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von Steve

Zuletzt aktualisiert am: 6. January 2019

Tor und VPN gleichzeitig nutzen

Sicher ist sicher: Warum, wann und wie ihr VPN und Tor gleichzeitig nutzen solltet

VPN und Tor gemeinsam nutzen, geht das? Im Internet kursieren zu diesem Thema viele seriöse, aber auch unseriöse Anleitungen und Ratgeber. Ein VPN bringt euch Sicherheit und Anonymität, genauso wie Tor. Zusammen müssten die beiden doch noch sicherer sein, oder?

Da wir von Sonntagmorgen unabhängige Tester sind, die euch nichts verkaufen wollen, sind wir der Sache für euch auf den Grund gegangen und haben herausgefunden, wann diese Kombination Sinn ergibt und wann nicht.

In diesem Artikel erklären wir euch, wie ihr VPN und Tor gleichzeitig nutzen könnt und worauf ihr dabei achten solltet. Wenn ihr allerdings noch einen Schritt zurückgehen wollt, indem ihr zunächst einen passenden VPN-Anbieter aussuchen möchtet, schaut euch unseren VPN-Anbieter Test 2019 an.

Was ist ein VPN?

VPN steht für „Virtual Private Network“ und ist eine verbreitete Technologie, wenn es darum geht, sicher und anonym durchs Internet zu surfen. Wie ein VPN auf technischer Ebene funktioniert, lässt sich am Namen erklären.

Zunächst müsst ihr wissen, was der Unterschied zwischen einem privaten und einem öffentlichen Netzwerk ist:

  • Ein privates Netzwerk habt ihr mit Sicherheit schon einmal bei der Arbeit gesehen. Ein gutes Beispiel sind gemeinsame Festplatten, die innerhalb des Firmen-Netzwerks von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zur Datenablage genutzt werden. Diese Festplatten könnt ihr daheim ohne VPN nicht nutzen, deshalb werden sie auch privates Netzwerk genannt.
  • Ein öffentliches Netzwerk ist beispielsweise der Hotspot in einem Starbucks oder das Internet selbst. Jegliche Webseite, Datei oder sonstige Information, die online von überall her abgerufen werden kann, ist in einem öffentlichen Netzwerk. Wenn ihr also eine Webseite öffnet, seid ihr in einem öffentlichen Netzwerk unterwegs.

Mit einem VPN kombiniert ihr die Freiheit des öffentlichen Netzwerks mit der Sicherheit und dem Datenschutz eines privaten.

Wenn ihr mit einem VPN-Dienst eine Webseite öffnet, erstellt dieser zunächst einen VPN-Tunnel zu der Webseite, die ihr besuchen wollt. So habt ihr jedes Mal euer eigenes kleines „Virtual Private Network“ wenn ihr eine Webseite aufruft.

Allerdings gibt es viele Dinge, die ihr berücksichtigen müsst, ehe ihr einen VPN-Dienst auswählt. Zum Beispiel solltet ihr euch vorher informieren, welche Verschlüsselungsmechanismen verwendet werden, wo die Server des VPNs stehen und vor allem, ob der VPN-Dienst euren Verlauf aufzeichnet oder nicht.

Was ist der Tor Browser?

Tor ist ein speziell entwickelter Browser, mit dem ihr mit mehr Sicherheit und Datenschutz im Internet surfen könnt. Dabei steht Tor für „The Onion Router“, was übersetzt Zwiebelrouter bedeutet. Eine Zwiebel ist in Schichten aufgebaut, genau wie das Tor-Netzwerk.

Der Tor Browser nutzt ein in Serverknoten aufgebautes Netzwerk – das sogenannte Tor-Netzwerk. Dabei geht jede Anfrage von euch zunächst über mehrere Server, ehe sie am Ende am Zielserver ankommt. Den Eintrittspunkt in das Netzwerk, also den Server, den euer Laptop oder Smartphone als erstes ansteuert, nennt man „Entry Node“.

Tor VPN Tor Website

Kämpft für mehr Anonymität im Netz: das Tor-Projekt

Über den Entry Node wird eure Anfrage in das Tor-Netzwerk verschlüsselt transportiert. Eure Anonymität wird gewährleistet, da jeder Knoten nur die IP-Adresse des Vorgängers kennt. Nach der kleinen Reise über etliche Server wird euer Request dann aus dem Tor-Netzwerk zurück ins Internet befördert. Der Knoten, der den Kontakt zur „Außenwelt“ herstellt, nennt man „Exit Node“.

Problematisch beim Tor-Netzwerk ist die Tatsache, dass die Kommunikation über den Exit Node unverschlüsselt passiert.

Wenn ihr mehr über den Tor Browser erfahren wollt, lest unseren Artikel Tor Browser: Alles was ihr wissen müsst.

Was genau ist der Unterschied zwischen Tor und VPN?

Ihr wisst nun, was ein VPN ist und wie das Tor-Netzwerk funktioniert. Lasst uns nun tiefer in die Materie tauchen, indem wir beide Technologien auf den Prüfstand bringen.

Hier zeige ich euch das Ergebnis im direkten Vergleich:

KriteriumTorVPN
SicherheitGutGut
GeschwindigkeitLangsamIn Ordnung
KostenKostenlosGratis-Dienste erhältlich, aber kostenpflichtige sind i.d.R. besser
AnonymitätIst gegebenDaten zum Surf-Verlauf können geloggt werden
KonfigurationsaufwandHochGering
Streaming und Gaming möglichJaJa
Auf Webseiten gesperrt?1,3 Millionen Websites sperren den Tor Browser standardmäßigNein

Sicherheitstechnisch sind beide Technologien in etwa gleichauf. Der Tor Browser profitiert von seinem Tor-Netzwerk und dem Onion-Routing, während ein VPN durch einen VPN-Tunnel für mehr Sicherheit sorgt. Bei den VPN-Anbietern gibt es allerdings Unterschiede in der Art, wie die Informationen bei der Übertragung verschlüsselt werden.

In puncto Geschwindigkeit unterscheiden sich die beiden Dienste allerdings deutlich. Wir haben für euch einen Geschwindigkeitstest gemacht, indem wir mittels https://speedof.me/ zunächst unsere Internetverbindung (Vodafone LTE, 50 Megabit pro Sekunde) ohne VPN oder Tor getestet haben. Danach haben wir einen VPN zwischengeschaltet, um dessen Auswirkung auf unsere Verbindung feststellen zu können.

Dasselbe haben wir auch für den Tor Browser durchgeführt, mit dem folgenden Ergebnis:

 Ping
(ms)
Download
(Mbit/s)
Upload
(Mbit/s)
Ungeschützt5214,084,33
VPN (CyberGhost)
mit Server in NYC
1414,453,61
Tor Browser3001,791,68

In diesem Test haben wir VPN und Tor noch nicht miteinander kombiniert. Wir haben uns für speedof.me entschieden, weil dieses Testportal eine HTML-basierte Messung durchführt und wir mit den gängigen (flash-basierten) Testportalen wie speedtest.net und NDT keine validen Ergebnisse erzielen konnten.

Wie ihr in der obigen Tabelle erkennen könnt, ist die Latenz, Down- und Upload-Geschwindigkeit des VPNs deutlich besser als die des Tor Browsers. Selbst wenn wir einen Server in den USA nehmen, bei dem die Verbindung mehr an Geschwindigkeit einbüßt als bei einem Server in Europa, überzeugt der VPN doch deutlich.

Somit eignet sich der Tor Browser zum Streamen und Online Gaming nur unter den bestmöglichen Bedingungen, aber ich empfehle es euch nicht.

Der Tor Browser ist im Gegensatz zu den meisten VPNs kostenlos. Ihr könnt ihn jederzeit auf der offiziellen Tor-Webseite herunterladen. Bei einem kostenlosen VPN solltet ihr allerdings aufpassen. Nur die wenigsten kostenfreien VPN-Dienste tragen zu höherer Sicherheit bei.

Viele loggen euren Surf-Verlauf, nutzen fragwürdige Verschlüsselungsmethoden, sammeln andere Daten von euch oder blenden lästige Werbung ein. Ein kostenloser VPN trägt also nicht zwingend zu mehr Sicherheit und Anonymität bei.

Ist es sinnvoll, Tor und VPN gleichzeitig zu nutzen?

Zunächst solltet ihr wissen, dass die Art und Weise, wie ihr Tor und VPN miteinander kombiniert, einen großen Unterschied in puncto Datenschutz und Sicherheit ausmacht. Wie ihr diese Technologien also miteinander verbindet, entscheidet darüber, wie anonym und sicher ihr letzten Endes seid.

Dabei unterscheidet man grundlegend zwischen zwei Konfigurationen:

  1. Tor durch VPN
  2. VPN durch Tor

Bevor ich euch zeige, wie ihr Tor und VPN am besten kombiniert, verrate ich euch vorab die Vor- und Nachteile dieser speziellen Surf-Option.

Vor- und Nachteile allgemein

Die gleichzeitige Nutzung von Tor und VPN führt dazu, dass die jeweiligen Schwächen ausbalanciert und retuschiert werden. Beispielsweise ermöglicht der Tor Browser den Zugang zum Darknet, was mit einem VPN alleine nicht möglich wäre.

Leider war das Tor-Netzwerk in der Vergangenheit bereits einige Male das Opfer von Hacker-Angriffen. Die Sicherheitsmechanismen wurden seitdem zwar ständig weiterentwickelt, aber es findet immer wieder jemand einen Weg, IP-Adressen und andere personenbezogenen Daten von Tor-Nutzern offenzulegen.

Mit einem VPN könnt ihr eine zusätzliche Schutzschicht hinzufügen und die unverschlüsselte Kommunikation vom Exit Node, die zugleich die größte Schwachstelle des Tor-Netzwerks ist, kontern und verschlüsseln.

Warum steht das Tor-Netzwerk eigentlich ständig unter Beschuss? Ich nehme an, dass das mit dem Darknet zusammenhängt. Das Darknet ist ein Ort, an dem neben legalen Aktivitäten zum Schutz der Privatsphäre auch illegale zur Tagesordnung gehören. Deshalb werdet ihr als Tor-Nutzer bestimmte Webseiten nicht öffnen können. Außerdem wird euer Internetanbieter (ISP) euch als Tor-Nutzer einstufen. Diese Probleme lassen sich mit einem VPN umgehen.

Tor VPN Security

VPN und Tor zusammen: Ein unschlagbares Team?

Kommen wir nun zu den Nachteilen. Wie ihr oben bereits gelesen habt, bringen beide Technologien Geschwindigkeitseinbußen mit sich. Auch in puncto Sicherheit und Anonymität kommt es darauf an, wie ihr Tor und VPN miteinander kombiniert. Hier werdet ihr vor die Wahl gestellt, was euch persönlich wichtiger ist.

Tor durch VPN ist besser in Bezug auf technische Sicherheit, während VPN durch Tor grundsätzlich die bessere Option für mehr Anonymität ist.

Ein weiterer Nachteil ist der Konfigurationsaufwand, der mit dem Tor Browser verbunden ist. Das bloße Installieren des Browsers macht euch noch lange nicht anonym oder schützt euch vor potenziellen Hackerangriffen. Deshalb solltet ihr unbedingt JavaScript, Browser-Plugins und weitere Einstellungen (übrigens nicht nur beim Tor Browser sondern auch bei Firefox und Co.) richtig konfigurieren, um sicher und anonym im Internet zu surfen.

Berücksichtigt außerdem den Aufwand, euren VPN auf den Tor Browser abzustimmen. Das ist nicht immer sorgenfrei und kann für manchen Nutzer ein technisches Hindernis darstellen.

Vorteile

  • Zugang zum Darknet
  • Internetanbieter (ISP) stuft euch nicht als Tor-Nutzer ein
  • Zusätzliche Sicherheit
  • Für Tor gesperrte Webseiten können besucht werden

Nachteile

  • Enorme Geschwindigkeitseinbußen
  • Der VPN-Dienst kennt eure richtige IP-Adresse
  • Konfigurationsaufwand ist hoch

Unterm Strich ist es absolut sinnvoll, einen VPN in Verbindung mit Tor zu nutzen. Vor allem wenn ihr unhackbar sein wollt. Egal, ob Tor durch VPN oder VPN durch Tor, in beiden Fällen bringt euch die gemeinsame Nutzung mehr Sicherheit ein.

Wenn ihr auf der Suche nach einem ausführlichen Vergleich von Technologien seid, mit denen ihr anonym im Internet surfen könnt, schaut euch unbedingt unseren Artikel VPN, Tor oder Proxy: Wie schützt ihr euch am besten? an.

1. Tor durch VPN: Vor- und Nachteile

Bei diesem Setup, verbindet ihr euch zunächst mit dem VPN-Server, der den gesamten Internetverkehr innerhalb der VPN-Schicht verschlüsselt. Dann werden die verschlüsselten Daten durch das Tor-Netzwerk zum Zielserver gesendet.

Die Verbindung kommt demnach wie folgt zustande:

Ihr → VPN → Tor → Internet

Diese Anordnung bringt euch mehr technische Sicherheit und ist einfacher zu konfigurieren als die Variante VPN durch Tor. Diese Kombination lohnt sich für euch vor allem dann, wenn ihr eurem VPN-Dienst mehr vertraut als eurem Internetanbieter.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Vor- und Nachteile dieser Variante:

Vorteile

  • Einfaches Setup und wenig technische Skills notwendig
  • Euer Internetanbieter weiß nicht, dass ihr den Tor Browser nutzt
  • Der Tor Entry Node sieht eure wahre IP-Adresse nicht, sondern die des VPN-Anbieters
  • Ihr könnt .onion-Seiten öffnen

Nachteile

  • Die Kommunikation über den Tor Exit Node ist nach wie vor unverschlüsselt
  • Der VPN-Anbieter kennt eure wahre IP-Adresse

2. VPN durch Tor: Vor- und Nachteile

Dieses Setup ist mit einem höheren Konfigurationsaufwand verbunden und wird nicht von jedem VPN-Anbieter unterstützt.

Bei diesem Verfahren geht euer VPN-Tunnel durch das Tor-Netzwerk hindurch. Zunächst verschlüsselt der VPN-Dienst eure Kommunikation und schickt diese dann an das Tor-Netzwerk. Nach dem Onion-Routing durch Tor gehen eure Daten über den Exit Node dann zum VPN-Server, der diese dann entschlüsselt, und an den Zielserver schickt.

Die Verbindung kommt demnach wie folgt zustande:

Ihr → VPN (Verschlüsselung) → Tor → VPN (Entschlüsselung) → Internet

Hier eine Übersicht der wichtigsten Vor- und Nachteile dieser Variante:

Vorteile

  • Der VPN-Anbieter kann euren Verlauf nicht loggen, er sieht lediglich, dass ihr mit dem Tor-Netzwerk verbunden seid*
  • Ihr könnt für Tor gesperrte Webseiten besuchen
  • Die Kommunikation über den Tor Exit Node wird verschlüsselt
  • Ihr könnt den VPN-Server, zu dem ihr euch nach dem Tor-Netzwerk verbinden wollt, auswählen, um so Geoblocking zu verhindern

Nachteile

  • Höherer Konfigurationsaufwand
  • Euer ISP sieht, dass ihr mit dem Tor-Netzwerk verbunden seid
  • Ihr könnt keine .onion-Seiten öffnen
  • Wird von den meisten VPN-Anbietern nicht unterstützt

* zahlt euren VPN-Anbieter mit Bitcoins, sonst kann dieser euch durch die Kreditkartenabrechnung o.ä. de-anonymisieren

So richtet ihr Tor und VPN richtig ein

Wie bereits erwähnt gibt es zwei unterschiedliche Wege, diese Technologien gemeinsam zu nutzen. Wir möchten euch diese nun zeigen und im Detail erklären, damit auch ihr Tor und VPN gemeinsam nutzen könnt.

1. Tor durch VPN einrichten

Öffnet zunächst euren VPN-Service und startet ihn. Wir werden in diesem Tutorial CyberGhost verwenden.

Tor VPN CyberGhost VPN

Ein guter Allrounder unter den VPN-Anbietern: CyberGhost

Verbindet euch nun mit dem Tor-Netzwerk, indem ihr den Tor Browser öffnet.

Tor VPN Tor Browser

Nun doppelt so sicher: der Tor Browser

Dieses Modell ist einfacher zu konfigurieren und erfordert keine fortgeschrittenen technischen Kenntnisse. Der größte Nachteil bei diesem Verfahren ist allerdings, dass der Tor Exit Node nach wie vor unverschlüsselt ist.

2. VPN durch Tor einrichten

Wenn ihr Probleme habt, den richtigen VPN-Dienst für den Tor Browser zu finden, solltet ihr euch diesen Artikel ebenfalls durchlesen.

Wir werden für diesen Teil der Anleitung BolehVPN nutzen. Falls ihr nicht BolehVPN nutzen wollt, könnt ihr auch alternativ AirVPN nehmen.

Startet im ersten Schritt den Tor Browser und öffnet danach BolehVPN.

Tor VPN BolehVPN

Eignet sich besonders gut für dieses Verfahren: Der BolehVPN-Service

Klickt nun bei BolehVPN auf „Proxy settings“.

Tor VPN BolehVPN Proxy Settings

Die Proxy-Einstellungen des BolehVPN-Services

Danach tragt ihr die folgenden Informationen unter den jeweiligen Feldern ein und klickt anschließend auf „Save Proxy Settings“:

  • Select Protocol Type: SOCKS
  • ProxyAddress: 127.0.0.1
  • Proxy Port: 9150
Tor VPN BolehVPN Proxy Configuration

Mit diesen Einstellungen könnt ihr VPN durch Tor nutzen

Geht danach wieder auf das „Dashboard“-Menü zurück und wählt einen Server aus, mit dem ihr euch verbinden wollt. Hier müsst ihr allerdings darauf achten, einen Server zu wählen, der „Fully Routed“ ist und „TCP“-basiert arbeitet.

Tor VPN BolehVPN Connected

Nun seid ihr mit einem VPN im Tor-Netzwerk unterwegs

Fazit

Sowohl Tor als auch VPN sind mächtige Technologien, die euch dabei helfen, sicher und anonym durchs Internet zu gelangen.

  • Bei Tor durch VPN sieht euer ISP nicht, dass ihr Tor verwendet und auch das Tor-Netzwerk kennt eure wahre IP-Adresse nicht. Der VPN-Dienst allerdings sieht eure IP-Adresse und kann erkennen, dass ihr im Tor-Netzwerk unterwegs seid.
  • Bei VPN durch Tor greift genau das Gegenteil. Zwar sieht euer VPN-Anbieter die wahre IP-Adresse von euch nicht, allerdings weiß euer ISP, dass ihr mit Tor verbunden seid.

Beide Alternativen sind hervorragend, was die technische Sicherheit angeht. Zudem gibt es in puncto Geschwindigkeit auch keine Unterschiede. Letztendlich kommt es darauf an, wem ihr mehr vertraut: eurem Internet Service Provider oder eurem VPN-Anbieter.

Wenn ihr nicht gerade ins Darknet abtauchen möchtet, würde ich euch die Kombination VPN durch Tor empfehlen, da diese aufgrund der Verschlüsselung des Exit Nodes eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet.

Habt ihr Tor mit VPN schon einmal gemeinsam genutzt? Welche Kombination habt ihr gewählt? Lasst es uns doch in den Kommentaren wissen.

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