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ExpressVPN Test

ExpressVPN Test
Durchweg überzeugend, aber etwas preisintensiv.

Tarife ab:

6,67 USD

pro Monat (99,95 USD für 15 Monate, dann jährlich )
Produktkategorie
Anbieter Websitewww.expressvpn.com
Firmensitz und ServerstandortBritische Jungferninseln
Aktiv seit2009
Netflix kompatibel
Torrenting und Filesharing erlaubt
Geräteanzahl pro Account3
Deutsche Benutzeroberfläche
ProtokolleOpenVPN, TCP/UDP, SSTP, L2TP/IPsec, IKEv2, PPTP
ServerstandorteÜber 2.000 Server in 94 Ländern

Author

Im Zuge seiner ausführlichen Tests für Sonntagmorgen ist Sebastian schon zum Experten für Cloud-Speicher, Passwort-Manager und Video-Streaming geworden. Dazu passt nichts besser als die sichere Datenübertragung per VPN. Auch hier hat Sebastian für euch die besten und interessantesten Anbieter gründlich getestet. Sebastian

ExpressVPN gehört zu den besten Anbietern seiner Branche, hat aber auch seinen Preis. Von seinem exotischen Standort auf den Britischen Jungferninseln aus ermöglicht das 2009 gegründete Unternehmen eine sichere und anonyme Internetnutzung durch verschlüsselte VPN-Leitungen. Die Bedienung könnte kaum einfacher sein, die Übertragungsraten sind gut und es stehen mehr als 2.000 Server in 94 Ländern zur Verfügung.

Über einen US-Server hat im Test auch der Zugriff auf Netflix-Videos problemlos geklappt, die sonst nur für Nutzer in den USA zur Verfügung stehen. Dies ist ein wesentlicher Mehrwert eines VPN für Film- und Serienfreunde: Das Angebot ist größer und enthält mehr Neuheiten.

Nur zwei kleine Minuspunkte habe ich anzumerken: ExpressVPN geht im Vergleich zur Konkurrenz etwas mehr ins Geld und bietet keine deutschsprachige Version der Software für Mac und Windows. Wenn euch das stört, sind NordVPN und CyberGhost gute Alternativen. Unterm Strich ist ExpressVPN allerdings ein hervorragender Service und seinen gehobenen Preis wert.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

93%

"Durchweg überzeugend, aber etwas preisintensiv."

Benutzerfreundlichkeit
95%
Exzellent
Funktionen
95%
Exzellent
Geräteunterstützung
95%
Exzellent
Server-Auswahl
95%
Exzellent
Geschwindigkeit
85%
Sehr gut
Sicherheit
95%
Exzellent
Support
95%
Exzellent
Preis/Leistung
90%
Sehr gut

ExpressVPN im Test 2019: Top-VPN für hohe Ansprüche

Der 2009 gegründete Service ExpressVPN ist heute vom Markt der VPN-Anbieter nicht mehr wegzudenken. Er gehört zweifellos zu den besten seiner Branche, was Benutzerfreundlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit betrifft. Einen Überblick eurer Optionen bietet unser großer VPN-Anbieter Test 2019.

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6,67 USD pro Monat (99,95 USD für 15 Monate, dann jährlich )

Nach eigenen Angaben protokolliert ExpressVPN weder Verbindungsdaten noch Inhalte, die ihr durch den Service abruft. Sollte also ein Dieb, Hacker oder Behördenvertreter Einsicht in die internen Daten des Unternehmens bekommen, erführe derjenige nicht, welche Webseiten ihr besucht und welche Daten ihr übertragen habt.

Der Eindringling könnte lediglich feststellen, dass ihr Kunde des Anbieters seid, wenn ihr mit Kreditkarte oder PayPal bezahlt habt. In diesem Fall seid ihr über diese Verbindung identifizierbar. Wenn ihr völlig anonym bleiben wollt, könnt ihr durch eine Zahlung mit Bitcoin auch dies vermeiden.

ExpressVPN hat sein Hauptquartier auf den Britischen Jungferninseln, wo keine Verpflichtung zur Protokollierung von Daten besteht. Der Service bietet mehr als 2.000 Server in 94 Ländern an, mit denen ihr euch per VPN verbinden könnt.

Eine der wichtigsten Funktionen von VPN-Diensten ist die Umgehung von Geoblocking, um etwa auf Video-Plattformen Inhalte anschauen zu können, die in eurem Land gesperrt sind. Eine andere ist, eine anonyme Internetnutzung zu ermöglichen und eure Privatsphäre zu schützen, indem ihr eure IP-Adresse verbergt.

Ohne VPN kann euer Internet-Provider umfassend nachvollziehen, welche Webseiten ihr besucht und welche Daten ihr übertragt. Daraus entsteht ein schönes Bündel persönlicher Details aus eurem Leben. Auch auf den Servern der Seiten, die ihr besucht, hinterlasst ihr eine Datenspur.

Mit VPN lassen sich diese Daten nicht mehr eurer Person zuordnen. Der gesamte Datenverkehr ist verschlüsselt und euer Provider weiß nur, dass ihr euch zu bestimmten Zeiten mit einem VPN-Server verbunden habt.

Das ist für jeden Internet-Nutzer ein großer Zugewinn an Privatsphäre und Datensicherheit. Die Anonymität eröffnet darüber hinaus besonders entscheidende Freiheiten in nicht demokratischen Ländern.

Umso wichtiger ist in diesem Fall, dass der technische Schutz auch richtig funktioniert. Um das sicherzustellen, enthält die Software von ExpressVPN diverse Sicherheitsmechanismen wie einen Notschalter, der automatisch die Internetverbindung kappt, wenn das VPN unterbrochen ist.

Zusätzlich stellt der Anbieter Online-Tools bereit, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Verbindung dicht ist und keine verräterischen Daten durchsickern können.

Klingt gut! Sehen wir uns ExpressVPN also einmal genauer an.

VORTEILE

  • Leichte Bedienung
  • Server in 94 Ländern
  • Toller Support
  • Hohes Sicherheitsniveau

NACHTEILE

  • Preisintensiv
  • Software für Mac und PC nicht auf Deutsch verfügbar

Pakete und Kosten: Mit Jahres-Abo am günstigsten

Preislich liegt ExpressVPN im gehobenen Segment. Dabei zeigen sich die Unterschiede vor allem bei den längerfristigen Abonnements.

Der einzelne Monat kostet bei ExpressVPN 12,95 US-Dollar, während bei den vergleichbaren Konkurrenten NordVPN und CyberGhost 10,50 Euro und 12,99 Euro fällig werden. Mehr über diese anderen empfehlenswerten Anbieter könnt ihr hier erfahren:

Die Preise für den einzelnen Monat sind hoch, aber ein so kurzes Abo ist auch eher nur als Lösung bei vorübergehendem Bedarf sinnvoll, etwa auf einer Reise. Zum ausgiebigen Testen gibt es bei allen drei Anbietern eine Geld-zurück-Garantie.

Bei der VPN-Nutzung über ein oder mehrere Jahre werden dann doch Preisunterschiede spürbar. NordVPN und CyberGhost bieten im Rahmen von Sonderaktionen immer wieder 3-Jahres-Verträge, mit denen der Preis auf unter drei Euro im Monat sinkt. Bei ExpressVPN ist die größte Ersparnis bereits beim Ein-Jahres-Vertrag erreicht, mit dem ein Monat immer noch 6,67 US-Dollar kostet.

Folgende Tabelle zeigt euch die Pakete und Peise von ExpressVPN und die entsprechenden Kosten pro Monat und Jahr im Überblick.

Vertragslänge1 Monat6 Monate1 Jahr*
Preis/Paket12,95 USD59,94 USD99,95 USD
Preis/Monat12,95 USD9,99 USD8,33 USD
(6,67 USD für die ersten 15 Monate)
Preis/Jahr155,40 USD119,88 USD99,95 USD
* (ggf. mit Extra-Monaten für Neukunden)

Um ein Nutzerkonto zu erhalten, müsst ihr ein Paket auswählen und eine E-Mail-Adresse sowie Zahlungsdaten angeben. Die Zahlung ist mit Kreditkarte, PayPal, Bitcoin sowie diversen Online-Zahlungssystemen möglich, die meist aufs Girokonto zugreifen.

Es gilt also Vorkasse. Gratis-Accounts gibt es nicht, abgesehen von einem 7-tägigen Testzugang auf der mobilen App für Android. Wir haben es auch mit iOS ausprobiert – dort gab es das Angebot nicht. Auf der Website ist es nur mit Mühe zu finden.

Damit dennoch niemand die Katze im Sack kaufen muss, verspricht ExpressVPN eine Geld-zurück-Garantie für 30 Tage. Dies ist auch bei anderen VPN-Anbietern üblich.

Benutzerfreundlichkeit: Anonymität auf Knopfdruck

Mit ExpressVPN ins Netz zu starten, könnte kaum einfacher sein. Nach der Anmeldung mit E-Mail und der Bezahlung flattert ein Link zu den verschiedenen Varianten der Software ins Postfach:

ExpressVPN Setup E-Mail

Nach der Anmeldung führt eine E-Mail zu den nächsten Schritten

Die Liste der verfügbaren Versionen ist beeindruckend.

ExpressVPN Geraete

Mehr als nur die üblichen Betriebssysteme

Zum Spaß habe ich hier das Router-Menü ausgeklappt, aber in Wirklichkeit möchte ich ja nur die Windows-Version von ExpressVPN herunterladen.

Diese erhalte ich als ausführbare .exe-Datei. Sie ist in wenigen Sekunden installiert. Um sie zu starten, muss ich den Aktivierungscode eingeben, der oben auf dem Screenshot zu sehen ist. Ihr findet ihn auf der Download-Seite, zu der euch der per E-Mail verschickte Link führt.

Bei der Einrichtung stellt mir die Software ein paar Fragen: ob sie automatisch beim Hochfahren des Rechners starten soll und anonyme Fehlerberichte an den Hersteller schicken darf. Ich sage zu beidem ja.

Dann erscheint auch schon das schmale Hauptfenster der Anmeldung mit seinem großzügig bemessenen Ein-/Aus-Knopf:

ExpressVPN Button

Ein Hinweistext hilft, falls ihr den Button nicht findet

ExpressVPN Button verbunden

Kurz nach dem Download bin ich auch schon verbunden

Da kann ich nicht widerstehen und klicke. Nach wenigen Sekunden ist die Verbindung hergestellt. Dies ist an der grünen Hervorhebung des Schalters und der Textzeile „VPN is ON“ erkennbar.

Die Installation und das Herstellen der Verbindung geht superschnell und einfach. Aber mir fällt auf, dass hier alles auf Englisch ist, obwohl meine Download-Seite auf Deutsch war. Ich schaue in der Software unter „Options“ – „Advanced“ und finde dort ein Sprachen-Menü, das nur Englisch und Französisch enthält.

Da im Hintergrund noch die Webseite von ExpressVPN geöffnet ist, klicke ich spontan auf die kleine grüne Schaltfläche „Need help? Chat with us!“, die ständig in der rechten unteren Ecke verfügbar ist. Ein Mitarbeiter begrüßt mich auf Englisch und ich frage, welche Sprachversionen für die gängigen Betriebssysteme verfügbar sind.

Das Ergebnis:

  • Windows: nur Englisch und Französisch
  • macOS: nur Englisch
  • Android: Englisch, Deutsch u.a.
  • iOS: Englisch, Deutsch u.a.
ExpressVPN Sprachen

Per Chat erhalte ich Auskunft zu verfügbaren Sprachversionen

Ihr müsst hier also einigermaßen gut mit Englisch (oder Französisch) zurechtkommen. Wie aber bis hierher schon zu sehen war, gibt es bei dieser Software nicht allzu viel zu verstehen oder einzustellen.

Bisher stellt sich ExpressVPN einfach, übersichtlich und angenehm dar. Bei der Benutzerfreundlichkeit kann der Service auf jeden Fall punkten.

Funktionen: Alles, was dazugehört

Die Bedienung einer Software auf einen Ein-/Aus-Schalter reduzieren – das geht nur, wenn diese einiges automatisch regelt. Dazu gehört hier etwa die Auswahl des genutzten Servers.

Die Software verbindet euch automatisch mit dem Server, den sie zum betreffenden Zeitpunkt als schnellsten für euren Standort identifiziert. Von meinem Standort Berlin aus ist das meistens Frankfurt.

Sollte euch die Vorauswahl nicht gefallen, findet sich rechts von der Serverangabe ein kleinerer Schalter mit der Aufschrift „Choose Location“. Dieser öffnet ein weiteres Fenster, in dem ihr gezielt einen Server in einem von 94 Ländern auswählen könnt, die ExpressVPN abdeckt.

ExpressVPN choose location

In welches Land soll euer VPN führen?

Oben seht ihr drei Optionen zur Auswahl und Sortierung der angezeigten Server:

  • „Recommended“: von ExpressVPN empfohlen – hier könnt ihr mit guten Geschwindigkeiten rechnen.
  • „All“: die Gesamtliste, geordnet nach Kontinenten und Ländern.
  • „Recent“: kürzlich genutzte Server und darunter eure Favoriten. Klickt einfach auf ein Sternchen rechts neben dem Länder- oder Stadtnamen, um einen Favoriten festzulegen.

Praktisch: Mit dem kleinen Dreieckspfeil neben den Ländern könnt ihr die einzelnen Server-Standorte im betreffenden Land einblenden und euch durch anklicken mit dem gewünschten Server verbinden. Wenn ihr aber nicht auf den Pfeil, sondern irgendwo anders auf das Land klickt, verbindet euch ExpressVPN mit dem schnellsten Server in diesem Land.

Ich schaue mir die Möglichkeiten in den USA an und wähle New Jersey aus:

ExpressVPN New Jersey

Gezielt einen gewünschten Server einstellen

Wie ihr seht, ist auf der linken Seite des Hauptfensters ein Button hinzugekommen: „Smart Location“. Damit habt ihr jederzeit die Möglichkeit, die Auswahl auf den von ExpressVPN empfohlenen Server zurückzusetzen.

Unter den vielen Software-Downloads von ExpressVPN befinden sich auch Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Safari. Entsprechende Download-Links findet ihr je nach Betriebssystem unter „Options“ und dann „Browsers“:

ExpressVPN Chrome Firefox

Unter Windows kooperiert die Software mit Chrome und Firefox

Ich klicke auf Chrome und gelange zur Bibliothek der Erweiterungen für den Google-Browser.

ExpressVPN Chrome Extension Download

Mein Chrome-Browser bekommt eine Schaltfläche von ExpressVPN

Zuerst wollte es nicht funktionieren. Immer erschien eine Fehlermeldung von ExpressVPN, ich hätte keinen Standard-Browser eingestellt. Das hatte ich aber:

ExpressVPN Standardbrowser

Hier hing ich einen Moment fest

Ich musste an dieser Stelle ExpressVPN neu starten, damit es den Browser erkannte. Dann lief es reibungslos. Nach erfolgreicher Installation der Erweiterung könnt ihr wieder einen anderen Standard-Browser auswählen.

Die Erweiterung ändert nichts an der Funktionsweise von ExpressVPN. Sie bietet euch nur eine Benutzeroberfläche, die sich vom Browser aus öffnen lässt.

ExpressVPN Chrome Extension

Jetzt kann ich ExpressVPN im Browser bedienen

Der Mehrwert dieser Funktion ist nicht riesig, da die ExpressVPN-Software sowieso laufen muss, wenn ich das VPN nutze, und mir in ihrem Fensterchen dieselben Funktionen bietet. Aber das ist Geschmackssache.

Jedenfalls ist es nicht so, dass die Erweiterung nur die Datenübertragungen des Browsers durchs VPN laufen ließe. Es handelt sich schlicht um eine Art Fernbedienung für die Software, deren Funktionen nicht speziell auf den Browser bezogen sind.

Im Alltagsgebrauch macht es euch ExpressVPN also sehr leicht. Bei Bedarf einen passenden Server auswählen und die Verbindung ein- oder ausschalten – das ist alles.

Ihr könnt auch einstellen, dass sich ExpressVPN nach dem Hochfahren des Rechners automatisch mit dem aktuell schnellsten VPN-Server für euren Standort verbindet. Dann seid ihr immer geschützt und müsst überhaupt nicht mit ExpressVPN interagieren.

Apropos Einstellungen: Werfen wir doch mal einen Blick auf die Optionen.

Einstellungen

Die Einstellungen des Programms findet ihr im Hamburger-Menü oben links:

ExpressVPN Menue

Einstellungen und weiterführende Links zu ExpressVPN im Menü

Der oberste Punkt „VPN Locations“ ist überflüssig, da er dieselbe Server-Auswahl öffnet wie der Knopf unten rechts. Der nächste ist deutlich interessanter. Mit dem Speedtest könnt ihr die aktuellen Übertragungsgeschwindigkeiten der ExpressVPN-Server ermitteln.

Unten links findet ihr ein Menü, mit dem ihr die Auswahl der Server eingrenzen könnt, deren aktuelle Performance ihr testen wollt:

  • Die von ExpressVPN empfohlenen Server
  • Alle Server
  • Server nach Kontinenten

Meistens genügen die Automatik-Funktionen der Software. Trotzdem ist dies ein schöner Service, um die schnellste Möglichkeit ausfindig zu machen, falls ihr mal Bedarf nach einem Server in einer bestimmten Region oder einem bestimmten Land habt.

Die eigentlichen Programmeinstellungen findet ihr unter „Options“. Hier geht es zum Teil etwas technischer zu. Wem die Optionen nichts sagen, der sollte die Einstellungen im Zweifel so lassen, wie sie sind.

ExpressVPN Options General

Einige grundlegende Programmeinstellungen

Die zwei Optionen unter „Startup“ sind wichtig für die Benutzung im Alltag. Hier legt ihr fest, ob ExpressVPN automatisch startet und sich automatisch verbindet.

Die dritte Option ist der sogenannte „Kill Switch“ oder Notschalter. Wenn die Funktion aktiviert ist, kappt die Software sofort eure Internetverbindung, sollte das VPN einmal unterbrochen sein. Wenn ihr eure Identität online sicher und ununterbrochen verschleiern wollt, muss hier ein Häkchen stehen.

Als Viertes könnt ihr entscheiden, ob Zugriff auf Geräte im lokalen Netzwerk erlaubt sein soll. Dies verlangt nach einer Sonderregel, da dies Netzwerkverkehr ist, der nicht durch das VPN läuft.

Wichtig ist noch das „Split tunneling“ ganz unten. Die Funktion ermöglicht es euch, nur einen Teil eurer Anwendungen durch das VPN laufen zu lassen. Dies könnt ihr sowohl per Einschluss- als auch per Ausschlussprinzip festlegen.

Das heißt, ihr könnt eine Liste von Anwendungen anlegen, die durch das VPN laufen sollen, oder eine Liste von Anwendungen, die nicht durch das VPN laufen sollen. So könnt ihr gleichzeitig verschleierte und nicht verschleierte Verbindungen an eurem Computer nutzen.

Unter „Protocol“ könnt ihr ein bevorzugtes VPN-Protokoll auswählen. Ist die Automatik aktiv, fällt die Wahl in der Regel auf OpenVPN. Dies bietet maximale Sicherheit bei gleichzeitig guter Geschwindigkeit. In Sonderfällen können technisch Kundige hier alternativ auf SSTP, L2TP/IPSec oder PPTP umschalten.

Unter „Account“ könnt ihr euch aus der Software abmelden. Außerdem findet sich hier ein Link zu einer Webseite, wo ihr ExpressVPN weiterempfehlen könnt, um euer Abo kostenlos um 30 Tage zu verlängern. Unter „Browsers“ finden sich Links zu den Browser-Erweiterungen.

Der Reiter „Advanced“ bietet neben der Sprachauswahl vier weitere Einstellungen:

  • Absturzberichte und sonstige Nutzungsdaten anonym an ExpressVPN übertragen
  • Ermittlung eurer IPv6-Adresse verhindern
  • Bei aktiver Verbindung nur DNS-Server von ExpressVPN verwenden
  • (Bei Windows) Netzwerk für maximale Geschwindigkeit optimieren

Alle Häkchen sind in der Voreinstellung gesetzt. Die mittleren beiden sind hochgradig sicherheitsrelevant – ihr solltet sie nur entfernen, wenn ihr genau wisst, was ihr tut.

Auf das Thema DNS-Server komme ich im Abschnitt zur Sicherheit noch zu sprechen.

Streaming

Streaming ist, wie gesagt, neben der Anonymisierung die zweite Hauptfunktion eines VPN. Video-Plattformen stellen je nach Land verschiedene Inhalte zur Verfügung, was rechtliche Gründe hat.

In verschiedenen Ländern besitzen schlicht verschiedene Unternehmen die Aufführungsrechte von Serien und Filmen. Deshalb nutzen Streaming-Plattformen eine Technik, die unter dem Namen „Geoblocking“ bekannt ist: Die Website ermittelt anhand der IP-Adresse des Besuchers, aus welchem Land er die Seite aufruft.

Wenn der Anbieter den Inhalt in diesem Land nicht verbreiten darf, stößt der Nutzer hier gegen eine virtuelle Wand und kann das Video nicht sehen.

Ein VPN löst dieses Problem, indem es dem Server einen anderen Standort vorgaukelt. Die Plattformen wehren sich dagegen, indem sie versuchen, VPN-Nutzer aufzuspüren. Die VPN-Anbieter wiederum verbessern daraufhin ihre Tarnung. Wie ihr dieses Geoblocking umgehen könnt, hat Mauricio in seinem Leitfaden ausführlich erklärt.

Für Film- und Serienfreunde ist vor allem ein US-amerikanischer Zugang zu Netflix interessant, denn in den USA ist das Programm der berühmten Video-Plattform größer und aktueller. Dabei ist es egal, ob in eurem Netflix-Konto eine deutsche Postanschrift erfasst ist. Welche Inhalte verfügbar sind, richtet sich nur nach eurer aktuellen IP-Adresse.

Um Netflix mit ExpressVPN zu testen, habe ich zuerst die Worte „New on Netflix“ gegoogelt, um ein paar aktuelle Neuveröffentlichungen der Plattform ausfindig zu machen. Unter diesen war im Januar 2019 der Film „Black Hawk Down“.

Während ich mit deutscher IP-Adresse eingeloggt bin, führt die Netflix-Suche nach dem Filmtitel zu keinem Ergebnis:

ExpressVPN Netflix Black Hawk Down Suche

Netflix bietet mir nur ähnliche Filme an

Dann verbinde ich mich über ExpressVPN mit einem US-Server und führe die Suche noch einmal durch. Et voilà, da ist der Film:

ExpressVPN Netflix Black Hawk Down Suche mit VPN

Mit Neuveröffentlichungen dank VPN

Ich konnte den Film ohne Probleme abspielen, die Bandbreite war auch kein Problem.

ExpressVPN Netflix Black Hawk Down

Film ab!

Ich musste mich noch nicht einmal neu einloggen, damit das klappte. Drei Klicks in ExpressVPN, fertig.

Anfang des Jahres 2019 hat Netflix seine VPN-Abwehr noch einmal aufgerüstet. Viele VPN-Dienste, die sich bis dahin für Netflix-Streaming eigneten, bleiben seitdem außen vor. Für die Zukunft gibt es keine Garantien, aber derzeit funktioniert der Zugriff auf das US-Netflix mit ExpressVPN am besten.

Geräteunterstützung: Von Windows bis zur PlayStation

Ich hatte ganz oben schon einmal die eindrucksvolle Liste der Geräte und Software-Umgebungen gezeigt, die ExpressVPN unterstützt. Dies sind im Einzelnen:

  • Windows, Mac, Linux, iOS und Android
  • Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari
  • Apple TV, Fire TV, Kindle Fire
  • PlayStation und Xbox
  • Diverse Router (hier geht’s zu unserem großen Router Test 2019)
  • MediaStreamer

Außerdem hält ExpressVPN Anleitungen für eine manuelle Konfiguration von VPN-Netzwerken bereit. Die Geräteunterstützung ist somit hervorragend. Wie ihr ganz konkret ein {VPN auf einem Router aufsetzen} könnt, erklärt euch Andreas Schritt für Schritt.

Serverauswahl: 2.000 in 94 Ländern

ExpressVPN verfügt über mehr als 2.000 Server in 94 Ländern. Das ist mehr als genug – für die meisten Zwecke genügen IP-Adressen in einigen westlichen Ländern (wie im Fall Netflix). Dazu könnt ihr vorsichtshalber einen Server in einem Land mit hohen Datenschutzstandards auswählen, beispielsweise der Schweiz.

Die Server-Standorte sind nach vier Kontinenten bzw. Regionen aufgeteilt – nur vier, da Australien bei „Asia Pacific“ eingemeindet ist. Jedenfalls findet ihr Server in allen Erdteilen, wobei die Region Nahost und Afrika dünner besetzt ist. Hier gibt es nur vier Standorte in Südafrika, Israel, Ägypten und Kenia.

Geschwindigkeit: Zwischen „reicht“ und „top“

Ein VPN macht keinen Spaß, wenn die Übertragungsraten zu langsam sind. Das gilt insbesondere beim Streaming, aber auch bei der normalen Internetnutzung. Um herauszufinden, wie ExpressVPN in dieser Hinsicht abschneidet, habe ich eine Reihe von Geschwindigkeitstests durchgeführt.

Zuerst galt es festzustellen, wie schnell meine Leitung während des Testens ohne VPN war, denn die Werte schwanken recht stark je nach Tageszeit. Wie sich zeigte, hatte o2 einen besonders guten Tag:

ExpressVPN Speedtest ohne VPN

Top-Geschwindigkeit ohne VPN

Das sind fast genau die Spitzenwerte, die in meinem Vertrag stehen.

Zuerst habe ich nun manuell den US-Server in New Jersey ausgewählt. Das Ergebnis war ernüchternd:

ExpressVPN Speedtest New Jersey

Der VPN-Server in New Jersey ist nicht besonders schnell

Bei einem zweiten Testdurchgang kam der Server dann allerdings auf rund 12.000 Kilobit pro Sekunde im Down- und 5.500 Kilobit pro Sekunde im Upstream. Ich hatte ihn wohl in einem schlechten Moment erwischt. Auch dieser zweite Wert ist noch weit von meiner Grundkapazität entfernt, genügt aber für die meisten Zwecke.

Selbst mit den gut 6.000 Kilobit pro Sekunde des ersten Durchgangs könnt ihr schon Videos in HD streamen. Die braune Einfärbung und die Angabe „Zu gering“ beziehen sich auf die Werte, die mein Anschluss erreichen sollte. Sie haben also für andere Verträge nichts zu bedeuten.

Dann ließ ich ExpressVPN automatisch den besten US-Server wählen, indem ich direkt auf das Land klickte. Die Wahl fiel auf New York und das Ergebnis war sehr gut:

ExpressVPN Speedtest New York

Fast verlustfreies US-VPN

Etwa gleichauf damit lag der Frankfurter Server, den ExpressVPN bei mir praktisch immer als „Smart Location“ automatisch auswählt:

ExpressVPN Speedtest Smart Location Frankfurt

Auch der empfohlene Server bietet Top-Geschwindigkeiten

Auch ein VPN-Server im Vereinigten Königreich könnte interessant sein, zum Beispiel zur Nutzung des Streaming-Angebots der BBC, dem „iPlayer“. Hier war meine Verbindung langsamer, aber immer noch schnell genug:

ExpressVPN Speedtest UK

Flotte Verbindung auf die Insel

Zu guter Letzt wollte ich es noch einmal mit einer anderen und entfernteren Weltregion versuchen. Meine Wahl fiel auf Singapur. Dort war die Geschwindigkeit sogar höher als über den britischen Server. Besonders die Upload-Rate ging durchs Dach:

ExpressVPN Speedtest Singapur

Schnelle Datenübertragung auch nach Singapur

Doch was hat es überhaupt mit dem „Ping“ auf sich, der hier nicht messbar ist?

Der Ping ist ein Diagnose-Werkzeug, welches misst, wie lange es dauert, bis der Server antwortet. Die schlechtesten Ergebnisse in den obigen Testläufen lagen knapp oberhalb von 200 Millisekunden. Für die normale Internetnutzung oder Streaming genügt das vollkommen.

Nur beim Online-Gaming ist ein niedriger Ping wichtig, damit Kommandos möglichst ohne Verzögerung ankommen und das Spiel flüssig läuft. Etwa 30 Millisekunden sind ein guter Wert.

Nicht alle Server sind darauf programmiert, auf eine Ping-Anfrage zu antworten. Die ausbleibende Reaktion muss also nicht bedeuten, dass der Server nicht erreichbar ist. Im Fall des Singapurer VPN-Servers bekam ich auch bei weiteren Versuchen keinen Ping-Wert, aber sonst lief die Verbindung flüssig.

Mobil: Bequeme Datensicherheit fürs Smartphone und Tablet

Auch auf eurem iPhone oder iPad sowie Tablets und Smartphones mit Android könnt ihr ExpressVPN für eine bessere Datensicherheit und gegen Geoblocking nutzen.

Nach dem Download der App für Android erlebe ich zuerst eine Überraschung, und zwar, dass eine kostenlose Nutzung für sieben Tage möglich ist. Das ist wahrscheinlich sinnvoll, da viele Nutzer an kostenlose Apps gewöhnt sind, die der Anbieter nicht verschrecken will.

Ich tippe aber auf „Bereits registriert?“, da ich schon einen Account habe. Nachdem ich der App erlaubt habe, Crash-Berichte und ähnliches zu senden sowie VPN-Verbindungen herzustellen, ist sie startklar.

ExpressVPN App tippen und verbinden

Vertrautes Bild: ExpressVPN auf meinem Telefon

Mit ihrem schmalen Hochformat erinnert bereits die Desktop-Anwendung an eine mobile App. So überrascht es nicht, dass Erscheinungsbild und Bedienung auf dem Smartphone fast identisch sind.

Meine erste Handlung mit der App ist, auf den Verbindungsknopf zu tippen. Nach wenigen Sekunden steht die VPN-Verbindung und der obere Teil des Displays ist in ein beruhigendes Grün getaucht:

ExpressVPN App tippen und verbinden

Jetzt läuft auch mein mobiler Datenverkehr über Frankfurt

Ganz oben in der Systemleiste von Android tauchen zwei Symbole auf, die über den Status von ExpressVPN informieren. Das Logo zeigt, dass die App läuft, der Schlüssel signalisiert eine aktive VPN-Verbindung.

Durch Antippen des Kreises mit den drei Punkten auf dem Startbildschirm könnt ihr einen gewünschten Server auswählen, ganz ähnlich wie auf dem Desktop:

ExpressVPN App Standorte

Auch auf dem Smartphone steht eine lange Server-Liste zur Verfügung

ExpressVPN App Speedtest ohne VPN

Ergebnis des Geschwindigkeitstests ohne VPN auf dem Smartphone

Ohne VPN hatte ich zum Zeitpunkt des Tests eine Download-Rate von rund 39.000 Kilobit pro Sekunde, während der Upload bei gut 10.000 Kilobit pro Sekunde lag.

Ich verband mich mit einem US-Server und bekam eine deutlich niedrigere, aber ausreichende Geschwindigkeit:

ExpressVPN App USA

12 Mbit/s genügen für die meisten Anwendungen

Auch die IP-Abfrage lieferte das gewünschte Ergebnis:

ExpressVPN App IP-Adresse USA

Die Verschleierung meiner IP-Adresse funktioniert

Die App zeigte keine Bugs oder sonstigen Probleme und hielt immer brav automatisch eine VPN-Verbindung her, nachdem ich dies so eingestellt hatte. Auch hier habe ich keine Beschwerden.

Sicherheit: Keine Logs, dafür Online-Test-Tools

Die Sicherheits-Architektur von ExpressVPN ist so, wie ihr es euch von einem VPN-Anbieter wünschen würdet. Die wichtigsten Punkte dabei sind zwei:

  1. Der Service speichert nicht, wann ihr verbunden wart und welche Daten ihr durch das VPN übertragen habt. Sollte jemand Zugang zu den Servern bekommen, sei es illegal oder durch staatliche Kanäle, erführe dieser Jemand trotzdem nichts über euer Nutzungsverhalten.
  2. Die VPN-Verbindung ist mit AES-256 verschlüsselt, was dem höchsten aktuellen Standard entspricht. Das macht ein Abfischen der von euch übertragenen Klardaten fast unmöglich.

Interessant sind auch die Sicherheitstools, die ExpressVPN online zur Verfügung stellt. Dort könnt ihr euch vergewissern, ob eure aktuelle Verbindung auch wirklich dicht ist.

ExpressVPN Sicherheitstools

Alles klar: Für die Gegenseite bin ich in Singapur

Die IP-Adresse ist die individuelle Adresse eures Rechners, mit der ihr aktuell unterwegs seid. Wenn ihr mit anderen Rechnern im Internet kommuniziert, müsst ihr eure IP-Adresse übertragen, damit Daten an euch geschickt werden können. Nutzt ihr ein VPN, bekommen andere Rechner nur die vorgeschaltete IP-Adresse des VPN-Dienstes zu sehen.

DNS-Leaks oder -Lecks entstehen, wenn euer Rechner auf den DNS-Server eures Internet-Providers zurückgreift und nicht den des VPN-Dienstes.

Das DNS, ausgeschrieben „Domain Name System“, ist ein Register, das jedem Domainnamen eine IP-Adresse zuordnet. Gebt ihr eine Domain in den Browser ein, erkundigt sich dieser zunächst bei einem DNS-Server, welche IP-Adresse zu dieser Domain gehört. Wenn er dies weiß, verwendet er die IP-Adresse, um den Server der gewünschten Website zu kontaktieren.

Im Normalfall verwendet euer Rechner die DNS-Server eures Internet-Providers. Wenn ein VPN falsch konfiguriert ist, kann es passieren, dass dies bei aktivem VPN immer noch der Fall ist. Dadurch teilt ihr eurem Provider mit, welche Webseiten ihr besucht. Genau das sollte mit einem VPN nicht geschehen.

Ein Test auf DNS-Lecks ermittelt also, welche DNS-Server euer Rechner kontaktiert. Solche Tests gibt es auch anderswo im Netz, beispielsweise unter https://dnsleaktest.com. Von dort stammt folgendes Ergebnis einer Abfrage, während ich mit dem von ExpressVPN empfohlenen Server verbunden war:

ExpressVPN DNS-Leak

Die DNS-Server, die mein Rechner kontaktiert

Alles klar: Mein Provider o2 Deutschland taucht nicht auf. Dieser erhält also keine Daten über meine Internetnutzung.

WebRTC ist eine Technologie für den direkten Datenaustausch von Browser zu Browser, beispielsweise bei einem Video-Chat. Dabei tauschen die Browser auch IP-Adressen aus und bei mangelnden Sicherheitsvorkehrungen kann die wirkliche IP-Adresse durchsickern. Mit dem angebotenen Test könnt ihr herausfinden, ob ihr gefährdet seid.

Auf der oben verlinkten Tool-Seite von ExpressVPN findet ihr ausführliche Erläuterungen zu diesen Sicherheitsrisiken.

Support: Freundlich und hilfreich

ExpressVPN verfügt über ein umfangreiches Hilfecenter mit Antworten auf häufig gestellte Fragen, Installations-Anleitungen, Fehlerbehebungen und Erklärungen der Technik rund um VPN. Zu einem großen Teil sind diese Inhalte auch auf Deutsch vorhanden.

Bei den Möglichkeiten persönlichen Supports zeigt sich ExpressVPN vielseitig und kundenfreundlich – was einiges zur Rechtfertigung des Preises beiträgt. Ihr könnt ein Support-Ticket eröffnen, eine E-Mail schreiben oder euch sofort im Live-Chat helfen lassen.

ExpressVPN Live-Chat-Fenster

Bei dringenden Fragen steht euch der Live-Chat zur Verfügung – auf Englisch

Meine Erfahrung mit dem Chat habe ich oben schon erwähnt. Ich hatte mich darüber gewundert, dass die Windows-Software nur Englisch und Französisch spricht. Deshalb habe ich nachgefragt, welche Sprachversionen für macOS und die beiden großen mobilen Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Der Mitarbeiter hat sofort reagiert und war sehr freundlich. Bei den Apps bat er mich um ein paar Minuten Geduld, während er die Sprachoptionen in Erfahrung brachte. Bald hatte ich dann die kompletten Listen für alle Geräte. Soweit ich das beurteilen kann, ist der Support erstklassig.

Fazit und Preis-Leistungs-Verhältnis: VPN auf hohem Niveau

ExpressVPN ist ein hervorragender VPN-Service – es wäre schwer, zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Leichte Bedienung, schnelle Übertragungsraten, große Server-Auswahl, hohe Sicherheitsstandards und guter Support lassen wenig zu wünschen übrig. Wer das US-Programm von Netflix streamen will, hat bei ExpressVPN und NordVPN die besten Chancen auf einen funktionierenden Server.

VORTEILE

  • Leichte Bedienung
  • Server in 94 Ländern
  • Toller Support
  • Hohes Sicherheitsniveau

NACHTEILE

  • Preisintensiv
  • Software für Mac und PC nicht auf Deutsch verfügbar

ExpressVPN

6,67 USD pro Monat (99,95 USD für 15 Monate, dann jährlich )

Dafür liegt der Anbieter auch in der gehobenen Preisklasse. Während der einzelne Monat bei den vergleichbaren Konkurrenten NordVPN und CyberGhost ebenfalls zweistellig ist, sind die langfristigen Verträge dort deutlich günstiger als bei ExpressVPN. Wer das größte Schnäppchen schießen will, schaut sich also vielleicht lieber dort um.

Wenn es euch bei einem guten Service aber nicht auf zwei oder drei Euro Unterschied im Monat ankommt, ist ExpressVPN eine klare Empfehlung. Hier bekommt ihr schnell und stressfrei ein hervorragendes VPN. Zur Not gibt es noch die 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Ein kleiner Mangel, der noch anzumerken wäre: Die ExpressVPN-Software für macOS und Windows ist nicht auf Deutsch verfügbar. Das sollte für die wenigsten eine große Hürde sein, da es in der Software nicht allzu viel zu verstehen gibt. Trotzdem ist es ein kleines Minus. Die mobilen Apps sind dagegen als deutsche Übersetzungen vorhanden.

Provider Screenshot

Produktdaten

Anbieter Websitewww.expressvpn.com
Firmensitz und ServerstandortBritische Jungferninseln
Aktiv seit2009
Netflix kompatibel
Torrenting und Filesharing erlaubt
Deutsche Benutzeroberfläche
ProtokolleOpenVPN, TCP/UDP, SSTP, L2TP/IPsec, IKEv2, PPTP
Unterstützte BetriebssystemeWindows, macOS, Linux
Handy Apps (Android, iOS)
Geräteanzahl pro Account3
ServerstandorteÜber 2.000 Server in 94 Ländern
Eigene Server
Logfiles
ZahlungsmethodenKreditkarte, PayPal, Bitcoin, div. Online-Zahlungssysteme
SupportE-Mail, Chat, Ticketing System
BesonderheitenSchneller Support über Live-Chat; sehr gutes Gesamtpaket

ExpressVPN Alternativen


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