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VPNHub Test

VPNHub Test
VPNhub ist schnell und unkompliziert, aber leider auch unsicher und teuer.

Tarife ab:

9,59 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar 7 Tage kostenlos testen

Produktkategorie
Anbieter Websitewww.vpnhub.com
Serverstandorte28 Server
Aktiv seit2018
Netflix kompatibel
Torrenting und Filesharing erlaubt
Geräteanzahl pro Account3
Deutsche Benutzeroberfläche
ProtokolleOpenVPN

Author

Nils ist unser VPN-Profi mit Hang zu Hintergründen, er lässt sich nichts vormachen und er erkennt die Schwächen der Anbieter auf den ersten Blick. Nils Möckel

VPNhub ist leider weder Fleisch noch Fisch. Der Anbieter hat einerseits deutliche Vorteile und andererseits erhebliche Mängel. Insgesamt kann ihm jedoch auch der Ruhm seines Erzeugers nicht auf die Sprünge helfen. Schließlich werden dort, wie man hört, ja auch keine halben Sachen gemacht.

Was VPNhub auszeichnet sind die Verbindungsgeschwindigkeiten, die einfache Bedienung und der schnelle Support. Wo es hapert ist der Mangel an Funktionen, die geringe Zahl an Servern und die spärliche Geräteunterstützung. Was ihm letztendlich das Genick bricht sind die fehlenden Sicherheitsfunktionen und der hohe Preis.

Dennoch kann man die guten Ansätze nicht übersehen und daher denke ich, dass VPNhub ein erhebliches Potential hat. VPNhub ist schnell und unkompliziert, aber leider auch unsicher und teuer. Schließlich müsste man nur ein bisschen an der Preisschraube drehen und ihm einen Killswitch spendieren, damit der Anbieter eine Empfehlung wert wird. Bis es soweit ist, solltet ihr euch eher an ExpressVPN oder NordVPN halten.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

61%

"VPNhub ist schnell und unkompliziert, aber leider auch unsicher und teuer."

Funktionen
40%
mangelhaft
Kosten
40%
mangelhaft
Benutzerfreundlichkeit
100%
exzellent
Unterstützte Geräte
50%
ausreichend
Server-Standorte
60%
ausreichend
Geschwindigkeit
90%
sehr gut
Sicherheit
40%
mangelhaft
Support
70%
gut

VPNhub Test und Erfahrung 2018: der neue Pornostar unter den VPN-Anbietern?

Die Seite von Pornhub gehört zu den Internetangeboten, die ihr alle kennt, aber die natürlich niemand von euch nutzt. Oder zumindest will es ja meistens keiner zugeben.

Da ist es nur passend, dass sich der Anbieter ebenfalls für eure Anonymität im Netz engagiert. In diesem Sinne bietet er euch seinen eigenen VPN-Server. Dieser tritt im vertrauten Design in Schwarz und Orange auf und macht seiner Herkunft, wie ich finde, alle Ehre.

Webseite VPNHub.com

Die Webseite von VPNHub

Was das im Einzelnen bedeutet und warum ich VPNHub insgesamt doch nur einen halben Ständer verleihe, erläutere ich euch im Folgenden.

Pro

  • Geschwindigkeit
  • Viele Server in den USA
  • Schneller Support
  • Leicht zu bedienen

Contra

  • Preis
  • Kein Killswitch
  • Kaum Funktionen
  • Wenige Server insgesamt

Funktionen

VPNHub bietet euch eine kostenlose Version für Mobilgeräte und eine kostenpflichtige Version für Mac- und Windows-Rechner.

Genauer gesagt müsst ihr auf jeden Fall zunächst die mobile App für Android oder iOS installieren. Dann könnt ihr in der App ein Premium-Abo abschließen. Erst dadurch erhaltet ihr die Zugangsdaten, mit der ihr euch bei dem Client für euren Windows-Rechner oder Mac anmelden könnt.

Desktop App Anmeldung

Anmeldemaske der Desktop-App

Dadurch ist natürlich klar, dass ihr auch den kostenlosen VPN-Dienst nicht anonym nutzen könnt. Insgesamt müsst ihr der App sogar eine ganze Menge Berechtigungen wie Zugriff auf die Kontakte und den Speicher etc. erteilen.

Mobile App

Die mobile App ist übersichtlich aufgebaut. Im Hauptbildschirm könnt ihr den Server ändern, Einstellungen vornehmen und den VPN-Server aktivieren.

Oberfläche Mobile App

Der Hauptbildschirm

Die Einstellungsmöglichkeiten der mobilen App sind darauf beschränkt, dass ihr Push-Benachrichtigungen und Werbeangebote unterbinden könnt. Überraschenderweise sind diese beiden Optionen hier in französischer Sprache lokalisiert (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

Einstellungen mobile App

Einstellungsmöglichkeiten in der der mobilen App

Alles weitere in der mobilen App, auf der Webseite und in der Desktop-App ist auf Englisch und es gibt auch keine Möglichkeit die Sprache umzustellen.

Premium-Abo

Tatsächlich werbefrei ist VPNHub allerdings natürlich erst in der kostenpflichtigen Variante. Außerdem ist die Desktop-App für Windows oder macOS, wie schon erwähnt, erst dann verfügbar, ihr erhaltet Zugriff auf mehr und auf schnellere Server und ihr könnt den Support nutzen.

Die Desktop-App

Wenn ihr die Desktop-App installiert habt, landet ihr nach der Anmeldung auf dem Hauptbildschirm, auf dem ihr die Verschlüsselung einstellen, den Server auswählen und die VPN-Verbindung starten könnt.

Desktop App Oberfläche

Hauptbildschirm der Desktop-App

Ein nettes Feature ist die Anzeige von Auslastung und Ping des jeweiligen Servers. Dadurch könnt ihr euch bei der Serverauswahl den Server aussuchen, der in diesem Moment gerade am schnellsten ist.

Desktop App Serverauswahl

Serverauswahlfenster mit Anzeige von Auslastung und Ping

Sicherheit

Bei der Verschlüsselung eures Datenverkehrs kommt der Advanced Encryption Standard zum Einsatz, der derzeit als das Nonplusultra gilt und dementsprechend weit verbreitet ist. Mir ist jedenfalls aktuell kein VPN-Anbieter bekannt, der ihn nicht nutzt.

Darüber hinaus habt ihr bei VPNHub jedoch nur noch die Wahl, ob ihr mit 256-Bit verschlüsseln möchtet, was sicherer ist, oder ob euch eine 128-Bit-Verschlüsselung ausreicht, die dementsprechend schneller ist. Diese Einstellungsmöglichkeit gibt es außerdem auch nur in der Desktop-App.

Weitere Funktionen, insbesondere was die Sicherheit angeht, bietet euch die VPNHub leider nicht. Insbesondere die fehlende Killswitchfunktion halte ich für höchst bedenklich.

Ein Killswitch sorgt normalerweise dafür, dass ihr auch dann geschützt bleibt, wenn die Verbindung mit dem VPN-Server abbricht. In diesem Falle würde der Killswitch entweder die gesamte Internetverbindung oder einzelne Internetanwendungen wie P2P-Tauschbörsen sofort beenden.

Benutzerfreundlichkeit

An der Benutzerfreundlichkeit ist eigentlich nicht viel herumzumäkeln. Das liegt natürlich in weiten Teilen an der Funktionsarmut des Dienstes. Andererseits sind die Apps und die Webseite tatsächlich sehr übersichtlich und zugänglich gestaltet. Dies muss man neidlos anerkennen.

Unterstützte Geräte

VPNHub unterstützt Mobilgeräte mit Android- und iOs-Betriebssystemen und in der kostenpflichtigen Version ebenfalls Windows-PCs und macOS-Geräte.

Andere Geräte wie Smart-TVs, Konsolen, Media-Player, Router und sonstige Geräte mit Linux-Betriebssystem gehen leider leer aus.

Support

Der Support ist nur für das zahlende Publikum verfügbar. So weit, so fair. Wenn ihr zu letzterer Kategorie gehört könnt ihr euch aber darauf verlassen, dass selbst sonntagnachts gestellte Anfragen bereits nach wenigen Stunden beantwortet werden. So erging es jedenfalls mir.

Den Support erreicht ihr übrigens nur per E-Mail und das auch nur, wenn ihr die entsprechende E-Mail-Adresse findet. Die versteckt sich nämlich strategisch geschickt im allerletzten Absatz der FAQ.

Vermutlich hofft man, dass sich eure Fragen beim Studium der FAQ schon von selbst erledigen. Diese Hoffnung ist auch nicht ganz unbegründet, da sie die wichtigsten Fragen durchaus angemessen abdecken.

Server-Standorte

In der Desktop-App findet ihr eine Liste mit 28 Servern in verschiedenen Ländern. Davon befinden sich allein 10 in den USA. Wenn ihr den VPN-Dienst also nutzen möchtet, um das amerikanische Netflix zu sehen oder andere Angebote, die mit Geosperren auf die USA beschränkt sind, wahrzunehmen, seid ihr bei VPNHub an der richtigen Stelle.

Wenn ihr wie ich hingegen eher anglophil eingestellt seid, werdet ihr leider enttäuscht. Die Desktop-App bietet nämlich nur einen Server in Großbritannien (bei der mobilen App sind es vier) und dieser ist beim BBC-iPlayer bereits gesperrt.

BBC iPlayer Geosperre

Der BBC iPlayer erkennt den VPN

Des Weiteren gibt es in der Desktop-App noch zwei Server in Brasilien und je einen in Australien, Belgien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Japan, Korea, den Niederlanden, Polen, Singapur, Spanien und Schweden.

In der mobilen App findet ihr hingegen 12 Server in den USA, 4 in Großbritannien, 2 in Brasilien und je einen in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Südkorea, den Niederlanden, Singapur, Spanien und Schweden.

Insgesamt ist die Serverauswahl ziemlich gering. Da haben Konkurrenten wie NordVPN mit über 1400 Servern in 61 Staaten oder ExpressVPN mit über 1000 Servern an 145 Standorten in 94 Staaten deutlich mehr Holz vor der Hütte.

Kosten

Bei VPNHub steht euch zunächst nur ein einziger Tarif zur Auswahl: 11,99 € pro Monat. Dafür ist das Abo allerdings jederzeit kündbar.

Wenn ihr in der mobilen App genauer hinschaut, findet ihr ausschließlich dort das Angebot den Abozeitraum auf ein Jahr zu verlängern. Damit könnt ihr den Preis um 20 % reduzieren.

Mobile App Abo

Verlängerungsoption

Im Vergleich zu den Wettbewerbern liegen die Kosten mit 9,59 € allerdings relativ hoch, wie ihr der folgenden Tabelle entnehmen könnt.

Hierbei müsst ihr beachten, dass manche Preise in Euro und andere in US-Dollar angegeben sind. Ich verzichte hier bewusst darauf die Preise umzurechnen, da die Wechselkurse nicht erst im Zeitalter Trumpscher Chaospolitik ständig größeren Schwankungen unterworfen sind.

Die in der Tabelle angegebenen Preise beruhen auf den Konditionen des jeweils besten Angebots, weshalb ich ebenfalls die Laufzeit mit aufgeführt habe.

Im Fall des günstigsten Anbieters, Cyberghost, und des zweitteuersten Anbieters, Perfect Privacy, sind dies zum Beispiel die Preise für ein Abo über 3 beziehungsweise 2 Jahre. Bei den übrigen Anbietern variieren die Laufzeiten zwischen 12 und 24 Monaten.

Als zweite Angabe habe ich euch auch die jeweiligen Preise für ein Monatsabo herausgesucht. Die meisten Anbieter haben jedoch noch weitere Angebote mit anderen Konditionen und außerdem ändern die Preise sich natürlich auch ständig.

Deshalb kann es sich lohnen, direkt auf die Webseiten der Anbieter zu schauen, die ich euch ebenfalls verlinkt habe.

Anbieterniedrigster PreisAbo-Zeitraumhöchster PreisAbo-Zeitraum
VPNHub9,59 €12 Monate11,99 €1 Monat
ZorroVPNab 10,00 USD pro Monat12 Monate15,00 USD1 Monat
NordVPNab 2,75 USD pro Monat36 Monate11,95 USD1 Monat
ExpressVPNab 8,32 USD pro Monat15 Monate12,95 USD1 Monat
Cyberghostab 2,75 € pro Monat36 Monate11,99 €1 Monat
IPVanishab 6,49 USD pro Monat12 Monate10,00 USD1 Monat
Perfect Privacyab 8,95 € pro Monat24 Monate12,99 €1 Monat

Wie ihr seht sind die Preisunterschiede speziell bei den Angeboten mit längerer Laufzeit erheblich. Ich halte es bei den teureren Anbietern oft für fraglich, ob der Aufpreis durch eine höhere Leistung gerechtfertigt ist.

Dies müsst ihr natürlich für euch selbst entscheiden. Wenn ihr euch die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern genauer anschauen möchtet, empfehle ich euch unseren großen VPN-Anbietertest als Informationsquelle.

Wenn ihr auf dem Standpunkt steht, dass ein VPN-Anbieter eigentlich gar kein Geld kosten darf, schaut doch einmal in unseren Bericht über die 5 besten kostenlosen VPN-Anbieter.

Geschwindigkeit

Ich habe drei verschiedene Geschwindigkeitstests jeweils ohne VPN, mit einem deutschen Server und mit einem Server in den USA durchgeführt.

Dazu habe ich zum einen die klassischen DSL-Speedtests von T-Online und Computerbild eingesetzt und zum anderen habe ich eine 1 Gigabyte große Linuxdistribution über μTorrent heruntergeladen und die benötigte Zeit gestoppt. Auf diese Weise will ich typische Nutzungsszenarien nachbilden, die meiner Ansicht nach für die meisten Nutzer relevant sind.

Um euch einen Vergleich zu bieten, habe ich all diese Tests auch noch mit den Alternativanbietern ExpressVPN und NordVPN durchgeführt.

Ergebnisse der Geschwindigkeitstest

 Ohne VPNVPNHub DEVPNHub USNordVPN USExpressVPN US
Download14,14 Mbit/s13,63 Mbit/s10,45 Mbit/s11,41 Mbit/s10,57 Mbit/s
Upload1,19 Mbit/s1,11 Mbit/s0,93 Mbit/s1,08 Mbit/s0,90 Mbit/s
Ping18 ms23 ms125 ms327 ms114 ms
Torrent-Download
Min:Sek
10:2111:4011:2911:4612:58

Fazit zu den Geschwindigkeitstest

Beim Einsatz von VPN-Servern müsst ihr natürlich immer mit einer gewissen Reduzierung eurer Bandbreite rechnen, da das Verschlüsseln und Umleiten der Daten eben nun einmal Zeit in Anspruch nimmt.

Ihr solltet die Ergebnisse der DSL-Speedtests allerdings auch nicht überbewerten. Die Werte schwanken nämlich teilweise ganz erheblich, wenn man die Testdurchläufe unter denselben Bedingungen wiederholt.

Die Resultate des Torrentdownloads sind hier natürlich viel praxisnäher und aussagekräftiger, zumal ich auch eine Datei ausgewählt habe, die sehr gut verfügbar ist. Dadurch kann der Torrent-Client die Geschwindigkeit abrufen, die technisch maximal möglich ist.

Insgesamt macht VPNHub jedoch einen sehr guten Eindruck, da die Ergebnisse kaum von den Vergleichswerten abweichen, beziehungsweise teilweise sogar noch besser sind als die der Vergleichsanbieter.

Fazit

So richtig lässt VPNHub leider nicht die Korken knallen. Bei Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Support lässt unser Schwerenöter zwar die Muskeln spielen, aber gerade was das Thema Sicherheit angeht, ist bei ihm leider nur noch Luft im Sack. Das alte Motto „mach’s mit“ sollte meiner Ansicht nach auch für den Killswitch gelten.

VORTEILE

  • Geschwindigkeit
  • Viele Server in den USA
  • Schneller Support
  • Leicht zu bedienen

NACHTEILE

  • Preis
  • Kein Killswitch
  • Kaum Funktionen
  • Wenige Server insgesamt

Selbst wenn ihr nur ein wenig amerikanisches Netflix damit streamen möchtet, sieht die Sache nicht grundsätzlich anders aus. Dann sorgt nämlich der hohe Preis für die kalte Dusche, die euch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Trotz alledem finde ich, dass VPNHub durchaus gute Ansätze hat und wir ihn im Auge behalten sollten. Wer weiß, vielleicht wird eines Tages ja doch noch ein Pornostar aus ihm.

Provider Screenshot

VPNHub Alternativen


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