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von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 24. Mai 2019

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera Featured Image

Systemkamera oder Spiegelreflex in 2019? 10 Unterschiede (DSLM vs. DSLR)

Ich weiß, die Welt der Fotografie wird immer schnelllebiger.

Darum habe ich euch hier die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Kamera-Typen auf einen Blick zusammengefasst.

Vorteile von SystemkamerasVorteile von Spiegelreflexkameras
Digitaler Sucher ( „What you see is what you get“)Größere Auswahl an preiswerten & hochqualitativen Objektiven
Einblendung hilfreicher FunktionenLängere Akkulaufzeit
Geräuschloses Fotografieren (dank elektronischem Verschluss)Profi-Look-Effekt (da größer)
Kein Blackout (bei elektronischem Verschluss)
Höhere Serienbildrate möglich
Bessere Videokameras
Integrierter Bildstabilisator (bei den meisten Modellen)
Kompakter

Wann solltet ihr euch für eine Spiegelreflexkamera entscheiden?

Aus meiner Sicht gibt es nur zwei überzeugende Argumente, die für eine Spiegelreflexkamera als eure nächste Knipse sprechen:

  1. Wenn ihr bereits einige Objektive besitzt oder auf eine große und preiswerte Auswahl an unterschiedlichen Optiken Wert legt. Vor allem auf dem Gebrauchtmarkt findet ihr noch eine größere Vielfalt.
  2. Wenn ihr auf eine möglichst lange Akkulaufzeit angewiesen seid. Mit Spiegelreflexkameras könnt ihr im Schnitt doppelt so lange fotografieren. Die Energie einer Systemkamera ist für die meisten Fotografen jedoch mehr als ausreichend. Notfalls könnt ihr immer noch ein oder zwei Wechselakkus in euren Kamerarucksack packen.

Wann solltet ihr euch für eine Systemkamera entscheiden?

Wenn die beiden oben genannten Argumente nicht auf euch zutreffen!

Systemkameras sind die Zukunft der Digitalkameras und bieten Anfängern einen leichteren Einstieg in die Fotografie. Doch auch für erfahrene Fotografen sind Systemkameras meistens die bessere Wahl.

Der wichtigste Vorteil dieses Kamera-Typs ist der digitale Sucher. Im Gegensatz zum optischen Sucher, der bei Spiegelreflexkameras verbaut ist, seht ihr mit diesem schon vor dem Drücken des Auslösers, wie das fertige Bild aussieht.

Die meisten Modelle aus unserem Systemkamera Test bieten euch außerdem die folgenden drei Vorteile. All diese Features sind technisch gesehen bei Spiegelreflexkameras nicht möglich.

  • Ihr könnt euch Zusatzfunktionen einblenden lassen.
  • Ihr könnt geräuschlos fotografieren.
  • Ihr könnt ohne „Blackout“ Knipsen.

Am Ende des Tages ist jedoch das Wichtigste, dass ihr euch als Fotograf mit der Knipse eurer Wahl wohlfühlt.

Die Fotografie ist eine Kunst und der ausschlaggebendste Faktor für eine schöne Aufnahme ist der Künstler hinter der Kamera – also ihr selbst und nicht die Technik.

Habt ihr euch schon immer gefragt, wie sich die spiegellosen Systemkameras im Vergleich zu den konventionellen Spiegelreflexkameras schlagen? Dann ist das genau der richtige Artikel für euch!

Wenn ihr danach von den spiegellosen Cams überzeugt seid, könnt ihr gerne bei unserem umfangreichen Systemkamera Test vorbei schauen.

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In diesem Artikel erkläre ich euch, wofür die Abkürzungen DSLR und DSLM eigentlich stehen. Danach gehe ich detailliert auf die zehn wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Kamera-Typen ein und im letzten Kapitel schauen wir uns an, was ihr für ein Fotograf seid und welche Art von Knipse besser zu euch passt.

Theoriestunde: Das bedeuten die unterschiedlichen Begriffe

Die Abkürzung DSLR steht für „digital single-lens reflex“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet es „digitale Spiegelreflexkamera“. Eine DSLR-Kamera zeichnet sich durch ihren optischen Sucher und die Möglichkeit des Objektivwechsels aus.

Die Abkürzung DSLM steht für „digital single-lens mirrorless“. Ins Deutsche übersetzen wir Fotografen das mit „(spiegellose) Systemkamera“. Bei einer DSLM lässt sich ebenfalls das Objektiv wechseln. Im Gegensatz zu einer DSLR hat sie jedoch keinen Spiegel und deshalb auch keinen optischen Sucher.

Eine Systemkamera ist eine Kamera, bei der sich das Objektiv wechseln lässt. Deshalb zählen sowohl spiegellose Systemkameras als auch Spiegelreflexkameras zu dieser Kategorie. Umgangssprachlich werden spiegellose Modelle meistens nur als Systemkameras bezeichnet.

Wenn wir auf Sonntagmorgen von einer Systemkamera sprechen, meinen wir deshalb eine spiegellose Systemkamera.

Der grundlegende Unterschied zwischen Spiegelreflexkameras (DSLRs) und Systemkameras (DSLMs) ist der nicht vorhandene Spiegel bei Systemkameras. DSLMs haben keinen optischen Sucher und sind stattdessen oftmals mit einem digitalen Sucher ausgestattet.

Aus diesem Grund sind Systemkameras kompakter als DSLRs. Der fehlende Spiegelmechanismus bringt außerdem weitere Vorteile mit sich. Welche das sind erfahrt ihr in den folgenden Kapiteln.

Systemkamera oder Spiegelreflex: Das sind die 10 wichtigsten Unterschiede

Die fundamentalen Unterschiede haben wir bereits geklärt, doch was bedeutet das konkret für euch?

Ich habe beiden Kamera-Typen den Spiegel vorgehalten und erkannt, dass der fehlende Spiegelmechanismus einige interessante Auswirkungen hat. Deshalb zeige ich euch in diesem Abschnitt die zehn wichtigsten Unterschiede zwischen einer DSLR und einer DSLM.

Seid ihr schon neugierig? Ihr wollt euch ausschweifende Hintergrund-Infos sparen und lieber alles knackig auf einen Blick sehen? Dann könnt ihr direkt zum Fazit springen. Dort habe ich alle Vor- und Nachteile der beiden Knipsen kontrastreich für euch zusammengefasst.

Unterschied 1: Systemkameras haben einen digitalen Sucher

Wenn ihr euch den Sucher einer DSLR ans Auge haltet, schaut ihr auf eine Kombination aus Spiegeln, die das Licht aus dem Objektiv reflektiert. Daher leitet sich auch der Name Spiegelreflex-Kamera ab.

Systemkameras besitzen keinen optischen Sucher. Stattdessen könnt ihr das Geschehen über den Bildschirm beobachten. Die meisten Modelle bieten außerdem einen digitalen Sucher an, der im Grunde nichts anderes als ein winziger, sehr hochauflösender Bildschirm ist. Dieser stellt genau das gleiche dar wie das Display auf der Rückseite der Kamera.

Ein Sucher ist das kleine Loch, das sich über allen Spiegelreflex- und den meisten Systemkameras befindet. Durch diesen könnt ihr den Bildausschnitt des Objektivs sehen.

Für all diejenigen unter euch, die sich an dieser Stelle fragen, wofür ein Sucher (optisch und digital) nützlich ist, habe ich hier die beiden wichtigsten Vorteile zusammengefasst:

  1. Nur ihr und das Bild
    Mit einem Sucher seht ihr genau den Bildausschnitt, den am Ende auch euer Foto haben wird – nicht mehr und nicht weniger. So hilft euch ein Sucher dabei, dass ihr nicht von dem ganzen Drumherum abgelenkt werdet. Dementsprechend könnt ihr euch viel besser auf eure Motivwahl, die Bildkomposition und die Lichtgestaltung konzentrieren, als wenn ihr lediglich das Display benutzt.
  2. Fotografieren – auch bei starker Sonneneinstrahlung
    Bei grellem Sonnenlicht könnt ihr auf einem Bildschirm so gut wie nichts mehr erkennen. Da ihr bei einem Sucher das Umgebungslicht mit eurem Auge abschirmt, habt ihr mit diesem Problem nicht mehr zu kämpfen. Wenn ihr oft im Sonnenschein fotografieren wollt und euch für eine Systemkamera entscheidet, empfehle ich euch deshalb auf jeden Fall ein Modell mit integriertem Sucher.

Systemkamera Bildschirm grell

Bei grellem Sonnenschein könnt ihr kaum noch etwas auf dem Bildschirm erkennen

Sucher einer Systemkamera

Die meisten Systemkameras sind mit einem digitalen Sucher ausgestattet – Dieser ist nichts anderes als ein winziger Bildschirm

What you see is what you get

Das ist meiner Meinung nach der wichtigste Unterschied zwischen Spiegelreflex- und Systemkameras:

Im digitalen Sucher einer Systemkamera (auf dem Bildschirm auch) seht ihr ganz genau, wie das fertige Bild aussehen wird. Auf Englisch hört sich das gleich ein bisschen spektakulärer an: „What you see is what you get“.

Panasonic Lumix G70 Systemkamera Sucher mit Alex

In den meisten Fällen bevorzuge ich statt des Bildschirms lieber den darüberliegenden Sucher

Ihr könnt euch nun zu Recht fragen: War das nicht generell der Vorteil von beiden Suchern (digital und optisch)? Jein! In einem optischen Sucher seht ihr lediglich den Bildausschnitt, den das spätere Foto einmal haben wird.

Die Vorschau im digitalen Sucher entspricht exakt dem späteren Bild. Egal, ob ihr mit dem manuellen Modus arbeitet oder eure Fotos mit schicken Filtern verschönert: Sämtliche Anpassungen, die sich auf das fertige Bild auswirken, seht ihr schon, bevor ihr auf den Auslöser drückt.

Als ich vor etwas mehr als drei Jahren von einer Spiegelreflexkamera auf die Sony Alpha 6000 umgestiegen bin, hat das einen riesigen Unterschied für mich ausgemacht. Da ich sehr gerne im manuellen Modus fotografiere, musste ich damals fast jedes geschossene Foto auf dem Bildschirm kontrollieren.

Mit meiner neuen Alpha 6000 erkannte ich dann sofort, wie sich eine Änderung der Belichtungszeit, des ISOs oder der Blende auf die Aufnahme auswirkt.

Außerdem kann ich verschiedene Effekte aktivieren und beispielsweise schon im Sucher sehen, wie das Bild in Schwarz-Weiß aussehen würde. Ab diesem Moment wollte ich nie wieder mit der veralteten Technik einer Spiegelreflexkamera arbeiten.

Hilfreiche Funktionen einblenden lassen: Ein digitaler Werkzeugkoffer

Mit einem digitalen Sucher könnt ihr euch zusätzlich hilfreiche Informationen einblenden lassen. Aus meiner Sicht sind die folgenden Funktionen für Foto- und Videografen am nützlichsten.

Der optische Sucher: Auf der Suche nach seinen Vorteilen

Bis vor wenigen Jahren hatten digitale Sucher im Vergleich zum optischen noch zwei Kinderkrankheiten:

  • Sie wiesen eine große Verzögerung auf
  • Sie waren ziemlich unscharf

Diese beiden Nachteile gehören jedoch der Vergangenheit an. Mittlerweile besitzen auch die Sucher von preiswerten Modellen mindestens eine Full-HD Auflösung. Noch schärfer geht’s nur, wenn ihr Chili-Pulver dazu löffelt oder die Damen von Victoria’s Secret vor eurer Linse auf und ab laufen.

Auch die Verzögerung ist mittlerweile so gering geworden, dass ihr kaum einen Unterschied feststellen könnt. Bei High-End Modellen bleibt die Latenz sogar gänzlich unbemerkt.

Auf dem Papier hat ein digitaler Sucher also ausschließlich Vorteile gegenüber einem optischen Sucher. Trotzdem bezeichnen viele Fotografen den optischen Sucher als „das einzig Wahre“. Liegt das daran, dass die zu viel Warsteiner-Werbung geschaut haben?

Nein, es liegt an einem anderen simplen Grund: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Viele Fotografen haben sich bereits über mehrere Jahrzehnte an den optischen Sucher gewöhnt und ihnen fällt es deshalb sehr schwer, auf einen digitalen LCD-Screen umzusteigen.

Im Endeffekt ist es allerdings auch Geschmackssache. Ihr solltet selbst entscheiden, welche Art von Sucher euch besser gefällt und womit ihr eher zurechtkommt.

Jedoch rate ich vor allem Knips-Neulingen zu einem digitalen Sucher. Er bietet einen deutlich einfacheren Einstieg in die Welt der Fotografie, da ihr jede Anpassung direkt im Sucher seht, schon bevor ihr das Foto geschossen habt.

Der optische Sucher hingegen bietet zumindest indirekt einen großen Mehrwert: die Akkulaufzeit. Inwiefern dieses Argument noch aktuell ist und wie sich das auf eure fotografischen Möglichkeiten auswirkt, erkläre ich euch in einem Abschnitt weiter unten.

Unterschied 2: Systemkameras können geräuschlos fotografieren

Ein weiterer Vorteil des fehlenden Spiegels ist die Möglichkeit, neben dem mechanischen ebenfalls einen elektronischen Verschluss in eine Systemkamera zu integrieren. Ein Verschluss ist dafür verantwortlich, den Sensor für eine bestimmte Zeit zu belichten.

Mittlerweile bieten fast alle modernen DSLMs neben dem mechanischen Verschluss ebenfalls einen elektronischen Verschluss. Letzterer erlaubt es euch, vollkommen geräuschlos zu fotografieren. Genau so, wie ihr es von eurem Smartphone gewohnt seid.

Es erinnert mich ein bisschen an die Entwicklung vom Verbrennungsmotor hin zum Elektroauto. Diese düsen mittlerweile ohne einen Mucks an uns vorbei. Während das bei Autos eher gefährlich ist, hat es für euch als Fotograf einen großen Nutzen:

So (zer)stört ihr ruhige Situationen nicht mehr mit dem ständigen „Klick-Klick“ eurer Kamera. Beispielsweise ist es mir als Hochzeitsfotograf immer etwas unangenehm, wenn sich meine Knipse während der Trauung anhört wie eine Schreibmaschine auf Ecstasy.

Elektronischer Verschluss Beispielbild Hochzeit

Bei Hochzeiten störe ich die romantische Stimmung nur ungern mit dem mechanischen Verschluss – in solchen Situationen bevorzuge ich deshalb den lautlosen elektronischen Verschluss

Der elektronische Verschluss hatte bisher einen erheblichen Nachteil: Das Auftreten des sogenannten Rolling-Shutter-Effekts. Dieser stellt sich bewegende Motive verzerrt dar. Das folgende Beispielfoto haben uns die Kollegen von www.fototrainer.com netterweise zur Verfügung gestellt.

Rolling Shutter Effekt

Fotografiert ihr mit dem elektronischen Verschluss, ist bei schnellen Bewegungen der Rolling-Shutter-Effekt zu erkennen. Moderne Systemkameras, wie die A9, haben diesen jedoch fast gänzlich eliminiert

Mit der Alpha 9 zeigt Sony jedoch, dass dieser Effekt (größtenteils) nur noch in den Geschichtsbüchern steht. Berufsfotografen profitieren davon in vielen sensiblen Situationen, da der geräuschlose Verschluss bei Golf-Spielen oder in der Natur-Fotografie deutlich diskreter ist.

Welchen Mehrwert der elektronische Verschluss für Sport-Fotografen mit sich bringt, erkläre ich euch in den nächsten beiden Kapiteln.

Unterschied 3: Systemkameras haben keinen Blackout

Neben dem geräuschlosen Schießen von Bildern bringt der elektronische Verschluss einen weiteren Vorteil mit sich: das Fotografieren ohne „Blackout“. So erkennt ihr zu jeder Zeit, was gerade vor eurer Linse abgeht.

Spiegelreflexkameras sind dazu nicht in der Lage. Bei ihnen muss bei jedem Foto der Spiegel nach oben klappen, weshalb die Verwendung eines elektronischen Verschlusses keinen Sinn ergibt. Das hat zur Folge, dass ihr bei einer DSLR beim Drücken des Auslösers für ein paar Millisekunden einen „Blackout“ habt.

Als „Blackout“ bezeichnen Fotografen den kurzen Moment, in dem der Sucher einer Spiegelreflexkamera schwarz ist. Dieser tritt auf, weil der Spiegel für den Bruchteil einer Sekunde nach oben geklappt ist, damit Licht auf den Sensor treffen kann.

Für Amateur-Fotografen ist das meist weniger ausschlaggebend. Für professionelle Sport-Fotografen hingegen umso mehr. Bei der Sport- und Action-Fotografie entscheiden oftmals Sekunden-Bruchteile darüber, ob ein Berufsfotograf den perfekten Moment verpasst oder den „Money-Shot“ kassiert.

Wenn zum Beispiel Manuel Neuer durch eine Glanzparade mal wieder ein Gegentor verhindert, ist am nächsten Tag genau das Foto in der Zeitung zu sehen, auf dem er durch die Luft fliegt und den Ball aus dem Winkel fischt.

So sieht das Fotografieren ohne „Blackout“ aus

Unterschied 4: Systemkameras haben eine höhere Serienbildrate

Ein weiterer Vorteil von Systemkameras ist, dass ihr aufgrund des elektronischen Verschlusses mit einer höheren Serienbildrate knipsen könnt. Wie ihr in dem folgenden Slow-Motion-Video erkennt, klappt sich bei einer Spiegelreflexkamera vor jeder Aufnahme der Spiegel nach oben.

Der mechanische Verschluss einer DSLR in Slow-Motion

Eine Systemkamera hat nicht mit dieser Verzögerung zu kämpfen. Für das „normale“ Fotografieren nutzt sie standardmäßig ebenfalls den mechanischen Verschluss. Hierbei vergeudet sie jedoch keine Zeit mit dem Hochklappen des Spiegels. In diesem Video könnt ihr euch ansehen, wie der mechanische Verschluss einer DSLM in Slow-Motion aussieht.

Der elektronische Verschluss vergeudet hingegen gar keine Zeit. Zum Beispiel schafft die Sony Alpha 9 eine maximale Serienbildrate von 20 Bildern pro Sekunde, während Canons Top-Modell „nur“ mit 14 Bildern pro Sekunde fotografiert.

DSLM oder DSLR Autofokus Beispielbild Mountainbike

Noch bis vor wenigen Jahren griffen Sport-Fotografen aufgrund des besseren Autofokus zu DSLRs. Mittlerweile sind Systemkameras jedoch auch auf diesem Gebiet auf der Überholspur

In der Regel ist die Serienbildrate nicht mal für Action- und Sport-Fotografen der wichtigste Faktor, um das perfekte Bild zu schießen. Oft ist die Größe des Puffers oder der Autofokus viel entscheidender.

Deshalb gilt auch hier das Gleiche wie beim Fotografieren ohne Blackout: Für Hobby-Fotografen ist die höhere Serienbildrate der Systemkameras ein „Nice-to-have“, aber nicht unbedingt ausschlaggebend.

Unterschied 5: Für Spiegelreflexkameras gibt es eine größere Objektivauswahl

Wenn ihr euch bereits ein wenig näher mit der Fotografie auseinandergesetzt habt, wisst ihr, dass das Objektiv auf der Kamera wichtiger ist als die Knipse selbst.

In dieser Kategorie stelle ich ganz klar fest: Spiegelreflexkameras haben nach wie vor die Nase vorn. Aus meiner Sicht ist die größere und bessere Objektivauswahl sogar der einzig ausschlaggebende Grund, weshalb ihr euch gegen eine Systemkamera entscheiden solltet!

Der Canon-Objektivanschluss existiert bereits seit 1987 und das Bajonett für Nikon F Objektive sogar seit 1959. Die Spiegelreflexkameras dieser beiden Hersteller sind seit den letzten Jahrzehnten die unangefochtenen Platzhirsche für Berufsfotografen. Deshalb hat sich in dieser Zeit eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Optiken entwickelt.

Bei der Recherche für unseren Canon Objektiv Test bin ich zum Beispiel auf 225 Optiken gestoßen, die aktuell für das Canon EF und den EF-S Bajonett verfügbar sind.

Die verschiedenen Objektivanschlüsse für Systemkameras haben mittlerweile auch einige Jahre auf dem Buckel. Währenddessen hat die Auswahl an unterschiedlichen Gläsern ebenfalls einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht.

Canon Objektive für Spiegelreflexkameras

Lässt keine Wünsche offen: Für den EF-Objektivanschluss von Canon's Spiegelreflexkameras gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl

Das Micro Four Thirds Objektivbajonett für die Modelle von Panasonic und Olympus besteht seit 2008. Sony und Fujifilm sind etwas später nachgezogen und seit 2010 beziehungsweise 2012 im DSLM-Markt vertreten.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wusstet ihr, dass ihr alte Analog-Objektive an Systemkameras besser adaptieren könnt als an Spiegelreflexkameras? Mehr dazu erkläre ich euch in meiner Anleitung zum Adaptieren von alten Objektiven an modernen Kameras.

In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Objektiv-Sortiment aller großen Kamerahersteller beschäftigt. Was ich in dieser Zeit gelernt habe? Grundsätzlich ist die Auswahl für Spiegelreflexkameras immer noch bedeutend größer.

Jedoch lässt das Objektiv-Sortiment der Systemkameras von Sony, Olympus, Panasonic und Fujifilm bei den meisten Hobby-Fotografen keine Wünsche mehr offen.

Zunehmend steigen auch Profis auf Systemkameras dieser vier Hersteller um, da sie alle Gläser erhalten, die sie benötigen. Vor allem die Vollformat-DSLMs von Sony haben die Herzen der Berufsfotografen in den letzten Jahren erobert.

Mittlerweile existiert für die Sony Alpha 7 Modelle ein Objektiv-Sortiment, das für professionelle Hochzeitsfotografen auf dem gleichen Level ist wie das von Nikon oder Canon. Spätestens seitdem die folgenden Objektive für die E-Mount-Systemkameras erhältlich sind, nehmen die meisten Berufsfotografen die Modelle von Sony ernst:

  1. Die sogenannten „Holy Trinity“ Zoom-Objektive mit Blende F2.8
    (16-35 mm F2.8, 24-70 mm F2.8 & 70-200 mm F2.8)
  2. Die hochwertigen HSM-Art-Festbrennweiten von Sigma

Im Gegensatz zu Berufsfotografen legen Hobby-Fotografen jedoch einen größeren Wert auf den Preis der Objektive. Hier kann ich verallgemeinern, dass die Optiken für Spiegelreflexkameras zurzeit noch erschwinglicher sind als für Systemkameras.

Beispielsweise kostet das sehr beliebte Canon 50 mm F1.8 mit ab 112,99 EUR nur fast die Hälfte vom äquivalenten 50 mm F1.8 von Sony.

Doch macht euch selbst ein Bild: Hier findet ihr unsere ausführlichen Tests zu allen fünf aktuellen Objektivanschlüssen.

Unterschied 6: Spiegelreflexkameras haben eine längere Akkulaufzeit

Da bei einer DSLM der Sensor die ganze Zeit aktiv ist, benötigt dieser deutlich mehr Energie. Deshalb war bis vor einigen Jahren die sehr kurze Akkulaufzeit der größte Nachteil der ersten Systemkameras.

Im Gegensatz dazu können Spiegelreflexkameras durchschnittlich mehr als doppelt so viele Aufnahmen mit der gleichen Akkuladung schießen, da der Sensor nur für den Bruchteil einer Sekunde aktiv ist – ausschließlich in dem Moment, wo ihr das Bild schießt.

Doch auch in diesem Bereich haben Systemkameras aufgeholt. Als Platzhirsch auf dem DSLM-Markt hat Sony für seine neuen Oberklasse-Modelle einen überarbeiteten Akku vorgestellt. Mit 2.280 mAh bietet der Sony NP-FZ100 Akku mehr als die zweifache Kapazität im Vergleich zum alten Sony NP-FW50.

Laut standardisierten Tests der japanischen Vereinigung für Kamera- und Bildprodukte (CIPA) schafft die neue Sony Alpha 7 Mark III stolze 710 Fotos mit dem neuen Akku. Trotzdem verfügen Spiegelreflexkameras immer noch über ein deutlich längeres Durchhaltevermögen.

Sony Alpha 7 III

VORTEILE

  • Beste Video- & Bildqualität
  • Schnellster Autofokus
  • 2 SD-Kartenschächte
  • Großer Puffer
  • Lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • Limitierte Einsatzmöglichkeiten des Touchscreens

2.239,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2019 03:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeSony
ObjektivanschlussE-Mount
SensorgrößeVollformat (864 mm²)
Auflösung24,2 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)710 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Zum Beispiel knipst die Nikon D810 mit 1.200 Bildern (ebenfalls laut CIPA) doppelt so viele Aufnahmen mit einer Ladung. Und das, obwohl der Akku lediglich über 1.900 mAh verfügt.

Zahlen und Fakten sind immer interessant, doch im Endeffekt ist wichtig, wie sich eine Kamera im Alltag schlägt. Hierbei ist das individuelle Nutzerverhalten entscheidend.

Manche Fotografen schießen pro Tag nicht mehr als 100 Bilder. Andere knipsen neun Stunden am Stück und kommen am Ende des Tages mit tausenden neuen Fotos nach Hause.

Ich fotografiere seit drei Jahren regelmäßig mit der Sony Alpha 6000, die laut CIPA mit 360 Bildern deutlich früher Schlapp macht als modernere DSLMs. Trotzdem schränkt mich persönlich die geringere Ausdauer nicht ein.

Sony Alpha 6000 DSLM Akkus

„Better save than sorry“: Für lange Shootings habe ich immer meine kleine Akku-Sammlung am Start

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Akkulaufzeit die wenigsten von euch beim alltäglichen Fotografieren nervt, da Hobby-Knipser normalerweise nicht mehr als 300 Bilder an einem Tag aufnehmen.

Mittlerweile hat sich ohnehin fast jeder daran gewöhnt, ein Aufladekabel oder eine Powerbank für sein Smartphone dabei zu haben. Damit könnt ihr oftmals auch eure Systemkamera aufladen.

Selbst bei langen Shooting-Sessions, wie beispielsweise einer Hochzeit, stellt das kürzere Durchhaltevermögen kein großes Problem für mich dar. Ich bin immer mit einigen Wechselakkus ausgerüstet und benutze meine Sony Alpha 6000 in solchen Situationen mit einem Batteriegriff, der zwei Akkus gleichzeitig hält.

Unterm Strich müsst ihr selbst entscheiden, wie wichtig euch die Energieversorgung ist: Steht für euch fest, dass ihr eure Kamera mehrere Tage nicht aufladen möchtet? Auch Wechselakkus schleppen kommt nicht infrage? Dann ist eine Spiegelreflexkamera die bessere Wahl für euch. Ansonsten wird euch eine Systemkamera eine mehr als zufriedenstellende Akkulaufzeit liefern.

Unterschied 7: Systemkameras sind bessere Videokameras

Früher waren Spiegelreflexkameras aufgrund des großen Objektivangebots die erste Wahl für Profi-Videografen. Seit einigen Jahren hat sich das jedoch geändert und ich stelle fest, dass Systemkameras den Spiegelreflexkameras in jeglichen Disziplinen des Videoaufnehmens überlegen sind.

DSLMs sind darauf ausgelegt, dass der Sensor die ganze Zeit aktiv ist. Aus diesem Grund bieten sie einige nützliche Features, die technisch gesehen in DSLRs nicht möglich sind. Außerdem ist der Autofokus deutlich besser, da bei Spiegelreflexkameras der Phasen-Autofokus nicht im Videomodus funktioniert.

Fairerweise muss ich jedoch betonen, dass Canon mit großen Schritten aufholt, da sie ihre Spiegelreflexkameras mit dem sogenannten Dual Pixel Autofokus ausstatten. Mehr dazu erkläre ich euch im Kapitel Autofokus.

Abgesehen von der technischen Ausstattung sind Systemkameras auch preislich gesehen ihren Geschwistern mit Spiegel voraus. Mittlerweile bieten bereits die meisten Einsteiger- und Mittelklasse-Modelle einen 4K Videomodus.

In Spiegelreflexkameras findet ihr diese Funktion nur bei den Oberklasse-Modellen. Beispielsweise ist die erschwinglichste 4K-DSLR von Canon die 5D Mark IV. Ihr erhaltet sie zu einem stolzen Preis von 2.904,00 EUR.

Besonders beliebt bei Videografen sind die Systemkameras von Sony und Panasonic. Beispielsweise hat sich Sony mit der Alpha 7S Serie einen sehr guten Namen im Oberklasse-Segment verschafft.

Panasonic ist für das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Modelle bekannt. Mit der Lumix G70 zeigt der japanische Hersteller zum Beispiel, dass gute Videokameras nicht zwangsläufig kostenintensiv sein müssen. Diese bietet einen guten 4K-Modus mit 30 Bildern pro Sekunde und ist für euch bereits ab erschwinglichen 685,00 Euro zu haben.

Unterschied 8: Die meisten Systemkameras haben eine integrierte Bildstabilisierung

Ein Bildstabilisator gleicht kleine Verwacklungen aus. Diese passieren jedem von uns, da es unmöglich ist, seine Kamera zu 100 Prozent ruhig in den Händen zu halten. Durch diese Funktion könnt ihr mit längeren Belichtungszeiten arbeiten und auch eure Videos verwackeln kaum.

Es gibt sowohl die Möglichkeit den Bildstabilisator in das Kameragehäuse als auch in das Objektiv zu integrieren.

Die Stabilisierung im Kameragehäuse nennt sich auch Sensor-Shift, da dabei der Sensor der Knipse die Verwacklungen ausgleicht.

Beispielbild mit und ohne Bildstabilisator

Ohne einen Bildstabilisator verwackeln eure Aufnahmen eher – daran kann auch das schärfste Model vor eurer Linse nichts ändern

Theoretisch wäre die Sensor-Shift Stabilisierung auch bei Spiegelreflexkameras möglich. In ihrer Geschichte war es bisher jedoch so, dass Canon und Nikon die Bildstabilisierung nur in ihre Objektive integrierten. Leider ist das bis heute so geblieben – ganz nach dem Motto: „Weil wir das schon immer so machen“. Schade.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der optischen Bildstabilisierung: Bildstabilisator im Objektiv und Bildstabilisator im Kameragehäuse (Sensor-Shift).

Ein Bildstabilisator im Kameragehäuse bringt einige Vorteile mit sich. Beispielsweise könnt ihr so auch alte Analog-Objektive adaptieren und sie stabilisiert an eurer Kamera benutzen.

Außerdem muss der Hersteller so nicht jedes Objektiv einzeln stabilisieren, weshalb die Optiken für ein solches Kamerasystem preiswerter, kompakter und weniger fehleranfällig sind.

Doch Achtung vor Pauschalisierungen! Im Gegensatz zu den anderen bisher aufgezählten Unterschieden von System- und Spiegelreflexkameras könnt ihr diese Erkenntnisse nicht auf alle Modelle anwenden.

Auf dem DSLM-Markt setzen Sony, Olympus, Nikon und mittlerweile auch Panasonic auf einen integrierten Bildstabilisator. Die neue Canon R besitzt jedoch keinen und auch die meisten Fujifilm Modelle müssen ohne auskommen.

Beide Arten der Bildstabilisierung bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Die Nummer eins auf dem DSLM-Markt (Sony) zeigt, wie es richtig geht. Der japanische Hersteller stattet sowohl alle Systemkameras als auch den Großteil seiner Objektive mit einem Stabilisator aus. Damit ihr beim Cam-Shoppen nicht ins Wanken geratet, merkt euch also folgendes:

Die meisten Spiegelreflexkamera-Hersteller verbauen die Stabilisierung nur in den Objektiven. Die Mehrheit der Systemkamera-Hersteller stattet zusätzlich die Gehäuse mit einem aus.

Unterschied 9: Systemkameras sind auch beim Autofokus auf der Überholspur

Noch bis vor wenigen Jahren war der schnellere Autofokus der größte Vorteil von Spiegelreflexkameras. Doch auch in dieser Kategorie muss ich ganz ehrlich und objektiv sagen: Systemkameras befinden sich auf der Überholspur!

Spiegelreflexkameras setzen schon seit langem auf den sogenannten Phasen-Autofokus, der im Gegensatz zum Kontrast-Autofokus schneller und verlässlicher ist. Ersteres Autofokus-System nutzt einen Hilfsspiegel, der das Licht auf einen zusätzlichen Sensor weiterleitet. In diesem Beitrag könnt ihr mehr über die Funktionsweise erfahren.

Julian Schelb Mountainbike DSLR vs DSLM

Bei rasanten Sportveranstaltungen will ich auf die hohe Serienbildrate meiner Systemkamera nicht mehr verzichten

Aus diesem Grund funktioniert der Phasen-Autofokus bei einer DSLR nur dann, wenn der Spiegel nach unten geklappt ist.

Wenn ihr im Live-View-Modus fotografiert, sollte euch auffallen, dass der Autofokus deutlich langsamer ist. Das liegt daran, dass die Kamera lediglich mit dem langsameren Kontrast-Autofokus arbeitet, sobald der Spiegel nach oben geklappt ist.

Der Live-View beschreibt die Funktion einer Spiegelreflexkamera, bei dem die Live-Ansicht auf dem Bildschirm dargestellt ist.

An dieser Stelle klingt das erst einmal eher nach Fußgängerzone als Überholspur. Müssten Systemkameras nicht einen langsameren Autofokus besitzen, da sie sich dauerhaft im Live-View Modus befinden und deshalb nur mit dem Kontrast-Autofokus arbeiten?

Mittlerweile ist es technisch möglich, den Phasen-Autofokus direkt im Bildsensor zu verbauen und nicht wie bisher auf einen unabhängigen Sensor auszulagern. Daher verfügen heutzutage auch die meisten Systemkameras über einen integrierten Phasen-Autofokus.

Die Sony Alpha 6000 – unser Preis-Leistungs-Sieger – besitzt beispielsweise 179 Phasen-Autofokus-Kreuzsensoren und die Sony Alpha 9 sogar 693. Auch Canon verwendet eine ähnliche Technik bei seinen Spiegelreflexkameras, die sich Dual Pixel Autofokus nennt.

Sony Alpha 6000

VORTEILE

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Exzellente Bildqualität
  • Hohe Serienbildrate
  • Rasant schneller Autofokus
  • Kompaktes Gehäuse

NACHTEILE

  • Kein 4K-Video

524,44 €

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2019 03:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeSony
ObjektivanschlussE-Mount
SensorgrößeAPS-C (366 mm²)
Auflösung24,3 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)360 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Grundsätzlich sehe ich den Autofokus von Spiegelreflexkameras und Systemkameras zurzeit auf dem gleichen Niveau. Allerdings haben letztere aufgrund der technischen Bauweise noch mehr Luft nach oben.

Im Oberklasse-Segment vertreten mittlerweile viele Profis die Ansicht, dass der Autofokus der Sony Alpha 9 der beste sei und selbst die 5.000 Euro DSLR-Modelle von Canon und Nikon nicht mithalten könnten.

Außerdem liefert der elektronische Sucher einige Vorteile, die ein optischer Sucher technisch gesehen nicht vorweist. Beispielsweise bieten die neuesten Modelle von Sony, Fujifilm und Co. einen Autofokus, der automatisch das Auge des Models erkennt.

Wie ihr in dem Beispielvideo unten seht, funktioniert das Feature bei der Sony Alpha 7 Mark III äußerst zuverlässig. Allein diese Funktion ist für so manchen Portrait-Fotografen der ausschlaggebende Grund zu einer Systemkamera zu wechseln.

Beispielvideo: Sony Alpha 7 III Augen-Autofokus

Auch das manuelle Fokussieren ist für euch mit Systemkameras deutlich einfacher. Zum einen bieten sie eine Kantenabhebung, die scharfe Kanten farblich hervorhebt. Zum anderen gibt es eine Vergrößerungsfunktion, mit der ihr einen beliebigen Bildausschnitt maximieren könnt.

Mit Spiegelreflexkameras habe ich nur ungern manuell fokussiert. Mit den Zusatzfunktionen einer Systemkamera fällt es mir jedoch deutlich leichter, den richtigen Fokuspunkt zu finden.

Unterschied 10: Systemkameras sind kompakter

Der fehlende Spiegelmechanismus erlaubt es Systemkameras einiges an Größe und Gewicht einzusparen. Noch bis vor wenigen Jahren war das tatsächlich der einzige Grund, weshalb Fotografen zu einer DSLM gegriffen haben.

Damals belächelten professionelle Fotografen die Systemkameras nur und stellten sie auf eine Ebene mit Kompaktkameras. Dass sich das mittlerweile geändert hat, habe ich hoffentlich mehr als deutlich mit Fakten untermauert.

Größenvergleich Sony Alpha 7 III Systemkamera vs. Canon 5d IV Spiegelreflexkamera

Systemkameras sind zwar um einiges gewachsen, aber im Schnitt immer noch um einiges kompakter als Spiegelreflexkameras (Quelle: www.camerasize.com)

Viele Oberklasse-Systemkameras sind mittlerweile gewachsen und haben fast die Maße einer Spiegelreflexkamera erreicht. Die Massephase war also erfolgreich – und das ist auch gut so:

Bei langen Fotografie-Sessions freut ihr euch darüber. Mit einem größeren Kamera-Body erhaltet ihr ein besseres Handling und könnt schneller auf wichtige Einstellung zugreifen.

Doch es gibt immer noch einige Einsteigerkameras, die von der kleinen Bauweise Gebrauch machen. In unserem Systemkamera Test gefällt mir zum Beispiel die Olympus PEN E-PL9 mit ihrem schicken und gleichzeitig sehr kompakten Design sehr gut.

Olympus PEN E-PL9

VORTEILE

  • Kompakt
  • Schickes Design
  • Sehr einfache Bedienung
  • Guter Automatikmodus
  • 4K-Videos

NACHTEILE

  • Kein Sucher
  • Kein Klinkenanschluss
  • Zu klein für große Hände
  • Wenig Bedienelemente

557,48 €

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2019 03:49
Jetzt bei Amazon kaufen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
MarkeOlympus
ObjektivanschlussMicro Four Thirds
SensorgrößeMicro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung16,1 MP
Akkulaufzeit (CIPA-Standard)350 Bilder
Bildstabilisierung im Gehäuse
Wetterfest
4K-Video

Neben dem besseren Handling hat die Größe der Kamera jedoch noch einen anderen Vorteil. Dazu habe ich eine kleine persönliche Anekdote für euch:

Dass viele Außenstehende die Größe direkt mit euren Fähigkeiten verknüpfen, konnte ich bei meiner ersten Hochzeit feststellen. Moment – damit meine ich meine erste Hochzeit als Fotograf und nicht als Bräutigam. Und mit der Größe meine ich die Abmessungen der Kamera und nicht …

Mit meiner Sony Alpha 6000 hatte ich bis dato super Ergebnisse erzielt. Außerdem war ich mehr als zufrieden mit der Ausstattung und der Funktionsfähigkeit – verglichen zu meiner vorherigen Spiegelreflexkamera. Daher hatte ich keinen Zweifel daran, dass die kleine Alleskönnerin auch eine Hochzeit mit Bravour meistert.

Als ich mich mit dem Brautpaar zu einem Probe-Shooting traf, hatte dieses anscheinend nicht ganz so viel Vertrauen in meine zierliche Systemkamera. Etwas verwirrt fragten sie mich, ob ich meine richtige Kamera zu Hause vergessen hätte.

Bei meiner zweiten Hochzeit lernte ich aus meinem Fehler und schraubte unnötigerweise all mein zusätzliches Equipment an. Als das Brautpaar meine transformierte Riesen-Kamera sah, staunten sie nicht schlecht. Ich spürte sofort, dass sie mich von nun an als echten „Profi-Fotografen“ ansahen.

Sony Alpha 6000 Systemkamera in voller Montur

Meine Sony Alpha 6000 in voller Montur: Mit 200 mm Tele-Objektiv, Batteriegriff und Blitz

Wo wir gerade bei professionellen Fotografen sind – werfen wir kurz einen Blick auf die Robustheit der beiden Kamera-Typen. Für Berufsfotografen ist dies eine der wichtigsten Eigenschaften. Immerhin möchtet ihr euch auf eure Kamera verlassen können wie Lewis Hamilton auf seinen Mercedes.

Bei der Widerstandsfähigkeit unterscheiden sich die beiden Kamera-Typen nur unwesentlich voneinander. Sowohl Oberklasse-DSLRs als auch -DSLMs sind in der Regel staub- und spritzwassergeschützt. Jedoch gelten in Profi-Kreisen die Modelle von Canon und Nikon noch als etwas robuster.

Gerade was die Wetterresistenz angeht, hinkt Sony den beiden Platzhirschen immer noch etwas hinterher. Aus meiner Sicht ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die Robustheit von DSLMs das Level von DSLRs erreicht oder sogar noch besser ist.

Panasonic Lumix G81 Systemkamera mit Wetterresistenz

Das macht mich glücklich: Panasonic zeigt mit der Lumix G81, dass auch Mittelklasse-Modelle wetterresistent sein können

754,95 €

Auch die widerstandsfähigste Knipse kann in die Knie gehen. Für Berufsfotografen ist deshalb nicht nur die Robustheit, sondern ebenfalls eine schnelle und zuverlässige Unterstützung im Notfall wichtig.

Im schlimmsten Fall ist eine kaputte Kamera dafür verantwortlich, dass ein Berufsfotograf nicht nur mehrere tausend Euro, sondern ebenfalls seine Reputation verliert.

Nikon und Canon bieten schon seit langem einen professionellen Support für ihre Oberklasse-Geräte an. Ist die Canon 5D Mark IV eines DPA-Fotografen beispielsweise kaputt, kann er sie beim Hersteller einschicken und ihm ist garantiert, dass er sie innerhalb von zwei Tagen repariert zurückbekommt oder ein Ersatzgerät erhält.

Mittlerweile sind auch die großen Systemkamera-Hersteller nachgezogen: Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic stellen ebenfalls einen Support für professionelle Fotografen zur Verfügung.

Bildqualität & Preis: Keine nennenswerten Unterschiede

Für die meisten Anfänger-Fotografen, die mich um Rat fragen, sind Bildqualität und Preis die wichtigsten Kriterien bei der Kamerawahl. Deshalb vergleiche ich beide Kamera-Typen kurz in diesen beiden Punkten – obwohl keine merklichen Unterschiede bestehen.

Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass Spiegelreflexkameras immer noch die bessere Bildqualität liefern. Diese ist zum einen vom Sensor und zum anderen vom Objektiv abhängig. Mittlerweile sind die Objektive für beide Kamera-Typen auf demselben Niveau.

Systemkamera Sensor

Egal ob DSLR oder DSLM: Bei beiden Kamera-Typen kommen ähnliche Sensoren zum Einsatz – Deshalb gibt es bei der Bildqualität pauschal gesagt keine Unterschiede

Auch bei den Sensoren befinden sich die Knipsen auf der gleichen Wellenlänge. Sowohl DSLRs als auch DSLMs gibt es mit Bildsensoren im APS-C- oder im größeren Vollformat.

Canon bietet mit 50,6 Megapixeln bei der Canon 5DS R zwar die höchste Auflösung an, hebt sich bei der Bildqualität allerdings trotzdem nicht von der Konkurrenz ab.

Schaut euch mal die Testergebnisse der Sensoren an – die unterschiedlichen Top-Modelle differieren nur wenig voneinander. Der Sensor der Canon-Kamera hat in diesem Fall sogar die schlechteste Bewertung, obwohl er über die höchste Auflösung verfügt.

Systemkamera vs Spiegelreflexkamera Screenshot DxOMark

Sony und Nikon im Kopf-an-Kopf-Rennen: In Labortests unterscheidet sich die Bildqualität von vergleichbaren Spiegelreflex- und Systemkameras kaum voneinander (Quelle: DxOMark)

Wir Fotografen sollten nicht alles über einen Kamm scheren. Beim Preis mache ich jedoch mal eine Ausnahme und komme zu dem Entschluss: Es gibt keinen großen Unterschied. In der Regel sind sowohl die Bildqualität als auch die Ausstattung von Systemkameras und Spiegelreflexkameras im gleichen Preissegment miteinander vergleichbar.

Dabei solltet ihr jedoch die zusätzlichen Features von System- gegenüber Spiegelreflexkameras beachten. Diese habe ich euch in meinem Text bereits erläutert.

Im Fazit findet ihr nochmal alle Unterschiede auf einen Blick zusammengefasst. So gesehen bieten Systemkameras im Gesamtpaket ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn wir einen anderen Gesichtspunkt betrachten, weisen Spiegelreflexkameras das lukrativere Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Das Objektivangebot für sie ist eindeutig erschwinglicher.

Canon DSLR Objektiv wechseln

Wenn ihr einen großen Wert auf möglichst preiswerte Wechselobjektive legt, sind Spiegelreflexkameras die bessere Wahl

Summiert würde eine Kombination aus Kamera und mehreren Objektiven in den meisten Fällen weniger kosten als eine vergleichbare Kombination eines DSLM-Systems.

Wie ihr seht, sprechen für beide Kamera-Typen einige gute Argumente, wenn es darum geht, wie viel ihr für euer Geld bekommt. Letztlich liegt es an euren individuellen Bedürfnissen.

Dies bringt uns zum nächsten und letzten Kapitel, in dem wir uns damit beschäftigen, für welche Art von Fotograf welcher Kamera-Typ besser geeignet ist.

DSLM vs. DSLR: Wählt ihr die Kamera oder die Kamera euch?

Schluss mit der Theorie – ihr verfügt jetzt über ausreichend Kamera-Wissen. Doch viele von euch stellen sich vielleicht trotzdem noch die große Frage: Sollte ich mich für ein Modell mit oder ohne Spiegel entscheiden?

Nach diesem langen Text ist euer Puffer sicherlich schon am Limit. Machen wir es also noch mal ganz kurz:

Aus meiner Sicht sind Systemkameras in den meisten Fällen die bessere Wahl. Vor allem für Anfänger- und Hobby-Fotografen bringt der digitale Sucher im Vergleich zum optischen Sucher viele Vorteile mit sich.

Doch ich sollte nicht immer so sehr auf Spiegelreflexkameras herumreiten. Auch sie haben durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Meines Erachtens gibt es lediglich zwei Gründe, die für eine DSLR sprechen: Die längere Akkulaufzeit und die größere Objektivauswahl.

Dass die kleinere und preisintensivere Objektivauswahl von Systemkameras bald der Vergangenheit angehören wird, ist schon heute ersichtlich. Beispielsweise bietet der japanische Hersteller Tamron seit 2018 das hochgelobte 28-70 mm F2.8 Standardzoom für den E-Mount von Sony zum Kampfpreis von 799,00 EUR an.

Für Canon oder Nikon sucht ihr vergebens nach einem vergleichbaren Standardzoom in diesem Preissegment.

Fazit: Alle Vor- und Nachteile im Überblick

Ihr habt viel Fließtext gelesen – genug davon. Ihr kennt alle zehn Unterschiede im Detail und auch meine Meinung.

Abschließend gibt es von mir für euch alle Vorteile der beiden Kamera-Typen auf einen Blick zusammengefasst. Bildet euch selbst eure Meinung!

Vorteile von SystemkamerasVorteile von Spiegelreflexkameras
Digitaler Sucher ( „What you see is what you get“)Größere Auswahl an preiswerten & hochqualitativen Objektiven
Einblendung hilfreicher FunktionenLängere Akkulaufzeit
Geräuschloses Fotografieren (dank elektronischem Verschluss)Profi-Look-Effekt (da größer)
Kein Blackout (bei elektronischem Verschluss)
Höhere Serienbildrate möglich
Bessere Videokameras
Integrierter Bildstabilisator (bei den meisten Modellen)
Kompakter

Zum Abschluss dieses Artikels möchte ich euch gerne noch zwei Dinge mit auf euren zukünftigen Fotografie-Weg geben:

  1. Systemkameras sind die Zukunft!
    Dies erkennt ihr unter anderem daran, dass Canon und Nikon 2018 ihre eigenen Systemkamera-Flaggschiffe vorgestellt und betont haben, dass diese die Zukunft darstellen werden.
  2. Der Künstler ist hinter der Kamera!
    Bei all den unterschiedlichen Modellen und theoretischen Fakten vergesst bitte nicht, dass die Fotografie immer noch eine Kunst ist – eure eigene. Technisch gesehen mag eine DSLM besser sein. Doch vielleicht macht es euch einfach mehr Spaß mit einer DSLR zu fotografieren. Daran ist nicht auszusetzen!

Letztendlich geht es darum, dass ihr es als Künstler genießt und eurer Fotografie freien Lauf lasst. Kreativität und Inspiration sind unabhängig von der Knipse. Genauso unabhängig wie unser umfangreicher Systemkamera Test.

Letzten Sommerurlaub habe ich zum Beispiel mein Equipment im Wert von mehreren Tausend Euro zu Hause gelassen und stattdessen nur die 50 Jahre alte Analog-Kamera meiner Oma mit auf die Reise genommen.

In diesem Sinne übergebe ich gerne das Wort an euch: Habt ihr bereits Erfahrungen mit den beiden Kamera-Typen gemacht? Und was ist eure Meinung zu der endlosen Diskussion über Spiegelreflex- und Systemkameras?

Ich freue mich auf eure Kommentare unter diesem Beitrag und beantworte dort auch sehr gerne eure Fragen!

Author

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154 Kommentare


Bianka 27. Februar 2018 um 07:55

Hi Alex,

Ich bin auch gerade kurz vorm Sprung zur Olympus m ii, bin aber noch nicht zu 100% überzeugt. Habe mit der Canon power Shot G16 angefangen und bin dann zur Spiegelreflex Canon EOS 100d weiter gegangen. Für reisen ist mir die aber einfach etwas zu klobig. Da es eine große Investition ist, bin ich etwas unschlüssig. Zaubert die Olympus am Ende qualitativ ein gleichwertiges Bild?

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe! Wie du unschwer erkennst, mache ich das ganze auch nur als Hobby und steige durch die Masse an angeboten nicht so richtig durch.

Antworten

Alex 1. März 2018 um 11:28

Hi Bianka,

meinst du die Olympus M5 ii*? (Du hast nur Olympus m ii geschrieben.)
Systemkameras sind Spiegelreflexkameras rein technisch gesehen in keiner Weise unterlegen! Sie sind nur deutlich kompakter, da sie auf den Spiegel-Mechanismus verzichten.
Wenn du also im gleichen Preissegment eine Systemkamera (wie die Olympus) kaufst, kann man grob sagen, dass sie vom Funktionsumfang und der Bildqualität auf dem gleichen Niveau wie eine Spiegelreflexkamera für den gleichen Preis ist.

Deutlich wichtiger für die Bildqualität ist aber das Objektiv, das du auf deine Systemkamera/Spiegelreflexkamera schraubst!
Um auf deine Frage zurück zu kommen: Ja du hast ein gleichwertiges Bild, wenn du dich für eine gleich teure Systemkamera entscheidest!
Wenn du mir den Einsatzbereich und deine preislichen VOrstellungen nennst, kann ich dir auch gerne eine genauere Empfehlung geben.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Bianka 14. März 2018 um 10:17

Moin Alex,

bitte entschuldige die späte Antwort. Es soll die OLYMPUS OM-D E-M10 Mark II 14-150 mm werden.

http://www.saturn.de/de/product/_olympus-om-d-e-m10-mark-ii-2047252.html

LG

Antworten

Alex 16. März 2018 um 10:58

Hi Bianka,
kein Problem.
Auch die zaubert gleich schöne Bilder (im Allgemeinen unterscheiden sich die unterschiedlichen Kameramodelle im gleichen Preissegment bei der Bildqualität nicht mehr sehr viel).
Viel wichtiger ist deine Objektiv-Wahl. Bei Olympus (und Panasonic) Kameras hast du ja Gott sei Dank eine sehr große Auswahl an MFT Objektiven 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Julia 14. März 2018 um 11:14

Hallöchen 🙂
ich suche eine Kamera mit der ich gut Gebäude und Objekte fotografieren kann.
Da ich absolut keine Ahnung vom fotografieren habe ist eine Systemkamera, denke ich das beste.
Kannst du mir eine gute Empfehlen? Budget läge eigentlich bei max. 500€.
Danke & Liebe Grüße

Antworten

Alex 16. März 2018 um 11:05

Hallöchen Julia,
da würde ich dir erst einmal eine Anfäger-DSLM mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv empfehlen 🙂
Wenn du dich später dann ein bisschen vertiefen willst kannst du dir dann zum Beispiel anschauen, ob sich ein Objektiv-Upgrade für dich lohnt (z.B. zu einer Weitwinkel Festbrennweite)
Mein Favorit für 500€ ist die Alpha 5000* (ca. 440€), da sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Aber auch mit einer Einsteiger-DSLR wirst du nichts falsch machen. Hier hast du (bei Canon und Nikon) eine größere Auswahl an Objektiven für später, aber dafür sind sie größer und du hast keinen Live-View, also siehst nicht genau das, was du gerade fotografierst. Mein Favorit hier wäre die Canon EOS 750D*, die eine Vergleichbare Ausstattung und Qualität im Vergleich zur Alpha 5000 hat.
Hoffentlich habe ich dich mit den ganzen Infos nicht überladen 😀
Hast du noch Fragen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anniway 21. März 2018 um 18:25

Hallo Alex,
ich habe vor mich ein bisschen mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen – bin aber noch völlige Einsteigerin. Habe mich aufgrund der Größe schonmal für eine Systemcamera entschieden. Jetzt die Frage: Welche, bzw welches Objektiv? 🙂
Ich möchte definitiv Hundesportbilder machen. Das heißt hauptsächlich von sich schnell bewegenden Motiven, die nicht immer unbedingt nah dran sind. Kannst du mir da etwas empfehlen?
LG, Annika

Antworten

Alex 24. März 2018 um 14:09

Hallo Anni,
super Entscheidung, dass du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst!
Erstmal vorab: Welche Objektive dir zur Verfügung stehen, hängt von deiner Kamera-Wahl ab. In der Regel hat (leider) jeder einzelne Hersteller seine eigenen Objektivanschluss.
Die 3 großen Player bei den Systemkameras sind:
1. E-Mount Objektive (für Sony Systemkameras)
2. Micro Four Thirds Objektive (für Olympus und Panasonic Systemkameras)
3. Fuji X Objektive (für Fuji Systemkameras)
(Nikon und Canon kannst du bei Systemkameras erst einmal außen vor lassen)

Bei allen drei Varianten hast du viele Objektive zur Auswahl. Zum Fotografieren von weit entfernten Tieren (so wie es bei dir der Fall ist) benötigst du ein Tele-Zoom Objektiv.
Ein Reisezoom Objektiv wäre ebenfalls eine Überlegung Wert, da es dir die Möglichkeit bietet nicht nur sehr weit entferte Hunde groß darzustellen, sondern da du damit auch im Weitwinkel-Bereich gut bestückt bist und so auch Landschaftsaufnahmen machen kannst.

Als ersten Schritt solltest du dich aber erst einmal für eine Kamera entscheiden.

Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Judith 3. April 2018 um 13:39

Hallo Alex,
danke schon mal für deinen hilfreichen Beitrag!
Ich fotografiere zwar schon immer gerne, bin aber in Bezug auf die professionelle Fotografie kompletter Neuling.
Ich denke, dass von der Größe her eine Systemkamera das richtige für mich ist. Weit mehr über 500 Euro möchte ich ungern ausgeben.
Ich mache gerne Detailaufnahmen und Portraits und würde gerne mit Tiefenschärfe und verschiedenen Fokussen arbeiten. Beispielsweise würde ich gerne einen schönen Unschärfebereich (Bokeh heißt das glaube ich) hinbekommen.
Kannst du mir da etwas empfehlen?

Liebe Grüße,
Judith

Antworten

Alex 9. April 2018 um 16:15

Hallo Judith,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen kann 🙂
Genau…man nennt das Bokeh. Gut, dass du dich schon ein bisschen informiert hast.
Dafür würde ich dir auf jeden Fall eine Festbrennweite empfehlen. Am besten den Klassiker: 50mm F1.8
Für 500€ eine empfehlenswerte Kamera + Festbrennweite zu bekommen ist gar nicht so einfach. Evtl. solltest du dann auf das Kit-Objektiv verzichten und nur die Festbrennweite kaufen. Auf der anderen Seite, bekommt man das Kit-Objektiv oft hinterhergeworfen (weil es so vergleichsweise günstig ist) und es lohnt sich evtl. gar nicht darauf zu verzichten, da du mit der Brennweite spielen kannst und ein alltagstauglichees Zoom-Objektiv hast.

Kommt bei dir eine gebrauchte Kamera in Frage?

Wenn es wirklich unter 500€ bleiben soll, würde ich dir eine günstige Canon DSLR empfehlen, da das 50mm F1.8 Objektiv sehr günstig ist.
Z.B.: Canon 1300D* + 50mm F1.8* = ~480€

Viele Grüße
Alex

Antworten

Judith Hayer 16. Januar 2019 um 20:57

Danke für deine Antwort 🙂
Wenn ich mein Budget erhöhe, welche Kamera + Objektiv würdest du mir dann empfehlen?
Prinzipiell würde auch nichts gegen eine gebrauchte Kamera sprechen.

Liebe Grüße
Judith

Antworten

Judith 20. Januar 2019 um 20:51

Hallo Alex,
ich habe das Thema „neue Kamera kaufen“ leider etwas vor mir hergeschoben.
Ich habe mir auf eine deiner Empfehlungen hin die Canon EOS M10 Systemkamera angeschaut.
Kann man hierzu ein Objektiv kaufen, mit dem man ein schönes Bokeh erreichen kann?
Und wie hält es sich mit Systemkameras und Videoaufnahmen?

Grundsätzlich bin ich auch bereit mein Budget zu erhöhen.

Danke dir schon mal,
viele Grüße,
Judith

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 08:59

Hi Judith,
Systemkameras eignen sich super zum Aufnehmen von Videos. Im Allgemeinen kann man sagen, dass sie im direkten Vergleich zu Spiegelreflexkameras eine bessere Videofunktionalität haben.
Die meiner Meinung nach beste Systemkamera-Kombi für dich wäre die Sony Alpha 6000* + 50mm F1.8*. Damit kannst du auch super Full-HD Videos aufnehmen :).
Außerdem hast du die Chance in den nächsten Jahren auf eins der besseren Sony Modelle, wie die Alpha 6300, 6400 oder 6500 umzusteigen, wenn diese ein bisschen günstiger geworden sind oder du mehr Budget hast. Diese Modelle bieten alle einen 4K Modus, falls dir das wichtig ist.
Aber ich denke mit der Sony Alpha 6000 bist du für den Anfang mehr als gut genug ausgestattet 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:08

Achso… wegen Canon:
Von den Canon Systemkameras rate ich den meisten Fotografen ab, da es für sie nur eine sehr geringe Auswahl an Objektiven gibt und es fraglich ist, inwiefern Canon in Zukunft das System unterstützt.


Usha 24. April 2018 um 10:52

Hey Alex,

sehr interessant, was man alles so lesen kann im Bereich der Kameras. Dennoch überfordern mich viele Informationen. Deshalb frage ich mal ganz direkt. Ich fliege im Mai nach NewYork und würde gerne ein paar unvergessliche Foto´s machen. Auch Nachtaufnahmen. Ich bin eine totale Anfängerin in der Fotografie und kann mich zwischen den beiden Kameras wirklich nicht entscheiden. Was könntest Du mir empfehlen? Foto´s die man später auch auf Leinwandgröße ziehen kann, das wäre ein Traum.
Tausend Dank schon mal für deine Hilfe.

Liebe Grüße

Usha

Antworten

Alex 24. April 2018 um 16:10

Hey Usha,
hoffentlich konnte dir mein Beitrag etwas weiterhelfen 🙂
Was ist denn ungefähr dein Budget?
Für Nachtaufnahmen (in der Stadt?) würde ich dir, wenn das Budget da ist, zu einer Weitwinkel-Festbrennweite raten. Diese haben eine deutlich größere Blende, wodurch deine Kamera mehr Licht bekommt und deine Fotos deshalb bei schlechten Lichtverhältnissen langsamer anfangen zu rauschen.
Wenn du dich für Canon entscheidest, könnte beispielsweise diese Weitwinkel-Festbrennweite* die richtige für dich sein.
Aber es kommt immer darauf an, wieviel Geld du ausgeben willst!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Vroni 25. April 2018 um 09:59

Hallo Alex!
Danke für den super Beitrag von dir!
Wie die meisten hier bin ich auch Anfängerin in der Fotographie.
Ich würde mich gerne eine Systemkamera kaufen, die für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist. Das heißt, Aufnahmen in der Natur, Momentaufnahmen von Menschen und Tiere.
Die von die vorgeschlagene Sony Alpha 6000 spricht mich sehr an, nur welches Objektiv wäre zu dieser Kamera für meine Anforderungen empfehlenswert? Es sollte quasi ein „Allrounder“ sein.
Das Budget für das Gesamtpaket sollte 700€ nicht überschreiten 🙂

Danke für deine Hilfe!

Liebe Grüße,
Vroni

Antworten

Alex 26. April 2018 um 13:15

Hi Vroni,

sehr gerne. Freut mich immer, wenn ich Fotografie-Anfängern etwas weiterhelfen kann 🙂

Ich denke auch, dass die Alpha 6000 vor allem für Anfänger, die sich in Zukunft mehr mit der Fotografie auseinandersetzen wollen, eine sehr gute Wahl ist.
Ich würde dir empfehlen die Alpha 6000 erst einmal mit dem Kit-Objektiv zu kaufen. Rein preislich gesehen lohnt es sich meiner Meinung in der Regel nicht auf dieses zu verzichten (da die Variante ohne Kit-Objektiv „lediglich“ ~100€ günstiger ist).
Dein nächstes Objektiv würde ich an deiner Stelle erst kaufen, wenn ich mich schon ein bisschen mit der Kamera auseinander gesetzt habe und wenn du weißt, auf was du dich evtl. etwas spezialisieren willst.
Den meisten Leuten empfehle ich aber, sich als zweites Objektiv eine Festbrennweite zuzulegen. Entweder, eine Weitwinkel-Festbrennweite, eine Normal-Festbrennweite oder eine Portrait-Festbrennweite.
Zu allen Sony E-Mount Objektiven habe ich aber auch einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Andrea 25. April 2018 um 16:50

Hallo Alex,

ich habe eine alte Canon Spiegelreflex-Kamera 350 D mit Sigma 18-200 Objektiv. Die Auflösung der Kamera ist leider nicht mehr ausreichend, daher wird es nun endlich Zeit für eine neue Kamera.
Es gibt für mich zwei Möglichkeiten: Ich kaufe eine neue Canon Spiegelreflex und nutze mein Sigma-Objektiv weiter oder ich steige auf eine Systemkamera um, mit vergleichbarem Objektiv. Hast Du mir eine Empfehlung, das Budget liegt bei 500 bis 800 Euro.

Viele Grüße
Andrea

Antworten

Alex 26. April 2018 um 13:20

Hallo Andrea,
puh…das ist eine schwierige Frage.
Die Frage ist hier, was deine Vorteile wären, wenn du zu einer Systemkamera umsteigst.
Was die allgemeinen Vorteile sind, habe ich ja in diesem Artikel versucht herauszuarbeiten. Aber welche Vor- bzw. Nachteile für dich wichtig sind kannst nur du für dich entscheiden.
An deiner Stelle würde ich wahrscheinlich bei Canon bleiben, da du dich schon an die Bedienung deiner Canon DSLR gewöhnt hast und deine Objektive weiter benutzen kannst.
Dann musst aber leider auf den elektronischen Sucher der Systemkameras verzichten (der meiner Meinung nach der größte Vorteil ist). Aber auch auf die höhere Kompaktheit, die dir eine Systemkamera bietet.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 26. April 2018 um 09:30

Hey Alex.

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ja. Nachtaufnahmen in New York. Skyline bei Nacht. Die vielen Hochhäuser.

Budget wären bis 1200€

System oder doch SLR. Bin so unsicher. Schleppen von Stativen möchte ich nur bedingt.

Ich hoffe du hast einen Tipp.

Tausend Dank.

Viele Grüße

Usha

Antworten

Alex 26. April 2018 um 13:28

Hey Usha,
sehr gerne 🙂
Dann würde ich dir zu einer Systemkamera raten. Zum einen sind sie zum reisen kompakter. Außerdem ist es meiner Meinung nach für einfacher deutlich einfacher den Einstieg zu finden, da Systemkameras einen elektrischen Sucher haben.
Die beste Systemkamera für 1.200€ ist meiner Meinung nach die Fuji X-T20. Sie bietet ein sehr gutes Gesamtpaket und zeichnet sich durch die sehr guten Bedienungsmöglichkeiten aus.
Wenn du aber „einfach“ nur schöne Bilder auf Knopfdruck haben willst, kannst du aber auch einfach in den Automatik-Modus wechseln. Meiner Meinung nach eine Kamera zum verlieben. Hier kommst du zu meinem Fuji X-T20 Test (der aber noch nicht ganz fertig ist).
Wenn du dir aber sicher bist, dass du dich in Zukunft gar nicht mit der Fotografie auseinander setzen willst, würde ich dir zu einer Bridge- oder Kompaktkamera raten.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 2. Mai 2018 um 09:42

Hey Alex. Ich habe mich zum Kauf deiner Empfehlung entschlossen. Morgen werde ich sie bekommen und nach NewYork mal erzählen, wie ich sie finde.

Danke hier nochmal für deinen Rat und die sehr nette Beratung,

Lieben Gruss, Usha

Antworten

Alex 3. Mai 2018 um 09:55

Hey Usha,
cool, das freut mich! Sehr gerne 🙂 Ich wünsche dir viel Spaß in New York.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 3. Mai 2018 um 14:26

Hey Alex,

ich danke Dir. Ich glaube wer in NewYork keinen Spaß hat, ist
ein Miesepeter 🙂 Geht ja wohl gar nich anders, als dort
einfach nur Spaß zu haben.

Bis dann.

Lg Usha

Alex 5. Mai 2018 um 11:45

Hey Usha,
sehr gerne :-).
Haha…das glaube ich. Egal ob mit oder ohne Kamera!
Leider war ich bisher noch nie in den USA. Aber das werde ich nun auf jeden Fall mal nachholen müssen 😉
Viele Grüße
Alex


Jessica 28. April 2018 um 19:18

Hallo Alex!
Ich möchte mich in Zukunft mehr mit Fotografie beschäftigen und werde auch bald ein Weltreise machen und somit die Möglichkeit haben vieeeel zu fotografieren…
Nun ..ich habe bis jetzt immer die Spiegelreflexkamera Nikon von meiner Mama verwendet und super Fotos gemacht …jetzt habe ich mich im Geschäft von einer Systemkamera überzeugen lassen weil sie kompakter ist…bin aber irgendwie nicht so happy finde es ist nicht die gleiche Qualität. Habe eine Olympus OM-D E-M10 Mark II …kannst du mir weiterhelfen…es ist gar nicht so leicht ehrlich beraten zu werden? 🙂 LG

Antworten

Alex 28. April 2018 um 20:06

Hallo Jessica,
geht’s nach deinem Abitur auf Weltreise :-P?
Rein technisch gesehen wurdest du auf keinen Fall rein gelegt. Dass Spiegelreflexkameras eine bessere Qualität haben, als Systemkameras ist immer noch ein Mythos, der bei den meisten Anfängern im Kopf sitzt. Natürlich kommt es aber darauf an, für was für ein Modell du dich entscheidest. Aber in der Regel würde ich sagen, dass dir Systemkameras sogar eine bessere Leistung bieten, als vergleichbare DSLR’s, die gleich viel kosten.
Die Olympus ist an sich eine sehr gute Systemkamera, für das was sie kostet. Aber es kommt natürlich immer darauf an, was du damit machen willst. Im vergleich zu der Spiegelreflexkamera haben die Olympus Kameras leider einen etwas kleineren Sensor, was sich negativ auf die Bildqualität auswirken kann (bei schlechteren Lichtverhältnissen).
Aber das merkt man nur, wenn echt wenig Licht da ist.
Darf ich fragen, warum du unzufrieden bist?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessica 30. April 2018 um 22:04

Hi Alex, danke für deine Nachricht 🙂 ich bin berufstätig und steige immer wieder gerne aus dem Alltag aus 😉
hmm also es ist einfach so, dass oft die Belichtung auf den Fotos nicht gut ist (z.B Gesichter) oder die Fotos im Vergleich zu den Fotos die ich mit der Spiegelreflex machte einfach auch unscharf wirken, besonders wenn man zoomt usw..
Wenn ich mit der Spiegelreflex auf Automatik fotografiert habe waren die Fotos auch immer super und man konnte jedes Detail erkennen, mit dieser Kamera finde ist die Auflösung nicht die gleiche, vielleicht brauch ich auch andere Objektive oder ich kenne mich einfach zu wenig aus.
Liebe Grüße Jessica

Antworten

Alex 1. Mai 2018 um 20:51

Hi Jessica,

puh… also nur daran, dass es sich um eine Systemkamera handelt kann es nicht liegen.
Und deine Kamera hat einen sehr modernen Sensor, der auch mit dem Kit-Objektiv und relativ guten Lichtverhältnissen sehr gute Bilder machen müsste.
Es kommt natürlich auch darauf an, mit was für einer Kamera du sie verglichen hast. Wenn die Spiegelreflexkamera + Objektiv insgesamt 3.000€ gekostet hat, kann es natürlich durchaus sein, dass sie etwas bessere Bilder macht.
Ich würde dir empfehlen dich ein paar Minuten mit der Bedienung deiner Kamera auseinanderzusetzen (mir macht es am meisten Spaß einfach ein paar YouTube Videos anzuschauen). Dann kannst du etwas besser einschätzen ob du beider Bedienung alles richtig gemacht hast und nicht beispielsweise den Fokus von Automatik auf Manuell gesetzt hast.
Wenn du danach immer noch keine scharfen Bilder bekommst würde ich an deiner Stelle mal in den Fotografie-Laden gehen oder die Kamera einschicken.

Viel Glück…
Normal sollte das aber nicht sein im Automatikmodus 🙁

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Erika 29. April 2018 um 12:55

Hallo Alex,

Ich fotografiere schon ewig ( Jg. 1962) habe aber mit der Technik nicht viel am Hut. Ich habe noch eine Canon 500N mit verschiedenen Objektiven ( ca. 20 Jahre alt) und nutze z.Zt. eine Fuji FinePix HS 20, weil mir das Herumschleppen der DSLR mit Zubehör zu schwer wurde.
Die Fuji ist gut, vor allem der Zoom. Jetzt will ich endlich wieder mehr fotografieren, habe einen Faible für Makrofotografie entwickelt. Eine Kamera mit grösserem Sensor ist fällig. Jetzt hat mir der Fachhändler meines Vertrauens eine Olympus DSLR mit zwei Objektiven ( welcher Typ genau weiss ich nocht) zu einem guten Preis angeboten.( € 150,–) Ich schwanke noch, da ich eigentlich mit einer Systemkamera geplänkelt habe, ich aber gerade etwas knapp bei Kasse bin. Hast du eine Entscheidungshilfe für mich?
Herzliche Grüsse
Erika

Antworten

Alex 1. Mai 2018 um 20:39

Hallo Erika,

Eine DSLR + Objektive für 150€ ist schon wirklich ein Schnäppchen. Aber da kommt es natürlich immer darauf an, wie gut das Modell ist 😀
Warum holst du dir nicht eine bessere Canon DSLR? Dann könntest du nämlich auch deine alten Canon-Objektive weiter nutzen. Und mittlerweile sind die Sensoren so gut geworden, dass du dir der „kleinere“ APS-C Sensor einer aktuellen Einsteiger-Spiegelreflexkamera sicher reicht.
Eine Systemkamera hat meiner Meinung nach vor allem diese 3 Vorteile:
1. Sie ist kompakter
2. Man hat einen elektronischen Sucher (das ist extrem hilfreich, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat)
(3. Man kann einfacher dritt-Objektive adaptieren)

Also wenn dich eins der oberen Argumente nicht wirklich sehr überzeugt, dann kannst du eigentlich auch bei einer DSLR bleiben. Eine Canon-DSLR würde für mich dann am nähesten liegen. Nicht nur weil du schon einige Objektive dafür hast, sondern auch weil es gebrauchte und günstige Modelle ebenfalls wie Sand am Meer gibt.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen und habe dich nicht mit Informationen überladen 😀

Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 1. Mai 2018 um 19:41

Hallo Alex,

ich bin auch Neuling in dem Bereich und unschlüssig in welche Richtung es gehen soll.

Selber denke ich, dass ich ein relativ gutes Auge für Fotos habe aus welchem Grund ich mir nun ein „Einsteigermodell“ holen möchte.
Ich schwanke zwischen der Nikon Coolpix B500 und der Canon EOS 1300d. In erster Linie geht es darum dass ich gute Familienbilder machen möchte. U.a. auch gute Momentaufnahmen wenn die Kinder zb rennen. Oft spiele ich auch mit der Schärfe der Hintergründe – bisher leider nur auf dem Handy.

Liebe Grüße und Danke,
Evi

Antworten

Alex 2. Mai 2018 um 09:08

Hallo Evi,
cool,dass du dich dafür entschieden hast, dich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen!
Wieviel Budget steht dir denn zur Verfügung, beziehungsweise wieviel Geld willst du denn ausgeben :-)?
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Evi 2. Mai 2018 um 09:26

Hallo Alex,

ich möchte mich am Anfang im Bereich 300-400€ bewegen. Systemkameras interessieren mich auch weil sie einfach kleiner und somit praktischer sind und qualitativ wohl auch nicht mehr so weit weg von den Spiegelreflex sind.

Gruß,
Evi

Viele Grüße,
Evi

Antworten

Alex 3. Mai 2018 um 09:20

Hallo Evi,
in diesem Preissegment, kann ich dir in dem Fall nur einige wenige Einsteiger Systemkameras empfehlen.
1. Die Canon EOS M10*, (aber nur, wenn du dir in Zukunft keine weiteren Objektive zulegen willst)
2. Oder die Sony A5100*. (Wobei die Alpha 6000* nur etwas mehr kostet, um die 500€, aber dafür ein deutlich besseres Gesamtpaket liefert.
Qualitativ sind Systemkameras auf dem gleichen Niveau mit Spiegelreflexkamera. Im allgemeinen gilt, dass du für das gleiche Geld ungefähr die gleiche Leistung bei einer vergleichbaren Spiegelreflex- und Systemkameras erhälst.
Wenn du unbedingt unter 400€ ausgeben willst würde ich dir zur Canon raten. Aber hierbei solltest du wissen, dass es so gut wie keine Objektive gibt, wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst. Wenn du es übers Herz bekommst ~100€ mehr auszugeben, würde ich dir auf jeden Fall zur Alpha 6000 raten, da sie mit Abstand das beste Preis-Leistungsverhältnis in diesem Preissegment hat. Nochmal etwas Geld sparen kannst du natürlich, wenn du dich auf dem Gebrauchtmarkt umsiehst.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiter helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 3. Mai 2018 um 12:47

Hallo Alex,

vielen lieben Dank. Werde es mit der Canon M10 probieren. Die gibt es gerade in einem Laden mit Objektiv für sogar 299€….

Viele Grüße,
Evi

Alex 5. Mai 2018 um 11:39

Super, das ist echt ein Schnäppchen, für das was sie bietet.
Fiel Spaß damit 🙂
Gerne kannst du deine Erfahrungen hier teilen, wenn du deine ersten Fotos geknipst.
Viele Grüße
Alex


Holger 3. Mai 2018 um 22:03

Hi Alex,
ich duche eine Systemkamera bis 1000€. Welche könntest du mir empfehlen.
Ich mache gerne von Personen Bilder und im Urlaub.ö (Landschaft, Meer, Sonnenuntergänge…)
Grüße Holger

Antworten

Alex 5. Mai 2018 um 12:19

Hi Holger,
dann würde sich meiner Meinung nach folgende Kombi am besten für dich eignen:
Panasonic G70 + 14 – 140 mm* + 45mm F1.8 Festbrennweite*

Da Panasonic & Olympus beide auf den Micro Four Thirds Objektivanschluss setzen ist die Festbrennweite von Olympus vollständig mit der G70 kompatibel.
(Die Variante von Panasonic ist nicht wirklich besser, aber kostet 100€ mehr.)

Mit dem Zoom-Objektiv hast du eine sehr große Brennweite, die du besonders im Urlaub sehr schätzen wirst.
Die 45mm Portrait-Festbrennweite hat eine sehr große Offenblende von F1.8. Dadurch kannst du sehr schöne Portrait-Bilder schießen, da du mit der großen Offenblende den Hintergrund unscharf bekommst. (Schau einfach mal in die Amazon Rezensionen für ein paar Beispiele.)

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Holger 5. Mai 2018 um 14:12

Vielen dank für deine Antwort.
Also bin ich mit der Panasonic im Vergleich besser dran als mit der Sony Alpha 6000?
Oder kann man die zwei Kameras nicht wirklich vergleichen?

Grüße Holger

Antworten

Holger 5. Mai 2018 um 17:34

Media Markt verkauft gerade die Sony Alpha 6000 Systemkamera mit 24 Megapixeln, 3″ Zoll Display, den Objektiven SEL-P1650 und SEL-55210 und das zusammen mit Tasche und 16GB Speicherkarte für 666€ + 4,99 Versand. 🤔

Antworten

Alex 8. Mai 2018 um 16:23

Das ist schon ein sehr guter Preis, für das was sie liefert. Nur hast du du damit leider kein „richtiges“ Objektiv für Portraits.
Aber mit den zwei Objektiven hast du eine super Grundlage und kannst viel herumspielen. Und dir bei Bedarf vlt. später noch ein E-Mount Portrait Objektiv kaufen :-).
Liebe Grüße
Alex


Kerstin Stahl 22. Mai 2018 um 09:09

Guten Morgen Alex, ich möchte mir gerne eine Kamera kaufen. Bin absoluter Anfänger bzw Einsteiger. Ich habe Kinder und würde einfach gerne öfters die Momente festhalten. Genauso auch mal von Landschaften. Kannst du mir was empfehlen? Bin mir absolut unsicher. Preis darf gerne 500 – 700 € liegen. Vlg Kerstin

Antworten

Alex 22. Mai 2018 um 18:50

Guten Abend Kerstin,
dann würde ich dir zu einer normalen Mittelklasse-Systemkamera (mit Kit-Objektiv) raten.
Wie du vielleicht schon gelesen hast, bin ich ein großer Fan von der Sony Alpha 600*, da sie meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungverhältis in diesem Segment bietet. Auch zum Fotografieren von Kindern und Landschaften eignet sie sich sehr gut, da sie einen sehr guten Sensor und einen super Autofokus hat 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rade 23. Mai 2018 um 15:38

Ciao Alex
Ich habe eine Sony a6000 mit einem E 18-200 mm F3,5 – 6.3 OSS Objektiv. Bin eigentlich zufrieden damit aber es ist halt doch eher gross und schwer. Kannst du mir ein anderes Objektiv empfehlen? Ich liebäugle mit dem Vario-Tessar T* E16-70mm F4 ZA OSS. Es wäre eine grössere Investition und man liest (wie immer) positives und negatives… würdest du eher ein anderes nehmen?
Danke dir viel mal.
Gruss

Antworten

Alex 24. Mai 2018 um 17:58

Ciao Rade,
Mit dem Reisezoom hast du tatsächlich ein ziemliches Allrounder-Objektiv. Aber natürlich haben auch diese Allrounder-Objektive ihren Nachteil (das Gewicht).
Ich persönlich habe nicht so sehr viel gutes über das 16-70mm Objektiv gelesen, da es für den doch ziemlich hohen Preis keine so super Qualität bietet und auch die Blende von F4 nicht viel besser ist als beispielsweise von deinem Reisezoom.
Hast du auch das „normale“ 16-50? Auch wenn es (wie die meisten Kit-Objektive) nicht besonders scharf ist, ist es meiner Meinung nach ziemlich gut, wenn man seine A6000 einfach mal nur in der Jackentasche mitnehmen will.
Außerdem ist das 16-70 mm auch nicht so besonders klein.
Wie sieht es denn mit einer Festbrennweite aus? Ich nehme zum Beispiel sehr gerne mein Sigma 30mm F2.8 mit, wenn ich nicht viel Platz habe und nur einen kleinen Spaziergang mache. Klar hast du damit nicht die selbe Flexibilität, wie mit einem Reisezoom, aber dafür reizt du mit einer Festbrennweite gleichmal deine Kreativität ein bisschen mehr heraus.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sarah 23. Mai 2018 um 17:42

Hallo Alex,
Ich habe mich bei dir mal durchgelesen und bin mir total unschlüssig. Ich tendiere eher zu einer Systemkamera, weiß aber leider nicht welche 🙁 Mir ist es wichtig das ich sehr gute Objektive für einen kleinen Preis bekommen kann, was anscheinend bei Sony leider nicht unbedingt der Fall ist. Zudem hätte ich gerne eine Festbrennweite die eine eine Blende bis 1,4 hat. Und die man auch für „Selfies“ verwenden kann 🙈
Außerdem wäre mir wichtig, dass
– sie bei schwachen Lichtverhältnisse scharfe Fotos macht
– einen Bildstabilisator hat
– schwenkbares Display (für Selbstporträts)
– eine gute Akkulaufzeit
– Wifi
– ein Sucher hat
– scharfe Fotos schießt
– schönes Bokeh zaubert
– Evt. Einen Blitz
Mein Preisbudget würde für Kamera und evt Wechselobjektiv bei 800-900€ liegen. Würde dann das Kit objektiv denke ich nicht unbedingt nehmen.
Kannst du mir etwas empfehlen?
Liebe Grüße Sarah

Antworten

Alex 24. Mai 2018 um 18:08

Hi Sarah,
da hast du dir aber schon eine ziemlich genaue Liste zusammengestellt. Finde ich super, dass du dich schon ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hast :-)!
Bevor ich dir meine Empfehlung gebe, will ich dir aber sagen, dass du aus Erfahrung nie zu 100% sicher sein kannst, welches Modell das „perfekte“ für dich ist. Irgendwann muss man sich einfach mal entscheiden (und schöne Fotos kannst du schließlich mit jeder halbwegs modernen Kamera schießen).
Wenn du ein System mit sehr preiswerten Objektiven suchst, bietet sich zurzeit nur Canon und Nikon mit ihren klassischen DSLR’s an. Gerade auf dem Gebraucht-Markt bekommst du für wenig Geld sehr gutes Glas. Sony, Fujifilm, Panasonic und Olympus stellen zwar auch ziemlich gutes Glas her, aber preislich kann das nicht mithalten (erstrecht, wenn du dir Objektive von Dritt-Herstellern, wie Tamron oder Sigma ansiehst, oder wenn du eben zu gebrauchten Objektiven greifst.)
Ob die Bilder bei schwachem Licht gut werden, hängt zum einen von dem Rauschverhalten des Sensors und von der Offenblende des Objektivs ab. Sensoren von unterschiedlichen Kameras (der gleichen Preisklasse) unterscheiden sich hier nicht besonders. Also kommt es auch hier wieder auf das Glas vor dem Sensor an 🙂 Ob deine Bilder scharf werden hängt auch von den Objektiven ab (und nicht von den Megapixeln der Kamera)
Wifi, einen Sucher, einen Blitz haben eigentlich alle aktuellen DSLR’s und DSLM’s (in der Preisklasse bis ~1.500€)
DSLR’s haben noch eine etwas bessere Akkulaufzeit, als Systemkameras.
Was ist den so dein preislicher Rahmen für die Kamera + Objektiv(e)?
Für mich hört es sich stark danach an, dass du mit einer Mittelklasse Spiegelreflexkamera von Canon oder Nikon am glücklichsten wirst (wie z.B. mit der Canon 77D*)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 7. Juni 2018 um 09:32

Hallo Alex, ich habe im April angefangen mich mit Fotografie zu beschäftigen und habe mir zum Einstieg eine Panasonic g70 mit 12-60mm kit Objektiv gekauft. Mittlerweile habe ich noch das 42,5 mm von Panasonic für People und das 45-200mm Tele. Ich habe so viel Freude an der Fotografie und würde mir gerne eine Kamera zulegen mit der ich über die Jahre auch im professionellen Bereich arbeiten kann. Kann ich in diesem Fall bei Mft bleiben oder sollte es schon ein größerer Sensor sein? Bin mit der Panasonic super zufrieden und würde gerne im mft Lager bleiben. Was ist deine Einschätzung? Vielen Dank schon im Voraus und liebe Grüße aus Österreich. Christian

Antworten

Alex 8. Juni 2018 um 16:20

Hallo Christian,
Micro Four Thirds hat seine Vor- und Nachteile. Wie du weißt gibt es durchaus hochwertiges Glas für die Kameras. Wie du sagst liegt der Nachteil beim kleineren Sensor. Das ist aber eher tragisch, wenn du viel Bokeh brauchst, oder wenn du viel in dunklen Umgebungen fotografieren willst. Wie du weißt, ist die Technik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass auch MFT Sensoren mit gutem Glas vorne drauf in guten Lichtverhältnissen gute Bilder produzieren, die keinen Unterschied erkennen lassen. Außerdem hast du mit dem kleineren Sensor natürlich den Vorteil des Crop-Faktors, der gerade bei Wildlife-Fotos sehr nett sein kann.
Ein Nachteil, bei MFT ist, dass der Autofokus nicht ganz mit DSLR’s oder mit den Sony DSLM’s mithalten kann, da sie (meiner Meinung nach) zum größten Teil noch, nur auf Kontrast-Autofokus setzen.
Ich würde es aber komplett von deiner Situation abhängig machen.
Gerade, wenn du in den professionellen Bereich einsteigen willst, würde ich dir aber raten dich noch mehr in das Thema einzuarbeiten. Gerade am Anfang ist das meiner Meinung nach wichtig, damit du dich nicht auf das falsche System versteifst und in 3 Jahren feststellst, dass du 10.000€ in MFT investiert hast, obwohl Canon oder Sony besser gewesen wäre.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jan Klingler 7. Juni 2018 um 19:55

Hallo Alex,

ich fotografiere jetzt zwar schon gut ein Jahr, habe mich aber noch nicht speziell auf eine Art des Fotografierenfestgelegt. Am meisten fotografiere ich in Städten, d.h. ich bin auch viel mit der Kamera unterwegs, könnte mir aber auch vorstellen mich als Sportliebhaber in der Sportfotografie zumindest mal zu versuchen.
Mein Budget liegt zwischen 500 und 600€ und ich schwanke noch etwas zwischen der Sony A6000, meinem derzeitigen Favoriten, und einer der vergleichbar teuren Spiegelreflexkameras.
Einer der Vorteile der A6000 liegt in meinen Augen darin, dass falls sie mir gefällt und ich beschließe an Objektiven nachzurüsten diese auch auf die zahlreichen Nachfolgermodelle anwenden könnte, falls ich in einigen Jahren mich dazu entschließe eine neue Kamera zu kaufen.
Könntest du mir eine bestimmte Kamera empfehlen?

Viele Grüße
Jan

Antworten

Alex 8. Juni 2018 um 16:31

Hallo Jan,

wenn du Sport-Events und Städte fotografieren willst, solltest du dich langfristig darauf einstellen evtl. zu mehreren Objektiven zu greifen.
Im Allgemeinen spricht meiner Meinung nach nichts gegen die Alpha 6000 und ich persönlich denke, dass Systemkameras im Allgemeinen (egal welche Marke es im Endeffekt ist) gerade für Einsteiger besser sind. Auch wegen dem kleineren Gehäuse, aber hauptsächlich wegen dem Elektronischen Sucher, durch den du sofort siehst, wie sich beispielsweise ISO-Einstellungen auf das Bild auswirken.
Ich denke die Alpha 6000 ist immer noch vom Preis-Leistungsverhältnis mit die beste Systemkamera ihrer Klasse. Und wie du gesagt hast, gibt es mittlerweile einige gute Alpha 6000 Objektive, die du auch bei Nachfolgern problemlos verwenden kannst. (Aus der Erfahrung heraus, legen gerade Anfänger einen viel zu kleinen Wert auf das Objektiv und einen viel zu großen Wert auf die Kamera an sich.)
Ansonsten kann ich dir auch die Systemkameras von Fujifilm empfehlen, die gerade für Anfänger ein sehr gutes Bedienkonzept bieten, mit dem du einen simplen Einstieg in die Welt der manuellen Fotografie finden kannst. Z.B. die Fuji X-T20 oder die neue Fuji X-T100*.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Jan Klingler 8. Juni 2018 um 19:52

Hallo Alex,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich werde mir die empfohlenen Kameras auf jeden Fall mal anschauen.

Viele Grüße
Jan

Antworten

Alex 12. Juni 2018 um 16:43

Hallo Jan,
sehr gerne! Freut mich, dass ich dir helfen konnte.
Wenn du noch Fragen hast, immer her damit 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 7. Juni 2018 um 23:35

Hallo Alex,

ich weiß nicht ob Dich meine vorige Nachricht erreicht hat (habe vom Handy aus geschrieben). Hier nochmals meine Frage:
Ich habe derzeit eine Panasonic G70 für den Einstieg in die Fotografie. Ich habe aber so viel Freude an dem Thema, dass ich mir gerne eine professionellere Kamera zulegen möchte. Ich habe 3 Panasonic Objektive (12-60 Kit, 42,5mm Porträt und Tele 45-200). Kann ich für professionelle Ergebnisse bei MFT bleiben oder würde sich ein Wechsel auf einen größeren Sensor lohnen? Mir gefällt die Kompaktheit der Systemkameras und die gute Videoleistung. Wenn MFT eine zukunftssichere Geschichte ist, würde ich ein Upgrade auf G9 Panasonic oder Olympus EM1 II machen wollen. Ist das über das Ziel hinausgeschossen? Bin leider trotz viel Beschäftigung mit der Materie noch Anfänger.
Für Deine Einschätzung und eventuellen Kameratipp wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße aus Österreich,
Christian

Antworten

Alex 8. Juni 2018 um 16:33

Hi Christian,
ja kam an :-). Kann nur mal einen Tag dauern, bis ich die Kommentare freischalte 😉
Viele Grüße aus Lörrach
Alex

Antworten

Christian 8. Juni 2018 um 18:43

Sorry wollte nicht stressen, aber man bekommt keine Bestätigung ob der Kommentar abgegeben wurde. 🙂 Lg Christian

Antworten

Alex 12. Juni 2018 um 16:42

Ja ich weiß, das ist nicht ganz so ideal…
Ich versuche daran zu arbeiten, aber ist nicht immer ganz so einfach was an seiner Webseite zu verändern 😉

Antworten

Sylvia Bartsch 11. Juni 2018 um 11:36

Hallo, gerne würde ich deine Tipps bekommen. Möchte mir einen neuen Fotoapparat zulegen. Habe früher immer mit der Canon AE1 halbautomatik fotographiert. (Mittlerweile 34 Jahre) und sie funktioniert noch;) liegt aber meist herum weil sie für das dauerhafte herumtragen z.B. bei den täglichen Hundespaziergängen zu schwer ist. Habe mehrere Wechselobjektive, wechsel aber so gut wie nie, sondern habe immer das Teleobjektiv 70-210mm mit integriertem Makro dran (da dieses auch von Canon ist , noch mit einigermaßenen Lichtwerten für dahmalige Verhältnisse). Fotographiere Hunde und Pferde in Bewegung, Wild wie Wölfe, Rehe, Raubvögel und als Biologe auch Makro von Blumen .
Es wird mir schwerfallen mich von den Spiegelreflexcameras abzuwenden, aber wie du schon sagst, die Kamera die man dabei hat ist immer die Beste!!! Wenn es also sein müsste und eine Systemkamera diese Eigenschaften mitbringt und zudem kleine Maße und weniger Gewicht hat, sind das schon große Pluspunkte, da ja nach deiner Aussage die Qualität mit Spiegelreflex vergleichbar ist. Brauche also eine Kamera mit einem Telezoom (gibt ja mittlerweile problemlos bis 310mm). Für beides würde ich gerne bei 1000€ bleiben.
LG Sylvia

Antworten

Alex 12. Juni 2018 um 17:05

Hallo Sylvia,
deine Canon FD Objektive haben die Möglichkeit, die Blende direkt vorne an der Linse einzustellen, oder? Weil, wenn ja dann könntest du sie (egal für welchen Hersteller du dich entscheidest) die Objektive mit einem günstigen Adapter (wie diesem hier*) weiterbenutzen. Jedoch ohne Autofokus…
Als erste Wahl hätte ich dir eine Sony empfohlen, mit der 55-210 Kit Linse. Im Bundle mit der Alpha 6000 (18-55 + 55-210) gibt es die schon für ca. 770€ auf Amazon*.
210mm an Vollformat (=Kleinbild) gerechnet wäre das eine Brennweite von 210mm*1,5=315mm, da APS-C Kameras einen Crop-Faktor von 1,5 haben. Nur zum Vergleich zu deiner aktuellen Kamera (,da ich mir zu 99% sicher bin, dass deine aktuelle einen Vollformat „Sensor“ hat).
Wenn du mehr Brennweite suchst, solltest du dich bei den MFT Objektiven umsehen, da gibt es im Tele-Bereich etwas mehr Auswahl (als bei den E-Mount Objektiven)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lena 19. Juni 2018 um 19:32

Hallo Alex,

bei meiner Recherche bin ich auf Deine Seite gestoßen 🙂
Ich habe vor Jahren analog mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert und dann während meines Kunststudiums die Fotografie etwas liegen lassen. Nun möchte ich wieder anfangen, bin aber technisch etwas überfordert. Eigentlich wollte ich mir unbedingt eine DSLR von Canon kaufen ( einen triftigen Grund dafür gibt es nicht, eine Kopf- oder besser gesagt Gefühlssache und eben die Option der guten Objektive), aus dem Laden bin ich jedoch mit einer Fujifilm X-T2 rausgegangen. An sich ein tolles Gerät. Jetzt frag ich mich aber, ob nicht doch „mein Traum“ von einer DSLR „besser“ gewesen wäre – weil man das sich nun mal so vorgestellt hat… – wie gesagt, eine plausible Erklärung gibt es dafür nicht 🙂 und weil man sich ja auch irgendwo für ein System entscheidet. Gibt es eine vergleichbare DSLR zur Fujifilm, was die Parameter angeht oder muss man da zum Vollformat übergehen, wenn man noch mehr Leistung möchte?

Wenn Du überfragt bist, macht nichts 😀 Danke Dir auf jeden Fall überhaupt fürs Durchlesen!!
Gruß Lena

Antworten

Alex 22. Juni 2018 um 13:34

Hallo Lena,
natürlich antworte ich dir gerne auf deine Frage 😉
Ich persönlich finde Fuji-Kameras vom „Feeling“ her extrem toll. Vor allem genau, weil sie so sehr an alte Filmkameras erinnern und das Fotografieren mit einer Digitalkamera so zu einer richtigen „Experience“ wird.
Die Sensoren von System- und Spiegelreflexkameras kann man von der Bildqualität eigentlich sehr gut miteinander vergleichen. Das heißt, wenn du eine vergleichbare DSLR willst, mit ähnlichen Features, wirst du auch ungefähr preislich das gleiche ausgeben müssen. Vollformat (egal ob bei einer Systemkamera oder einer DSLR) ist natürlich auch eine feine Sache, aber kostet natürlich schon etwas mehr 😉
Ich würde dir empfehlen erst mal ein paar Tage oder Wochen mit der Fuji zu spielen, da es wirklich eine super Kamera für Fotografie-Enthusiasten ist.
…Klar wenn du unbedingt einen Spiegel willst, solltest du wechseln. Am Ende ist es deine Entscheidung 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Elisabeth 2. Juli 2018 um 00:39

Hallo Alex,
Erstmal: vielen vielen Dank für diesen super Artikel, der einen tollen Überblick schafft! Ich war mir bisher total sicher, dass ich mir eine Spiegelreflexkamera zulegen werde, jetzt schwanke ich allerdings.
Ich habe bisher viel mit Spiegelreflexkameras fotografiert, allerdings nie wirklich meine eigenen und möchte mir jetzt meine erste eigene Kamera kaufen.
Dabei wäre mir wichtig, dass ich mit relativ kleinem Aufwand tolle Fotos machen kann, Objektivwechsel gut einbinden kann, besonders Porträts sind mir wichtig 🙂 Ich möchte das Gefühl haben, dass ich mit der Kamera mich weiterentwickeln kann und mehr über die Fotografie lernen kann. Mein Budget sind dabei so ca. 600-800€, hast du eine System (oder auch eine Spiegelreflexkamera), die du mir empfehlen würdest?
Viele liebe Grüße,
Elisabeth

Antworten

Alex 2. Juli 2018 um 14:17

Hallo Elisabeth,
freut mich sehr, dass ich dir einen kleinen Überblick verschaffen konnte :-)!
Folgendes Gedanken, sind mir zu deinem Kommentar eingefallen:
1. Gerade im Einsteiger bis Mittelklasse Segment gibt es preislich eigentlich keinen Unterschied mehr zwischen Spiegelreflex- und Systemkameras. Auch wenn du schon das ein oder andere Mal mit einer DSLR fotografiert hast, würde ich dir eine Systemkamera empfehlen. Rein aus dem Grund, dass du damit meiner Meinung nach schneller in die Fotografie hineinwachsen kannst und besser lernst, weil du dank des elektronischen Suchers Anpassungen an den manuellen Einstellungen (wie ISO oder Belichtungszeit) direkt erkennen kannst. Außerdem sind Systemkameras natürlich kompakter 😉
2. Ein Objektivwechsel funktioniert mit jeder System- und Spiegelreflexkamera gleich einfach 🙂
3. Wenn du dir Portraits besonders wichtig sind, würde ich dir empfehlen zusätzlich zum Kit-Objektiv, zu einer Portrait-Festbrennweite greifst.
Nun zu deiner eigentlichen Frage:
An sich hast du hier eine riesige Auswahl an Möglichkeiten, da jeder Hersteller Portrait-Objektive anbietet (der Klassiker für Portrait-Objektive ist das 50mm F1.8).
Warum ein extra Portrait-Objektiv?
Portrait-Objektive haben eine sehr große Offenblende (also einen niedrigen F-Wert, wie F1.8), mit dem du ein schönes Bokeh bekommst. Also mit dem du dein Model scharf stellen kannst, während der Hintergrund unscharf und verschwommen ist.
Ich würde dir zur Sony Alpha 6000 greifen, die in dem Preissegment ein super Preis-Leistungsverhältnis bietet (obwohl sie schon ein paar Jährchen alt ist). Dazu das 50mm F1.8 Portrait Objektiv von Sony.
Auf Amazon kostet die Kamera ~550€* und das Objektiv ~280€*. Also insgesamt auf ca. 830€ 🙂
Wenn dir das zu viel ist, könntest du dir überlegen eine DSLR von Canon zu nehmen, da hier das Portrait-Objektiv nur 100€ kostet. Ich würde dir aber empfehlen trotzdem zur A6000 zu greifen, da diese von der Bildqualität das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet und außerdem du (wie oben beschrieben) einen einfacheren Einstieg in die Fotografie findest.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sandra 4. Juli 2018 um 12:21

Hallo Alex,
ich hoffe Du kannst mir weiterhelfen. Bin auf der Suche nach einer Kamera um Portraits zu schießen und unter anderem Bilder von unserer Showtanzgruppe aufzunehmen. Da mir die Handybilder zu blöd geworden sind, da die Qualität einfach nicht wirklich sehr gut ist, bin ich nun auf der Suche und weiß nicht, ob Systemkamera oder Spiegelreflexkamera. Natürlich werden die richtigen Portrait-Fotos unserer Mannschaft von einem Fotografen gemacht, jedoch würden wir vorab schon einige Bilder benötigen und diese wirklich ungerne mit einem Handy schießen. Ich möchte diese Kamera dann auch in meine Urlaube mitnehmen, um tolle Erinnerungsbilder mit nach Hause zu bringen. Ich bin ein absoluter Neuling, was das Thema Kameras anbelangt, jedoch möchte ich eben etwas besseres und keine typische einfache Digitalkamera. Vielleicht kannst Du mir ja etwas weiterhelfen.
Gruß Sandra

Antworten

Alex 5. Juli 2018 um 09:59

Hallo Sandra,
dann würde ich dir zu einer Systemkamera raten, da sie ein gleich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben, aber deutlich kompakter sind, was du auf deinen Reisen zu schätzen wissen wirst.
Zwei Fragen habe ich an dich:
1. Wieviel Geld willst du denn ausgeben?
2. War dir das „Objektiv“ deines Handys von der „Reichweite“ so ausreichend? Also wünscht du dir bei Aufnahmen von der Showtanzgruppe, dass du mit deiner zukünftigen Kamera näher dran Zoomen kannst, oder bist du sowieso schon sehr nah dran beim Fotografieren und brauchst willst deshalb, dass bei deiner neuen Kamera noch mehr aufs Bild passt?
In der Zwischenzeit kannst du dir ja mal ein paar Rezensionen auf Amazon* zur Sony Alpha 6000 durchlesen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die zu deinen Bedürfnissen passen könnte 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Patrick 6. Juli 2018 um 11:47

Hallo Alex,

Ich möchte mich demnächst auf eine längere Asienreise begeben und schöne Fotos von Städten, Natur, Stränden, Tieren und alles was sonst so auf mich wartet machen. Ich kenne mich mit Kameras und Technik garnicht aus, aber möchte mich schon etwas mit dieser Materie auseinandersetzen. Habe nun aber garkeine Idee für welche Kamera ich mich entscheiden soll. Durch das Lesen denke ich das eine Systemkamera eher zu mir passt , durch die Kompaktheit beim Reisen, aber welche wäre für mich am besten geeignet. Mein Budget sollte sich an die 700€ halten vllt. sogar weniger 🙂

Freundliche Grüße Patrick

Antworten

Alex 9. Juli 2018 um 11:27

Hi Patrick,
die Schwierigkeit dabei ist, dass man für Landschaftsaufnahmen (Natur, Städte, etc.) und Tiere ganz andere Brennweitenbereiche braucht.
Deshalb würde ich dir empfehlen, dass du dich entweder für eine Kombi mit einem Kit-Objektiv + ein Tele-Objektiv entscheidest.
Z.B. Die Sony Alpha 6000 mit 16-50 + 55-210* (~760€) oder die Lumix G70 mit Reisezoom*.
Ansonsten könntest du dich auch für eine Bridgekamera entscheiden. Die haben einen kleineren Sensor, weshalb sie etwas kompakter sind, trotzdem eine größere Reichweite bringen, aber dafür eine schlechtere Bildqualität haben. Hier würde ich dir die Sony RX10* empfehlen. Bei Bridgekameras kannst du jedoch das Objektiv nicht wechseln.
Was ist meine Meinung?
Wenn du sagst, dass du dich in Zukuft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst, würde ich dir eine Kamera empfehlen, bei der du die Objektive wechseln kannst. Meiner Meinung nach ist das oben genannte Modell von Panasonic das beste für dich, da es relativ kompakt ist und für den Preis einen sehr guten Zoom-Umfang bietet. Außerdem musst du das Objektiv nicht wechseln, was die ganze Sache gleich viel unkomplizierter macht.
Wenn du noch Fragen hast, dann gerne her damit 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen
Sonnige Grüße aus Freiburg!
Alex

Antworten

Patrick 10. Juli 2018 um 11:52

Hey Alex, danke für deine Antwort!

Deine Meinung passt perfekt zu meinen Resultaten die ich bisher so hatte. Die beiden Systemkamerad standen bei mir auch ganz oben auf meiner Liste. Ich bin auch nicht abgeneigt Ovjektivwechsel zu betreiben 🙂 Derweil bin ich mir nur unsicher ob mich eine Sony Alpha 6000 glücklich machen wird. Ich möchte halt wunderschöne Momentaufnahmen und auch spekatüläre Landschaftsaufnahmen machen ( ich weiss ich möchte zuviel aufeinmal). Meinst du ich würde zufrieden mit dieser Kamera sein?

Freundliche Grüße aus Aachen!

Antworten

Alex 13. Juli 2018 um 10:49

Hi Patrick,
super, freut mich, wenn ich dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Mit der Alpha 6000 als Kamera wirst du sicherlich glücklich werden. Denke nicht, dass sie schlecht ist, nur weil es mittlerweile schon 2 Nachfolger gibt (auch wenn dir das irgendwelche Mediamarkt-Verkäufer erzählen).
Im Vergleich zur Panasonic hat die Sony einen schnelleren Autofokus und einen besseren Bildsensor (also vor allem ein besseres Rauschverhalten und ein höheren Dynamikumfang). Auf DXO-Mark gibt es die G70 nicht, aber die GX80 ist vom Sensor her ziemlich ähnlich. Hier kannst du den Vergleich sehen.
Aber ohne zu technisch zu werden: Die G70 wäre eher die bequemere Variante für dich. Die Alpha 6000 eher die Kamera mit der besseren Leistung, WENN du die richtigen Objektive kaufst. Die vorher vorgeschlagenen Gläser passen perfekt zu deinen Anforderungen, aber wenn du in Zukunft eine bessere Bildqualität haben willst, solltest du dich bei den höherwertigen Alpha 6000 Objektiven umsehen :-).
Also zusammengefasst würde ich dir das Paket der Sony Alpha 6000* empfehlen 🙂
(Wenn dir meine Beratung gefallen hat, kannst du mich gerne unterstützen und die Kamera über den Link oben kaufen 🙂 )

Viele Grüße
Alex

Antworten

Cora 11. Juli 2018 um 21:09

Hallo Alex,
erstmal danke für deinen Artikel, ist sehr informativ! Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen: Ich habe immer schon viel und gerne fotografiert, jedoch immer nur mit (sehr guter) Handykamera. Spiele mich immer sehr gerne mit Bildbearbeitung. Da in letzter Zeit der Wunsch, eine Fotografieausbildung (etwa in die Richtung Prager Fotoschule oder an der Kunstuniversität) zu absolvieren und in die professionelle Fotografie einzusteigen, immer größer wird, möchte ich mir nun eine qualitativ gute Kamera zulegen. Ich möchte später in den Bereich der Modefotografie, sprich
– Detailaufnahmen
– toller Bokeh-Effekt (wird vermutlich eh nur gut mit zusätzlicher Festbrennweite gehen?)
– sehr gute Lichtkontraste (natürliche Farben, Lichtstimmungen festhalten, da ich sehr gerne bei Low
Light/Dämmerung/Morgenstimmung fotografiere)
– schneller Autofokus
– generell eher einfache Handhabung, da ich doch noch Einsteiger bin
– Fotografieren im Dunkeln sollte gut gehen

Bin ehrlich gesagt etwas überfordert bei dem Angebot an Kameras und es scheitert schon bei der Grundsatzentscheidung Systemkamera oder Spiegelreflex. Systemkamera wäre halt praktischer, weil leichter und daher besser bei meinen Reisen mitzunehmen. Für DSLR spricht für mich die Verbreitung im professionellen Sektor (vielleicht ist eine DSLR auch bei der Fotografieausbildung Pflicht/erwünscht..?).
Objektivmäßig werde ich vermutlich nicht so experimentieren, da ich primär Portraits/Ganzkörperaufnahmen in der Natur/Indoor machen möchte. Also am besten wäre ein Modell, auf dem ich dann in der Fotografieausbildung und im späteren Leben fürs Erste gut aufbauen kann.
Preislich liegt meine Grenze bei 1500 EUR. Gebraucht wäre auch ok für mich.
Hätte gerne Canon oder Nikon, auch hier kann ich mich nicht entscheiden, vielleicht kannst du mir ja da einige Unterschiede nennen? Habe schon mit einigen Profifotografen geredet, jeder schwört auf etwas anderes.

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielen Dank bereits im Voraus.

LG, Cora

Antworten

Alex 13. Juli 2018 um 11:16

Hallo Cora,
sehr gerne. Freut mich, wenn mein Artikel dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Sehr cool, dass du planst eine Fotografie-Ausbildung zu machen.

Hier ist das Ding mit dem Systemkamera vs. Spiegelreflexkamera Krieg:
Wenn du eine Foto-Ausbildung machst, werden die meisten immer noch eine DSLR benutzen, da Spiegelreflexkameras gerade im professionellen Umfeld immer noch verbreiteter sind, obwohl sie keinen wirklichen Vorteil mehr bieten! (Meiner Meinung nach werden in 10 bis 15 Jahren aber auch die meisten Profis nur noch mit Systemkameras fotografieren!)

Für dich hätte eine DSLR also den Vorteil, dass du professioneller aussiehst und dass du günstiger Objektive bekommen kannst (gerade gebraucht).
Systemkameras haben nicht nur den Vorteil, dass sie kompakter sind. Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil von Systemkameras für dich, dass du mit Ihnen einfacher in die manuelle Fotografie einsteigen kannst, du da im elektrischen Sucher, alle Einstellungen sofort erkennbar sind.

Aber im Endeffekt wird es keinen so großen Unterschied machen, da die Kamera schließlich nur das Werkzeug ist ;-).
Für Landschaften und Portraits findest du bei beiden Systemen mehr als genug hochwertige Objektive. Bei Systemkameras würde ich dir zu Sony oder Fuji raten. (MFT eher nicht, wegen des kleineren Sensors.) Bei DSLRs natürlich zu Canon oder Nikon.

Aber was wäre meine Empfehlung?
An deiner Stelle würde ich mich für die Fuji X-T20 entscheiden.
Sie ist nicht nur eine super Kamera und hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sondern es macht mit ihr außerdem extrem viel Spaß zu fotografieren, vor allem wenn du dich in Zukunft mehr mit der manuellen Fotografie auseinandersetzen willst. Außerdem hat Fuji sehr hochwertige Objektive im Angebot.
An deiner Stelle würde ich mich für die teurere Variante entscheiden, da diese ein echt super Kit-Objektiv hat. Auf Amazon* kostet die Kamera + Objektiv ~1.200€. Mit dem Kit-Objektiv kannst du schon sehr schöne Aufnahmen (auch Portraits) schießen. Ich würde dir raten damit erstmal ein bisschen rumzuspielen und dann zu schauen, in welche Richtung du dich spezialisieren willst und was für ein Objektiv dafür am besten ist.
Aber wie du sagst…Jeder schwört auf etwas anderes.
Im Endeffekt ist eine Kamera nur ein Werkzeug und eigentlich alle Modelle ab einem bestimmten Preis bieten alle wichtigen Funktionen.
Es kommt also auf dich an 😉 !

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

TieKay 14. Juli 2018 um 21:22

Moin
Ich fotografiere schon einige Zeit, aber bisher nur mit Kompaktkameras…
Zur Zeit nutze ich eine Nikon Coolpix, aber ich wollte das um eine DSLR ergänzen.
Nun bin ich total verwirrt, weil ich auf diese Systemkameras gestossen bin (wusste vorher nicht das es die gibt).

In meinen Augen spricht Pro DSLR der optische Sucher (Bin ein Riesenfan von 😉 ), Contra das es komplizierter in der Einarbeitung ist…

Was würdest du mir raten?
Einsatzgebiet wäre Foodfotografie für meinen Blog, aber auch Gebäude und Landschaftsfotografie, evtl. ab und an mal Gruppen und/oder Portrait…
Auch welche(s) Objektive passen würde…

Btw. wie sieht es aus, sind Objektive von DSLR bzw. Systemkamerabodys des gleichen Herstellers (z.B. Nikon) untereinander kompatibel oder lege ich mich da dann fest?

Antworten

Alex 16. Juli 2018 um 16:27

Hi TieKay,

ja klar dein Kommentar ist angekommen. Ich gebe aber jeden Kommentar einzeln frei, um zu verhindern, dass sich Spammer auf meine Seite verirren 😉
Sehr cool, dass du deinen eigenen Blog hast!
Hm also an sich sind Systemkameras oder Spiegelreflexkameras von der Bedienung her nicht sehr unterschiedlich. Das hängt hauptsächlich von den Herstellern ab. Aber in der Regel kann man sagen, dass sich die beiden Kamerasysteme gleich bedienen lassen. Natürlich bietet dir auch eine Systemkamera einen manuellen Modus.
Aber sowohl jede Spiegelreflexkamera, als auch jede Systemkamera ist mit einem automatischen Modus ausgestattet, der die gesamte Arbeit für dich erledigt 🙂
Meiner Meinung nach ist ein elektronischer Sucher ein großer Vorteil ist; gerade für Anfänger. Aber wenn du einen optischen Sucher bevorzugst kann dir das natürlich keiner verbieten 😉
Für deinen Einsatzgebiet ist es eigentlich egal, ob Spiegelreflex- oder Systemkamera. Die passenden Objektive gibt es für beide Kamera-Typen.
Was ist denn dein Budget?
Objektiv für Kameras von unterschiedlichen Herstellern (Sony, Canon, Nikon, …) sind NICHT untereinander kompatibel (außer bei Olympus und Panasonic, die sich den sogenannten Micro Four Thirds Objektivanschluss teilen).
Ich denke das beste für dich wäre eine klassische Einsteiger-/Mittelklasse Spiegelreflexkamera, wie die Nikon D5300*. Mit dem Kit-Objektiv kannst du am Anfang alles ein bisschen fotografieren.
Wenn du dich dann beispielsweise in ein bestimmtes Feld vertiefen willst, kannst du das passende Objektiv dafür kaufen. Zum Beispiel ein Portrait-Objektiv (für einen schönen Tiefenunschärfe-Effekt) oder ein Makro-Objektiv für die Food-Fotografie.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen und habe dich nicht verwirrt 😀
Sonnige Grüße aus Freiburg
Alex

Antworten

Jasmin 15. Juli 2018 um 21:21

Hallo,
Ich bin absoluter Anfänger und möchte mir eine Systemkamera kaufen.Meine Wünsche: Familienfotos,Kinderportraits und Bilder zu schnellen Bewegungen (Sprünge,Sportfotos…),aber auch Bilder mit Boher-Effekt.Ich hätte die sony alpha 6000 im Auge,habe aber keine Ahnung,ob mir das Basismodell für meine Wünsche ausreicht oder ob ich da noch was zusätzlich brauche.Bei dem ganzen Extra-Zubehör blicke ich nicht durch und brauch ich das überhaupt für meine Wünsche.Vielen Dank schon mal im voraus .Grüße von Jasmin

Antworten

Alex 16. Juli 2018 um 16:38

Hi Jasmin,
du meinst wahrscheinlich den Bokeh-Effekt oder 🙂 ?
Für Kinderportraits und schnelle Bewegungen eignet sich die Alpha 6000 meiner Meinung nach sehr gut, da du für den Preis eigentlich keine Kamera mit einem so guten Autofokus bekommst.
Für einen schönen Bokeh-Effekt brauchst du (bei jeder Kamera) ein Objektiv mit einer sehr großen Offenblende, also einem NIEDRIGEN F-Wert, wie z.B. F1.8.
Was ist denn dein Budget?
Ich würde dir die Alpha 6000 (mit Kit-Objektiv)* + das 50mm F1.8 Portrait-Objektiv* empfehlen, das es noch ca. 30 Stunden für den halben Preis (!) bei Amazon gibt.
Insgesamt würde das Set also ca. 700€ kosten.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Celina 16. Juli 2018 um 00:39

Hallo Alex,

bei mir stehen im nächsten Jahr zwei große Reisen an, für die ich mir eine neue Kamera kaufen möchte. Ein bisschen Erfahrung habe ich (habe viel mit meiner alten Bridge Kamera herumexperimentiert) und möchte jetzt noch einmal etwas hochwertigeres kaufen. Am meisten stört mich an der Bridge Kamera, dass sie kein tolles Bokeh hinbekommt und dass man das Objektiv nicht wechseln kann (lichtstärkere Objektive, Festbrennweiten).

Der Objektivwechsel ist klar, aber ich habe eine Frage zum Bokeh. Kriegt man das mit Systemkameras wirklich genauso gut hin wie mit Spiegelreflex? Gerade diese „Lichtflecken“ im Hintergrund finde ich besonders schön.

Die Größe ist gerade für Reisen natürlich schon ein schlagendes Argument für Systemkameras…

Mein Budget wäre ca 500€.

Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich.

Liebe Grüße
Celina

Antworten

Alex 17. Juli 2018 um 10:20

Hi Celina,
klar das Bokeh bekommst du mit einer Spiegelreflexkamera genau so gut hin, wie mit einer Systemkamera.
Das Bokeh hängt nämlich von folgenden zwei Faktoren ab:
1. Eine möglichst große Offenblende (also ein kleiner F-Wert, wie F1.8)
2. Ein möglichst großer Sensor.
(3. Die Brennweite & der Abstand zum Motiv).
Das bedeutet, dass du mit einer Kamera mit APS-C Sensor und einem 50mm F1.8 Objektiv zum Beispiel ein sehr schönes Bokeh bekommen kannst. Ganz egal ob ein Spiegel vor dem Sensor ist oder nicht (das ist im Prinzip der einzige Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer DSLR)

Wenn du ein schönes Bokeh bekommen willst, würde ich dir eine Portrait-Festbrennweite empfehlen, die du zusätzlich zu einem Standard-Zoom hast. Mit 500€ wird das aber etwas schwierig.
Deshalb würde ich dir empfehlen erstmal eine Systemkamera + Standard-Zoom oder Reise-Zoom zu nehmen. Damit bekommst du auch schon ein bisschen Hintergrundunschärfe. Wenn dir das nicht reicht, kannst du später immer noch eine offenblendige Festbrennweite kaufen (50mm F1.8 kostet in der Regel ca. 200€).

Von deiner Bridgekamera bist du was den Zoom angeht wahrscheinlich etwas verwöhnt.
Deshalb würde ich dir konkret empfehlen eine Systemkamera + Reisezoom zu nehmen.
Konkret bedeutet das: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat in dieser Kategorie meiner Meinung nach die Panasonic G70 mit 14-140 mm (~679€)*. Wenn dir das zu teuer ist, kannst du auch zur Variante mit dem Kit-Objektiv greifen: G70 mit 14-42mm (~464€)*.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alexander

Antworten

Kristin 21. Juli 2018 um 12:15

Hallo Alex,
ich bin gestern in den Media Markt gerauscht, und hatte vor, mir die Spiegelreflexkamera „Canon EOS 200D“, oder „Nikon D5300“ zu kaufen.
Jetzt habe ich die Panasonic Lumix G70 Zuhause.
Ich fotografiere schon immer gerne, hatte aber noch nie eine Spiegelreflexkamera oder gar eine Systemkamera.
Bis jetzt begleitete mich eine alte Canon Speedshot, und seit kurzem ein geniales Google Pixel 2XL 🙂
Ich habe, und möchte auch weiterhin, hauptsächlich meinen Hund fotografieren 🙂
Die Fotos sind für Instagram. Damit möchte ich Produkte, wie Halsbänder und Leinen schöner präsentieren.
Ich möchte Fotos, mit einem unscharfen Hintergrund, sodass der Hund in den Vorgergrund rückt.
Ich habe mir gestern gleich das Panasonic 25mm 1.7, dazu gekauft, welches wohl dem 50mm 1.8 von Canon entspricht.
Jetzt zur eigentlichen Frage…
Habe ich die richtige Wahl für mein Vorhaben getroffen, oder war es ein Griff ins Klo, und ich hätte bei meiner Überlegung mit der Spiegelreflex bleiben sollen?
Ganz liebe Grüße, Kristin

Antworten

Alex 23. Juli 2018 um 16:22

Hallo Kristin,
super, dass du dich schon ein bisschen informiert hast 🙂
Das 25 mm F1.7 hätte ich dir nämlich auch empfohlen, da du aufgrund der großen Offenblende eine sehr schöne Hintergrundunschärfe bekommen solltest.
Meiner Meinung nach war es definitiv kein Griff ins Klo!
Eine Spiegelreflexkamera hätte sich nicht wirklich besser dafür geeignet, da diese auf dem gleichen Prinzip aufbauen und du also keine bessere Bildqualität oder größere Hintergrunschärfe bekommst, bloß weil du zu einer DSLR greifst.
Vlt war die Entscheidung zu einer Micro Four Thirds Kamera nicht so optimal, da diese im Vergleich zu den Sony/Fujifilm/Canon/Nikon Einsteigermodellen (Spiegelreflex, als auch Systemkamera) auf einen kleineren Sensor setzen…und die größe des Bildsensors ebenfalls einen großen Einfluss auf das Bokeh hat.
Aber so viel zum technischen…
In der Praxis solltest du trotzdem schöne Fotos mit deiner neuen Kamera machen können. Noch mehr Bokeh bekommst du mit einer Micro Four Thirds Portrait-Festbrennweite (da diese eine größere Brennweite haben).
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marielena 25. Juli 2018 um 07:07

Hi Alex,

Toll, dass ich bei meinen Recherchen auf deine Seite gestoßen bin 🙂
Ich bin eine junge Mama mit zwei glückseligen Kleinkindern. Ich besitze bereits die Nikon J4 mit dem 10-30mm Kit. Ich bin aber häufig unzufrieden mit den Fotos, nehme gerne einfache Szenen auf oder Portraits. Insbesondere fehlt mir die HintergrundUnschärfe und manchmal auch ein bisschen die Farbintensität.
Ich frage mich nun, ob ich einfach zu wenig Ahnung zwecks der Bedienung habe oder ob ich mir ggf das 30-110 mm Objektiv gönnen sollte oder eine EinsteigerDslr?

Viele liebe Grüße aus Oberfranken

Antworten

Alex 25. Juli 2018 um 12:11

Hi Marielena,
freut mich, dass dir meine Seite gefällt 🙂
Ich würde den wenigsten Fotografen aus verschiedenen Gründen zu einer Nikon Systemkamera raten…
Aber du hast jetzt nunmal eine 😉
Das Problem an den Nikon Systemkameras ist, dass sie einen sehr kleinen Sensor haben, was zum einen zu einer schlechteren Bildqualität und zu weniger HintergrundUnschärfe (auch Bokeh genannt) führt.
Ein schönes Bokeh zum Beispiel mit einem Portrait-Objektiv mit einer großen Offenblende.
Für Nikon käme da nur das 18,5mm F1.8* für 200€ in Frage. Auf Amazon gibt es das gerade leider nicht mehr, aber vlt findest du es irgendwo gebraucht.
Ansonsten würde ich dir eine günstige Spiegelreflex- oder Systemkamera mit einem preiswerten Portrait-Objektiv empfehlen.
Die günstigste Variante hier wäre wahrscheinlich die Canon 1300D* + das 50mm F1.8* für insgesamt ca. 450€. Mit dieser Kombi wirst du zumindest bei guten Lichtbedingungen schon ziemlich professionelle Bilder schießen können, die im Vergleich zu deiner derzeitigen Nikon (+Portrait Objektiv) schon nochmal auf einem anderen Level wären 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marielena 25. Juli 2018 um 23:23

Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!
Und tatsächlich habe ich genau mit deinem Vorschlag als Plan B geliebäugelt 😉

Dann versuche iCh jetzt erstmal wieder die Nikon loszuwerden um wiEder Geld reinzuholen.

Vielen herzlichen Dank, du hast mir schon sehr weitergeholfen.

Viele liebe Grüße **

Antworten

Alex 26. Juli 2018 um 09:27

Hi Marielena,
sehr gerne 🙂
Viel Spaß mit deiner neuen Kamera!
Wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst ist es sicher nicht schlecht, wenn du dich für ein System entscheidest, für das es auch eine ordentliche Objektivauswahl gibt.
Liebe Grüße
Alexander Baetz

Antworten

Marielena Geiger 8. August 2018 um 07:23

Hallo Alex, ich nochmal.
Kumpels hinterfragen aktuell meine Entscheidung für eine DSLR gegen eine andere Systemkamera.
Ich hatte dich ja relativ eingeengt mit meinen Fragen…
Kann ich mit einer Lumix oder der Alpha 6000 für meine Zwecke ähnlich glücklich werden?
Weil, und das Argument zieht natürlich ebenso für die Praxis, schleppen muss ich mit zwei Kleinkindern schon genug 😉

Alex 9. August 2018 um 15:41

Hi Marielena,
klar, mit einer Systemkamera wirst du genauso (oder wahrscheinlich sogar glücklich werden).
Die Alpha 6000* + 50mm F1.8 Portrait-Objektiv* bietet dir eine mindestens genauso gute Performance, wie die von mir vorgeschlagene Canon-Kominatio, kostet aber mit ~700€ ein bisschen mehr. Aber trotzdem hat sie immer noch ein super Preis-Leistungsverhältnis, ist deutlich kompakter, einen besseren Bildsensor und meiner Meinung nach einfacher für dich zu Bedienen.
Was hälst du davon?
Viele Grüße
Alex


Martin 27. Juli 2018 um 20:43

Hallo Alex
Ich stehe demnächst vor einer schwierigen Entscheidung…. 🙂

Ich nutze nun schon seit rund 15 Jahren versch. Modelle von Canon (DSLR), aktuell eine EOS 70D. Habe auch über die Jahre versch. Objektive angesammelt. Ich nutze die Kamera vorallem auf Reisen oder bei spannenden Ereignissen/Anlässe, etc. Dabei fotografiere ich so ziemlich alles…:-)… von Landschaftsaufnahmen, Portraits, Videoaufnahmen, Sportaufnahmen… bis hin zum anstehenden Mondfinsternis…. Ich würde mich selber so als „ambitionierten Hobbyfotografen“ einstufen… …:-)
Mit der EOS 70D bin ich bez. Qualität der Fotos und der Geschwindigkeit grundsätzlich soweit zufrieden.

ABER immer mehr stören mich die Grösse resp. das Gewicht der Kamera und der Objektive. Zudem fehlen mir doch noch einige Funktionen, wie 4K Videoaufnahmen, GPS, etc.

Deswegen bin ich am rumschauen, ob ich mir etwas kleineres/leichteres/aktuelleres als die 70D beschaffen und die EOS frühzeitig in Rente schicken sollte. Zudem habe ich gerade die ersten Ankündigungen (resp. Gerüchte) von Nikon resp. Canon bez. neue Vollformat/Systemkamera gelesen. Vorallem bei Canon sieht es ev. aus, dass gar keine „klassische“ DSLR als Nachfolger EOS 80D kommen wird.

Daher frage ich mich, ob ich den Schritt wagen sollte, auf eine (ev. Vollformat) Systemkamera zu wechseln. Der Preis spielt eher eine untergeordnete Rolle; mir ist Qualität, Funktionalität, Geschwindigkeit und Bedienbarkeit (inkl. Gewicht) viel wichtiger. Ich möchte dabei keinen Rückschritt zur aktuellen Kamera der EOS xxD Reihe machen.

Was denkst du? Werde ich mit einer Systemkamera (zb. mit einer Sony) im Vergleich zur EOS xxD Reihe Einbussen in Kauf nehmen müssen oder soll ich ev noch warten bis Nikon und Canon ihre Strategie vermutlich im September veröffentlichen, ev. mit ganz neuen Kameramodellen, und erst dann entscheiden?
Ich bin da sehr unschlüssig; bis vor 1-2 Jahren wäre mir die Entscheidung leichter gefallen…:-)

Danke dir schon mal im Voraus für einen Tipp… oder Empfehlung.

Gruss
Martin

Antworten

Alex 27. Juli 2018 um 22:40

Hi Martin,
also bei dir steht nicht an, dass du zwei Systeme gleichzeitig nutzen willst, oder?
Macht langfristig auch ehrlichgesagt wenig Sinn, da du eine Systemkamera mit dem richtigen Glas (mindestens) genauso gut nutzen kannst, wie dein 70D. Aber finanziell wäre es ein bisschen günstiger, wenn du z.B. sagst du kaufst dir eine kleine hübsche Reise-Systemkamera mit 4K und ein oder zwei Objetkiven aber setzt hauptsächlich immer noch auf Canon.
Wenn du gleich ernsthaft umsteigen willst, was ich gut verstehen kann, da du ja schon einiges an Erfahrung mitbringst, macht wäre eine Vollformat-DSLM natürlich optimal. ABER je nachdem was für Glas du benutzt sparst du dann auch nicht wirklich viel Glas.
Oh ich hatte ganz überlesen, dass Geld eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Wenn Qualität, Funktionalität und Geschwindigkeit für dich eine große Rolle spielen bist du mit einer Sony Vollformat Kamera eindeutig am besten beraten. Schau dir mal ein paar Berichte über die neue Sony Alpha 7 iii*, die hat nicht nur ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern eine extrem gute Ausstattung, mit der selbst Canons Flagschiff (5D iV) nicht wirklich mithalten kann.
Also nein, du wirst keine Einbußen in Kauf nehmen müssen! (Außer du stehst auf den optischen Sucher, was aber meiner Meinung nach nur Gewöhnung ist, da ein digitaler Sucher eigentlich nur Vorteile mit sich bringt.)
An deiner Stelle würde ich nicht auf die DSLM’s von Canon oder Nikon warten, da diese mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mit den Modellen von Sony mithalten können.
Und wie du wahrscheinlich weißt gibt es für die Sony DSLM’s mittlerweile eine ziemlich große Auswahl an E-Mount Vollformat Objektiven. Für den EF-Mount (also den Vollformat E-Mount) findest du auch einige Pancake Objektive, die eine Sony A7 dann doch wieder relativ kompakt machen.
Zusammengefasst: Ein Wechsel zu einer (Sony) DSLM lohnt sich für dich meiner Meinung nach definitiv! Und das nicht nur wegen der kompakteren Abmessungen.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Hast du ein paar schöne Bilder von der Mondfinsternis geschossen? Bei uns war es leider ziemlich bewölkt und man hat nicht ganz so viel gesehen 😀

Antworten

Martin 28. Juli 2018 um 22:30

Hoi Alex

Vielen Dank für die schnelle Antwort und auch für den Tipp mit der Sony. Ich werde diese Kamera auf alle Fälle mal genauer anschauen. Mir geht es vorallem auch darum ein Gefühl zu erhalten, ob ich den Wechsel zur DSLM (als bis anhin doch recht überzeugter DSLR Nutzer) schon wagen sollte. Aber ich denke, das von dir vorgeschlagene Modell stimmt mich optimistisch..:-)
Und auf den optischen Sucher bin ich nicht „fixiert“; ich kann mir gut vorstellen, dass ein guter digitaler Sucher (bez. Auflösung und Geschwindigkeit/Reaktionszeit) ev. sogar eine Verbesserung sein könnte. Habe bis jetzt noch keine solche Kamera in die Hände gehalten und somit fehlt mit der Vergleich, was ich sicherlich aber nachholen werde.

Ev. kann ich ja dann anschliessend die 70D als Reservekamera/Alternative nutzen, solange ich noch nicht alle passenden/notwendigen Objektive bei der DSLM habe. Ich kann dann in Ruhe diese noch bei Gelegenheiz dazukaufen und in der Zwischenzeit für spezielle Situationen (bsp. Mondfinsternis mit dem „grossen“ Teleobjektiv…;-)) die 70D nutzen.

Werde also sicher mal diese Sony in die Hände nehmen und mal schauen, wie es sich anfühlt. Bin gespannt..
Bez. Mondfinsternis: Schade, dass bei dir das Wetter nicht mitgespielt hat. An einigen Orten muss es ein eindrückliches Erlebnis gewesen sein.
Ich bin gerade im Urlaub an der Nordsee. Es war zwar klares Wetter, jedoch konnten wir keinen so richtig schönen roten Mond sehen. Er hat sich bei uns nach der Finsterniss mit einem leicht rötlichem/dunklen Schimmer gezeigt. Es war schon eine Herausforderung diesen im Sucher überhaupt zu finden und zu fokussieren…
Nichtsdestotrotz konnte ich ein paar gute Fotos machen; trotz fehlendem Stativ (das hatte keinen Platz für diesen Urlaub im Gepäck; da musste ich halt einwenig improvisieren … für was alles so Strandkörbe gut sind..:-) ).

Nochmals Danke und
Gruss
Martin

Antworten

Alex 30. Juli 2018 um 09:35

Hallo Martin,
sehr gerne! Freut mich, wenn ich dich ein wenig in die (hoffentlich) richtige Richtung leiten konnte.
Aber einfach mal ausprobieren ist in jedem Fall die beste Möglichkeit. Jeder hat ja schließlich seine eigenen Präferenzen.
Dann dir noch weiterhin einen schönen Urlaub an der Nordsee!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole 31. August 2018 um 05:47

Lieber Alex,
als kompletter Neuling ist deine Seite wirklich sehr informativ und auch verständlich. 🙂
Ich bin auf der Suche nach einer Kamera, die nicht zu groß und schwer ist, weil ich sie hauptsächlich für Reisen nutzen möchte und auch wenig Objektive wären toll weil die ja dann auch den ganzen Tag zu schleppen sind.
Aktuell steht eine Reise + Safari in Kenia an, bei der ich natürich gerne super Fotos und auch Videos haben möchte am Ende.
Sie sollte nicht zu kompliziert sein, da ich mich ja überhaupt nicht auskenne und preislich dachte ich anfänglich an ca. 600€.
Mein Hauptproblem bei Kameras war immer, dass die BIlder beim Zoomen und bei Nacht alle unscharf waren.
Bilder von mir würde eine Freundin machen und die neigt generell dazu alles zu verwackeln, also das wäre vl auch noch ein wichtiger Punkt.
Welche Modelle würdest du mir denn empfehlen? Ich denke eine Systemkamera würde passen?
Vielen Dank für deine Hilfe!
LG Nicole

Antworten

Alex 5. September 2018 um 16:43

Hi Nicole,
freut mich, dass ich dir bei deinen „ersten Schritten“ in die Kamera-Welt ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Eine Systemkamera würde ich an deiner Stelle aufgrund der Größe auf jeden Fall einer DSLR vorziehen. Jedoch ist es schwierig für 600€ eine vernünftige Kombi zu bekommen, die sich auch für eine Safari eignet. Bei den meisten Systemen ist nämlich nur ein Standard-Zoom bis 50mm mit dabei, womit du sicherlich nicht sonderlich glücklich wirst.
Mein Tipp: Vielleicht findest du irgendwo ein guten Deal mit der Alpha 6000 + 55-210 Tele-Zoom. Das gibt es meines Wissens schon für unter 700€ und ist zu empfehlen. Ansonsten würde es vielleicht eher Sinn für dich machen zu einer Bridgekamera zu greifen.
Was denkst du?
Wegen dem Verwackeln solltest du dir keine Gedanken machen, dass kann bei jeder Kamera passieren (wenn die falschen Einstellungen verwendet werden). Am besten nicht unter 1/100 Sekunde fotografieren um das zu vermeiden, oder in den Sportmodus schalten 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole 8. September 2018 um 14:21

LIeber Alex,

mir wurden im Geschäft die Olympus om‑d e‑m10 mark ii und die Panasonic lumix dmc-g81 mit 28-300 mm empfohlen.
Was hältst du davon?
Danke! 🙂
LG Nicole

Antworten

Alex 10. September 2018 um 10:46

Hi Nicole,
ja das ist leider meistens so, dass dir die „Berater“ die neuesten Modelle empfehlen.
An sich habe ich nichts gegen die Kameras und das Micro Four Thirds System (was alle Systemkameras von Olympus und Panasonic umfasst) hat auch einige Kombinationen, die ein relativ kompaktes Allrounder-Paket abgeben.
Was würde denn diese beiden Systeme kosten, mit dementsprechenden Objektiven dazu?
Die Kombination mit der Lumix G81 müsste wahrscheinlich fast schon 1.000€ kosten, oder?
Was meiner Meinung nach preislich gesehen die bessere Option für dich wäre, ist eins der Vorgänger von Panasonic:
Die G70 mit 14 – 140mm Objektiv für ~720€* oder die G70 mit dem 12 – 60mm für ~570€*.
Was hälst du davon :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Elfriede 22. September 2018 um 12:05

Hi Alex, ich bin auf der Suche nach einer gereigneten Kamera für mich und bin auf dein Blog gestoßen. Was Fotografie angeht bin ich eine totale Anfängerin, jedoch möchte ich gerne schönere Fotos schießen und nicht nur ein paar Erinnerungsbilder auf dem Handy haben. Ich würde gerne eigentlich mit meiner Kamera alles fotografieren, sei es Natur, Gebäude, Aussichten oder Menschen. Die Kamera soll sozusagen ein Allrounder sein. Etwas kompaktes wäre für mich am liebsten, da ich gerne Städtetrips mache, habe ich auch in der Handtasche nicht viel Platz und schwer sollte Sie auch nicht sein. Mein Budget liegt bei 300-600€. Was könntest du mir Empfehlen ? Schon mal vielen Dank!

Antworten

Alex 29. September 2018 um 08:03

Hi Elfriede,
so wie sich deine Situation anhört passt eine Kompaktkamera perfekt für dich. Wenn du in Zukunft keine Objektive wechseln willst und einen großen Wert auf ein kompaktes Gehäuse legst, macht eine Kompaktkamera in den meisten Fällen meiner Meinung nach deutlich mehr Sinn, als eine Systemkamera oder eine Kompaktkamera.
Als Kompaktkamera würde ich dir eine von Sony RX100 empfehlen. Vom Preis her pass die dritte Version meiner Meinung nach gut zu dir. Auf Amazon* kostet sie ca. 500€.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen (…und sorry für die verspätete Antwort)
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marina 25. September 2018 um 23:19

Hallo Alex! Hoffentlich kannst du mir weiter helfen, ich bin etwas ratlos!!! Ich fotografiere schon seit Jahren mit meiner Canon Mark III und EOS 60D als Zweitbody auf Hochzeiten, machte Portraits und private Bilder auf Reisen. Ich habe viel Geld in die Objektive gesteckt, vor allem in Festbrennweiten und liebe die über alles. Bisher war das Geschleppe für mich kein Problem, gerade auf Reisen. Seitdem meine kleine Tochter auf die Welt gekommen ist, sind mir meine Spiegelreflexkameras aber zu globig für den privaten Gebrauch. Wir planen nun eine größere Reise und ich überlege auf eine Systemkameras umzusteigen. Was denkst du? Ich bin auf die Canon Power Shot G3X 20,2 Megapixel, Zoom 25x gestoßen. Hast du Tipps für mich, ob ich damit die richtige Wahl treffen würde? Oder was würdest du mir empfehlen? Ich liebe Detailaufnahmen, Weitwinkel, aber auch Zoom (70-200mm mein Favorit)…schafft eine Systemkamera, das alles abzudecken?

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 15:44

Hi Marina,
sorry für die verspätete Antwort…leider wurde dein Kommentar automatisch in den Spam-Ordner verschoben.
Sehr cool, dass du schon professionell fotografiert hast!
Systemkameras stehen technisch gesehen Spiegelreflexkameras in nichts nach (im Gegenteil: Gerade professionelle Hochzeitsfotografen wechseln immer öfter zu Systemkameras, die sie technische gesehen sogar nur Vorteile bieten).
Trotzdem haben Systemkameras natürlich den Kompaktheits-Vorteil.
Wieviel willst du denn ausgeben und was genau willst du denn damit fotografieren?
Weil ich könnte mir vorstellen, dass eine Premium-Kompaktkamera, wie die Sony RX100* auch eine gute Lösung für dich sein könnte.
Wenn du dir aber trotzdem noch die Möglichkeit für einen Objektivwechsel offen lassen möchtest und eine ordentliche Allrounder-Lösung suchst, könnte ich mir auch zum Beispiel die eine Sony A6000 + 18-135mm oder 18-105mm gut vorstellen 🙂
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nadja 29. September 2018 um 23:10

Hi Alex,

erstmal großes Lob, du hast hier vielen Leuten bestimmt weitergeholfen, wie man auch in den Kommentaren sieht! 🙂
Ich bin momentan auf der Suche nach meiner ersten eigenen Kamera. Ich habe schon oft mit anderen DSLR Modellen fotografiert (Arbeit, Freunde etc) und kenne mich ein bisschen aus, bin aber trotzdem ein Anfänger. Ich arbeite auch viel mit Photoshop und will das Fotografieren jetzt richtig angehen. Ich suche eine Kamera, die ich mit auf Reisen nehmen kann und ebenfalls zuhause nutzen kann. Ich hänge momentan zwischen den Modellen Canon EOS 750D, Nikon D5300, Sony Alpha 6000. Vielleicht kannst du mir ja den letzten Schubs geben. Ich will hauptsächlich Landschaftsbilder, Architektur(Städtetrips), Portaits bzw. Bilder von Modells/Freunden draußen, Bilder im Haus von Personen und spontane Shots draußen/unterwegs machen. Auf meinem Instagram-Profil (https://www.instagram.com/nadyylin) bekommt man einen guten EInblick, ich will aber auch mehr Bilder daheim/im Haus machen, Stimmungsbilder etc. Und gerne auch verschiedene Objektive ausprobieren. Am besten wäre ein Modell, mit dem ich „Wachsen“ kann, viel ausprobieren usw. Mein Budget liegt zwischen 500-800 Euro. Welches Objektiv empfiehlst du für meine Wünsche? Oder wären in meinem Fall 2 verschiedene Objektive sinnvoll?
Danke und liebe Grüße,
Nadja

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 15:36

Hi Nadja,
dankeschön für dein Lob 🙂 !
Ja mittlerweile haben schon ich schon über 400 Leuten versucht weiterzuhelfen. Macht echt mega Spaß und freut mich jedes mal aufs neue positives Feedback zu bekommen!
Echt schöner Instagram-Account! Du machst ja schon richtig gute Bilder 🙂 !!
Zum Reisen hat eine Systemkamera natürlich den großen Vorteil, dass sie deutlich kompakter ist als eine DSLR, aber technisch auf dem gleichen Niveau. Jedoch hast du den Vorteil bei Spiegelreflexkameras, dass es zum Beispiel eine deutlich größere (und günstigere) Auswahl an Objektiven für Canon gibt. Aber auch für Sony Systemkameras gibt es zum Beispiel eine große Auswahl. (Hier habe ich mal eine kleine Liste zusammengestellt)
Egal für welches Modell du dich entscheidest, kommt meiner Meinung nach bei deinem Fotografier-Stil eine offenblendige Festbrennweite sehr gut, da du damit eine sehr schöne Hintergrundunschärfe erzeugen kannst.
Deshalb ist meine Empfehlung für dich: Sony Alpha 6000* (Inklusive Kit-Ojektiv) + 50mm F1.8* = ~800€
Was hälst du davon 🙂 ?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nadja 11. November 2018 um 13:49

Hi Alex, ich hab mich jetzt für die Sony Alpha 6000 entschieden und bin wirklich mehr als zufrieden! Vielen Dank für deine Hilfe.

Antworten

Alex 12. November 2018 um 18:05

Hi Nadja,
das freut mich wirklich sehr.
Dankeschön 🙂 Freut mich, dass ich dir helfen konnte!
Viel Spaß beim Fotografieren. Immer mal was neues ausprobieren!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Isabell 1. Oktober 2018 um 02:19

Hej Alex, vielen Dank für den tollen Test. Ich bin eine komplette Einsteigerin und möchte mich aber zukünftig mehr mit Fotographie beschäftigen. Ich wollte mir eigentlich eine Spiegelreflexkamera kaufen, bin dann aber über diverse Youtube-Videos nun eher auf den Geschmack einer Systemkamera gekommen und schließlich auch auf deiner Seite gelandet. Sehr gut würde mir die Sony Alpha 6300 gefallen die ich mit folgendem Set/Bezeichnung „(ILCE-6300LS) Kit Systemkamera 24.2 Megapixel mit Objektiv 16-50 mm f/3.5-5.6, 7.5 cm Display , WLAN“ schon für 850/900 Euro entdeckt habe. Meine Preisvorstellungen liegen bei bis zu 1000 Euro. Meine Anforderungen/Wünsche wären:

* Reisefotographie (hauptsächlich am Strand, Sonnenuntergang, helle, sonnige Gebiete)
* Portraitaufnahmen
* Bokeh
* Hochzeitsaufnahmen (da ich innerhalb des nächsten Jahres bereits auf 5 Hochzeiten eingeladen bin und die Handyaufnahmen doch nicht so toll sind)
* ggf. gute Videoaufnahmen (weshalb mich 4K begeistert hat)

Meinst du die Kamera wäre gut für mich oder könntest du dir für den Preisrahmen (max. +200 Euro) noch eine bessere Kamera vorstellen?

Liebe Grüße und Danke im Voraus

Isabell

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 15:09

Hi Isabell,
dankeschön für dein Lob!
Wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst, ist es extrem wichtig zu verstehen, dass die Objektive in den meisten Fällen deutlich wichtiger sind als eine gute Kamera.
Die Alpha 6000 ist an sich eine tolle Kamera, aber mit dem 16-50 Kit-Objektiv holt man nicht annähernd das von ihr heraus, was sie eigentlich kann. Auf Reisen ist man mit 50mm als maximale Brennweite schon etwas eingeschränkt und aufgrund der relativ kleinen offenblende bekommt man leider auch nicht das beste Bokeh.
Wenn du auf den 4K Modus verzichten könntest, würde ich dir zur Alpha 6000 und zu dieser Kombination raten, mit der du meiner Meinung nach auf Reisen und auf den Hochzeiten super Bilder zaubern kannst: Alpha 6000* + 18-135mm* oder Tamron 18-200mm* + 50mm F1.8* = 425€ + 575€ + 280€ = ~1.280€ (du musst dir die Objektive ja nicht alle auf einmal kaufen).
Denkst du die Kombination könnte etwas sein, oder willst du unbedingt den 4K Videomodus?
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stefan habbig 25. Oktober 2018 um 17:48

Hey Alex, erstmal einen Riesen Lob für deine Seite, den Bericht und dass du allen bei ihren Fragen hilfst.
Mir sind alle wesentlichen Unterschiede bewusst, aber wie es so schön ist, kann ich mich trotzdem nicht entscheiden..
Ich möchte mir eine Kamera anschaffen, mit der ich hauptsächlich(eigentlich nur) draußen fotografiere. Hauptsächlich im Wald und am Wasser da ich begeisterter Angler bin. Sprich landschaft und tiere. Dementsprechend brauche ich höchstwahrscheinlich ein Tele Objektiv, da ich oft etwas entfernte Tiere detailgetreu und groß fotografieren möchte, was mit der einfachen Kamera bzw meistens dem Handy nicht funktioniert..
Ich schwanke momentan zwischen canon m5/50 , eos77/80d und Sony Alpha 6300.
Da die objektive ja eh etwas größer sein werden, weiß ich nicht ob mir die kompakte Größe der SystemKamera überhaupt hilft.. was bringt mir eine kleine Kamera, welche durch die Größe des objektives eh unhandlich wird?
Mir gefällt der Autofokus von canon sehr gut. Auch der Preis vieler objektive sind für mich angenehmer als bei Sony.
Kannst du mir vielleicht einen schubser in die richtige Richtung geben und eventuell ein gutes zoom Objektiv empfehlen, mit dem man den Eisvogel auch aus 15 Metern fotografieren kann und er trotzdem das Bild ausfüllt und zu erkennen ist? Das reine Objektiv darf 5-600 Euro kosten. Hoffe du weißt was ich meine 🙈
Meinst du es lohnt sich auf neue m Modelle zu warten?

Liebe Grüße, Stefan

Antworten

Alex 28. Oktober 2018 um 19:33

Hi Stefan,
dankeschön!
Freut mich, dass dir meine Seite gefällt 🙂
Puh… das ist gar nicht so einfach. Wahrscheinlich wäre es das einfachste für dich, wenn du dich für ein Reisezoom entscheidest. Oder was denkst du?
Das beste Preis-/Leistungsverhältnis bekommst du bei den Objektiven auf jeden Fall bei Canon.
Gerade vor einer Woche habe ich eine kleine Auflistung der besten Canon Objektive erstellt.
Sehr Preiswert kommst du zum Beispiel mit dem 18-250mm Reisezoom von Sigma* weg.
Aber erstmal eine Frage an dich:
Willst du ein einziges Objektiv haben oder kannst du dir auch vorstellen mit zwei Objektiven unterwegs zu sein?
Weil Reisezooms sind in gewisser Weise immer ein Kompromiss, da sie keine so gute Bildqualität haben wie Objektive die sich ein bisschen mehr spezialisieren.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stefan Habbig 1. November 2018 um 13:36

Danke für deine Antwort erstmal.
Ein Reisezoom ist momentan auch mein Favorit und wird vermutlich auch der erste kauf sein, aber eigentlich habe ich auch kein Problem damit, verschiedene objektive zu nutzen. Es wird dann eh nicht bei einem bleiben 😂.
Ich werde mich wahrscheinlich auch für eine canon entscheiden. Preis-Leistung und auch die haptik gefällt mir sehr gut.🤗 die sony fühlt sich meiner meinung nach nicht gut an in der Hand..
Falls ich mich jedoch für eine systemkamera entscheiden sollte, kann ich die objektive doch auch einfach mit Adapter benutzen oder büße ich da ein?

Liebe Grüße, Stefan

Antworten

Alex 6. November 2018 um 10:24

Hi Stefan,
ja ich denke auch, dass das die beste Möglichkeit ist 😀
Nein das geht leider nicht so einfach.
Also es ist möglich…Verstehe mich nicht falsch. ABER: Adaptierte Objektive büßen in der Regel ordentlich beim Autofokus ein. Gerade wenn es um weitere Brennweiten geht. Gerade, wenn man von einem Kamera-Hersteller auf den anderen adaptiert.
Deshalb solltest du schon langfristig denken, wenn du auf ein neues Kamerasystem umsteigst. Weil es könnte gut sein, dass du es in 4 Jahren bereust, dass du dich fürs falsche System entscheidest.
Aber ob du dich nun für Sony oder Canon entscheidest ist im Prinzip nicht so ausschlaggeben. Da beide Hersteller super Kamera-Bodys und Objektive anbieten.
Viele Grüße
Alex

Antworten

CoraR. 13. November 2018 um 07:22

Hey Alex,
erstmal vielen Dank für deinen Beitrag, klasse.
Wie viele andere hier such bin ich Anfänger im Fotografieren, zumindest mit einer richtigen Kamera. Bisher wichtige Schnappschüsse mit dem Handy aufgenommen, ist ok aber halt doch nicht das gelbe vom Ei.
Ich habe mich inzwischen durch sämtliche Texte und Vergleiche geschlagen, aber so wirklich sicher bin ich mir noch nicht.
Das Budget liegt bei 6-700€, in der engeren Auswahl sind die Canon Eos 200d, die Nikon D5600 und die Canon Eos M50..in sämtlichen Vergleichen liegt die M50 vorne, wenn ich mir aber Vergleichsbilder anschaue finde ich die der anderen beiden besser. Ist die M50 nun wirklich so viel besser und die Bildqualität gleich gut? Vllt. kannst du mir ja bei der entscheidung weiterhelfen…:-) achso ähm aufgenommen werden sollen hauptsächlich Landschaften und Urlaubserinnerungen, aber auch hier und da mal ein paar Schnappschüsse vom Hund oder der nächsten Familienfeier.
Ich sage vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße Cora

Antworten

Alex 16. November 2018 um 10:56

Hi Caro,

danke für dein Lob :-). Freut mich, dass ich dir bereits ein bisschen weiterhelfen konnte!
Die Unterschiede, die du bisher auf den Bildern erkennen konntest sind nur beschränkt auf die Kameras zurückzuführen. Die größten Unterschiede auf unterschiedlichen Bildern sind darauf zurückzuführen, dass die der Fotograf (oder der Automatikmodus) andere Einstellungen an der Kamera vorgenommen hat (Belichtung, Blende oder Weißabgleich), oder dass die Bilder vom Fotografen (oder vom Automatikmodus der Kamera) nachträglich anders bearbeitet wurden. Deshalb empfehle ich so vielen Fotografen sich auch mit der Bearbeitung/Entwicklung der Bilder auseinanderzusetzen, da man dabei deutlich mehr herausholen kann, als mit der reinen Kamera.

…Aber wie auch immer du bist auf der Suche nach einer neuen Kamera 🙂
Wenn die Größe der Kamera für dich keine so große Rolle spielt, würde ich dir die Canon 200D* + 50mm F1.8* empfehlen. Die 200D ist für den Anfang eine solide Spiegelreflexkamera. Mit dem 50mm F1.8 Objektiv kannst du sehr schöne Bilder von deinem Hund oder Portraits auf Familienfeiern oder im Urlaub machen, bei dem der Hintergrund verschwommen ist. Genau so, wie du es von professionellen Fotos gewohnt bist. Die Kombi sollte sich auch noch in deinem Preis-Rahmen befinden und weniger als 700 oder sogar 600 Euro kosten.

Was denkst du dazu 🙂 ?

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nadinelandau@web.de 7. April 2019 um 08:18

Hallo Alex, ich bin erstmal total dankbar, das ich mal eine Seite gefunden habe in der mal kurz und knapp Dinge erklärt werden. Großes Lob. Ich bin ein Neuling und möchte mich zukünftig mit der Fotografie intensiv beschäftigen. Ziel ist es Aufnahmen von Babys und Kindern zu machen. Gerne auch zu einem späteren Zeitpunkt professionell :). Bei dem Markt ist es allerdings fast unmöglich sich zu entscheiden. Welche würdest du mir empfehlen ?
Eine Systemkamera darf es gerne sein , denn nur für die Erscheinung brauch ich in meinem Bereich keine Spiegelreflexkamera. Ich brauche einen schnellen Auslöser, einen schnellen Autofokus, manuelle Belichtung, sie sollte leise/lautlos sein(damit die Babys nicht wach werden) , eine Serienbildfunktion besitzen und als Objektiv brauch ich eins mit lichtstarker Festbrennweite. Vollbildfunktion bin ich unsicher, da viele den „Einsteigern“ das nicht zutrauen.
Ich freu mich auf deine Antwort .
Nadine

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:48

Hi Nadine,

danke. Freut mich sehr, dass ich dir helfen konnte 🙂 !
Wenn das Budget für dich keine „große“ Rolle spielt und du in zukunft in die professionelle Richtung gehen willst, würde eine Vollformat-DSLM auf jeden Fall Sinn machen. Angst brauchst du davor nicht wirklich haben, da selbst eine Sony Alpha 7 III einen Automatikmodus hat, in dem du einfach nur auf den Auslöser drücken musst.

Vorab: Egal für was du dich entscheidest: Aus meiner Sicht ist eine Festbrennweite mit großer Offenblende (wie 50mm F1.8) super dafür was du machst. Damit bekommst du eine wunderschöne Hintergrundunschärfe (= Bokeh).

Die hochpreisigere Emfehlung für dich ist das 50 mm F1.8 + A7 III (Ein ausführliches Review findest dazu findest du in den nächsten Tagen auf der Seite 🙂 )
Die hat alles was du dir wünscht. Auch komplett lautloses fotografieren und einen superschnellen Autofokus, der sogar automatisch das Auge erkennt.

Die preiswertere Alternative wäre die A6000 mit 50mm F1.8. Die ist nicht lautlos und hinkt in allen Bereichen etwas hinterher. Aber die Ergebnisse werden sich am Ende trotzdem sehen lassen können. Die A6300 ist sogar ebenfalls geräuschlos 🙂

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Daniela 5. Dezember 2018 um 11:20

Hallo,
Ich möchte mir gerne eine neue Kamera kaufen, habe aber keine Ahnung welches denn die richtige ist.
Wichtig ist mir bei der Kamera, dass auch bewegte Bilder gut aufgenommen werden, sprich wenn Personen sich bewegen, trotzdem ein gutes Bild entsteht. Ich würde gerne gute Naturbilder ( Sonnenuntergang usw. ) fotografieren können. Auch wäre mir ein guter Zoom sehr wichtig .
Ich glaube ich bin ein guter Hobbyfotograf mit Auge zum Detail. Deswegen ärgert es mich, dass meine jetzige Kamera mir das nicht in dem Maße bietet, wie ich es gerne hätte. Hast du eine kaufempfehlung für mich? Ich bin auch bereit dafür bis zu 750 Euro auszugeben.
Vielen Dank Daniela

Antworten

Alex 9. Dezember 2018 um 18:04

Hi Daniela,
für diesen Preis würde ich dir die Panasonic G70 mit dem 14-140mm Objektiv empfehlen. Sie kostet etwas weniger als 750€, aber hat ein wechselbares Reisezoom mit bis zu 150mm. Da es sich hierbei um eine MFT-Kamera handelt ist dieser Zoom also äquivalent mit einem 300mm Zoom an einer Vollformat-Kamera ist, was schon ziemlich viel ist. Ich denke die Kamera wird dir für deine Anforderungen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Da es eine ganz normale Systemkamera ist, hast du natürlich in Zukunft immer noch die Möglichkeit andere Objektive draufzuschrauben.
Was denkst du über die Kamera :-)?
Auf Amazon* findest einige Rezensionen zu der Kamera. Von denen sind sicherlich ein paar hilfreich für dich.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

CoraR. 9. Dezember 2018 um 10:22

Hey Alex,

sorry für die späte Rückmeldung. Cora, nicht Caro 😉 wird aber oft verwechselt…Danke für deine Meinung, ich habe mur die Kameras zwischenzeitlich im Markt angeschaut und in der Hand gehabt. Die Entscheidung geht auf jeden Fall zu der 200D. Wobei ich grad erst noch dran bin die 80D evtl. gebraucht zu bekommen und die wäre natürlich nochmal besser. 😀
Danke nochmal und schöne Feiertage.
LG Cora

Antworten

Alex 9. Dezember 2018 um 18:19

Hi Cora,
sorry da verliest man sich schnell mal ;-).
Super freut mich, dass die Entscheidung gefallen ist!
Noch wichtiger als die Kamera selbst sind ja die Objektive.
Und noch viel wichtiger als Kamera & Objektive ist die Künstlerin hinter der Kamera!
Also wirst du sicherlich schöne Bilder machen werden!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marina 27. Dezember 2018 um 16:05

Hey Alex, also als erstes möchte ich mich mal bei dir für deinen Artikel bedanken. Sowas habe ich gesucht 🙂
Nun meine Frage. Ich hatte mir für den Sommerurlaub eine Bridgekamera von einem Freund ausgeliehen. Und jetzt bin ich total im Zwiespalt ob ich eher eine Bridgekamera möchte oder eine Systemkamera. Nach deinem Artikel würde ich für mich persönlich die Spiegelreflex ausschließen, weil es meiner Meinung nach für mich schon fast zu professionell ist.
Was brauche ich? Ich bin viel in der Natur unterwegs und mache gerne Landschaftsbilder. Allerdings mache ich auch viele Fotos von meinen Tieren. Hund/Pferd/Hühner, das heißt auch relativ viel in Bewegung und auch schnelle Bewegungen.
Ich war damals im Urlaub mit der Sony RX 10 iii recht zufrieden. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass wenn ich mich noch intensiver mit der Fotografie beschäftige, dass mir diese Kamera irgendwann nicht mehr reicht. Deswegen spekuliere ich jetzt auf die RX 10 IV (bzw V, die ja auch bald rauskommen sollte-> Anfang 2019) bzw. auf die Systemkamera Sony Alpha 6500 oder R7 iii.
Evtl. kannst du mir ja mal deine Meinung dazu sagen oder mir einen ganz anderen Tipp geben.
Freue mich schon auf deine Antwort!
Marina

Antworten

Alex 7. Januar 2019 um 14:00

Hi Marina,
danke für dein Lob! Freut mich sehr, dass dir der Artikel weitergeholfen hat 🙂
Normalerweise empfehle ich in solchen Situationen eher eine Bridgekamera, da sie für einen relativ kleinen Preis einen großen Zoomumfang liefert. Wie ich bereits geschrieben habe musst du aber dafür schon einige Abstriche in Kauf nehmen, auch wenn die Sony RX10 schon eine echt super gute Kamera ist.
Wenn du dich wirklich ernsthaft mit der Fotografie auseinandersetzen willst, würde ich dir schon zu einer Systemkamera raten. Wenn du gleich am Anfang bereit bist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen würde ich dir die Sony Alpha 7 mit einem geeigneten Objektiv empfehlen.
Wenn du mir genau erklärst was du fotografieren willst, kann ich dir gerne eine Kombination von Kamera und Objektiv zusammenstellen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marlene Schüsslbauer 7. Januar 2019 um 15:54

Hey Alex,

ich habe eine Frage, welche Marke soll ich Spiegelreflexkamera nehmen? Ich würde gern Landschaften, Portäit und Städte fotografieren. Bisher habe ich immer mit meinem Handy fotografiert. Der Preis soll maximal. 500-600€ kosten. Hast du da für mich Vorschläge vom Marke?

Ich freue mich schon auf dein Antwort?
LG Marlene

Antworten

Alex 7. Januar 2019 um 19:31

Hallo Marlene,
als Einsteiger-Spiegelreflexkamera würde ich dir die Canon 200D* ans Herz legen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rolf 10. Januar 2019 um 20:00

Hallo lieber Alex,

ich finde es toll, dass du hier all den Unentschlossenen & Fragestellenden ( und somit auch mir! 🙂 so beratend zur Seite stehst!!!

Mein Anliegen ist Folgendes:
Ich war früher ziemlich tätig in der Fotografie und habe mir mit den 2 alten Spiegelreflex-Schwergewichtern, Nikon F2A und F3 (plus Objektiven & Zubehör) im Gelände immer einen abgeschleppt … halt ganz so, wie es sich für eine richtige Leidenschaft gehört.
Vor etwa 15 Jahren habe ich einen Schlussstrich gezogen und die ganze Ausrüstung abgegeben.
Zwar brauch es nicht mehr ganz so schweißtreibend zuzugehen, aber so ein ‘bißchen’ würde ich mich jetzt gerne wieder mit dem Metier beschäftigen.
Habe keinerlei Erfahrung mit Systemkameras, die Einfachheit der Handhabung und das geringe Gewicht scheinen jedoch verlockend …
Was ich mir so vorstelle, ist ein gutes bis sehr gutes Gehäuse, ein Zoom(20-80mm) und vor allem ein Makro-Objektiv. Meine alten Objektive waren alle Einzelobjektive, aber ich glaube ich kann jetzt sehr gut mit einem Zoom leben (ist ein Zoom übrigens das Gleiche, wie ein “Kit-Objektiv”, von dem man jetzt so viel liest?).
Ich gehörte früher, wie das so bei den “professionals” üblich war (oder auch vielleicht noch ist?) zur Gilde der Nikon-Eingeschworenen … mittlerweile sehe ich das etwas gelöster, heißt: es kann gerne (wieder) eine Nikon sein, aber wenn eine andere Kameras sich einfach mehr anbietet – dann ist es halt keine Nikon.
So, um es noch mal ein wenig zusammenzufassen:
Wichtig ist ein relativ gutes bis sehr gutes (mittleres) Zoom (20-80mm) plus einem guten Makro (50-60mm). (Gibt es eigentlich auch ein (gutes!) mittleres Makro-Zoom??? – das wäre natürlich super!)
Preisvorstellung: 800-2000€
Wie gesagt, bin völlig offen für Spiegelreflex als auch Systemkamera …

Ganz herzlichen Dank für deine Hilfsbereitschaft!

( Bin gespannt auf deine Vorschläge!!! 🙂

Rolf

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:47

Hi Rolf,
danke für dein Lob 🙂 !
Und sorry für meine verspätete Antwort… irgendwie ist dein Kommentar bei mir etwas nach unten gerutscht und ich habe ihn nicht bemerkt.
Sehr cool, dass du wieder zur Fotografie zurückfinden willst!
Nikon hat zwar erst letztes Jahr seine ersten beiden (ernstzunehmenden) Systemkameras vorgestellt. Diese haben aber aus meiner Sicht noch zu viele Kinderkrankheiten, weshalb ich sie nicht empfehlen würde.
Für dich als alten Fotografie eingeschworenen ist mir sofort Fujifilm in den Kopf gesprungen. Das Bedienkonzept ist aus meiner Sicht einfach super, da man als Fotograf für jede Einstellung (Iso, Belichtungszeit, Blende und Iso) ein eigenes Einstellrad hat. (Aber keine Angst: Es gibt natürlich auch einen Automatikmodus)
Außerdem gibt es für Fujifilm eine super Auswahl an Wechselobjektiven, die sehr hochwertig sind. Unter anderem auch sehr gute Makro-Objektive.
Kurzum: Man merkt, dass Fujifilm Fotografie-Enthusiasten am Herzen liegen

Meine Empfehlung für dich wäre deshalb die Fujifilm X-T3*. Als Alternative machst du mit dem Vorgängermodell (X-T2) keine großen Abstriche. Außerdem findest du das evtl. gebraucht zu einem guten Preis. Bei den Objektiven überlasse ich dir mal die Auswahl der sehr guten Fujinon-Objektive*.
Wenn du das beste vom besten willst, würde ich dir zu einer Vollformat-Systemkamera von Sony raten. Die Alpha 7 III* bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der aktuellen Top-Modelle. Die Unterschiede zum Fuji-Modell sind aber gar nicht so groß und für einen Fotografie-Enthusiasten macht Fujifilm aus meiner Sicht nicht nur die günstigere, sondern ebenfalls die besseren Kameras.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Dir viel Spaß beim Fotografieren und liebe Grüße
Alex

Antworten

Isabella Pfenning 16. Januar 2019 um 20:58

Lieber Alex, ich versuche es hier auch mal, dich um Rat zu fragen ! Ich habe 10 Jahre lang mit der Kamera Canon 50D intensiv fotografiert, aber seit kurzem funktioniert sie nicht mehr einwandfrei, daher will ich mir eine neue Kamera kaufen. Sie sollte besser sein, als die alte, aber ungefähr in dieser Kategorie. Ich habe auch gute Objektive wie Canon EFS 17-55mm 1:2,8 IS USM + EF 70-300mm f/4-5,6 USM L IS + EF 100mm/1:2,8 USM Macro . Wenn es Sinn macht, würde ich die natürlich gerne weiterverwenden. Ich als Landschaftsgärtnerin fotografiere viel in der Natur, Urlaub und auch andere Lebewesen aller Art 🙂 Ich liebe es mit Lichtsituationen,Blickwinkel, Perspektiven verschiedene Bildstimmungen einzufangen. Ich habe oft sehr gutes Bildmaterial erarbeiten können, obwohl ich mich mit Technik gar nicht gut auskenne, also fast alles mit Automatik gemacht habe. Aber eben sehr viel Erfahrung und Gespür habe für stimmige Bilder ! Wie würdest du an meiner Stelle weiter arbeiten ?

ganz lieben Gruß Isabella und freue mich auf deine Antwort !

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:07

Hi Isabella,
in diesem Fall rate ich dir zur Canon EOS M5* + Adapter*.
Mit dem Adaptier-Thema habe ich mich zwar noch nicht ganz so viel auseinandergesetzt, aber soweit ich das bisher gehört habe, funktioniert das Adaptieren von Canon Objktiven an Canon Kameras mit einem Canon Adapter sehr gut :-).
Die M50 ist die etwas günstigere Variante, bietet dir aber weniger Einstellmöglichkeiten. Deshalb ist es der Aufpreis aus meiner Sicht Wert
Viele Grüße
Alex

Antworten

Roman 18. Januar 2019 um 02:40

Hi Alex.

Interessanter Bericht, danke dafür.

Ich habe eine Bridge Kamera, die Nikon L830. Eigentlich bin ich ganz zufrieden, auch wegen der Einfachheit. Aber folgendes Problem:
Seit unser Sohn geboren ist werden alle Bilder, auf denen er sich bewegt, unscharf. Keine Einstellung bringt etwas. Da macht mein Sony Smartphone oft bessere Bilder.
Welche Kamera ist geeignet, um sich bewegende Objekte (Kinder) scharf zu fotografieren? Der Preis sollte möglichst niedrig sein, ausreichend Budget ist aber vorhanden, falls es da nichts günstiges gibt.

MfG, Roman

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:11

Hi Roman,
danke! Freut mich sehr, dass er dir gefällt 🙂
Puh schwierig sowas einzuschätzen.
Eigentlich sollten moderne Kameras das schaffen ohne Verwacklungen.
Über 500€ empfehle ich dir eine Systemkamera, von 300-500€ eine Kompaktkamera und unter 300€ das Geld in ein besseres Handy zu investieren.
Wenn du mir dein Preissegment nennst, kann ich gerne versuchen das beste Modell für dich zu finden 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Roman 18. Januar 2019 um 02:57

Hi Alex,

Danke für den Bericht und die vielen Infos.

Mein Problem:
Ich habe eine Bridge Kamera, die Nikon L830. Eigentlich gut, aber Fotos von meinem sich bewegendem Sohn werden immer unscharf. Alle Einstellungen bringen keine Besserung.

Welche Kamera würdest du empfehlen, um sich bewegende Objekte (Kinder) zu fotografieren? Sie sollte möglichst einfach sein, schnell auslösen, auch mal für Landschaftsaufnahmen zu gebrauchen sein. Das wichtigste: Kinderfotos (in Bewegung) zu Hause bei Kunstlicht aber auch draußen in der Natur MÜSSEN scharf werden, sonst brauche ich keine neue Kamera 🙂

Genug Budget ist vorhanden, es sollte trotzdem möglichst günstig sein, da ich wirklich keine weiteren Ansprüche habe als Fotos von meinem Sohn und ab und zu im Urlaub. Auch möchte ich kein Profifotograf werden 😉

MfG, Roman

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:14

…Sorry, dass ich erst so spät geantwortet habe. Wenn etwas mehr Budget drin ist, empfehle ich dir die Sony Alpha 6000* + 50mm F1.8 Objektiv*.
Damit werdet ihr (selbstverständlich auch im Automatikmodus) wunderschöne Fotos von eurem Sohn schießen können, die nicht verwackeln sollten.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Hast du schonmal versucht bei deiner derzeitigen Kamera in den Sportmodus zu schalten? Damit sollten die Bilder eigentlich nicht mehr verwackeln.

Antworten

Roman 20. Januar 2019 um 20:51

Hi Alex
Ich habe eine Nikon L830 und bin unzufrieden mit den Ergebnissen, sobald ich meinen Sohn in Bewegung fotografiere. Eigentlich sind alle Aufnahmen von Objekten in Bewegung unscharf. Verschiedene Einstellungen bringen keine Besserung.
Frage:
Was ist die günstigste Kamera, um scharfe Bilder von (vor allem) Kindern in Bewegung zu machen?
Das Budget ist da, es geht mir nur darum, dass ich ungern mehr ausgebe als nötig. Am liebsten wäre mir eine Kamera mit einem Automatik Modus, damit ich und meine Frau nicht viel Einstellen müssen vor einem Foto.

MfG, Roman

Antworten

Kampe 23. Januar 2019 um 08:30

Hallo. Ich suche eine Kamera um für den anstehenden Afrikaurlaub gute Fotos zu machen, danach Familienfotos, Landschaft und auch mal unseren hund in Bewegung. Bisher hatten wir nur eine einfache Digi Knipse, Digivideocam und das Handy. Als Anfänger 😉 Ich war gestern in einem Elektronikfachmarkt und bin wirklich überfrachtet mit Information. Budge ca. 650 Euro. Spiegelreflex oder Sytemkamera und wenn welche. Danke für Deine Hilfe!

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:29

Hi Kampe,
sorry für meine verspätete Antwort.
Ich empfehle dir die Panasonic G70 mit 14-140mm Kit-Objektiv. Die Kamera hat nicht nur ein super Gesamtpaket, sondern das Kit-Objektiv hat einen großen Zoom-Umfang, das dir die meisten anderen Modelle nicht bieten. Das wirst du sicherlich in Afrika benötigen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Alexa 11. Februar 2019 um 21:59

Hallo Alex,

als komplette Anfängerin wollte ich deinen Rat haben, denn ich habe absolut keine Ahnung und bin ein wenig überfordert. Ich möchte mir eine Kamera zulegen, um auf Reisen nicht nur zu Fotografien, sondern vor allem Videos aufzunehmen (Momentaufnahmen der Natur, aber auch Menschen und eventuell „Vlogs“) und würde gerne wissen, was du so im Kopf hast. Als ich auf Youtube ein wenig recherchiert habe, was die denn die „Profis“ so benutzen bin ich auf die Canon EOS M50 gestoßen und fand sie eigentlich gut (mich haben die Videoaufnahmen umgehauen), aber ich weiß, dass du, was Systemkameras – und es soll unbedingt eine Systemkamera sein – nicht viel von Canon hältst, weil sie eine geringe Breite an Objektive anbietet. Das finde ich gut zu wissen, weil ich vorhatte, bei mehr Übung mir weitere Objektive zuzulegen.

Alles Liebe, Alexa 😀

P.S.: Mein Budget wäre ungefähr 800 Euro.

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:54

Hi Alexa,
naaah, wenn es um Videos geht und du kein großes Objektiv-Arsenal angehäufen willst, ist Canon tatsächlich eine gute Wahl. Was du im Vorfeld auf jeden Fall beachten solltest – ganz egal für welche Kamera du dich entscheidest: Das Objektiv ist sehr wichtig! Wahrscheinlich warst du nicht nur von der Schärfe der Videos umgehauen, sondern hauptsächlich wegen der HintergrundUNschärfe (auch Bokeh genannt). Für diese ist eine große Offenblende verantwortlich. Also ein Objektiv mit einem niedrigen „F-Wert“, wie F1.8.
So viel zur Theorie…
Beziehungsweise was du noch beachten solltest ist, ob du einen Selfie Screen brauchst, weil du dich gerne selbst filmst.

Nun zur Praxis: Schon bevor du Canon genannt hast, ist mir tatsächlich die M50 in den Kopf gekommen. Meine Empfehlung: Die EOS M50 mit Kit-Objektiv, Adapter für Canon EF Objektive (das sind die Spiegelreflexkamera-Optiken von Canon) und dem 50mm F1.8. Auf Amazon* gibt es das ganze als Bundle, das in dein Budget passen müsste 🙂 . Außerdem hast du dann gleich den Objektiv-Adapter und kannst bei bedarf aus einem der zahlreichen Canon Objektive wählen.
Hoffentlich hilft dir das ein wenig weiter.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Alexa 15. Februar 2019 um 16:18

Hallo Alex,
Ich danke Dir für die Antwort! Da hat sich die stundenlange Recherche und der rauchende Kopf doch gelohnt 😀

Alles Liebe, Alexa

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:13

Danke Alexa. Freut mich, dass ich dir helfen konnte :)!

Antworten

Ivan 28. Februar 2019 um 10:10

Hallo Alex
Ich bin ein passionierter Hobbyfotograf, mache neben Landschaftsbildern auch viele Portrait, Detail und Makroaufnahmen. Ausserdem mache ich mit der Kamera Timelapse und Stopmotion Videos mit einem Fernauslöser. Ich benutze seit 10 Jahren die Canon 500D mit Kitobjektiv, ein EF 75-300 mm F4-5.6 Objektiv, noch aus der analogen Zeit und das Canon 50mm, F1.8.
Ich möchte nun auf etwas besseres umsteigen und bin mir sehr unschlüssig, was das Beste für mich ist. Budget wäre etwa 1500-2000 Euro. Ich habe mir die Canon 80D angeschaut (oder besser warten auf die 90D), könnte mir aber auch vorstellen auf eine Systemkamera zu wechseln. Ev. Canon RP. Was würdest Du empfehlen?
Die Bildqualität müsste sich gegenüber meinem bisherigen Equipment deutlich verbessern.

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:16

Hi Ivan,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Vivien 6. März 2019 um 21:47

Hallo ich habe die Sony a 58 und das kit Objektiv mit dem tamron 70-300mm und Sony 50mm Objektiv. Nun möchte ich eine neue Kamera. Buget ist ca1000€. Am liebsten wieder eine Spiegelreflexkamera.
Ich Fotografiere damit meine Schwester (5 Jahre) in verschiedenen lebenssituationen und Portrait. In der Natur fotografiere ich gerne Blumen und Tiere. Zudem kommt mein kleiner Hund der mir auch öfter vor der Kamera rum springt. Ich hoffe du kannst mir helfen 🙂

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:30

Hi Vivien,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Jacky 22. März 2019 um 08:06

Hey Alex, ich mache zu 90% Fotos mit Tieren in Bewegung. Was ist sinnvoller für mich, eine Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera?? Derzeit nutze ich eine Spiegelreflex aber die ist bei Wanderungen einfach zu schwer 🙁
LG Jacky

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:34

Hi Jacky,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Jenny 9. April 2019 um 02:34

Hey Alex

Ich bin leicht überfordert mit den ganzen Kameras -.-
Ich fotografiere gerne bin aber eine Anfängerin.
Was ich gerne machen möchte mit der Kamera:
Lernen sehr gute Sternenhimmel und Mond Fotos zu machen.
Landschaftsfotos.
Wasserfotografie.
Die Kamera sollte nicht mehr als 800.- Euro kosten.

Liebe Grüsse
Jenny

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:50

Hi Jenny,

das Gefühl überfordert zu sein kenne ich 😀
Willst du in Zukunft auch Geld für Kameras / die Fotografie ausgeben?
Das wäre nämlich wichtig für die Kamerawahl, da du dann in Zukunft in gute Objetkive investieren könntest.

Ganz abgesehen für welche Kamera du dich entscheidest: Du solltest auf jeden Fall ein Stativ kaufen, damit du mit längeren Belichtungszeiten aufnehmen kannst.

Wenn du erst einmal nicht in die Fotografie investieren willst, empfehle ich dir die Panasonic G70 mit dem 14-140 mm Reisezoom-Objektiv. Für den Preis ist sie aus meiner Sicht die beste Allrounder-Systemkamera 🙂

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Tanja 30. April 2019 um 08:59

Hallo Alex,
Erstmal Danke für den tollen Bericht ,
Trotzdem bin ich noch unsicher – ich hatte bis jetzt eine Nikon D5300 hauptsächlich genutzt mit einem Tamron Objektiv 70-300 um meine Tochter beim Speedway u BMX fahren zu fotografieren. Die Nikon hat nun einen Mainboard Defekt und ich suche nach einer neuen Kamera, Nachfolger der Nikon? D5600 – oder auf Systemkamera umsteigen? Sony Alpha? Was würdest Du empfehlen ? Danke u liebe Grüße

Antworten

Alex 5. Mai 2019 um 09:45

Hallo Tanja,

sehr gerne. Danke für dein Lob 🙂

Obwohl ich ein großer Systemkamera-Fan bin, macht es für dich aus meiner Sicht mehr Sinn zu einer Nikon-DSLR zu greifen. Das hat zwei Gründe:
1. Für Systemkameras gibt es noch keine so große Auswahl an Tele-Objektiven. Das 55-210 mm ist bei Sony beispielsweise das einzige Telezoom unter 1.000 Euro.
2. Du hast schon das 70-300 von Tamron. Wenn du umsteigst, musst du dich damit herumärgern ein neues Objektiv zu finden und das alte zu verkaufen. Unterm Strich wirst du dann wahrscheinlich teurer wegkommen.

Wenn du dir ein Bild von der Objektivauswahl für die beiden größten Systemkamera-Objektivanschlüsse machen willst, kannst du dir meine zwei Guides anschauen:
Sony Alpha 6000 Objektive
Micro Four Thirds Objektive

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Max 22. Mai 2019 um 09:18

Hallo Alex, ich habe mir heute die fujifilm xt3 gekauft. Die in der Summe schon ziemlich cool finde. Was mich sehr stört, ist leider der elektronische Sucher. Bin leider ein spiegelreflexfan und werde vermutlich die Kamera wieder tauschen…im Dunkeln , wo ich sehr gern und viel fotografiere und Filme, rauschst das Bild so stark, dass es an den optischen Sucher nicht rankommt. Oder mache ich irgendwas falsch? Für mich ist die Umstellung so heftig, dass ich ein wenig enttäuscht bin…hast du da einen Rat? Hatte mir das Problem mit dem Sucher nicht so krass vorgestellt…ich hab tatsächlich das Gefühl, ich schau in einen Fernseher…ich finde das sehr irritierend:((

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Alex Baetz 22. Mai 2019 um 09:18

Hi Max,
schade, dass dich das so stört. Ich persönlich kenne keinen Fotografen, der nach etwas Eingewöhnung wieder zum optischen Sucher wechseln will.
Wenn du im Stock-Finsteren fotografierst, kann es natürlich sein, dass das Bild verrauscht ist. Aber dann könntest du auch mit einem optischen Sucher nichts erkennen 😀
Außerdem zeigt dir der digitale Sucher das Bild so an, wie es auch am Ende wird. Also sprich, wenn im digitalen Sucher alles dunkel ist, dann ist auch das fertige Bild später komplett schwarz.
Sicher, dass du an den ISO, Belichtungszeit und Blenden-Einstellungen alles richtig gemacht hast? Grad am Anfang kann das bei der X-T3 ja etwas verwirrend sein, wegen den zahlreichen Rädchen.
Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Fotografieren! (Egal ob mit einer DSLR oder DSLM)
Alex

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Felix 15. Juni 2019 um 20:25

Hi, richtig toll wie viel du in diesen Artikel gesteckt hast. Ich habe damals mit einer typischen Digitalkamera fotografiert und jetzt eben mit dem Smartphone. Jedoch gibt das Smartphone nicht das, was ich beim fotografieren will. Fotografieren will ich eigentlich alles, die Kamera soll immer mit, vorallem aber Tiere und Landschaften. Wichtig ist mir, dass ich nicht wie bei meiner Digitalkamera verzögerte Bilder habe. Der Fokus hat immer so lange gedauert, dass das Bild verschwommen raus kam. Am Besten sollte das Bild mit dem Auslöserdruck sitzen. VOR deinem Artikel wollte ich mir eine Spiegelreflex zulegen, jedoch bin ich gerade eher im Team Systemkamera. All deine einzelnen Punkte bezüglich der Systemkamera kann ich zu 100% unterzeichnen. Sei es der Ton beim fotografieren oder dass ich von kleineren Kameras weniger Leistung erwartet habe, wie von großen. Wärst du mein Hochzeitsfotgraf hätte ich höchstwahrscheinlich gedacht „der kommt nicht allenernstes mit einer Digitalkamera an“. Das Objektiv ist mir sehr wichtig. Ich brauche Keine Riesen Auswahl, möchte aber auch nicht für immer mit dem Standardobjektiv fotografieren. Mein Budget liegt bei max. 1000€ inklusive (Einsteiger) Objektiv. Was würdest du mir da empfehlen? Schonmal vielen Dank für deinen Artikel und deine Antwort!

Antworten

Alex Baetz 16. Juni 2019 um 08:05

Hi Felix,
danke dir für dein großes Lob. Freut mich sehr, dass ich dir etwas weiterhelfen konnte :)! Cool, dass meine kleine Hochzeitsfotograf-Anekdote hängen geblieben ist 😀
Genau für diese Frage habe ich unseren ausführlichen Systemkamera Test verfasst. Wie du dort liest, ist meine Empfehlung für unter 1.000 € die Fujifilm X-T20. Dass du auf ein super Objektiv Wert legst, unterstreicht meine Entscheidung nochmal, da die X-T20 mit einem sehr hochwertigen Kit-Objektiv ausgestattet ist, mit dem keins der anderen Modelle mithalten kann.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Felix 19. Juni 2019 um 21:57

Vielen lieben Dank! Die Kamera wurde vor ein paar Tagen bestaunt und wird auch zum Geburtstag meiner Freundin gekauft 🤫. Toll ehrliche Menschen wie dich zu haben, die sich sich verdammt viel Mühe geben um andere Menschen glücklich zu machen und bei ihren Problemen zu helfen. Die super schnelle Antwort, macht das Geburtstagsgeschenk erst möglich. So als Laie, hätte ich wahrscheinlich die Kamera genommen, die mir ein Saturn Mitarbeiter (höchstwahrscheinlich selber unwissend) „empfohlen“ hätte.

Antworten

Alex Baetz 20. Juni 2019 um 14:25

Hi Felix,
danke dir vielmals für dein Lob. Das motiviert und so macht noch mehr Spaß hochwertige und unterhaltsame Texte zu schreiben. Ganz genau dafür bin ich dar. Dass ich dich davor bewahre, dass dir der Saturn-„Berater“ (bzw. eher Verkäufer) eine Kamera andreht, für die er gerade die größte Provision bekommt.
… Wie auch immer, ich habe auch schon mit netten und kompetenten Saturn-Mitarbeitern gesprochen 🙂
Liebe Grüße
Alex

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Lena 18. Juni 2019 um 08:25

Hallo :),
erstmal danke für den tollen Bericht. Ich bin auf der suche nach eine Kamera für Reisen mit dem Rucksack, d.h. sie sollte nicht so groß und schwer sein. Bisher habe ich immer mit der Nikon D3200 fotografiert, allerdings ist die mir einfach viel zu groß und ich bin bereit für etwas neues. Ich habe mich soweit schon entschieden, dass es eine Systemkamera werden soll. Allerdings kann ich mich bei der großen Auswahl nicht festlegen, was die richtige für mich wäre. Ins Auge gefasst habe ich mir derzeit die Sony Alpha 6400 oder die Sony Alpha 7 iii, bin mir wie gesagt aber noch unsicher…vielleicht wäre auch ein anderes Modell richtig für mich. Die nächste Frage wäre, welches Objektiv das richtige ist. Ich hätte gern eins das passend für Natur, Architektur, Personen ist und evtl. auch Nachts noch gute Fotos macht..einen richtigen Allrounder eben.
Sorry für diese vielen Fragen, aber das Angebot an Kameras ist einfach zu groß. Vielleicht kannst du mir helfen. 🙂
Liebe Grüße

Antworten

Alex Baetz 18. Juni 2019 um 09:07

Hi Lena,
sehr gerne. Freut mich, dass dir mein Artikel weitergeholfen hat 🙂
Wenn du mit deinem Rucksack auf Reise gehst, ist eine DSLR natürlich ziemlich ungünstig. Sowohl die A7 III als auch die Sony A6400 sind aus meiner Sicht beides zwei super Modelle für deine Ansprüche, jedoch solltest du auf jeden Fall auch einen Blick auf die Objektive werfen, die du für deine Reise brauchst/willst. (Mehr dazu findest du in unserem Sony Alpha 6000 Objektiv-Guide oder Sony Alpha 7 Objektiv-Guide.) Da du auf der Suche nach einem Allrounder bist, wirkt sich das natürlich auch auf dein Budget und das Gewicht aus.

Hast du schonmal darüber nachgedacht, dich für eine Kompaktkamera zu entscheiden? Hier ist meine Empfehlung für dich die Sony RX100, die sehr handlich ist aber trotzdem deutlich bessere Bilder als dein Smartphone schießt.

Liebe Grüße
Alex

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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