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von Sebastian

Zuletzt aktualisiert am: 10. Juli 2019

Sicherheit im öffentlichen WLAN: Mit diesen VPNs surft ihr 2019 sicher im Web

Dank öffentlicher WLAN-Hotspots könnt ihr unterwegs mit Breitband-Geschwindigkeiten online sein und euch Wartezeiten verkürzen. Allerdings gehen mit öffentlichen Netzwerken auch ernst zu nehmende Sicherheitsrisiken einher. Cyberkriminelle könnten eure Passwörter stehlen oder euch Schadsoftware unterjubeln, ohne dass ihr etwas davon merkt.

Die beste Möglichkeit, sich vor solchen Gefahren zu schützen, ist ein virtuelles privates Netzwerk oder kurz: VPN. Dieses richtet einen verschlüsselten Datentunnel zu einem gesicherten Server des VPN-Anbieters ein. So sehen eventuelle WLAN-Lauscher nur einen codierten Datenstrom, mit dem niemand etwas anfangen kann.

Unser Favorit unter den VPN-Anbietern ist ExpressVPN, doch es tummeln sich viele weitere gute Optionen auf dem Markt. Bei Internetnutzung in normalem Umfang bekommt ihr ein gutes VPN sogar kostenlos. Fünf empfehlenswerte VPN-Angebote und weitere Sicherheitstipps für öffentliche WLANs findet ihr in diesem Artikel.

Öffentliche WLAN-Netze in Cafés, Flughäfen, Hotels und Zügen sind ein toller Service. Umso mehr, da sie mittlerweile oft kostenfrei verfügbar sind. Doch sie sind leider auch ein Albtraum für eure Datensicherheit und Privatsphäre. Wir empfehlen ExpressVPN als besten Schutz im öffentlichen WLAN.

Damit könnt ihr eine Vielzahl verschiedener Gefahren abwehren. Dass der Betreiber eines öffentlichen WLAN-Hotspots eure Internetnutzung beobachten kann, gehört noch zu den harmloseren Aspekten. Viel schlimmer ist, dass sich zahlreiche Angriffspunkte für Hacker bieten. Diese könnten zum Beispiel eure Passwörter stehlen oder euer Gerät mit Malware verseuchen.

Das ist kein Grund, auf die Vorzüge eines öffentlichen WLANs zu verzichten – aber ihr solltet euch dabei unbedingt schützen. Die beste Möglichkeit dazu ist ein virtuelles privates Netzwerk oder kurz: VPN.

Dies ist eine Technik, die sämtlichen Datenverkehr eures Geräts durch einen verschlüsselten Tunnel leitet. Ein Hacker bekommt keinen Fuß in die Tür, da er nur einen verschlüsselten Datenstrom sieht.

Experten für Cybersicherheit sind sich einig, dass ein VPN im öffentlichen WLAN Pflicht ist. Wenn es darum geht, einen geeigneten Anbieter zu finden, bietet der Markt eine große Auswahl. Hier präsentieren wir euch die besten 5 VPN-Anbieter für öffentliche WLANs.

ExpressVPN: Das beste Gesamtpaket

Wir empfehlen ExpressVPN als rundum beste Lösung auf dem Markt. ExpressVPN bietet erstklassige Sicherheitsfunktionen, hohe Übertragungsraten und eine ansprechende Benutzeroberfläche. Auch beim Video-Streaming von Netflix und Co erweist sich ExpressVPN als beste Adresse.

Der Dienst hält eigene Software-Lösungen für Windows, macOS und Linux sowie Android, iOS und diverse Router bereit. Auch auf Blackberrys sowie Mobilgeräten mit Windows Phone ist ExpressVPN nutzbar. Ihr könnt also mit allen euren Geräten sicher im öffentlichen WLAN unterwegs sein. Bis zu 3 Geräte dürfen sich gleichzeitig mit einem Account verbinden.

VPNs für öffentliche WLANs – EpressVPN-App

Mit dem Smartphone über ExpressVPN im WLAN

ExpressVPN sitzt auf den britischen Jungferninseln und deckt mit seinem VPN-Netzwerk 92 Länder ab. Am besten stellt ihr die Software bzw. App so ein, dass sie sich automatisch mit dem VPN verbindet, sobald das Gerät Netzzugang hat. Dann verrichtet sie immer im Hintergrund ihren Dienst, ohne dass ihr euch darum kümmern müsst.

  • Ihr wollt mehr erfahren? Dann geht es hier zur Website von ExpressVPN – und hier zu unserem ausführlichen ExpressVPN Test!

Windscribe: 10 Gigabyte kostenlos

Die meisten Branchenkenner sind sich einig, dass ExpressVPN zu den besten Angeboten auf dem VPN-Markt gehört. Allerdings hat die Qualität auch ihren Preis. Wer möglichst wenig für ein VPN bezahlen will, wird sich eher nicht für ExpressVPN entscheiden.

Da der Fokus hier auf VPNs für öffentliche WLANs liegt, gehe ich von einer begrenzten Nutzung aus. Die meisten dürften zu Hause oder im Büro mehr Daten übertragen als im Café oder Zug. Bei begrenzter Nutzung eröffnet sich wiederum die wunderbare Option, vollkommen kostenlos ein VPN zu nutzen.

Manche VPN-Betreiber bieten kostenlose Accounts an, wie es auch auf dem Markt der Cloud-Speicher à la Dropbox üblich ist. Diese Gratis-Zugänge stellen einige Grundfunktionen frei zur Verfügung, sind aber in ihren Kapazitäten eingeschränkt. Bei den VPNs betreffen diese Einschränkungen meist die übertragene Datenmenge pro Monat, die Übertragungsrate und die Anzahl der zugänglichen Länder bzw. Server.

Letzteres ist weniger von Bedeutung, wenn es um Privatsphäre und Datensicherheit geht. Es genügen eine Handvoll Server in beliebigen Ländern – Hauptsache, es ist immer mindestens einer erreichbar.

Der entscheidende Flaschenhals ist daher meist das Datenvolumen, das die Gratis-VPNs pro Monat erlauben. Hier ist Windscribe mit 10 Gigabyte absolut führend.

VPNs für öffentliche WLANs – Windscribe

Noch viel Datenvolumen übrig: Windscribe auf dem Desktop

Selbst wer täglich beim Berufspendeln online in ein paar Dokumente schaut, E-Mails überträgt und Nachrichtenseiten besucht, kommt damit locker hin. Für einige Videos genügen 10 Gigabyte ebenfalls.

Windscribe sitzt in Kanada und bietet euch als Gratis-Nutzer 10 Server-Standorte an, darunter Deutschland und die Schweiz. Verbindungen sind natürlich verschlüsselt und der Anbieter verspricht, keine Daten bezüglich der von euch übertragenen Inhalte zu speichern.

CyberGhost: Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

CyberGhost gehört ebenfalls zu den beliebtesten Anbietern auf dem VPN-Markt. Ein starker Pluspunkt sind hier die günstigen Preise im Rahmen von 2- oder 3-Jahres-Verträgen. Bei Letzteren kostet ein Monat nur noch 2,45 Euro. Das unterbietet von den vollwertigen VPN-Anbietern keiner.

VPNs für öffentliche WLANs – CyberGhost Server-Auswahl

Die Server-Auswahl in CyberGhost

Für die Nutzung öffentlicher WLANs wartet CyberGhost mit einer intelligenten Automatik auf. Die Einstellungsmöglichkeiten der Software sind in „Profilen“ organisiert, die verschiedenen Nutzungszwecken entsprechen. Es gibt zum Beispiel ein Set von Einstellungen für das Streaming, eines für Filesharing, eines für bestmögliche Anonymität und so weiter.

Das Profil „Netzwerk schützen“ ist speziell der Sicherheit in lokalen Netzwerken gewidmet. Wenn es aktiviert ist, erkennt CyberGhost automatisch öffentliche WLANs und aktiviert das VPN mit entsprechenden Schutzfunktionen.

Differenzierte Einstellungsmöglichkeiten sind immer eher gut als schlecht. Doch ist fraglich, wie viele Nutzer hierfür eine praktische Verwendung haben. Der Bedarf wäre nur dann gegeben, wenn der betreffende Nutzer in nicht-öffentlichen Netzwerken ausdrücklich kein VPN verwenden will – sonst ist es viel einfacher, das VPN immer verbunden zu lassen.

Und warum sollte er es nicht wollen? Höchstens die Übertragungsrate könnte dafür ein Grund sein – ohne VPN fließen die Daten schneller. Oder bestimmte Anwendungen funktionieren nicht mit VPN. Das sollte aber eher selten vorkommen, wenn überhaupt.

Unterm Strich sind die Profile bei CyberGhost eine sinnvolle Lösung, um die Möglichkeiten der VPN-Technik je nach aktuellem Bedarf bestmöglich auszunutzen.

CyberGhost sitzt in Ungarn und deckt mit seinem Netzwerk 60 Länder ab. Ihr könnt pro Account 7 Geräte gleichzeitig verbinden.

NordVPN: Starke VPN-Option aus Panama

In einer VPN-Bestenauslese darf NordVPN nicht fehlen. Der Anbieter aus dem bekanntlich schönen Panama liegt bei Leistung und Preisen etwa gleichauf mit CyberGhost. Nutzer von Android-Geräten können auch hier im öffentlichen WLAN automatisch über das VPN surfen.

NordVPN hält VPN-Software für Windows, macOS, Android, iOS und Linux bereit und deckt mit seinem Netzwerk 62 Länder ab. Ihr könnt bis zu 6 Geräte pro Account gleichzeitig verbinden – ein Smartphone und ein Tablet mitzuführen ist also kein Problem.

VPNs für öffentliche WLANs – NordVPN europäische Server-Standorte

NordVPN: Viele Server-Standorte in Europa

Ein Alleinstellungsmerkmal von NordVPN ist die Möglichkeit, zwei VPN-Server („Double-VPN“) hintereinander zu schalten, um noch gründlicher eure Datenspur zu verwischen. Für Nutzer mit hohen Ansprüchen an Datensicherheit und Anonymität sicher ein relevanter Faktor.

  • Ausführlich stellen wir euch den Dienst in unserem NordVPN Test vor.

Private Internet Access: Benutzerfreundlich und schnell

Zwei Faktoren qualifizieren den US-amerikanischen Anbieter Private Internet Access für die Aufnahme in unsere Top 5: die benutzerfreundlichen mobilen Apps und die fantastischen Übertragungsraten. Beide haben im ausführlichen Private Internet Access Test einen weit überdurchschnittlichen Eindruck hinterlassen.

VPNs für öffentliche WLANs – Geschwindigkeitsmessung mit Private Internet Access

Tolle Geschwindigkeiten bei Private Internet Access

Die Preise liegen hier im Mittelfeld. Im 1-Jahres-Vertrag bezahlt ihr 5,99 US-Dollar pro Monat, also etwas weniger als bei ExpressVPN. Im 2-Jahres-Vertrag sind es 3,49 US-Dollar pro Monat, was etwa gleichauf mit den entsprechenden Verträgen bei NordVPN und CyberGhost liegt. Letzterer ist im 3-Jahres-Vertrag günstiger.

Private Internet Access vermarktet sich als besonders benutzerfreundlich und wird diesem Anspruch auch gerecht. Die Software und Apps sind leicht zu bedienen und laufen rund. Am beeindruckendsten ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Hier hatte ich unter allen meinen Tests die geringsten Verluste gegenüber einer Verbindung ohne VPN.

  • Das Netzwerk von Private Internet Access deckt 32 Länder ab. Ihr könnt mit stolzen 10 Geräten gleichzeitig verbunden sein.

Öffentliche WLANs und die Sicherheitsrisiken

Warum ist aber ein VPN in einem öffentlichen WLAN überhaupt nötig? Kann ich nicht davon ausgehen, dass sich der Betreiber um die Sicherheit kümmert? Genügt es nicht, wenn das WLAN mit einem Passwort geschützt ist? Grundsätzlich nein, denn:

Ihr könnt nie davon ausgehen, dass ein öffentliches WLAN sicher ist. Ihr wisst nicht, wer es eingerichtet und konfiguriert hat.

Ein WLAN im Flughafen, Café oder Hotel ist nicht sicher und bietet keine Privatsphäre. Auch ohne dem Gastgeber böse Absichten zu unterstellen, stellen sich hier viele Stolperfallen, denn ein Netzwerk-Administrator sollte sich auskennen. Gastronomen sind in der Regel keine Fachleute und selbst in Konzernen mit Fachabteilungen kommt es zu Pannen und Datenlecks.

Außerdem liegt in der Natur der Sache, dass fremde Personen mit einem öffentlichen WLAN verbunden sind. Diese können diverse Einfallstore nutzen und im ungünstigen Fall viel Schaden anrichten.

Die Datenspur beim Hotspot-Betreiber

Nicht zu vermeiden ist, dass euer Gerät eine einzigartige Kennung, die sogenannte MAC-Adresse, auf dem WLAN-Router hinterlässt, wenn ihr euch damit verbindet. Wer diese Daten auswertet, könnte euch also beim nächsten Mal wiedererkennen.

Wenn ihr kein VPN verwendet, kann der Betreiber sehen, welche Webseiten ihr über seinen Hotspot besucht. Verwenden diese Webseiten keine sichere Verbindung, kann er sogar übertragene Tastatureingaben mitlesen.

Noch schlimmer: Wenn das WLAN unverschlüsselt ist, können auch Lauscher diese Informationen abfangen.

Wenn sich jemand einklinkt

Ein öffentliches WLAN ist mit seinem Namen für jeden sichtbar, der mit einem WLAN-fähigen Gerät in seine Nähe gelangt. So ist es für einen Eindringling ohne weiteres möglich, einen eigenen Hotspot gleichen Namens einzurichten.

Nichts ahnend verbindet ihr euch damit, weil ihr glaubt, es ist der Hotspot des Cafés. In Wirklichkeit laufen alle eure Daten über den Rechner dessen, der den falschen Hotspot eingerichtet hat.

Er kann nun zum Beispiel eure DNS-Anfragen umleiten, sodass ihr auf täuschend echt aussehenden Fake-Webseiten landet. Ihr glaubt, es sei die Website eurer Bank, doch in Wirklichkeit ist es eine Attrappe, die dazu dient, euer Passwort zu speichern.

Wenn ihr in eurem Rechner eingestellt habt, dass er sich mit bestimmten WLANs automatisch verbinden soll, kann er auch ganz von selbst diese gefährliche Verbindung herstellen, wenn ihr in die Nähe des falschen Hotspots gelangt.

Wenn ihr ein VPN benutzt, kann der Angreifer nichts abfangen, weil alle Daten verschlüsselt sind. Eine DNS-Umleitung ist ebenfalls nicht möglich, da ihr mit VPN automatisch den DNS-Server des VPN-Anbieters benutzt.

Call Out Image

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Immer auf Sendung

Wenn die WLAN-Funktion auf eurem mobilen Endgerät aktiviert ist, zeigt euch dieses jederzeit eine Liste der aktuell erreichbaren Netzwerke in eurer Umgebung. Ermöglicht wird dies durch sowohl passives als auch aktives Scanning:

  • Passives Scanning heißt, dass euer Gerät lauscht, ob in der Nähe irgendwo ein Hotspot seine Anwesenheit verkündet. Hotspots senden in regelmäßigen Abständen Signale aus, um für WLAN-fähige Geräte sicht- und erreichbar zu sein.
  • Aktives Scanning heißt, dass euer Gerät aktiv versucht, WLAN-Netze in seiner Umgebung zu finden, die es längst kennt. Dazu sendet es deren Namen (Service Set Identifier: SSID) aus.
VPNs für öffentliche WLANs – Bekannte Netzwerke

Die Liste bekannter Netzwerke erzählt eine Geschichte über euch

Wie ein Radio teilt ihr eurer Umgebung also ständig mit, in welchen WLANs ihr in letzter Zeit unterwegs wart. Dies kann einiges über euch verraten, zum Beispiel über eure Reiseroute oder euren Wohnort. Vor allem aber kann es einem Übeltäter mitteilen, wie er seinen Hotspot nennen muss, damit euer Gerät in die Falle geht.

Dagegen hilft allerdings kein VPN, sondern nur das Abschalten der WLAN-Funktion, wenn ihr sie nicht benutzt.

Sicherheitstipps für öffentliche WLANs

Ein VPN ist im öffentlichen WLAN Pflicht. Alles andere birgt große Risiken – die unnötig sind, denn ein VPN kostet nicht viel. Kostenlos sind bereits gute VPN-Lösungen wie Windscribe erhältlich. Um unterwegs auf 10 Gigabyte Übertragungsvolumen zu kommen, müsst ihr schon Power-User sein.

Doch daneben gibt es noch einige weitere Regeln, die ihr einhalten solltet, um eure Geräte und Daten in öffentlichen WLANs zu schützen:

  1. Freigaben deaktivieren: Ein PC oder Mac ist darauf ausgelegt, sich über ein Netzwerk mit anderen Geräten zu verknüpfen und auch Daten für diese freizugeben. In öffentlichen WLAN-Netzen ist das eine potenzielle Sicherheitslücke. Hier empfiehlt es sich, alle Netzwerkfreigaben zu deaktivieren. Auf Windows-Systemen geht das unter Netzwerk- und Freigabecenter > Freigabeeinstellungen (Netzwerktyp „öffentlich“ auswählen), auf dem Mac unter „Freigaben“.
  2. Firewall aktivieren: Aktiviert die Firewall-Lösungen, die Windows und macOS mitliefern. Sie bieten nur begrenzten Schutz, sind aber besser als nichts.
  3. HTTPS erzwingen: Das verschlüsselte Übertragungsprotokoll HTTPS ist inzwischen Standard. Dennoch gibt es weiterhin einige Webseiten, die es nicht implementiert haben. Im Webbrowser erkennt ihr dies an dem Warnhinweis „nicht sicher“ in der Adresszeile, doch den könnt ihr im Eifer des Gefechts leicht übersehen. Für alle gängigen Internetbrowser – außer Safari – gibt es die Erweiterung „HTTPS Everywhere“, die nicht sichere Übertragungen verhindert.
  4. WLAN abschalten: Dies hatte ich im vorangehenden Abschnitt bereits erwähnt. Indem ihr das WLAN ausschaltet, wenn ihr es nicht benutzt, reduziert ihr eure Datenspur und spart Strom.
  5. Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten: Solltet ihr über öffentliche WLANs online shoppen oder Ähnliches, ist es besonders nützlich und wichtig, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Die sorgt dafür, dass sich jemand mit eurem Passwort allein nicht einloggen kann. Praktisch ist eine Authenticator-App auf dem Smartphone. Dieses darf dann natürlich nicht das Gerät sein, das ihr für das Shopping verwendet.
  6. Netzwerke nicht speichern: Smartphones, Tablets und Laptops speichern bekannte Netzwerke, um die nächste Verbindung mit ihnen zu erleichtern. Das ist bequem, aber auch ein Sicherheitsrisiko, wie oben beschrieben. Durch aktive Scans verteilen eure Geräte Informationen darüber, wo ihr euch in der jüngeren Vergangenheit aufgehalten habt. Ihr könnt eure Datenspur reduzieren, indem ihr Netzwerke gar nicht speichert oder die Liste regelmäßig bereinigt.

Fazit: Unbedingt VPN benutzen

Die meisten wissen und ahnen nicht, wie gefährlich öffentliche WLANs sein können. Sich hier nicht abzusichern ist fast so, als würde man die Wohnungstür offen stehen lassen. Es muss nur der Falsche vorbeikommen und die Katastrophe ist perfekt.

Wer regelmäßig reist oder bei anderen Gelegenheiten öffentliche WLANs nutzt, sollte sich dringend informieren und sein Verhalten entsprechend anpassen. Das ist zum Glück kein allzu großer Aufwand. Mit einem VPN sind die meisten Sicherheitslücken geschlossen. Die Nutzung ist einfach und die Kosten sind gering.

Oben habe ich euch einige VPN-Anbieter vorgeschlagen, die euch Sicherheit in öffentlichen WLANs und verschiedene andere Vorzüge bieten. Für uns bringt ExpressVPN das beste Gesamtpaket mit und CyberGhost das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Es gibt allerdings noch viele weitere gute VPN-Betreiber auf dem Markt. Wenn ihr euch ausführlicher dazu informieren wollt, empfehle ich unseren VPN-Anbieter-Test. In diesem Sinn: Gute Reise!

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