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Standmixer Test 2017

Wir haben uns durch insgesamt 41 Mixer gewühlt und letztendlich die 12 vielversprechendsten Kandidaten zu uns in die Sonntagmorgen Testküche bestellt. Nach kiloweise Testpesto und literweise Smoothies stehen unsere Sieger fest. Mehr gibt es in diesem in Standmixer Test.

12

Mixer im Test

7

Liter Smoothies

1

kg Pesto

Author

von Wiebke

Zuletzt aktualisiert am: 8. July 2017

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können euch mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.

Alleskönner für Smoothies, Pestos und Cocktails

Wenn wir einmal sehr ehrlich zu uns selbst sind, sind Smoothies nichts weiter als die aufgehübschte und coole Version von Babybrei. Oder schlicht eine (wenn auch leckere) Pampe, mit der wir unsere Faulheit nun auch aufs Kauen ausbreiten.

Tatsache ist in jedem Fall, dass der Aufstieg der Smoothies in direktem Zusammenhang mit der Renaissance der Standmixer steht. Die Verkaufszahlen gehen nicht nur bei Amazon durch die Decke, die Küchenmischmaschinen gehören inzwischen zur Grundausstattung in jeder hippen Küche.

Das wiederum treibt mitunter abenteuerliche Blüten beim Produktmarketing, denn wie wir sehen werden, sind Begriffe wie Nährstoffextraktor absoluter Blödsinn. Es sorgt außerdem dafür, dass das Angebot mittlerweile exponentiell gewachsen ist und keiner mehr so richtig den Durchblick hat, was einen guten Standmixer ausmacht.

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Genau da kommen wir mit unserem großen Standmixer Test 2017 ins Spiel. Wir haben uns für euch die beliebtesten Produkte der Amazon Bestsellerliste Standmixer vorgenommen, auf Herz und Nieren geprüft und außerdem auch noch mehr als einen Rezepttipp für euch parat.

Natürlich klären wir euch auch darüber auf, was ein guter Mixer können muss, welche Produktdaten für euch entscheidend sind und warum es in diesem Fall durchaus sinnvoll sein kann, ein oder zwei (oder besser 100) Euro mehr auszugeben.


Sinbo Smoothie Maker Test

34,90 €

Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Test

32,49 €

Philips HR2195 Test

78,99 €

Vitamix Pro750 Power Mixer Test

857,34 €

Philips Avance Collection HR3655 Test

164,00 €

AEG PerfectMix SB 2400 Test

34,95 €

AmazonBasics Mixer Mix & Go Test

19,99 €

Russell Hobbs Essentials Standmixer Test

47,86 €

NutriBullet NBR-1240M Test

99,95 €


Eines ist allerdings unbestritten: Standmixer sind ein wirklich vielseitiges und sinnvolles Küchengerät, von dem jeder Haushalt profitieren kann. Selbst, wenn ihr Smoothies für sinnlosen Quatsch aus Soße haltet.

Standmixer, Smoothie Maker, Blender: Die unterschiedlichen Kategorien kurz erklärt

Wer etwas mixt, macht aus zwei oder mehr Komponenten eine dritte Sache. Wer etwas blendet, im Grunde auch. Im Zuge der Mixer-Auferstehung ist auch der Begriff Blender ziemlich in Mode gekommen, sorgt allerdings für etwas Verwirrung.

Blender ist die handelsübliche US-amerikanische Bezeichnung für einen Standmixer, der mit rotierenden Messern in einem Aufsatzbehälter Festes und Flüssiges zu einem neuen Mix zusammenwurschtelt.

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Blender ist die handelsübliche US-amerikanische Bezeichnung für einen Standmixer


Blender ist die handelsübliche US-amerikanische Bezeichnung für einen Standmixer

Ist aber im Deutschen von einem Blender die Rede, meint dies eine andere Form, bei der ein schnell rotierender Rührstab in einem Becher mehrere weiche oder flüssige Komponenten vermischt; ohne, dass sich dabei der Urzustand der Zutaten nennenswert verändert.

Mit einem guten Blender kriegt ihr zum Beispiel problemlos Sahne steif oder einen ultracremigen Milchshake hin. Auch verwandelt er mit etwas Eis einen heißen Kaffee zackzack in eine kühle Grundlage für Iced Latte. Ihr könnt aber vergessen, dass er Spinat für Green Smoothies klein kriegt oder Eiswürfel so klein häkseln kann, dass eurer Frozen Daiquiri-Party nichts mehr im Wege steht.

Darum also kurz: Zum zärtlichen Mischen und Aufschlagen nehmt ihr den Blender, zum richtigen Mixen den Mixer. Ergibt nicht wirklich Sinn, ist aber nun einmal so.

Genauso verwirrend ist die Marketingbezeichnung Smoothie Maker, von denen wir im Test auch einige im Angebot haben. Dahinter versteckt sich praktisch immer ein kleiner Mixer mit folgenden Eigenschaften:

  • Geringe Motorleistung
  • Praktische Trinkgefäße als Mischaufsatz aus Kunststoff
  • Wenige Mixstufen (meist nur eine einzige)
  • Günstiger Preis

 

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Smoothie Maker - der kleine Bruder des Mixers

Handelt es sich um ein gutes Modell, sorgt die Kombi aus kleinem Behälter plus kleinem Motor mit dennoch brauchbaren Umdrehungszahlen meist für ganz gute Mixergebnisse, obwohl viele Geräte schnell den Geist aufgeben oder bei Eiswürfeln und Co. verzweifeln.

Auch schwer zu schreddernde Pflanzenfasern zwingen so manchen Smoothie Mixer in die Knie bzw. wird das Ergebnis sehr stückig und gar nicht smooth.

Einen Mix aus frischem Obst, einer halbwegs gefrorenen Komponente und viel Flüssigkeit kriegen die Smoothie Maker jedoch relativ problemlos hin, solange ihr keine Wunder erwartet.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch auf den Begriff Hochleistungsmixer (oder Profiblender) hingewiesen, bei dem es sich um Mixer mit deutlich über 1.000 Watt, vielen Klingen, vielen Mixstufen und einem gepfefferten Preisschild handelt. Ein gutes Beispiel aus unserem Test ist der Vitamix Pro750 Blender, für den ihr mal eben 857,34 € Euro lockermachen müsst.

Vitamix Pro750 Blender - ein Hochleistungsmixer mit deutlich über 1.000 Watt

Vitamix Pro750 Blender - ein Hochleistungsmixer mit deutlich über 1.000 Watt

Ob es diese Investition braucht, ist eine Frage dessen, was ihr wie oft mit eurem Mixer anstellt. So viel sei schon einmal gesagt: Wer oft und viel und gern auch Abenteuerliches mixt, ist bei Profigeräten definitiv an der besseren Adresse.

Die wichtigsten Faktoren für gesunde Rezepte aus dem Standmixer

Mit einem solch leistungsfähigen Standmixer könntet ihr ohne Probleme auch zähes Fleisch, Fleischsaft und Fettbatzen zu Mett à la Mixer verarbeiten, aber irgendwie macht das niemand. Dinge aus dem Mixer werden heutzutage mit leichter, vitaler und vor allem pflanzlicher Küche assoziiert.

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Mixer werden heutzutage mit leichter, vitaler und vor allem pflanzlicher Küche assoziiert

Der Anspruch und die Wirklichkeit gehen allerdings teilweise weit auseinander. Denn ein schlechter Mixer schafft es ganz leicht, jeglichen „Vitalstoff“ aus dem Produkt zu prügeln. Ein guter hingegen ist in der Lage, die Nahrung so aufzuschlüsseln, dass der Körper sehr viel davon hat.

Das Wort Vitalstoff ist ein schwammiger (aber äußerst lukrativer) Sammelbegriff für die sogenannten Mikronährstoffe, die keine Energie liefern, dafür aber beim Aufbau und der Funktionalität des Organismus eine große Rolle spielen. Makronährstoffe sind dagegen Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate.

Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Und die haben sich allesamt auf ihre Weise zickig:

  • Gerade das vielzitierte Vitamin C beginnt schon bei etwa 40 Grad Celsius, viel von seinen Eigenschaften zu verlieren. Außerdem ist es sehr wasserlöslich, mag kein Licht oder Sauerstoff und Einfrieren auch nicht. Es geht aber nicht, wie oft zitiert, „kaputt“. Es verändert zunächst nur seine Struktur – was euch im Endeffekt aber auch nichts bringt.
  • Etwa 15 Minuten nach der Bearbeitung im Mixer ist der Vitamin-C-Gehalt bereits um insgesamt 10 Prozent gesunken.
  • Betacarotin (Grundlage für Vitamin A) steht umso mehr zur Verfügung, je feiner Karotten und Co. zerstückelt/püriert werden.
  • Noch empfindlicher gegen Hitze sind Antioxidantien, die viele Aufgaben erfüllen. Diese „sterben“ schon bei der geringsten Hitzeentwicklung ab.

Wenn wir nur diesen kleinen Ausschnitt betrachten, dürfte klar sein, dass ein Mixer, der ewig braucht, um aus Spinat, Bananen und Co. einen brauchbaren Brei zu machen, im Grunde ein Nährstoffkiller ist.

Und daraus können wir drei simple Anforderungen an gute Geräte ableiten:

  • Sie sorgen für eine geringe Hitzeentwicklung
  • Sie können Zutaten auf Wunsch möglichst klein schneiden/pürieren
  • Sie erledigen ihren Job möglichst schnell

Und diese drei Faktoren stehen auch im Standmixer Test 2017 im Mittelpunkt. Wovon sie abhängen, wie man sie messen kann und welche technischen Daten für euch interessant sind, klären wir jetzt.

Die wichtigsten Komponenten beim Standmixer Kauf

Schnell, stark, schonend – diese drei S sind für Standmixer genauso wichtig wie für Dampfkochtöpfe oder {Vertikutierer}. Doch bei den Küchenmaschinen werden diese drei S weitaus unterschiedlicher von den einzelnen Produkten umgesetzt.

Die Gefahr, dass ihr euch Schrott zulegt, ist ziemlich hoch, eben weil Mixer so trendy und die Preisspannen riesig sind.

Allerdings ist der Preis – wie wir schon in vielen Kategorien festgestellt haben – leider nicht immer ein Garant dafür, dass ihr auch erstklassige Ergebnisse erhaltet. Das Problem: Auf dem Papier scheinen viele Standmixer ziemlich gut, in der Praxis sind all die tollen Funktionen und Leistungen dann nur halbherzig umgesetzt.

Dennoch lohnt der Blick auf das Datenblatt, auch wenn ihr nicht immer alles glauben solltet, was dort steht. Aber für diesen Realitätscheck sind wir schließlich da.

Motorleistung

Jeder Standmixer besitzt einen elektrischen Motor, der die die Klingen rotieren lässt. Und hier reicht das Angebot von Trabi-Qualität bis Ferrari-Niveau. Die Rechnung ist einfach: Je leistungsstarker der Motor, desto schneller kommt ihr zu Smoothie und Co. Entscheidend dafür sind die Wattzahl und die Umdrehungen pro Minute.

Bei der Wattzahl gibt es Abstufungen wie Sand am Meer. Der AmazonBasics Mixer Mix & Go dümpelt mit gemütlichen 300 Watt vor sich hin, der Philips HR2195/08 Standmixer verspricht 900 Watt-Wumms. Wer von den beiden (theoretisch) besser in der Lage ist, auch faserige Zutaten oder Tiefgefrorenes klein zu kriegen, dürfte klar sein.

Je leistungsstarker der Motor, desto schneller kommt ihr zu Smoothie und Co.

Je leistungsstarker der Motor, desto schneller kommt ihr zu Smoothie und Co.

Das Problem allerdings: Was die Hersteller auf die Packung schreiben und was am Ende wirklich umgesetzt wird, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Denn der Unterschied zwischen der Nennleistung und der tatsächlichen Leistung ist teilweise enorm.

Das kann man den Herstellern nur bedingt vorwerfen, denn was am Ende im Motor ankommt, hängt auch entscheidend davon ab, wie eure Steckdose aufgebaut ist, was eure Stromleitungen können etc. pp.

Dieses Problem ist allerdings keine Ausnahme und schon gar keine Neuigkeit, weshalb wir im Test auch sehr genau darauf geachtet haben, wie viel die Standmixer wirklich umsetzen. Dazu brauchen wir nichts weiter als ein Strommessgerät.

Zweiter Indikator für die Motorleistung, der mindestens genauso wichtig ist, sind die Umdrehungen pro Minute. Dieser Wert wird nicht bei allen Mixern angegeben (der schon erwähnte AmazonBasics Mixer wäre ein Beispiel).

Auch hier gilt: je mehr U/min, desto besser. Und wenn die Angabe (bewusst) fehlt, solltet ihr euch schon im Vorfeld gut überlegen, ob ihr das Gerät wirklich kaufen wollt.

Werte ab 20.000 U/min sind ein Indikator für einen brauchbaren Mixer. Aber auch hier müsst ihr euch bewusst sein, dass es sich um Zahlen handelt, die der Hersteller unter Idealbedingungen ermittelt hat. Der Mixer hatte also im Produkttest garantiert nicht tiefgefrorenem Gemüse oder Spinat zu kämpfen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Werte zusammenpassen und dass diese Passgenauigkeit wiederum auch auf die Behältergröße abgestimmt ist. Ein Glasmixer mit 2 Liter Inhalt aber nur 300 Watt Leistung wäre genauso sinnlos wie ein Smoothie Maker, der mit 1.400 Watt losrast. Beides sorgt für Überlastungen.

Verspricht jedenfalls ein Mixer mit sehr kleinem Preisschild bei einer niedrigen Wattzahl hohe Umdrehungszahlen, könnt ihr davon ausgehen, dass der Motor innerhalb kürzester Zeit den Geist aufgibt.

Klingen – Anzahl, Anordnung, Material

So ein schöner Motor würde sich natürlich als Luftnummer entpuppen, wenn die Klingen, die durch ihn angetrieben werden, kompletter Murks sind. Hier spielen mehrere Faktoren eine gewichtige Rolle, von denen ihr aber nicht alle mal eben überprüfen könnt.

Kein Problem habt ihr bei der Anzahl und der Anordnung. Je mehr einzelne Messer zusammenarbeiten, desto größer ist die Schnittfläche, was wiederum theoretisch die Zeit verringert, bis aus Zutaten Mus wird. Bei der Anordnung profitiert ihr für Smoothies am meisten, wenn die Klingen nicht auf einer Ebene, sondern wie ein räumlicher Stern angeordnet sind.

Bei der Anordnung profitiert ihr für Smoothies am meisten, wenn die Klingen nicht auf einer Ebene, sondern wie ein räumlicher Stern angeordnet sind.

Bei der Anordnung profitiert ihr für Smoothies am meisten, wenn die Klingen nicht auf einer Ebene, sondern wie ein räumlicher Stern angeordnet sind.

Dadurch steigt die Chance, dass Zutaten von mehreren Seiten gleichzeitig geschnetzelt werden, was wiederum die Zeit verringert, bis sie den gewünschten Matsch-Grad erreicht haben.

Beim Material müsst ihr euch in vielen Fällen auf die Hersteller verlassen. Rostfreier Edelstahl ist eigentlich das einzig sinnvolle Mittel der Wahl, auch wenn es hier riesige Unterschiede bei den Legierungen und damit der Härte gibt. Ihr könnt aber bei einem geringen Preisschild nicht erwarten, diamantharte Klingen zu bekommen.

Der Behälter – Größe, Material, Aufbau

Beim dritten Bestandteil, der direkt mit dem Motor und den Klingen zusammenhängt, machen viele Kunden häufig einen typischen Fehler: Sie achten weniger auf Watt und Klingen, als darauf, dass der Behälter möglichst geräumig ist.

Es dürfte aber klar sein, dass ein mickriger Motor mit einer riesigen Portion Mischware definitiv nicht klarkommt. Und ein Aufsatz im typischen „Mixerlook“, wie etwa beim Russel Hobbs Essentials Standmixer, ist auch in der Breite ziemlich ausladend, weshalb die Klingen alles dafür tun müssen, dass die Mischware so durchwirbelt wird, dass ein sinnvoller Strudel entsteht, der alle Bestandteile praktisch zu den Klingen zieht.

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Der Russel Hobbs Essentials Standmixer hat den typischen Mixerlook

Dabei spielen auch die Rillen im Behälter eine Rolle – diese sind nicht nur zum besseren Greifen von außen da. Sie führen die Zutaten im Idealfall Richtung Klinge und sind damit ebenfalls wichtig für den Zeitaufwand und die Temperaturentwicklung beim Mixen.

Falls ihr euch mal ein perfektes Zusammenspiel dieser Komponenten ansehen wollt, schaut im Testbericht des {Bosch SilentMixx} vorbei.

Ob ihr eher zu Glas oder Kunststoff tendiert, ist so eine Sache:

  • Glas ist definitiv hygienischer, meist lebensmittelechter, macht aber den Mixer auch wesentlich schwerer.
  • Davon profitiert allerdings die Standfestigkeit.
  • Auf der anderen Seite arbeiten viele Profigeräte lieber mit hochwertigem, stabilen Kunststoff, der auch im ruppigen Gastroalltag hält.
  • Bei kleinen Kunststoffaufsätzen habt ihr oft die Möglichkeit, diese mit einem entsprechenden Deckel gleich als Trinkflasche zu nutzen.
  • Ihr solltet in jedem Fall auf ein Label wie „BPA free“ achten, das zumindest Weichmacher ausschließt.
  • Glas ist in Sachen Temperatur aber meist die bessere Wahl, gerade bei Frozen Drinks.

Egal, wofür ihr euch entscheidet: Ich würde jeden Drink immer in ein Glas und jeden Aufstrich in einen Behälter umfüllen. Das mag an meiner Barkeeper-Vergangenheit liegen. Aber Glas ist nun einmal unbedenklicher.

Weitere „Kleinigkeiten“, die beim Mixeraufsatz ebenfalls eine Rolle spielen, solltet ihr auch im Blick behalten:

  • Gut und einfach schließender/öffnender Deckel
  • Einfüllstutzen zum nachträglichen Hinzufügen von Flüssigkeit oder Zutaten (ist meist nur bei großen Modellen der Fall)
  • Messskala
  • Gute Handhabung durch sichere Griffrillen oder Henkel

Die Reinigung des Aufsatzes soll uns später noch einmal separat interessieren, aber wie diese funktioniert, ist eigentlich fast noch wichtiger als alles, was wir bis jetzt festgehalten haben.

Noch ein Wort zur Kapazität, die für die Behälter angegeben wird: Dabei müsst ihr zwischen Maximalfüllmenge und Arbeitsvolumen unterscheiden. Ein randvoll gefüllter Mixer wird euch immer (!) um die Ohren fliegen – bzw. wird der Inhalt durch jeden noch so guten Deckel nach außen gedrückt. Das ist nur für die lustig, die die Sauerei am Ende nicht aufwischen müssen.

Material des Fußes

Hier können wir es kurz machen: Edelstahl ist besser als Kunststoff. Punkt. Das gilt für Kaffeevollautomaten genauso wie für Mixer. Metall bringt mehr Gewicht, ist langlebiger und insgesamt robuster. Einen Vollkunststoffmixer würde ich nie unbeaufsichtigt rödeln lassen, bei einem Edelstahlprodukt (inklusive Glasaufsatz) mache ich mir weniger Sorgen.

Natürlich können Kunststoffprodukte mit Saugfüßen o.ä. ihre Materialprobleme ausgleichen, aber wenn das Gerät Unwucht bekommt, helfen auch die nur herzlich wenig.

Mixstufen

Zutaten rein und volle Power? Das ist nicht immer eine gute Idee. Schließen gibt es auch Rezepte im Standmixer, bei denen ihr Dinge eher sanft vermischen wollt – was auch die Nährstoffe schont – und zum Beispiel Chiasamen eher unterheben als klein häkseln wollt.

Je mehr Mixstufen euch zur Verfügung stehen, desto besser. Günstige Versionen bringen meist eine oder zwei Stufen mit, mit zunehmendem Preisschild legen die Hersteller gern noch ein paar mehr drauf, die ihr sogar stufenlos über einen Drehschalter kontrolliert.

Eine „Pulse“- oder „Puls“-Funktion ist eine besonders gute Idee, wenn ihr etwa bei eher flüssigem Rührkuchenteig mal eben ein paar Kakaonibs unterheben wollt, ohne dass sie zerkleinert werden. Auch könnt ihr mit dieser Funktion das optimale Mischverhältnis selbst bestimmen.

Je mehr Mixstufen euch zur Verfügung stehen, desto besser

Je mehr Mixstufen euch zur Verfügung stehen, desto besser

Sonderfunktionen

Viele Standmixer günstigerer Preisklassen werben damit, dass Sie Eiswürfel in Crushed Ice verwandeln können. Ich kann euch aus jahrelanger Barerfahrung sagen, dass dies in den meisten Fällen Blödsinn ist.

Sie kriegen das Eis höchstens ein- oder zweimal klein, dann gibt der Motor auf. Oder sie rödeln solange an den Würfeln herum, dass sie nicht als Crushed Ice, sondern als Wasser aus dem Mixer kommen.

Mancher Hersteller wollen diese Probleme mit einer Crushed Ice-Funktion umgehen, die eigentlich nichts weiter als eine vorprogrammierte Pulsfunktion ist. Unter „Crushed Ice“ können sich Kunden aber meist mehr vorstellen. Weil das Eis nur kurz auf höchster Power angestoßen wird, soll dies die Reibung und damit das Schmelzen halbwegs verhindern.

Ähnlicher Endgegner wie Eis sind auch harte Nüsse oder tiefgefrorene Beeren, die für einen anständigen Erdbeer Daiquiri oder einen Mörderlecker-Milchshake essentiell sind. Und diese sollen meist über die Crushed Ice-Funktion ebenfalls schneller klein werden.

Ein wenig Kopfzerbrechen hat mir zunächst die sogenannte Smoothie Funktion bereitet, die zum Beispiel beim Philips HR2195/08 Standmixer angepriesen wird. Denn sollten Mixer, wie wir oben festgehalten haben, nicht sowieso immer Smoothies machen können?

Dabei handelt es sich um eine programmierte Voreinstellung, im Falle des HR2195 schaltet der Mixer laut Betriebsanleitungnach zwei Minuten ab. Beim {WMF KULT pro Power Standmixer} beträgt die Voreinstellung 1 Minute.

Der Philips HR2195/08 Standmixer mit Smoothie Funktion

Der Philips HR2195/08 Standmixer mit Smoothie Funktion

Die Zeit richtet sich natürlich nach der Power des Mixers, muss aber in jedem Fall ein Näherungswert bleiben. Denn ein Smoothie, der fast nur aus Spinat besteht, ist etwa mit einer reinen Beerenvariante kaum vergleichbar. Aber auch hier gilt wieder: Das Wörtchen Smoothie Funktion verkauft sich einfach super.

Was ich damit letztendlich sagen will: Sonderfunktion sind zwar ein nettes Gimmick, sollten aber nie den Ausschlag dafür geben, ob ihr einen Mixer kauft oder nicht. Meist ist das nur Werbesprache und viele nutzen ihren Mixer eh nach Gefühl.

Extras

Auch dieser Faktor wird gern beschrien, um die Verkaufszahlen zu pushen. Und auch hier finde ich, dass Extras wie ein zweiter Behälter, mehrere Klingenversionen oder Flaschenverschlüsse zum Mitnehmen zwar eine schöne Sache, für den Mixer Test aber eigentlich unerheblich sind.

Denn wenn das Ding sonst nichts kann oder nur Murks mischt, bringen euch auch die zweiten Flaschen herzlich wenig. Na gut, ihr könnt sie wenigstens für Wasser oder so benutzen. Das geht aber auch billiger und mit weniger Elektroschrott.

Ein zweiter Klingenblock ist dann eine gute Idee, wenn ihr auch gerne Teig im Mixer machen oder mehrere Zutaten nicht zerkleinern, sondern nur gut mischen möchtet. Aber auch hier muss ich wieder festhalten: Bei einem mickrigen Motor kann auch die beste Klingenkollektion nur wenig ausrichten. Dann mischt sie zwar hervorragend, ist aber fürs Zerkleinern eher nicht geeignet.

Reinigung

Mein alter (zugegeben günstiger) Standmixer mit Glasaufsatz musste irgendwann aus der Küche weichen, weil ich die Mixreste um die nicht herausnehmbare Klinge einfach nicht mehr abbekommen habe. Was sich da so ansammelte, könnt ihr euch vorstellen.

Bei der Reinigung zählt also am meisten, wie weit ihr den Mixer auseinanderbauen könnt. Ein abnehmbarer Klingenblock ist quasi Grundvoraussetzung. Wie das funktioniert, ist eigentlich wurscht. Außerdem sollten die wichtigsten Teile (die mit Lebensmitteln in Berührung kommen) am besten spülmaschinenfest sein. Das gilt vor allem für:

  • Deckel
  • Aufsatz
  • Einsätze
Bei der Reinigung zählt also am meisten, wie weit ihr den Mixer auseinanderbauen könnt

Bei der Reinigung zählt also am meisten, wie weit ihr den Mixer auseinanderbauen könnt.

Auch ohne Spülmaschine solltet ihr alle Teile gut reinigen können, denn ein wichtiger Tipp lautet:

Spült den Mixer direkt nach dem Benutzen sehr gut aus und wischt alles einmal sauber, dann setzt sich auch nichts fest. Schon deshalb finde ich die Kombi Mixerflasche = Trinkflasche zum Mitnehmen irgendwie bedenklich.

Ersatzteile

Bei einem günstigen Standmixer mag es zu verkraften sein, wenn sich der bzw. die Behälter verabschieden oder die Klingen den Geist aufgeben. Wenn ihr allerdings 300 Euro oder mehr ausgebt, dann sieht die Sache schon anders aus.

Viele Hersteller (darunter Philipsund die Jungs und Mädels von Vitamix ) bieten Ersatzteile an, allerdings solltet ihr gerade bei Glasmixern gut auf den Behälter aufpassen. Ist der nämlich im Eimer, dann gibt es den Ersatz entweder nicht zu kaufen, oder er kostet so viel, dass sich das nicht lohnt. Bei den günstigen Kunststoffbehältern der Smoothie-Sparte sieht das anders aus, hier habt ihr auch bei Amazon zu einem relativ günstigen Preis Glück.

Fest steht aber, dass ein kaputter Motor für die meisten von uns wohl bedeutet, dass ein neuer Standmixer hermuss. Zeit und Aufwand, diesen zu reparieren, steht praktisch nie in einem ökonomischen Verhältnis zu dem, was der Mixer leistet.

Hier nicht weiter betrachtet, aber aus all diesen Gründen interessant ist daher auch die Garantiezeit für einen Mixer. Aber wie wir alle wissen, warten alle Elektrogeräte ja immer gerne, bis diese vorbei ist, um kaputtzugehen.


Der Standmixer Test 2017 im Überblick

Wenn wir also nach den eben genannten Faktoren gehen, müsste ein Testsieger im Standmixer Test folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Hohe Nennleistung mit entsprechender tatsächlicher Leistung
  • Hohe Umdrehungszahl
  • Hochwertiger Behälter
  • Viele Klingen, sternförmig angeordnet – und/oder mehrere Klingenblöcke
  • Alle lebensmittelberührenden Teile spülmaschinenfest
  • Weitestgehend auseinanderbaubar
  • (sinnvolle) Mixstufen, stufenlos
  • Inklusive Pulse-Funktion
  • günstige und einfach zu beschaffende Ersatzteile

Und das alles bitteschön zu einem lächerlichen Preis bei einem angenehmen Äußeren und mit möglichst langer Lebensdauer(!).

Eines vorweg: Die Testergebnisse könnten unterschiedlicher kaum sein und spiegeln wider, was ich bereits mehrfach festgehalten habe: Viele Produkte nehmen den Mund ganz schön voll und entpuppen sich dann als Luftnummer. Andere sind überraschend leistungsstark.

Alle unsere Kandidaten bzw. Testberichte im Standmixer Test 2017 liefern wir mit einem übersichtlichen Datenblatt, aus dem ihr bereits viele Dinge ablesen könnt. Hier einmal der allgemeine Überblick nebst ein paar Erläuterung:

Eintrag Mögliche Werte Erklärung
Nennleistung Zahl in Watt Herstellerangabe
Max. Umdrehungen Zahl in U/min Herstellerangabe
Anzahl Klingen Zahl
Anordnung Klingen flach – sternförmig
Material Behälter Glas – Kunststoff-Edelstahl Bezieht sich auf den Behälterkorpus, nicht auf Deckel o.ä.
Volumen Behälter Zahl in Liter Herstellerangabe; ob es sich dabei um das Arbeitsvolumen handelt, ist aber nicht immer eindeutig.
Mixstufen Zahl Herstellerangabe
Pulse-Funktion ✓ oder X
Smoothie-Funktion ✓ oder X
Crushed Ice-Funktion ✓ oder X
Reinigung in der Spülmaschine ✓ oder X Gilt für die lebensmittelberührenden Teile
Extras Angabe Extras Zweiter Aufsatz, extra Klingenblock etc.
Ersatzteile erhältlich ✓ oder X; Bezugsquellenangabe
Preis Zahl in Euro Amazon-Preis

Diese Zahlen stellen KEINE Wertungen dar, denn wie wir festgehalten haben, ist etwa eine Smoothie Funktion eigentlich unerheblich, eine Pulse Funktion hingegen aus Erfahrung nicht.

Die Kandidaten

Wie ihr es von uns erwarten könnt, orientiert sich unsere Kandidatenauswahl für den Standmixer Test 2017 an der Hitliste der aktuell am häufigsten gekauften Standmixer bei Amazon.

Alle Standmixer aus unserem Test zusammen

Alle Standmixer aus unserem Test zusammen

Bei der Auswahl haben wir wie immer versucht, uns einmal durch die gesamte (vernünftige) Preisrange für Heimanwender zu arbeiten und ein möglichst breites Spektrum an Geräten und Funktionen abzubilden. Natürlich erweitern wir diese Liste:

Die Preise sind tagesaktuell und können natürlich, wie wir alle wissen, heute schon wieder komplett anders aussehen als zu unserem Kaufzeitpunkt.

Wichtig ist außerdem, dass wir alle Geräte selbst gekauft haben und bei der Auswahl (und damit den Tests) nicht von den Interessen der Hersteller abhängig waren.

Der Testaufbau und das Testrezept

Bei diesem Test geht es ähnlich „unwissenschaftlich“ wie bei den Kopfhörern zu, denn solche Dinge wie die optimale Konsistenz des Endproduktes sind ja von mehr als einem objektiv messbaren Faktor abhängig und auch eine Frage dessen, was ihr eigentlich wollt. Trotzdem haben wir wie immer ein sinnvolles und praxistaugliches (und vor allem vergleichbares) Testdesign konzipiert:

Zunächst einmal messen wir den Unterschied zwischen Nenn- und tatsächlicher Leistung mit einem Stromzählgerät

Danach habe ich jeden Mixer bis zur maximal angegebenen Füllmenge zunächst mit Wasser gefüllt und ihn angestellt. Die Testkriterien:

  • Wie gut schließt der Deckel?
  • Wie ruhig ist der entstehende Wirbel?
  • Kann ich, sofern vorhanden, gefahrlos den Einfüllstutzen abnehmen, ohne, dass mir der Inhalt entgegenkommt?
  • Wie laut ist der Mixer in dieser einfachsten Füllung?
  • Wie sicher und ruhig mixt er? Wackelt es schon jetzt?
  • Kann ich problemlos zwischen den Mixstufen wechseln? Muss ich ihn zusätzlich festhalten – und wie sehr?
  • Fallen Dinge wie Gerüche oder Nebengeräusche unangenehm auf?
Den Wassertest mussten alle Mixer durchlaufen

Den Wassertest mussten alle Mixer durchlaufen

Beim Praxistest mit einem Testrezept war ich mir zunächst etwas uneins. Schließlich sind viele Mixer auf die (simple) Smoothie-Sparte festgelegt, andere sollen mehr können und leisten. Es wäre also eigentlich vermessen, die gleichen Zutaten-Maßstäbe an alle Standmixer anzulegen.

Ein Rezeptvorschlag, der aber bei allen Mixern jeder Leistungsstufe immer wieder auftaucht, sind Pestos, die ich sehr gern als Ketchup der Bourgeoisie bezeichne. Und diese entpuppen sich als idealer Testkandidat:

  • Sie bestehen sowohl aus faserigen als auch aus festen und flüssigen Komponenten.
  • Sie schmecken eigentlich in jedem Verarbeitungsgrad (von stückig bis sehr fein)
  • Ihre Optik lässt sich hervorragend vergleichen
  • Sie können den Beweis antreten, ob sich ein Mixer auch abseits der Smoothie-Hysterie in eurer Küche lohnt.
  • Wir kommen nicht in die Verlegenheit, den Nährstoffgrad testen zu müssen (für den wir ein Labor bräuchten), um den es eigentlich bei Smoothies gehen soll.
  • Ihre Herstellung ist eigentlich sehr leicht, sehr günstig und perfekt für die Bevorratung.

Für den Test habe ich ein grünes Pesto mit folgenden Zutaten gezaubert und dabei darauf geachtet, dass ihr die Komponenten zum Nachmachen in jedem Supermarkt bekommt.

Für den Test haben wir ein einfaches Pesto zubereitet, mit Zutaten, die ihr in jedem Supermarkt bekommt

Für den Test haben wir ein einfaches Pesto zubereitet, mit Zutaten, die ihr in jedem Supermarkt bekommt

Mein simples Pesto ist vegan, grün und dank cleverer Zutaten-Swaps auch sehr günstig. Für eine gute Portion braucht ihr

  • Eine gute Handvoll Rucola (etwa 1/3-Packung)
  • Etwa 2 EL Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • Rund 60 ml Öl (Sorte je nach Geschmack, ich mag es neutral)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Ihr seht schon, dieses Grundrezept für Pesto im Mixer schreit förmlich danach, dass ihr euch austobt und Käse hinzufügt, die Kerne gegen andere Nüsse tauscht usw. Wir starten für den Standmixer Test 2017 aber simpel.

Um es dem Mixer nicht unnötig schwer zu machen, habe ich die Rucolastängel auseinander gerupft und die Knoblauchzehe etwas zerkleinert. In den Mixer habe ich die Zutaten genau in der Reihenfolge gegeben, wie es die Betriebsanleitung verlangt. Denn manchmal ist es für den perfekten Mix wichtig, ob Festes oder Flüssiges zuerst reinkommt.

Fassen wir das Testszenario kurz zusammen:

  • Vorabtest mit Wasser bei voller Füllmenge
  • Ermitteln der tatsächlichen Leistung über Strommessgerät
  • Zubereitung Pesto nach Grundrezept
  • Reinigung, Handhabung, Auffälliges

Die Testergebnisse im Überblick

Wenn die Zeit drängt und ihr einen schnellen Überblick über die Ergebnisse im Standmixer Test 2017 benötigt, solltet ihr kurz auf diese Tabelle schauen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus den Testberichten zusammengefasst:

Gerät Mixerart Preis

bei Amazon

Mixergebnisse Reinigung Gesamturteil
AEG PerfectMix SB 2400 Mix & Go

Smoothie Maker

34,95 € Gut Befriedigend Durchdacht mit Reinigungsproblemen
NutriBullet NBR-1240M Mix & Go

Smoothie Maker

99,95 € befriedigend sehr gut Übertriebenes Preisschild für nur annehmbaren Mixer
Russell Hobbs Essentials Standmixer

Glasaufsatz

47,86 € Gut Gut Günstiger Einsteigermixer mit Macken
Philips HR 2195/08 Standmixer

Glasaufsatz

Sehr gut Sehr gut Gute Leistung, hält aber nicht alles, was er verspricht – dafür zu teuer
AmazonBasics Mixer Mix & Go Mix & Go

Smoothie Maker

19,99 € Gut Befriedigend Wirkt insgesamt sehr billig und zeigt deutliche Schwächen bei der Langlebigkeit
Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Mix & Go

Smoothie Maker

Gut Sehr gut Tolles Einsteigerprodukt mit durchdachten Details und top Reinigung
WMF KULT pro Power Standmixer Standmixer

Glasaufsatz

Sehr gut Sehr gut Kraftpaket, das von Anfang an zeigt, dass es nicht ewig durchhält
Bosch MMB64G3MDE Standmixer SilentMixx Standmixer

Glasaufsatz

Ausgezeichnet gut Bietet clevere Features bei mittlerer Hochwertigkeit
Sinbo Smoothie Maker Standmixer

Glasaufsatz

Befriedigend Gut BLOSS NICHT! Sicherheitsrisiko!
Profi Cook PC-UM 1006 Universalmixer Standmixer

Glasaufsatz

Mangelhaft Befriedigend Schafft nicht einmal weiche Mix-Rezepte
Philips Avance Collection HR3655/00 Standmixer Standmixer

Glasaufsatz

(inkl. Mix & Go)

164,00 € Sehr gut Sehr gut Toller Mixer für ambitionierte Haushalte
Vitamix Pro750 Power Mixer Standmixer Kunststoffaufsatz 857,34 € Sehr gut Sehr gut Der Maßstab im Profibereich, der vor allem durch lange Haltbarkeit überzeugt

Testsieger günstige Standmixer

So, wie unsere Übersichtsliste zwei verschiedene Mixerarten festhält, muss ich auch die Krone für den Testsieger günstige Standmixer teilen.

Unter den Smoothie Makern schafft es bei mir der Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Steel Standmixer für schnuckelige auf den ersten Platz, weil er sogar bei der Reinigung seiner Flaschen noch ein bisschen besser als die Konkurrenz ist.

Der Gewinner in der Kategorie günstige Standmixer: Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Steel Standmixer

Der Gewinner in der Kategorie günstige Standmixer: Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Steel Standmixer

Bei den Standmixern mit Glasaufsatz reden wir in meinen Augen eigentlich von ganz anderen Preisdimensionen, auch wenn der Russell Hobbs Essentials Standmixer für lächerliche 47,86 € ziemlich gut ist.

Standmixer mit Glasaufsatz: Russell Hobbs Essentials Standmixer

Standmixer mit Glasaufsatz: Russell Hobbs Essentials Standmixer

Mit einem höherwertigen Produkt seid ihr auf Dauer aber einfach besser bedient und hier würde ich schon die 164,00 € investieren und mich für den Philips Avance Collection HR3655/00 Standmixer entscheiden. Davon habt ihr einfach mehr.

Philips Avance Collection HR3655

VORTEILE

  • Hochwertige Optik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • alle gängigen Mixer-Funktionen vorhanden
  • mehrere Mixstufen, stufenlos
  • Freihand-Mixen möglich
  • Power
  • Zwei Mix & Go Becher enthalten
  • Einhand-Bedienung möglich

NACHTEILE

  • Etwas sehr klobig

164,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 22. August 2017 18:28
Buy now on Amazon

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkePhilips
Nennleistung1.400 Watt
Max. Umdrehungen35.000 U/m
Anzahl Klingen6
Anordnung Klingensternförmig
Material BehälterGlas
Volumen Behälter Maximalfüllmenge laut Hersteller2 Liter

Der Bosch MMB64G3MDE Standmixer SilentMixx für muss lobend erwähnt werden, weil ihr für relativ wenig Geld tolle Einfälle und super Leistung erhaltet. Allerdings glaube ich nicht, dass der Mixer ewig durchhält

Testsieger Smoothie Maker

Falls euch Smoothies über alles gehen und ihr mit einem kleinen Smoothie Maker restlos glücklich werden würdet, habt ihr auch in unserer Testauswahl mehr als ein gutes Exemplar zur Verfügung.

Am ansonsten ziemlich tollen AEG PerfectMix SB 2400 Mini Mixer für 34,95 € stört nur die Flaschenform (bei der Reinigung). Aber der schon erwähnte Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Steel Standmixer ist für mich hier noch besser – wenn auch nur einen Hauch.

AEG PerfectMix SB 2400

VORTEILE

  • Schlankes, ansprechendes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • 2 Mix & Go-Trinkflaschen nebst Verschluss
  • BPA-frei
  • Pulse-Mixen problemlos möglich
  • günstiger Preis
  • Ersatzteile (Flasche und Messerblock) bei Amazon erhältlich

NACHTEILE

  • Kein Freihand-Mixen möglich
  • Nur eine Mixstufe

34,95 €

Zuletzt aktualisiert am: 22. August 2017 18:28
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Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeAEG
Nennleistung300 Watt
Max. Umdrehungen23.000 U/m
Anzahl Klingen4
Anordnung Klingensternförmig
Material BehälterKunststoff BPA-frei
Volumen Behälter Maximalfüllmenge laut Hersteller0,6 Liter

Ziemlich sparen könnt ihr euch den AmazonBasics Mixer Mix & Go für 19,99 €. Und über die Dreistigkeit des NutriBullet NBR-1240M Extraktor Basis-Set für rund 99,95 € habe ich mich im {Testbericht} schon ausführlich aufgeregt.

Den AmazonBasics Mixer Mix & Go könnt ihr euch sparen

Den AmazonBasics Mixer Mix & Go könnt ihr euch sparen

Testsieger Hochleistungsmixer

Hier wird’s ein bisschen schwieriger mit der Testkrone. Zumindest aus Kundensicht. Denn für wahre Höchstleistungen kommt in unserer Testauswahl leider nur der Vitamix Pro750 Power Mixer für 857,34 € infrage, der aber einfach unheimlich teuer ist.

Vitamix Pro750 Power Mixer

VORTEILE

  • viel Power
  • sehr große Füllmenge
  • sehr stabiler Sockel
  • alle gängigen Mixer-Funktionen vorhanden
  • 5 Programme
  • mehrere Mixstufen, stufenlos
  • kein Standby-Stromfresser
  • Freihand-Mixen möglich
  • Ersatzteile (eingeschränkt) bei Amazon erhältlich
  • Inklusive Stößel

NACHTEILE

  • Optik etwas fragwürdig
  • Sehr ausladend
  • Sehr hoher Preis

857,34 €

Zuletzt aktualisiert am: 22. August 2017 18:28
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Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeVitamix
Nennleistung1.200 Watt
Max. Umdrehungen26.000 U/m
Anzahl Klingen4
Anordnung Klingensternförmig
Material BehälterKunststoff, BPA- frei
Volumen Behälter Maximalfüllmenge laut Hersteller2 Liter

Doch der Philips Avance Collection HR3655/00 Standmixer macht bei einem wesentlich geringeren Preis auch keine schlechte Figur und gibt wenigstens keine Anzeichen dafür, dass er demnächst kaputtgeht, wenn ihr ihn zu oft benutzt.

Philips Avance Collection HR3655

VORTEILE

  • Hochwertige Optik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • alle gängigen Mixer-Funktionen vorhanden
  • mehrere Mixstufen, stufenlos
  • Freihand-Mixen möglich
  • Power
  • Zwei Mix & Go Becher enthalten
  • Einhand-Bedienung möglich

NACHTEILE

  • Etwas sehr klobig

164,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 22. August 2017 18:28
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Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkePhilips
Nennleistung1.400 Watt
Max. Umdrehungen35.000 U/m
Anzahl Klingen6
Anordnung Klingensternförmig
Material BehälterGlas
Volumen Behälter Maximalfüllmenge laut Hersteller2 Liter

Bei den anderen Geräten im Test, die mit dicken technischen Werten auftrumpfen wollen, entpuppten sich diese schnell als Luftnummer, schön zu sehen zum Beispiel am {Profi Cook PC-UM 1006 Universalmixer}.

Testsieger leise Mixer

Liebe Philips-Entwickler, beim „Quiet“-Modus des Philips HR2195/08 Standmixer für müsst ihr definitiv noch einmal ran. Oder wir sollten mal eure Definition von „leise“ überprüfen. Der Mixer ist ansonsten nicht wirklich schlecht, aber ein bisschen überteuert für das, was er angeblich kann.

Da war der Bosch MMB64G3MDE Standmixer SilentMixx für schon eine echte Testüberraschung, nicht nur, was die Mixleistung bzw. die Mixvoraussetzungen betrifft, sondern auch in Bezug auf sein „Silent“-Versprechen. Ich fand ihn wirklich in allen Stufen geräuschpegeltechnisch äußerst angenehm.

Der Bosch SilentMixx: Der Name ist Programm

Der Bosch SilentMixx: Der Name ist Programm

Testsieger gesamt

Einen eindeutigen Testsieger gibt es in meinen Augen nicht. Dazu ist das Kandidatenfeld viel zu divers und die Mixer erfüllen unterschiedliche Ansprüche. Vier Geräte würde ich dennoch krönen:

  1. Den Vitamix Pro750 als absoluter Profi-Freund (der aber unheimlich viel kostet)
  2. Den {Bosch SilentMixx} als überraschend cleveres Produkt (das etwas zu viel billigen Kunststoff mitbringt)
  3. Den Philips HR3655 als sehr gute Power-Wahl für zuhause (bei der nur fraglich ist, ob sie den Dauertest besteht)
  4. Den Russell Hobbs 23470-56 Mix&Go Steel als günstige und überlegte Smoothie-Mixerwahl (die begrenzt einsatzfähig ist)
Wirklich ABRATEN (in dicken fetten Großbuchstaben!) würde ich euch vom Sinbo Smoothie Maker, den ich für gefährlich halte und vom Nutribullet Extraktor, der euch das Geld aus der Tasche zieht.

Ansonsten sind die anderen Geräte (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) durchaus nicht schlecht, aber enttäuschen beim genaueren Hinsehen meist in (manchmal wichtigen) Details.

Das Fazit: Standmixer kaufen ähnelt einem Glücksspiel

Einer Sache bin ich mir uneingeschränkt sicher: Würden wir noch hundert weitere Standmixer testen (was wir gerne tun können, wenn ihr das wollt!), kämen wir immer wieder zum gleichen Fazit: An jedem Gerät gibt es was zu meckern und die Frage ist nur, ob dieser Punkt für euch als Kunden eine Rolle spielt oder nicht.

Auch kann es gut sein, dass ein Mixer, der bei anderen schon nach kurzer Zeit den Hintern hochreißt, bei euch jahrelang ohne Probleme durchnuddelt.

Fest steht auch, dass ihr die technischen Angaben auf den Produktseiten zwar hinnehmen solltet, aber nicht davon ausgehen dürft, dass diese auch nur annähernd der Realität entsprechen. Ja, das nervt und macht den informierten Kauf darum um so vieles schwieriger.

Mixer kaufen ähnelt leider etwas einem Glücksspiel, weshalb Testberichte wie bei uns für euch auch besonders wichtig sind. Solltet ihr ein bestimmtes Gerät im Auge haben und wollt wissen, ob man den Versprechungen trauen kann, schauen wir uns den Kandidaten gern in unserer nächsten Testrunde einmal genauer an.

Dazu müsst ihr uns nur einen Kommentar hinterlassen. Dort ist natürlich auch Platz für Anregungen, Einschränkungen, Widersprüche und Kritik.