiven an denselben Orten fotografiert wie der Rest der Welt auch.

Versucht doch mal unkonventionell zu sein. Einfach mal etwas anders zu machen als alle anderen. Gegen den Strom schwimmen. Aus der Reihe tanzen. Scheut euch nicht davor, komische Blicke zu ernten. So ist das als Künstler – und nur so werden eure Bilder einzigartig.

Bei dem folgenden Foto der East Side Gallery habe ich beispielsweise mir nichts, dir nichts die Touris mit aufs Bild genommen. Und nicht – wie jeder andere – auf die Millisekunde gewartet, in der freie Sicht ist. Solche Fotos gibt es wahrscheinlich schon x-millionenmal im Internet.

Sony Alpha 6000 Beispielbild Oldtimer

Gegen die Regeln: Ich habe die Touris einfach als Motiv mit aufs Bild genommen

Alfred Eisenstaedt, einer der einflussreichsten Fotoreporter des 20. Jahrhunderts, drückt mit diesem Zitat aus, dass eine Kamera eigentlich nur ein Werkzeug ist. Die wahre Kunst erzeugt nicht die Kamera – sondern ihr selbst! Wie der Pinsel eines Malers.

Also verlasst euch auf eure eigene Kreativität und Inspiration. Eine gute Kamera kann euch zwar dabei behilflich sein, produziert jedoch nicht automatisch einzigartige Fotos für euch. Wie der bekannte französische Fotograf Henri Cartier-Bresson einmal sagte:

„Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“

Lasst euch inspirieren und probiert etwas Neues aus. Fotografieren ist einfach ein wunderschönes Hobby! Seht die Welt mit euren eigenen Augen, lichtet sie ab und probiert etwas Neues. Dann werden eure Bilder so unglaublich schön und einzigartig – genau wie die Iris, mit der ihr sie betrachtet.

Fazit zum Systemkamera Test: Gibt es das eine perfekte Modell?

Wenn ihr euch bis hierhin durchgekämpft habt: Mein Respekt! Ihr könnt euch nun offiziell als Systemkamera-Experte bezeichnen und habt alle Informationen, um das perfekte Modell für euch zu finden. Doch existiert das überhaupt und steht es in irgendeinem Regal? Ja, das tut es!

Das ungelüftete Geheimnis zum Aufenthaltsort gebe ich jetzt preis. Des Rätsels Lösung ist, dass die perfekte Systemkamera nicht für alle Fotografen dieselbe ist. Jeder hat seinen eigenen Fotografie-Stil, eigene Anforderungen an die Kamera und letztlich auch sein eigenes Budget.

Fujifilm X-T20 in Aktion

Für fortgeschrittene Fotografen das beste Gesamtpaket: Die Fujifilm X-T20 hat im Alltag eine hervorragende Performance an den Tag gelegt

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Deshalb ist wichtig, dass ihr euch mithilfe dieses Artikels das nötige Wissen angeeignet habt, um auf eigene Faust das für euch maßgeschneiderte Modell zu finden. Solltet ihr trotzdem noch unsicher sein, könnt ihr mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen und ich werde versuchen, euch so schnell wie möglich weiterzuhelfen.

Um unsere Ergebnisse noch einmal auf den Punkt zu bringen, habe ich hier eine kleine Zusammenfassung unserer sechs Kategorie-Sieger für euch verfasst.

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  • Gesamtpaket überzeugt auf ganzer Linie
  • Hochwertiges und stylisches Gehäuse
  • Beste Bildqualität in ihrer Liga
  • Sehr gute Geschwindigkeit & Videofunktionalität

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  • Bietet euch am meisten Kamera für euer Geld
  • In Sachen Geschwindigkeit und Bildqualität rast sie gleichpreisigen Konkurrenz-Modellen davon
  • Einschränkungen im Vergleich zur X-T20: kein 4K, kein Klinkenstecker, weniger hochwertiges Gehäuse und keine Touch-Funktion

Sony Alpha 7 Mark III für 2.225,00 Euro auf Amazon

  • Beste Bildqualität, Geschwindigkeit und Videofunktionalität von allen Systemkameras im Test
  • Griffiges und wetterfestes Gehäuse mit zahlreichen Bedienelementen
  • Auch für Profi- & Berufsfotografen geeignet

Panasonic Lumix G81 für 736,99 Euro auf Amazon

  • Obwohl deutlich niedrigpreisiger: Fast so gute Videos wie die Sony Alpha 7 III
  • Kombiniert eine super 4K-Qualität, viele hilfreiche Funktionen und einen Klinkenstecker mit einem fairen Preis
  • Nicht nur für Videografen ein hervorragendes Gesamtpaket

Panasonic Lumix G70 für 699,99 Euro auf Amazon

  • Abgerundetes Gesamtpaket – schlägt trotzdem kein allzu großes Loch in eure Reisekasse
  • Mitgeliefertes Kit-Objektiv bietet euch eine enorme Flexibilität (14 bis 140 mm)
  • Trotzdem vergleichsweise kompakte Abmessungen

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  • Kombiniert jackentaschenfreundliche Abmessungen mit einer ausgezeichneten Bildqualität
  • Ein echter Hingucker: schickes Retro-Design mit hochwertiger Kunstleder-Optik

Ich hoffe, dieser Artikel hat euch einen Schritt näher zu eurem „perfekten“ Fotoapparat gebracht. Oder sollte ich besser sagen: den für euch maßgeschneiderten Fotoapparat? Dann hat sich meine sechsmonatige Recherche gelohnt!

Jetzt interessiert mich eure Meinung: Wie steht ihr den Systemkameras gegenüber und was sind eure Favoriten? Hinterlasst mir eure Antwort in den Kommentaren!

Falls bei euch immer noch ein paar Unklarheiten im Kopf herumschwirren: Dort könnt ihr mir ebenfalls gerne eure Fragen stellen.


Max We 7. Mai 2017 um 16:18

Hi Alex, danke für die Tipps. Vorallem die Infografiken finde ich echt hübsch – Gerne mehr davon !!!

Antworten

Alex 13. Mai 2017 um 12:27

Danke Max.
Es freut mich, dass es dir gefällt :)!

Antworten

emoryoa 10. Mai 2017 um 09:38

Interessante Informationen 🙂

Mich würde interessieren, was du von der Sony A6500 hälst.
Denkst du, sie ist ihr Geld Wert?
Oder macht es mehr Sinn in ein günstigeres Modell zu investieren und das Geld für ein gutes Objektiv zu nutzen?
…Bin mir da echt ein bisschen unschlüssig…

Liebe Grüße
Emoryoa

Antworten

Alex 13. Mai 2017 um 12:34

Hi Emoryoa,
das hängt ganz von deinem Budget ab. Die A6500 ist auch eine super Kamera, aber deutlich teurer als die A6000. Vom Preis-Leistungsverhältnis schlägt sie das ältere Modell nicht. Die A6500 bringt zwar eine nicht viel bessere Bildqualität, aber dafür 4K aufnahme, Wassergeschütztes Gehäuse, einen besseren Grip, 4K AufnahmeFunktion. Geräuschloses Bilderschießen ohne Blackouts und einen deutlich größeren Puffer für den Burst Modus.
Wenn du in den nächsten 2 Jahren insgesamt weniger Geld als 2.500€ ausgeben willst, würde ich dir raten lieber die ältere A6000 zu nehmen und dafür in bessere Objektive zu nehmen, die du auch in den nächsten Jahrzehnten noch benutzen kannst.
Hoffentlich konnte ich dir helfen
Grüße Alex

Antworten

Http://www.linux.co.uk/ 24. Mai 2017 um 12:34

Ahaa, its fastidioous conversation regarding this article here att thjis website, I have read all that, so at
this time me also commenting here.

Antworten

Alex 24. Mai 2017 um 20:33

Thanks buddy,

I hope you understood everything, regarding that you only seem to speak english 😉
If you have any questions about mirrorless systems or cameras in general, just feel free to ask 🙂

Greetings
Alex

Antworten

Zovekly 1. Juni 2017 um 01:11

Wie sieht es bei dir aus mit Spiegelreflexkameras?!?

Als ob die Kameras ganz ausgestorben sind! Da kann man doch sicher auch ein paar Modelle empfehlen, oder willst du sagen, dass für jeden Fall eine DSLR das beste ist?

Antworten

Alex 1. Juni 2017 um 10:17

Hi Zovekly,

danke für deine ehrliche Rückmeldung.
Auf keinen Fall will ich sagen, dass eine Systemkamera die optimale Kamera für jede Situation ist!
Der größte Vorteil an Spiegelreflexkameras ist meiner Meinung nach die Auswahl an Objektiven. So kannst du viele gebrauchte Objektive kaufen, die deutlich günstiger sind. Oder du hast vielleicht jemanden in deinem Freundeskreis/Familienkreis, der schon eine kleine Sammlung hat und dir evtl. ein paar ausleihen könnte. Die größere Auswahl ist außerdem ein Vorteil, wenn du ausgefallene Objektive brauchst. Zum Beispiel findest du unter den E-Mount Objektiven fast keine Alternativen, wenn du auf der Suche nach einem Tele-Objektiv bist, was bei Canon oder Nikon auf jeden Fall nicht der Fall ist.
Außerdem gibt es viele DSLR’s (gerade von Canon und Nikon), die als gebrauchte Modelle auf dem Markt sind. So kannst du ein hochqualitatives Modell für wenig Geld kaufen (zum Beispiel eine Canon 5D Mark ii).

Waren das genügend Argumente für eine Spiegelreflexkamera :)?
Gerne können wir auch eine passende DSLR für dich finden!

Viele Grüße
Alex

Antworten

David 14. Juni 2017 um 23:29

Super Tips! Was denkst du idt besser: sony a6000 oder die olympus omd m10 mark ii?

Antworten

Alex 16. Juni 2017 um 07:22

Hi David,

dankeschön. Freut mich, wenn ich dir helfen kann!
Der große Vorteil der Olympus E-M10 II Systemkamera ist die Objektivauswahl. Beim Micro Four Thirds (kurz: MFT) Objektivbajonett hast du die größte Auswahl an Wechselobjektiven. Zum einen weil Panasonic und Olympus eine große Anzahl an Modellen zur Verfügung stellen, aber auch weil der Objektivanschluss schon viel länger besteht und deshalb mehr Dritthersteller Objektive im Angebot haben.
Die A6000 bietet meiner Meinung nach das bessere Preis-Leistungsverhältnis. Für das E-Mount Objektivbajonett gibt es mittlerweile viele Objektive und immer mehr Dritthersteller entwickeln sehr gute Modelle. (Hier findest du einen Artikel über die 53 besten Objektive für die Sony A6000).
Am Ende ist es natürlich deine Entscheidung. Was dir auf jeden Fall sehr helfen wird, ist beide Modelle mal in den Händen zu halten.

Viel Spaß beim Fotografieren :)!

Antworten

Jochen Volkmann 27. August 2017 um 17:25

Hallo, sehr gute Darstellung. Ich vermisse jedoch jeglichen Kommentar zur Bildstabilisierung.
Im Body oder im Objektiv?
Danke für Info

Antworten

Alex 6. Oktober 2017 um 20:09

Hi Jochen,

danke für deine Kritik. Zum Zeitpunkt, als ich die Startseite verfasste hatte ich mich tatsächlich noch nicht sehr viel mit der Bildstabilisierung auseinandergesetzt.
Generell geben Kamera-Profis keinen Tipp, ob eine Bildstabilisierung im Objektiv oder im Body besser ist. Vielmehr kommt es auf jede Stabilisierung einzeln an, wie gut sie tatsächlich ist.
Für alle, die nicht wissen, für was eine (optische) Bildstabilisierung gut ist: Mit ihr werden kleine Verwacklungen in deiner Hand ausgeglichen, wodurch du mindestens eine 4* längere Belichtungszeit hinbekommst. D.h. wenn du normalerweise nicht mit weniger als 1/60 Sekunde fotografieren kannst, sind mit Bildstabilisierung 1/15 und oft sogar bis zu 1/5 Sekunden kein Problem. Dadurch kann die Kamera 12 mal mehr Licht nutzen!!

Mittlerweile haben immer mehr Systemkameras eine intigrierte Bildstabilisierung im Body (z.B. Sony oder Olympus), was ein großer Vorteil ist, da so auch alte oder manuelle Objektive gut bei langen Belichtungszeiten funktionieren. (Siehe auch: test-systemkamera.de/a6000-objektive/)

Viele Grüße
Alexander

Antworten

Mathias Sonnenberg 11. Oktober 2018 um 17:46

Heyho und moin aus Hamburg.
Sag mal du schriebst in deinem Bericht das die A6000 nicht so für Outdoor geeignet ist.Bezieht sich das auch auf Astrofotografie?

lieben Gruß Matze

Antworten

Alex 17. Oktober 2018 um 16:34

Moin Mathias,
damit beziehe ich mich darauf, dass die Alpha 6000 keinen Spritzwasserschutz hat.
Für die Astrofotografie eignet sie sich meiner Meinung nach sogar sehr gut und ist für den Preis eine der besten Modelle auf dem Markt.
Meine Lieblings-Kombination dafür ist die Alpha 6000 mit dem 12mm F2.0 Ultraweitwinkel von Samyang. Ein Beispielbild für ein Bild der Milchstraße kannst du im Alpha 6000 Review finden 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Tobias Klotzbach 29. September 2017 um 08:53

hi Alex, klasse Tips und mega ausführlich,
ich bin mobiler Hochzeits DJ. Habe bis jetzt immer Fotos mit dem Handy gemacht. Da es halt immer sehr dunkel ist auf der Tanzfläche und die auch öfters weiter weg vom DJ pult ist Bin ich mit der Qualität sehr unzufrieden da ich sie auf meiner Website stellen möchte. was hälst du von dieser Kamera.Canon EOS M10. Oder welche würdest du mir empfehlen? Buget nicht mehr wie 500 Euro. Vielen Dank schon mal.
Tobias

Antworten

Alex 6. Oktober 2017 um 19:56

Hi Tobias,

danke für dein Lob, freut mich, dass ich dir helfen kann 🙂

Ich würde dir von der Canon Kamera abraten, da sie für den sehr niedrigen Preis zwar keine schlechte Qualität hat, aber Canon so gut wie keine Objektive für seine Systemkamera herstellt und außerdem hat die Kamera einen sehr kleinen Sensor, was nicht gut ist um auf der Tanzfläche Bilder zu machen. Für das Geld ist es sehr schwierig. Die Sony Alpha 5100 hat eine gute Bildqualität. Aber als Partyfotograf kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass du nur mit einem guten Blitz Fotos auf der Tanzfläche machen kannst.
Eine Möglichkeit wäre dann zB, dass du dir eine Einsteiger-DSLR käufst (z.B. die Canon EOS 1300D oder ein günstigeres gebrauchtes Modell) + einen externen Blitz, wie diesen hier. Wenn du auf der Tanzfläche Bilder machst, ist nicht schlechte Sensor, oder ein schlechtes Objektiv Verantwortlich für keine gute Qualität, sondern viel mehr das fehlende Licht, was nur durch einen dedizierten Blitz wett gemacht werden kann.

Hoffentlich konnte ich dir helfen 🙂
Viele Grüße
Alexander

Antworten

Tobias 11. Oktober 2017 um 05:14

Hi Alex,

vielen danke schon mal für deine Hilfe. Nur bin ich der DJ und nicht der Party Fotograf. Daher ist mir wichtig das die Kamera klein ist da es ja nicht so rüberkommen soll als wäre ich der Hochzeit´s Fotograf :-). Das mit den geringen Objektiven ist mir nicht so wichtig.Die Bilder müssen auch nicht gestochen scharf sein.

Viele Grüße
Tobias

Antworten

Alex 11. Oktober 2017 um 06:55

Hi Tobias 🙂
sehr gerne. Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiter helfen konnte. Bei der „großen“ Kamera geht es nicht unbedingt um die Schärfe, sondern vielmehr darum, dass du ohne Blitz mit exorbitanten ISO-Zahlen fotografieren musst, mit denen heutzutage selbst die besten Kameras nicht wirklich klar kommen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Ullrich Sander 30. September 2017 um 15:59

Hi Alex,
Zunächst mal Gratulation zu einem supertollen und informativen Artikel und sehr hilfreiche Antworten auf die Fragen.
Ich fotografiere privat seit Jahren mit SLR und jüngst mit einer Bridge. Jetzt suche ich aber für den Gebrauch im Büro (eines Bürgermeisters) eine DSLM. Diese wird dann sicher nicht nur von mir bedient.
Wichtig ist vor allem die Lichtempfindlichkeit, weil viele Situationen in Räumen entstehen, bei Reden an einem Rednerpult auf einer weniger beleuchteten Bühne, etc. Manchmal kommt es auch vor, dass draußen bei Regen Fotos zu machen sind.
Ich bin bei meinen Recherchen jetzt bei Sony (6300,6500, A7 II) oder Fuji (XT-2 oder XT-20) hängen geblieben. Die Aussagen zu Tests und Bildqualität sind nicht sehr hilfreich. Kannst du da für die Zwecke eine Empfehlung geben?
In Sachen Objektiv wird es ein Standardzoom sein müssen, weil ein bissl Tele manchmal zwingend ist.
Einen externen Blitz werde ich ebenfalls noch für manche Situationen hinzunehmen.
Bei beidem würde ich auf Originalherstellerteile zurückgreifen, wenn mir nichts besseres geraten wird; welche Auswahl zur Verfügung steht, habe ich aber noch nicht so weit erforscht, weil die Gehäusefrage zunächst klar sein muss.
In Sachen Budget schätze ich mal rd. 1500-2000 für Body+Objektiv, wenn es sein muss. Blitz: keine Ahnung, kommt hinzu.
Kannst du mir etwas raten?
Gruß Uli

Antworten

Alex 6. Oktober 2017 um 19:40

Hi Uli,

danke für deine lange Nachricht, gerne versuche ich dir zu helfen :-)!
Die A7 || hat wegen dem Vollformatsensor definitiv die Nase vorne in Sachen Lichtempfindlichkeit. Da die schon ohne Objektiv 1.500€ kostet und Objektive für den Sony EF Mount sehr teuer sind. Dann könnte ich dir eher die alte Sony A7 + SEL2470Z empfehlen. Wenn du die A6300 (die 6500 hat keinen besseren Sensor) kaufen willst, kann ich die das SEL18105 empfehlen, das eine Durchgängige Blende von F4 hat und gerade für deine Anforderungen sicherlich eine einfache und vielseite Lösung wäre.
Ein sehr lichtempfindliches Objektiv bekommst mit der X-T20 + XF18-55, die eine anfängliche Blende von F2 beim Standardzoom hat.

Meine Frage an dich ist aber eher: Warum hast du dir noch keine Gedanken zum Blitz gemacht?
In Innenräumen kommt noch so ein gutes Objektiv nicht an die Bildqualität eines günstigen Objektives + durchschnittlicher Blitz.

Mit Blitzgeräte für Systemkameras habe ich bisher leider noch nicht viel Erfahrung sammeln können, aber ich weiß auf jeden Fall dass du bei Canon und Nikon eine deutlich größere Auswahl hast.

Ich persönlich denke, dass die oben genannte Variante mit X-T20 + offenblendiges Standardobjektiv + Fujifilm-Blitz EF-42 die beste Variante ist.

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen :-).
Viele Grüße
Alexander

Antworten

Tim 1. Oktober 2017 um 18:51

Danke für den Guide! Du sagtest, die Panasonic-Modelle wären gut zum filmen. Kannst du ein modell im Einsteigerbereich empfehlen? Es geht hauptsächlich um aufnahmen für YouTube.
Danke
Tim 🙂

Antworten

Alex 6. Oktober 2017 um 19:03

Hi Tim,

vielen Dank für dein Feedback!

Wenn du in die Videography einsteigen wills, aber nicht auf 4K verzichten willst, ist die Panasonic Lumix G70 eine sehr hoch angepriesene Kamera. Vom Preis-Leistungsverhältnis sagen viele Kameraspezialisten, dass es keine bessere 4K Kamera gibt. Hier ein ausführliches Review zur Kamera: https://www.youtube.com/watch?v=FW-rNj2u7J0
Ist dir das als dir das als Einsteiger-Filmkamera günstig genug?

Deutlich weniger Geld würde ich für eine gute Filmkamera nicht ausgeben, dann lieber noch ein paar Monate/Jahre länger mit dem Smartphone filmen. Handys, wie ein Samsung Galaxy S7 oder ein iPhone 6 nehmen bei Tageslicht auch schon super Videos auf :-)!

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen
Gruß Alex

Antworten

Tim 8. Oktober 2017 um 21:50

Das klingt ja sehr positiv im Review! Vielen Dank für deine schnelle Antwort, du hast mir sehr geholfen! 🙂
Tim

Antworten

Alex 9. Oktober 2017 um 09:24

Sehr gerne :).
Bei weiteren Fragen kannst du dich natürlich gerne melden!

Antworten

Uli Sander 6. Oktober 2017 um 20:27

Hallo Alex,
Vielen Dank für die konkreten Tips und Ideen. Ich hab nochmal Nachfragen:
Ich war (bin?) auf dem 6500-Trip wegen des Stabilisators, den es bei den Fujis oder der 6300 nicht gibt.
Gegen die 7 spricht, was ich gelesen habe, ein relativ lautes Auslösegeräusch!? Das dürfte nicht sein. Die 6500 kann wohl auf lautlos eingestellt werden.

Blitzbilder geben leider oft das harte Weißlicht und lassen den echten Lichtverhältnissen keine Chance. Da viele Motive mit wenig Bewegung sein werden, passt das auch ohne Blitz, das aber definitiv dabei sein muss.
Was hältst du denn von Fremdobjektiven, insbesondere Tamron?

Antworten

Alex 7. Oktober 2017 um 12:17

Hallo Uli,

sehr gerne.
Generell spricht nichts gegen Fremdobjektive. Viele Profis setzen bei Canon und Nikon auf viele hochwertige Fremdobjektive, die oft ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als die Original-Objektive haben.
Ob das Blitzlicht sehr hart aussieht, liegt oft jedoch auch am Blitz und wie genau man Blitzt. Beispielsweise kannst du den Blitz meistens hochklappen, sodass dein Motiv nicht direkt angeblitzt wird. Wenn du in RAW fotografierst, kannst du den Weißabgleich natürlich gestalten.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Uli Sander 9. Oktober 2017 um 21:18

Rundum DANKE!

Antworten

Alex 10. Oktober 2017 um 07:08

Gerne Uli. Bei weiteren Fragen rund um das Thema Kameras kannst du natürlich gerne wieder auf mich zukommen!

Antworten

Frank 22. Oktober 2017 um 14:20

Hallo Alex,

super Übersicht über die wesentlichen Themen. Mein Budget liegt aber bis EUR 500 für die Kamera. Deshalb, was hältst Du von der Panasonic Lumix DMC G70? Danke und Gruß, Frank

Antworten

Alex 22. Oktober 2017 um 14:36

Hallo Frank,
danke für dein Kompliment 🙂
Ich selbst hatte die G70 noch nie selbst (die GX80 liegt gerade neben mir zum Review), aber es scheint eine sehr gute und vor allem preiswerte Kamera zu sein. Im Vergleich zu der GX80 ist sie etwas größer, aber dafür hast du mehr Knöpfe und Einstellräder. Ansonsten könntest du dir noch die Konkurrenz im Micro Four Thirds Bereich ansehen (im gleichen Preissegment z.B. die Olympus OM-D E-M10 ||).

Könnte auch eine E-Mount Kamera für dich in Frage kommen. Weil das Preis-Leistungsverhältnis der Sony Alpha 6000 ist nach wie vor sehr sehr gut, dafür gibt es aber leider nicht so viele Objektive für den E-Mount. Und dank des größeren Sensors hast du eine höhere Bildqualität, sowie ein besseres Rauschverhalten. Hier habe findest du eine kleine Übersicht zu denbesten 54 E-Mount Objektiven, die ich zusammengestellt habe 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Frank 22. Oktober 2017 um 15:44

Danke für Deine schnelle Rückinfo 🙂

Die Sony Alpha 6000 hatte ich, wie die Panasonic G70, bereits in der Hand. Sie ist unglaublich klein und kompakt, fast wie eine Digitalkamera. Deshalb gefiel mir die Panasonic besser, weil angenehmer zu halten. Habe von der Panasonic G80 auch schon seht gute Tests gelesen, allerdings habe ich dort das gleiche Problem wie mit Sony Alpha, dass sie mir zu klein ist und die Haptic nicht gefällt.

Die G70 kommt in den Tests auch gut weg, soll auch gut zum filmen geeignet sein, was mir auch wichtig wäre. Hast Du auch eine Übersicht für Micro Four Thirds Objektive?

Antworten

Alex 22. Oktober 2017 um 19:28

Hi Frank,

sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen kann :-)!
Ja wenn es dir ums filmen geht, können preiswerte Kameras eindeutig nicht mit den von Panasonic mithalten. 500€ für ordentliches 4K ist schon was schnes 😉
Hier ist habe ich eine Übersicht der besten Optiken zusammengestellt: https://www.sonntagmorgen.com/mft-objektive/

Oder einfach mal „Micro Four Thirds Objektive“ auf Amazon suchen.

Außerdem finde ich dieses Video (von einem der größten englisch-sprachigen Fotografie-YouTube Channel) sehr hilfreich.

Für was willst du denn das/die Objektiv(e) benutzen?

Viele Grüße
Alexander

Antworten

Frank 25. Oktober 2017 um 10:20

Hi Alex,

je mehr Tests und Erfahrungsberichte ich lese, umso verwirrter werde ich und meine, immer höhere Anforderungen an eine Kamera stellen zu müssen, die dann wahrscheinlich völlig überdimensioniert ist.

Vielleicht sollte ich einen Schritt zurück gehen und nochmal von vorne anfangen, was ich überhaupt brauche:
Ich suche eine Systemkamera, die
– gute Fotos macht,
– ein gutes Kit-Objektiv hat
– schnell reagiert
– nicht zu klein und kompakt,
– mit der ich auch filmen kann,
– WLAN und NFC hat
– in einem Budget bis max. EUR 600 inkl. Objektiv liegt

Vielleicht kannst Du mir vielleicht nochmal zwei/drei Modelle vorschlagen, auf die die vorgenannten Punkte zutreffen.

Danke und Gruß
Frank

Antworten

Alex 26. Oktober 2017 um 10:04

Hi Frank,

klar, kann ich gerne machen. Mal sehen was wir für dich finden können 🙂

1. Empfehlung: Sony Alpha 6000
Hat WLAN & NFC, liegt meiner Meinung nach sehr gut in der Hand (aufgrund des etwas größeren Batteriegriffs), beste Bildqualität seiner Preisklasse (dank hochwertigem und großem APS-C Sensor), sehr guter Autofokus
Meiner Meinung nach die beste Lösung für dich. Einziger Haken: Die Objektivauswahl ist nicht so groß, wie bei den MFT Systemen. Dafür habe ich aber einen kleinen Artikel über die besten Objektive für die Alpha 6000 geschrieben.
Meine Empfehlung für dich, wenn du die beste Bildqualität suchst!

2. Empfehlung: Panasonic GX80
Dank MFT Objektivanschluss deutlich mehr Auswahl bei den Objektiven (ein Artikel über die besten 70+ Objektive für MFT erscheint in den nächsten Tagen). Die Bildqualität ist aufgrund des kleineren Sensors nicht ganz so gut, wie bei der A6000. Außerdem ist sie etwas kompakter und liegt meiner Meinung nach nicht so gut in der Hand.

3. Empfehlung: Panasonic G70
Ebenfalls eine MFT Systemkamera, die aber deutlich griffiger und etwas größer ist (was meiner Meinung nach ein echter Vorteil ist, weil sie komfortabler in der Hand liegt.)
Meine Empfehlung für dich, wenn du die beste Objetkivauswahl suchst (bei einem griffigen Gehäuse).

– Die zwei MFT Modelle (GX80 und G70) haben leider kein NFC. Für was bräuchtest du das denn? (Das Übertragen von Bilder geht sehr komfortabel über WIFI + entsprechende APP).
– Filmen kannst du mit allen 3 Kameras (die 2 Panasonic Modelle haben sogar 4K)
– Auch die 2 MFT Modelle haben einen guten Autofokus und eine gute Bildqualität
– Alle 3 Kameras kosten unter 600€

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Frank 27. Oktober 2017 um 09:42

Hallo Alex,

vielen Dank nochmal für Deine Antwort und Bemühungen 🙂

Habe da aber mal noch eine praktische Frage: Man liest immer wieder, dass Kameras mit MFT-Sensor trotz des kleineren Sensors doch eine gute Bildqualität im Vergleich zu Kameras mit APS-C Sensoren liefern. Ist der Unterschied praktisch wirklich sichtbar oder zeigt sich dies nur darin, dass ich mit APS-C brauchbare Bilder bei höheren Iso-Werten erhalte?

Danke und Gruß
Frank

Antworten

Alex 28. Oktober 2017 um 08:39

Hi Frank,
sehr gerne!

ja da ist auf jeden Fall etwas wahres dran. Kleinere Sensoren werden immer besser. Mittlerweile ist es bei guten Lichtverhältnissen schon sehr schwer den Unterschied zwischen einer modernen Smartphone-Kamera und einer Systemkamera zu erkennen 😉
An deiner Stelle würde ich MFT anderen APS-C Kameras vorziehen, wenn du eine sehr große Objektivauswahl benötigst (gerade im Tele-Bereich gibt es für E-Mount Objektive fast nichts), wenn du sehr kompakte Kameras suchst, oder wenn du preiswerte Kameras zum Filmen suchst (hier hat Panasonic sehr günstige 4K Modelle am Markt).

Nichtsdestotrotz bieten APS-C Kameras einen größeren Sensor. Der ist nicht nur bei Aufnahmen mit einem hohen ISO sehr gut, sondern du hast auch mehr Spielraum für dich Nachbearbeitung (höhere Auflösung –> Bilder beschneiden, mehr Details in den Tiefen/Lichter, höherer Dynamikumfang). Die Objektive oft auch etwas teurer als bei MFT. Die beste Bildqualität für dein Geld bekommst du also wahrscheinlich, wenn du zu größeren APS-C Kameras greifst.

Jetzt liegt es an dir:
Was ist dir wichtiger? Und für welches System wirst du dich entscheiden ;-)?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Frank 30. Oktober 2017 um 17:57

Im Moment tendiere ich zu Panasonic, gebe mir aber mir aber ein paar Tage Zeit mit der Entscheidung. Gebe Dir dann Bescheid, für welche Kamera ich mich dann entschieden habe. Vielen Dank nochmal für Deine Unterstützung.

Alex 30. Oktober 2017 um 19:07

Ein paar Nächte drüber zu schlafen ist immer gut :-). Mir hilft es auch immer, die verschiedenen Kameras mal tatsächlich in der Hand zu halten bevor ich mich für eine entscheide.


Sarah 26. Oktober 2017 um 00:47

Hey Alex,
ich bin echt erstaunt wie gut und übersichtlich du alles erklärt hast.
Ich bräuchte mal deinen Rat und zwar gehe ich nächstes Jahr für ein Jahr nach Australien und ich bin noch auf der Suche nach einer guten, einfachen und preiswerten Kamera. Da ich bisher relativ wenig Erfahrung mit Kameras habe und ich ab und zu nur mal mit der Kamera meiner Schwester (Nikon D300 glaube ich, Spiegelreflexkamera) Fotos mache, brauche ich eine Kamera die nicht zu viele Einstellungen hat 😀
Mir wäre folgendes wichtig:
– spritzwassergeschützt / Wasserdicht
– gute Videoqualität
– gute Fotoqualität
– zusätzliches Objektiv hätte ich auch gerne, was jedoch nicht zu teuer werden soll
– Budget so um die 500 Euro

Vielen Dank schon mal im Voraus
Sarah

Antworten

Alex 26. Oktober 2017 um 09:37

Hey Sarah,

da hast du wirklich sehr hohe Anforderungen an deine Kamera, gerade bei einem Preis von 500€. 500€ für eine Systemkamera auszugeben ist eigentlich das absolute Minnimum, da bei diesem Preispunkt die Modelle erst anfangen.
Aber mal schauen, was wir für dich finden können 😉

1. Was heißt für dich gute Videoqualität? 4K?
Je nachdem, wie viel du filmen willst, würde ich dir empfehlen dich erstmal mit Full-HD zufrieden zugeben, damit wirst du auch sehr schöne Videos machen.

2. Zusätzliches Objektiv:
Bei 500€ Gesamtpreis würde ich dir erst gar nicht empfehlen nach einer Kamera (inklusive Kit-Objektiv) + zusätzlichem Objektiv zu schauen. Aber fange doch erstmal mit dem Kit-Objektiv an und spare dann ein halbes Jahr auf ein zusätzliches Objektiv … Oder wünsche es dir zu Weihnachten 🙂 So lernst du außerdem deine Kamera besser kennen!

3. Spritzwasserschutz:
Ich habe gerade mal ein bisschen recherchiert. Es gibt nur eine (neue) Systemkamera, die unter 500€ kostet und Spritzwassserschutz hat. Die Nikon 1 AW1 würde ich dir jedoch nicht empfehlen, da sie einen sehr kleinen Sensor hat und außerdem gibt es fast keine Objektive für Nikon Systemkameras.

Spritzwasserschutz ist nicht billig
…Die „günstigsten“ Systemkameras mit Spritzwasserschutz, die ich dir empfehlen kann sind die Panasonic G81 oder die Sony Alpha 6300. Dann wären wir aber schon fast beim doppelten Preis.

Wenn du auf jeden Fall unter 500€ bleiben willst, kann ich dir die Sony Alpha 5100 oder die Olympus PEN E-PL7 ans Herz legen.
Preiswerte 4K Videoqualität bekommst du für ein paar Euro mehr mit der Panasonic Lumix G70. Eine sehr gute Bildqualität bekommst du (ebenfalls für ~100€ mehr) mit der Alpha 6000.

Ob du den Spritzwasserschutz wirklich brauchst, solltest du dir aber noch einmal Gedanken machen!

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂

Grüße
Alex

Antworten

Marina Propenauer 4. Dezember 2017 um 22:18

Hallo. Bin froh, dass ich auf diese Seite gestoßen bin. Sehr ausführlich und leicht verständlich! Danke!
Ich bin nun sicher, dass es eine systemkamera sein soll.
Ich hätte bereits eine Samsung, leider hat sie den Geist aufgegeben. Dann wurde es eine sony Spiegelreflexkamera. Diese hatte aber im Urlaub etwas Wasser abbekommen und funktioniert nun auch nicht mehr.
Mir ist wichtig, dass ich die Funktion beautyshot habe (wie bei meiner Samsung systemkamera). Sony hatte das nicht . Mir hat diese Funktion sehr geholfen , da ich viel weniger Fotos nachbearbeiten musste (hautprobleme…). Zum nachbearbeiten hab ich keine Zeit.
Fotografieren tue ich gern meine 2 jährigen Kinder in Action , viel im Urlaub, also keine schwere und Größe Kamera und wichtig ist mir auch, dass es bei Dämmerung immer noch schöne scharfe Fotos ergibt.

Welche Kamera sollte ich nehmen? Wäre so dankbar über nen tip. Möchte endlich wieder fotografieren können . Mache es hobbymäßig. Danke vorab . Freue mich über eine Antwort. Vlg marina

Antworten

Alex 5. Dezember 2017 um 13:56

Hallo Marina,

sehr gerne! Freut mich dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Wenn du deine Kinder Fotografieren, die sicherlich ziemlich schnell durch die Gegend Springen, solltest du auf einen schnellen Autofokus achten.
Was genau meinst du denn mit einer Beauty-Funktion? Dass zum Beispiel Fotos von Menschen in der Kamera schöner gemacht werden?

Weißt du denn, wie viel du ungefähr bezahlen willst?
Da du das nur Hobby-Mäßig machst würde ich dir eher ein etwas günstigeres Modell empfehlen.
Die Sony Alpha 6000 für ~560€ zu haben.

Deine Kinder: Die Alpha 6000 hat einen sehr guten Autofokus, das heißt auch wenn deine Kinder schnell durch die Gegend rennen wirst du sie trotzdem noch scharf fotografieren können ;).
Fotos in der Dämmerung: Außerdem ist die A6000 mit einem (für den Preis sehr hochwertigen) APS-C Sensor ausgestattet, weshalb du auch in dunkleren Lichtverhältnissen rauscharme und schöne Bilder bekommen kannst.
Leicht und Kompakt: Sind eigentlich alle Systemkameras (ohne ein großes Objektiv). Auch die Alpha 6000 kannst du problemlos in einem kleinen Rucksack oder sogar in eine große Jackentasche mit in den Uraub nehmen.
Beauty-Modus: Die Kamera hat einen guten Automatikmodus. Inwieweit dort eine Beauty-Funktion integriert ist kann ich dir leider nicht sagen. Kann das heute Abend aber gerne mal nachchecken.

Alternativen: Andere gute Mittelklasse-Systemkameras (wie die Lumix GX80 oder die E-M10 II) sind wahrscheinlich gute Kameras für dich. Auf günstigere Modelle würde ich an deiner Stelle verzichten, da diese einen deutlich langsameren Autofokus haben (da sie meist nur mit einem Kontrast-Autofokus ausgestattet sind).

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Remo 19. Dezember 2017 um 08:00

Hallo Alex
Nächsten Sommer geht es mit der Familie für 6 Wochen nach Südostasien. Wir werden viel unterwegs sein und meine Canon 550D ist mir dafür zu gross. Deshalb möchte ich auf eine Systemkamera wechseln. Von der Grösse her gefällt die Lumix DMC GF7 gut und in den Testberichten hat diese gut abgeschnitten. Ich fotografiere nicht sehr oft und deshalb brauche ich auch keine Profikamera. Meine Frage an dich betrifft das Objektiv. Die GF7 kommt mit dem 12-32mm. Ich brauche die Kamera für Familyfotos und Landschaften. Deshalb habe ich an das Panasonic Lumix G Festbrennweite 25mm f/1.7 ASPH gedacht. Ich möchte ein Lichtstarkes Objektiv, das aber bezahlbar ist. Und es soll das Spektrum People, Street, Landschaften mehr oder weniger abdecken. Oder was würdest du mir empfehlen?

Grüsse
Remo

Antworten

Alex 19. Dezember 2017 um 09:14

Hallo Remo,
ich denke für deine Zwecke wird die Lumix DMC GF7 sehr gut ausreichen. Die Kit-Objektive der meisten MFT Kameras sind in der Regel ganz okay, aber man merkt schon relativ schnell, dass man aufgrund der kompakten Abmessungen (und des niedrigen Preises) auf Lichtstärke und Schärfe verzichtet.
Aber an sich hört sich deine Idee gut an. Das Kit-Objektiv könntest du deine Systemkamera in eine Kompaktkamera verwandeln, die für viele Zwecke gut ist. Mit der 25mm Brennweite kannst du natürlich sehr schöne Portraits machen und es für die Street Photography nutzen. Ob du mit dem 25mm Objektiv (50mm Äquivalent an Vollformat) glücklich bei Landschaftsaufnahmen wirst. Ich persönlich bevorzuge deutlich mehr Weitwinkel. Aber dafür hast du ja dann dein Kit-Objektiv 🙂
Egal für was du dich entscheidest: Habe Spaß am Fotografieren. Am Ende ist immer der Künstler hinter der Linse verantwortlich für die schönsten Fotos.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sandra Schertzinger 30. Dezember 2017 um 12:46

Hi Alex,

Vielen Dank für deine ausführliche Anschauung.
Ich fotografiere seit ca. 5 Jahren mit einer DSLR SONY Alpha 330.
Nun würde ich gerne umsteigen auf eine Systemkamera und habe mich bereits beraten lassen. Ich habe mir erst vor einem Jahr ein sehr gutes Objektiv Tokina AT X PRO 11-16 f2,8 zugelegt und würde das gern mit einem Adapter und unter Verlust des Autofokus behalten. Die anderen Objektive 18-55, Tamron 18-200 und Sigma DG 70-300 sind mir nicht so wichtig. Ich würde mich als Amateur bezeichnen, habe von dem technischen wenig Ahnung und mach das immer unter dem Motto „learning by doing“.
Wichtig für mich ist eine langfristige Lösung, v.a. für Reisen, Landschaft, Makro, Outdoor z.b. Safari, Regenwald und Dunkelheit wie z.b. die anstehende Polarlicht Reise.
Ein Stabilisator wäre nicht schlecht. Das Foto Geschäft hat mir eine Olympus OM-D E-M5 Mark II empfohlen. Was hältst du davon? Ich bin sehr verunsichert, da ich auch mit der Sony Alpha 6300 geliebäugelt habe. Wichtig für mich ist auch die Anzahl der Objektive. Ein Tele für Safari und Tierbeobachtungen, eine Reisezoom als „Immerdrauf“ für den Anfang und irgendwann ein Weitwinkel wie das Tokina und ein Makro.
Könntest du mir hier ein paar Tipps und Anregungen geben? Videofunktion muss nicht sein.
Budget ca. 2000 Euro für Body, Tele und Immerdrauf.
Vielen lieben Dank vorab.
Grüsse Sandra

Antworten

Alex 30. Dezember 2017 um 15:03

Hallo Sandra,

sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir etwas weiterhelfen konnte 🙂

Das hört sich nach einer interessanten Anforderung an.
Hast du denn generell mal darüber nachgedacht, deine drei A-Mount Objektive an einer Sony Systemkamera weiterhin zu benutzen. Der offizielle Adapter von Sony ist nicht ganz so günstig, aber gerade die Art von Objektive, die du für deine Alpha 330 besitzt, gibt es für Sony Systemkameras zurzeit leider noch gar nicht. (Hier habe ich mal eine kleine Übersicht aller E-Mount Objektive zusammengestellt). Mit diesem Adapter musst du übrigens weder auf die Blende, noch auf den Autofokus verzichten. Ich würde dir aber davon abraten, das Objektiv mit einem günstigen 20€ zu Nutzen, da du dadurch auch die Möglichkeit zum Einstellen deiner Blende verlierst!
Zu Sony Systemkameras: Wenn du einen integrierten Bildstabilisator haben willst, musst du zur Alpha 6500 greifen. Ansonsten ist die A6300 natürlich auch eine super Kamera. Du könntest dir auch überlegen zur schon etwas älteren Alpha 6000 zu greifen, die in der Bildqualität den beiden Nachfolgern eigentlich in nichts nachsteht und dafür nur ein Drittel kostet! So kannst du etwas Geld sparen, dass du entweder in Objektive investierst, oder in den Nachfolger der Alpha 6500… oder einfach in deine nächste Safari 😉
Die Micro Four Thirds Modedlle von Olympus (und Panasonic) sind natürlich auch nicht Schlecht. Der Vorteil der MFT-Modelle für dich wäre wahrscheinlich die größere Auswahl an Objektiven. Vor allem im Tele-Bereich gibt es deutlich mehr Objektive. Hier habe ich eine Übersicht aller MFT-Objektive zusammengestellt, die ich finden konnte.
Die OMD EM5 II ist auch eine sehr gute Systemkamera. Für dich außerdem gut, da sie spritzwassergeschützt ist und du außerdem aufgrund des größeren Crop-Faktors (im Vergleich zur Sony) bei Safaris näher an Tiere heranzoomen kannst. Dazu könntest du dir zum Beispiel dieses Telezoom mit 300mm, dieses Reisezoom von Tamron und hättest von deinen ursprünglichen 2.000€ immernoch genug Geld um dich für ein Makro oder für ein Weitwinkel (oder für ein höherwertiges Teleobjektiv) zu entscheiden.
Im Vergleich dazu ist die Sony Alpha 6500 deutlich teurer, aber dafür auch insgesamt eine bessere Kamera. Inklusive Adapter würde sie ca. 1.600€ kosten. Dafür kannst du dann aber auch alle deine Objektive weiter nutzen.

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Wenn du noch fragen hast, dann gerne her damit 🙂
Ich persönlich würde mich für die Kombination Alpha 6500 + Adapter entscheiden, einfach weil du schon einige sehr hochwertige Objektive hast und diese dann weiter nutzen kannst, anstatt sie verkaufen zu müssen.
Aber letztendlich wirst du mit jeder Kamera super Fotos machen 😉

Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Alex

Antworten

Sandra Schertzinger 30. Dezember 2017 um 19:21

Hallo Alex,

Das ging ja schnell…danke ☺

Ich hab noch ne Frage an dich: die Sony 6500 hätte ja den größeren Sensor APS-C aber auch den kleineren Crop Faktor verglichen mit der Olympus OM-D E-M5 II mit größerem Faktor. Kann man das in Bezug auf die Bildqualität gleich setzen oder welche wäre deiner Meinung nach besser? Wie gesagt beim Fotografieren schaue ich weniger auf die technischen Einstellungen, sondern eher aufs Ergebnis. Das spricht zumindest für Sytem da man da das Ergebnis schon vor dem Auslösen sieht ☺.
Dann hab ich in deinem Thread gesehen, dass die Brennweite bei MFT mit 2 multipliziert werden muss. Gilt das dann auch für die Blende? Sprich das olympus-m-zuiko-digital-75-300mm f4,8-f6,7-ii hätte bei der OM-D eine Brennweite von 150-600 bei Blende f9,6-f13,4 oder bleibt die Blende bei 4,8-6,7?

Danke für deine Unterstützung.

Wünsche dir auch nen guten Rutsch ins neue Jahr.🔜 2018

Liebe Grüße

Sandra

Antworten

Jürgen 3. Januar 2018 um 17:46

Hallo Alex,

vielen Dank für deine super Aufarbeitung des Themas Sytemkameras. Dickes Lob.

Ich habe mich für eine Panasonic Lumix DMC-GX80 als Body entschieden. Nun zum Objektiv. Ich habe vor Dias zu digitalisieren. Im Netz schwören viele auf das abfotografieren vom Projektor ohne Linse. Siehe https://fotovideotec.de/dias_digitalisieren/index.html
Dabei wird eine DLSR genutzt mit entsprechenden Objetiven. Welches wäre ein geeignetes Objektiv für meine gewählte Kamera?

PS: Als Reise-zoom werde ich mir ein von dir empfohlenes Tamron zulegen.

Für deine Antwort vorab besten Dnk

Antworten

Alex 7. Januar 2018 um 10:36

Hallo Jürgen,
vielen Dank für dein Lob :-)!
Puh, mit diesem speziellen Thema kenne ich mich persönlich überhaupt nicht aus. Ich habe gelesen, dass bei dem von dir verlinkten Beitrag ein Makro-Objektiv genutzt wird, weil wahrscheinlich eine sehr nahe Einstellgrenze benötigt wird. Deshalb kannst du dir bei meiner MFT-Objektivauswahl mal bei den Makro-Objektiven umsehen. Welche Brennweite du benötigst kann ich dir aus dem Stehgreif leider nicht sagen. Ich würde dir aber auf jeden Fall zu einer Festbrennweite raten, da diese eine deutlich bessere Auflösung und Abbildungsqualität haben.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jürgen 7. Januar 2018 um 11:57

Hallo Alex,
danke für deine Antwort. Ich werde deiner Empfehlung folgen und mit einem Makro-Objektiv mit Festbrennweite testen. Bei deiner Auswahl an Objektiven werde ich bestimmt fündig.
Viele Grüße
Jürgen

Antworten

Diana 6. Januar 2018 um 06:39

Hallo Alex,

danke für den detaillierten und sehr informativen Bericht. Der hat mir in vielen Sachen weiter geholfen. Gleichzeitig bin ich etwas überfragt. Bisher hab ich nur Fotos mit meinem Handy gemacht, welche auch ganz gut geworden sind. Andererseits möchte ich bessere Fotos machen.
Da wir gerne reisen, mache ich Fotos von Landschaften, aber auch Nahaufnahmen. Des Weiteren möchte ich aber auch gute Fotos und kleine Videos von meinem Kind machen. Welche Kamera (bis 600) würdest du mir da empfehlen? Vielen Dank im Voraus.

Antworten

Alex 7. Januar 2018 um 10:57

Hallo Diana,
freut mich, dass ich dir im verwirrenden Wald der Systemkameras etwas weiterhelfen konnte :-).
Wenn du eine preiswerte Systemkamera suchst, die gute Videos macht, kommen eigentlich nur Panasonic Modelle (mit MFT-Objektivanschluss) für dich in Frage.
Die Lumix G70, wäre meiner Meinung nach ein super Modell für dich. Dazu könntest du dir dieses Allrounder-Zoom Objektiv mit Makro-Funktion kaufe, was insgesamt aber ~700€ kosten würde. Oder du entscheidest dich erst einmal nur für das auch sehr gute Kit-Objektiv, was dann ~550€ kosten würde.
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Katja 10. Januar 2018 um 10:17

Hallo Alex,

erst einmal Kompliment – ich habe bisher auf keiner Seite einen so verständlichen und ausführlichen Artikel zu diesem Thema gefunden. Das bringt wirklich schon einmal Licht ins Dunkel 🙂 Ich möchte mir gerne eine Systemkamera anschaffen. Zuletzt habe ich mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert, die mir aber unterwegs – die Kamera wird hauptsächlich zur Reisefotografie genutzt – zu sperrig ist und außerdem, wenn ich ehrlich bin, in ihren ganzen Funktionen und Einstellungen meist eh nicht ausgenutzt wurde. Gesucht wird also eine kompakte Systemkamera, die gute Bilder macht, geeignet für Reisefotografie (Menschen, Landschaften), die auch bei Dämmerung gute Leistung bringt. Für zusätzlichen Zoom gerne mit passendem Objektiv, falls nötig (am liebsten eines, dass dann „für alles“ funktioniert, sodass ich im Urlaub nicht wechseln muss). Kannst Du mir da irgendwas empfehlen? Gerne im unteren bis mittleren Preisbereich. Ich habe gefühlt 100 Tests gelesen und bin verwirrter als vorher 🙂 Lieben Dank und viele Grüße, Katja

Antworten

Alex 11. Januar 2018 um 06:41

Hi Katja,
danke für dein Kompliment. Es freut mich, dass ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
Also wenn du eine Kamera-Objektiv Kombination suchst, mit der du bei der Reisefotografie alles fotografieren willst, solltest du dir eine Systemkamera mit Reisezoom suchen. Am besten holst du dir dann eine Systemkamera ohne Kit-Objektiv und direkt ein Reise-Zoom dazu.
Als Kamerasystem/Objektivanschluss eignet sich für dich eigentlich nur das Micro Four Thirds System (also die Modelle von Olympus und Panasonic) oder das E-Mount-System von Sony.
Eigentlich kann ich dir alle Modelle, die zwischen 500€ und 800€ liegen empfehlen. Zum Beispiel die Alpha 6000 als E-Mount Kamera, oder die Olympus PEN E-PL7 von Olympus. Dazu holst du dir einfach ein preiswertes Reisezoom (Hier findest du Objektive für den E-Mount, hier Objektive für Micro Four Thirds.)
Meine persönliche Empfehlung für dich ist die Sony Alpha 6000* + Tamron Reisezoom*. So bekommst du für insgesamt 420€ + 560€ = 980€ eine super Bildqualität für Portraits und Landschaftsaufnahmen und einen großen Zoom-Umfang, dank Reisezoom. Dir sollte aber bewusst sein, dass so ein Reisezoom nicht gerade kompakt ist.
Hilft dir das weiter, oder sprengt das preislich gesehen dein Budget?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Katja 11. Januar 2018 um 07:50

Hallo Alex,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort – ich werde mich dann mit der von Dir empfohlenen Variante mal näher auseinandersetzen. Mein letztes Objektiv war auch eines von Tamron und ich war sehr zufrieden! Viele Grüße

Antworten

Alex 11. Januar 2018 um 08:54

Das freut mich.
Viel Spaß beim Fotogafieren!
Und immer dran denken…die beste Kamera ist gerade die, die du gerade dabei hast.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Clemens 12. Januar 2018 um 10:34

Hallo Alex

Ich bin gerade auf der Suche nach einer guten fortgeschrittenen Kamera und werde mich eher für eine Systemkamera entscheiden obwohl ich bis dato nur mit ganz alten analogen Minolta und Canon DSLR fotografiert habe.
Danke das du dei Wissen mit uns teilst deine Videos sind hammer und ich bin seit den ersten 1o Sekunden Fan von dir.
Würdest du mir bitte eine Empfehlung machen für eine Systemkamera?!
Ich spiele mich sehr gerne mit Langzeitbelichtungen – Tag und Nacht
Mache sowohl Sport als auch Urbane und Natur Fotos / Videos
Reise viel und mache auch Aftermovies von Events und Trips rund um die Welt.
Wenn du eine Empfehlung abgeben kannst zu diesem sehr breiten Spektrum an Verwendungen wäre ich dir extrem dankbar 🙂

Beste Grüße
Clemens

Antworten

Alex 12. Januar 2018 um 12:33

Vielen Dank für dein Lob von dir Clemens!
Es freut mich, dass dir auch die Videos gefallen, auch wenn ich persönlich nicht ganz so damit zufrieden bin (bisher habe ich noch nie in meinem Leben Videos erstellt).
An sich bietet die Alpha 6000 immer noch eine super Bildqualität und ein super Preis-Leistungsverhältnis.
Wenn du viel Sportfotografie machen willst, ist die Auswahl an Tele-Objektiven jedoch sehr gering.
Deshalb würde ich dir eher eine Micro Four Thirds Kamera vorschlagen, da es dafür deutlich mehr Gläser gibt. (Objektivauswahl für Alpha 6000, Objektivauswahl für MFT-Kameras).
MFT-Systemkameras werden von Panasonic und Olympus angeboten. Panasonic Modelle bieten in der Regel eine deutlich bessere Videofunktion.
Wenn du mir sagst, wieviel du ausgeben willst, empfehle ich dir sehr gerne ein Modell 🙂
Viele Grüße und eins schönes Wochenende!
Alex

P.S.: Wenn du deine Kamera für so viele unterschiedliche Einsatzzwecke verwenden willst, solltest du aber darauf achten, dass die passenden Objektive ausschlaggebend sind!

Antworten

Clemens 16. Januar 2018 um 13:47

Hi Alex 🙂

Vielen Dank für die nützliche Info. Ich würde gerne für ein neues Produkt im Bereich zwischen 700 – 1200 Euro ausgeben. Eine gewisse Robustheit der Kamera ist mir wichtig ansonsten bin ich flexibel was den anderen Schnickschnack betrifft 🙂

LG Clemens

Antworten

Alex 16. Januar 2018 um 19:48

Dann kann ich dir die Alpha 6000 ans Herz legen. Ich habe sie seit 2 Jahren im Einsatz und kann mich nicht über die Robustheit beschweren. Sie ist zwar etwas günstiger als 700€, aber dafür hast du noch etwas Geld, um dir ein Wechselobjektiv zu kaufen, was meiner Meinung nach viel wichtiger für die Fotografie ist.
Ansonsten machst du mit den meisten MFT Kameras (Olympus und Panasonic) in diesem preislichen Rahmen auch nichts falsch. Einfach meinen Systemkamera-Finder auf der rechten Seite benutzen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lukas 17. Januar 2018 um 13:52

Hallo, was ist von der Fuji X-T20 zu halten? Da ich bisher eine Bridgekamera hatte (Fuji S100FS) möchte ich nun auf eine Systemkamera umsteigen. Für deine Antwort im Voraus vielen Dank!

Antworten

Alex 17. Januar 2018 um 17:03

Hallo Lukas,
auch wenn ich auf meiner Seite noch nicht viel über Fuji geschrieben habe, denke ich, dass es sehr gute Kameras sind. Die X-T20 hat als Mittelklasse Systemkamera meiner Meinung nach ein super Preis-Leistungsverhältnis. Der Vorteil bei Fuji ist, dass sie einige sehr hochwertige Objektive* für den Fuji XF Mount haben (die aber dafür auch etwas teurer sind).
Nur weil du vorher eine Fuji Bridgekamera hast, heißt das nicht, dass Fuji Systemkameras die besten Systemkameras für dich sind. Modelle von Sony, Olympus und Panasonic sind ebenfalls zu empfehlen und haben alle ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Aber egal für welchen Hersteller du dich entscheidest…am Ende ist immer der Fotograf der ausschlaggebende Faktor 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Noë 29. Januar 2018 um 13:43

Hallo Alex
Ein super ausfūhrlicher Artikel hast du da geschrieben!
Ich kenne mich gar noch nicht aus mit modernen und neuen Kameras.
Ich bin eine Performance – Kūnstlerin mit kleinem Budjet und suche eine Kamera
um vorallem Videos zu drehen (nicht nur) , oft auch in dunkler Umgebung oder nachts,
in Ruinen und verlassenen hāuser , also auch viel draussen unterwegs..Mein Budjet betrāgt so um die 600 Euro leider nur..
Welche Kamera wūrdest du mir empfehlen?
Besten Dank und liebe grùsse

Antworten

Alex 29. Januar 2018 um 16:03

Hi Noe,
mit Videos bin ich persönlich kein Profi, aber eigentlich sind sich alle Experten einig, dass im Einsteiger-Segment Panasonic Systemkameras das beste Preis-Leistungsverhältnis haben.
Zu einer Einsteiger-Panasonic holst du dir am besten ein offenblendiges Weitwinkel-Festbrennweite, damit du möglichst viel Licht in dunklen Umgebungen einfangen kannst und schöne Tiefenunschärfe-Effekte beim Filmen erzeugen kannst. (Eine Übersicht aller MFT Obektive findest du hier).
Ein Beispiel: Panasonic G70* ohne Objektiv (? 350€) + 20mm F1.7* (~290€).
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Noë 29. Januar 2018 um 22:01

Danke dir fūr deine Antwort und deine Empfehlung hab ich mir sofort notiert!
Das tõnt doch schon mal gut 🙂
Grūsse dich herzlich

Antworten

Alex 30. Januar 2018 um 11:38

Sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen konnte 🙂
Wenn du noch Fragen hast, gerne her damit!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Michael Kern 11. Februar 2018 um 19:08

Alex hat vollkommen Recht, mit meiner GX-7 habe ich tolle Videos machen können, selbst das eingebaute Mikro ist in lauter Umgebung erstklassig (Techno-Retro-Festival vor und auf der Bühne). Mit Zoom und Autofokus hatte ich auch gute Ergebnisse. Der Autofokus verursacht wie so oft beschrieben keine Motorgeräusche in den Aufnahmen, wobei ich nie in absoluter Stille aufgenommen habe!

Grüße

Antworten

Paul 25. Mai 2019 um 12:08

Hallo,
Betr. zum z.B. Panasonic G70 finde ich nicht so gut, weil kein Bildstabilisator und für Olympus – Objektiv nicht so geeignet ist. Mein persönlicher Preis Leistungssieger ist die Panasonic LUMIX G DMC-GX80 380€ mit Fünf-Achsen- Bildstabilisator + Festbrennweiten 25 mm F1.7 ( ich fotografiere so gern mit Festbrennweiten ) + z.B. gebrauchtes Olympus – Objektiv 40-150 mm F4.0 – F5.6 für 92 €. Spritzwasser Schutz hat sie nicht.
Das wegen ist sie auch geschürzt nur nicht mit Garantie darauf. http://hornisgrinde.eu/achern.html
Grüssle aus dem Badner Land Paul.

Antworten

Klaus 9. Februar 2018 um 13:38

Hi Alex, erst mal Danke für Deine Mühe mit einer so tollen ausführlichen Seite. Auch denke ich mal Danke im Namen aller, deren Nachrichten Du beantwortest, so ausführlich, nett, zuvorkommend und für Laien auch verständlich, das findet man kaum.

Nun zu meinen Fragen, bin Laie aber schon früher musste ich wegen Kinder und Urlaub immer die neuste Videokamera haben, das legte sich dann als die Kinder größer waren und danach machte ich mehr mit Fotos, auch wenn ich das bis heute noch nicht gebacken bekomme, was das mit den Objektiv Daten eigentlich bedeutet. Habe bei meiner derzeitigen Nikon D90 auch nur 1 Objektv das Nikon AF-S DX NIKKOR 16-85mm f/3.5-5.6G ED VR . Das hatte ich auch auf den beiden Vorgängern der D70 und D80 drauf.

Nun wollte ich mir um die Kosten niedriger zu halten nur das Gehäuse die Nikon D7500 kaufen und egal wo ich die mir mal im Orginal angesehen habe, es wird immer statt dieser zu einer System Kamera geraten. Irgendwo ist das wie bei Dir auch und ja auch plausible, denn der Wertverlust ist eh sicher genauso wie bei einer Spiegelreflex Kamera.

Dann hatte ich mich durch gerungen zur Sony A 7 II aber dann sah ich, dass man mit der keine 4 K Videos aufnehmen kann. Gestern nun war ich in einem größeren Fachgeschäft in Offenbach und wurde da sehr nett beraten und der Mitarbeiter hat mir zu der Sony 6300 geraten da diese sogar 4k hat.
Mir persönlich liegt allerdings die 7II besser in der Hand, dann hat die auch für mich den besseren Sucher in der Mitte ( was wahrscheinlich nur Gewohnheit ist aber sie hat kein 4 K Video.

Nur die 7II mit dem teuren Leitz Objektiv gibts da im Moment für 1899 € statt 2398 € und jetzt meine Fragen.
Du schreibst zwar mit Video kennst Du Dich wenig aus, doch kannst Du mir sicher sagen ist der Unterschied zwischen HD und 4K definitiv richtig krass oder gar nicht so gewaltig wie man denkt ? ( Kenne seither ja nur die Videos mit Hi8 von Videokameras und denke von da zu dem HD ist schon ein gewaltiger Unterschied )

Dann die weitere Frage, ist das Leitz Objektiv tatsächlich so viel besser, dass es man diese 500€ Mehrpreis in Kauf nimmt ?

Und letzte Frage, zu was würdest Du mir eher raten zu der Sony 6300 oder zu der 7II auch wenn die keine 4k hat ? Danke und Gruss Klaus

Antworten

Alex 12. Februar 2018 um 15:11

Hi Klaus,
dankeschön 🙂 Freut mich zu hören, wenn ich dir weiterhelfen konnte!
Lass mich mal einen Schritt zurück treten: Für was brauchst du die Kamera überhaupt und weshalb versteifst du dich so auf Sony?
Aus deinem Text kann ich lesen, dass dein Schwerpunkt eindeutig auf dem Filmen liegt. Für hochwertige und preiswerte Filmkameras ist Panasonic mit seinen Lumix Systemen sehr bekannt. Ich würde dir eher zu einem dieser Systeme raten, wie zum Beispiel der G70*. Diese haben auch 4K und werden beispielsweise von vielen Youtubern zum Vloggen genutzt.
Den Unterschied zwischen 4K und HD sieht man meiner Meinung nach schon durchaus, aber der Qualitätssprung hilft dir nicht sehr viel, wenn du die Videos „nur“ an einem HD Bildschirm abspielst ;-).
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Micha 11. Februar 2018 um 14:00

Hallo Alex,

vermutlich habe ich mit meiner GX-7 in den sprichwörtlichen Klo gegriffen. Direkt nach Ablauf der Garantie hat sich ein riesiger Pixelfehler in Bildmitte aufgetan. Meine Frage an Dich Profi ist: Rentiert sich eine Reparatur oder ist eine Neuanschaffung die bessere Entscheidung?
Die GX-7 ist schon ein tolles Gerät und kann ich auch nur wärmstens empfehlen, trotz der Misere.

Toller Bericht, da hast Du Dir eine Menge Arbeit gemacht!

VLG – Micha

Antworten

Alex 12. Februar 2018 um 18:24

Hallo Micha,
freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte (auch wenn ich mich nicht als Profi bezeichnen würde 😉 ).
Hast du es schon einmal mit Kulanz versucht? Ich könnte mir vorstellen, dass die Hersteller aus Kulanz die Kamera trotzdem reparieren.
An deiner Stelle würde ich einfach mal bei einer Hotline von Panasonic anrufen, ehrlich deine Situation schildern. Wenn sie es nicht reparieren wollen kannst du ja immer noch fragen, wieviel eine Reperatur kosten würde und ob sich das für dich lohnt.
Viele Grüße und viel Glück mit deiner Kamera.
Alex

Antworten

Micha 12. Februar 2018 um 18:34

Hallo Alex …. Ja habe ich und der Kulanzantrag muss vom Rep-Zentrum gestellt werden. Das sind ganz normale Fachbetriebe, die von Panasonic und/oder anderen damit beauftragt werden. Telefonisch hieß es bereits schon mehr Nein als vielleicht. Zuzüglich der Kosten des Systemchecks und anschließender Entsorgungskosten, falls es nicht zur Reparatur kommt. Das ist mir alles zu matschig und wenn der Chip dann mit über 300 Euro veranschlagt wird, macht es wenig Sinn. Ich dachte nur, fragst halt mal ob Dir sowas schon untergekommen ist, in Deinem unendlichen Fundus an Helpdesktätigkeiten 😀

VLG und Danke dass Du Dich dem angenommen hast….weiter so!

Micha

Antworten

Alex 13. Februar 2018 um 09:40

Hi Micha,
haha nein bisher bist du der erste Fall in meinem Funduz an Helpdesktätigkeiten 😀
Dir trotzdem viel Spaß beim Fotografieren. Und wenn du nicht weißt, welches Modell deine GX7 ersetzen soll, kannst du dich natürlich gerne an mich wenden 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Micha 5. März 2018 um 12:06

Update:
Die Kosten des Live-MOS hat Panasonic übernommen und der Reparaturaufwand wurde mit 90 Euro berechnet. Alles in allem ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Schöne Woche zusammen 🙂

Alex 5. März 2018 um 14:56

Wow… das freut mich 🙂 !
Echt cool, dass Panasonic Kulanz gezeigt hat.
Wenn ab jetzt jemand Probleme mit seiner Panasonic-Cam hat, werde ich ihn ab sofort an dich weiterverweisen 😉
Ebenfalls eine schöne Woche


Klaus 12. Februar 2018 um 16:53

Hi Alex, danke für das antworten. Nun dann habe ich mich etwas falsch ausgedrückt, zu 95% mache ich Fotos und Panasonic ist kein Fabrikat an dem ich Interesse hätte, da ist mir Sony 1000 mal lieber auch wenn die Panasonic mehr kann. Letztlich ist es wahrscheinlich egal, aber Panasonic wäre kein Thema daher das Interesse an der Sony.
Meinte halt nur wenn man heute so viel Geld ausgibt und die Kamera kein 4k hat, sollte man da lieber noch warten auf das nächste Modell, denn dann haben sicherlich alle 4k zumal es die kleinere 6300er auch schon hat. Und ich bin nicht so 4k verrückt und sehe auch da nicht den Riesen Unterschied wenn ich mir im Supermarkt TV`s ansehe und werde mir mit Sicherheit auch einen teuren 4k kaufen, mein stink normaler TV für 600€ der genügt mir voll und ganz. Das heisst in dem Fall würde ich also gar keinen Unterschied merken. Und der Unterschied zu Hi8 Video ist ja mit HD schon soviel besser, dass ich auch das derzeitige HD Modell kaufen könnte. Mal sehen was ich mache, danke noch mal.

Antworten

Alex 13. Februar 2018 um 09:37

Hi Klaus,
achso alles klar :-).
Wenn du zu 95% Fotos schießt, würde ich mir über den Videomodus (4k Hin oder her) nicht viel Gedanken machen. Auch die Sony Alpha 6000 macht meiner Meinung nach ganz ordentliche Videos (alle Produktvideos auf dieser Seite sind damit gefilmt).
An deiner Stelle würde ich auch nicht auf das nächste Modell warten. Der Markt aktuell verändert sich so schnell und ist so unberechenbar, dass du noch 3 Jahre warten könntest, bis die Kamera kommt „die du dir wünscht“.
Was für ein Leitz Objektiv meinst du denn, mit der die Sony A7 ii gerade im Angebot ist?
An sich sind die Alpha 7 Vollformat-Modelle von Sony schon super Kameras, aber wenn du lange nicht mehr fotografiert hast, ist es meiner Meinung nach eine ziemlich teure Angelegenheit, um wieder in die Fotografie einzusteigen. Wenn du das Budget hast, ist das natürlich super und du bekommst mit die beste Qualität, die es am Markt gibt. Aber du solltest auch bedenken, dass Wechselobjektive für Vollformat deutlich teurer sind, als normale E-Mount Objektive.
Von dem her würde ich eher dazu tendieren, dir eine günstigere Kamera zu empfehlen, die kein Vollformat hat (also die Alpha 6300* oder die Alpha 6500*.
Hoffentlich konnte ich dir jetzt etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Taty 20. Februar 2018 um 09:24

Hallo Alex,
wirklich tolle Seite. Ich bin gerade am Anfang und dadurch ziemlich überfordert mit den ganzen Begriffen 🙂 Deine Seite hat mir schon sehr weitergeholfen! Super aufgebaut und auch echt tolle Erklärungen. Respekt! Nun meine Frage an dich. Wie gesagt bin ich gerade am Anfang. Ich fotografiere sehr gerne und immer wieder mal aber das wars auch schon. Nun möchte ich mir meine erste Kamera kaufen. Eine Kompaktkamera sowie eine Spiegelreflex habe ich ziemlich schnell ausgeschlossen. Ich möchte hauptsächlich im Urlaub fotografieren aber sonst natürlich auch zwischendurch in meiner Freizeit. Momentan nutze ich mein iPhone und bin mit Standard Fotos ganz zufrieden (nicht perfekt aber ist ok :)). Sobald es aber dunkel wird oder ich etwas zoomen möchte, versagt das Handy leider. Nun machen wir eine große Reise und ich möchte gerne eine richtige Kamera mitnehmen und mich anschließend an tollen Bildern erfreuen. Sie soll also schöne Bilder von Landschaften, Gegenständen, Personen und in der Dunkelheit machen. Auf Videos lege ich keinen Wert. Am besten soll das Budget von 450 bzw. max. 500 EUR nicht überschritten werden. Habe jetzt schon viel über die Sony Alpha 5000 gelesen aber über eine Empfehlung von deiner Seite würde ich mich sehr freuen. Lieben Dank für die tolle Seite und deine Bemühungen – als Laie schätze ich es wirklich sehr.
Viele Grüße
Taty

Antworten

Alex 21. Februar 2018 um 18:55

Hi Taty,
das freut mich wirklich sehr, dass ich dir mit dieser Seite weiterhelfen kann :-)!
Eine Spiegelreflexkamera würde ich aus Platzgründen für eine Reise auch ausschließen (ich bin gerade nur mit Handgepäck auf Malta unterwegs und nur meine kleine Alpha 6000 mit dabei.
Puh… Bei dem Budget bist du natürlich relativ eingeschränkt. Ich persönlich würde dir eine Einsteiger Systemkamera empfehlen. Bei dem Preis musst du leider mit dem Kit-Objektiv klar kommen, was natürlich nicht perfekt für Portraits, Dunkelheit und Landschaftsfotos ist, aber welches du später natürlich immer noch upgraden kannst.
Die Alpha 5000* eignet sich dafür scchon ganz gut, aber wenn es deinen Preislichen Rahmen nicht total sprengt würde ich dir schon raten 100€ mehr auszugeben und zur Alpha 6000* zu greifen, die mit 530€ Preis-Leistungstechnisch immer noch sehr gut dabei ist und mit der du langfristig gesehen sicherlich deutlich glücklicher wirst, da sie ganz einfach das bessere Gesamtpaket liefert.
Eine sehr gute Bildqualität für wenig Geld bietet die Canon EOS M10* (~330€). Leider bist du mit ihr nicht gut für die Zukunft aufgestellt, da es fraglich ist ob Canon den EF-M Mount weiterhin unterstützt. (Hier gehts zu meinem Produkttest.)
Wenn du weißt, dass du deine Kamera in Zukunft weiterhin nicht upgraden willst, könnte aber tatsächlich eine Premium-Kompaktkamera die beste Option für dich sein. Her kann ich dir die Sony RX100* ans Herz legen.
Egal für welches Modell du dich letztendlich entscheidest – Viel Spaß beim Fotografieren und viele schöne Erlebnisse auf deiner Reise 🙂
Grüße
Alex

Antworten

Ronald Müller 26. Februar 2018 um 20:55

Hallo Alex,
da hast Du eine ganz toll aufgebaute Website die sich sehr gut und interessant liest und die mir schon sehr weitergeholfen hat in der Wahl meiner Wunschkamera!
Ich habe jetzt die A6000 in die engere Wahl gezogen.
Weil ich aber Wert auf ein Westentaschenformat lege habe ich folgende Fragen an dich.
Kann ich mit einem Festbrennweiten Objektiv z. B. 20er f1.8 (welches empfiehlst Du für die 6000er?) nachträglich den Ausschnitt so vergrößern, dass ich den gleichen Ausschnitt habe als wenn ich mit einem 300er Zoom fotografiert hätte, bei gleicher Bildqualität?
Schöne Grüße
Ronald

Antworten

Alex 27. Februar 2018 um 08:13

Hallo Ronald,
dankeschön für dein Lob :-)!
Nein, das kannst du auf keinen Fall!
Man unterscheidet zwischen optischem und digitalem Zoom.
Der optische Zoom bezieht sich auf das Glas, was vor der Kamera ist (also zum Beispiel, die 300 Millimeter). Der digitale Zoom vergrößert das Bild nachträglich, also das was du machen willst. Wenn du schon einmal versucht hast mit deinem Smartphone zu Zoomen verstehst du wahrscheinlich besser was ich meine… Die Qualität wird deutlich schlechter, wenn du nachträglich vergrößer willst. Ich würde sagen, wenn du von 20mm auf 300mm vergrößern willst erkennst du nur noch ein paar kleine Pixel auf dem Bild 😀
300 Millimeter gibt es für Sony leider nicht, aber wenn du ein preiswertes Zoom-Objektiv suchst, würde ich dir dieses Objektiv* empfehlen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Ronald Müller 28. Februar 2018 um 19:19

Klasse, Danke für deine schnelle Antwort Alex!
Kannst Du mir dann bitte auch noch ein Festbrennweiten Objektiv empfehlen für Lanschaften und beengte Situationen/Räume?

Kannst Du eventuell auch etwas zur Panasonic GF7 sagen, evtl mit einen guten 20er f1.8 von Panasonic?
Die hatte ich der handlichen Größe wegen zuerst ausgeguckt gehabt – bis ich auf deine Website gestoßen bin ☺
Schöne Grüße
Ronald

Antworten

Alex 4. März 2018 um 20:40

Hi Ronald,
sehr gerne 🙂
Ich würde sagen die GF7 ist eine gute und kompakter Einstieg in die Micro Four Thirds (kurz MFT) Welt. Mit dem 20er F1.8 wirst du schöne Bilder mit Hintergrundunschärfe machen können, aber für beengte Räume würde ich dir ein Weitwinkel-Objektiv empfehlen. In diesem Beitrag habe ich über 70 Micro-Four Thirds Objektive miteinander verglichen. Dort findest du ein gutes (Ultra-)Weitwinkel Objektiv 🙂
Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet dir aber meiner Meinung nach immer nach immer noch die Alpha 6000 von Sony* (auch wenn sie etwas teuer ist)
Aber mit der Panasonic wirst du auch sehr gute Bilder machen können 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Ronald Müller 7. März 2018 um 20:26

Klasse Tipps – vielen Dank dafür Alex


max Engelmann 1. April 2018 um 17:24

Hi Alex,
du hast mir mit deinem Artikeln sehr weitergeholfen. Hab dich meinen ganzen Freunden empfohlen 🙂

LG Max

Antworten

Alex 1. April 2018 um 17:52

Hi Max,
cool, das freut mich sehr 🙂
Falls du Hilfe mit der Kamera-Wahl brauchst, einfach melden!
LG Alex

Antworten

max Engelmann 1. April 2018 um 18:22

Hi,
mein Kollege (Lukas) kann seinen Kommentar nicht veröffentlichen, er hat alles so gemacht wie ich aber die Anzeige mit Kommentar Freischaltung kommt nicht. Die Seite lädt neu und der Kommentar ist verschwunden…
Gibt es eine maximale Zeichenanzahl ?
LG Max

Antworten

Alex 1. April 2018 um 19:03

Hi Max,
das höre ich zum ersten mal…komisch.
Vielleicht hilft es, wenn er es mit einem anderen Browser versucht. Oder einfach mal den Cache vom Browser leeren.
Das müsste eigentlich ohne Probleme klappen
LG Alex

Antworten

max Engelmann 2. April 2018 um 18:24

es hat geklappt 🙂
LG
Max

Alex 7. April 2018 um 20:50

Cool, das freut mich 🙂


Lukas 1. April 2018 um 19:17

Hallo Alex,

erstmal einen riesengroßen Respekt. Deine Artikel und die komplette Seite sind äußert nützlich, super einfach und verständlich geschrieben, bei Gelegenheit das Quäntchen Humor und man versinkt förmlich in den Artikeln und vergisst die Zeit. Mach weiter so !

Nun mal zu meinem Anliegen:

Mir haben schon einige Leute gesagt, dass ich ein Auge für einen guten Shot habe und so möchte ich endlich im Sommer (da ist mein duales Studium rum, ich mach eine große Reise und verdiene auch mal bisschen mehr Geld) mit meiner heimlichen Leidenschaft beginnen, der Fotografie und Filmerei. Der Fokus (pun incoming :D) liegt aber hauptsächlich auf der Fotografie.

Die letzten Tage habe ich mich intensiver mit dem besagten Thema beschäftigt und kann mich aber nicht so richtig entscheiden.

Ich suche eine Kamera mit sehr guter Bild Qualität, die aber auch noch mobil sein soll, da ich viel unterwegs bin und reise. Also am besten eine DSLM.
Hier bei gefallen mir aber der Look mancher nicht, nämlich die, die nach einer Digi-Cam aussehen, wie z.B. die Panasonic Lumix GX800. Ich hoffe du weist was ich meine.
Ich möchte also am besten eine „eher größere DSLM“ oder auch eine „kleine DSLR“.
(Im Grunde genommen ist mir der Haltegriff wichtig. Ich hoffe das war verständlich :D)
Persönlich würde ich zu einer DSLM tendieren, da ich den elektr. Sucher echt top finde, ist aber kein Ausschlagskriterium.

Meinen Style habe ich noch nicht wirklich gefunden. Ich fotografiere liebend gerne die Landschaft, mache Portraits und verliebe mich in Details wie Makros. Ich Filme aber auch gerne und schneide Cinematics zusammen. (4K Bildschirm und Schnitt, bzw. Bearbeitungssoftware ist natürlich schon vorhanden :D) Außerdem schieße ich gerne (also ein Bild versteht sich :D) Tiere oder bewegte Objekte (spiele auch Fußball)
Ich weiß also noch nicht in welchen Bereich ich mich wieder finden werde.

Auch bei dem Sensor bin ich noch unsicher, APS-C oder M4/3, Vollformat muss es nicht gleich sein.
Objektive habe ich deine Listen zu e-Mount und MFT schon abgespeichert und etliche Male angeschaut, bin da aber noch sehr unschlüssig (siehe unten)

Die letzten Tage habe ich viele Testberichte, Video und vieles vieles mehr gelesen und geschaut und bin im Moment bei 5 Kameras hängen geblieben zwischen den ich bis jetzt die Qual der Wahl habe:

– Sony Alpha 6000 (gutes Design, APS-C Sensor, kein 4K und kein Stabi im Body, E-Mount -> teure Objektive ?)
– Panasonic Lumix DMC G70 (geiles Design, „nur“ MFT Sensor, 4K aber kein Stabi, (MFT-Mount -> billiger als E)
– Panasonic Lumix DMC GX80 (Design nicht so, „nur“ MFT Sensor, 4K und Stabi, (MFT-Mount -> billiger als E)
– Nikon D5300 (Design ok, APS-C Sensor, kein 4K und kein Stabi im Body, DSLR-Mount -> „billigere“ Objektive ?)
– Olympus OM-D E-M10 Mark III (Design okay, „nur“ MFT Sensor; 4K und Stabi, (MFT-Mount -> billiger als E)

Hinweis: das mit „billigere“ und oder „teurere“ Objektive bezieht sich auf den Einstieg, da ich nicht gleich eines der besten Objektive kaufen will.

Zu den Objektiven habe ich an eine Festbrennweite mit Autofokus und großer Blende gedacht (Portraits) , eine Tele-Zoom mit AF (Tiere, bewegte Objekte in der Ferne), das Kit (Weitwinkel bis 50/55 oder so) (als „Standard“) (oder auch nur Body der Kamera kaufen), einem Ultra Weitwinkel (hier MF und halt auf unendlich fokussieren) (für Landschaft) und einem Makro (AF oder MF) (für eben Makros) Das muss aber nicht alles auf einmal sein, da…

… mein Einstiegsbudget bei unter 1000€ vorerst liegen soll und ich langsam mich erst finden möchte in welchen Bereich ich tiefer eindringen will.

Im Moment, also für die Reise bin ich auf jeden Fall bei einem Tele-Zoom und entweder Ultra Weitwinkel und Fest 35/50mm oder dem einfachem Kit.

Ich hoffe Du kannst mir einen Rat geben welchen Body und damit auch welche Objektive das richtige für mich wären, in Bezug auf meine „Vorlieben“ die ich oben versucht habe zu beschreiben.

Danke im voraus und mach weiter so !

Liebe Grüße

Lukas

Antworten

Alex 7. April 2018 um 20:42

Hallo Lukas,

danke für dein Lob und sorry für die späte Antwort. Bei einer solch langen Frage, will ich mir auf jeden Fall auch ein bisschen mehr Zeit nehmen.
Haha witzig. Ich werde diesen Sommer ebenfalls mein Duales Studium abschließen.
Wo und was studierst du denn :D? (Ich studiere Wirtschaftsinformatik an der DHBW Lörrach).

Man merkt auf jeden Fall, dass du dich mit dem Thema auseinander gesetzt hast. Das ist super :-)!!! (Nur so kommt man ein bisschen in die Fotografie rein)

Dann werde ich mir mal ans Herz legen, mit ein Quäntchen mehr Humor zu schreiben ;-). Danke für den Tipp.

..Ja das mit dem Haltergriff ist verständlich (mich nervt es auch immer, dass viele DSLM’s zwar kompakt sind aber dafür auf einen gewissen Komfort verzichten).

Nachdem ich nun über 2 Jahre sehr viel mit DSLM’s fotografiere bin ich ganz deiner Meinung: Der elektrische Finder ist meiner Meinung nach der größte Vorteil einer Systemkamera (und nicht die die kleineren Abmessungen, wie die meisten Magazine es oft darstellen).

Zu den Objektiven: MFT hat zwar ein sehr großes Objektivangebot, aber ich persönlich bin froh, dass ich mich nicht für eine entschieden habe, da man aufgrund des kleineren Sensors weniger Bokeh bekommt. Und ein schönes Bokeh ist in vielen Situationen schon sehr ausschlaggebend für mich 😉

Zur Bildqualität: Eine gute Bildqualität bieten eigentlich alle Kameras. Klar gibt es immer noch Unterschiede, wie gut die Sensoren sind, aber die sind sehr gering. VIEL wichtiger sind hier die Objektive. Von dem her würde ich mir bei der Kamerawahl keine Gedanken über die Bildqualität machen (sondern viel mehr über andere Funktionen, die Handhabung und die Objektivauswahl. Wie du es dir ja schon gemacht hast).

Nun zu deiner eigentlichen Frage:
Wenn du dich in Zukunft doch ein bisschen mehr mit Video beschäftigen willst, würde ich dir von der A6000 abraten, da sie kein 4K hat und auch ansonsten keine guten Videofunktionen bietet.
Wie du wahrscheinlich auch schon erkannt hast, haben Panasonic Kameras im Video-Bereich das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Mein Favorit für dich ist folgende Kombination:
Die Panasonic G70 mit 14-140mm Reisezoom* + 45mm F1.8 Portraitfestbrennweite* = 760€ + 270€ = ~1.000€

Je nachdem auf was du am Anfang den Fokus legen willst, könntest du dir auch eine Weitwinkel-Festbrennweite, anstatt eine Portraitfestbrennweite zulegen. Aber ich persönlich würde dir schon eher zu der Portrait-Festbrennweite raten, da ich genau weiß, dass man gerade als „Einsteiger“ ein bisschen mit einem unscharfen Hintergrund spielen will (was mit Zomm-Objektiven aufgrund der kleinen Blende nur schwer möglich ist.)
Mit dem Reisezoom, hast du für den Anfang ordentlich Tele (umgerechnet 280mm), was dir reichen sollte und du erstmal kein dediziertes Tele-Objektiv brauchst. Das einzige Manko an diesem Objektiv ist seine Größe (aber dafür sieht man mit einem großen Objektiv auch gleich viel professioneller aus 😉 ). Wenn du mal nur ganz wenig mitnehmen willst, kannst du dann deine Festbrennweite dran schrauben. So mache ich sehr gerne hin und wieder einen Creative-Walk (weil man durch die fixierte Brennweite gleich viel kreativer werden muss).
Ich denke die G70 bietet dir Preis-Leistungs-Technisch das beste Gesamtpaket. Sie hat einen sehr guten Videomodus, aber steht in den anderen Bereichen (Handhabung, Fotoqualität, …) bei deinen Anforderungen den anderen Modellen in nichts nach. Über den fehlenden Bildstabi würde ich mal hinweg sehen, da viele Objektive schon einen eingebaut haben (z.B. das vorgeschlagene Zoom-Objektiv) und es erstmal nur zum filmen wirklich ausschlaggebend ist. Außerdem kannst du mit einrechnen, dass du dir (wenn du von der Fotografie begeistert bist) in den nächsten 2 bis 3 Jahren sowieso für ein besseres/neueres Modell entscheiden wirst, was dann mit großer Sicherheit einen integrierten Bildstabi haben wird.

Puh… Jetzt sind meine Finger fast wund geworden 😀
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Wenn du noch weitere Fragen hast (die gibt es sicherlich) freue ich mich auf deine Rückmeldung!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Lukas 8. April 2018 um 23:48

Hey Alex,

gar kein Problem 🙂 Ich studiere Maschinenbau im 6. Semester an der DHBW Mosbach.

Das mit dem Humor war eigentlich gar keine Kritik, sondern Lob weil immer mal wieder in Deinen Texten Humor mit drin steckt 😉

Zu meiner Kamerawahl:
Ich habe mich gestern mal im örtlichen Laden umgeschaut und ein top Angebot gefunden: Sony Alpha 6000 mit 1650er Standard Objektiv, Tasche und 64gb SD-Karte für 499,- und auf den Preis bekomme ich noch 15%, also unter dem Strich 425€ für alles. Da musste ich zuschlagen 😀

Werde mit dann wie du es mir geraten hast, und es in deiner E-Mount Objektiv liste beschrieben ist, ein Reisezoom noch kaufen und dann auch eine Festbrennweite 🙂 Dann bin ich fürs erste denke ich gut bedient.

Bin heute auch mal durch meinen Ort gelaufen und schon einige coole Plätze für den „Creative-Walk“ gefunden 😀

Das mit den wunden Fingern glaub ich gerne, da gibt es ja vll aber bald Unterstützung 😀 😉
Wenn ich noch Fragen habe werde ich hier weiter kommentieren.

Du hast mit echt sehr geholfen 🙂

Beste Grüße aus Mosbach

Lukas

Antworten

Alex 9. April 2018 um 17:02

Hey Lukas,

achso…ich hatte schon gedacht, dass du findest dass ich meine Texte zu ernst schreibe 😀
Das hört sich echt nach einem super Angebot an. Ich glaube besser hättest du nicht zuschlagen können.
Dann wünsche ich dir in Zukunft viel Spaß beim Fotografieren! … So ein Creative-Walk macht übrigens immer mehr Spaß, wenn man ihn mit anderen Fotografen zusammen macht 🙂

Haha… das würde mich auch freuen, wenn es da bald Unterstützung gibt 😉

Viele Grüße
Alex

Antworten

Micha 2. April 2018 um 13:57

Manchmal ärgert es mich sehr, dass die Auswahl an MFT’s doch sehr eingeschränkt ist. Gestern hatte ich die Möglichkeit die Pentax K-S2 (Einsteigermodell) zu nutzen. Alleine die Vielfalt an Objektiven ist einfach immens. Versuche mal ein 100mm Marco mit ordentlicher Lichtstärke zu bekommen. Schier unmöglich oder unbezahlbar. Wenn Du unterwegs bist, dann solltest Du auch an ggf. Wasserdichtheit/Frost etc. denken. Gerade wenn Du viel auf Reisen bist und Dich mal die Welle packt …. 🙂 …sicher spricht die Größe eine enorme Rolle, aber das mit Kit-/ Standardobjektiven habe ich bei meiner GX7 längst aufgegeben, spar Dir das Geld für das Set. VLG Micha

Antworten

Alex 7. April 2018 um 20:49

Ja das stimmt schon…Geht mir beim E-Mount oft ähnlich
Aber man muss auch bedenken, dass Pentax (oder Canon oder Nikon) Objektive schon seit mehreren Jahrzehnten gebaut werden und der Systemkamera-Objektivanschluss für Sony/Olympus/Panasonic/Fuji/… erst seit wenigen Jahren besteht.

Antworten

Micha 7. April 2018 um 21:57

Ganz klar Recht Du hast, dennoch war vieles mit der Sensorgröße auch hinfällig. Was halt ein riesen Vorteil ist, dass sich fast alles verlustfrei adaptieren lässt. Bleibt lediglich die Automatik auf der Strecke.

Antworten

Lukas 2. April 2018 um 18:23

Vielen Dank für deine Tipps, ich werde sie mir zu Herzen nehmen 🙂
LG
Lukas

Antworten

Alex 7. April 2018 um 20:48

Sehr gerne Lukas 🙂
Viel Spaß beim fotografieren!

Antworten

Dominik 2. April 2018 um 20:46

Interessante Seite und gute Tipps!

Antworten

Alex 8. April 2018 um 11:32

Danke Dominik! Freut mich, wenn ich anderen Fotografen weiterhelfen kann 🙂

Antworten

Daniel 3. Mai 2018 um 07:54

Hallo Alex 🙂
Ich möchte mir eine Systemkamera kaufen und bin auch schon konkret bei 2 Modellen jedoch kann ich mich nicht entscheiden welche besser für micht ist. Es ist meine erste Kamera und ich bin sozusagen absoluter Amateur 😀
Das wären die 2 Modelle die zur Auswahl stehen:
Sony Alpha 6000 mit den Objektiven SEL-P1650 und SEL-55210
oder
Panasonic Lumix GX9 mit den Objektiven Lumix G 12-32mm/3.5-5.6 und Lumix G 35-100mm/4.0-5.6
oder sollte ich nur den Body kaufen und ein Objektiv dann extra kaufen? Was würdest du mir empfehlen?

mit freundlichen Grüßen Daniel

Antworten

Andrea 3. Mai 2018 um 18:12

Hallo Alex,

ich möchte eine Systemkamera kaufen – fotografiere derzeit mit einer älteren digitalen Spiegelreflexkamera und nun ist es Zeit für den Umstieg.
Wir brauchen die Kamera insbesondere für Landschaftsbilder (Berge und Meer) und für Personen (z.B. Familienfotos und Potraits). Die Kamera sollte eine Reiseobjektiv bekommen, dass immer drauf ist, auch wenn es sicherlich nicht für alles optimal ist, aber für uns ist es unkompliziert. Mein Jungs schnappen sich die Kamera auch hin und wieder für Fotos….
Hast Du mir eine Empfehlung für eine Kamera mit passenden Objektiv? Entweder die Kamera oder das Objektiv sollten einen Stabilisator haben, das Budget liegt zusammen bei max. 1000 Euro.

Viele Grüße aus Tunsel 😉
Andrea

Antworten

Alex 5. Mai 2018 um 12:06

Hallo Andrea,

haha…Kommst du tatsächlich aus dem Tunsel, das neben Bad Krozingen liegt :D?

Super, dass du dich schon ein bisschen in dem Bereich auskennst!
Ich mache dir mal 4 Vorschläge:

1. ~1.000€: Sony Alpha 6000* + 18 – 105mm F4.0* Mehr Reichweite gibts mit dem neuen 18-135 mm* oder mit dem teureren 18-200*.
(APS-C, deshalb ein Crop-Faktor von 1,5)
2. 760€: Panasonic G70 + 14-140mm F3,5-5,6*
(MFT, deshalb ein Crop-Faktor von 2)
3. ~850€: Olympus M10 ii mit dem 14-150mm*
(MFT, deshalb ein Crop-Faktor von 2)
4. ~1.000€ Fuji X-T10* + 18-135 mm*
(APS-C, deshalb ein Crop-Faktor von 1,5)

Wie du vielleicht weißt, solltest du den Crop-Faktor berücksichtigen, wenn du APS-C und Micro Four Thirds Kameras vergleichst.
Um die Vollformat-Äquivaltente Brennweite UND BLENDE herauszufinden, solltest du also den Crop-Faktor auf die Objektive verrechnen.

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂

Sonnige Grüße aus Lörrach
Alex

Antworten

Andrea 23. Mai 2018 um 21:34

Hallo Alex,

Danke für deine ausführliche Infos und die Gute Kombis. Ich bin erst jetzt dazu gekommen, mir Deine Vorschläge genauer anzuschauen und habe noch ein bisschen im Netz geschaut. Nun bin ich auf die Kombination Sony Alpha 6300 mit den Objektiv 18 -135 von Sony gestoßen. Ist teurer als geplant, aber was denkst Du darüber? Oder doch eher die Alpha 6000? Ich denke, eine Sony wird’s werden 😉
Grüße
Andrea

Antworten

Alex 24. Mai 2018 um 18:12

Hi Andrea,
hört sich nach einer anständigen Kombi an, mit der sehr flexibel bist und super Fotos zaubern kannst 🙂
Ich fotografiere seit 2,5 Jahren mit der Alpha 6000 und bin sehr zufrieden mit ihr. Die zusätzlichen Funktionen der Alpha 6300 oder 65000 sind zwar sehr nett, aber nicht unbedingt kritisch für mich. Aber das hängt natürlich immer von deinen Anforderungen ab :-).
Meiner Meinung nach bietet die A6300 kein so überdurchschnittlich gutes Preis-Leistungsverhältnis, wie die Alpha 6000, aber das heißt natürlich nicht, dass sich die A63000 nicht lohnt.
Evtl. könntest du dir nochmal überlegen, ob du die zusätzlichen Funktionen der A63000 tatsächlich brauchst. Vlt macht es ja auch Sinn für dich die 300€ (die du sparen würdest) in ein nettes Sony Alpha Objektiv zu investieren 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

bjoern 3. Mai 2018 um 19:47

Super Artikel. Vielen Dank für die Mühe.

Schaust Du bitte mal auf den Abschnitt mit der Zeitautomatik?

‚Bei der Zeitpriorität legst du die Belichtungszeit fest (zum Beispiel F5.6) und die Kamera bestimmt auf Basis der Automatik eine passende Blendenöffnung.‘

Da wolltest Du bestimmt eine Zeit als Beispiel einfügen.

Nochmal vielen Dank für Deine Mühe.

Antworten

Alex 5. Mai 2018 um 12:12

Hallo Björn,
sehr gerne 🙂
Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte!
Ja…da habe ich wohl etwas falsch geschrieben. Wird sofort geändert. Danke für den Hinweis!
Grüße
Alex

Antworten

Peter Sembdner 25. Mai 2018 um 21:49

Hallo Alex,
ich suche eine system-kamera mit möglichst geringem Vergrößerungsfaktor des Suchers. Bei meiner fuji x20 landet ein viel größeres Bild auf den Sensor als im Sucher angezeigt wird. Bei meinen SLR Nikon F3 und F 4 habe ich einen 100% Sucher. Mir ist ein guter Sucher wichtig, weil ich bei großer Helligkeit lieber durch den Sucher schaue und Brillenträger bin.
Gruß
Peter

Antworten

Alex 28. Mai 2018 um 14:35

Hallo Peter 🙂
das kann ich mir aber kaum vorstellen. Bei Spiegelreflexkameras war es tatsächlich so, dass meines Wissens nach nie eine 100% Sucherabdeckung garantiert werden konnte, aufgrund des Spiegel-Mechanismus. Daher haben teurere Kameras eine 99% und weniger Spiegelreflexkameras nur 97% (nur geschätzte Werte).
Da bei Systemkameras aber das Sucherbild direkt vom Sensor ausgelesen wird, darf es eigentlich nicht sein, dass du ein kleineres Bild im Sucher siehst, als das, was du tatsächlich geschossen hast.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 31. Mai 2018 um 19:14

Hallo Alex

Ich habe eine Sony Alpha6000 und fotografiere damit überwiegend Wildtiere. Ich verwende dafür das Sony E55-210/4.5-6.3 Objektiv.
Nun hätte ich ein Angebot eines gebrauchten Sony SAL-70400 F4-5,6 / 70-400mm G SSM. Kann dieses mittels Adapter an der Alpha6000 verwendet werden? Ist so eine Kombination überhaupt sinnvoll?
Vielen Dank und Gruss
Christian

Antworten

Alex 2. Juni 2018 um 12:03

Hi Christian,

theoretisch kann das Objektiv mit Adapter genutzt werden. Ich selbst habe keine Erfahrung damit, aber man hört sehr oft gemischte Erfahrungsberichte (z.B. auf Amazon oder YouTube). Ich könnte mir aber vorstellen, dass Sony Objektiv + Sony Kamera besser mit Adapter funktioniert (als Canon Objektiv + Sony Kamera), da alles vom gleichen Hersteller kommt. Der neueste Adapter kostet auf Amazon* ungefähr 225€, die Vorgängerversion* ist ca. 80€ günstiger. Also bei einem Objektiv, wie dem 70-400, kann sich das preislich schon lohnen und die Rezensionen auf Amazon lesen sich ziemlich gut.
An deiner Stelle, würde ich mich ein bisschen in das Thema einlesen und wenn nichts dagegen spricht, kannst du es ja einfach mal versuche. (Falls der Adapter nicht funktioniert, wie du es dir vorstellst kannst du ihn ja innerhalb von zwei Wochen immer noch zurück geben)
Viele Grüße und ganz viel Spaß beim Tiere fotografieren
(Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen neidisch auf dich 😉 )
Kannst dich ja mal melden, falls du das mit dem Adapter ausprobierst. Würde mich interessieren, ob das klappt.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Sylvia 12. Juni 2018 um 16:11

Hallo Alex
nun die dritte email . Da in der Sony Alpha 6300 kein Bildstabilisator ist, besitzen denn die Telezoomobjektive den Stabilisator konnte dazu in deinen Aufzählungen nichts finden z.B. Sony SEL 70300G 70-300mm??

Antworten

Alex 12. Juni 2018 um 17:18

Hi Sylvia,
du bist ja ziemlich hartnäckig 😉
…Finde ich gut, dass du dich selbst informierst!
Das SEL70300G hat einen integrierten Bildstabilisator.
Zitat von Amazon*: „Integrierte optische SteadyShot-Bildstabilisierung; Zuverlässigen Betrieb unter harten Bedingungen im Freien“
Ich hatte das Objektiv gar nicht in betracht gezogen, da es inklusive Kamera doch deutlich über 1.000€ liegt. Im Vergleich zu der unten genannten Kombination von Panasonic, ist es aber seinen Preis durchaus Wert, da es mehr Licht durchlässt 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sylvia 13. Juni 2018 um 14:15

Hallo Alex , nicht hartnäckig nur etwas ungeduldig 😉 habe endlich Urlaub und kann mich intensiv damit beschäftigen bevor ich das Geld investiere und habe nur begrenzt Zeit….. Oje bin von einer Entscheidung ziemlich weit entfernt…. Sony Alpha 6300 mit dem SEL70300G (das Gehäuse ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht bin ich nur altmodisch, dafür größeren Sensor als Lumix) oder G81 mit Panasonic Lumix G Vario 100-300. oder die Bridge Sony RX 10III mit Tele bis 600mm oder Vollformat wegen nicht immer guten Lichtbedingungen bei ausgefahrenen Telezoom?? Werde wie gesagt nicht unbedingt das Objektiv wecheln und zumeist Tiere auch in größerer Enfernung fotographieren. Brauche also ein gutes Tele, guten Autofocus (da man oft nicht viel Zeit bei Wildtieren hat) Bildstabilisator wo auch immer…, wenn es dann um 1500 € sind ist auch okay. Dann gibt es ja noch die Fuji X-T20

Antworten

Claudia 14. Juni 2018 um 00:28

Hey Alex,
bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und finde, dass du dir echt viel Mühe gibst und man richtig merkt, wie viel Wissen und Freude du bei dem Thema hast!
Danke, dass du deine Erfahrungen und Tipps mit uns teilst! Ist für „Unwissende“ eine echte Hilfe 🙂

Antworten

Alex 15. Juni 2018 um 12:39

Hi Claudia,
danke dir! Es macht mir selbst auch unglaublich Spaß mit anderen Fotografen mein „Wissen“ zu teilen, da ich mich noch genau daran erinnern kann, wie verwirrt ich war, als ich anfing mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Tobias 17. Juni 2018 um 21:35

Hi Alex,

sorry, falls das hier jetzt doppelt landet. Ich habe zuerst eine Fehlermeldung beim Senden bekommen und jetzt sehe ich den Kommentar nirgends…

Also auf ein Neues 🙂

zuerst einmal Respekt, die Website ist wirklich toll aufgebaut und sehr informativ. Man merkt, dass das Fotografieren deine absolute Leidenschaft ist.

Ich werde diesen Sommer Urlaub in den USA machen und brauche dringen eine neue Kamera (meine Lumix Panasonic Lumix DMC-TZ25 hat so langsam wirklich ausgedient 😀

Da ich viel unterwegs sein werde, denke ich, dass meine Wahl auf eine Systemkamera fallen wird. Mir ist es wichtig, dass ich relativ unkompliziert tagsüber gute Bilder machen kann, aber auch nachts gute Bilder z Bsp. von Skylines. Mein Budget (inkl. Objektiv) liegt bei ca 700-800€.

Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich nach 3 Tagen Recherche verwirrter bin als vorher und hoffe hier auf deine Hilfe. So langsam habe ich – denke ich – die Grundbegriffe wie MFT und APS-C einigermaßen kapiert. Jetzt geht’s aber mit den Objektiven (die ja deiner Meinung nach entscheidend sind) weiter.

Ich habe mir hier mal dein Kamera-Vergleichs-Tool zu Nutze gemacht und mir auch von Stiftung Warentest für 3€ die umfassenden Tests gekauft.

Interessanterweise kommen bei dir und Stiftung Warentest komplett unterschiedliche Kameraus nach dem Filtern raus, haha.

Die Sony Alpha 6000 scheint wirklich ein tolles Einsteiger/Allrounder Modell zu sein, ich habe bisher (Digitalkamera) immer gute Erfahrungen mit den Panasonic Lumix Modellen gemacht. Bei Stiftung Warentest kamen immer wieder folgende Modelle raus:

Lumix DMC-GX80K1
Olympus OM-D E-M10 Systemkamera
Canon EOS M6 + EF 50 mm STM1

Bei dir kam ich auf folgende:
Panasonic Lumix DMC-G81 Systemkamera
EOS M50 + EF 50 mm STM1 (hier die Frage: Du meintest, dass man bei Canon mit dem EF-M Objektiv kritisch sei, ist das bei EF auch so?)
Olympus OM-D E-M10 Mark III Systemkamera

Kannst du mir irgend eine Kombination (Kamera + Objekt) empfehlen? Idealerweise mit einem APS-C Sensor (wobei, ist der wirklich so viel besser?). 4K Video wäre toll, ist aber nicht zwingend nötig.

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe und ebenfalls Grüße aus dem Schwarzwald! 🙂

Antworten

Alex 19. Juni 2018 um 07:26

Hi Tobias,

nein kein Problem. Tut mir leid mit der Fehlermeldung…Ich hoffe du musstest deinen Kommentar nicht doppelt schreiben 🙁
Dankeschön für dein dickes Lob. Motiviert mich von jedem Mal aufs neue, wenn ich weiß, dass ich anderen Leuten weiterhelfen kann!
Witzigerweise habe ich mir genau letzte Woche auch den Test von Stiftung Warentest mal angeschaut 😀

Dazu will ich dir gerne 3 Dinge auf den Weg geben:
1. Ich will nicht sagen, dass sich die Leute nicht auskennen, aber um ehrlich zu sein schreiben sie teilweise ziemlich komische Dinge in den Tests (die teilweise sogar überhaupt nicht stimmen!)
2. Wie du gemerkt hast habe ich mich nicht darauf ausgelegt jede Kamera bis ins letzte technische Detail zu testen, da es meiner Meinung nach viel wichtiger ist, zu verstehen, was Fotografie-Beginner (wie du brauchen) und welche Kamera subjektiv dafür am besten passt. Wenn du wirklich professionelle technische Tests brauchst, gehe bitte nicht auf Stiftung Warentest (und auch nicht auf meine Seite), sondern lieber auf dxomark.com oder auf zum Beispiel auf den YouTube Channel von Chelsea und Tony Northrupp, die haben sehr viel Ahnung von der Technik.
3. Aber an deiner Stelle würde ich überhaupt nicht so einen großen Wert auf die technischen Details legen.

Nun zum eigentlichen Thema: Was ist die perfekte Kamera für deine USA-Reise?
Super das du ein Budget angegeben hast!
Für 700-800 € würde ich dir empfehlen eine eher günstige DSLM (+Kit-Objektiv) zu holen und das restliche Budget für ein zusätzliches Objektiv auszugeben.
Wie du auch schon geschrieben hast, würde ich dir von Canon abraten, wegen der geringen Objektivauswahl (und der Unsicherheit, ob für den Objektivmount in Zukunft überhaupt noch neue Kameras/Linsen erscheinen).
Als zweites Objektiv empfehle ich in der Regel entweder ein Tele-Objektiv, da gerade viele „Beginner“ ein bisschen mehr Zoom Umfang haben wollen, oder aber eine offenblendige Festbrennweite, mit der du zum einen bei schlechteren Lichtverhältnissen mehr Licht einfangen kannst (damit das Bild nicht so schnell anfängt zu rauschen) und mit der du außerdem ein viel schöneres Bokeh (=Tiefenunschärfe) hinbekommst. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dann alle Verwandten zu dir sagen „Wow…du hast ja eine richtige Profi-Kamera!“ (Weil der Hintergrund ein bisschen verschwommen ist…du weißt wahrscheinlich was ich meine 😉 )
Ich würde dir zu einer MFT-Kombi raten, einfach aus dem Grund: Du bekommst schon sehr günstig ein Kit-Objektiv mit einer größeren Brennweite (bis umgerechnet 120 mm). Bei APS-C Kameras hat das Standard Kit-Objektiv nur eine Brennweite von umgerechnet 75mm (auf Vollformat, wegen 1.5x Crop-Faktor).
Als Kamera würde ich dir die G70 empfehlen. Sie hängt ihrem Nachfolger in nicht vielen Bereichen nach, aber hat ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis, da es sich um das Vorjahresmodell handelt 🙂
Panasonic G70 + 12-60mm F3.5-5.6* (~615€) + Panasonic 25mm F1.7* (~170€). Dann kommen wir perfekt auf die 800€ :-)!

…Jetzt habe ich aber ziemlich ausgetobt so kurz nach dem Aufstehen :-D.
Was hälst du von der Kombi?
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen

Viele Grüße
Alex

Antworten

Tobias 20. Juni 2018 um 12:49

Hi Alex,

wow, erstmal vielen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast! Die Lumix finde ich gut, vor allem weil ich – wenn auch nur mit reinen Digitalkameras – schon Erfahrung mit dem Modell habe.

Meinst du, dass ich als kompletter Anfänger überhaupt einen so großen Mehrwert von einem zusätzlichen Objektiv habe? Oder „reicht“ da im Zweifel auch das mitgelieferte Kit?

Bräuchte ich da z Bsp. für Nachtaufnahmen noch ein Stativ?

Viele Grüße,
Tobias

Antworten

Alex 22. Juni 2018 um 15:36

Hi Tobias,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir etwas weiterhelfen konnte 🙂
Ja, für Nachtaufnahmen ist ein Stativ auf jeden Fall zu empfehlen!
Wenn du willst kannst du dir auch erstmal nur so die Kamera kaufen und das restliche Geld sparen oder in ein Stativ investieren. Es ist auch nicht schlecht erstmal mit der Kamera zu experimentieren, und dann zu entscheiden, ob/welches Objetkiv du gerne hättest.
Aber den Unterschied zu einer offenblendigen Festbrennweite merkt man schon auf jeden Fall, da du dann Bilder mit einer sehr schönen Hintergrundunschärfe/Bokeh (=einem verschwommenen Hintergrund) Knipsen kannst.
Dann kommt auf einmal jeder zu dir und fragt dich, ob du ein Profi-Fotograf bist ;-).
Du weißt, was ich mit einem verschwommenen Hintergrund meine, oder?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Tobias 24. Juni 2018 um 14:35

Hi Alex,

okay, ich habe noch so einen kleinen Tripod wie den hier

https://www.amazon.de/igadgitz-Dreibeiniges-Mini-Tischstativ-Digitalkamera-Kamerarekorder/dp/B01BMFXNQE/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1529843451&sr=8-7&keywords=tripod

Ich will mir kein großes Stativ zulegen, wegen der Schlepperei. Gestern kam die Lumix G-70 und ich muss sagen, das ist schon eine richtig gutes Teil 🙂 Vielen Dank für deine Unterstützung! Bin bis jetzt absolut begeistert, vor allem vom Touchdisplay.

Jetzt muss ich nur noch anfangen die ganzen Funktionen zu kapieren 😀 Hast du da eine Seite/Artikel/Video zur Hand? So was wie ein Crashkurs in Fotografie mit Systemkameras?

Das mit dem Objektiv überlege ich mir noch, muss jetzt erst einmal noch eine Tasche holen.

Alex 24. Juni 2018 um 19:01

Hi Tobias,
super das freut mich sehr :-)!
Einen Artikel zum Fotografieren mit Systemkameras habe ich leider (noch) nicht. Aber auf YouTube findest du zahlreiche gute Tutorials.
Ich würde dir empfehlen erst einmal empfehlen Tutorials über das Fotografieren im Allgemeinen empfehlen. Also, was bedeutet eine gute Bildkomposition, wie fotografierst du richtig im Automatikmodus, …
Wenn du dann ein paar Einstellungen bei deiner neuen G70 nicht findest, gibt es sicher auch einige Videos, die dir erklären, wie du zum Beispiel im manuellen Modus alles einstellst.
Aber ich denke am Anfang sind erstmal ein paar Fotografie-Grundlagen wichtig 🙂 Und die sind ja bei jeder Kamera gleich.
Viele Grüße und viel Spaß beim Knipsen!
Alex


Carolin Hesmert 21. Juni 2018 um 21:04

Hallo Alex.
Erstmal vielen Dank für ihren tollen Artikel! Er hat mir schon sehr viel weitergeholfen und ich habe als Anfänger einiges dazugelernt! Ich habe einen Canon100 Spiegelreflexkamera! Aber irgendwie ist sie nicht das Richtige für mich. Ich möchte auf eine Systemkamera wechseln, da ich die Canon oft nicht mitnehme.Ich möchte im Urlaub und unterwegs Kinder und Tiere fotografieren und filmen. Sie sollte spritzwassergeschützt und robust sein. Vielleicht noch ein klappbares Display ( muss aber nicht) Preislich möchte ich nicht mehr als 600 € ausgeben, da ich wirklich ein Einsteiger bin! Ein gutes Vorgängermodell würde mir auch reichen. Vielleicht könnten sie mir ein oder zwei Modelle empfehlen, über die ich mich dann gezielt weiterinformieren kann. Bin bei den vielen Modellen etwas überfordert! Vielen Dank schonmal im Voraus für Ihre Hilfe.
Viele Grüße
Carolin Hesmert

Antworten

Alex 22. Juni 2018 um 17:39

Hallo Carolin,
sehr gerne. Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂
Kann ich durchaus verstehen, dass du nicht immer eine riesige DSLR mitnehmen willst.
Leider ist es bei eigentlich allen Kamera-Herstellern so, dass den Premium-Modellen ein spritzwassergeschütztes Gehäuse vorbehalten ist.
Unter 600€ konnte ich nur das Vorgängermodell, die Olympus OM-D E-M5 finden, die sich meiner Meinung nach aber echt sehr interessant anhört 🙂
Auf Amazon* gibt es gerade ein gebrauchtes Angebot für ~190€, aber da bin ich ein bisschen skeptisch, weil das schon sehr wenig ist. Ansonsten wirst du sie wahrscheinlich schon für ca. 300€ (ohne Objektiv) bekommen. Die restlichen 300€ kannst du dann in ein gutes Objektiv stecken. Einen Guide zu allen MFT Objektiven findest du auch hier auf meinem Blog.
Die nächste „günstige“ spritzwasserdichte Kamera ist nach meinen Recherchen die Panasonic G81*. Diese kostet mit Objektiv aber schon ca. 780€.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Carolyn K. 16. Juli 2018 um 10:39

Hallo Alex,

ich bin ein „blutiger Anfänger“ beim Fotografieren und bin nun auf deinen Artikel zur Sony A6000 gestoßen. Ich möchte eine sehr gute Bildqualität (würde die Kamera v.a. im Urlaub nutzen) und eine unkomplizierte Bedienung. Einfach „drauf los knipsen“ ohne mich zu sehr mit den Einstellungen beschäftigen zu müssen 😉 . Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass die Sony A6000 die richtige Wahl wäre (zumal sie auch nicht so teuer ist). Eine Kompaktkamera zu kaufen habe ich mir auch überlegt, ich habe allerdings ein bisschen Sorge, dass da die Bildqualität nicht so gut ist wie bei einer Systemkamera. Wie gesagt, ich habe bisher nicht viel Ahnung von Kameras. In deinem Artikel steht, dass die A6000 keinen Bildstabilisator hat. Muss ich zwingend weitere Objektive (mit Bildstabilisator) kaufen oder werden die Bilder auch mit der Standardkamera ohne weitere Objektive gut?

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe!

Viele Grüße
Carolyn

Antworten

Alex 17. Juli 2018 um 10:28

Hi Carolyn,
freut mich, wenn ich dich bereits ein bisschen in die „richtige“ Richtung lenken konnte 😉
Eigentlich sind die meisten Kameras sehr einfach zu bedienen, wenn du sie in den Automatikmodus setzt.
Der Unterschied (vor allem) bei Spiegelreflex- und Systemkameras ist, dass du noch zusätzliche Möglichkeiten hast, Einstellungen vorzunehmen.
Mit der Sony A6000 hast du aber meiner Meinung nach eine gute Wahl getroffen, da keine Kamera für den Preis eine so gute Bildqualität liefert.
Systemkameras (und Kompaktkameras) schießen im Allgemeinen bessere Bilder, als Kompaktkameras, da sie einen ca. 4 mal größeren Bildsensor haben.
Nein du musst nicht zwingend Objektive mit einem Bildstabilisator kaufen!
Viele Grüße
Alex
P.S.: Beim Amazon Prime Day gibt es die A6000 nochmal ~80€ günstiger*!

Antworten

Carolyn K. 17. Juli 2018 um 17:25

Hallo Alex,

vielen Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort!
Dank deiner Infos und dem Artikel bin ich bald Besitzerin einer Sony A6000 🙂

Viele Grüße
Carolyn

Antworten

Alex 18. Juli 2018 um 09:22

Hi Carolyn,
sehr gerne 🙂
Dann ganz viel Spaß mit der Kamera.
Hast du sie gestern beim Prime-Day etwas günstiger bekommen?
Falls du noch Fragen hast, kannst du dich natürlich gerne melden!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Michael Kuhn 19. Juli 2018 um 17:49

Hallo Alex,

möchte mir gerne eine DSLM zulegen. Sie sollte gute Allrounder sein und speziell Fotos und Videos von Eishockeyspielen meines Sohnes aufnehmen können. Habe jetzt mal die Panasonic-Lumix G81 angeschaut. Würde das gehen und wenn ja welches Objektiv? Budget ist so bis 1000€ habe ich gedacht. Für einen Tip wäre ich sehr dankbar.
iPhone und Kompaktkamera lieferten in der letzten Saison schlechte Ergebnisse.
GrußMicha

Antworten

Alex 20. Juli 2018 um 11:59

Hallo Michael,
die G81 hätte ich dir in dem Preis-Segment tatsächlich auch empfohlen.
Nicht nur, weil sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und weil es eine sehr große Auswahl an MFT-Objektiven gibt, sondenr auch weil Panasonic sehr gut ist für Video-Aufnahmen (zahlreiche Einstellungs-Möglichkeiten und gute 4K-Video-Modus).
Ich würde dir empfehlen, die G81 im Set mit einem Reisezoom zu holen, damit du auch eine gute Reichweite hast, um deinen Sohn vom Spielfeldrand (nennt man das so beim Eishockey?) zu fotografieren.
Vom Preis und von der Reichweite (also den Millimeter) passt für dich meiner Meinung nach dieses Set am besten: Panasonic G81 + 14 – 140mm F3.5 – F5.6*.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Michael Kuhn 26. Juli 2018 um 01:15

Vielen Dank für Deine Empfehlung. Habe heute das Set bestellt. Werde nach ausführlichen Tests dann natürlich berichten und meine Erfahrungen mitteilen.
Bis dahin.
Michael

Antworten

Alex 26. Juli 2018 um 09:28

Sehr gerne Michael,
viel Spaß mit dem Set!
Ich freue mich auf deine Erfahrungen 🙂
Liebe Grüße
Alexander

Antworten

Merle 2. August 2018 um 17:30

Hallo Alex,

ich habe deine Website entdeckt und mich in der letzten Zeit intensiv damit beschäftigt. Ich bin momentan auf der Suche nach einem spiegellosen Systemkameramodell in einer geringen bis mittleren Preisklasse. ich bin noch ein „EinsteigerFotograph“, möchte mich aber in Zukunft mehr mit dieser ganzen Thematik beschäftigen. Aus deinen Empfehlungen geht hervor, dass du die Sony Alpha 6000 für sehr geeignet hälst. Mir ist allerdings noch nicht deutlich geworden, ob ich mit dieser auch qualitativ gute Nachtaufnahmen machen kann (Astro Modus oder so Ähnlich 🙂 )oder kommt es einfach nur auf das Rauschverhalten an? oder gibt es auch noch andere Modell die vielleicht in Frage kommen könnten?
– klappbares display
-möglichst spritzwasser geschützt
– großer sensor
– Astro modus
– möglichst elektronischer Verschluss ( also leise Fotos machen)

und ich will mich auf Fotos konzentrieren und nicht auf Videos.

vielen dank schon mal 🙂
Merle

Antworten

Alex 9. August 2018 um 09:56

Hallo Merle,

sehr gerne versuche ich dir ein wenig weiterzuhelfen 🙂

Ich schreibe einfach kurz meine Meinung zu den von dir erwähnten Punkten:
– klappbares display: Haben mittlerweile eigentlich alle Systemkameras, inklusive der A6000 (und ist auch tatsächlich sehr nützlich)
– möglichst spritzwasser geschützt: Haben in der Regel nur Modelle über 1.000€
– großer sensor: Unter ~1.500€ (neu) bekommst du „nur“ Systemkameras mit einem APS-C Sensor (Sony, Fuji oder Canon) oder mit einem kleineren MFT Sensor (Panasonic & Olympus). Für Amateur-Fotografen, wie uns ist das aber nicht weiter schlimm und reicht vollkommen aus 🙂
– Astro modus: Einen wirklichen Astro-Modus gibt es eigentlich nicht ;-). Nützlich bei Astro-Aufnahmen ist wie du schon geschrieben hast ein gutes Rauschverhalten (bei höheren ISO-Werten) und ein großer Sensor (der zu einem guten Rauschverhalten beiträgt). Die A6000 hat für ihren Preis ein sehr gutes (wenn nicht sogar das beste) Rauschverhalten. Viel wichtiger für Astro-Aufnahmen ist aber, dass du mit einem Stativ fotografierst (für lange Belichtungszeiten und somit niedrige ISO-Werte), einfach ein bisschen rumprobierst und viel Erfahrung sammelst!
– möglichst elektronischer Verschluss ( also leise Fotos machen): Kann in manchen Situationen tatsächlich ziemlich nützlich sein. Das hat die A6000 leider nicht.

Abgesehen von der elektronischen Verschluss, passt die A6000 ziemlich gut auf deine Bedürfnisse.
Aber was ist denn überhaupt dein Budget?
Dabei solltest du auch mit einberechnen, dass es sich oftmals viel mehr lohnen kann ein bisschen Geld in Zubehör zu investieren, anstatt eine teurere Kamera zu kaufen.
Zum Beispiel ist ein Stativ für Astro-Aufnahmen ein muss und besseres Glas vor dem Sensor macht in der Regel deutlich mehr aus als eine teurere Kamera :-). (Meinen Alpha 6000 Objektiv-Guide hast du dir wahrscheinlich schon angeschaut, oder?)

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Wilfried 6. August 2018 um 15:58

Hi Alex,
Im November werde ich mit Hurtigruten die norwegische Küste herauf und herab fahren, auf der Suche nach dem Nordlicht. Dieses möchte ich natürlich gerne „auf Platte“ bannen. Nachtzeit, kein Licht nur leichtes Leuchten des Nordlichtes, keine Ahnung von Fotografie:-)

Antworten

Alex 9. August 2018 um 15:23

Hi Wilfried,
das hört sich aber spannend an 😉
Leider bin ich kein Experte im Nordlicher Fotografieren. Ich denke dazu gibt es bereits einige sehr gute Beiträge.
Aus einem Equipment Standpunkt brauchst du eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit einem möglichst offenblendigen Weitwinkel-Objektiv und auf jeden Fall ein Stativ.
Wenn du mir dein Budget nennst, kann ich dir gerne mal einen Vorschlag machen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Wilfried Fahrendorff 10. September 2018 um 23:19

Hallo Alex
Ich denke eigentlich über den Kauf einer Sony Alpha 6000 nach, das Gesamtbudget sollte 1.000€ nicht überschreiten.

Viele Grüße
Wilfried

Antworten

Alex 14. September 2018 um 14:26

Da passt eine Sony Alpha 6000 meiner Meinung nach sehr gut, weil du dann noch etwas Budget für ein etwas Equipment hast. Ich würde die die Sony Alpha (~540€ auf Amazon*) und dazu ein offenblendiges Weitwinkel-Objektiv empfehlen. Meine Favoriten sind hier das Samyang 12mm oder das Samyang 21mm*. Weitere Objektive kannst du in meinem E-Mount Objektiv Guide einsehen 🙂

Antworten

Bernhard 6. August 2018 um 16:35

Hi Alex,
nur ein kurzer Kommentar: Glückwunsch zu Deiner Website, exzellent gemacht mit sehr viel Info.
Bernhard

Antworten

Alex 9. August 2018 um 15:25

Hallo Bernhard,
dankeschön für dein Lob!
Freut mich wirklich sehr, dass ich anscheinend einigen Einsteiger-Fotografen weiterhelfen konnte.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Folkert Frels 14. August 2018 um 18:06

Ich fotografiere derzeit mit einer Panasonic DMC-FZ200, da ich den großen Zoom-Bereich sehr gut nutzen kann, um Fotos für die Zeitung machen zu können, wenn ich im Theater oder bei anderen Veranstaltungen, über die ich berichten soll, nicht direkt vor der Bühne oder den handelnden Personen stehen und fotografieren kann.
Jetzt habe ich diesen lobenden Bericht über die Sony Alpha 6000 gelesen und frage: Ist diese Kamera für meine Zwecke geeignet? Was für ein Objektiv brauche ich, um ein vergleichbares Ergebnis zu haben (die Lumix ist mir damals wegen ihrer Lichtstärke über den gesamten Zoombereich empfohlen worden – und bei dem Nachfolger soll das lt Hörensagen noch besser sein). Allerdings vermisse ich bei meiner Lumix die Möglichkeit, nur einige Teilbereiche scharf abzubilden, es gelingt mir nicht, gewollte Unschärfen einzustellen.

Antworten

Alex 16. August 2018 um 16:15

Hallo Folkert,
ja das kann ich verstehen. Eine Bridge-Kamera kommt gerade bei schwachen Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen.
Vorab einmal ganz kurz etwas Theorie.
Wenn es um das Objektiv und um die größe des Sensors geht, rechnet man mit einem sogenannten Crop-Faktor. Der beschreibt wieviel ein Sensor kleiner ist im Vergleich zu einem Vollformat Sensor.
Deine Lumix hat einen Crop-Faktor von ungefähr 5,5. Die Alpha 6000 hat einen Crop-Faktor von 1,5.
Die günstigste Option bei der Alpha 6000 wäre das 55-210 F4.5-F6.3* für ~230€.
Verrechnet mit dem Crop-Faktor hat dieses Objektiv also eine Lichtstärke von mindestens F9,45 und deine jetzige Bridgekamera von F15,55.
Naja wie auch immer, mit einer System- oder Spiegelreflexkamera wirst du also auf jeden Fall eine deutlich bessere Bildqualität haben, weil diese einen deutlich größeren Sensor haben.
Eine geringe Tiefenschärfe (auch Bokeh genannt) hängt ebenfalls von einem großen Sensor und einem Objektiv mit offener Blende ab.
Der Vorteil bei einer Systemkamera, wie der Alpha 6000 ist also, dass du zum einen schon mit Standard-Objektiv ein schöneres Bokeh bekommst und zusätzlich dazu ein Portrait-Objektiv (wie dieses hier*) kaufen kannst, mit dem du sehr schöne und vor allem professionelle Resultate erhalten kannst (schau einfach mal in die Amazon Rezensionen für ein paar Beispiel-Bilder)
Hoffentlich konnte ich dir ein wenige weiterhelfen (und habe dich mit meiner Antwort nicht verwirrt 😉 )
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jochen 17. August 2018 um 19:45

Hallo Alex,
Danke für deine tolle Homepage!
Ich bin mir mit meinem Kauf noch etwas unsicher.
Ich habe eine DSLR Nikon D5100 und möchte auf Spiegellos umschwenken. Wg mangelnder Tele-Auswahl bin ich von Sony abgekommen und tendiere zu Panasonic.
Hier schwanke ich noch zw. Der G9, G81 und der GX9!
Die GX9 ist genause top wie die G9, ist aber nicht „wetterfest“ und unhandlicher. Die G81 ist älter, hat „nur“ 16 Megapixel, ist dafür wetterfest und handlich. Ich überlege, ob ich die halb so teure G81 nehme, und mehr Geld in Objektive investiere, bin mir aber mit der Bildqualität nicht ganz so sicher, ob sie im Top-Segment mitmischen kann (wie die G9). Macht sich das so bemerkbar?
Was denkst du dazu?
Vielen Grüße
Jochen

Antworten

Alex 22. August 2018 um 09:41

Hi Jochen,
danke für dein Lob :-)! Freut mich sehr, dass ich dir mit meinem kleinen Blog weiterhelfen kann!
leider hatte ich die zwei Kameras noch nicht im direkten Vergleich. Aber aus allgemeiner Erfahrung würde ich dir raten lieber mehr Geld in Objektive zu investieren. Von der Bildqualität her lohnt sich das deutlich mehr und außerdem ist das deutlich besser, um sich ein nachhaltiges „Kamera-Arsenal“ aufzubauen. Eine neue Kamera kannst du dir für deine bestehenden Objektive immer noch kaufen und da sich die Technik der Kameras alle paar Jahre deutlich überholt (die Technik der Objektive) aber nicht, lohnt es sich meiner Meinung nach deutlich mehr in ordentliches Glas zu investieren 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Isabel 22. August 2018 um 08:53

Hallo Alex,
ich hoffe der Kommentar erscheint nun nicht doppelt. Aber leider sehe ich ihn nirgends. Daher: Auf ein neues 🙂
ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschliessen: Sehr schöner Beitrag mit super vielen interessanten Infos. Erstmal vielen Dank dafuer.Ich bin auch auf der Suche nach einer Kamera. Ich fotografiere derzeit mit meinem Iphone X. allerdings bin ich viel auf Reisen in unterschiedlichen Ecken (Landschaft, Städte, Tierbeobachtung…) Wofür ich gerne eine gute und leichte bzw. kleine Kamera hätte. Das Iphone macht schon super Bilder, wenn man diese nur in sozialen Netzwerken teilen möchte, allerdings würde ich meine Bilder auch gerne ausdrucken können, zb auf Din A4 / A3. Auch würde ich gerne bei Nacht/ Dämmerung fotografieren, zb von einer Aussichtsplattform auf eine beleuchtete Stadt. Da verlässt mich mein Handy ebenso. Mehr als 600€ kann ich aber nicht ausgeben. Allerdings hat das Iphone X ja bereits auch die Funktion „Panorama“, die einem leichten Bokeh entgegen kommt. Bekomme ich sowas auch mit einem Standardobjektiv hin, wie zb das, das mit dem Alpha6000-Kit mitgeliefert wird? Auch habe ich oft das Problem, dass ich nah vor hohen Gebäuden stehe und diese dann nicht gut drauf bekomme – die Effekte, die durch das Fischauge entstehen, finde ich allerdings nicht so schön. Bekomme ich das auch mit der Kamera ohne extra Objektiv hin, dass ich ein Gebäude zumindest besser drauf bekomme, als mit meinem Iphone? Du merkst wahrscheinlich schon, dass ich erstmal keine große Lust habe zu der Kamer noch mehrere Objektive zu kaufen. Meine Bilder müssen nicht super professionell aussehen- mir geht es um das Einfangen des Moments und da hat man oft nur wenige Sekunden Zeit für und nicht viel Zeit um Objektive zu wechseln. Ich könnte mir aber vorstellen, vielleicht spaeter Objektive dazu zu kaufen.
Bevor ich mich informiert habe, war ich eigentlich von einer Olymphus überzeugt (Pan..). Allerdings ist die Bildqualität im Vgl. zur Alpha schlechter, oder? Auch muss es bei mir eigentlich keine Systemkamera sein, allerdings denke ich, dass ich hiermit vielleicht am breitesten aufgestellt bin?

Vielen vielen herzlichen Dank schonmal im Voraus.

Viele Grüße, Isabel

Antworten

Alex 22. August 2018 um 09:59

Hi Isabel,
danke für dein Lob :-)!!
Ja ich verstehe dein Problem gut: Moderne Smartphones (wie das iPhone X) machen zwar super Bilder, ABER es gibt zwei Probleme:
1. Sie haben einen kleinen Sensor, der seine Schwäche zeigt, sobald es mal nicht mehr ganz so viel Licht gibt.
2. Er hat nur eine Brennweite. Dadurch ist es schwierig professionelle Portraits zu fotografieren oder durch eine Weitwinkel-Objektiv besonders viel aufs Bild zu bekommen.
Für deine zwei Anforderungen müsstest du eigentlich schon zwei unterschiedliche Festbrennweiten kaufen. Eine Portrait-Festbrennweite hat eine besonders große Blende, wodurch du eine schöne Hintergrundunschärfe bekommst. Und ein (Ultra-)Weitwinkel-Objektiv hat eine besonders niedrige Brennweite, wodurch du besonders viel aufs Bild bekommst.
Mehr Informationen zu den Sony Alpha Objektiven findest du hier.
Dass eine Olympus oder Panasonic schlechtere Bilder macht kann man so nicht einfach sagen. Aber ich denke, dass die Alpha 6000 durchaus eine gute Wahl für dich ist, weil sie ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.
Trotzdem ist 600€ für deine Anforderungen sehr wenig, wenn du wirklich etwas besseres als dein iPhone X bekommen willst.
Wenn dein Budget etwas höher wäre würde ich dir folgende Kombination ans Herz legen.
(Vielleicht macht es ja auch Sinn für dich, dass du erstmal nur ein Objektiv kaufst und dann später das zweite upgradest)
Sony Alpha 6000* + Sony 50mm F1.8* + Samyang 12mm F2.0*.
Insgesamt sind das ca. 800-900€.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen, auch wenn meine Antwort vielleicht nicht ganz das ist, was du dir erwartet hast. Aber ich will dir nur ungern eine Kombination für 600€ empfehlen, mit der du dann nicht zufrieden sein wirst 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Isabel 22. August 2018 um 10:18

Hallo Alex, wow – vielen herzlichen Dank für deine schnelle, ausführliche und sehr hilfreiche Antwort. Ich habe soetwas leider schon „befürchtet“. Allerdings hast du wohl recht, da ich schon ziemliche Anforderungen habe… Ich denke, so werde ich es machen. Vielen Dank für deine Tipps und deine tolle Beratung. Gibt es denn gute Tutorials, die du empfehlen würdest, um das Fotografieren zu lernen? Und wie ich sehe würdest du auch nicht empfehlen mit einem KIT zu starten, sondern nur die Kamera und dann die für mich passenden Objektive zu kaufen.
Ich denke, dann werde ich erstmal ohne Objektive starten und diese dann nach und nach dazu kaufen. Bekomme ich kleine Schärfeßeffekte auch ohne Objektiv hin?

Vielen Dank und viele liebe Grüße, Isabel

Vielen Dank und viele Grüße

Antworten

Marek 22. August 2018 um 09:52

Nur eine kurze Frage, scheint ja hier die Ausnahme zu sein😂
Hat die Sony Alpha 6000 Bildstabilisator oder nicht?
Weil in deinem Bericht hatte ich es irgendwie nicht so verstanden, aber Amzon sagt mir schon.
Vielen Dank schonmal

Antworten

Alex 22. August 2018 um 16:37

Hi Marek,
es gibt 2 Möglichkeiten, wie ein Bildstabilisator vorhanden sein kann:
1. Im Kamera-Body
2. Im Objektiv
Der Kamera-Body der Alpha 6000 hat keinen eingebauten Bildstabilisator (der Nach-Nachfolger die Alpha 6500 hat das zum Beispiel), jedoch haben die meisten Sony-Objektive, wie auch das mitgelieferte Kit-Objektiv einen Bildstabilisator 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Leonie 24. August 2018 um 08:23

Hallo Alex,
Frage hab ich keine, aber ich wollte unbedingt mal loswerden, was für einen tollen Job du hier mit der Seite machst! So viele Infos – fast alle meine Fragen sind sofort schnell und kompetent beantwortet und selbst ein Anfänger kann folgen.
Gefällt mir gut!
Danke!
Grüße
Leonie

Antworten

Alex 29. August 2018 um 10:06

Hallo Leonie,
das hört man sehr gerne 🙂
Danke dir für dein Lob!! Das motiviert wirklich sehr!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Elsa 18. September 2018 um 23:08

Servus Alex,

erstmals ist es mir ein Anliegen Dir zu sagen wie spitze ich Deine Seite und deren Aufbau finde und wie großartig Deine fachlichen Tipps sind. Da ich eine blutige Anfängerin bin, habe ich in den letzten Wochen Seiten „studiert“ und mich dazu entschlossen mir die Sony A6000 zuzulegen.

Warum? Ich reise wirklich sehr viel und oft auch für längere Zeit. Dabei fotografiere ich sehr gerne Landschaften bzw monumentale Schönheiten, vor allem im Winter. Seit einigen Zeit ist mir allerdings die Bildqualität meiner Kompaktkamera einfach nicht mehr genug. Ich werde in einem Monat für drei Wochen in die Antarktis reisen um Tiere zu beobachten und die gewaltigen Eislandschaften zu bestaunen. Spätestens jetzt ist es für mich Zeit in eine bessere Kamera mit mehr Optionen zu investieren. Und die – von Dir so oft gelobten A6000 – wäre auch vom Preis her gut leistbar ohne ein Vermögen für den Anfang auszugeben.

Nun zu meinen Fragen mit der Bitte um Deine Einschätzung und Deinen Rat:
a) ist die Kamera passend für meine Bedürfnisse, vor allem für so eine Reise? Sie soll natürlich auch danach meine Begleiterin bleiben aber Kälte muss sie schon aushalten können.
b) ich kann mich nicht entscheiden ob ich mir die Kamera mit Standardkit sowie dem Teleobjektiv (SEL-P1650 und SEL-55210 Objektive) anschaffen soll oder stattdessen nur das Gehäuse mit einem Reiseobjektiv SEL18200LE. Ich tendiere war sehr zum Teleobjektiv aber ich habe Bedenken ob ich bei den winterlichen Konditionen überhaupt möglich ist die Objektive zu tauschen. Und beide (Reise und Tele) wären natürlich sehr teuer und würde sich wahrscheinlich nicht lohnen oder?
c) gibt es noch Dinge auf die ich beim Kauf / Verwendung beachten muss? Auf was muss ich aufpassen um die Schönheit des Schnees einfangen zu können?
d) Betreffend Bildbearbeitung – hast Du hier einen Rat welche Software am Besten für Anfänger sich eignen würde?

Vielen Dank schon mal im Voraus! Ich freue mich auf Deine Antwort!
Liebe Grüße,
Elsa

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 15:58

Servus Elsa,
vielen Dank für dein großes Lob! Freut mich extrem, dass ich meinen Enthusiasmus ein bisschen auf dich übertragen konnte!
Erstmal ein großes Sorry, dass ich dir erst jetzt antworte.
Komischerweise ist dein Kommentar im Spam-Ordner gelandet und ich habe ihn erst jetzt entdeckt 🙁
a) Ja meiner Meinung nach ist die A6000 eine gute Lösung für dich. Sie ist zwar nicht dediziert für Kälte oder Nässe ausgelegt, ich habe sie jedoch auch schon bei ~-15°C benutzt und letzte Wochen erst während einem kleinen Regenschauer und ihr geht es immer noch gut. Aber die Antarktis ist da wahrscheinlich schon ein anderes Level und stellt evtl andere Anforderungen an deine Kamera…
b) In dem Fall macht es auch meiner Meinung nach Sinn, dass du auf das Reisezoom setzt, da man gerade bei Systemkameras beim Objektivwechsel aufpassen sollte, damit nichts auf den Sensor kommt.
c) Da fällt mir spontan nichts konkretes ein… Einfach kreativ sein, viel fotografieren und alles ausprobieren, was dir in den Sinn kommt 🙂
d) Adobe Lightroom ist die Software mit der eigentlich die meisten Fotografen ihre Bilder bearbeiten/entwickeln. Es ist relativ einfach zu erlernen und es gibt zahlreiche YouTube Videos dafür. Im Allgemeinen lohnt es sich sehr sich mit der Bildbearbeitung auseinanderzusetzen, da es echt erstaunlich ist, was man bei einem Foto noch so alles rausholen kann 🙂
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen mit meiner verspäteten Antwort.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole 1. Oktober 2018 um 12:52

Hallo Alex,
erstmal schließe ich mich allen Vorrednern an und bedanke mich wirklich für deine Klasse Berichte, Tipps und Tricks.
Meine Frage, kannst du mir evtl. mit einer kleinen Beratung weiterhelfen?
Mein Haupteinsatzgebiet für die Kamera -> Hunde (ich bin nebenberuflich Hundetrainerin und Therapie-Begleithunde-Führerin). Ich erwähne beide Bereiche, da man als Hundetrainerin mehr Outdoor unterwegs ist (bei Wind und Wetter) und bei den Einsätzen in der Therapie im Indoorbereich. Dazu kommt, dass ich Halsbänder und Leinen selbst knüpfe (aus Paracord) und auch diese müsste ich, um für die Weihnachtsmärkte und Homepage eigene Bilder zum veröffentlichen der unterschiedlichen Knoten zu haben, mit ablichten können (hier wähle ich je nach Thema und Jahreszeit, ob das ganze draußen oder drinnen stattfindet).
Mit den Hunde, hab ich das weitere „Problem“, im Therapiebereich findet viel statisch statt, draußen oder auch in Einsätzen mit Kindern gibt es dann allerdings die Aktion, die es festzuhalten gilt.
Wir haben von klein auf die „guten“ Kameras von Mama und Papa in die Finger bekommen (einfach, weil Sie der Meinung waren, gerade Kinderaugen sehen vieles aus einer ganz anderen Perspektive). Auch bin ich im Sportbereich viel unterwegs. Früher selbst als Spielerin vom Softball (in der Bayernauswahl und Bundesliga), später als Trainerin. Ab dem Zeitpunkt als Trainerin, hatten nicht mehr Mama und Papa auf der Tribüne die Kamera, nein, ich nahm Sie einfach mit auf den Platz. Im Softball-Bereich/Baseball gibt es roten Ziegelsand, wie im Tennis, nur das wir dadurch rutschen und es viel staubt. Da meine Eltern eine sehr gute Kamera analoge Spiegelreflex-Kamera hatten und ich mir 2004/6 die erste „billig digitalkamera“ in der Familie gekauft hatte, wurde von meinen Eltern hier kurze Zeit später nachgezogen, zwar mit einer etwas besseren zur Ergänzung für die Urlaube (damit man nicht mehr die große Analoge mit Schleppen musste) allerdings, umso erfolgreicher wir im Sport wurden, umso mehr bereuten wir es, dass es keine „vernünfte“ Kamera im Haushalt gab. 2013 haben sich meine Eltern dann dazu druchgerungen eine digitale Spiegelreflexkamera an zu schaffen. Hier wegen dem Sport dann eine Pentax k50. Da meine Eltern mit Ihren Hunden selbst viel unterwegs sind, kann ich mir diese nicht mehr dauernd ausleihen. Für meine Reise nach China zur Jugendolympiade im Jahr 2014 hatte ich meine „billig“ digitalkamera aus 2004/6 dann durch eine neue ersetzt. Da ich jetzt allerdings wie beschrieben die Kamera zumindest im Nebengewerbe mit benötige, würde ich mir hier gerne wieder eine etwas höherwertigere Kamera zulegen. Auch meine Eltern sind inzwischen soweit, dass Sie ggfs. auf eine Systemkamera umstellen, allein, weil man viel unterwegs ist und man nicht immer die große Pentax mit Schleppen will. Daher will die Anschaffung einer Systemkamera gut überlegt sein. Wir würden gerne ein System und Hersteller wählen, der gerade, da wir 2 Parteien sind, sich erweitern und erneuern lässt. Gleichzeit sollte allerdings auch die unterschiedlichen Bereiche kein KO Einsatz werden (falls es doch mal regnet oder in den Kitas, Schulen oder Altersheimen innen etwas schlechter beleuchtet ist). Daher freue ich mich, wenn du mir hier eine Einschätzung/Empfehlung als Beratung zukommen lassen könntest. Gerne nicht nur über einen Möglichen Body, sondern auch ggfs. sinnvolle Objektiv-Kombinationen/Ergänzungen. Ich gehe aktuell davon aus, dass wohl eine Systemkamera wegen der handlicheren Größe und Gewicht wohl eher die geeignetere Wahl ist. Liebe Grüße und auf jeden Fall schon mal jetzt ein mega Dankeschön. Ich freue mich, von dir zu hören.
Lg
Nicole

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 14:43

Hallo Nicole,
sorry für die etwas verspätete Antwort. Tatsächlich wurden komischerweise 10 Kommentare in der letzten Woche automatisch in den Spam-Ordner verschoben. Keine Ahnung woran das liegt. Und tatsächlich habe ich vor 2 Wochen meine Handynummer gewechselt und sie bis gerade eben auf meiner Seite noch nicht ergänzt. Danke für deinen Hinweis ;-).
Wie du schon geschrieben hast, macht meiner Meinung nach eine Systemkamera auch am meisten Sinn.
Was wäre denn ungefähr dein Budget?
Abhängig davon könnte ich dir eine Kombination empfehlen.
An sich würde ich dir jedoch eher zu einer Sony Systemkamera raten, da man sagen kann dass diese im Allgemeinen ein besseres Autofokus-System haben als die Systemkameras von Panasonic oder Olympus, was bei Hunden wahrscheinlich ziemlich wichtig ist ;-).
Eine Allrounder Kombination wäre dann zum Beispiel die Sony Alpha 6000 + 18-135mm Objektiv*. Insgesamt würde der Spaß dann 1.000€ kosten.
Geht das ungefähr in die Richtung, die du dir vorgestellt hast?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marcel 1. Oktober 2018 um 18:29

Hallo Alex

Zuerst einmal ein grosses Lob an Dich und die Gestaltung dieser Webseite. Ich finde deine Tests sehr gut und deine Einschätzungen sind äusserst hilfreich.
Gerne möchte ich dich fragen, ob du eine grundsätzliche Empfehlung betreffend Kamera für mich hast.

Zunächst einmal möchte festhalten, dass ich bisher nur mit ein paar Kompaktkameras benutzt habe und daher als echter Anfänger bezeichnet werden kann. Jetzt möchte ich aber die Gelegenheit nutzen, um etwas aufzurüsten, damit die Fotos etwas besser werden. Daher kam mir der Gedanke, eine Systemkamera zu kaufen.

Primärer Einsatzzweck der Kamera soll die Reisefotografie sein. Also grundsätzlich nicht besonders aufregendes, aber die Landschaft oder die Sehenswürdigkeit sollte einfach gut rüberkommen. Da ich im Urlaub oft Roadtrips und ähnliches mache, würde ich diese Momente gerne in schöner Weise festhalten. Die bisherigen Bilder mit Handy oder Kompaktkamera waren da nicht so toll.

Neben der Reisefotografie habe ich kurzfristig noch einen anderen Anwendungsbereich im Blick: Und zwar will ich die Kamera bei dunklen Verhältnissen einsetzen. Konkret geht es um ein Konzert und eine Party. Ich nehme an, dass es bei solchen Lichtverhältnissen einiges zu beachten gilt. Anfügen möchte ich noch, dass die Fotografie in dunklen Verhältnissen eher die Ausnahme bleiben wird. Daher hoffe ich, dass hierfür nicht das teuerste Objektiv nötig ist 🙂

Kurz gesagt suche ich eine Systemkamera als Reisebegleitung. Zusätzlich für die wohl eher einmalige Fotografie in dunklen Verhältnissen ein (günstiges) Objektiv, welches da klarkommt.

Hättest du hierfür einen Tipp für mich? Das Budget liegt grob bei 800€.

Vielen Dank!
Marcel

Antworten

Marco 4. Oktober 2018 um 19:53

Hallo Alex,
da meine Knippsmaschine (Canon S110) gestern aufgehört hat, mir zu dienen, bin ich nun auf der Suche nach einem neuen Fotoapparat. Zusätzlich möchte ich mich gleichzeitig weiter entwickeln und nehme damit den Defekt ein wenig dankend in Kauf.
Auf der Suche bin ich nun zufällig auf deine sehr spannende Internetseite gekommen, die ich nun seit gestern in jeder freien Minute lese. Sehr großes Lob. Endlich verstehe ich vieles, was mir bisher nur verborgene Geheimnisse waren.
Nun zu meinem Grund der Nachricht. Die Begründung einer Festbrennweite finde ich sehr spannend und wenn ich mir überlege, wie selten (bis fast niemals) ich den Zoom genutzt habe, tendiere ich nun zu einer Systemkamera mit Festbrennweite. Da komme ich bei meinen Suchen im Internet immer wieder zur Ricoh GR II. Was denkst Du über diese Kamera? Macht sie für mich, als quasi Neuling in der höheren Ebene Sinn, oder wäre diese schon zu anspruchsvoll?
Vielen Dank schon vorab für deine Antwort. Viele Grüße. Marco

Antworten

Simon 14. Oktober 2018 um 20:38

Hi Alex,

ich habe eine a6000 mit dem Standard Kit. Ich bin auf der Suche nach dem richtigen Objektiv für Fahrzeugfotografie. Mit dem Standard Kit und meistens habe ich Sonneneinstrahlung spiegelt sich alles und manchmal sieht ein schwarzes Auto dann grau aus. Ich würde gerne dieses Problem beheben und noch mehr Bildqualität / Schärfe ins Bild bringen. Auch für die Detailschnappschüsse im Innenraum wäre dies super.
Hast du vllt eine Lösung? – Vllt auch die richtige Einstellung?

Vielen Dank und einen guten Wochenstart.

Simon

Antworten

Alex 17. Oktober 2018 um 16:41

Hi Simon,
danke für dein Kommentar. Wie du wahrscheinlich gesehen hast, habe ich dir bereits unter dem anderen Artikel auf deinen Kommentar geantwortet 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Mitch 18. Oktober 2018 um 15:31

Hallo Alex,
vorab SUPER Seite, gut beschrieben und erklärt.

Ich fotografie nun schon seit 2 Jahren und habe derzeit 2 DSLR´s.
Zum einen die Nikon 3200 (Kit+70-200) und eine Canon 500D (kit+ 70-300).
Zum Hobby-fotorgrafieren hat es mir auch gereicht, ich merke jedoch das sich meine
Anforderungen stark verändert haben, ich auch mitlerweile mehrer Anfragen haben für shootings.
Die beiden Cam´s laufen am Limit, das merke ich besonders bei der Nachbearbeitung.

Nun mein Endschluß zur Neuanschaffung, durch deine sehr ausfürhliche Erklärung
tendiere ich sehr stark zur DSLM.

Du Lobst die Sony a 6000 so sehr, das sie mir (Preis/Leistung) sehr gut gefällt.
Nun habe ich bissel in anderen Foren und Vergleichsseiten geschnüffelt und bin doch unschlüssig.
Was hälst du von der 6300 ?
Die 6000er gibt es zu erschwniglichen Preisen in nette Kits, bei der 6300 müsste ich etwas dazu kaufen.
Meinst du die 6000 erreicht vorerst ?
Oder generell etwas anderes ?
Von den Obi´s her bevorzuge ich Tele und eine Festbrennweite 50mm
lg

Antworten

Alex 22. Oktober 2018 um 20:09

Hi Mitch,
freut mich sehr, dass dir meine Seite gefällt :-)!
Und Glückwunsch, dass du mehr und mehr Anfragen zum Fotografieren bekommst!! Vor ca. einem Jahr war das bei mir auch so und dieses Jahr habe ich nun schon 3 Hochzeiten fotografiert und eins der besten deutschen Mountainbike Teams auf mehreren Rennen als Team-Fotograf begleitet.
Dass du mit deinen derzeitigen Kameras an die Grenzen stößt kann ich gut verstehen.
Das wichtigste für mich zu wissen, wäre dein Budget!
Technisch hast du mit spiegellosen Systemkameras durchaus einen Vorteil und meiner Meinung nach das Fotografieren deutlich mehr Spaß. Jedoch gibt es für Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon schon deutlich günstiger hochwertige Objektive. Und wie du wahrscheinlich weißt, sind Objektive in der Regel deutlich wichtiger, als die Kamera selbst.
Also hätte ich zwei Fragen an dich:
1. Mit welchem maximalen Budget willst du starten?
2. Kannst du dir auch vorstellen was gebrauchtes zu kaufen?
Meine Empfehlung: Mit einem Budget von ~2.000€ findest du sicherlich eine ziemlich gute gebrauchte Vollformat-DSLR (z.B. die 5D iii) + gebrauchtes Standard-Zoom und Tele-Zoom. So eine Kombination würdest du meines Wissens nach im DSLM-Bereich nach nicht bekommen. Aber kann auch sein, dass das bisschen zu viel Geld ist.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Pilz, Ulrich 23. Oktober 2018 um 10:02

Hallo Alex,
Deine Beschreibungen zur Sony a600 sind sehr umfassend und aussagefähig, auch die Vergleiche!
Dennoch habe ich eine Frage.
Muss dazu aber weiter ausholen. Bin seit Jahren Sony-Fan. Nun ist meine jetzige a55 defekt, d.h. es geht nichts mehr trotz frischem Akku.
Also muss eine neue Kamera her. Da kommst Du gerade richtig mit Deiner Auswertung.
Aber: Ich habe ein Problem! Meine Frau ist eine hervorragende Aquarell-Malerin und meine Aufgabe besteht darin, ihre Arbeiten zu dokumentieren und zu archivieren.
Also Foto machen … und da passiert es! Die Farbstimmigkeit fehlt! Und da ist meine Frau sehr genau, gerade, wenn ich Ihr einen Ausdruck für ein Plakat oder eine Einladung ausdrucke.
Habe schon in verschiedenen Kamera-Testprogrammen nachgeschaut, aber die Ergebnisse überzeugen noch nicht. Jeder Kamera-Typ hat eine Streuung bzw. eine Farb-Abweichen.
Wie sieht es nun bei der a6000 aus?

Wenn Du mir eine Antwort sendest, kann ich auch gern ein paar Fotos senden, auch zu meinen Experimenten.

Ulrich

Antworten

Alex 28. Oktober 2018 um 19:08

Hallo Ulrich,
freut mich, dass dir mein Vergleich ein wenig weitergeholfen hat.
Ich habe mit der Farbtreue der Alpha 6000 sehr gute Erfahrungen gemacht.
Aber wenn es um Farbtreue geht ist es viel wichtiger, dass der Weißabgleich der Kamera richtig sitzt.
Deshalb würde ich dir empfehlen mit einer White- oder Greycard zu arbeiten.
Außerdem würde ich dir empfehlen immer in RAW zu fotografieren, da du dann den Weißabgleich beliebig nachträglich verstellen kannst.
Des Weiteren könnte auch der Monitor schuld sein. Gerade günstige Monitore oder Displays stellen die Farben oft anders dar, selbst wenn sie eigentlich korrekt von der Kamera aufgenommen wurden und der Weißabgleich stimmt.
Hoffentlich hilft dir das ein bisschen weiter 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Erika 11. November 2018 um 14:38

Hallo Alex, auf deiner Seite gibt es tolle Informationen zum Thema Kamera und Fotografie ohne das du
nur eine bestimmte Marke in den Himmel hebst.
Jetzt kann ich deine Hilfe/ Empfehlung gebrauche: Bis vor ca. 15 Jahren ( noch kinderlos) habe ich viel fotografiert, habe noch eine Canon 500D mit einigen Objektiven. Weil mir das Objektiv herum schleppen zu viel wurde, hatte ich mir dann eine Fuji FinePix HS 20 gekauft ( die aktuell gern überbelichtet Fotos liefert).
Jetzt will ich wieder mehr fotografieren, gern Macro, Architectur, aber auch anderes. Habe eine gebraucht Panasonic GX7 mit 14-42 Objektiv angeschafft, mit der ich nicht wirklich klar komme. Das Objektiv ist Mist.
Ich bin unsicher ob eine Objektivkauf , gern Tamron 14-150mm, das Problem löst. Die FZ 1000 sieht gut aus,
wieder mehr Gewicht und viel Tele????, Noch mehr Fehlkäufe will ich auch nicht riskieren.
Hast du einen Tipp für mich???? AUSSER EINEN FOTOLADEN AUFZUMACHEN😊 Hoffentlich
Herzliche Grüsse Erika

Antworten

Alex 12. November 2018 um 18:11

Hi Erika,
danke 🙂 Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte!
Was genau stört dich denn an dem Kit-Objektiv?
Die GX7 wird sicherlich keine besseren Bilder machen. Zum steht ein so großer Brennweitenumfang nicht unbedingt für eine sehr gute optische Abbildungsleistung. Und außerdem hat sie einen 1 Zoll Sensor, der kleiner ist als die Micro Four Thirds Sensoren und deshalb eine schlechtere Bildqualität liefert.
Die GX7 ist natürlich auch nicht unbedingt das neueste oder das beste Modell. Aber bei guten Lichtverhältnissen sollte sie eigentlich schon schöne Bilder machen.
Du kannst dich mal bei meinem Micro Four Thirds Objektiv-Guide umsehen. Dort habe ich die besten Objektive für deine Panasonic-Kamera aufgelistet.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Bernd 16. November 2018 um 16:03

Hallo,

kurze Frage, welchen Batteriegriff nutzt du an der Sony A6000?

Danke

Bernd

Antworten

Alex 18. November 2018 um 07:54

Hi Bernd,
ich benutze diesen Batteriegriff*, den es zurzeit aber leider nicht mehr auf Amazon gibt. Wenn du nicht viel Geld ausgeben willst, ist dieses Modell* vielleicht interessant für dich 🙂
Viele Grüße und einen schönen Sonntag

Antworten

babsi 21. November 2018 um 20:37

hallo
ich bin gerade dabei mir eine kamera zu zulegen.
habe schon die ein oder andere spiegelreflexkamera in der hand gehabt und bin nicht so glücklich gewesen.
deshalb bin ich mometan am überlegen mir eine systemkamera zu zulegen.
hierzu bräuchte ich deinen tipp.
was möchte ich damit machen? schöne portrais, fashion fotos, sportfotos von cheerleadern … und sie dann auch privat nutzen…. bräuchte gute auflösung eine gute bildqualität.
ausgeben möchte ich max 300.
wäre glücklich über 3 tipps.
danke

Antworten

Alex 26. November 2018 um 14:28

Hi Babsi,
für 300 Euro bekommst du aus meiner Sicht leider keine neue System- oder Spiegelreflexkamera die empfehlenswert ist.
Für diesen Preis kannst du vielleicht eine lohnenswerte Kompaktkamera finden. Aber selbst in diesem Preissegment ist eine Kompaktkamera nicht viel besser als ein modernes Handy.
Die günstigste empfehlenswerte Systemkamera ist aus meiner Sicht die Sony Alpha 6000, die ca. 450 Euro kostet.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Norbert 25. November 2018 um 08:45

Hallo,

ich darf/muss unsere Firmenweihnachtsfeier fotografieren.
Die Fotos werden teilweise ins Intranet gestellt und es gibt eine kleine Zeitung im Format DIN A4.
Hier sollen dann Fotos einzeln und als Collage mit Textmodulen erscheinen.
Die Bearbeitung der Fotos macht der Kollege mit Photoshop.

Im Moment plane ich ohne Blitz zu arbeiten (ich habe keinen externen Blitz) und die ISO-Automatik auf 800 zu setzen.

Frage: Bis zu welcher Höhe würdest Du mir raten die ISO-Automatik einzustellen?

Vielen Dank

Antworten

Alex 26. November 2018 um 14:31

Hi Norbert,
cool! Ist ja fast schon eine kleine Ehre, dass du die Fotos machen kannst 🙂
Aus meiner Erfahrung wird es (je nachdem welches Objektiv du benutzt) mit einem ISO von 800 sehr knapp.
Ich stelle den maximalen ISO in der Regel auf 3200. Ich würde sagen, du solltest den ISO so hoch stellen, wie er sein muss. Lieber ein wenig verrauschte Fotos als zu dunkle Fotos 😉
Die Blende natürlich ganz auf. Und die Belichtungszeit so niedrig wie möglich (ca. 1/60).
Und wenn es zu dunkel wird kannst du zur Not immer noch den integrierten Blitz mit dazu nehmen.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Hanna L 5. Dezember 2018 um 18:20

Hallo,

Ich möchte zu meinem Geburtstag eine neue Kamera und schwanke im moment zwischen Spiegelreflexkamer und Systemkamera oder Bridgekamera. Ich benutze sie hauptsächlich für privaten Gebrauch (Potraits und Reisebilder). Ich hatte schon eine Spiegelreflexkamera, jedoch wird mir diese zu schwer und zu gross.
Ich kann mich einfsch nicht richtig entscheiden und sehe den grössten vorteil der systemkameras in der Größe vor allem. Vielleicht kannst du mir weiterhelfen!
Danke

Antworten

Alex 9. Dezember 2018 um 18:09

Hi Hanna,
kann ich voll verstehen deine Gedanken.
Mittlerweile bieten dir Spiegelreflexkameras lediglich den Vorteil, dass es mehr (und etwas günstgere) Objektive gibt als für Systemkameras.
Ansonsten stehen Systemkameras den alten Platzhirschen in nichts nach. Da Spiegelreflexkameras jedoch schon seit über 40 Jahren die Nr.1 auf dem Kameramarkt sind, denken viele Leute noch, dass eine DSLR bessere Ergebnisse liefert, was nicht stimmt! (Und Systemkameras haben natürlich den Vorteil, dass sie kompakter sind.)
Deshalb denke ich auch, dass eine Systemkamera wahrscheinlich die bessere Wahl für dich ist. Bei dem Auswahl deines Modells solltest du dich wahrscheinlich noch fragen, ob du gleich zu Beginn 2 Objektive haben willst oder ob eins reicht (egal ob du dich für eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera entscheidest). Für deinen Einsatzzweck wäre ein Reisezoom und ein Portraitobjektiv perfekt. Aber das Portraitobjektiv könntest du dir ja auch noch später holen.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lucas 9. Dezember 2018 um 13:09

Hallo,
Ich habe eine Alpha 6000 mit dem Standartobjektiv (3,5-5,6/16-50) und möchte in einer Sporthalle aufnahmen von Handball Spielen machen.
Ist die Kamera dafür geeignet ?
Und hast du Tipps wie ich sie am besten einstellen kann?

Danke und Gruß

Antworten

Alex 9. Dezember 2018 um 18:23

Hi Lucas,
hast du es schonmal ausprobiert mit dem 16-50?
Ich denke, dass dir das Kit-Objektiv mit seinen 50mm Brennweite eine viel zu geringe Brennweite bieten wird. Aus meiner Sicht bietet dir dieses Teleobjektiv* das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für deinen Einsatzzweck. Noch mehr Objektiv-Beratung rund um die Alpha 6000 findest du in meinem Sony Alpha 6000 Objektiv-Guide
Viele Grüße
Alex

Antworten

Julia 10. Dezember 2018 um 10:16

Hallo Alex,
erst mal vielen Dank für die Mühe, die Du Dir hier gibst.
Ich bin derzeit auch auf der Suche nach einer passenden Kamera.
Als Anfängerin und Studentin möchte ich für meine erste Kamera nicht ganz so viel ausgeben (bis ca. 500€). Ich brauche die Kamera einerseits für private Zwecke, wie Reisefotografie und den Pferdesport (Pferde in Bewegung). Die Kamera soll aber auch beruflich zur Dokumentation von Baustellen genutzt werden.
Da ich mich mit Objektiven noch nicht gut auskenne, hätte ich zu Beginn gerne eine Kamera, die ein gutes Objektiv mitliefert bzw. ein gutes Objekt, das ich kaufen kann, welches für den Anfang alle Bereiche abdecken kann. Außerdem sollte die Kamera nicht zu schwer, sondern schön handlich sein.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir da etwas vorschlagen könntest. Momentan bin ich nämlich noch etwas überfordert von dem großen Angebot.
Freundliche Grüße,
Julia

Antworten

Alex 11. Dezember 2018 um 17:53

Hi Julia,
danke für dein Lob :-).
Ich glaube ich hatte dir bereits auf deine Frage geantwortet. Kann das sein?
Bei meinem Post für die Einsteiger-Systemkameras hattest du eine ganz ähnliche Frage gestellt. Wenn noch etwas unklar ist, kannst du dich natürlich trotzdem immer gerne melden.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Julia 12. Dezember 2018 um 07:39

Vielen Dank für deine Antworten. Ich hab die alte leider nicht sehen können, deshalb hatte ich dir noch mal geschrieben. Jetzt ist alles geklärt. Vielen Dank!

Antworten

Alex 13. Dezember 2018 um 16:02

Sehr gerne :-).
… Kein Problem. Doppelt hält besser.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Kirsten 11. Dezember 2018 um 17:59

Hallo Alex, ich möchte mir gerne eine Kamera zulegen. Festgelegt hatte ich mich eigentlich schon auf die Spiegelreflexkamera Canon 77D. Die habe ich im Urlaub auf der Aida in Norwegen getestet und war begeistert. Bisher hatte ich eine Brigde-Kamera und habe mich immer gewundert, dass die Aufnahmen nie richtig scharf waren. Jetzt weiß ich warum. Von einer Freundin wurde ich nun auf eine Systemkamera aufmerksam gemacht und bin auf diesen Chat gestossen. Jetzt bin ich hin und her gerissen, für was ich mich entscheiden soll. Ich hoffe du kannst mir etwas helfen.
Meine erste Frage: Warum haben Systemkameras keinen eingebauten Blitz?
Hier meine Wünsche an die neue Kamera:
Die Kamera soll einen Bildstabilisator haben, eine APS-C Sensor und einen eingebauten Blitz. Die Preisvorstellung liegt so ca. bei 800 – 900 €. Ich möchte überwiegend Landschaftsaufnahmen und Portraits fotografieren.
Im Vorraus vielen Dank für deine Bemühungen.

Antworten

Alex 13. Dezember 2018 um 16:01

Hallo Kirsten,
ich kann deine Sorgen gut verstehen. Am Anfang hört sich das alles extrem verwirrend an und man hat überhaupt keinen Überblick mehr. Ich habe bereits einen ausführlichen Artikel über Spiegelreflexkameras und Systemkameras geschrieben, in dem ich alle Vor- und Nachteile vergleiche. Die kurze Zusammenfassung: Aus meiner Sicht sind Systemkameras für 95% der Einsteiger-Fotografen die bessere Wahl.
Wie auch immer… Was ist nun meine Empfehlung für dich?
Aus meiner Sicht wirst du am meisten Freude haben mit der Sony Alpha 6000* (~515€) + 50mm F1.8 Portraitobjektiv* (~285€) = ~800€.
Wenn du bereit bist so viel Geld auszugeben solltest du etwas mehr Geld in ein besseres Objektiv investieren. Aus meiner Sicht ist der größte Fehler von Einsteigerfotografen beim Kamerakauf, dass sie zu viel Geld für die Kamera und zu wenig für das Objektiv ausgeben. Mit dem Portraitobjektiv kannst du deutlich schönere Portraits zaubern als mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv, da du mehr Hintergrundunschärfe erhälst. Außerdem ist es etwas schärfer. Das mitgelieferte Kit-Objektiv wäre dann besser für das Fotografieren von Landschaften geeignet.
Wenn du diese Kombination kaufst hast du ebenfalls einen Bildstabilisator, da in beiden Objektiven ein Stabilisator integriert ist. Einen APS-C Sensor hat die Kamera ebenfalls. Mehr darüber kannst du in meinem Sony Alpha 6000 Test erfahren.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen :-).
Bei weiteren Fragen kannst du dich natürlich immer gerne melden.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Flo 13. Dezember 2018 um 00:28

Hallo Alex,
erst Mal großes Lob für deine Seite! Du fasst das Wichtigste wirklich verständlich zusammen und lieferst für dein Alter schon enorme Fachkompetenz 🙂 Weiter so!

Daher hoffe ich auf einen Rat von dir. Ich möchte demnächst aufrüsten und kann mich momentan nicht zwischen der Lumix DC-G9 und der Fujifilm X-T3 entscheiden. Mein Arbeitsfeld ist mittlerweile relativ vielseitig (Landschaft, Sport, Porträt, Lightpainting) und ich brauche eine verlässliche und vielseitige Kamera. Beide Kameras liefern überzeugende Argumente. Hast du die Modelle mal getestet? Was mir Sorgen bereitet, ist der fehlende 5-Achsen Bildstabilisator in der Fujifilm. Denkst du der wirkt sich sehr stark aus? Und würdest du mir eher zu Micro Four Thirds der Lumix oder dem APS-C Sensor der Fujifilm raten? Auf was könnte ich noch achten?

Würde mich über jeden Tipp freuen. Danke schon mal 🙂 Beste Grüße

Antworten

Alex 13. Dezember 2018 um 16:16

Hallo Flo,

danke für dein großes Lob. Das motiviert mich täglich an der Seite weiterzuarbeiten!

Puh da hast du natürlich hohe Ansprüche. Ich persönlich konnte noch keins der beiden Modelle testen. Aus eigener Erfahrung würde ich mir aber zumindest über den fehlenden Bildstabilisator keine Gedanken machen, da die meisten Fuji Objektive bildstabilisiert sind. Der größere Sensor der Fujifilm wird dir jedoch ziemlich sicher ein besseres Rauschverhalten und einen größeren Dynamikumfang geben. Wenn englische Tests für dich kein Problem sind, würde ich dir die Berichte von dpreview empfehlen, die extrem gute Kameratests machen (und nicht umsonst die größte englischsprachige Kamera-Seite sind). Hier findest du den Fujifilm X-T3 und den Panasonic G9 Test.

Der wichtigste Entscheidungsfaktor für dich sollte aus meiner Sicht die Auswahl an Objektiven sein. Für beide Systeme gibt es sehr gute Optiken, welche Modelle aber zu dir besser passen kannst aber nur du am besten entscheiden. Eine Übersicht der besten MFT Objektive findest du ebenfalls auf meinem Blog. (Über die besten Fujifilm-Objektive werde ich ebenfalls bald schreiben.)

Für welches Modell würde ich mich entscheiden?

Ganz klar für die Fujifilm X-T3. Zum einen bin ich vom Handling und dem Design der Fuji Modelle sehr begeistert. Außerdem überzeugt mich das Angebot an Objektiven besser, sie hat wahrscheinlich eine etwas bessere Bildqualität und so wie ich das gelesen habe ebenfalls einen besseren Autofokus. Außerdem würde ich mir überlegen, ob die X-T2 nicht auch ausreicht.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen :-). Bei weiteren Fragen kannst du dich natürlich sehr gerne melden!

Viele Grüße
Alex

P.S.: Wenn du deine Kamera auf Amazon kaufen willst, kannst du gerne über einen meiner Links zuschlagen. (Damit unterstützt du meine Seite, für dich kostet es jedoch nicht mehr.)
G9 auf Amazon* | X-T3 auf Amazon*

Antworten

Markus 20. Dezember 2018 um 16:41

Hallo Alex,

Ich hatte kürzlich hier schon etwas gefragt, dass hat wohl das Internet verschluckt. Kann vorkommen.

Daher zunächst nochmals ein riesengroßes Lob zu deiner Seite.

Ich habe mir mal Berichte zur Leica V-lux 114,bzw. Baugleich die LUMIX FZ1000 angeschaut.
Kannst Du dazu eventuell etwas sagen?
Wie schätzt Du diese Kamera ein?

Dann noch zur Sony alpha 6000, die Akkus können nicht in der Kamera via USB/Powerbank geladen werden? Kann das sein?
Du hast so viele Akkus, daher die Frage.

Liebe Grüße von der Alb in den Schwarzwald.

Antworten

Alex 23. Dezember 2018 um 15:40

Hi Markus,
ich hatte dir eigentlich schon vor ein paar Tagen geantwortet. Leider ist es glaube ich so, dass du keine Email erhälst, wenn ich deinem Kommentar geantwortet habe.
Bei meinem Blogbeitrag über Einsteigersystemkameras müsstest du meine Antwort sehen können 🙂

Puh ich kenne mich mit Leicas überhaupt nicht aus. Ich weiß nur, dass es da draußen einige Enthusiasten gibt, die gerne den 5-Fachen Preis für eine Kamera zahlen, die eigentlich nicht mehr kann als die Konkurrenz. Aber um ehrlich zu sein hatte ich noch nie eine in der Hand. Meine Empfehlung an dich ist aber davon abzusehen, da Leica Kameras nicht unbedingt für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt sind ;-).

Genau. Die Sony Alpha 6000 kannst du (wie viele DSLMs mittlerweile) mit einem ganz normalen Micro USB Kabel aufladen. Ja ich hatte mir mal einen ganzen Schwung Akkus geholt, da ich mit der Sony Alpha 6000 auch schon einige Hochzeiten fotografiert habe. Da wäre es ziemlich ungünstig die Kamera zwischendurch anzustöpseln 🙂

Viele Grüße aus Staufen im Breisgau!
Alex

Antworten

Lena 23. Dezember 2018 um 15:02

Hi,
Ich würde mir gerne nächstes Jahr eine neue Kamera zulegen, weiß aber noch nicht genau, wie viel ich ausgeben sollte/will 😀 wahrscheinlich irgendwas zwischen 350 und 500€. Am liebsten weniger, ist ja klar. Meine letzte Kamera war eine Kompaktkamera von Panasonic, die Lumix TZ31. Die ist von 2012, funktioniert zwar noch weitestgehend, aber ich hätte gerne eine bessere Bildqualität. Im Laufe der Jahre hat sich ja einiges geändert. Deinen Bericht zur Sony A6000 hab ich mir schon durchgelesen und sie lacht mich momentan auch echt an. Aber – denkst du, dass ich auch in 3-5 Jahren noch gutes Zubehör dafür finden werde? Ich möchte sie nämlich wenn, dann auch wieder so lange wie möglich verwenden. Wichtig ist mir die Kompaktheit, da ich sie auch zum Reisen mitnehmen möchte.

Antworten

Alex 23. Dezember 2018 um 15:47

Hi Lena,

super dass du schon weißt wie viel du ausgeben willst!

Die Sony Alpha 6000 wäre aus meiner Sicht dafür super. Über die Zukunft brauchst du dir aus meiner Sicht keine Gedanken machen, da Sony auf dem Systemkamera Markt der Platzhirsch ist und mit Modellen wie der Sony Alpha 9 oder Sony Alpha 7 Mark III zeigt, dass sie auch in Zukunft der Kamerahersteller für alle Fotografen sein wollen. Vielleicht hast du auch schon meinen Blogbeitrag über die verschiedenen Objektive für die Sony Alpha 6000 gesehen. Dort siehst du, dass es mittlerweile einige sehr gute Wechseloptiken gibt.

Und wie du schon in meinem Test gelesen hast bin ich selbst sehr zufrieden mit der Kamera und denke, dass sie Fotografen zurzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ich habe sie mittlerweile seit mehr als 3 Jahren und neben mehreren Urlauben auch schon einige Hochzeiten und andere Events mit ihr Fotografiert und sie hat mich nie im Stich gelassen 🙂

Viele Grüße und frohe Weihnachten!
Alex

Antworten

Lena 24. Dezember 2018 um 23:24

Dankeschön für deine ehrliche Antwort. Dann bleibt die Sony Mal in meiner engeren Auswahl. Ich lese mir mal noch ein paar weitere Tests durch, auch die Berichte von dir über die Wechselobjektive 😊 finde deinen Blog bzw. Deine Berichte übrigens super! Dir auch schöne Weihnachten.

Antworten

Alex 27. Dezember 2018 um 16:21

Alles klar.
Danke, freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte.
Einen guten Rutsch und wenn du Fragen hast gerne her damit!

Antworten

Frank 31. Dezember 2018 um 00:16

Hi Alex,

ich suche eine Kamera hauptsächlich für Video Aufnahmen. Die Aufnahmen finden innen bei schlechten Lichtverhältnissen statt. Es geht um Bandaufnahmen im Proberaum. Da ich selbst vor der Kamera stehe, sollte es die Möglichkeit geben die Kamera am besten mit Smartphone fern zu steuern. Ich muß also auf dem Telefon sehen was ich filme und evtl. Start der Aufnahme auslösen. Ein Klinkenanschluß für Mikrofon wäre gut, muß aber nicht unbedingt sein da wir den Ton recht professionell auch anderweitig aufnehmen können. Die Kamera steht natürlich dann meist auf einem Stativ. Der Preis sollte 400-500€ nicht überschreiten damit noch was für evtl. Objektive übrig ist. Falls du noch einen guten Tip für ein passendes Objektiv hast, gern.

Danke schon mal
Frank

Antworten

Alex 7. Januar 2019 um 14:07

Hi Frank,
in diesem Preissegment empfehle ich in der Regel Modelle von Panasonic.
Aus meiner Sicht bietet dir die Panasonic G70* das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Denkst du die passt gut zu euren Ansprüchen?
In Kombination mit einem offenblendigen Festbrennweite solltet ihr für Innenaufnahmen ziemlich gut ausgestattet sein.
In diesem Artikel gehe ich etwas detaillierter auf die besten Micro Four Thirds Objektive ein.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Frank Piesche 27. Januar 2019 um 18:37

Hi Alex danke für den Tip, war allerdings etwas beschäftigt und hab es heute erst gelesen. Ich hatte mir die GX80 ausgesucht welche für mich das beste Preis Leistungsverhältnis bietet und das ein oder andere Feature mehr hat. z.B. Bildstabilisator.
Jetzt brauche ich noch ein passendes Objektiv. Hatte aus deiner Empfehlung dieses „Olympus M.ZUIKO DIGITAL 25mm 1:1.8 Objektiv schwarz“ heraus gesucht. Oder lieber das Panasonic?

g. Frank

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:27

Hi Frank,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Damaris 5. Januar 2019 um 20:12

Hallo Alex,
ich möchte mir für mein anstehendes Auslandsjahr ein gute Kamera zulegen und ziehe hierfür die Sony Alpha 6000 in Betracht. Ich möchte jedoch nicht so viel mit mir rumschleppen und möchte daher keine Wechselobjetive mit auf Reisen nehmen. Jedoch fotografiere ich gerne und würde mir dann später evtl. passende Objetive dazu kaufen.
Ich frage mich jetzt ob das Kit-Objektiv wohl ausreichend ist oder ob ich doch besser zu einer Kompaktkamera wie der Canon PowerShot G7 X Mark II greifen sollte auch wenn ich dann weniger Möglichkeiten habe.
Danke schon mal und liebe Grüße Damaris

Antworten

Alex 7. Januar 2019 um 14:28

Hallo Damaris,
das kommt ganz darauf an was du mit dem Objektiv fotografieren willst und was dein Budget ist.
In deinem Fall willst du wahrscheinlich eine Kamera mit einem Allrounder-Objektiv haben, das du in vielen unterschiedlichen Situationen benutzen kannst.
Im Preissegment unter 400 oder 500€ empfehle ich in der Regel eine Bridgekamera.
Wenn du bereit bist ca. 900€ auszugeben, würde ich dir eine Systemkamera in Kombination mit einem Reisezoom empfehlen.
In diesem Fall bietet dir die Sony Alpha 6000* und das 18-105mm F4.0* das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hoffentlich hilft dir das ein wenig weiter 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Damaris 8. Januar 2019 um 21:23

Vielen Dank für den Tipp! Welche Bridgekamera kannst du empfehlen?

Antworten

Alex 10. Januar 2019 um 14:00

Hi Damaris,
sehr gerne 🙂
Im ähnlichen Preissegment kann ich dir die Sony RX10* empfehlen. Lass dich nicht von dem etwas geringeren Zoom-Umfang abschrecken. Die RX10 hat einen deutlich größeren Sensor und deshalb eine bessere Bildqualität als die meisten anderen Modelle. Aus meiner Sicht bietet dir die Kamera einen Zoom-Umfang der groß genug ist.

Meine zweite Wahl wäre dieses Modell von Panasonic*. Es ist etwas günstiger und bietet dir eine etwas größere Reichweite. Jedoch ist die Bildqualität dieses Modells nicht ganz auf einem Niveau mit der Sony.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Damaris 10. Januar 2019 um 21:38

Super, vielen lieben Dank!

Alex 11. Januar 2019 um 12:31

Sehr gerne 🙂
Wenn du noch Fragen hast kannst du dich gerne melden.


Kira 7. Januar 2019 um 19:44

Hallo Alex,

super, dass du dich auch um individuelle Anliegen kümmerst! Ich hoffe, meine Frage ist nicht zu komplex. Ich möchte mir zeitnah meine erste „gute“ Kamera kaufen. Welches Modell soll ich nehmen?

Ich werde hauptsächlich Landschafts-, Gebäude- und vielleicht Tier-Aufnahmen machen, Videos so gut wie gar nicht. Mein Preislimit liegt bei ca. 1200€ inkl. eines Objektivs. Was würdest du mir raten?

Vielleicht etwas konkreter: Mir wurden in Fotoläden die Fuji XT100 und die Sony alpha 6000 empfohlen. Aber auch die alpha 7 und 7 II wurden angesprochen. Die alpha 6000 scheint eine sehr gute Kamera zu sein mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis, dir gefällt sie ja offenbar auch. Ich frage mich aber, ob ich mit meinem ja etwas über dem Preis der alpha 6000 liegenden Budget noch etwas Besseres bekommen könnte (wie z.B. die alpha 7 oder 7II !!!???) oder ob sich das eher nicht lohnt, weil ich für eine wirklich bessere Bildqualität noch deutlich mehr Geld ausgeben müsste? Die genannten Sony-Modelle sind alle schon ein paar Jahre alt, während die Fuji XT100 2018 herausgekommen ist. Wie groß ist dadurch ihr Vorteil? Ich plane natürlich schon, die Kamera einige Jahre lang zu nutzen, würde ich diesen „Altersunterschied“ also irgendwann merken?

Ich hoffe, das sprengt nicht komplett den Rahmen und bedanke mich schon jetzt sehr für deine Antwort!
Liebe Grüße, Kira
PS: Auch von mir ein riesengroßes Lob für deine Seite, ich hatte viele Aha-Effekte 😉

Antworten

Kira 8. Januar 2019 um 23:00

Hallo nochmal,

bitte entschuldige, dass ich dich gar nicht erst antworten lasse 😀
Zu meinen Überlegungen ist jetzt noch die Fujifilm X-T20 hinzugekommen, wo würdest du die zwischen „meinen“ anderen Modellen einordnen? Lohnt es sich, lieber die als die Sony alpha 6000 zu kaufen?

Danke!!

Antworten

Alex 10. Januar 2019 um 14:04

Hi Kira,

danke für dein Lob!

Unter dem Mittelklasse-Systemkamera-Beitrag hatte ich dir bereits geantwortet. Lustigerweise bin ich dort ebenfalls schon auf die X-T20 eingegangen.
Wie du noch Fragen hast kannst du dich natürlich gerne melden 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Kira 10. Januar 2019 um 19:11

Hallo Alex,

oh nein, bitte entschuldige den „Spam“!! Meine Kommentare vor dem hier sind nie auf der Seite erschienen, da hatte ich es dann mehrmals versucht und im Nachhinein wurden wohl doch alle angezeigt. Sorry!!!

Ohne deine Antwort also gelesen zu haben, habe ich mir heute tatsächlich die Fujifilm X-T20 gekauft 😀 In deinem Test zu dieser Kamera ist sie ja auch sehr gut abgeschnitten. Aber ich bin sehr froh und erleichtert, dass du mir das auch empfohlen hättest!

Nun freue ich mich darauf, mich mit meiner neuen Kamera zu beschäftigen.
Vielen Dank für deine großartige Hilfe und liebe Grüße,
Kira

Antworten

Alex 11. Januar 2019 um 12:33

Hi Kira,

gar kein Problem. Kann ich gut verstehen. DU bist nicht die erste.
Um keine Spam-Kommentare auf der Seite zu haben will ich erst jeden Kommentar selbst bestätigen.
Leider habe ich noch keine Funktion gefunden das in einer kleinen Textbox für fleißige Kommentatoren wie dich einzublenden.

Viel Spaß mit der X-T20!

Wenn du noch Fragen hast kannst du dich natürlich immer gerne melden.

Viele Grüße
Alex


Ulrike 21. Januar 2019 um 16:41

Hallo Alex,
geniale Übersicht, vielen Dank!
Ich habe vielleicht übersehen, auf jeden Fall nicht richtig verstanden: wie schlimm ist es eigentlich, daß der Bildstabilisator bei der Alpha 6000 in den Objektiven ist? Oder ist das nur dann doof, wenn ich Objektive ohne OSS davor schraube?
Wenn Du als Amateur vor allem in Urlauben die eigene Familie (bewegt sich schnell…) und Architekturmotive (ich mag gerne Verfall…) fotografieren würdest und so wie ich gerne EIN Objektiv hättest (ich weiß, daß ich nicht wechsle), würdest Du dann zum 55-200 greifen oder doch in ein 70-200 investieren?
Vielen lieben Dank aus Karlsruhe von
Ulrike

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:33

Hi Ulrike,
danke! Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂
Das ist überhaupt nicht schlimm. Selbst wenn kein Bildstabilisator verbaut ist, lässt sich damit gut leben. Du musst nur eine etwas kürzere Belichtugnszeit wählen, damit die Bilder nicht verwackeln.
Puh… zu keinem von beidem um ehrlich zu sein. Wenn du Architektur fotografieren willst, brauchst du in der Regel auch etwas weiteinkel. Deshalb wäre das 18-105, das 18-135 oder das 18-200 meine erste (zweite und dritte) Wahl. Ich selbst habe das 70-200 und bin damit sehr zufrieden. Man sieht die optischen Unterschiede wirklich sehr stark. Aber ich kann mir schwer vorstellen, dass du mit einem Tele-Zoom in der Architekturfotografie langfristig Spaß haben wirst.
Aber vielleicht irre ich mich ja auch und du weißt genau, warum du diese Brennweite gewählt hast 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Solino 4. Februar 2019 um 16:11

Tolle Seite. Ich überlege ob ich mir eine Sony Alpha 6000 kaufe und mit meinen 3 Canon EF-S Objektiven nutze. Um das zu ermöglichen gibt es entsprechende Objektiv-Adapter von EF-S auf E-Mount. Macht das Sinn (zumindest für den Anfang) oder ist das nicht empfehlenswert? Wenn ja, welche Adapter wären empfehlenswert?

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:30

Hi Solino,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Sebastian 7. Februar 2019 um 15:18

Hallo Alex,

ich bin am überlegen, mir eine Systemkamera zuzulegen. In der Auswahl stehen die Sony Alpha 6000 und die Canon M50. Welche kannst du mir hierfür empfehlen? Ich werde mehr Landschaften und Portraits fotografieren. Budget liegt bei ca. 1000€. Ich tendiere aktuell eher zur Sony A6000, jedoch frage ich mich, wie die Sony noch mit der Canon mithalten kann bzgl. der Technik? Schließlich ist die Sony schon 4 Jahre älter. Vor kurzem bin ich dann auch noch auf die Sony Alpha 7 gestoßen, war im Angebot für 900€ inkl. Objektiv. Was hältst du hiervon?

Vielen Dank schon mal für deine Antwort.

Gruß Sebastian

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 19:00

Hi Sebastian,
was die Technik angeht ist die Alpha 6000 für ihren Preis immer noch Top. Sie hat eine gleich gute Bildqualität wie die M50 und der Autofokus ist wahrscheinlich sogar etwas flinker. Dafür musst du jedoch auf einen 4K-Modus und einen Touchscreen verzichten. Für mich als Fotograf ist das nicht schlimm. Aber du legst ja vielleicht Wert drauf.
Bei der Alpha 7 der ersten Generation musst du beachten, dass die Objektive etwas teurer sind. Wie sie ansonsten performt kann ich dir leider nicht sagen, da ich sie noch nie selbst in den Händen gehalten habe. Wenn Englisch für dich kein Problem ist, kann ich dir das Review von DPReview ans Herz legen 🙂
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Flo 12. Februar 2019 um 12:46

Hallo Alex,

ich überlege momentan zwischen der Sony a6000 und a6300. Der wichtigste Vorteil der a6300 ist in meinen Augen der Staub- und Spritzwasserschutz. Wie ist da Deine Erfahrung mit der a6000 auf Reisen? Wird der Schutz des neueren Modells benötigt oder überlebt auch die a6000 eventuell mal einen kleinen Nieselregen und ein bisschen Staub im Rucksack gut?

Danke & liebe Grüße
Flo

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:45

Hi Flo,
ich hab die A6000 wirklich schon überall mit dabei gehabt. Drei Monate in Südafrika. Bei mehreren Mountainbike-Rennen, bei denen es teilweise auch genieselt hat. Und sie hat schon einiges überlebt. Von meiner Seite kann ich dir also sagen, dass sie schon ziemlich robust ist. Im strömenden Regen zu fotografieren würde ich aber trotzdem nur ungern.
Meine Empfehlung, wenn du nicht auf die Wetterfestigkeit und den Stabi angewiesen bist: Lieber das gesparte Geld in ein Objektiv investieren. Das bringt dich deutlich weiter 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Flo 15. Februar 2019 um 12:48

Hi Alex,

lieben Dank für Deinen Tipp! So werde ich es wohl auch machen. (: Hast Du auch noch einen Tipp für eine geeignete Festbrennweite? Ich hätte gerne ein lichtstarkes Objektiv im Bereich so etwa zwischen 24 und 30mm und, klar, möglichst klein. Ich weiß, ich verlange viel, vielleicht zu viel. Ich habe gerade das Sony 28 f2 im Blick, auch falls ich mal auf die A7 upgraden möchte, hätte aber eigentlich lieber ein Objektiv ohne focus-by-wire…
Hast Du da einen Geheimtipp?

Danke & liebe Grüße
Flo

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:13

Hi Flo,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Tim 13. Februar 2019 um 11:09

Hallo Alex,

erstmal ein großes Lob für deine Arbeit hier auf dieser Seite. Dies hat mir die Welt des Fotografieren’s auf jeden Fall weiter gebracht.

Auch die Infos bei den Speicherkarten, die man auch in anderen Bereichen einsetzten kann, wusste ich bis jetzt nicht. Das es dort so enorme unterschiede gibt.

Aufmerksam auf deine Seite bin ich geworden, als ich über Google nach einen Test einer Alpha 6000 war. Und muss sagen der Test ist voll bestanden.
Nun habe ich heute ein Angebot bei Saturn gesehen, https://www.saturn.de/de/product/_sony-alpha-6000-kit-2050891.html
Nun wollte ich fragen ob es dazu eher eine Empfehlung gibt oder ob ich auf ein andere Kit/Set wechseln soll.
Ich selbst habe mit dem Fotografieren bis jetzt noch nicht arg viel am Hut. Aktuell zählt eine alte Canon Ixus 50 zu meinem eigen. Und halt das Smartphone. Da ich aber ende des Jahres eine Reise nach Amerika plane, wollte ich mir eine neue Kamera zulegen. Zum einen um diese Reise festzuhalten und zum anderen um für die nächsten Jahre gut gerüstet zu sein.

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:41

Hi Tim,
freut mich wirklich sehr!! Dankeschön für dein Lob 🙂
Für 700 Euro ist die Kombi wirklich sehr gut. Damit kannst du super herumexperimentieren und in die Welt der Fotografie eintauchen.
Meinen wichtigsten Tipp für Einsteiger-Fotografen ist dir dann sicherlich auch schon auf meinem Blog begegnet: Das Objektiv ist wichtiger als die Kamera.
Die Sony A6000 kann in Sachen Bildqualität immer noch mit der A6300 oder A6500 mithalten. Wenn du jetzt (oder in ein paar Monaten) also noch ein bisschen Geld auf der Seite hast, investiere das lieber in ein Objektiv. Vorausgesetzt du bist immer noch so gepackt von der Fotografie.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Felix 14. Februar 2019 um 09:46

Hi Alex,
ich bin bei meinen Recherchen auf deine sehr ausführlichen Artikel gestoßen. Ich reise sehr viel und unterwegs mache ich gerne Skyline Fotografie (große Entfernung) oder Architekturaufnahmen in der Stadt (Distanzen hier 50-200m würde ich schätzen), beides auch gerne bei Dämmerung oder in der Nacht um beleuchtete Highlights wie Hongkong oder Singapur einzufangen. (Wenn die Möglichkeiten da wäre evtl auch einmal Portrait Aufnahmen in der Zukunft.) Eine DSLR fällt aufgrund von Große und Gewicht raus da ich nur mit Handgepäck unterwegs bin. Bei meinen Suchen bin ich dann auf die Sony Alpha 6xxx Serie gestoßen und liebäugle nun mit ihr.
Nun zu meiner Frage, leider kann ich mich nicht recht entscheiden welche es werden soll (6000, 6300, 6400, 6500). Was Fotografie mit einer Kamera angeht bin ich nahezu ein Neuling, ich habe mich zwar schon des öfteren und seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt und hatte auch leihweise schon DSLR´s mittlerer und höherer Preisklasse in betrieb, aber bisher waren ausschließlich das iPhone7 und Lightroom die Mittel meiner Wahl.
Momentan gibt es ein interessantes Angebot bei Saturn für die 6000 inkl 16-50 und 50-210 plus Zubehör für 699, oder sollte ich lieber in eine 6300 oder 6400 investieren um Zukunftssicher und für weitere Entwicklung meiner Fähigkeiten Spielraum zu haben. Da es mir ausschließlich ums fotografieren geht sind die 4K Videofunktionen für mich irrelevant, jedoch möchte ich das Bestmögliche Bildergebnis erzielen können (und natürlich wenn möglich zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis). Eine Anschaffung vieler verschiedener Objektive ist vorerst nicht geplant, aktuell möchte ich 1 oder 2 Modelle anschaffen welche auf mein Anforderungsprofil beim Reisen passen.
PS Welches wäre deine Objektiv Empfehlung für mein Anforderungsprofil, wenn es ein einziges Reiseobjektiv sein soll?

Beste Grüße und Vielen Dank
Felix

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:38

Hi Felix,
meine Empfehlung für dich ist die Alpha 6000. In Sachen Bildqualität bieten dir die neueren Modelle kaum oder gar keine Vorteile. Viel viel wichtiger ist jedoch, was für ein Glas du auf deiner Kamera vorne drauf hast! Für den Einstieg ist das Angebot bei Saturn optimal für dich. Für eine Reise bist du dann – zumindest was Millimeter angeht – optimal ausgestattet. Klar, ab und zu müsstest du das Objektiv wechseln. Von einem der 18-200 Reisezooms rate ich dir aber eher ab.
Mehr über die unterschiedlichen Objektive kannst du in meinem ausführlichen Sony Alpha 6000 Objektiv-Guide erfahren.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Romeo 17. Februar 2019 um 17:06

Hallo Alex,
erst einmal Top Daumen hoch für die informative Seite. Bin Anfänger und habe mir die Panasonic G81 mit Reisezoom 14-140mm zugelegt. Nun überlege ich, welches Weitwinkel für mich optimal wäre. Insbesondere Landschaftsfotografie, bisschen Architektur (besonders bei Nacht) und evtl. available light fotografie sind die Themen, die mich besonders reizen. Du hast die Objektive sehr gut beschrieben, dennoch kann ich mich nicht richtig entscheiden.
Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8 Pro finde eigentlich gut, aber sehr teuer….Weiß nicht, ob sich das lohnt…
Panasonic Lumix G Vario F4.0/7-14mm oder
Panasonic LEICA DG-Objektiv Vario-Elmarit 8-18 mm F2.8-4.0 ASPH
oder am Besten eine Festbrennweite für meine Landschaftsaufnahmen?
Für die Schärfentiefe benötigt man auch nicht so sehr lichtstärkere Objektive, oder? Über einen Rat würde ich mich freuen….
VG
Romeo

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:14

Hi Romeo,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Frederik Wild 26. Februar 2019 um 12:51

Also ich muss sagen ich bin auch von deiner Seite begeistert.
und wie du an den Fragen und Lob siehst is das nicht nur meine Meinung.
Doch auch ich habe eine frage?
meine Frau reist sehr viel(Australien, Neuseeland, Namibia, Kenia, Peru und Usa) in den letzten 2 Jahren.
Bis jetzt war sie mit der Sony SLT A37 sehr glücklich doch auch die ist in die Jahre gekommen.
Wäre die Alpha 6000 oder deren Geschwister ein Schritt nach vorne oder schenkt sich es nicht so viel.
irritiert hat mich beim Vergleich der Bildstabiliesierung Slt A37 vorhanden A6000 nicht.
ich danke schon mal im voraus.

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:15

Hi Frederik,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Nicc_M 26. Februar 2019 um 21:07

Hi Alex,

ich finde deine Seite super und habe sie auch als Lesezeichen abgespeichert. Du hast mir vor längerer Zeit mal sehr gut bei der Wahl meiner neuen Systemkamera geholfen. Entschieden habe ich mich damals für die die Sony Alpha 6500.

Nun ich ein Problem. Vielleicht kannst du mir helfen?

Ich versuche seit 2 Tagen ein Foto zu schießen, das komplett scharf ist.

Wenn ich fokussiere, dann werden die Stellen auf die fokussiert wird mit grünen Feldern angezeigt. Nie ist der ganze Bildschirm bedeckt. Immer nur ein kleiner Teil.

Wie kann ich es hinbekommen, dass die Kamera auf das gesamt Bild scharf stellt? Großer Blendenwert, kleine Blende weiß ich. Aber es will einfach nicht klappen. Ich habe schon so viel mit den Blenden, der Zeit, dem Iso-Wert und, und, und rumprobiert.

Was mache ich falsch?

Vielleicht kannst du mir noch einen Tipp geben?

Danke und sonnige Grüße aus Hamburg
Nicole

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:15

Hi Nicole,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Viola 1. März 2019 um 19:52

Hi Alex, tolle Seite, danke für Deine ausführlichen Erklärungen.
Ich bin kompletter Fotoanfänger und suche eine Kamera, mit der ich meine Kinder (Portraits und Alltagsbilder) und Landschaften fotografieren kann. Das ein oder andere Video von den Kids würde ich auch gerne machen, hier brauche ich aber keine super Qualität.
Ich bin durch Freunde auf die Sony Alpha 6000 gestossen. Macht die für mich Sinn oder würdest Du was anderes empfehlen?
Und welches objektiv passt am besten zu meinem Vorhaben? Kann ich alles mit einem Objektiv verbinden oder brauche ich verschiedene?
Danke vorab 😊
Viele Grüße
Viola

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:16

Hi Viola,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Ferdinand 20. März 2019 um 04:51

Hi Alex,
ich bin auch derzeit auf der Suche nach einer neuen Kamera.
Auf deinem Review beschreibst du, dass die Sony a6000 auch 2018 empfehlenswert ist. Denkst du 2019 genau so darüber?
Meinst du, dass diese teuren Objektive auch noch in Jahren auf andere Bodys passen? Und ein Upgrade in den Amatuer/Profibereich fubktioniert, ohne viel Geld dabei „liegen zu lassen“?
Ich mache viele Potrais und Bilder von Landschaften und Gebäuden, viel gegen Abends. In Zukunft werde ich auch einige Bilder auf (Studenten)-Partys machen, bei denen das Licht knapp ist.
Bin derzeit noch am grübeln, die a6000/(oder die a6300) als Body mit dem von dir vorgestellten Objektiv Sony SEL-35F18 fürs Erste zu holen, und danach von Zeit zu Zeit andere dazu zu kaufen. Oder meinst du, das Kit wäre anfangs zum reinkommen besser geeignet?

Eine letzte Frage noch? Was hälst du von dem Sigma 30mm F1,4 DC DN oder lohnt sich da doch eher der Aufpreis fürs Sony SEL-35F18

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:34

Hi Ferdinand,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Nicole 24. März 2019 um 00:34

hi alex,

du hast mir letztes jahr bei der auswahl der richtigen systemkamera geholfen. vielleicht kannst du mir nochmal helfen?

ich habe die sony alpha 6500 und folgende objektive: das zeiss 16-70 mm, f4 und sony 50 mm f1,8. nun überlege ich mir ein neues objektiv zu können. ich habe mir zig vergleich, produktvideos etc. angesehen und bin jetzt eigentlich noch unentschlossener als vorher 😉

ich schwanke zwischen dem sony 100 mm, f2.8 und dem nagelneuen sony 135 mm, f1.6. diese haben einen unterschied von 35 mm. mach das „viel“ aus?

es gibt jetzt nichts bestimmtes was ich damit fotografieren möchte. vielleicht menschen/portraits nicht direkt vor der nase. aber auch landschaft und gebäude. also alles 🙂

zu welchem würdest du mir raten?

sonnige grüße aus hamburg
nicole m.

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:39

Hi

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Max 17. April 2019 um 13:21

Hi Alex,
erstmal ein großes Lob zu deiner Homepage – gerne surfe ich hier rum und lese mir deine Artikel zu den verschiedenen Themen etc. durch! Danke für deine Mühe!
Gibt es die Möglichkeit, deine eigenen Fotografien irgendwo zu begutachten? Hast du z.B. einen Instagram Account oder bist du auf einer der großen Foto-Communities unterwegs? Ich würde nämlich echt gerne mal deine Bilder sehen 🙂
Viele Grüße,
Max

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:13

Hi Max,

danke für dein Lob :)! Freut ich immer wieder, wenn ich anderen Fotografen weiterhelfen kann.
Ich habe einen Instagram-Account. Kannst gerne vorbei schauen. Habe dort aber schon länger nix mehr gepostet.

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Paul 25. Mai 2019 um 08:23

Hallo,
etwas zu Lumix G70 und Sony in APS-C Bereich.
Panasonic DMC GX80 380 € ist kleiner und hat einen Fünf-Achsen-Bildstabilisator.
Darum ist die Panasonic Lumix G70 die viel schlechtere Wahl.
Die Sony A 6000 ist von Preis – Leistung ein Schlusslicht keine sinnvolle Ausstattung z.B. elektronischer Verschluss – lautloses fotografieren u.s.w. GX80 hat einen etwas kleineren Sensor wie die A600 aber das fehlt nach meinen Test nicht so ausschlaggebend. Mehr zu GX80 unter http://hornisgrinde.eu + Ein paar Informationen über mich. Die Sony im APS-C Bereich finde ich sehr sehr überbewertet, viel Werbung für ein teures Produkt. Wenn APS-C Sensor dann, Fujifilm die Farbwiedergabe in JPG Bereich ist ein Traum.
Ein Tag testen – vergleichen und fühlen. Fujifilm hat ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung. Sony ist Plastik. Plastik fühlt sich nicht wirklich schön an …. Grüssle aus den Schwarzwald Paul.

Antworten

Alex Baetz 25. Mai 2019 um 14:49

Hi Paul,
danke für deine ausführlichen Kommentare 🙂 !

Ja … das ist immer etwas schwierig mit einer glasklaren und objektiven Einschätzung. Fotografie ist schlussendlich eine Kunst und nicht nur eine Wissenschaft.

– Zur GX80: Der Bildstabilisator ist natürlich ein großer Pluspunkt. Jedoch sind die meisten Panasonic-Objektive bereits mit einem integrierten Stabilisator ausgestattet, weshalb der Nutzen aus meiner Erfahrung nicht mehr so groß ist. Aber klar… Dual I.S. ist besser als nur einer und wenn man plant die G70 hauptsächlich mit unstabilisierten Olympus-Objektiven zu nutzen, ist das nicht ideal. Ich finde beide Cams haben ihren Scharm. Was ich an der G70 sehr schätze ist das griffigere Gehäuse mit den zahlreichen Bedienelementen.

– Zur Sony Alpha 6000: Von der Ausstattung her ist sie schon etwas veraltet. Da muss ich dir voll und ganz zustimmen. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bezug auf die Bildqualität angeht, bin ich aber immer noch begeistert von ihr. Aus meiner Erfahrung ist das zum großen Teil auf den 60% größeren APS-C-Sensor zurückzuführen, dank dem die Kamera mehr Licht einfängt.

– Zu Fujifilm: Bin ich ganz auf deiner Seite. Sowohl die Farbwiedergabe als auch die Verarbeitung ist erstklassig 🙂

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Tom 28. Mai 2019 um 14:02

Hallo!

Die Verlinkung von „Sony Alpha 7 Objektive: Die besten E-Mount-Optiken für Vollformat-Systemkameras“

führt mich zur Auflistung aller Objektive für System und Vollvormatkameras.

Ist das so richtig? Habe eher darauf gehofft einen Erfahrungsbericht lesen zu können wie beid er Sony alpha 6000.

Lg

Antworten

Alex Baetz 29. Mai 2019 um 12:44

Danke für dein Hinweis Tom 🙂
Der Artikel zu den besten Sony Alpha 7 Objektiven ist leider noch nicht ganz fertig. Er kommt aber in den nächsten Tagen online! Am besten schaust du einfach noch mal in der Woche hier vorbei (wenn du noch so viel Zeit hast). Ansonsten kann ich dir auch schon gerne vorher deine Fragen beantworten.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Anonymous 4. Juni 2019 um 16:06

Hallo Alex!

Ich fotografiere derzeit mit der Sony 7 II R & S. Bevorzugt sind meine Motive im Lowlight Bereich und der Astrofotografie.

Ich habe vor mir demnächst die Sony 7 III zu kaufen. Ich habe bereits ein Auge auf das Sony G 24mm F1.4 geworfen…

Da ich schon einige ZOOM Objektive besitze und meine Sammlung um ein paar lichtstarke Festbrennweiten erweitern möchte, hatte ich gehofft vllt in einem deiner Testberichte fündig zu werden. Mich interessieren vorallem die typischen Krankheiten die so bestimmte Objektive mit sich bringen. Sei es Schärfe, Coma etc..

Lg

Antworten

Alex Baetz 5. Juni 2019 um 06:30

Hi Tom,
sehr cool, dass du schon so professionell unterwegs bist! Einzelne Objektive habe ich bisher noch nicht getestet, in ein paar Tagen kommt jedoch ein ausführlicher Objektiv Guide zu den besten Sony Alpha 7 Objektiven raus 🙂
Hast du schon die Variante von Sigma ins Visier genommen? Vom Sigma 24mm 1.4 habe ich bisher sehr viel gutes gelesen und es kostet nur rund die Hälfte im Vergleich zu G Master von Sony.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Tom 7. Juni 2019 um 14:55

Hallo Alex!

Natürlich habe ich mir das Sigma 24mm angesehen. genauso das Äquivalent von Samyang und das Batis 25mm 2.0. Für Panoramas oder Stacking eignet sich dieser Brennweitenbereich wesentlich besser. Da ich bereits eine lichtstarke Festbrennweite bzw ein Ultraweitwinkel besitze für Single Shot Astro-Fotos, wollte ich ein Schritt weiter gehen.

Meine Kriterien für den Kauf lehnen sich an Bokeh, Schärfe/Verzerrung zum Rand, Coma, Chromatische Aberration und Lichtstärke.

Grundsätzlich sind alle Objektive lichtstark mit 1.4 und 2.0, Alle sind sehr scharf im Zentrum und weisen nur wenig chr. Aberration auf.

-Ich bin mit dem Batis nicht so ganz zufrieden, da es recht unscharf mit Offenbende am Rand ist und das Bokeh nicht so schön ist. Mit Blende 2.8 wird es besser und ist fast gleich auf mit den anderen welche nur eine Blende von 2.0 brauchen um dieselbe Schärfe zu erreichen.

-Das Sigma ist kosten technisch im Mittelfeld, aber das Coma ist im Vergleich am schlimmsten von allen 4 Objektiven. Zusätzlich ist es nicht sehr Scharf bei Offenblende zum Rand hin. Etwa ab 2.8 ist ein Abfall der Schärfe nicht mehr sichtbar.

-Das Samyang ist eine gute Alternative für den kleinen Geldbeutel. Das Objektiv ist scharf am Rand und hat wenig Coma bei Offenblende. Es ist das Größte und schwerste Objektiv auch. Es ist aber immer eine 50/50 Chance eine Montagsproduktion zu erhalten, was unterschiedliche Schärfen links und rechts resultieren. Es nervt einfach so lange zu bestellen bis mal ein gutes dabei ist. Für das Samyang 12mm habe ich 7 Anläufe gebraucht bis ein scharfes dabei war…

Das Sony G-Master ist klein, handlich, hat nur ein kleines Coma, aber etwas chr. Aberration (was aber einen interessanten Look erzeugt bei Sternen, aber auch leicht zu entfernen ist) und ist mit Offenblende sehr scharf zum Rand hin. Die Vignette bei Offenblende ist definitiv ein Thema (Aber für Nachts, naja kann man darüber Streiten) und großes Manko natürlich der Preis. Aber das ist eher weniger mein Problem ^^ Ich liebe das Bokeh und kann es kaum abwarten damit ein paar Timelapse-Aufnahmen machen zu können in Norwegen

Natürlich verhalten sich alle Objektive für andere Bereiche besser oder schlechter im Vergleich zueinander. Aber für Astrofotografie ist das bisher mein Fazit im Vergleich. Ich selber habe das Sigma und Sony G-Master Nachts getestet, das Batis und Samyang über Testberichte mir angesehen.

Da ich aber auch gerne mal tagsüber unterwegs bin, wollte ich sehen was andere da so verwenden und was sie so denken 🙂

Lg

Alex Baetz 10. Juni 2019 um 14:42

Hi Tom,
der Beitrag zu den besten Sony Alpha 7 Objektiven ist endlich fertig geworden. Hier kannst du ihn dir anschauen 🙂
https://www.sonntagmorgen.com/sony-alpha-7-objektive/
Liebe Grüße
Alex

Antworten

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