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Perfect Privacy Test

Perfect Privacy Test
Perfect Privacy überzeugt durch seine vielen Features für maximale Sicherheit.

Tarife ab:

8,95 €

pro Monat (bei Zahlung von 214,95€ alle zwei Jahre)
Produktkategorie
Anbieter Websitewww.perfect-privacy.com
Serverstandorte25
Aktiv seit2008
Netflix kompatibel
Torrenting und Filesharing erlaubt
Geräteanzahl pro AccountUnbegrenzt
Deutsche Benutzeroberfläche
ProtokolleOpenVPN, PPTP, L2TP/Ipsec, IEKv2

Author

Unser VPN-Experte Alex hat für euch mehr als 24 VPN-Anbieter genauestens auf Sicherheitsstandards und Geschwindigkeit untersucht. Alex

Perfect Privacy bewegt sich zwischen den Extremen: Was tolle Funktionen versprechen, macht eine teils komplizierte Installation für technisch nicht versierte Benutzer unmöglich. Was der Support durch eine persönliche TeamViewer-Konferenz an Pluspunkten sammelt, lässt sich der VPN-Dienst in seinen Tarifstufen einiges kosten.

Dennoch empfehle ich euch Perfect Privacy guten Gewissens, sofern ihr ein wenig technisches Hintergrundwissen in Sachen Virtual Private Network mitbringt. Die Breite der angebotenen Features dieses Tools sind meiner Meinung nach nahezu ungeschlagen und dienen allen voran eurer eigenen Sicherheit und Anonymität im Netz.

Darunter leidet außerdem nicht einmal die Geschwindigkeit. Diese verzeichnete in meinen Tests einen so geringen Abfall, dass diese Erwähnung kaum notwendig ist.

Aber: Seid euch bewusst, dass dieser Dienst zu den Hochpreisigen in unserer Testreihe zählt und an der ein oder anderen Stelle ein wenig Geduld in der Bedienbarkeit erfordert. Ihr solltet also etwas Budget und Zeit einplanen, um diese Funktionen nutzen zu können.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

77%

"Perfect Privacy überzeugt durch seine vielen Features für maximale Sicherheit."

Kosten
75%
gut
Benutzerfreundlichkeit
60%
ausreichend
Unterstützte Geräte
65%
ausreichend
Serverstandorte
60%
ausreichend
Geschwindigkeit
100%
exzellent
Sicherheit
100%
exzellent
Support
80%
gut

Perfect Privacy 2018: Wie perfekt ist eure Privatsphäre wirklich?

Der Schweizer VPN-Dienst Perfect Privacy ist einer der wenigen vollkommen deutschsprachigen VPN-Tools, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Wie schon am Namen abzusehen ist, legt Perfect Privacy vor allen Dingen Wert auf absolute Privatsphäre und Anonymität – und setzt das auf den ersten Blick auch passabel um.

Durch viele eigene Features, die namhafte ebenfalls getestete Konkurrenten nicht anbieten (erfahre mehr in unserem VPN Test und Ratgeber 2018, erarbeitet sich dieser Anbieter sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

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8,95 € pro Monat (bei Zahlung von 214,95€ alle zwei Jahre)

Dennoch bleiben natürlich einige Fragen ganz zu Beginn unbeantwortet: Wie benutzerfreundlich ist der schweizerische Dienst eigentlich – und müsst ihr bei all den Sicherheitsvorkehrungen Abstriche in Sachen Geschwindigkeit machen? Erlaubt das Tool die Nutzung von Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime? Fragen über Fragen, die euch auf den ersten Blick nicht beantwortet werden und doch so entscheidend für eure Wahl sind.

Sehen wir uns daher einmal gemeinsam an, wie gut Perfect Privacy nach einem positiven ersten Eindruck tatsächlich abschneidet.

Perfect Privacy Website

Perfect Privacy auf den ersten Blick: Die Startseite des VPN-Dienstes

Funktionen (95 v. 100 – exzellent)

Die gebotenen Funktionen von Perfect Privacy sind im Vergleich zu Anbietern wie beispielsweise Hotspot Shield breit gefächert und bedürfen teils einer Erklärung, sofern ihr nicht längst vollkommen in die VPN-Thematik eingetaucht seid.

Begonnen bei unserer letzten Frage, können alle Serienliebhaberinnen und -liebhaber aufatmen: Streamingdienste wie Netflix funktionieren einwandfrei und serverunabhängig. Das heißt, ihr müsst keinen speziellen Server auswählen, um Netflix schauen zu können, sondern seid völlig frei in der Wahl eures Serverstandorts.

Perfect Privacy punktet an dieser Stelle allerdings nicht nur in Sachen Streaming, sondern fährt auch für eure Online-Sicherheit andere Geschütze auf, als es der branchenübliche Standard gebietet. Im Folgenden werde ich euch daher die wichtigsten Features Schritt für Schritt aufzeigen und erklären, damit ihr euch euer eigenes Bild machen könnt.

Multi-Hop VPN

Wenn ihr euch bereits mit NordVPN befasst habt, kennt ihr bereits das Double-VPN-Verfahren. Dadurch bietet NordVPN euch die Möglichkeit, euch über zwei Server mit dem Internet zu verbinden und so eure Daten doppelt abzusichern.

Perfect Privacy geht hier noch einen Schritt weiter und erlaubt euch nicht bloß die Verbindung über zwei, sondern über mindestens drei Server, sodass der Datenverkehr entsprechend oft verschachtelt und verschlüsselt wird und eure Sicherheit von Mal zu Mal ansteigt (ähnlich wie bei Tor). Dieses Verfahren nennt der Anbieter „Multi-Hop VPN“ und erhöht dadurch eure Sicherheit im Netz massiv.

Wie ihr euch schon denken könnt, büßt ihr durch diesen Modus einiges an Geschwindigkeit ein. So verzeichnete ich bei meinem Test eine Verringerung der Downloadrate von rund 4 Mbit/s sowie eine Verringerung der Uploadrate von einem halben Mbit/s. Die Entscheidung liegt also bei euch: Ist euch eine schnelle Verbindung wichtiger oder ein noch besser gesicherter Benutzermodus?

Neurorouting

Die Neurorouting-Technologie stellt nach dem Multi-Hop VPN den fast schon logischen nächsten Schritt dar: Während ihr im vorangegangenen Modus die Server selbst auswählt, über die ihr verbunden werdet, nimmt euch das Neurorouting diese Entscheidung ab. Die Software wählt selbst, über welche Serverkonstellationen ihr verbunden werdet und stellt so sicher, dass es absolut unvorhersehbar ist, welcher Server als nächstes Daten sendet oder empfängt.

Track-Stop-Filter

Der {Track-Stop-Filter} von Perfect Privacy schützt euch vor schädlichen Inhalten, Tracking durch Facebook oder Google und ist außerdem der eingebaute Werbeblocker dieses Dienstes. Aktiviert ihr diese Funktion, verhindert die Software automatisch das Laden entsprechender Inhalte.

'Fake-News'-Filter

Besonders interessant in der heutigen Zeit finde ich den eingebauten Fake-News Filter, der euch vor entsprechenden Meldungen schützen soll. Perfect Privacy geht hierbei so vor, dass es alle bei „Github“ eingetragenen Fake-News Domains automatisch blockiert und euch vor diesen Inhalten bewahrt. Ob dieser Filter aktiviert werden soll, bleibt wie bei allen anderen Features euch überlassen.

{Stealth VPN} Technologie

Zu guter Letzt solltet ihr die Stealth VPN Technologie kennen. Dieses Feature ist die in meinen Augen wohl wichtigste individuelle Eigenschaft. Ihr könnt dank dieser Technologie euer VPN sozusagen „maskieren“, sodass euer VPN-Paket nicht als solches erkannt wird. Das ist zum Beispiel dann praktisch, wenn ihr euch in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten befindet, in denen die Nutzung von VPNs unter Strafe steht. Stealth VPN würde in einem solchen Fall eure VPN Verbindung verschleiern, damit ihr unentdeckt bleibt.

Perfect Privacy Features

Der gesamte Funktionsumfang von Perfect Privacy auf einen Blick

Ihr seht – Perfect Privacy geizt keinesfalls am Funktionsumfang und übertrifft teils die Konkurrenz durch seine außergewöhnlichen Features. Ob es sich für eure Zwecke allerdings rechnet, müsst ihr nicht zuletzt anhand des angesetzten Preises entscheiden. Inwieweit und ob das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem VPN-Dienst stimmt, überprüfen wir im nächsten Abschnitt.

Kosten & Tarife (75 v. 100 – befriedigend)

Nachdem die Funktionen von Perfect Privacy mich durchweg positiv gestimmt haben, steht der Kostenfaktor zur Debatte.

Der Anbieter lässt euch die Wahl zwischen fünf verschiedenen Laufzeiten: einem Monat, drei Monaten, sechs Monaten, einem Jahr und zwei Jahren. Je nachdem, für welche Laufzeit ihr euch entscheidet, könnt ihr anschließend mit PayPal, Kreditkarte, Bargeld oder Bitcoin zahlen. Letztere zwei Methoden garantieren auch bei der Zahlung die maximal mögliche Anonymität.

Bei einer Zahlung mit Bargeld sendet ihr einen Umschlag gefüllt mit dem entsprechenden Betrag an die von Perfect Privacy angegebene Adresse. Allerdings müsst ihr bei dieser Methode die längste Bearbeitungsdauer (zwei bis vier Wochen je nach Postweg) in Kauf nehmen, da euer Account erst nach Geldeingang aktiviert wird.

Perfect Privacy Tarife

Die Preisstufen von Perfect Privacy

Welcher Tarif für euch sinnvoll erscheint, solltet ihr auch von den jeweiligen Preisen abhängig machen: Für einen Monat zahlt ihr den monatlichen Höchstpreis von 13,49 Euro. Drei Monate kosten euch bei einer vierteljährlichen Einmalzahlung von 35,95 Euro monatlich 11,98 Euro. Entscheidet ihr euch für ein halbes Jahr bei Perfect Privacy kostet euch ein Monat 10,99 Euro – bei einer halbjährliche Zahlung von 65,95 Euro.

Für ein Jahr liegt der Preis pro Monat bei 10,41 Euro, was eine jährliche Zahlung von 124,95 Euro bedeutet. Die längste Laufzeit kostet euch 8,95 Euro pro Monat, sofern ihr alle zwei Jahre einmalig 214,95 Euro zu zahlen bereit seid. Eine kostenfreie Testphase spendiert euch Perfect Privacy nicht.

An dieser Stelle betone ich, dass euch anders als bei der Konkurrenz keine limitierte Geräteanzahl pro Account erwartet. Ihr könnt jedes eurer Geräte, das ihr verknüpfen möchtet, in diesen Dienst einbinden.

Aber: Perfect Privacy bleibt einer der teuersten Anbieter in unseren Tests.

Dennoch stimmt das Preis-Leistungsverhältnis – zumindest für’s Erste. Schließlich hängt es auch von euren eigenen Ansprüchen ab: Die vielen Funktionen rechtfertigen die verhältnismäßig hohen Preise nur dann, wenn ihr davon wirklich gebraucht machen werdet. Und darüber hinaus bleibt ebenfalls noch der Aspekt der Benutzerfreundlichkeit.

Denn: Wenn ihr Mac-Nutzer und technisch nicht allzu versiert seid, solltet ihr hier noch einmal genauer hinsehen.

Pro & Contra

  • Alle Streamingdienste mit jedem Serverstandort kompatibel
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Äußerst viele Funktionen zur Sicherung eurer Anonymität
  • Persönlicher TeamViewer-Service als Support-Möglichkeit

  • Hohe Preise im Vergleich zur Konkurrenz
  • Erschwerte Installation abseits des Windows-Betriebssystems


Benutzerfreundlichkeit (60 - ausreichend)

Insgesamt halte ich die Benutzerfreundlichkeit bei Perfect Privacy für durchaus ausbaufähig, so viel vorweg. Windows-Nutzer können sich auf ein aufgeräumtes Software-Erlebnis freuen. Die Mac und iOS-Oberflächen sind durchaus gewöhnungsbedürftig.

Beginnen wir aber ganz von vorn: Öffnet ihr die Perfect Privacy-Website zum ersten Mal, erwartet euch eine aufgeräumte, wenn auch nicht ganz moderne Internetseite, auf der ihr direkt alle relevanten Informationen erhaltet, die ihr benötigt.

Die Website, sowie die gesamte Software, ist in deutscher Sprache aufgebaut. Somit fällt die oftmals auftauchende Sprachbarriere hier vollkommen weg.

Auch die Registrierung und der Login fallen ebenso leicht, das Dashboard in eurem Login-Bereich ist strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Windows-Nutzer laden an dieser Stelle einfach die Software für ihr System herunter, durchlaufen die Installationsschritte wie gewohnt und steigen ins Programm ein.

Perfect Privacy Login

Euer Login Bereich auf der Perfect Privacy-Website

Nutzt ihr aber einen Mac, müsst ihr hier etwas technisches Geschick beweisen und euch mit mehr Aufwand zufrieden geben: Bisher gibt es von diesem Anbieter weder einen Mac- noch einen iOS-Client, den ihr euch herunterladen könnt. Anstelle dessen steht euch lediglich ein Dateipackage zur Verfügung, dass ihr anschließend anhand von einer kurzen Anleitung vonseiten des Anbieters in euer System einpflegen müsst.

Perfect Privacy Mac Download

Das Mac-Downloadpackage im Überblick

Aber es ist Besserung in Sicht: Im September dieses Jahres stellte Perfect Privacy eine erste Beta-Version der Mac-Software vor – künftig geht’s also einfacher.

Vollkommen gleich, für welches Betriebssystem ihr euch aber entscheidet: Die grundlegenden Einstellungen könnt ihr online vornehmen und gelten für all eure verknüpften Geräte.

Perfect Privacy Einstellungen

Die maßgeblichen Einstellungen trefft ihr online und gelten somit für all eure Geräte

Das Programmfenster von Perfect Privacy – sofern euer System eines zulässt – ist indes größtenteils selbsterklärend und intuitiv zu bedienen.

Perfect Privacy Fenster

Die Benutzeroberfläche des Clients

Ihr wählt unter der entsprechenden Navigation euren Server aus und verbindet euch. Ist die Verbindung aktiv, könnt ihr das VPN sofort nutzen.

Die weiteren Einstellungen wählt ihr online aus.

Nutzt ihr Perfect Privacy für euer Smartphone steht euch hier keine klassische App aus dem App Store zur Verfügung, sondern wieder einmal die entsprechenden Datenpakete, die ihr herunterladen müsst und über eure Geräteeinstellungen aktiviert.

Perfect Privacy Daten Smartphone

Hier ladet ihr die Daten für euer Smartphone auf euer Gerät

Diese Schritte erfordern Geduld und benötigen etwas an Know-How, um hier zum Erfolg zu kommen.

Was heißt das also zusammengefasst?

Für meine Begriffe ist Perfect Privacy in der Benutzerfreundlichkeit gut aufgestellt, solange ihr den Windows-Klienten nutzt. Für Apples Betriebssysteme hingegen ist der Dienst für Fortgeschrittene geeignet – hier solltet ihr etwas Fingerspitzengefühl mitbringen und in die VPN-Welt bereits etwas tiefer eingedrungen sein.

Unterstützte Geräte (65 – ausreichend)

Perfect Privacy unterstützt mit Windows, macOS, iOS, Android und Linux alle gängigen Plattformen, die im technischen Alltag auftreten. Browser-Erweiterungen oder Programme für spezifische Geräte wie Smart TVs oder Konsolen sind leider nicht verfügbar.

Serverstandorte (60 – ausreichend)

Mit 40 Servern in 25 Ländern ist Perfect Privacy nicht unbedingt breit aufgestellt. Dennoch kann der Anbieter von sich behaupten, keine Drittanbieter-Server zu nutzen. Darüber hinaus ist jeder dieser Server Netflix-kompatibel.

Im Vergleich zur Konkurrenz schneidet der VPN-Dienst dennoch aufgrund der geringen Anzahl und den Auswahlmöglichkeiten lediglich mittelmäßig erfolgreich ab. Hier geht meiner Meinung nach mehr.

Perfect Privacy Serverstandorte

Diese Serverstandorte unterstützt Perfect Privacy

Geschwindigkeit (100 v. 100 – exzellent)

Zwar wirbt dieser VPN-Anbieter nicht mit seiner Geschwindigkeit, dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen: Die Download- wie Upload-Geschwindigkeit verändert sich bei der Verknüpfung mit acht zuffällig gewählten Servern nahezu überhaupt nicht. Somit habt ihr freie Bahn für jede Art von HD-Streaming und dem alltäglichen Gebrauch eurer Internetverbindung.

Die in den folgenden Screenshots ersichtlichen Testergebnisse entstanden aus der Verbindung zum Server in Rotterdam, Niederlande.

Perfect Privacy Speed Off

Die Internetgeschwindigkeit ohne Perfect Privacy

Perfect Privacy Speed On

Die Internetgeschwindigkeit mit Perfect Privacy

Sicherheit (100 v. 100 – exzellent)

Nach den anfänglichen Einführungen in die Funktionen des Tools, ist sicher deutlich geworden: Perfect Privacy nimmt das Thema „Sicherheit und Anonymität“ nicht nur ernst, sondern handelt auch entsprechend. Allein durch seinen Standort in der Schweiz genießt das Unternehmen beste Voraussetzungen, was die rechtliche Lage anbelangt. Durch die nicht vorhandene Logfilespeicherung garantiert euch der Dienst außerdem die höchstmögliche Anonymität.

Entscheidet ihr euch für Perfect Privacy steht euch mit OpenVPN ebenfalls die bestmögliche Verschlüsselungstechnologie zur Verfügung, die es aktuell gibt. Zahlt ihr dann noch mit Bitcoin oder Bargeld, seid ihr meinem Empfinden nach in puncto Sicherheit und Anonymität bei Perfect Privacy sehr gut aufgehoben.

Support (80 – gut)

Seid ihr hier auf der Suche nach schnellen Lösungen oder Hilfe bei individuellen Problemen, bietet euch Perfect Privacy vier verschiedene Möglichkeiten an: Ihr könnt entweder das Kontaktformular oder die Mail-Variante wählen oder ihr loggt euch in das hauseigene Forum ein. Alternativ könnt ihr auch einen Termin für ein TeamViewer-Meeting vereinbaren, um euer Problem direkt mit einem Support-Mitarbeiter am Bildschirm zu besprechen.

Perfect Privacy Support

Die Supportmöglichkeiten von Perfect Privacy

All diese Services werden auf Deutsch angeboten und sollten damit für euch am leichtesten verständlich sein.

Einzig und allein einen Live-Chat vermisse ich ein wenig, wenn doch einmal ein Problem auftritt, welches einer schnellen Lösung bedarf. Als kleinen Ausgleich hierfür sehe ich aber die TeamViewer-Variante an, da dieser Service wohl der Persönlichste aller Support-Möglichkeiten und bei keinem anderen Konkurrenten auffindbar ist.

Fazit

Wo ist Perfect Privacy einzuordnen? Einerseits bei den teuersten Diensten dieser VPN-Testserie, andererseits auch unter den funktionalsten. Und dann ist da noch die komplexe Mac OS X-Installation. Wobei mich wiederum ebenfalls der Support durch den persönlichen TeamViewer-Dienst überzeugt.

VORTEILE

  • Alle Streamingdienste mit jedem Serverstandort kompatibel
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Äußerst viele Funktionen zur Sicherung eurer Anonymität
  • Persönlicher TeamViewer-Service als Support-Möglichkeit

NACHTEILE

  • Hohe Preise im Vergleich zur Konkurrenz
  • Erschwerte Installation abseits des Windows-Betriebssystems

Ihr seht: Perfect Privacy hat seine Tücken, aber auch seine Vorzüge. Letztlich liegt es an euch, abzuwägen, was euch wichtiger ist: Funktionalität oder eine durchweg simple Handhabung – angefangen bei der Installation.

Wenn ihr hingegen Windows-Nutzer seid und euch der Funktionsumfang den recht hohen Preis wert ist, rate ich euch ohne Frage zu diesem Anbieter. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in diesem Fall durchaus stimmig und eure Anonymität sowie eine schnelle Internetverbindung gewährleistet.

Sucht ihr nach einem schnellen Mac-Client, lege ich euch an dieser Stelle noch einmal NordVPN ans Herz, das mit seinem Double-VPN zumindest ganz nah an das Multi-Hop VPN von Perfect Privacy heranreicht.

Selbige Empfehlung gilt übrigens, wenn ihr auf der Suche nach einem guten Tool für den mobilen Gebrauch seid: Hier ist mir persönlich die Installation tatsächlich zu umständlich, als dass es sich im Vergleich zum Konkurrenzangebot lohnen würde.

Und, was denkt ihr über Perfect Privacy? Kennt ihr das Tool bereits und habt erste Erfahrungen gemacht? Oder könnt ihr euch sogar vorstellen, zu diesem Dienst zu wechseln? Hinterlasst in den Kommentaren eure Meinungen und Ansichten!

Provider Screenshot

Perfect Privacy Alternativen


3 Kommentare


Red 23. April 2018 at 16:11

Vielen Dank, Super Review! Kann man im Englischen Net nicht so finden.

Reply

Jürgen Müller 24. May 2018 at 21:53

Netflix USA ist über Perfect Privacy VPN derzeit NICHT möglich zu erreichen! Auch nicht, wenn ein US-Serverstandort genutzt wird. Eine Anfrage bei Perfect Privacy Support hat dies bestätigt.

Reply

guenguer 20. November 2018 at 23:27

Bietet als einziger ipv6, bei nordvpn und ipvanish musste ich ipv6 entweder am Router oder im Adapter deaktivieren weil es sonst leaks gab. Außerdem ein killswitch der tatsächlich funktioniert und gar nichts mehr durchlässt sollte die vpn Verbindung abbrechen. Wieso teils vpn Anbieter mit fragwürdigen Firmensitz was Sicherheit angeht, oder mit leaks gespickt auf top Plätzen bei solchen Vergleichsseiten liegen, bleibt mir ewig schleierhaft. Wohl weil sie günstig sind, aber grade bei einem vpn sollte dies kein Grund sein. Wer natürlich nur geo sperren umgehen will, von mir aus. Da tuts dann aber auch ein popeliger proxy.

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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