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von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 3. Juli 2019

MFT Objektive Featured Image

Die besten 7 MFT Objektive 2019 – aus 131 unterschiedlichen Modellen

Für die Freunde der schnellen Entscheidungen – Hier findet ihr ohne großes Ausschweifen die Top 8 aus allen Optiken.

Die Auflistung aller Optiken könnt ihr euch in diesem Artikel reinziehen:

  1. Beste Normal-Festbrennweite: Panasonic 25 mm F1.7 (155,00 EUR)
    Große Offenblende von F1.7 für viel Hintergrundunschärfe. Die Brennweite von 25 mm ist sehr vielseitig und für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke optimal.
  2. Bestes Portrait-Objektiv: Olympus 45 mm F1.8 (ab 196,99 EUR)
    Ebenfalls mit einer große Offenblende ausgestattet. Mit einer fast doppelt so langen Brennweite von 45 mm eignet es sich jedoch deutlich besser für Portraits und Ähnliches.
  3. Bestes Weitwinkel-Objektiv: Samyang 12 mm F2.0 (ab 313,90 EUR)
    Für einen erschwinglichen Preis bietet es euch ein noch größeres Sichtfeld als euer Kit-Objektiv und ist mit F2.0 außerdem sehr lichtstark. Dafür lässt es sich leider nur vollständig manuell bedienen.
  4. Bestes Kit-Upgrade: Olympus 12-40 mm F2.8 (ab 709,15 EUR)
    Es bietet denselben Brennweitenumfang wie euer Kit-Objektiv. Dafür ist es aber mit F2.8 deutlich lichtstärker und bietet eine bessere optische Leistung.
  5. Bestes Telezoom-Objektiv: Olympus 40-150 mm F4.0-F5.6 (149,99 EUR)
    Möglichst viel Reichweite von 300 mm (auf Vollformat umgerechnet) für einen mehr als fairen Preis. Die optische Leistung ist okay, aber nicht überragend.
  6. Bestes Allrounder-Objektiv: Tamron 14-150 mm F3.5-5.8 (455,00 EUR)
    Mit einem großen Zoom-Umfang für die meisten Einsatzzwecke geeignet. Dafür ist es jedoch ziemlich groß und bietet nicht die beste Abbildungsleistung.
  7. Bestes Fisheye-Objektiv: Walimex 7,5 mm F3.5 (332,95 EUR)
    Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, allerdings müsst ihr auf den GoPro-Look stehen. Dass sich das Objektiv nur manuell steuern lässt, sollte euch bei einer so geringen Brennweite nicht stören.
  8. Bestes Makro-Objektiv: Olympus 60 mm F2.8 Macro (438,40 EUR)
    Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis aller Optiken, mit denen ihr besonders nah ans Geschehen gehen könnt.

Sucht ihr noch nach dem ersten Wechselobjektiv für eure Systemkamera von Panasonic oder Olympus? Oder seid ihr bereits glückliche Besitzer eines kleinen Objektiv-Arsenals und wollt es erweitern? Dann ist das genau der richtige Artikel für euch!

Hier stelle ich euch die besten Optiken für eure Micro Four Thirds (kurz: MFT) Kamera für acht unterschiedliche Kategorien vor. Beispielsweise erfahrt ihr, welches Modell das beste Portrait- oder das optimale Makro-Objektiv ist.

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Außerdem habe ich für euch die Weiten des Internets durchforstet und bin auf über 130 Zoom-Objektive und Festbrennweiten gestoßen, die ihr euch hier ansehen könnt:

Für diejenigen unter euch, die es nicht abwarten können und schon nervös auf ihrem Stuhl hin und her rutschen – hier eine knackige Zusammenfassung meiner Favoriten:

  1. Ich bin ein großer Fan der Panasonic LUMIX G 25 mm F1.7 Festbrennweite. Es ist meine erste Wahl, wenn mich Anfänger-Fotografen fragen, für welches Objektiv sie sich als Erstes entscheiden sollten. Dank der großen Offenblende von F1.7 bietet es exakt das, was Einsteiger am meisten an dem mitgelieferten Kit-Objektiv vermissen: Die Möglichkeit, den Hintergrund verschwimmen zu lassen. Genau so, wie ihr es von den Bildern der Profi-Fotografen gewohnt seid.
  2. Für das Schießen von Portraits eignet sich das Olympus M.Zuiko 45 mm F1.8 Objektiv am besten. Es hat ebenfalls eine große Offenblende von F1.8, jedoch ein wesentlich kleineres Sichtfeld als das oben vorgestellte Panasonic LUMIX G 25 mm F1.7. Deshalb eignet es sich für euch optimal zum Aufnehmen von Menschen, Hunden, Katzen und alle anderen Motiven, die ihr besonders hervorheben wollt.
  3. Das Weitwinkel-Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach das Samyang 12 mm F2.0, da es euch zu einem fairen Preis von ab 313,90 EUR mehr Weitwinkel als das mitgelieferte Kit-Objektiv bietet. So kriegt ihr jede auch noch so weitläufige, dramatische Landschaft aufs Bild. Außerdem ist es deutlich schärfer.
  4. Wenn ihr auf der Suche nach einem Zoom-Objektiv mit möglichst viel Reichweite seid, empfehle ich euch das sehr preiswerte Olympus M.Zuiko 40-150 mm F4.0-5.6 R. Damit seht ihr auch noch aus sicherer Entfernung, ob der Löwe noch Essensreste zwischen den Zähnen hat.
  5. Das beste Allrounder- und Reisezoom-Objektiv ist das Tamron 14-150 mm F3.5-5.8 Di III. Mit einer Brennweite von 14 bis 150 mm bietet es euch einen sehr großen Zoom-Umfang und ihr könnt es in den meisten Situationen im Alltag verwenden. Deshalb ist es sozusagen die eierlegende Wollmilchsau der MFT Objektive – für jede Szenerie gewappnet.

Wissenswertes über den MFT Objektivanschluss

Bei dem Micro Four Thirds (kurz: MFT) System handelt es sich nicht um eine Kamera-Marke, sondern um ein Objektivbajonett. Panasonic und Olympus nutzen es für ihre Systemkameras.

Panasonic Micro Four Thirds Objektive

Das MFT-Objektivsortiment von Panasonic: Alle Optiken könnt ihr ebenfalls an eurer Olympus-Systemkamera benutzen

Das bedeutet, dass Panasonic Objektive voll kompatibel an Olympus Kameras funktionieren. Umgekehrt funktionieren Olympus Objektive natürlich ebenfalls problemlos an den DSLMs von Panasonic.

Wenn ihr also beispielsweise eine Panasonic G70, eine Panasonic GX80, eine Panasonic G81 oder eine  Olympus OM-D E-M10 besitzt, ist es garantiert, dass ihr jegliche MFT Objektive beider Hersteller anschließen und verwenden könnt. Dabei geht euch auch der Autofokus nicht verloren.

Olympus Micro Four Thirds Objektive

Das MFT-Objektivsortiment von Olympus: Umgekehrt könnt ihr diese Modelle ebenfalls an eurer Panasonic-Systemkamera verwenden

Doch bevor ich euch die besten sieben Objektive für MFT-Kameras im Detail vorstelle, möchte ich euch erst noch ein paar wichtige Tipps vor die Linse halten:

Ich bin der Meinung, dass die meisten Fotografen die folgenden drei Thematiken nicht richtig verstehen. Deshalb geben sie oft zu viel Geld für ihre Objektive aus oder entscheiden sich für ein Modell, das nicht perfekt zu ihnen passt. Wenn ihr direkt die besten Objektive ansehen möchtet, könnt ihr diesen Abschnitt überspringen.

Warum müsst ihr den Crop-Faktor mit Brennweite und Blende verrechnen?

Die Brennweite eines Objektivs sagt aus, welche „Reichweite“ eure Kamera hat. Ein Objektiv mit einer niedrigen Brennweite (= Weitwinkel-Objektiv) ist beispielsweise super, wenn ihr bei einer Party nicht viel Platz habt, aber trotzdem möglichst viele Leute aufs Bild bekommen wollt. Ein anderes denkbares Szenario wäre, wenn ihr eine schöne Landschaft in voller Breite erfassen möchtet.

Objektive mit einer großen Brennweite (= Tele-Objektiv) sind beispielsweise ideal, wenn ihr von weit weg scheue Tiere fotografiert. Oder etwas weiter hergeholt: Ihr seid beim BND angestellt und sollt andere Leute aus sicherer Entfernung ablichten. Ich denke, der Sinn und Zweck ist klar.

Bei klassischen Kompaktkameras ist diese Reichweite in der Regel mit einem Faktor angegeben, wie zum Beispiel einem „40x Zoomfaktor“. Bei Spiegelreflex- oder Systemkameras ist dies aber nicht der Fall. Hier wird die Reichweite mithilfe der Brennweite beschrieben, die bei jedem Objektiv in Millimetern angegeben ist. Beispielhaft kann ich hier das 40 mm bis 150 mm Tele-Objektiv von Olympus nennen.

Beispielbild Giraffe

Eine weit entfernte Giraffe formatfüllend abgelichtet – dank meines 200 mm Tele-Objektivs

Dieses Bild habe ich mit einem 200 mm Tele-Objektiv geschossen. Hätte ich ein Objektiv mit einer Reichweite von nur 100 mm zur Verfügung gehabt, würdet ihr die Giraffe lediglich halb so groß auf dem Foto erkennen.

Warum erzähle ich euch das? Viele Fotografen sind verwirrt, wenn es um das Thema Brennweite geht. Und das nicht ohne Grund! Welche „Reichweite“ ihr mit einem Objektiv erzielt, hängt nicht nur von der Brennweite ab, sondern auch von der Größe des Sensors.

An dieser Stelle kommen die Micro Four Thirds Kameras ins Spiel: Die MFT-Systemkameras von Panasonic und Olympus haben einen halb so großen Sensor wie Kameras mit einem Vollformat-Sensor. Wenn ihr wissen wollt, welche Reichweite euer MFT Objektiv an einer Vollformat-Kamera hätte, müsst ihr deshalb die Brennweite mit einem Faktor von zwei multiplizieren.

Dieser Faktor wird in der Fotografie-Welt als Crop-Faktor bezeichnet. Ein 25 mm Objektiv an eurer MFT-Kamera hat also dieselbe Reichweite wie ein 50 mm Objektiv an einer Vollformat-Kamera.

Ihr müsst die Brennweite eures Objektivs mit 2 multiplizieren, um herauszufinden, welches Sichtfeld dasselbe Objektiv an einer Vollformat-Kamera hätte.

Beispielbild Sensorgröße Micro Four Thirds vs. Vollformat

Der Crop-Faktor in Aktion: Das gleiche Objektiv hätte an einer Kamera mit MFT-Sensor ein deutlich kleineres Sichtfeld als an einer Vollformat-Kamera

Warum ist das wichtig für euch zu wissen? Innerhalb der Branche ist es üblich, die Brennweite eines Objektivs in Bezug auf eine Kamera mit Vollformat-Sensor anzugeben. Vielleicht habt ihr schon einmal gehört, dass ein 50 mm Objektiv dasselbe Sichtfeld hat wie das menschliche Auge.

In diesem Fall müsst ihr diese Zahl durch zwei dividieren, um herauszufinden, welche Brennweite ihr an eurer Micro Four Thirds Kamera benötigt. Deshalb braucht ihr ein 25 mm Objektiv an eurer MFT-Kamera, wenn ihr die Perspektive des menschlichen Auges nachstellen wollt.

Viele Fotografen machen beim Crop-Faktor einen großen Fehler: Sie vergessen ihn ebenfalls mit der Blende zu verrechnen!

Ein 25 mm F1.8 Objektiv an einer MFT-Kamera ist dementsprechend am besten vergleichbar mit einem 50 mm F3.6 Objektiv an einer Vollformat-Kamera. Nach Adam Ries gilt also:

25mm * 2 = 50 mm und F1.8 * 2 = F3.6.

Tony Northrup, einer der bekanntesten englischen Fotografie-YouTuber, hat die Auswirkung des Crop-Faktors in dem folgenden Video richtig gut erklärt. Nicht ohne Grund hat es bereits fast eine halbe Million Aufrufe! Crop Factor with ISO & Aperture: How Sony, Olympus, Panasonic, Canon, Nikon & Fuji Cheat You

Was ist der Unterschied zwischen Four Thirds und Micro Four Thirds?

Bei dem Four Thirds Objektivanschluss handelt es sich um einen Objektivanschluss für Spiegelreflexkameras. Dieser schaffte erstmals 2003 seinen Weg ins Verkaufsregal. Der Micro Four Thirds folgte circa fünf Jahre später. Im Gegensatz zum Four Thirds Bajonett ist er jedoch für System- und nicht für Spiegelreflexkameras ausgelegt.

Das bedeutet für euch: Ihr könnt keine Four Thirds Objektive an eure Micro Four Thirds Kamera anschließen!

Dies würde lediglich mit einem Olympus Adapter für MFT-Gehäuse funktionieren. Davon würde ich euch allerdings abraten, da ein adaptiertes Objektiv in der Regel eine schlechtere Performance abliefert. Außerdem existieren mehr als genug native Micro Four Thirds Objektive auf dem Markt – dazu später mehr.

Was bedeuten all diese Abkürzungen?!

Habt ihr euch schon ein paar Micro Four Thirds Objektive angesehen? Dann sind euch bestimmt die vielen unverständlichen Abkürzungen als Modell-Bezeichnungen aufgefallen. Dies ist nicht nur bei Panasonic und Olympus, sondern bei allen Objektiv-Herstellern der Fall.

Zum Beispiel hat das „Panasonic LUMIX G X Vario Tele Powerzoom 45-175 mm F4.0-5.6 ASPH Objektiv“ nur ein großes Stirnrunzeln bei mir hinterlassen, als ich das erste Mal diesen Namen gelesen habe. Deshalb findet ihr hier die wichtigsten Abkürzungen von Panasonic und Olympus Objektiven zusammengefasst.

  • ASPH: Abkürzung für die Nutzung von Asphärische Elementen. Diese wirken sich in unterschiedlicher Art und Weise vorteilhaft auf die Bildqualität aus. Zum Beispiel verringern sie chromatische Aberrationen (Verfärbung auf eurem Bild).
  • HD: Spezielle Features für das Aufnehmen von Videos. Deshalb verwendet Panasonic die Abkürzung HD (englisch für „high definition“), obwohl sich die Eigenschaften auch auf 4K-Videos positiv auswirken.
  • Beispielsweise ein leises Autofokus-Tracking-System. Dieses erlaubt es euch, das Autofokus-Tracking beim Filmen zu benutzen, ohne dass ihr den Autofokus auf dem Video hört.
  • Lumix G, Leica DG: Marketing-Bezeichnung für Micro Four Thirds Objektive. Panasonic stellt Objektive sowohl unter der Eigenmarke Lumix als auch unter der Fremd-Marke Leica vor.
  • O.I.S.: Ein optischer Bildstabilisator (auf Englisch: „optical image stabilization“) ist integriert. Dieser gleicht kleine Verwacklungen aus, die entstehen, wenn ihr Bilder aus der Hand schießt. Dadurch könnt ihr deutlich längere Belichtungszeiten erzielen. Für neuere Technologien verwendet Panasonic die Namen „Dual I.S.“, „Dual I.S.2“ oder „Power O.I.S.“
  • PZ: Diese Abkürzung steht für Powerzoom. Dies bedeutet, dass der Zoom des Objektivs über einen elektrischen Motor gesteuert ist und ihr diesen deshalb nicht mechanisch bedienen könnt. Ein elektrischer Zoom eignet sich gut für das Aufnehmen von Videos, da ihr so weichere Übergänge erhaltet, wenn ihr während des Videos zoomt.
  • Vario: Es handelt sich um ein Zoom-Objektiv. Das heißt, dass die Brennweite (die Angaben mit den Millimetern) des Objektivs variabel ist.
  • X: Bezeichnung für besonders hochwertige Objektive für professionelle Einsatzzwecke.
  • Zoom: Ebenfalls ein Zoom-Objektiv. Im Gegensatz zu den Variozoom-Objektiven verändert sich der Fokus beim Zoomen jedoch nicht.

  • II: Die zweite Version des Objektivs. In der Regel sind neuere Versionen etwas besser, da kleine (aber meist keine gravierenden) Optimierungen an der Optik durchgeführt wurden.
  • ED: Objektiv mit einer extrem niedrigen Streuung (auf Englisch: „extra-low dispersion“). Durch eine besonders hochwertige optische Bauweise hat das Objektiv weniger chromatische Aberrationen.
  • EZ: Das Objektiv ist mit einem elektrischen Zoom-Motor (auf Englisch: „electric zoom motor“) ausgestattet. Ein elektrischer Zoom eignet sich gut für das Aufnehmen von Videos, weil ihr so weichere Übergänge erhaltet, wenn ihr während des Videos zoomt.
  • IS: Ein optischer Bildstabilisator (auf Englisch: „optical image stabilization“) ist integriert. Dieser gleicht kleine Verwacklungen aus, die entstehen, wenn ihr Bilder aus der Hand schießt. Dadurch könnt ihr deutlich längere Belichtungszeiten erzielen.
  • M.Zuiko Digital: Allgemeine Marketing-Bezeichnung für die Micro Four Thirds Objektive von Olympus. Über die Herkunft des Namens gibt es zahlreiche Spekulationen. Anscheinend handelt es sich jedoch lediglich um ein frei erfundenes Wort des japanischen Herstellers.
  • SWD: Ein „supersonic wave drive“-Motor für den Autofokus ist verbaut. Im Vergleich zu den normalen Autofokus-Motoren ist diese Technologie schneller und leiser.
  • Top, Pro & R: Bezeichnung besonders hochwertiger Objektive für professionelle Einsatzzwecke.

Welche dieser Abkürzungen sind relevant für euch? Für den Anfang gibt es nur eine Abkürzung, auf die ihr bei der Auswahl eures Objektivs besonders achten solltet: Das Kürzel für einen eingebauten Bildstabilisator.

Ein Bildstabilisator gleicht leichtes Zittern eurer Hände aus. Dadurch verwackeln eure Bilder nicht so schnell und beinhalten aufgrund der längeren Belichtungszeit weniger Bildrauschen. Panasonic kürzt diese Funktion üblicherweise mit „O.I.S.“ ab. Olympus mit „IS“.

Ein Objektiv mit integriertem Bildstabilisator ist vor allem für Besitzer einer Panasonic-Kamera wichtig. Olympus-Träger können getrost ein Objektiv ohne Stabilisierung verwenden, da diese meistens in deren Kameragehäuse verbaut ist. Neuere Panasonic-Modelle, wie zum Beispiel die Panasonic Lumix G81, sind mittlerweile standardmäßig damit ausgestattet.

Achtung bei Olympus-Objektiven an Panasonic-Kameras!

Olympus setzt auf eine Bildstabilisierung im Kameragehäuse. Panasonic hingegen hat bis vor Kurzem auf diese verzichtet und die Stabilisierung stattdessen in ihre Objektive integriert. Deshalb solltet ihr davon absehen, (unstabilisierte) Olympus-Objektive an einer (unstabilisierten) Panasonic-Kamera zu benutzen!

Wollt ihr euch auf das Aufnehmen von Videos konzentrieren? Dann ist ein elektrischer Motor für die Zoom-Funktion wichtig, da ihr damit weiche Übergänge erzeugt, wenn ihr während des Videodrehs die Zoom-Funktion benutzt. Panasonic kürzt diese Funktion mit „PZ “ ab, Olympus mit „SWD“.

Die besten Micro Four Thirds Objektive: Meine 8 Favoriten

Ganze 130 Micro Four Thirds Objektive später: Nach stundenlanger Recherche und reichlich Koffein-Nachschub aus meiner Kaffeemaschine habe ich acht Modelle zu meinen absoluten Favoriten erklärt. Hier präsentiere ich euch meine persönliche Objektiv-Bestenliste.

Den vollen Überblick über alle 30+ Zoom-Objektive und 80+ Festbrennweiten bekommt ihr in meiner Auflistung aller 131 Objektive.

  1. Beste Normal-Festbrennweite
    Panasonic 25 mm F1.7 (155,00 EUR auf Amazon)
  2. Bestes Portrait-Objektiv
    Olympus 45 mm F1.8 (ab 196,99 EUR auf Amazon)
  3. Bestes Weitwinkel-Objektiv
    Samyang 12 mm F2.0 (ab 313,90 EUR auf Amazon)
  4. Bestes Kit-Upgrade
    Olympus 12-40 mm (ab 709,15 EUR auf Amazon)
  5. Bestes Telezoom-Objektiv
    Olympus 40-150 mm F4.0-F5.6 (149,99 EUR auf Amazon)
  6. Bestes Allrounder-Objektiv
    Tamron 14-150 mm F3.5-F5.8 (455,00 EUR auf Amazon)
  7. Bestes Fisheye-Objektiv
    Walimex 7,5 mm F3.5 (332,95 EUR auf Amazon)
  8. Bestes Makro-Objektiv
    Olympus 60 mm F2.8 Macro (438,40 EUR auf Amazon)

Die beste MFT Normal-Festbrennweite

Mein persönlicher Sieger unter den MFT Objektiven ist das Panasonic LUMIX G 25 mm F1.7 ASPH Objektiv. Von allen Normal-Festbrennweiten hat es meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist bereits für sehr erschwingliche 155,00 EUR bei Amazon erhältlich.

Mit einer Blende von F1.7 ist es außerdem deutlich lichtstärker als das mitgelieferte Kit-Objektiv. Dadurch rauschen eure Fotos in dunklen Umgebungen weniger und ihr könnt mit einem verschwommenen Hintergrund spielen.

Gerade Einsteiger- und Hobby-Fotografen empfehle ich als erstes Wechselobjektiv fast immer eine Festbrennweite. Im Gegensatz zu einem Zoom-Objektiv ist die Brennweite einer Festbrennweite – Bingo! – nicht variabel. Ihr könnt also nicht zoomen.

Doch warum solltet ihr euch gegen ein Zoom-Objektiv entscheiden, wenn ihr mit einer Festbrennweite deutlich eingeschränkter seid?

Genau diese Einschränkung ist der Grund! Das Wichtigste beim Fotografieren ist nicht euer Equipment, sondern eure Kreativität. Weil euch eine Festbrennweite in euren Möglichkeiten limitiert, müssen eure Füße sozusagen die Zoom-Funktion ersetzen.

Plötzlich macht ihr euch mehr Gedanken über die Bildkomposition, die Lichtstimmung und die Motivauswahl. Hört sich erst einmal komisch an, aber es funktioniert tatsächlich!

MFT Festbrennweite Beispielbild junge Frau

Geschossen mit einer Festbrennweite: Dank der großen Offenblende hat das Bild einen butterweichen Hintergrund

Zum Beispiel habe ich dieses schöne Portrait einer Freundin mit meiner 50 mm Festbrennweite geschossen. Da ich beim Fotografieren nur diese eine Brennweite zur Verfügung hatte, konzentrierte ich mich vielmehr darauf, das Foto nach meinen Vorstellungen zu gestalten.

Deshalb ist diese Aufnahme deutlich kreativer und schöner geworden, als wenn ich ein Zoom-Objektiv am Start gehabt hätte. Leichter heißt eben nicht immer gleich besser. Ich schätze vor allem die folgenden drei Vorteile an einer Festbrennweite.

  1. Weil die von mir verwendete Festbrennweite ziemlich lichtstark ist, konnte ich mit einer Blende von F1.4 fotografieren. Dementsprechend ist der Hintergrund so schön verschwommen und mein Modell kommt deutlich mehr zur Geltung. Genau so, wie ihr es auch von Profi-Fotografen gewohnt seid.
  2. Abgesehen davon haben Festbrennweiten üblicherweise ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Zoom-Objektive. Als Faustregel könnt ihr euch merken, dass eine Festbrennweite ungefähr halb so viel kostet wie ein vergleichbares Zoom-Objektiv – mit der gleichen Offenblende und einer ähnlichen Abbildungsleistung.
  3. Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht: Da Festbrennweiten nicht mit einer Zoom-Funktion ausgestattet sind, können die Objektivhersteller einiges an Platz einsparen. Wenn die Kompaktheit eurer Kamera also bei euch ganz oben auf der Liste steht, ist eine Festbrennweite noch interessanter für euch.

Doch zurück zu meinem Lieblings-MFT-Objektiv. Mit einer Brennweite von 25 mm (äquivalent zu 50 mm an einer Vollformat-Kamera) ordnet sich das LUMIX G 25 mm F1.7 ASPH Objektiv in die Kategorie der Normal-Festbrennweiten ein.

Das bedeutet, dass das Objektiv ungefähr den Bildwinkel einfängt, den auch das menschliche Auge hat. Genau deshalb eignet es sich hervorragend als erste Festbrennweite.

Ihr erhaltet eine neutrale Reichweite, die sich für jegliche Einsatzzwecke eignet. Egal, ob ihr euch an die Street-Fotografie oder das Knipsen von Landschaften heranwagen wollt: Mit einer Normal-Festbrennweite könnt ihr viele verschiedene Fotografie-Stile ausprobieren.

MFT -Objektiv kreative Aufnahme mit Obst-Bechern

Festbrennweiten eignen sich für zahlreiche Szenarien sehr gut – unter anderem für kreative Aufnahmen

Außerdem könnt ihr mit einer Normal-Festbrennweite wunderschöne Portraits zaubern. Dank einer Blende von F1.7 (auf Vollformat umgerechnet F3.4) erzeugt ihr einen schönen verschwommenen Hintergrund, mit dem ihr euer Model hervorhebt.

Wenn ihr euch aber ausschließlich auf das Fotografieren von Portraits spezialisieren wollt, empfehle ich euch eine Portrait-Festbrennweite. Diese stelle ich euch im nächsten Kapitel vor.

MFT-Objektiv Boxer-Aufnahme mit Bokeh

Durch die große Offenblende erhaltet ihr einen verschwommenen Hintergrund (= Bokeh)

Kann ich euch Alternativen zum 25 mm F1.7 Objektiv von Panasonic ans Herz legen? Das liegt ganz an euch! Wie in den meisten Objektiv-Kategorien bieten Olympus und Panasonic auch bei den Normal-Festbrennweiten sehr ähnliche Modelle an.

Nicht empfehlenswert: Das Konkurrenz-Modell von Olympus

Das 25 mm Objektiv F1.8 von Olympus kann ich euch in diesem Fall nicht empfehlen. An sich ist es jedoch keine schlechte Optik.

Allerdings ist es fast doppelt so kostenintensiv wie die Variante von Panasonic, weist eine vergleichbare Bildqualität auf, hat ebenfalls keinen Bildstabilisator und bietet euch auch ansonsten keinen Mehrwert. Ergo: ähnliche Leistung für mehr Euronen.

Der Fokus liegt im Detail

Deutlich interessanter ist das 30 mm Makro-Objektiv von Panasonic. Diese Optik könnt ihr mit der Makro-Funktion nicht nur für interessante Nahaufnahmen benutzen, sondern ebenfalls wie eine herkömmliche Normal-Festbrennweite verwenden.

Da es im Gegensatz zu den bereits vorgestellten 25 mm Modellen von Panasonic oder Olympus mit einer Bildstabilisierung ausgestattet ist, verwackeln eure Fotos weniger schnell. Ihr könnt also längere Belichtungszeiten erzielen.

Der große Nachteil dieses Objektivs ist jedoch seine geringe Offenblende von F2.8. Wenn ihr also nicht unbedingt in die Makro-Fotografie einsteigen wollt, lautet meine Empfehlung nach wie vor: Bei dem 25 mm Objektiv F1.7 von Panasonic bekommt ihr am meisten Glas für euer Geld.

Das beste MFT Portrait-Objektiv

Kommen wir zu den Objektiven, die sich am besten für das Aufnehmen von Portraits eignen. Doppel-Bingo: Portrait-Objektive.

Portrait-Festbrennweiten haben in der Regel eine Brennweite von 40 mm bis 75 mm (äquivalent mit 80 mm bis 150 mm an einer Vollformat-Kamera) und eine große Offenblende. Diese könnt ihr an einem kleinen „F-Wert“ erkennen.

Als Relation für euch: F1.8 ist eine ziemlich große Offenblende. Damit könnt ihr eine schöne Hintergrundunschärfe erzeugen, was mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv nicht so einfach möglich ist.

Aufnahme mit Micro Four Thirds Portrait-Objektiv junge, hübsche Frau

Mit einem Portrait-Objektiv erhaltet ihr in der Regel noch mehr Hintergrundunschärfe als mit Normal-Festbrennweiten

Das Olympus M.Zuiko Digital 45 mm F1.8 Objektiv kostet zurzeit ab 196,99 EUR und hat aus meiner Sicht die folgenden Vor- und Nachteile.

Vorteile

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Super Abbildungsleistung
  • Kompakt

Nachteile

  • Keinen integrierten Bildstabilisator

Die Alternative von Panasonic: Stabile Leistung

Für die Variante von Panasonic müsst ihr rund 50 Euro tiefer in die Tasche greifen, dafür seid ihr jedoch mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Dieser ist vor allem bei etwas älteren Panasonic-Kameras (wie der Panasonic G70) hilfreich, da bei ihnen keiner im Kamera-Body integriert ist.

Olympus-Kameras sind in der Regel bereits mit einem Stabilisator im Kameragehäuse ausgestattet. Deshalb lohnt sich der Aufpreis für das 45 mm F1.7 Objektiv von Panasonic nur für euch, wenn ihr eine Panasonic-Systemkamera ohne Bildstabilisierung im Gehäuse besitzt.

Dieses Makro-Objektiv eignet sich auch für Portraits

Ein ebenfalls interessantes Modell ist das 60 mm F2.8 Makro-Objektiv von Olympus. Es hat zwar eine kleinere Offenblende von F2.8, doch aufgrund der langen Brennweite von 60 mm könnt ihr trotzdem einen verschwommenen Hintergrund erzeugen.

Die 438,40 EUR solltet ihr jedoch nur investieren, wenn ihr ohnehin nach einem Makro-Objektiv sucht. Ansonsten spart ihr euch lieber die Mehrkosten und greift zum Olympus 45 mm F1.8 Objektiv. Es liefert euch bessere Portraits zu einem geringeren Preis.

Für alle, die gerne etwas mehr Abstand vom Geschehen nehmen

Wenn ihr ein höheres Budget zur Verfügung habt und lieber ein bisschen weiter Weg von eurem Model steht, ist das 75 mm F1.8 Objektiv von Olympus eine gute Wahl für euch.

Aufgrund der langen Brennweite von umgerechnet 150 mm (an einer Vollformat-Kamera) ist es besonders gut geeignet, wenn ihr lieber ein bisschen mehr Abstand von eurem Modell nehmt und auf noch mehr Hintergrundunschärfe steht. Dafür ist es mit ab 699,00 EUR auch nicht gerade ein Schnäppchen und ich empfehle es deshalb nur erfahrenen Fotografen.

Preis-Fokus ohne Autofokus

Wenn euch mein Favorit (das Olympus 45 mm F1.8 Objektiv) zu hochpreisig ist und ihr auf einen Autofokus verzichten könnt, ist eine Festbrennweite ohne Autofokus ebenfalls eine Option für euch:

Den meisten Fotografen rate ich jedoch von den Festbrennweiten ohne Autofokus ab, da es sehr schwierig ist, mit dem manuellen Fokus richtig umzugehen.

Unterm Strich bietet das 45 mm F1.8 Objektiv von Olympus aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist das erschwinglichste Portrait-Objektiv mit Autofokus und trotzdem mehr als ausreichend, wenn ihr euch näher mit der Portrait-Fotografie auseinandersetzen wollt.

MFT-Fotografen mit einer Kamera, die noch nicht über einen Bildstabilisator verfügt, sollten sich die etwas hochpreisigere Variante von Panasonic ansehen: Das 42.5 mm F1.7.

Das beste MFT Weitwinkel-Objektiv

Weitwinkel-Objektive sind Optiken mit einer Brennweite unter 40 mm an einer Vollformat-Kamera. Wie ich euch weiter oben erklärt habe, bedeutet das, dass an eurer MFT-Kamera alle Objektive mit einer Brennweite von weniger als 20 mm Weitwinkel-Objektive sind.

Mit ihnen könnt ihr besonders viel von eurer Umgebung aufs Bild bekommen. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn ihr bei einem Gruppenfoto in einem engen Raum besonders viele Leute auf eurem Schnappschuss unterbringen möchtet.

Wie auf dem Beispielfoto zu sehen, bekommt ihr dadurch einen Effekt, der Räume noch größer erscheinen lässt, als sie ursprünglich sind. Deshalb eignet sich ein Weitwinkel-Objektiv zum Beispiel perfekt, um euer Airbnb zu fotografieren: Eure Zimmer sehen damit noch üppiger aus.

Beispielbild Ferienwohnung

Ein Weitwinkel-Objektiv ist ideal, um Innenräume noch größer erscheinen zu lassen

Das Weitwinkel-Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach das Samyang 12 mm F2.0 Objektiv. Mit einer äquivalenten Brennweite von 24 mm (an einer Vollformat-Kamera) hat es eine Reichweite, mit der ihr zwar viel auf euer Bild bekommt, aber trotzdem keine extremen Verzerrungen erhaltet. Ich persönlich fotografiere seit mehr als zwei Jahren mit diesem Objektiv und bin mehr als zufrieden.

Wie die meisten Optiken des chinesischen Drittherstellers Samyang handelt es sich auch bei diesem Modell um ein vollständig manuelles Objektiv. Deshalb müsst ihr auf einen Autofokus verzichten und könnt die Blende nur über den manuellen Blendenring am Objektiv einstellen.

Aber hatte ich euch nicht im letzten Kapitel erklärt, dass ihr von Objektiven ohne Autofokus Abstand nehmen solltet?

Richtig. Doch hier mache ich eine Ausnahme! Im Weitwinkel-Bereich ist es deutlich einfacher mit dem manuellen Fokus richtig zu fokussieren, da ihr eine deutlich größere Schärfentiefe habt.

In der Praxis bedeutet das, dass ihr den Fokus in vielen Fällen auf „unendlich“ stellen könnt und so ziemlich alles auf euren Bildern scharf sein wird. Zum Beispiel musste ich mir bei dem folgenden Foto keine Gedanken darüber machen, ob die Pflanze im Vordergrund oder die Landschaft im Hintergrund im Fokus war.

Beispielbild Micro Four Thirds Weitwinkel-Objektiv Auto

Von 20 cm bis Unendlich – umso weniger Millimeter euer Objektiv hat, umso größer ist auch die Tiefenschärfe

Wie euch mittlerweile wahrscheinlich aufgefallen ist, bin ich ein großer Fan von Festbrennweiten. Deshalb sollte es euch nicht verwundern, dass mein zweitliebstes Weitwinkel-Objektiv ebenfalls eine Festbrennweite ist.

Fast so flach wie ein Pfannkuchen

Das 20 mm F1.7 Pancake Objektiv von Panasonic kann ich mit seinen umgerechnet 40 mm (an einer Vollformat-Kamera) fast mit einer Normal-Festbrennweite vergleichen.

Hierbei handelt es sich um ein Pancake-Objektiv, was bedeutet, dass es besonders kompakt ist. Deshalb empfehle ich euch dieses Modell, wenn ihr nach einem moderaten Weitwinkel sucht und beispielsweise in die Street-Photography einsteigen wollt.

Dafür eignet es sich außerordentlich gut, da mit der Brennweite von 20 mm alles wichtige auf euer Foto passt, ihr aber trotzdem nicht zu nah ans Geschehen herangehen müsst. Außerdem seid ihr aufgrund der zierlichen Abmessungen besonders flexibel und könnt eure Kamera ganz einfach in der Jacken- oder Handtasche verstauen.

Ähnlich wie mein Lieblings-Weitwinkel-Objektiv aber mit Autofokus

Hat euch die Brennweite meines Lieblings-Weitwinkel-Objektivs gefallen, doch ihr wollt nicht auf einen Autofokus verzichten? Dann empfehle ich euch das 14 mm F2.5 Objektiv von Panasonic.

Auch hierbei handelt es sich um ein kompaktes Pancake-Objektiv. Den meisten Fotografen empfehle ich trotzdem das Samyang 12 mm F2.0 Objektiv: Es bietet euch mit 12 mm mehr Weitwinkel und kann mit der Blende von F2.0 außerdem fast doppelt so viel Licht einfangen, weshalb eure Bilder weniger rauschen.

Für den Weitwinkel-Bereich gibt es außerdem einige interessante Zoom-Objektive von Panasonic und Olympus. Diese sind in der Regel etwas kostenintensiver als die Festbrennweiten und haben eine kleinere Offenblende, bieten dafür jedoch mehr Flexibilität.

Preis-Leistungs-Sieger der Weitwinkelzooms

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Weitwinkelzooms bietet meiner Meinung nach das 9-18 mm F4.0-F5.6 Objektiv von Olympus. Der größte Vorteil bei diesem Objektiv ist, dass es mit 9 mm nochmals mehr Weitwinkel bietet als die bisher vorgestellten Festbrennweiten.

Leider konnte ich für den Micro Four Thirds Mount keine empfehlenswerten Ultraweitwinkel-Festbrennweiten finden. Wenn ihr also großen Wert auf besonders viel Weitwinkel legt, empfehle ich euch das 9-18 mm F4.0-F5.6 Objektiv von Olympus.

Profi-Weitwinkelzooms zum Profi-Preis

Wenn ihr eure Landschafts-Fotografie auf ein professionelles Niveau bringen wollt, könnt ihr das Panasonic 7-14 mm F4.0 Objektiv (739,00 EUR) oder das 7-14 mm F2.8 Objektiv von Olympus (1.129,00 EUR) in euren Fokus rücken. Jedoch weisen beide einen ziemlich stolzen Preis auf, den die beiden Hersteller mit einer großen Offenblende und einer besonders geringen Brennweite begründen.

Insgesamt bietet euch das 12 mm F2.0 Objektiv von Samyang (ab 313,90 EUR) meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller Weitwinkel-Objektiv für MFT. Wenn ihr auf keinen Fall auf einen Autofokus verzichten wollt und noch mehr Weitwinkel benötigt, solltet ihr zum Olympus 9-18 mm F4.0-F5.6 Objektiv (535,00 EUR) greifen.

Das beste MFT Kit-Upgrade

Als Kit-Objektiv bezeichnen wir Fotografen das Objektiv, das euch der Hersteller bereits mit eurer Kamera liefert. In der Regel haben Kit-Objektive eine Brennweite von ungefähr 24 mm bis 70 mm an einer Vollformat-Kamera.

Auf eine MFT-Kamera umgerechnet besitzen sie also eine Brennweite von 12 mm bis 35 mm. Oftmals legen Panasonic und Olympus noch eine Schippe obendrauf und statten ihre Kit-Objektive mit einer maximalen Brennweite von über 50 mm aus (auf Vollformat umgerechnet: 100 mm).

Panasonic und Panasonic Kit-Objektiv

Die Kit-Objektive von Panasonic und Olympus sind sich zum Verwechseln ähnlich

Mit diesem Brennweitenbereich (12 mm bis 35 mm) decken sie die Zoom-Range ab, die ihr im Alltag am häufigsten benötigt. So seid ihr auf die meisten Situationen bestens vorbereitet.

Seid ihr mit diesem Brennweitenumfang an sich zufrieden, sucht aber nach einem Objektiv mit besserer Qualität? Dann solltet ihr darüber nachdenken, eurem Kit-Objektiv eine Aufwertung zu verpassen, da dieses in der Regel nicht besonders hochwertig ist.

Olympus PEN E-PL9 mit Kit-Objektiv

Das Kit-Objektiv der PEN E-PL9 hat beispielsweise eine Brennweite von 14 bis 42 mm

Das beste Kit-Objektiv-Upgrade ist aus meiner Sicht das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektivbajonett. Mit einer Offenblende von F2.8 ist es deutlich lichtstärker als euer mitgeliefertes Objektiv. Das heißt, eure Bilder fangen nicht so schnell an zu rauschen und ihr könnt eine schöne Hintergrundunschärfe erzielen. Dies ist sonst für gewöhnlich nur mit einer Festbrennweite möglich.

Als Profi-Objektiv hat dieses Modell einige weitere Vorteile. Zum Beispiel besitzt es ein staub- und spritzwassergeschütztes Gehäuse und eine exzellente Optik. Letzteres bemerkt ihr vor allem bei der Schärfe der Bilder.

Panasonic-Besitzer aufgepasst!

Aber Achtung: Bei allen Panasonic-Fotografen sollten bei dem 12-40 mm Objektiv von Olympus die Alarmglocken läuten. Wie schon gesagt, sollten Besitzer einer Panasonic-Kamera beim Kauf von Olympus-Objektiven aufpassen.

Wenn das auf euch zutrifft, empfehle ich euch die Variante von Panasonic. Mit einem Neupreis von Euro ist sie zwar etwas hochpreisiger als das Standard-Objektiv von Olympus, verfügt dafür aber über einen integrierten Bildstabilisator.

Das beste MFT Zoom-Objektiv

Wenn ihr besonders nah an ein Motiv heranzoomen möchtet, solltet ihr euch nach einem Objektiv mit einer hohen Brennweite umsehen. Hier ein paar Beispiele, für welche Zwecke sich ein Zoom-Objektiv besonders gut eignet.

Objektive für diese Einsatzzwecke habe ich unter den Zoom-Objektiven zusammengefasst und unterteile sie in Telezoom- und Reisezoom-Objektive.

  • Ein Löwenrudel bei einer Safari ablichten
  • Vögel beim Birdwatching knipsen
  • Pavianbabys im Zoo fotografieren
  • In Nachbars Garten spionieren
Beispielfoto MFT Telezoom-Objektiv Tiger

Ein solches Bild solltet ihr nur mit einem Telezoom-Objektiv schießen

Telezoom-Objektive spezialisieren sich auf eine lange Brennweite, die über 35 mm liegt (70 mm an Vollformat).

Sie sind in der Regel hochwertiger als Reisezoom-Objektive. Die letzteren versuchen hingegen einen Spagat über jede Brennweiten-Kategorie zu vollziehen: vom Weitwinkel- bis in den Tele-Bereich.

Das Olympus M.Zuiko 40-150 mm F4.0-5.6 R ist in meinen Augen das Tele-Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, da es bereits für sehr erschwingliche 149,99 EUR für euch zu haben ist.

Mit einer Brennweite von umgerechnet 300 mm (an einer Vollformat-Kamera) könnt ihr nah an weit entfernte Motive heranzoomen. Das folgende Foto habe ich zum Beispiel mit einem Objektiv dieser Brennweite geschossen. Deshalb konnte ich das Nashorn aus einer sicheren Entfernung von ungefähr 50 Metern beobachten.

Beispielbild Nashorn

Geschossen mit einem Telezoom-Objektiv. Dank der langen Brennweite musste ich mich nicht bis auf ein paar Meter an das Nashorn heranpirschen – das Horn erkennt ihr trotzdem 1A

Einsteiger-Telezoom mit Bildstabilisator

Wie die meisten anderen Modelle von Olympus ist auch dieses eben genannte Einsteiger-Telezoom leider nicht mit einem Bildstabilisator ausgestattet.

Seid ihr Besitzer einer Panasonic-Kamera ohne Bildstabilisator? Dann empfehle ich euch dieses Tele-Objektiv, da es bereits einen verbaut hat.

Mehr Reichweite gibt es nur für mehr Geld

Noch mehr Reichweite erhaltet ihr mit dem 100-300 mm Telezoom von Panasonic. Dafür müsst ihr jedoch etwas mehr Geld auf den Tisch legen. Zurzeit kostet es 529,00 EUR.

Dieses Modell empfehle ich euch, wenn ihr zum Beispiel gerne auf Safaris geht oder Vögel fotografieren wollt. Für solche Vorhaben ist mehr Brennweite immer von Vorteil. Ganz nach dem Motto: Haben ist besser als brauchen.

Wenn ihr hingegen nach einem Zoom-Objektiv sucht, das euch in allen Situationen flexibel zur Seite steht, solltet ihr zu einem Reisezoom-Objektiv greifen.

Das beste Allrounder-Objektiv

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet meiner Meinung nach das Tamron 14-150 mm F3.5-5.8 Di III Objektiv (455,00 EUR).

Mit einer umgerechneten Brennweite von 28 mm bis 300 mm hat es einen sehr großen Zoom-Umfang. Dadurch könnt ihr sowohl einen beeindruckenden Horizont als auch weit entfernte Erdmännchen formatfüllend ablichten.

Mehr Geld für eine ähnliche Leistung: Die Reisezooms von Panasonic & Olympus

Etwas preisintensiver sind die nativen Reisezoom-Objektive von Panasonic und Olympus. Das Olympus M.ZUIKO Digital 14-150 mm 1:4.0-5.6 II kostet ungefähr 100 Euro mehr als das gerade vorgestellte Modell von Tamron und bietet dafür ein staub- und spritzwassergeschütztes Gehäuse.

Wie bei den Telezoom-Objektiven sollten Besitzer einer Panasonic-Kamera ohne Bildstabilisator zu der stabilisierten Variante des Herstellers greifen.

Das Premium Reisezoom-Objektiv

Eine bessere Bildqualität bietet das Premium-Reisezoom von Olympus. Das Olympus M. Zuiko Digital ED 12-100 mm 1:4.0 IS Pro gehört zur Pro-Linie des Herstellers. Das bedeutet, dass es für professionelle Einsatzzwecke ausgelegt ist. Außerdem beeindruckt es mit einer durchgängigen Offenblende von F4.0. Mit dieser rauschen eure Bilder weniger und ihr erhaltet mehr Hintergrundunschärfe.

Premium hin oder her. Letztlich bleibe ich bei meinen Empfehlungen. Wenn ihr nach einem Zoom-Objektiv mit einer großen Reichweite sucht, bietet euch das Olympus M.Zuiko 40-150 mm F4.0-5.6 R das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn ihr ein Allrounder-Objektiv begehrt, das euch in 99 Prozent der Fälle die passende Brennweite bietet, empfehle ich euch das Tamron 14-150 mm F3.5-5.8 Di III. Diese Performance bei einem so attraktiven Preis schlägt kein anderes Modell.

Das beste MFT Fisheye Objektiv

Fisheye-Objektive haben sich in den letzten Jahren als großer Trend etabliert. Sie zeichnen sich durch eine sehr geringe Brennweite von unter 10 mm aus. Dadurch bekommt ihr noch mehr auf euer Bild als mit einem der bereits vorgestellten Weitwinkel-Objektive.

Das führt außerdem dazu, dass ihr den typischen Fisheye-Look auf euren Bildern erhaltet, den ihr wahrscheinlich bereits von GoPro oder anderen Action-Kameras gewohnt seid.

Beispielbild MFT Fisheye-Objektiv New-York

Den „Fisheye-Look“ erkennt ihr an dem gewölbten Horizont

Das Walimex Pro 7,5 mm F3.5 ist meiner Meinung nach das beste Fisheye-Objektiv. Wie alle Objektive des Herstellers hat es keinen Autofokus. Das ist in der Kategorie der Fisheye-Objektive aber auch kein Beinbruch, da ihr die Faustformel anwenden könnt:

Je geringer die Brennweite, desto größer die Schärfentiefe.

Zum Beispiel bedeutet das Folgendes: Angenommen ihr besitzt ein 7,5 mm Fisheye-Objektiv, das eine Blende von F4.0 hat, und ihr stellt den Fokus auf eine Entfernung von einem Meter. In diesem Fall werden auf der fertigen Aufnahme sämtliche Motive, die mindestens 50 cm von eurer Kamera entfernt sind, scharf dargestellt.

Mit diesem Schärfentiefe-Rechner könnt ihr das mit euren eigenen Daten selbst kalkulieren.

Die Low-Budget-Alternative

Eine sehr preiswerte Alternative ist das Meike MK 6,5 mm F2.0 Objektiv. Aufgrund der sehr niedrigen Brennweite von 6,5 mm verzerrt es das Bild jedoch nochmals deutlich stärker. Mir persönlich ist das etwas „too much“.

Außerdem bemängeln Käufer auf Amazon, dass die Optik ziemlich unscharf sei und das Objektiv über eine starke Vignettierung verfüge. Eine Vignettierung bedeutet, dass sich euer Foto zum Bildrand hin abdunkelt.

Noch mehr Fischauge: Damit erhaltet ihr kreisrunde Bilder

Noch extremer ist das Fisheye-Objektiv von Lensbaby, das eine Brennweite von 5,8 mm aufweist und kreisrunde Bilder erzeugt. Diese beiden Modelle haben mich deshalb nicht wirklich überzeugt, weshalb ich den meisten Fotografen zu meinem Favorit von Walimex rate. Doch der ein oder andere unter euch mag diesen Bildlook vielleicht oder verfolgt einen besonderen Einsatzzweck.

Kostspieliger & besser: Die Fisheye-Objektive von Olympus und Panasonic

Die nativen Fisheye-Objektive von Olympus (755,00 EUR) und Panasonic (645,00 EUR) kann ich euch nur dann empfehlen, wenn ihr euch ernsthaft mit dieser Art von Fotografie auseinandersetzen wollt.

Diese beiden Linsen haben nochmals eine bessere Leistung als die von mir empfohlene Variante von Walimex. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass nur wenige Fotografen ernsthaft ein Fisheye-Objektiv nutzen. Meistens ist es eher ein nettes Spielzeug, das schon nach kurzer Zeit im Kamera- oder Trekkingrucksack verstaubt.

Ein spezielles Einsatzgebiet der Fisheye-Objektive ist zum Beispiel das Fotografieren von Skateboard-Fahrern.

Beispielbild MFT Fisheye Skateboarder

Aufnahmen von Skateboarder sind ein Paradebeispiel für die Fisheye-Objektive

Das gesparte Geld investiert ihr besser in anderes Equipment. Wenn ihr doch unbedingt den GoPro-Look mit eurer MFT-Kamera erzeugen möchtet, bietet das Walimex Pro 7,5 mm F3.5 Objektiv meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das beste MFT Makro-Objektiv

Makro-Objektive sind die richtige Wahl für euch, sobald ihr kleine Dinge ganz groß darstellen wollt. Sie unterscheiden sich von anderen Objektiv-Klassen, indem sie eine sehr geringe Naheinstellgrenze haben.

Habt ihr schon einmal versucht eine Blume zu fotografieren, aber sie wollte einfach nicht richtig scharf werden? Das passiert, wenn ihr eure Kamera zu nahe an sie ranhaltet. Genau für solche Situationen ist ein Makro-Objektiv ausgelegt! Dann werden auch die Konturen der Blume kristallklar dargestellt.

Weitere Motive, für die sich diese Optiken eignen, sind beispielsweise:

  • Insekten
  • Hochzeitsringe
  • Nahaufnahmen von Blumen und Pflanzen
  • Detail-Bilder von allem, was euch ansonsten so vor die Linse läuft
Beispielbild Makro-Objektiv für Micro Four Thirds von einer Biene auf gelber Blume

Besonders gut geeignet für formatfüllende Aufnahmen von kleinen Krabbeltieren: Makro-Objektive mit langer Brennweite

Mein Favorit der Makro-Objektive ist das 60 mm F2.8 Macro von Olympus. Mit einer Brennweite von umgerechnet 120 mm (an einer Vollformat-Kamera) könnt ihr etwas mehr Abstand nehmen als mit anderen Modellen, die eine geringere Brennweite haben.

Die Alternative für unstabilisierte Panasonic-Kameras

Einige von euch fragen sich wahrscheinlich: Was ist mit den Leica-MFT-Objektiven? Hier kommt eins: Das LEICA DG ELMARIT Makro 45 mm F2.8 ASPH ist die Alternativ-Variante von Panasonic. Wie bei den vorherigen Objektiv-Klassen ist dieses Modell nur dann für euch interessant, wenn eure Kamera keinen Bildstabilisator im Gehäuse verbaut hat.

Ansonsten bietet euch das Olympus 60 mm F2.8 Objektiv mehr Glas für euer Geld. Es hat ebenfalls eine hervorragende Bildqualität, ist ungefähr 200 Euro preiswerter und hat eine längere Brennweite. Das ist besonders beim Fotografieren von schreckhaften kleinen Tierchen ein großer Vorteil.

Die Low-Budget-Makro-Linse

Als Low-Budget-Variante empfehle ich euch das sehr beliebte Panasonic LUMIX G Makro 30 mm F2.8 ASPH. Es ist bereits für sehr erschwingliche 295,99 EUR zu haben. Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis wird nur durch die relativ geringe Brennweite von 30 mm eingeschränkt.

Wenn ihr euch fotografisch lediglich auf Ringe, Essen oder Pflanzen beschränken wollt, sollte euch das nicht stören. Doch die meisten Fotografen möchten mit ihrer Makro-Linse auch mal eine Heuschrecke, einen Schmetterling oder ihre Katze ablichten.

Beispielbild Makro-Objektiv mit Katze

Katzen-Fotos gehen immer: Die Einsatzgebiete eines Makro-Objektivs sind nahezu Grenzenlos

In diesen Situationen solltet ihr ein Makro-Objektiv mit einer möglichst langen Brennweite besitzen, da ihr eurem Motiv damit nicht ganz so nahe auf die Pelle rücken müsst.

Nur zum Reinschnuppern geeignet: Die Makro-Zwischenringe

Ist euch auch dieses Modell zu kostenintensiv? Dann schaut euch die sogenannten Makro-Ringe an. Ihr müsst nur sparsame 20 oder 30 Euro in die Hand nehmen und könnt kleine Motive trotzdem groß darstellen.

Diese schraubt ihr zwischen eines eurer bereits vorhandenen Objektive und eure Kamera, sodass das Objektiv weiter entfernt vom Sensor platziert ist. Daher stammt auch der alternative Name des Bauteils: Zwischenring.

An dieser Stelle empfehle ich euch die 10 mm und 16 mm Aufsätze von Ruili, die ihr für schlappe 22,99 EUR erhaltet.

Makro-Ringe bieten euch allerdings in keiner Weise die gleiche Performance wie ein richtiges Makro-Objektiv. Dies liegt am erwähnten größeren Abstand, wodurch ihr deutlich an Schärfe verliert. Deshalb empfehle ich euch die Zwischenringe nur dann, wenn ihr lediglich oberflächlich in die Makro-Fotografie reinschnuppern wollt.

Standardzoom mit Makro-Funktion

Ein interessanter Kompromiss ist das 12-50 mm Standardzoom von Olympus. Es spezialisiert sich zwar nicht ausschließlich auf den Makro-Bereich, ist aber eine mögliche Alternative, wenn ihr eigentlich nach einem Upgrade für euer Kit-Objektiv sucht. So erhaltet ihr trotzdem einen ersten Einblick in die Welt der Makro-Fotografie.

Solltet ihr euch ernsthaft mit der Makro-Fotografie auseinandersetzen wollen, ist meiner Meinung nach das 60 mm F2.8 Macro von Olympus die optimale Wahl für euch. Mit einem Neupreis von 438,40 EUR ist es zwar nicht gerade geschenkt, dafür eine gute Investition in die Zukunft.

Alte Analog-Objektive adaptieren: Hochwertige Optiken für 20 Euro?!

Wusstet ihr, dass es möglich ist, Objektive für alte Analog-Kameras an eure Micro Four Thirds Systemkamera anzuschließen?

Kameras mit Wechselobjektiven existieren bereits seit mehr als 30 Jahren. Diese alten Objektive sind ursprünglich für Objektivanschlüsse konzipiert, die heute kein Kamerahersteller mehr unterstützt. Dies könnt ihr jedoch einfach umgehen, indem ihr einen Adapter benutzt.

Der Vorteil daran? Gute Analog-Objektive, die durchaus mit aktuellen Modellen mithalten, könnt ihr bereits ab 20 bis 30 Euro erhalten. Die einmaligen Kosten des Adapters belaufen sich noch mal auf ungefähr 20 Euro.

Ich habe zum Beispiel eine 200 mm F3.5 Festbrennweite für 20 Euro und eine 50 mm F1.4 Festbrennweite für 30 Euro auf Ebay-Kleinanzeigen ergattern können.

Doch es gibt auch einige Nachteile, wenn ihr die alten Objektive adaptiert. Welche das genau sind und wie ihr das perfekte Analog-Objektiv findet, erkläre ich euch in meinem Artikel: Alte Objektive an modernen Kameras.

Dort erkläre ich unter anderem, dass Canon FD, M42 und Minolta MD Objektive die am weitesten verbreiteten Analog-Objektive auf dem Markt sind. Hier habe ich euch die Adapter für diese drei Objektivanschlüsse herausgesucht:

Fazit: Objektive Objektivwahl – Gibt es das?

Mal ganz ehrlich: Bei der Fotografie handelt es sich um ein sehr kreatives Hobby. Deshalb kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen:

Am Ende des Tages ist es am wichtigsten, dass ihr euch mit eurem Objektiv, eurer Kamera und mit eurem kompletten Equipment wohlfühlt. Ein bisschen Subjektivität bei der Objektivwahl ist also gar nicht so schlimm.

Trotzdem sollten sich gerade Anfänger ein wenig mit der Materie auseinandersetzen, da sie ansonsten schnell ein paar hundert Euro in das falsche Glas investieren.

Ob ein Objektiv für euch perfekt ist, kann euch also keiner zu 100 Prozent garantieren. Doch besonders, wenn ihr euch nach eurem ersten Wechselobjektiv umseht, ist das Panasonic LUMIX G 25 mm F1.7 ASPH Objektiv die perfekte Wahl für die meisten von euch. Davon bin ich fest überzeugt.

Nicht nur, weil es in meinen Augen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, sondern weil eine Festbrennweite zur Ausstattung eines jeden Hobby-Fotografen gehören sollte. Sie hilft euch sehr dabei, noch kreativer zu werden. Hier eine kurze Zusammenfassung aller 8 Optiken, die ich euch in den unterschiedlichen Objektiv-Kategorien empfehle:

  1. Beste Normal-Festbrennweite
    Panasonic 25 mm F1.7 (155,00 EUR)
  2. Bestes Portrait-Objektiv
    Olympus 45 mm F1.8 (ab 196,99 EUR)
  3. Bestes Weitwinkel-Objektiv
    Samyang 12 mm F2.0 (ab 313,90 EUR)
  4. Bestes Kit-Upgrade
    Olympus 12-40 mm (ab 709,15 EUR)
  5. Bestes Telezoom-Objektiv
    Olympus 40-150 mm F4.0-F5.6 (149,99 EUR)
  6. Bestes Allrounder-Objektiv
    Tamron 14-150 mm F3.5-F5.8 (455,00 EUR)
  7. Bestes Fisheye-Objektiv
    Walimex 7,5 mm F3.5 (332,95 EUR)
  8. Bestes Makro-Objektiv
    Olympus 60 mm F2.8 Macro (438,40 EUR)

Habt ihr eine Frage? Oder seid ihr immer noch nicht sicher, welches Modell das richtige für euch ist? Dann hinterlasst doch einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und ich werde euch schnellstmöglich weiterhelfen!

Wenn ihr bereits Erfahrungen mit unterschiedlichen Micro Four Thirds Objektiven gesammelt habt: Welches Modell ist euer Favorit?

Author

von Alex

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130 Kommentare


Thomas 3. Dezember 2017 um 14:52

Hallo! Danke für den tollen Artikel und die Tipps. Ich habe die OM-D E-M1 (Mark I) und das Olympus 25mm 1,8 und Olympus 45mm 1,8. Ich suche jetzt noch eine sinnvolle Weitwinkel-Brennweite für Street-, Menschen- und ein bisschen Landschaftsfotografie.

Ich hatte an die Panasonic H-H014A LUMIX G Festbrennweiten 14 mm F2.5 II ASPH gedacht. Bestehen große Unterschiede zwischen der I und II Variante? Und welche Objektive würdest du alternativ vorschlagen? Hatte auch überlegt noch etwas zu sparen und dann für ein Voigtländer oder eine Linse aus der Olympus Pro Reihe zu gehen.. also das neue M.ZUIKO DIGITAL ED 17mm 1:1.2 PRO.

Antworten

Alex 4. Dezember 2017 um 07:39

Hi Thomas,

sehr gerne! Danke für deinen Kommentar.

Ich persönlich finde das 14 mm F2.5 von Panasonic ein super Objektiv, gerade für das Aufnehmen von Lanschaften (weil es sehr kompakt ist, eine super Bildqualität bietet und meiner Meinung nach nicht zu viel und nicht zu wenig Brennweite hat). Die zweite Version soll einen etwas schnelleren Autofokus haben, aber sich ansonsten (abgesehen von kosmetischen Änderungen) nicht von der ersten Version unterscheiden. An deiner Stelle würde ich aber einfach zur zweiten Version greifen, da diese Außerdem etwas günstiger ist. (Danke für den Tipp mit der Nachfolger-Version. Ich habe sie sofort im Artikel ergänzt.)
Die Voigtländer-Objektive sind wegen F0.95 natürlich super sexy, haben aber keinen Autofokus. Ob das für dich vertretbar ist musst du wissen, ich persönlich würde gerade bei der Streetphotography und beim Fotografieren von Menschen nur ungern darauf verzichten.
Aber warum nicht zum 17mm F1.8 von Olympus greifen? Oder zum Panasonic Leica SUMMILUX 15 mm F1.7? Die haben auch eine große Offenblende, aber dafür auch einen eingebauten Autofokus.
Ob du wirklich 1.200€ für das 17mm F1.2 Premium-Objektiv von Olympus zahlen willst, ist natürlich deine Entscheidung. Mir persönlich wäre es das nicht Wert (der Sprung von einem F1.8 zu einem F1.2 ist auch nicht sooo riesig). Du solltest immer bedenken, dass ein F1.2 Objektiv an MFT einem F2.4 Objektiv an Vollformat entsprechen würde 😉

Ich persönlich würde es davon abhängig machen, wie sehr du die Lichtstärke wirklich benötigst. Wenn du fast ausschließlich in hellen Umgebungen bist, wirst du wahrscheinlich mit dem 14mm F2.5 von Panasonic (oder dem 17mm F2.8 von Olympus) glücklicher werden. Nicht nur, weil die etwas günstiger sind, sondern auch weil deine OM-D E-M1 so auf Kompaktkamera-Maße schrumpft. Mit dem 15mm F1.7 von Panasonic oder dem 17mm F1.8 von Olympus bekommst du für ca. 200€ mehr ein deutlich lichtstärkeres Objektiv, das aber auch etwas größer ist.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Thomas 7. Januar 2018 um 17:09

Hallo Alex,

da ich das Objektiv v.a. für das Fotografieren draussen haben wollte, habe ich mich für das 14er von Panasonic entschieden und finde es bisher auch klasse. Vielen lieben Dank für deine Hilfe und Tipps.

Sag mal, hast du auch ein Review zum Thema Blitze?

Viele Grüße

Antworten

Alex 8. Januar 2018 um 06:44

Hallo Thomas,
freut mich zu hören, dass ich dir helfen konnte 🙂
Bisher habe ich noch nichts zum Thema Blitze geschrieben, aber ich überlege in Zukunft ein paar Artikel darüber zu schreiben („Die besten TTL-Blitze für E-Mount/für MFT/…“).
Bist du gerade auf der Suche nach einem Blitz für deine MFT Kamera?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Thomas 8. Januar 2018 um 06:54

Guten Morgen! Genau, ich schaue mich gerade ein bisschen um nach Blitzen v.a. für die Portraitfotografie. Falls du einen Tipp hast lese ich ihn gerne. Einen schönen Tag noch!

Alex 9. Januar 2018 um 07:33

Ich persönlich habe damit leider noch keine Erfahrung.
Wahrscheinlich willst du für die Portraitfotografie entfesselt blitzen, oder?
Dieses Video hier finde ich sehr interessant zum Thema Blitzen bei der Portraitfotografie: https://www.youtube.com/watch?v=fqE_Ee4Hf7k
Viele Grüße
Alex


Martin Woller 4. Januar 2018 um 17:59

Guten Abend,

ich habe Ihre Website studiert und mich mittlerweile seit Monaten mit einer neuen Kamera/Objektiv beschäftigt.

Ich verwende es generell nur zum Reisen und so gut wie nur zum Filmen, deswegen möchte ich von meiner Nikon D5100 Tamron 18-270mm 3.5-6.3 zu einer Lumix wechseln. Da es für mich eine lange Überlegung war eine so teure Kamera wie die GH5 wegen der Videofunktion 4k60fps zu kaufen habe ich letztendlich nicht den Sinn als Hobbyfilmer für viele Reisen so viel Geld nur für die Kamera auszugeben. Ich werde mich demnach entweder für die Lumix GX80 oder G81 entscheiden.

Lange Rede kurzer Sinn. Das größte Problem sehe ich momentan im geeignetsten MFT Objektiv für meine vielen Reisen. Ich möchte eine hohe Bildqualität – demnach mindestens eine 2.8er Blende und einen Standardzoom oder eine Festbrennweite mit einer noch besseren Blende, wobei ich da Respekt habe auf den Zoom bei meinen Reisevideos zu verzichten. Ich bin schier am verzweifeln und hoffe einen Lösungsvorschlag von Ihnen zu bekommen 🙂

Wie gesagt, das Objektiv wird zu 80-90% zum Filmen verwendet.

Danke für Ihre Antwort schonmal

Antworten

Alex 7. Januar 2018 um 10:43

Hallo Herr Woller,
gute Entscheidung. Ich denke auch, dass die wenigsten Videographen 4K60fps benötigen. Das eingesparte Geld sollte viel lieber in besseres Glas investiert werden.
Was halten Sie denn von dem Premium-Standardzoom von Olympus? Es hat eine Blende von F2.8 und wird vorallem aufgrund seiner sehr guten Bildqualität gelobt. Wenn Sie weiterhin mehr Bedarf für mehr „Tiefenunschärfe-Effekte“ haben, könnten Sie sich eine preiswerte Festbrennweite mit offenerer Blende ansehen, wie das 25mm F1.7 oder das 42,5mm F1.7.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Martin Woller 7. Januar 2018 um 12:24

Danke für diesen super Objektiv-Tipp! Bin trotz längerer Recherche nicht auf diese tolle Objektiv gestoßen. Mir würde die Version 1 sogar reichen, mal sehen ob ich diese gebraucht günstiger als für 900 € finde. Hast du da einen Geheimtipp außer das übliche Ebay? 😀
Wenn das Objektiv noch einen elektronischen Zoom hätte wäre es perfekt. Leider kenne ich da nur die zwei originalen von Panasonic die aber erst bei Blende 3.5 anfangen und sich bei Zoom sogar verschlechtern und nicht konstant bleiben. Einen elektr. Zoom mit besserer Blende als 3.5 kennst du sicher auch nicht oder?

Wenn nicht, steht wohl meine Kameraentscheidung fest: Lumix DX80 + Panasonic 12-35 2.8 (dank dir!) 🙂

Grüße

Antworten

Struth, HJörg 4. Januar 2018 um 19:07

Vielen Dank Alex für die tollen Infos. Steige gerade mit der Olympus Mark5-2 in die MFT Welt ein und freue mich über jeden Tipp für mich als Laie!!!! Bin 60 Jahre jung und fange nach 40 Jahren wieder an meine Leidenschaft auszuüben
Liebe Grüße
Hans-Jörg

Antworten

Alex 7. Januar 2018 um 10:45

Es freut mich sehr, dass ich Ihnen/Dir helfen konnte :-)!
Viel Spaß beim Wiedereinstieg in die Fotografie! Gerade heutzutage hat man als Hobbyfotograf mehr Möglichkeiten als jeher, um seine Kamera mit „relativ wenig Geld“ an seine Bedürfnisse anzupassen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Barbara L. 7. Januar 2018 um 12:19

Hallo Alex,
ich habe nach langer Zeit wieder Lust mir eine gute Kamera zu kaufen und nun fühle ich mich durch die Vielzahl an Verschiedenen Kameraherstellern, wie auch Typen ziemlich orientierungslos.Zu meinen Vorerfahrungen mit dem Fotografieren:
1. Früher, vor dem Digitalzeitalter habe ich mit einer Minoltaspiegelreflexkamera gerne und gut fotografiert. Meine Objektive waren: ein lichtstarkes 1:4 50mm Objektiv und dazu ein Sigmaobektiv, 28-135mm, Lichtstärke 3.8-5.6. Das 50mm Objektiv,wegen der Handlichkeit (geringes Gewicht) und der hohen Lichtempfindlichkeit vielfach einsetzbar und das andere Objektiv wenn ich mir mehr Zeit zum Fotografieren genommen habe und auch auch für Menschen und Schnappschüsse, wenn man nicht so nah rangehen kann.Im Digitalzeitalter habe ich mir dann eine Lumix DMC ZX1 angeschafft, besonders wegen des Leicaobjektivs (=Kompaktkamera) Handlichkeit und Preises. Mit dieser habe ich, wenn ich Das Motiv in Ruhe auswählen könnte (Landschaft z.b.) gute Ergebnisse erzielt (das Objektiv ist sehr gut). Schöne Menschenaufnahmen und Portraits habe ich nie mehr gemacht, das gab die Kamera nicht her.
Jetzt steht ein neuer Kauf an und i h möchte wieder wie früher mit Freude und differenzierter fotografieren. Nach Orientierung bin ich in auf die SYstemkamera aufmerksam geworden,und mir wurde die Lumix DMC G70m mit dem Objektiv 24mm-120mm ,3.5-5.6 empfohlen Preis 615.-bei Media. Markt oder DMC G81 (ist neuer, schwerer und teurer)790.-.Die Kamera liegt gut in der Hand,mir fehlt jedoch mein kleines lichtstArkes 50mm Objektiv, dass die Kamera leichter und handlicher (bei Wanderungen z.b.)macht. Welche Objektive (nach Herstellern)kann man für diese Lumix SYstemkamera verwenden? Und was kostet ein so lichtstarkes Objektiv? Du schreibst von einem Tamroreisezoom,was ist das? Welche Objektivweiten sind am gebräuchlichsten,d.h. Auch am preisgünstigsten? denn der Preis ist bei meiner Kaufentscheidung auch von Bedeutung. Und was meinst Du? Wäre auch eine Bridgkamera für mich interessant?

Ich bedanke mich sehr für deine Einschätzung und Hilfe bei der Kaufentscheidung und außerdem einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018

Barbara L.

Antworten

Alex 7. Januar 2018 um 12:28

Hallo Barbara,
Dir auch nachträglich noch einen guten Rutsch!
Sehr gerne versuche ich dir weiterzuhelfen 🙂
In diesem Beitrag habe ich eigentlich alle MFT-Objektive zusammengestellt, die du mit der G70, oder der G81, oder jeder anderen Systemkamera von Panasonic (oder Olympus) nutzen kannst.
Hier findest du einige preiswerte 50mm Objektive, die sowohl lichtstark als auch sehr kompakt sind.
Die unterschiedlichen Reisezooms und die Preise findest du auch hier in der Übersicht.
Eine Bridgekamera wäre für dich interessant, wenn du eine Allrounder-Kamera suchst, mit der du weit zoomen kannst, aber die die nicht zu viel kosten darf. Dafür sind Bridge, wie auch Kompaktkameras sehr lichtschwach, was gegen solche Kameras spricht, da du eher auf der Suche nach einem offenblendigen Objektiv bist, wenn ich das richtig verstehe.
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du gerne einen Kommentar hinterlassen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Armin Leitner 12. August 2019 um 18:11

Empfehle das LUMIC-Leica DG 25mm 1,4
Viel bessere Aufnahmen wird man kaum schaffen.
Viel Glück,
Armin

Antworten

Klaus Molter 7. Januar 2018 um 18:34

Hallo Alex,
in der Übersicht sind einige Olympus Zuiko Objektive (keine M.Zuiko), die für die alten FT Spiegelreflexkameras gedacht sind. die passen nur mit Adapter an mft und haben dann damit meist langsamen AF.
Darauf solltest Du hinweisen.
Gruß Klaus

Antworten

Alex 8. Januar 2018 um 06:45

Hallo Klaus,
dankeschön für deinen Hinweis.
Leider ist mir das bei meiner Recherche nicht aufgefallen. Ich werde den Beitrag in den nächsten Tagen aktualisieren und die Objektive dann raus nehmen oder speziell darauf hinweisen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Klaus Molter 9. Januar 2018 um 15:14

Hallo Alex,
auch viele Foto Versender haben mit dieser Unterscheidung Probleme, da bist Du in „guter“ Gesellschaft.
Ansonsten kann ich Deine Einschätzung zu den verschiedenen Objektiven oft aus eigener Erfahrung teilen. Danke für den Aufwand, den Du treibst.
Gruß Klaus

Antworten

Alex 10. Januar 2018 um 06:37

Sehr gerne Klaus,
falls du wünsche hast, über welche Art von Equipment ich meinen nächsten Artikel schreiben könnte, dann gerne her damit 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lutz Casper 20. Januar 2018 um 12:07

Hallo und guten Tag Alex,
vielen Dank für diese tolle interessante Übersicht. Ich bin über die Panasonic G1 vor etwa einem Jahr zu Panasonix GX 8 gekommen und habe mir, obwohl lupenreiner Amateur einen doch recht großen Panasonic „Objektivpark“ zugelegt 😉
Das beginnt mit dem 8 – 18 mm (das hier in der Übersicht noch fehlt, ich aber statt dem 7 – 12 mm genommen habe, weil es trotz kaum weniger Weitwinkel den Vorteil des Filtergewindes hat und weniger flare-anfällig sein soll, bei eigentlich richtig guter Bildqualität über fast den ganzen Bereich). Dann das 15 mm f 1.7 als kleiner sehr kompakter und lichstarker Reisebegleiter. Das 30 mm Makro (das m. E. zwar ein ganz ordentliches Makro für Stilleben, Blüten, etc ist, aber für alle Motive mit „Fluchtgefahr“, wie lebende z. B Insekten nicht so recht tauglich ist). Dann das 35 – 100 mm f 2.8 und als ganzer Stolz das 42,5mm f 1.2. Dessen Bildschärfe, Bokeh und Lichtstärke ich einfach genial finde. Nun überlege ich als wahrscheinlich letzte Erweiterung mir irgendwann das neue 200 mm f 2.8 zuzulegen. Das 100 – 400 mm Vario hat mich nie so richtig überzeugt und das Olympus hat für fast den gleichen Preis keinen Bildstabilisator der mit der GX 8 kooperiert. Wie hoch ist der Vorteil an diesem Punkt eigentlich einzuschätzen, dass der kamerainterne Stabilisator der GX 8 mit denen der Objektive zusammenarbeitet (zumal es da ja auch noch einige Unterschiede gibt). Über den mitgelieferten Telekonverter 1.4 kommt man (bei dann abnehmender Lichtstärke) auf 280 mm im MFT Format. Optional ist sogar ein Telekonverter mit 2.0 erhält, der das Objektiv auf 400mm MFT und 800 mm Vollformat Brennweite schraubt, bei verhältnimäßig kompakter Bauweise. Ich hatte das Objektiv leider nur für ein paar Minuten außerhalb des Fachgeschäftes und ohne Telekonverter an der GX 8 für ganz wenige Aufnahmen, um damit von f 2.8 mal bis f 11 Testbilder zu schießen. Das Vario 100 – 400 mm kommt da in der Bildqualität m. E. nicht ansatzweise hin. Klar das 200 mm Tele hat wie das Olympus seinen Preis, halte den aber für gerechtfertigt, wenn man sich anschaut, was für vergleichbare Qualität im Vollformat verlangt werden. Hattest Du das 200 mm schon in Gebrauch? Mich würde Deine Meinung sowohl zum 8 – 18 mm Vario aber natürlich besonders die zum 200 mm interessieren. WEbsite habe ich keine bin aber bei Fotocommunity unter dem Nick Veuveclicquot unterwegs (auch mit älteren Bildern meiner damaligen Panasonic Lumix G1. Schöne Grüße nach Freiburg und nochmals vielen Dank!

Antworten

Alex 22. Januar 2018 um 09:39

Hallo und guten Tag Lutz,
dankeschön. Es freut mich, wenn ich dir mit der Übersicht etwas weiterhelfen konnte :-).
Das 7 – 12 mm von Panasonic habe ich gleich mal in die Übersicht mit aufgenommen. Danke für den Hinweis.
Das 200 mm hatte ich bisher leider noch nicht in Gebrauch haben können. Ich persönlich denke, dass es gerade für das Fotografieren von Tieren und für die Sportfotografie interessant ist, da man aufgrund der sehr offenen Blende sehr schön das Motiv absetzen kann.
Für was willst du es denn genau verwenden?
Ich denke mit deiner doch sehr großen Sammlung kannst du das am besten einschätzen, ob sich das zusätzliche Glas für dich lohnt und ob du den Preis zahlen willst.
Mich persönlich machen jedoch beide Objektive sehr an (das 200 und das 8 – 18). Auch wenn beide natürlich nicht ganz billig sind 😉
Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Lutz Casper 23. Januar 2018 um 16:42

Hallo Alex,
das ging jetzt aber super schnell, klasse! Bin mal gespannt, wann Du das neue 200 mm f 2.8 in die Finger bekommst und würde mich über Deine Meinung freuen. Bin nicht der Typ für Sportfotografie. Eher in der Natur und in der Stadt unterwegs. Mit dem 200 ließen sich bestimmt auch Porträts oder Details gut unbemerkt schießen – viele Menschen verkrampfen ja sofort, wenn Sie eine Kamera auf sich gerichtet sehen. Ich werde aber erst mal ne Weile warten, ob sich beim Preis was tut … Bin solange weiter mit dem 35 – 100 mm f 2,8 unterwegs.
In Sachen 8 – 18 mm gegenüber den 7 – 14 mm von Pana und Oly gibt es vielleicht noch ein erwähnenswertes Detail: beide 7ner erlauben, soviel ich weiß, keine Filter, die über ein Objektgewinde zu befestigen sind. Da ich gern ND und Polfilter nutze oder auch nur ein hochwertiges UV zum Schutz, war mir das auch noch nicht ganz unwichtig. Die Optiken sind ja nicht ganz billig …
Dir eine gute Zeit! Nochmals Dank für den Job, den Du hier machst!
Grüße Lutz

Antworten

Alex 23. Januar 2018 um 16:46

Hi Lutz,
danke dir für deine hilfreichen Tipps!
Ja ich freue mich persönlich auch. Es gibt einfach so viel sexy neue Optiken (und Kameras) die die Hersteller rausbringen. In den nächsten Tagen wird die Fuji XT-20 bei mir eintrudeln. Da freue ich mich persönlich auch schon sehr darauf.
Dir auch eine gute Zeit und viel Spaß beim Fotografieren.
Viele Güße
Alex
P.S.: Über Tipps, wie ich meine Webseite verbessern kann freue ich mich immer 🙂

Antworten

Klaus Trumm 22. Januar 2018 um 16:45

Hallo Alex,
zunächst herzlichen Dank für den umfangreichen und informativen Artikel. Neben einer Sony A7II habe ich mir vor einigen Monaten noch die Olympus OM-D E-M5 II zugelegt, speziell für Macro Fotografie und wegen der integrierten Focus bracketing Funktion. Bin auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Für dieses Jahr habe ich mir Frösche, Libellen und Echsen vorgenommen und überlege die Anschaffung eines Telezooms. Ich kann mich nicht recht entscheiden ob ich mir das Olympus 40-150 f2,8 pro oder das Panasonic Leica DG Vario Elmarit 100-400mm zulegen soll. Nach dem was ich in diesem Artikel gelesen habe denke ich, dass Du eher zum Olympus tendierst. Wäre es auch für mein Vorhaben das geeignetere?
Gestatte mir noch eine kurze Frage. Mir gefällt sehr die Kompaktheit des MFT-Systems. Könnte es, ausgestattet mit hochwertigen Objektiven, auch in der Landschaftsfotografie mit meiner Vollformat DSLM mithalten.
Vielen Dank und herzlichen Gruß
Klaus

Antworten

Alex 23. Januar 2018 um 11:25

Hallo Klaus,
sehr gerne. Freut mich immer wieder zu hören, wenn ich anderen Fotografen weiterhelfen kann 🙂
Ich denke beide von dir genannten Objektive sind in ihrem Gebiet/in ihrer Brennweite das beste, was du für MFT bekommen kannst. Jetzt kommt es natürlich eher darauf an, wieviel Brennweite du wirklich benötigst, um Frösche, Libellen und Echsen zu fotografieren.
Ich persönlich habe damit leider keine Erfahrung, jedoch denke ich, dass du 40 – 150mm die alltagstauglichere Lösung ist. Aber dazu findest sicherlich qualifizierte Meinungen, zum Beispiel, wenn du einfach kurz googelst.
Du kennst dich sicherlich etwas besser aus mit den kleinen Tieren, was denkst du denn? Muss man mit 300mm (KB) zu nah an die Tiere heran, sodass sie dann scheu werden?
Zu der Qualität. In diesem Bereich sind sich eigentlich alle Profis einig: Bei ausreichend Licht (mit einem guten Glas) ist es so gut wie unmöglich rein von der Qualität her, den unterschied zu erkennen. Den Unterschied zu größeren Sensoren siehst du also eigentlich nur, wenn du mit höheren ISO-Zahlen fotografierst, oder wenn du ein schönes Bokeh erzeugen willst.
Konnte ich dir etwas weiterhelfen :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Klaus Rohwer 26. Januar 2018 um 17:56

Hallo Alex,

haben Sie sich schon mal mit dem „Kamlan“-Objektiv beschäftigt? Gibt es nicht nur für APS-C, sondern auch für mFT. Ist sicher nicht das Ultimative an Randschärfe, soll aber ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Gruß
Klaus

Antworten

Alex 29. Januar 2018 um 09:52

Hallo Klaus,
bisher habe ich nur einige Reviews und Tests über die offenblendigen Kamlanobjektive gelesen, aber leider noch keins selbst in den Händen gehalten.
Mehr Bokeh für einen so niedrigen Preis zu bekommen sit auf jeden Fall sehr schwer ;-).
Ich selbst habe ein manuelles 50mm F1.4 und kann aus Erfahrung sagen, dass es sehr schwierig ist bei einer so offenen Blende den richtigen Fokus zu treffen. Das schränkt die alltagstauglichkeit doch schon ziemlich stark ein.
Wenn du einfach ein bisschen mit offenblendigen Linsen herumspielen willst, kannst du dir aber auch ein altes Filmobjektiv adaptieren. Mehr infos dazu habe ich in diesem Kapitel des Beitrags zusammengefasst.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Danke für die Erinnerung. Ich habe das Kamlan Objektiv sofort zur Übersicht hinzugefügt.

Antworten

Roland Danner 1. Februar 2018 um 18:47

Hallo!
Ich finde die diversen Beschreibungen sehr hilfreich! Was mich immer wieder stört – dass etwas intigriert ist statt integriert – würde diesen ansonsten guten Beitrag mal mit einer Rechtschreibprüfung durchlaufen lassen –
aber das wichtigste ist ok !

Antworten

Holger 2. Februar 2018 um 17:24

Hallo, ich ziehe seit Tag die Infos über Objektive in mich hinein. Klasse Seiten!
Meine Frage:
Ich habe die Olympus OM-D-E-M10 mit dem Kit 14-42/ 40-150.
Als Urlaubsfotograf ist das Ding wirklich klasse, bis ein breites Gebäude o.a. kommt. Es muss also ein Weitwinkel her. Dies preiswert (auch gebraucht).
Was ist zu empfehlen? Wäre auch ein Konverter wie WCON-PO1 möglich?

Antworten

Alex 6. Februar 2018 um 11:30

Hi Holger,
freut mich, wenn ich dir mit dem Artikel helfen konnte :)!
Ich persönlich bin kein sehr großer Fan von Konvertern.
Wenn du etwas preiswertes willst, würde ich dir auf jeden Fall zu einer Ultraweitwinkel-Festbrennweite raten. Gerade im Weitwinkel-Bereich haben Zoom Objektive meiner Meinung nach in den wenigsten Einsatzbereichen einen großen Vorteil und du bekommst für wenig Geld hochwertiges Glas. Wenn du gebraucht zuschlägst, kannst du natürlich nochmal mehr sparen.
Ich denke diese manuelle Samyang-Festbrennweite* bietet das beste Preis-Leistungsverhältnis für dich :-).
Viele Grüße
Alex

Antworten

Holger 14. Februar 2018 um 16:10

Vielen Dank für die passenden Infos. Habe mich mit dem Samyang angefreundet. Allerdings fiel mir bei Amazon ein Samyang 10mm F2.8 Objektiv für Anschluss Olympus 4/3 ins Auge. Das Teil sollte von DSLR GEAR UG für 270 € geliefert werden. Bewertungen scheinen seriös zu sein.
Meine Frage, ist ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Objektiven?
Kann man den Briten trauen was echtes Zubehör betrifft?
Mit besten Grüßen
Holger

Antworten

Alex 14. Februar 2018 um 17:48

Sehr gerne 🙂
Puh…da damit habe ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht.
Aber der Preisunterschied ist ja schon ziemlich groß, da das Glas auf der deutschen Amazon-Seite* stolze 130€ mehr kostet.
Wenn es sich um das gleiche Objektiv handelt würde ich an deiner Stelle aber auf jeden Fall darauf schauen, welche Rezensionen der Händler bereits hat.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Holger 20. Februar 2018 um 17:15

Hallo Alex,
Glas ist angekommen, alles gut in Originalverpackung aber…
Anschluss passt nicht. Hängt das mit Anschluss 4/3 zusammen? Ich habe ja die Olympus OM-D-E-M 10.
Meine Frage wäre ob es Adaper gibt und das etwas bringt? Ansonsten Teil zurück.
Grundsätzlich ist die Adresse eine Kaufempfehlung.

Mit Grüßen
Holger

Antworten

Alex 21. Februar 2018 um 18:36

Hi Holger,
es kann sein, dass es sich nur um den Four Thirds und nicht um den Micro Four Thirds Anschluss gehandelt hat.
Der Thirds Standard ist ein veralteter Standard, der von den heutigen Olympus Kameras leider nicht mehr unterstützt wird.
Tut mir leid, dass ich daran nicht im Vorfeld gedacht hatte… Mir war der Unterschied zwischen Four Thirds und Micro Four Thirds am Anfang auch nicht wirklich bewusst 🙁
Viele Grüße
Alex

Holger 8. März 2018 um 18:01

Also um die Geschichte abzurunden,
Die Versandtfirma in England ist sehr seriös. Objektiv kam gut, getestet, wegen nichtgefallen zurück, anerkannt. Leider dauert es etwas über das Wasser mit der Rückzahlung. Aber zu empfehlen. Nächster Versuch bei Photokoch.de. Diesmal ein Samyang 2,8/10 ED AS NCS CS Micro Four Thirds. Leider kann ich mit diesen Objektiven wegen des fehlenden automatischen Zooms nichts anfangen. Zu groß und zu schwer. Also Anbieter Klasse, Geld bereits zurück.
Jetzt denke ich für meine geringe Fotaktivität an das Weitwinkel Olympus M.Zuiko Digital 17mm 1:2.8 Pancake. Was denkst Du, oder andere Leser? Es muss an die Kamera passen und ist klein. Fischaugen schliese ich aus.
Beste Grüße und die beiden Shops als Tip
Holger

Alex 12. März 2018 um 10:41

Hi Holger,
freut mich dass es mit dem Zurück-Schicken geklappt hat, auch wenn du leider nicht mit den Objektiven zufrieden warst.
Das Pancake hört sich für mich dann nach der besten Lösung an, wenn du ein kompaktes Objektiv suchst.
Warst du schon einmal in einem Foto-Geschäft oder Media-Markt, um die Objektive auszuprobieren und in der Hand zu halten?
Viele Grüße
Alex


Jan 5. Februar 2018 um 08:01

Hallo Alex,
ganz tolle Übersicht, besonders für Einsteiger wie mich! Vielen Dank hierfür.

Ich habe mir eine Panasonic Lumix GX-80 mit dem 12-32mm Kit-Objektiv gekauft.
Als erste Erweiterung möchte ich eine 25mm Standardfestbrennweite kaufen.

Ich schwanke zwischen 3 Modellen:
– Olympus M.Zuiko 25mm f/1.8
– Panasonic H-H025E LUMIX G 25 mm f/1.7
– Panasonic H-X025E LEICA DG SUMMILUX 25 mm f/1.4

Das 25mm f/1.4 käme für mich aufgrund des Preises nur gebraucht z. B. von Ebay in Betracht.
Nun ist dieses Objektiv bereits einige Jahre alt und ich frage mich, ob das 25mm f/1.7, welches etwas jünger ist, nicht aufgrund moderner Fertigungsverfahren oder so Vorteile gegenüber dem „alten“ 25mm f/1.4 hat (trotz des deutlich geringeren Preises).
Oder anders gefragt:
Hat das 25mm f/1.4 auch heute noch deutliche Vorteile gegenüber den 25mm f/1.7 und ist trotz des höheren Preis die bessere Empfehlung (wenn man es evtl gebraucht erwerben kann. Was wäre hier ein angemessener Preis für ein gut erhaltenes 25mm f/1.4?)

Wie ist hier das Olympus 25mm f/1.8 einzuordnen?
Oder empfiehlst du vielleicht auch ein ganz anderes Objektiv?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du dir die Zeit nehmen würdest, auf meine Fragen zu antworten.
Vielen Dank für deine Hilfe 🙂

Jan

Antworten

Alex 6. Februar 2018 um 13:27

Bonjour Jan,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen konnte 🙂
Ich persönlich würde dir zur günstigsten Variante, dem Panasonic 25mm F1.7, raten. Zum einen denke ich kaum, dass du als Einsteiger/Amateur einen Unterschied zwischen den 3 Varianten erkennen wirst und zum anderen sprechen die vielen guten Rezensionen auf Amazon* für das sehr preiswerte Objektiv. Natürlich könntest du auch diese Variante gebracht kaufen. Jedoch solltest du beachten, dass du bei gebrauchten Artikeln keine Garantie hast.
Ich denke du hast viel mehr davon, wenn du das gesparte Geld in ein anderes Objektiv investierst, wie zum Beispiel ein preiswerte Portrait-Festbrennweite*
Viele Grüße
Alex

Antworten

Fabian 23. Februar 2018 um 15:07

Hallo Alex,
ich bin auf der Suche nach einem lichtstarken Objektiv, hauptsächlich um Nordlichter zu fotografieren.
Deine Übersicht hat mir hierbei schon mal sehr weitergeholfen.
Jetzt schwanke ich zwischen dem Walimex Pro 12 mm/2,0 MFT und dem Olympus M.ZUIKO DIGITAL 25mm 1:1.8 bzw. Olympus M.Zuiko 17mm f1:1.8. Auch das von dir empfohlene 20mm Pancake von Panasonic wäre eine Option.
Würdest du sagen, dass eine 25mm Brennweite für diesen Zweck schon zu groß ist? Was wäre deine Empfehlung?
Ich habe eine Olympus OMD m10.
Vielen Dank
Fabian

Antworten

Alex 24. Februar 2018 um 13:27

Hallo Fabian,

freut mich sehr, dass dir meine Übersicht weiterhelfen konnte!

Ja genau, ich würde definitiv sagen, dass die 25mm zu viel Brennweite sind, um Nordlichter zu fotografieren.
Ich persönlich bin vom Samyang 12mm F2.0* sehr begeistert, benutze es jedoch an meiner Alpha 6000, wo es durch den niedrigeren Crop-Faktor nochmals weitwinkliger ist.
Wenn dir das 20mm F1.7 Pancake von Panasonic* nicht zu viel Tele hat, bietet es dir meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis. Ansonsten ist das 17mm Olympus Objektiv mit F1.8* sicher auch sehr gut für deinen Einsatzzweck, bietet aber nur marginal mehr Weitwinkel und kostet 150€ mehr.

Ich persönlich würde glaube ich zum 12mm Samyang greifen, da mir die restlichen Linsen zu viel Millimeter haben.

Hoffentlich konnte ich dir helfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Martin 28. Februar 2018 um 19:24

Eins hast Du vergessen, was hier ebenfalls reingehört. Das Handevision Ibelux 40mm f0.85 MFT. Wiegt ab ein wenig!

Antworten

Alex 4. März 2018 um 20:51

Danke für deinen Hinweis Martin, wurde soeben ergänzt :-)!

Antworten

Tatiana 10. März 2018 um 09:51

Hallo Alex,
ich bin ein ziemlicher Neuling in Sachen Systemkameras, denn bis jetzt war ich mit meiner Canon powershot SX 270 HS unterwegs. Ich fotografiere seit zwei Jahren als Hobby-Zeitungsschreiberling auf Veranstaltungen in Innenräumen das, was auf der manchmal spärlich beleuchteten Bühne so abgeht (eher ohne Blitz), bin aber etwa 30 Meter von der Bühne entfernt (fester Sitzplatz für die Zeitung), brauche aber die Person(en) in Gänze bzw nur das Gesicht. Außerdem habe ich noch kleinere Aufträge, um Sehenswürdigkeiten drinnen und draußen (demnächst stehen wieder geschmückte Brunnen an) im Detail sowie als Ganzes zu fotografieren. Die Kompakte und ich machen schon schöne Bilder, aber ich will sie besser machen und liebäugel deshalb mit der Lumix GX80. Bloß hab ich wegen der vielen verschiedenen Aufträge, wo ich nie weiß, wie es sein wird, keine Ahnung, welche Objektive gut wären. Ich hab bisher auch immer bloß gelesen (z.B. auf deiner Site), aber noch nichts ausprobiert, ich weiß auch nicht, ob ich wirklich so ambitioniert an den Einstellungen feilen will. Muss ja doch öfters schnell sein.
Denke, dass ich zwei verschiedene wohl brauchen könnte, ein Fest und ein Zoom, aber wie gesagt, ich habe wenig Ahnung. Profiteile brauche ich auf jeden Fall nicht, untere Mittelklasse reicht vollkommen. Was würdest du mir raten? In Sachen Geld weiß ich schon, dass ich mit Body und Objektiven im vierstelligen Bereich landen könnte.
Auf jeden Fall schon mal ein großes Danke schön!

Antworten

Alex 12. März 2018 um 12:07

Hallo Tatiana,
das hört sich ja nach ein paar interessanten Anforderungen an.
Gerade für Innenräume wäre natürlich eine Vollformat-Kamera sehr gut, da diese einen größeren Sensor haben und somit weniger schnell anfangen zu rauschen. Aber auch mit MFT-Kameras (oder APS-C Systemkameras von Sony oder Fuji) wirst du deutlich bessere Fotos machen können, als mit deiner Canon powershot SX 270 HS.
Wegen den Einstellungen brauchst du dir erst einmal keine Sorgen machen, da auch die besten Profi-Kameras einen Automatik-Modus haben, wo du dich um nichts kümmern musst.
Meiner Meinung nach hast du mit der GX80 3 Möglichkeiten:
1. GX80 mit Reisezoom kaufen (bei Amazon* im Angebot für 800€). Damit hast du ein Objektiv mit dem du eigentlich alles fotografieren kannst. Umgerechnete 280mm (an Vollformat) sollten dir ausreichen, um Close-Ups von Leuten auf der Bühne zu machen. Und genug Weitwinkel stehen dir mit dem Objektiv auch zur Verfügung, um damit viel aufs Bild zu bekommen.
2. GX80* + 40-150 Zoom* für ~720€
3.Die teuerste, aber auch hochwertigste Variante ist, wenn du die GX80 (ohne Objektiv)* holst und dazu das 12-40 F2.8 Premium-Standard-Zoom* für insgesamt ~1.270€. Dann hast du zwar ein sehr hochwertiges und offenblendiges Glas, aber umgerechnet auch „nur“ eine Reichweite von umgerechnet 80mm (an Vollformat). Um deine Close-Ups zu machen bräuchtest du also früher oder später noch ein Tele-Zoom.

Was ist mein persönlicher Tipp?
Ich denke, dass du preislich mit der Variante 1 am besten dran bist. Außerdem bist du dann nicht mit 2 Objektiven überfordert, sondern hast (wie auch bei deiner alten Canon) ein Objektiv, das mehr oder weniger gut den kompletten Bereich abdeckt. Wenn du dich dann noch mehr mit der Fotografie beschäftigst, kannst du dann zum Beispiel immer noch eine Festbrennweite oder ein anderes Zoom-Objektiv kaufen, um dich besser für einen Bereich ausgestattet zu sein :-).

Ich hoffe, dass ich dich mit den ganzen Infos nicht überrollt habe 😉
Wenn du noch weitere Fragen hast, gerne her damit!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Tatiana 12. März 2018 um 15:43

Hallo Alex,
klingt nicht schlecht. Vor allem ist mal EIN Objektiv für mich bestimmt erst mal besser 🙂
Habe jetzt gerade mal bei nem Fotofachgeschäft in meiner Nähe angerufen und die meinten bloß, ich würde von der GX80 umschwenken auf ne Fuji XT 20. Was hältst du von der, auch im Sinne von den ganzen Objektiven? Ist schwer, was über die Kamera zu finden…
Viele Grüße,
Tatiana

Antworten

Robert Dornemann 13. März 2018 um 14:29

Der Schwerpunkt meiner Bilder liegt bei Natur und Landschaftsaufnahmen. Keine Selfies.Die Bilder und Video-Aufnahmen sollen „scharf und knackig “ seien. Geplant ist eine Reise nach Kanada/Alaska. Die Kamera sollte klein ,leicht und in die Hosentasche passen.Budgetgrenze-unter 1000 €. Ich liebäugele mit der Panasonic GX80.
Meine Frage bezüglich des Objekivs, 12–32 oder 14 -42. Beide Objektive gibt es auch superflach ( 95 gr. )Lohn sich der Mehraufwand, oder sind sie sogar schlechter.? Oder gibt es eine noch besser passendere Kamera für mich? Danke für eine Antwort Robert

Antworten

Alex 16. März 2018 um 10:55

Hi Robert,
wenn es dir um eine kompakte Kamera im Hosentaschen-Format geht, denke ich erst einmal an eine Kompaktkamera.
Hast du schon einmal daran gedacht?
Kompaktkameras im Premium-Segment verkaufen sich in den letzten Jahren sehr gut. Klarer Marktführer hier ist die Sony Rx100* (von der er mittlerweile viele verschiedene Modelle gibt).
Wenn du dich mehr mit der Fotografie beschäftigen willst und in Zukunft mit unterschiedlichen Objektiven herumspielen willst, ist eine Systemkamera natürlich die bessere Variante. Die GX80 ist dabei in Sachen Preis-Leistung und Kompaktheit meiner Meinung nach eine sehr gute Option :-).
Ich denke die beiden Standard-Zooms unterscheiden sich von der Qualität her nicht besonders, die Bewertungen auf Amazon lesen sich aber nicht ganz so super. Mit dem einen hast du halt etwas mehr Weitwinkel und mit dem anderen ein bisschen mehr Tele.
Das heißt nicht, dass du auf die Standard-Zooms verzichten sollst, gerade weil sie dir Freiraum bieten, und trotzdem sehr kompakt sind.
Wenn dein Budget bei ~1.000€ liegt kannst du dir ja überlegen, ob du noch zu einer Festbrennweite greifst, die dir deutlich „knackigere“ Bilder liefern und außerdem eine größere Offenblende haben.
Konnte ich dir ein wenig helfen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian Püschel 17. März 2018 um 02:13

Hallo, danke für diesen super hilfreichen Beitrag.
Ich Besitz zurzeit die Panasonic Lumix G70 und bin auf der Suche nach einem Festbrennweite Objektiv. Ich hab über das Samyang 12mm sehr viel gutes gelesen, aber würde gern wissen ob das Panasonic Lumix 20mm vielleicht besser für meinen Nutzen ist. Ich bin grade am Anfang der Fotografie und will mich auf Landschaften- und Autofotografie spezialisieren. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen damit ich das richtige Werkzeug hab.
PS: Nachtaufnahmen sind äu oft dabei.

Gruß Chris

Antworten

Alex 17. März 2018 um 16:40

Hallo Christian,
danke für dein Lob. Freut mich sehr, dass ich dir weiterhelfen konnte!
Ich selbst habe das 12mm Samyang für meine Alpha 6000, aber an der Panasonic verhält es sich doch etwas anders, aufgrund des größeren Crop-Faktors.
Bei den Amazon-Rezensionen solltest du deshalb immer etwas aufüassen, da die Rezensionen für alle unterschiedlichen Ausführungen (also für E-Mount, MFT, …) alle zusammen genommen werden.
Ich würde es davon abhängig machen, welche Brennweite du am besten findest. Dafür zoomst du am besten mit deinem Kit-Objektiv ganz heraus und überlegst dir dann, ob du noch deutlich mehr Weitwinkel willst/brauchst oder nicht. Für Nachtaufnahmen eignen sich die Objektive alle etwas besser, als dein Kit-Objektiv, da sie eine größere Blende besitzen.

Ich persönlich bin ein großer Fan von Ultra-Weitwinkel-Objektiven, da du aufgrund der niedrigen Millimeter Anzahl einen sehr interessanten Effekt mit ihnen erzielen kannst. Deshalb wäre mein persönlicher Favorit für deine Situation das 10mm Samyang* (~400€) oder evtl. sogar das 8,5mm Prominar, das zwar ziemlich teuer ist (~900€), aber dafür sehr gute Rezensionen auf Amazon* genießt.

Hoffentlich habe ich dich nicht mit Informationen überladen und konnte dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Rolf Dieter Weber 24. März 2018 um 17:21

Hallo, Alex,

ich melde mich als hoch betagter engagierter Amateur, fing 1958 mit einer kleinen Kodak Retinette an und habe ab 1966 zahlreiche SLRs besessen.
Jetzt überlege ich, ob ich – auf meine alten Tage – meine Nikon D 3300 mit 1,8/35, 18-55 und 70-200 abgebe und zu einer gebrauchten Olympus M 1 wechsle. Außerdem wüsste ich gern, welche gebrauchte und günstige Objektive ich von welchem Hersteller auf Ebay ersteigern sollte.
Ich fotografiere überwiegend Landschaften und natürlich am liebsten auf Reisen.

Mit besten Wünschen zum Wochende
und vielem Dank im Voraus

Rolf Dieter

Antworten

Alex 28. März 2018 um 18:03

Hallo Rolf Dieter,
wow…Cool, dass du schon damals Fotografiert hast. Meine Großtante (89 Jahre alt) wird mir wahrscheinlich bald ihre alte Filmkamera schenken, darauf bin ich auch schon ziemlich gespannt.
Auch sehr schön, dass du jetzt nochmal etwas neues ausprobieren willst. Super Entscheidung :-)!
Das Micro Four Thirds System eigenet sich aufgrund seiner kompakten Abmessungen (von Kameras & Body) meiner Meinung nach sehr gut zum Reisen.
Je nach deinen Anforderungen würde ich dir für Landschaftsfotos ein gutes Weitwinkel empfehlen. Wenn du bereit bist etwas mehr zu investieren, hast du mit einem Weitwinkel-Zoom deutlich mehr Flexibilität.
Für ihren Preis bieten alle 4 von mir aufgelisteten Objektive meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Mein „Traum-Modell“, wäre hier definitiv das Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8*, was aber neu auch fast 1.200€ kostet.

Auf Ebay habe ich einen Anbieter aus Deutschland entdeckt, der das Objektiv für fast 500€ weniger verkauft…Nicht sicher, woher dieser große Preisunterschied kommt, aber wenn es sich tatsächlich um das gleiche Glas handelt, hört sich das sehr interessant an: https://www.ebay.de/itm/Olympus-M-ZUIKO-Digital-ED-7-14mm-f-2-8-Pro-Ob-jek-tiv-fur-m4-3-Neu/322888649384?epid=222564873&hash=item4b2da9caa8:g:CxoAAOSwbF1aDsrH

Viele Grüße und viel Spaß mit deiner neuen Kamera 🙂
Eine Frage an dich: Was ist für dich als Fotograf der größte Vorteil an kompakten Systemkameras im Vergleich zu den alten Filmkameras?
Bei weiteren Fragen kannst du dich selbstverständlich immer gerne melden.

Viele Grüße
Alexander

Antworten

Holger 28. März 2018 um 19:07

Hallo Ihr zwei und
Achtung, Achtung. Der Preis für das Objektiv ist klasse. Aber es scheint mir kein MFT Anschluss zu sein, sondern der Alte 4/3. Habe den selben Fehler gemacht, konnte aber zurücksenden.

Antworten

Alex 28. März 2018 um 19:38

Hallo Holger,
danke für den Tipp. Ich hatte mich schon gewundert, warum das Ding auf einmal 500€ günstiger ist.
Trotzdem verwundert mit das Produktbild (das exakt gleich wie das MFT-Modell) und die Artikelbeschreibung:
„Das Olympus Objektiv M. Zuiko ist ein Ultra- Weitwinkelobjektiv für die Nutzung an Kameras mit dem Micro- Four- Thirds- Bajonett.“
Viele Grüße
Alex

Antworten

CHRISTINE 26. März 2018 um 07:09

Hallo Alex
Deine Test für mft und auch andere Vergleiche habe ich schon mehrmals gelesen.danke für deine Mühe..trotzdem bin ich mir noch nicht käuflicher.
Ich möchte gerne eine lichtstärkere Festbrennweite für die omd 10 ll .in meinem Besitz sind zoom 14 150 und kit objektiv 12 42 von olympus.Beide sind nicht besonders Lichtstark.3,5 bis….
Ich schwanke zwischen Panasonic 1,4 25mm und 1,7 20mm und olympus 25mm 1,8. Gerne möchte ich schärfere landschaftsbilder street und Naheinstellung ist mir wichtig für Blumen und boket. Ist bei landschaft dann besser 20 mm. Wenn 25mm auch landschaft gut ablichtet wäre für mich wichtig ob die 1,4 lichtstärke panasonic dem 25mm 1,8 vorzuziehen wäre denn diese liegen in der gleichen Preiskategorie. Über eine Entscheidungshilfe wäre ich froh.
Grüsse Christine

Antworten

Alex 28. März 2018 um 18:15

Hallo Christine,
freut mich, wenn dir meine Übersicht etwas weiterhelfen konnte.
Das Gefühl, dass man sich nicht für ein bestimmtes Modell entscheiden kann, kenne ich sehr gut.
Puh…das ist eine schwierige Frage. Über die Naheinstellgrenze der einzelnen Modelle habe ich mich bisher leider nicht beschäftigt. Vielleicht findest du ja bei den Rezensionen auf Amazon zu deinen Favoriten ein paar Angaben.
Welche Brennweite für dich am besten ist, kannst eigentlich nur du am besten entscheiden. Für mich persönlich wären 20 mm (–> also 40mm an Vollformat) zu wenig Weitwinkel.
Aber eigentlich kannst du das ja ganz gut mit deinen bisherigen Kit-Objektiven ausprobieren…
Denkst du, dass du eher deine Landschaftsaufnahmen bei 12 mm machst? Oder doch eher bei ca. 20 mm? Oder denkst du, dass du weniger als 12 mm willst?
Ich persönlich denke, dass das 20mm F1.7 von Panasonic* das beste Glas für dich ist, von dem was du geschrieben hast.
Wenn ich persönlich mich für eine Weitwinkel-Festbrennweite entscheiden müsste für Landschaftsaufnahmen, würde ich aber eher zum 12 mm F2.0 von Olympus* greifen. Aber jeder Fotograf hat ja unterschiedliche Anforderungen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

CHristian 24. April 2018 um 16:41

Ich habe eine GH5 und würde gerne Festobjektive für das Filmen erwerben. Hast Du da auch einen Vorschlag welche passen würden. Ich würde die Brennweiten gerne über zwei oder drei Objektive verteilen.

Viele Grüße

Christian

Antworten

Alex 26. April 2018 um 12:42

Hi Christian,
ich verstehe deine Frage leider nicht so ganz. Was meinst du damit, dass du die Brennweiten gerne über zwei oder drei Objektive aufteilen willst?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian Sperzel 26. April 2018 um 12:46

Sorry war sehr ungenau gestellt. Welche Objektive im Festbrennweitenbereich würdest Du mir zum Filmen empfehlen um eine guten Bereich abzudecken?

Gruß Christian

Antworten

Alex 26. April 2018 um 23:49

Hi Christian,

kein Problem 🙂

Allgemein rechnet man mit der Faustregel, dass sich bei einer „Festbrennweiten-Kombination“ die Millimeter immer verdoppeln sollten.
Bei 3 Festbrennweiten würde es also Sinn machen, eine Weitwinkel-, eine Normal- und eine Portrait-/Tele-Festbrennweite zu haben.
Hängt aber natürlich auch immer davon ab, was du genau filmen willst.
Hier mal ein kleiner Vorschlag. Aber ich würde mich an deiner Stelle schon noch ein bisschen mehr mit der Materie auseinandersetzen, damit du weißt, was du überhaupt willst und was die richtigen Gläser für dich sind.

Mein Vorschlag für eine 3-er Kombination:
1. Weitwinkel-Festbrennweite: 12mm F2.0 (auf Amazon*)
2. Normal-Festbrennweite: 25mm F1.7 (auf Amazon*)
3. Portrait-Festbrennweite: 45mm F1.8 (auf Amazon*)
(oder Tele-Festbrennweite: 75mm F1.8*)

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian Sperzel 27. April 2018 um 06:43

Hi Alex,

vielen Dank. Ich bin zu diesem Thema Filmen rein zufällig gekommen. Mein Tochter hat ein Plakat gesehen wo ein Filmwettbewerb für Jugendliche ausgeschrieben wurde. Sie war wild entschlossen da mitzumachen. Also habe ich meine GoPro genommen und los gefilmt, eingereicht und den ersten Platz belegt. Es waren mehr als eine Einsendung :).

Beflügelt von diesem Erfolg steht unser Sommerurlaub im Zeichen eines Filmprojektes. Jetzt bin ich fleißig am üben und lernen, um auch das Aussehen des Filmes zu verbessern.

Da empfand ich Deine Information sehr hilfreich Danke hierfür.

Gruß Christian

Antworten

Alex 28. April 2018 um 19:41

Hi Christian,
sehr gerne 🙂 Freut mich, dass ich euch etwas weiterhelfen konnte.
Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Filmen!
Gruß Alex

Antworten

Leo M. 27. April 2018 um 11:49

Hallo, ich erwäge, mir eine Panasonic G81 zu kaufen. Hat Bildstabilisator und Spritzwasserschutz und gute Testergebnisse. Möchte Vögel, Käfer und Blumen fotografieren. Brauche also Makro und Tele. Habe an Olympus Makro 60 gedacht. Frage 1: Funktioniert das gut mit der G 81 zusammen – oder wäre das 45er Makro von Panasonic besser? Frage 2: Welches Tele-Zoom funktioniert mit der G 81 zusammen am besten für „Vogel-Shooting“? Frage 3: Was wäre die optimale Ergänzung für normale Reisefotos? Weiteinkel bis Normalbereich?

Antworten

Alex 28. April 2018 um 19:52

Hallo Leo,
gute Entscheidung, um in das MFT-System einzusteigen!
1. Ja, da beide Hersteller auf den selben Mount setzen funktionieren auch die Objektive des jeweiligen anderen Herstellers super zusammen. Welches Makro für dich besser ist hängt von deinen genauen Anforderungen ab. 60 mm (also auf Vollformat umgerechnet 120 mm) sind schon eine ziemlich lange Brennweite für ein Makro-Objektiv. Aber gerade bei Insekten kann das natürlich hilfreich sein, weil du näher dran kannst.
2. Tendenziell gbt es kein Objektiv, das genau mit der G81 am besten funktioniert :-). Das beste Preis-Leistungsverhältnis, um Tiere zu fotografieren hat meiner Meinung nach diese Tele-Zoom von Olympus*.
3. Wenn du dich sowieso für ein Tele-Objektiv entscheidest, wäre die logische Schlussfolgerung ein Standard-Zoom. Hier würde ich erstmal einfach das Kit-Objektiv behalten. Wenn du ein größeres Budget hast, könntest du natürlich auch zu einem F2.8 Premium-Zoom wechseln 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Axel Heinemann 12. Mai 2018 um 10:34

Hallo Alex
ich habe mir eine Olympus E-M10 markII zugelegt und, da Fotoanfänger, von den Möglichkeiten noch ein wenig überfordert. Zu der Kamera habe ich ein M.Zuiko 14-42mm / 1:3,5-5,6 Objektiv. Jetzt habe ich bemerkt, dass ich für Landschafts- und Architekturaufnehmen oft eine kleinere Brennweite benötige, um das Motiv in Gänze auf das Bild zu bekommen. Nun bin ich mir nicht sicher, ob 12mm Brennweite schon einen spürbar weiteren Bildwinkel erzeugen. (Das sind 2mm weniger, als ich zur Zeit habe.)

Würdest Du mir zu einer noch kleineren Brennweite als 12mm raten?
Wo würdest Du für ein solches Objektiv die Grenze für die kleinste Blende ziehen?

Für Deine Meinung zu diesen Fragen wäre ich Dir dankbar.

Antworten

Holger 15. Mai 2018 um 13:50

das 14-42mm ist ein super Objektiv. Wenig darunter bringt auch wenig. Habe vieles versucht. Deutlich wird es erst ab 7mm oder 9mm. Mein Ziel war es in der Stadt größer Bauten, Plätze u.s.w aufzunehmen. Ich suche noch. Mit den Fish-Dingern kann ich micht anfreunden, haben aber ihre Stärken.
Jedenfalls nur 12mm sehe ich als nicht ausreichend.
Viel Glück beim Suchen

Antworten

Alex 16. Mai 2018 um 18:41

Sehe ich auch so wie du, Holger. Danke für deine Antwort 🙂

Antworten

Alex 16. Mai 2018 um 18:36

Hallo Axel,
das kann ich durchaus verstehen.
Ich selbst habe bei meiner Alpha 6000 auch ein Ultra-Weitwinkel mit 12 mm, was meiner Meinung nach die perfekte Brennweite ist.
12 mm entspricht aufgrund des geringeren Crop-Factors 18 mm bei Vollformat. Sprich: Wenn du den gleichen Bildwinkel haben willst bräuchtest du für deine Olympus ein 9 mm.
Also würde ich dir schon dazu raten, zu einem Weitwinkel-Objektiv mit weniger als 12 mm raten.
An deiner Stelle würde ich mich wahrscheinlich für das 9-18mm F4-F5.6 Weitwinkel-Zoom* entscheiden, da es das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.
Das 7-14 mm 1:2.8 Pro* bietet dir nochmal mehr Weitwinkel und eine deutlich größere Offenblende, aber ist dafür auch deutlich teurer.

Aber das kommt natürlich darauf an, wieviel du ausgeben willst und was du mit dem Objektiv vor hast.
Bei der Blende kommt es auch darauf an, was du mit dem Objektiv vor hast. Wenn du Nachtaufnahmen damit machen willst, oder in dunklen Räumen Fotos schießen willst, ist eine größere Offenblende natürlich deutlich mehr zu gebrauchen, als wenn du lediglich bei Sonnenschein Fotos damit schießt.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Axel Heinemann 5. Juli 2018 um 16:53

Hallo Alex
vielen Dank für Deine Antwort zum passenden Weitwinkelobjektiv. Ich glaube ich werde die Entscheidung noch etwas aufschieben.

Antworten

Alex 9. Juli 2018 um 11:14

Hallo Axel,
sehr gerne :).
Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich natürlich gerne melden.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Vincent 28. Mai 2018 um 22:57

Moin,
eine tolle Übersicht und sehr schön geschrieben.
Kennst du dich vielleicht auch mit Telekonvertern im MFT-Bereich aus. Es gibt ja die Möglichkeit vorne was dran zu schrauben, sowie als „Adapter“ zwischen das Objektiv und Gehäuse zu bauen.
Hintergrund meiner Frage ist, dass ich mir überlege, das bis zu 400mm Panasonic Objektiv zu kaufen und halt dann noch möglichst mit nem 2fach Konverter auf 800mm also 1600mm KB komme. (Fotografiere gerne Details der Landschaft) Alternative wäre zwei unterschiedliche Festbrennweiten von Walimex oder so. Aber mit denen habe ich nicht so gute Erfahrung gemacht, bezüglich farblicher Darstellung und Schärfe.

Fraglich ist aber auch, ob das Panasonic da besser ist…

Vielen Dank im Voraus für deine Mühe. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Artikel eine riesen Arbeit war!

Antworten

Alex 29. Mai 2018 um 16:23

Moin Vincent,

dankeschön für dein Lob 🙂 Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! Und ja, ein paar Stündchen saß ich bei der Recherche schon dran :-D… Jedoch hat mich das Thema auch selbst interessiert und ich fand es echt schade, dass es nirgends sonst im Internet eine vollständige Auflistung von MFT-Objektiven gibt.

Persönlich habe ich leider gar keine Erfahrung mit MFT Convertern.
Ich wusste gar nicht, dass es auch Teleconverter gibt, die man auf die Linse vorne drauf schraubt. Wo hast du sowas denn gesehen?
Du meinst wahrscheinlich die Spiegelobjektive von Walimex, oder?
Ich bin mir nicht so sicher, ob die dir tatsächlich einen Qualitätsvorteil bringen, da das 400mm von Panasonic* eine DEUTLICH bessere Abbildungsqualität haben müsste. Ich würde einfach mal sagen, dass dein Bild immernoch eine bessere Qualität haben wird, wenn du es von 400mm auf 800mm „zuschneidest“ anstatt, wenn du mit einem 800mm Spiegelobjektiv fotografierst. Aber das ist eher meine unqualifizierte Einschätzung.
Ah… ich habe gerade die Vorsatzlinse von Panasonic entdeckt.

Ich frage mich aber eher, wofür du 1.600 benötigst. Bist du dir sicher, dass 800mm (auf KB gerechnet) nicht ausreichen ;-)?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Axel Voigts 17. Juli 2018 um 12:46

Hallo, vielen Dank erstmal für eure Mühe diese Seite zu erstellen. Sie ist sehr informativ, vor allem kurz und knackig geschrieben. Ich fotografiere mit Panasonic GMX8 MFT
Nun zu meinem Anliegen: Ich fotografiere Miniaturen (1:87 H0). Da ich oft grössere Aufbauten habe, habe ich immer wieder das Problem der fehlenden Schärfentiefe/Tiefenschärfe. Jetzt sehe eure Empfehlung für das Ultra-Weitwinkel (Samyang F1220509101) hier. Wäre das eine Lösung für mich oder ist das Objektiv nicht für den Nahbereich geeignet?
Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung.
Anbei noch ein LInk zu meinen BIldern, damit ihr seht wovon ich spreche: https://www.facebook.com/AlteaMIniatura/

Axel

Antworten

Alex 17. Juli 2018 um 17:46

Hi Axel,

schöne Fotos hast du auf Facebook :-)!
Leider kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen, da ich das von dir genannte Objektiv selbst nicht selbst getestet habe.
Oftmals findet man auf Amazon oder direkt beim Hersteller Informationen zu der Naheinstellgrenze.
Ansonsten habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht, auf Amazon eine Frage zum Produkt zu stellen. Da bekommt man oft eine sehr schnelle Antwort jemanden, der das Objektiv bereits gekauft hat.
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß bei deinen Miniaturaufnahmen!
Alex

Antworten

Anne 19. Juli 2018 um 13:34

Auf die Frage “ Brauchst du eine persönliche Beratung?“ , kann ich nur mit ja antworten. 🙂
Ich habe eine Lumix g81 und möchte mir ein Weitwinkelobjektiv/Ultraweitinkelobjektiv anschaffen, für Landschafts und Nachtaufnahmen bzw Aufnahmen auch bei schlechtem Licht. Wichtig wäre mir eine Festbrennweite und das das Bild keine starken Verzehrungen hat, es soll natürlich wirken. Ich möchte auch nicht unbedingt das teuererste Objektiv zulegen, da ich blutiger Anfänger bin, allerdings möchte ich trotzdem eine gute Verarbeitung des Gehäuses haben. Es muss nicht unbedingt Spritzwassergeschützt sein, wäre aber quasi die Kirsche auf dem Eisbecher. 😀
Kannst du mir da weiter helfen? Es gibt so unglaublich viele Objektive, was einen als Anfänger wirklich erschlagen kann und ich will mir nicht am Ende eins gekauft haben und denken „hättest du mal 100 Euro mehr/weniger gezahlt, hätte es ein besseres werden können.“.

Grüße Anne

Antworten

Alex 20. Juli 2018 um 11:53

Hi Anne,
sehr gerne versuche ich dir ein paar persönlich Tipps zu geben 😉
Dafür ist meine Website ja schließlich da 😀
Wie du selbst schon erkannt hast, ist eine Festbrennweite am besten, wenn du ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchst und wenn du eine möglichst gute Low-Light-Performance suchst (dank größerer Offenblende).
Wenn du einen schönen Weitwinkel-Look haben willst, solltest du dich bei den Ultraweitwinkel-Objektiven umsehen. Wenn man sich die Modelle mal genau ansieht, kommen für dich meiner Meinung nach nur 2, bzw. 3 Modelle in Frage.
Das „original“ Olympus 12 mm (660€). Oder eins der beiden Samyang Festbrennweiten (ohne Autofokus).
Ich würde dir das 12mm Samyang* empfehlen. An meiner Alpha 6000 habe ich das gute Stück seit ca. 2 Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden. In den meisten Fällen brauchst du den Autofokus eigentlich nicht (es macht eher Spaß ein bisschen mit dem manuelen Fokus zu spielen) und mit einer Offenblende von F2.0 hast du eine ziemlich gute Offenblende. Außerdem ist das Objektiv ziemlich scharf und nicht ohne Grund eins der beliebtesten Drittherteller-Objektive auf Amazon :-).
Wenn du einen krasseren Weitwinkel-Look suchst, wäre das 10mm wahrscheinlich besser für dich. Aber da kann ich mir gut vorstellen, dass du schon die ersten Verzerrungen siehst.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Mit welchem Objektiv fotografierst du denn jetzt und was stört dich daran?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anne 24. Juli 2018 um 20:16

Hi Alex,

vielen Dank du hast mir echt super weiter geholfen! 🙂
Ich habe momentan das Lumix g vario 14-140mm/f 3.5-5.6 asph, das Objektiv war mit dabei. Also ich mach super Fotos damit, so lange gutes Licht herrscht und genau das stört mich sehr. Ich bin auch gern mal Abends/Nachts unterwegs (da sieht die Welt ganz anders aus) , es ist dann ziemlich ärgerlich wenn du etwas schönes siehst und es aber nicht mit der Kamera einfangen kannst, weil das Bild dann einfach verrauscht oder du nicht mal erkennst was es ist.

Grüße Anne

Antworten

Alex 25. Juli 2018 um 11:44

Hi Anne,
freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte.
Ja das Gefühl kenne ich – und wahrscheinlich auch jeder andere Fotograf – nur zu gut.
Mir hat es besonders viel Spaß gemacht mit einem Stativ zu arbeiten. Dann kannst du nämlich eine beliebig lange Belichtungszeit nehmen und deinen ISO deshalb auf 100 stellen, wodurch deine Bilder deutlich weniger rauschen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anne 29. Juli 2018 um 23:05

Hi Alex,
ein Stativ hab ich auch, allerdings nutze ich es weniger. Ich nehm es mit wenn in den Urlaub oder wenn ich bewusst irgendwohin fahre um Fotos zu machen, ansonsten ziehe ich meist ohne los, da ich viel laufe und dann ist so ein Stativ (gerade auch bei den Wetter) einfach lästig. 🙈 Aber mal schauen vielleicht ändert sich das auch noch mit der Zeit, eventuell wenn ich mir einen Rucksack besorge in den ich alles rein packen kann. Allerdings steht dieser nicht an erster Stelle meiner Liste. 😀
Anne

Alex 30. Juli 2018 um 09:40

Hi Anne,
ja, das kenne ich. Und mit den modernen Kameras heutzutage kann man ja auch mal mit ein bisschen weniger Licht schlne Fotos zaubern.
Nur wenn es dann komplet dunkel ist, ist ein Stativ schon mal nützlich 😉
Dir weiterhin viel Spaß beim Fotografieren :-)!
Liebe Grüße
Alex


Heike P 2. August 2018 um 17:42

Hallo,

Deinen Tip ein „altes“ Objektiv auf meine „neue“ Systemkamera würde ich gerne mal ausprobieren. Eigentlich möchte ich das MFT 17 mm 1:1,8 haben. Wonach muss ich suchen, um so etwas in alter Ausführung zu finden?
Deine Seite finde ich super, weil auch so Blondchen wie ich da was verstehen ;-).
Danke schon mal für Deine Unterstützung.
Heike

Antworten

Alex 9. August 2018 um 09:59

Hallo Heike,

freut mich, dass meine Seite auch für Blondchen für dich hilfreich ist ;-P.
Naja, wenn du nach einer alternative für ein 17mm F1.8 suchst, solltest du auch dieses als „Altglas“ suchen. Es könnte jedoch etwas schwieriger werden, da es diese Art von Objektiven eher seltener gab (als beispielsweise ein 50mm F1.8). Aber einfach mal ein bisschen auf Ebay recherchieren, du wirst sicher was gutes finden :-)…Auch wenn es letztendlich nicht exakt das ist, wonach du ursprünglich gesucht hast 🙂
Aber genau das ist auch ein bisschen der Reiz daran, finde ich.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Sabine Gall 30. August 2018 um 13:41

Hallo Alex,
vielen Dank für den tollen und sehr informativen Artikel. Ich habe schon diverse Male rein geschaut und treffe meine Kaufentscheidungen auch nach Deiner Beurteilung. Nach Jahren mit Bridgekameras bin ich seit Ende letzten Jahres Besitzerin einer Olympus 10ii und stelle mir gerade die Objektive zusammen. Meine Hauptmotive sind Architektur und Makroaufnahmen von Insekten. Ich habe das 60mm, 2,8 Makro von Olympus und finde es super. Nun hätte ich gern noch ein Makro mit etwas mehr Brennweite da man nicht immer auf 20-40 cm an die Tiere heran kommt. Mir ist jetzt ein Panagor 90mm, 2,8 angeboten worden. Es ist vollständig manuell. Ein Adapter für Olympus ist dabei. Es soll super scharfe Fotos machen. Lohnt es sich dieses Altglas zu kaufen?
Ich habe mal geschaut, aber mit dieser Brennweite scheint es für Olympus nichts zu geben.

Viele Grüße
Sabine

Antworten

Alex 5. September 2018 um 16:36

Hallo Sabine,
sehr gerne 🙂 Freut mich, dass dir der Artikel ein bisschen weitergeholfen hat.
Ja gerade im Makro-Bereich hat man selbst bei den MFT Gläsern nicht die volle Auswahl, wie bei den Objektiven von Canon oder Nikon. Meiner Erfahrung nach kann sich die Investition in hochwertiges Altglas auf jeden Fall lohnen und man bekommt super Ergebnisse. Und bei einem Makro Objektiv sollte man in der Regel ja sowieso etwas mehr Zeit mitbringen und sollte auf den manuellen Fokus setzen.
Aber man hat natürlich nie eine 100% Garantie…
Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, das Objektiv mal für eine halbe Stunde auszuprobieren und dich dann zu entscheiden :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Claudia 5. September 2018 um 23:44

Hallo Alex,
Ich habe nur eine kurze Frage, mein Weitwinkel Objektiv an meiner LUMIX GM1 ist kaputt. Kann ich da auch ein Olympus Objektiv nehmen und das macht dann alles was das Panasonic auch macht? Ich bin leidenschaftliche Knipse, kein Fotograf.

Antworten

Alex 6. September 2018 um 17:32

Hallo Claudia,
ja kannst du!
Das Micro Four Thirds System ist eins der wenigen Objektiv-Systeme, welches von mehreren Kamera-Herstellern unterstützt wird. Dementsprechend sollte ein Olympus-Objektiv genauso gut an einer Panasonic Kamera funktionieren (und umgekehrt).
Viele Grüße
Alex

Antworten

Claudia 6. September 2018 um 20:16

Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Wie ist das mit dem Bildstabilisator? Bei Olympus ist er doch in der Cam und bei Panasonic im Objektiv, dann hat doch das Olympus keinen Bildstabilisator, hab ich dann ein Problem wenn ich länger belichten muss? Ich knipse ganz viel Konzerte, nicht die mit den Geigen, eher die harte Gangart. Lg Claudi

Antworten

Alex 10. September 2018 um 10:35

Sehr gerne Claudia 🙂
das hängt von den Modellen ab. In den meisten Modellen verbaut Panasonic mittlerweile auch einen optischen Bildstabilisator. Das findet man dann recht einfach durch googlen heraus, aber lässt sich nicht pauschal sagen 🙂
Aber selbst ohne Bildstabilisator kann man schöne Fotos machen. Also ist es nicht unbedingt notwendig (bis vor wenigen Jahren haben auch Profi-Fotografen keine Bildstabilisatoren genutzt. Mittlerweile wird damit ziemlich viel Marketing gemacht, auch wenn sie natürlich nützlich sein können).
Viel Spaß bei deinen Konzerten 😉
Grüße Alex

Antworten

Jessica 19. September 2018 um 14:15

Hi Alex,

erstmal finde ich deine Website und deine Tipps einfach super und gerne würde ich, wie schon viele vor mir deine Beratung in Anspruch nehmen.

Ich besitze eine Olympus OMD E-M 10 mit zwei Objektiven (14 – 42 mm und 40 – 150 mm) und ich bin eigentlich mit beiden sehr zufrieden, auch wenn die Lichtstärke natürlich ein Problem ist, da es die „normalen“ Objektive sind. Ich habe mich auch bewusst für das MFT System mit Wechselobjektiven entschieden, da ich dies einfach besser finde. Allerdigns muss ich zugeben, dass ich leider schön öfters die Erfahrungen gemacht habe, gerade bei bewegten Bildern (Sport und vorallem Tieren), dass es mit dem wechseln der beiden Objektive wirklich etwas umständlich ist.
Ich möchte mir nun gerne doch ein Reisezoom zulegen. Gerade wenn man unterwegs ist und auf unebenen Gelände oder an der Küste ist es extrem mühsam die Objetive zu wechseln.
Welches Objektiv kannst du mir da eher empfehlen? Ich schwanke zwischen dem Tamron oder dem Panasonic. Letztes hat den eingebauten Stabi. Meine Kamera hat, soweit ich das gesehen habe einen Bildstabilisator „Sensor Shift“. Damit kann ich allerdings nicht so viel mit anfangen. Vllt kannst du mir helfen? Ist das ein richtiger Stabi oder heben sich die beiden, wenn ich das Olympus nehme gegenseitig auf?

Vielen dank schon mal und liebe Grüße 🙂

Antworten

Alex 20. September 2018 um 16:11

Hi Jessica,
danke für dein Lob! Freut mich sehr, dass ich dir mit meiner Seite ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
Genau, deine eingebaute Olympus hat bereits einen eingebauten „Stabi“ in der Cam. Sensor Shift ist nur eine besondere Art das Marketing-Technisch auszudrücken 😉
Das heißt, dass dein Objektiv nicht unbedingt einen Stabilisator eingebaut haben muss.
Das Tamron* bietet dir meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis. Aber abgesehen davon, dass du dann nicht mehr ständig das Objektiv wechseln muss bietet es dir kein wirklichen Vorteil. Wenn du also von der Lichtstärke und von der Bildqualität ein Upgrade haben willst, würde ich dir das Premium-Reisezoom von Olympus* empfehlen. Das kostet aber auch mehr als das doppelte.
Im allgemeinen ist es leider so, dass sich die Systemkameras von Olympus und Panasonic nicht optimal für Sportfotografie, oder das Fotografieren von bewegten Bildern eignen. Zum einen, weil sie einen ziemlich kleinen Sensor haben und zum anderen weil die Autofokus-Performance nicht auf einem Niveau ist mit den Kameras von Sony, Fuji, Canon oder Nikon.
…Aber das bedeutet natürlich nicht, dass du nicht trotzdem schöne Bilder mit deiner Kamera schießen kannst!
Letztendlich ist deine Kreativität deutlich wichtiger 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessica 2. Oktober 2018 um 10:29

Hi Alex,

ich habe mich nun nach eingehender Beratung und diverser Test (vorallem wegen deinem Tipp) für das 12-100mm entschieden. Es macht wirklich hervorragende Bilder und auch bei Dunkelheit merkt man klar die Unterschiede. Es ist eindeutig besser und man kann sogar bei Dunkelheit (bei unbewegten Motiven) teilweise noch gut aus der Hand fotografieren. Ich bin gespannt, wie es bei der Anwendung auf Safari sein wird.
Also vielen Dank auf jeden Fall… denn ohne dich, hätte ich das Objektiv gar nicht erst angeschaut 🙂
Falls du noch Tipps zum Umgang mit dem Objektiv hast, immer her damit.

Liebe Grüße,
Jessica

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 14:03

Hi Jessica,
super, das freut mich!!
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Fotografieren 🙂
Mein bester Tipp (für jedes Objektiv) ist: Ganz viel ausprobieren. Einfach mal an ein paar Einstellungen rumschrauben, die Kamera zu verschiedenen Ereignissen mitnehmen und viele Fotos schießen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessica 20. September 2018 um 09:57

Hallo Alex,

deine Seite ist wirklich toll und hilft mir sehr. Ich würde nun auch gerne deine Beratung in Anspruch nehmen. Ich besitze eine Olympus OEM E-M 10 mit zwei Objektiven (14-42mm und 40 – 150mm) mit Lichtstärken von 4-5.6. Die Lichtstärke ist nicht sehr gut, aber alle besseren Objektive sind für mich als Hobby Fotograf einfach zu teuer.
Ich bin auch mit meiner Kamera und den Objektiven sehr zufrieden, nun ist es aber so, dass ich schon des öfteren feststellen musste, dass das ständige Wechseln der Objektive (gerade bei Tierfotografie) etwas nervig ist und man dadurch manchmal die besten Momente verpasst. Ich überlege nun mir ein Reisezoom zu kaufen. Es deckt zwar genau das gleiche ab, wie meine beiden bisherigen Objektive, aber das ständige Wechseln würde wegfallen.
Ich tendiere nun, wie du auch empfohlen hast, zum Tamron 14-150mm, da lt. Hersteller meine Kamera einen Bildstabilisator „Sensor Shift“ hat. Ich kann mit dem Begriff nicht so viel anfangen, aber nachdem was ich gelesen habe, scheint es auch kein „richtiger“ Bildstabi zu sein. Deswegen wäre meine Frage, ob dann nicht doch das Panasonic 14-140mm besser geeignet wäre? Oder heben sich dann die beiden Stabis irgendwie auf?

Vllt kannst du mir ja ein wenig weiterhelfen?

LG und schon mal vielen Dank,
Jessi

Antworten

Alex 2. Oktober 2018 um 15:49

Hi Jessica,
sorry dass ich dir nicht geantwortet habe. Dein Kommentar wurde komischerweise in den Spam-Ordner verschoben…
Wenn du Fragen hast, kannst du dich natürlich immer gerne melden 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Fabian 6. Oktober 2018 um 16:43

Hallo Alex,

Ich wollte mich einfach Mal bei dir für diesen Artikel bedanken.
Ich Fotografiere und filme mit einer Lumix G81 mit dem 14140 Objektiv mit dem ich soweit sehr zufrieden bin. Bei tagesausflügen ist das gerade auch für Tierfotografie gut geeignet.
Für das filmen, Macroaufnahmen und Landschaftsaufnahmen wollte ich mir trotzdem noch spezialisiertere Objektive kaufen und unteranderem dieser Artikel hat mir dabei sehr weitergeholfen.
Für Filme habe ich mich jetzt für das Olympus M.ZUIKO DIGITAL 25mm 1:1.8, für macro das Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Makro und als weitwinkel das Kowa PROMINAR 2,8/ 8,5 mm Objektiv entschieden.
Außerdem bin ich über das Meike 6.5mm F2.0 Fisheye bzw das Lensbaby Circular Fisheye hier gestolpert, deren effekt ich einfach faszinierend finde und ich bestimmt auch mal austesten werde!
Eins nach dem anderen zwar, erst kommt das 25mm, trotzdem habe ich jetzt schon eine idee wo ich hin will.
Einzig bei dem weitwinkel überlege ich noch, ob vielleicht was günstigeres reicht. die 14mm die ich jetzt habe sind aber auf jeden fall nicht weitwinklig genug.

Vielen dank!

Antworten

Alex 8. Oktober 2018 um 18:41

Hi Fabian,
freut mich sehr, dass dir der Artikel weitergeholfen hat!
Ursprünglich habe ich den Artikel nur geschrieben, weil ich einfach nirgendwo da draußen eine Auflistung gefunden habe, auf der sämtliche kompatiblen Objektive von allen Herstellern zu finden sind. Umso schöner zu hören, dass der Artikel am Ende nicht nur für mich hilfreich war 😉
Viele Spaß weiterhin beim Fotografieren!

Antworten

Marion 20. Oktober 2018 um 18:42

Hi, danke für die Objektivempfehlungen. Sehr interessant! bin ich hab eine Lumix GX8 und bin blutiger, aber leidenschaftlicher Anfänger (wie man gleich sehen wird). Gleich am Anfang hab ich mir zum Kitobjektiv (14-140) die 25mm Festbrennweite mit 1,4 gekauft.
Dann lange gespart und mir das 12-35mm und 35-100mm in 2,8 gekauft. Ein Traum.
Ich bin wie angefixt und hätte gerne in den nächsten Monaten noch ein Makro. Du hast ja das Lumix 30mm Makro empfohlen. Aber irgendwie erscheint es mir Quatsch, ein 25er zu haben und dann noch ein 30er zu kaufen… Ich verstehe auch nicht, warum ein 30 er Makro ist und ein 25er nicht…

Antworten

Alex 22. Oktober 2018 um 20:14

Hi Marion,
sehr gerne für die Objektivempfehlungen.
Kein Problem für die Frage… Es gibt schließlich keine blöden Fragen, sondern nur blöde Antworten 😉
Die Brennweite eines Objektivs hat überhaupt nichts damit zu tun, ob es ein Makro Objektiv ist oder nicht. Ausschlaggebend dafür ist die Naheinstellgrenze des Objektivs.
Verstehst du was ich meine :-)?
Deshalb kann es durchaus Sinn machen ein 25er und ein 30er Objektiv zu haben… Wenn das eine der beiden Objektiven ein spezielles Makro-Objektiv ist und deshalb eine niedrige Naheinstellgrenze hast. So kannst du mit dem Makro-Objektiv deutlich näher an dein Motiv herangehen (was ja der Sinn eines Makro-Objetkivs ist 🙂 )
Hoffentlich konnte ich dir weiter helfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marion 23. Oktober 2018 um 14:15

Alex, danke für Deine Antwort. Dann ist ja gut. Ich war von etwas verunsichert, das ich woanders gelesen hatte. In der Zwischenzeit habe ich mich schwer mit dem Olympus 60mm Makro beschäftigt, aber eigentlich ist mir das zu teuer. Allerdings kann man damit wohl auch Portraitaufnahmen machen. Weißt Du, ob man das mit dem 30er Lumix Makro auch kann?
Danke für alles!
Marion

Antworten

Alex 28. Oktober 2018 um 19:19

Hi Marion,
sehr gerne 🙂
Ja das müsste auch gehen.
Mit dem Modell habe ich zwar noch keine Erfahrungen gemacht, aber soweit ich weiß können kann man mit allen Makro-Objektiven bis unendlich fokussieren können.
Also sollte es sich genauso gut für Portraits eignen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Markus 2. November 2018 um 23:50

Hallo Alex,

super Übersicht, das hilft im MTF-Objektiv-Jungle schon mal weiter. Ich würde dich aber trotzdem gerne nach einer Empfehlung fragen.
Ich benutze die Panasonic GF7 und hatte mir zum Kit-Objektiv (12-32mm F3,5-5,6) das 14-140mm F3,5-5,6 als quasi „immer-drauf“-Objektiv gekaut. Der Plan ging bis dato auch auf, das Kit-Objektiv schlummert im Schrank und ich konnte mit der Kombi schon tolle Bilder gerade im Urlaub machen.

Nun habe ich zwei Anliegen:
1. Da ich nächstes Jahr nach Kanada reisen werde, überlege ich mir, eine Weitwinkel-Festbrennweite als Ergänzung zuzulegen, Stichwort Landschaftsaufnahmen. Meinst du das macht Sinn zu dem 14-140? Und welche Brennweite sollte ich da wohl am besten anpeilen?

2. Ich würde gerne im Bereich Makro-Fotographie was machen. Bei Tieren und Pflanzen in die kleinen Details zu gehen, das reizt mich sehr. Hast du auch hier eine Empfehlung für mich? Im Artikel hattest du ja das Lumix 30mm F2,8 genannt…

Vielen Dank!

Antworten

Alex 6. November 2018 um 10:35

Hi Markus,
freut mich, dass dir meine kleine Übersicht schon ein wenig weitergeholfen hat 🙂

1. Eine Weitwinkel-Festbrennweite kann sich auf jeden Fall lohnen aufgrund von unterschiedlichen Gründen.
Zum Beispiel gibt es Ultraweitwinkel-Festbrennweiten, die eine noch geringere Brennweite als dein Kit-Objektiv haben und deshalb noch mehr aufs Bild bekommen. Außerdem haben Festbrennweiten in der Regel eine bessere Bildqualität und eine größere Offenblende (wodurch du eine schöne Hintergrundunschärfe erhalten kannst und deine Bilder weniger rauschen). Und der meiner Meinung nach wichtigste Grund: Gerade Einsteiger-Fotografen empfehle ich in der Regel eine Festbrennweite (egal ob Weitwinkel oder nicht), weil sie dich zwingt kreativer zu werden. Da deine Füße sozusagen die Zoom-Funktion ersetzen müssen, entwickelst du ein ganz anderes Auge für die Bildkomposisition, das Licht und dein Motiv.

ABER: Meine Frage an dich ist: Was vermisst du denn an deinem derzeitigen Objektiv?

2. Gerade wenn du dich auf Tiere spezialisieren willst ist eine 30mm Festbrennweite fast ein bisschen knapp, da du dann ziemlich weit dran gehen musst. Deshalb würde ich dir eher zum 60mm Modell von Olympus* raten. Das ist zwar etwas teurer, aber ich denke damit wirst du auf dauer glücklicher.

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße und ganz viel Spaß in Canada!!
Alex

Antworten

Markus 6. November 2018 um 14:44

Hi Alex,

1. Vermissen ist wohl das falsche Wort, denn die Bilder sind mit dem Zoom wie schon beschrieben schon sehr gut, aber ich erhoffe mir in der Tat eine bessere Bildqualität und einfach knackigere Bilder.
2. Danke für den Tipp. Irgendwie scheue ich mich zwar, an die Panasonic ein Olympus-Objektiv zu packen, aber das ist wahrscheinlich kompletter Quatsch, oder? Die Bewertungen von dem 60mm auf Amazon gehen ja geradezu durch die Decke…

Canada dauert leider noch ein wenig, aber so als Ziel in der Ferne macht es schon was her.

VG
Markus

Antworten

Alex 8. November 2018 um 07:51

Hi Markus,
1. Ja kann ich gut verstehen. Ist immer ein bisschen zu definieren, was man mit knackigeren Bildern meint. Die Festbrennweite hat auf jeden Fall eine bessere Schärfe und außerdem eine größere Offenblende, wodurch du einen schönen verschwommenen Hintergrund erhälst. Hast du dich schon mal mit der Bildbearbeitung auseinandergesetzt? Wenn du Fotos in RAW schießt und deine Bilder anschließend entwickelst (nicht im klassischen Sinne bearbeitest) kannst du nochmal ordentlich was rausholen.
2. Olympus Objektive kannst du ohne Probleme an Panasonic Kameras anschließen und natürlich auch umgekehrt. Das sollte überhaupt kein Problem sein 🙂
Hat auch was, wenn man sich schon lange vorher auf den Urlaub freuen kann 😀
Viele Grüße
Alex

Antworten

Markus 8. November 2018 um 09:58

Hi Alex,
vielen Dank für deine Ratschläge. Ich verstehe das so, dass du mir zu verstehen geben möchtest, dass es eher Sinn macht mit dem 14-140er weiter zu fotographieren, dafür aber in RAW. Hab ich bis dato noch nicht gemacht, werde ich dann aber mal in Angriff nehmen.
Und das 60mm Olympus werde ich mir dann wohl mal gönnen 🙂

VG
Markus

Alex 12. November 2018 um 17:56

Jap genau.
Dann wünsche ich dir weiterhin viel Spaß 🙂 !
Viele Grüße
Alex


Schirmer Ferdinand 11. November 2018 um 18:42

Hallo,
ich hab mir erst mal nur einen Olympus OMD EM10 Mark III Body zugelegt. Im Februar
2019 wollen wir in Tromsoe Nordlichter fotografieren. Was wäre für diesen Zweck und o.g. MFT Kamera
das (noch bezahlbare) empfehlenswerteste Objektiv?
Vielen dank für Antwort.
Grüssle
Ferdinand

Antworten

Alex 12. November 2018 um 18:14

Hi Ferdinand,
für Nordlichter solltest du auf jeden Fall ein Stativ verwenden (falls du das nicht sowieso schon gemacht hättest).
Mit einem Stativ sollte auch dein Kit-Objektiv ganz gute Ergebnisse erzielen.
Noch besser ist eine Weitwinkel-Festbrennweite. Unter anderem weil diese eine größere Blendenöffnung bieten (also einen kleineren F-Wert), mit dem du mehr Licht einfangen kannst. Meine Empfehlung Nr. 1 ist das Samyang 12mm*. Meine Empfehlung Nr. 2 das Panasonic 20mm*
Viele Grüße
Alex

Antworten

Dagmar 15. Dezember 2018 um 22:28

Hallo Alex,
ich habe seit ca. 7 Jahren eine Olympus E-M10 mit einem Tamron 14-150mm. Im letzten Jahr bin ich auf deinen MFT-Objektiv-Vergleich gestoßen und habe mir danach das 60mm 2:8 Macro von Olympus zugelegt und bin sehr glücklich damit.
Seit ich 2011 anfing zu fotografieren bin ich fasziniert von Aufnahmen mit schönen Blendensternen, besonders bei Nachtaufnahmen. Damals hatte ich null Ahnung und habe gedacht, dass ich die auch mal hinbekommen werde.Ist aber nicht leidernicht so. Wenn ich das nun richtig verstehe, sind Objektive mit ungerader Anzahl an Lamellen dazu bauartbedingt eben nicht geeignet. Wenn ich das richtig sehe, haben alle vorgestellten Weitwinkelfestbrennweiten eine ungerade Lamellenanzahl. Gibt es doch eine Empfehlung ?
VG und schöne Feiertage
Dagmar

Antworten

Alex 16. Dezember 2018 um 09:45

Hi Dagmar,
freut mich, dass ich dir damals weiterhelfen konnte 🙂
Puh… das mit der Lamellenanzahl habe ich ehrlichgesagt noch nie gehört. So wie ich das gelernt habe und auch schon oft selbst ausprobiert habe ist eine sehr kleine Blende für Sterne verantwortlich. Hast du das schonmal ausprobiert? Idealerweise benutzt du dann ein Stativ.
Zum Beispiel habe ich dieses Bild mit einer F22 und einer Belichtunszeit von 20 Sekunden geschossen.
Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren
Alex

Antworten

Stephan Schlitzer 21. Januar 2019 um 17:17

Hallo Alex!

Deine Seite ist super – gut, dass ich sie gefunden habe! Ich habe eine Lumix G70 mit dem Kitobjektiv 14-140 (3.5-5.6), habe mir aber zusätzlich noch ein 12-35 (2.8) und das 35-100 (2.8) gegönnt. Ich experimentiere aber auch gerne mit meinem uralten Minolta AF 50mm (1.4) herum und habe damit schon recht nette Ergebnisse erzielt.
Aber: Da ich in der Hauptsache meinen Hund (am liebsten in Bewegung) fotografiere, komme ich mit der Kamera und den Objektiven an meine Grenzen… Entweder ist der AF zu lahm oder ich bin einfach zu doof… Oder etwas abgeschwächt: ich muss mehr üben… auf instagram kannst du einige Aufnahmen sehen, falls du Lust hast. (#franzithepoodle) Die meisten sind aber „Standbilder“, sprich Portraits. Manchmal – eher selten glückt eine scharfe Bewegungsaufnahme…

Ich überlege gerade, ob es nicht sinnvoller (gewesen) wäre, die G81 (wie kürzlich überlegt) zu überspringen und auf eine G9 zu wechseln… Diese soll für bewegte Bilder eine höhere Geschwindigkeit, bzw. auch einen besseren AF haben, als die G81.

Ich bin nicht sicher, denn die G9 kostet noch ordentlich… vielleicht habe ich auch die falschen Objektive für die Art der Bilder und ich hätte auch gute Ergebnisse mit der G70 und einer Festbrennweite mit schnellem AF??

Vielleicht hast du ja eine Empfehlung für mich…

Etwas ratlose Grüße
Stephan

Antworten

Alex 22. Januar 2019 um 09:37

Hi Stephan,
ne ich denke an deinen Objektiven liegt es nicht.
Der Autofokus der G70 ist gerade bei bewegten Motiven nicht so bombe. Deshalb würde ich dir entweder raten ein bisschen mit dem Fokussieren zu üben und unterschiedliche Fokus-Modis durchzuprobieren, oder irgendwann auf die G9 umzusteigen 🙂
Ansonsten fällt mir gerade leider nichts ein, was dir weiterhelfen könnte.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Mia 12. Februar 2019 um 15:12

Hallo Alex, deine SEite ist echt top!!! Ich habe zu Xmas eine Olympus OM-d em 10iii bekommen (meine 1. „richtige“ Kamera :o)) und bin sehr froh darüber mich hier informieren zu können was es so an Objektiven gibt. Meine Frage: ich würde gern so Art Toy Fotografie machen mit Lego-Figuren oder Modelleisembahnmännchen, weiß jetzt aber nicht welches Objektiv dafür geeignet ist. Die meisten verwenden wohl Makro aber ich möchte auch noch was vom Hintergrund mit drauf haben, also nicht völlig freigestellt (die Männchen und die Szenerie sollen erkennbar sein, nicht nur die Männchen in Gross.) Was würdest du da empfehlen? Vielen Dank!!!

Antworten

Alex 14. Februar 2019 um 18:32

Hi Mia,
sorry für meine verspätete Antwort und danke für dein Lob :-). Freut mich, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.
Ich empfehle dir das 30mm Makro von Panasonic. Das bietet die aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem brauchst du bei Lego-Männchen keine lange Brennweite (wie bei Insekten) da die dir ja nicht weglaufen können 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Mia 14. Februar 2019 um 13:30

Hallo, hatte es vor ein paar Tagen schon mal probiert, ist aber scheinbar nicht durchgegangen – welchrs Objektiv würdest du für das Fotografieren von kleinen Eisenbahnmännchen empfehlen? Ein nicht zu starkes Makro vielleicht? Der Hintergrund sollte am besten nicht so völlig verschwimmen… Danke!!!

Antworten

Michael 14. Februar 2019 um 20:12

Hallo Alex, passt sehr gut Deine Seite gefunden zu haben, da ich kurz davor bin mir eine g81 zu kaufen.
Kann es sein, dass ich in der Auflistung nicht das Panasonic 45 – 200 gesehen habe?
Mich würde deine Meinung zu diesem Objektiv interessieren.
Generell soll es das Kit „w“ mit der g81, dem 12-60 und eben dem 45-200 werden. Oder doch als Tele was anderes?

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:10

Hi

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Monika Krämer 4. April 2019 um 10:11

Hallo Alex,
ich fotografiere mit einer OMD E-M5 und erweitere je nach Ersparnissen immer wieder meine Objektivsammlung. Da ich vorwiegend Landschaften fotografiere suchte ich lange nach einem günstigen Ultra-Weitwinkel. Ich habe mich für das LAOWA 7,5mm F 2.0 entschieden und bin damit sehr glücklich. In deiner Auflistung vermisse ich es allerdings. Es hat meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist wirklich Ultraweit. Nur das Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8 Pro ist noch weitwinkeliger, dafür aber um Welten teurer.
Momentan suche ich nach einer guten Makro-Linse und habe mich für das Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 entschieden. Ich freue mich, dass es hier als bestes Makro-Objektiv bewertet wird.
Deine Auflistung ist wirklich sehr hilfreich. Leider habe ich sie erst heute entdeckt. Aber ich habe mir den Link abgespeichert und werde sicher noch öfter hier reinschauen.
Vielen Dank für die tolle Übersicht!

Antworten

Alex 21. April 2019 um 10:39

Hi Monika,

ganz großes Sorry, dass ich dir nicht rechtzeitig auf deine Frage geantwortet habe :-/. Ich hatte in den letzten Monaten Privat einiges um die Ohren und deshalb leider überhaupt keine Zeit.

Falls deine Frage immer noch besteht, antworte bitte einfach kurz auf diesen Kommentar und dieses Mal werde ich dir innerhalb von wenigen Tagen weiterhelfen.
Versprochen!!!

Liebe Grüße
Alex

Antworten

M.L. 16. April 2019 um 22:58

Alex, deine Erläuterungen sind teilweise gut, teilweise einfach witzig und zum Teil grober Unsinn und schlichtweg falsch. Z.B: warum soll ein 60mm/1:2,8 MFT Objektiv für Pürtraitaufnahmen nicht geeignet sein, ein Macroobjektiv 60mm/1:2,8 MFT aber gut für Portraitaufnahmen geeignet sein? Oder warum soll sich die Brennweite eines Objektivs an einer MFT-Kamera gegenüber dem Vollformat verdoppeln und die Lichtstärke (größte Blende) halbieren?
Die Brennweite eines Objektivs ist ein geometrischer physikalischer Wert, der unabhängig von der verwendeten Sensorgröße ist und nicht durch die Verwendung bestimmt wird, gleichgültig ob es an einem Vollformat-, APS-C-, MFT- oder Mittelformat-Sensor verwndet wird. Der verwendete Sensor bestimmt allerdings den Bildwinkel in der Focusebene und der ist eben abhängig von der Sensorgröße unterschiedlich.
Bei gleicher Brennweite ist der Bildwinkel für den MFT-Sensor nur halb so groß wie der Bildwinkel für einen VF-Sensor, d.h. es gibt einen Crp-Factor von 2,0 da eine verdoppelte Brennweite den gleichen Bildwinkel ergibt. Des weiteren ist die Lichtstärke ebenfalls eine geometrische physikalische Größe und ausschließlich durch die Brennwite und den Blendendurchmesser bestimmt und in keinster Weise von der verwendeten Sensorgröße abhängig. Ein Blendenwert bestimmt, unabhängig von der Brennweite, bei einem vorhandenen Umgebungslicht (LV-Wert) in der Abbildungsebene eine besimmte Lichtdichte (Lumen/mm²) und jeder Sensor unabhängig von seiner Größe erfährt die gleiche Ausleuchtung (Lumen/mm²) und nicht wie von dir behauptet nur die halbe Lichtdichte. Da es wegen des kleineren Bildwinkels beim MFT-Sensor gegenüber dem VF-Sensor weniger „Randabfall“ in der Ausleuchtung auftritt ist die Ausleuchtung des kleineren Sensors eher geringfügig heller als dunkler.
Gruß de DO3EL. Ich habe durch fotografieren mein Studium finanziert.
PS.: Wer wenig Ahnung hat sollte vorsichtig mit seiner geäußerten Meinung und seinen Behauptungen sein!

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:40

Hi M.L.,

erst einmal danke für deine konstruktive Kritik 🙂 Du bist tatsächlich der erste (von über 600 Kommentaren insgesamt), der sich beschwert und mir so richtig was auf die Nase drückt. Muss ja auch mal sein und nehme ich dir überhaupt nicht übel 😉 !

Zu meinen Empfehlungen: Im Allgemeinen sind Objektiv-Empfehlungen natürlich immer sehr subjektiv. Ich wollte damit nicht sagen, dass man mit einem 60 mm F2.8 Objektiv keine schönen Portraits schießen kann. Vielmehr wollte ich sagen, dass es nicht meine (subjektive) erste Empfehlung ist, wenn jemand nach einem Portrait-Objektiv für seine MFT-Kamera sucht. Aber jeder hat schließlich andere Ansprüche, ein anderes Budget, etc. Selbst wenn ich der beste MFT-Experte der Welt wäre (was ich definitiv nicht bin), könnte ich deshalb nicht eine Empfehlung aussprechen, die für jeden Fotografen perfekt ist.

Zu dem technischen Schnickschnack: Ich weiß, dass das mit der Blende ein sehr kontroverses Thema ist. Deshalb habe ich auch ganz am Anfang des Artikels auf das sehr bekannte und informative Video von dem wahrscheinlich renommiertesten Fotografie YouTuber verwiesen. In diesem erläutert er ganz genau, wie er auf diese Aussagen kommt. Das hast du dir ja sicherlich auch schon angesehen 🙂

Liebe Grüße und schöne Ostern
Alex

Antworten

Lars M. 19. April 2019 um 19:52

Lieber Alex,
das ist eine wirklich sehr ausführliche Liste, die gleich einen Platz in meinen Favoriten gefunden hat. Vielen Dank dafür!
Leider bin ich dennoch unsicher was den Kauf eines Ultraweitwinkelobjektivs angeht.
Ich habe mir vor einem Jahr die Panasonic Lumix DMC-G70 zugelegt und suche jetzt ein passendes Objektiv für Innenräume. Ich möchte in meinen Exposés meinen Kunden eine möglichst große Rauminformation zur Verfügung stellen ohne, dass die Bilder die Räume unnötig verzerren. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern auch so als würde man kleine Räume künstlich vergrößern wollen. Gerade bei Gäste-WCs oder anderen kleineren Räume bekomme ich mit dem 12-60 mm Panasonic Objektiv aber nicht alles auf das Bild; nicht einmal, wenn ich im Hochkantformat fotografiere. Da ich mich an den Türrahmen orientiere (diese möchte man ohnehin nicht im Bild haben), finde ich schnell meine Grenzen.
Hast du da einen Tipp für mich?
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße sowie schöne Ostertage!

Lars

Antworten

Alex 21. April 2019 um 11:24

Hi Lars,

hast du es schon einmal mit Panorama-Aufnahmen versucht? Ich habe schon ein paar Ferienwohnungen / Hotels fotografiert und manchmal kann ein Panorama da gar nicht schlecht aussehen. Vlt. einfach mal ausprobieren. Am besten setzt du es dann in Lightroom zusammen, da du da noch ein paar Anpassungen machen kannst.

Ansonsten ist natürlich die einzige „echte“ Möglichkeit ein Objektiv mit weniger mm. Die vier Weitwinkel-Zooms von Panasonic und Olympus sind da natürlich ideal… aber nicht gerade billig. Oder du schaust dir eine der Festbrennweiten an 🙂

Liebe Grüße und auch dir eine schöne Osterzeit!
Alex

Antworten

UlliMi 22. Mai 2019 um 08:58

Habt ihr euch das neue M.Zuiko Digital ED 12-200mm schon mal angesehen? Hört sich wie ein echtes Universalzoom mit brauchbaren Makro-Eigenschaften (kurze Naheinstellgrenze) an.
Aber: wie ist die Qualität bei 200mm?
LG Ulli

Antworten

Alex Baetz 22. Mai 2019 um 08:59

Hi Ulli,
genau dieses Modell konnte ich leider noch nicht persönlich testen.
Den Erfahrungen im Internet nach zu urteilen, bringt es für den Alltag jedoch sehr zufriedenstellende Ergebnisse.
Wenn du es dir holst, kannst du uns deine Erfahrungen gerne hier mitteilen 🙂
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Ulrich Mingram 3. Juni 2019 um 08:35

Mitte letzter Woche habe ich mir das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 12-200mm und die Panasonic G9 gekauft. Erste Aufnahmen mit dieser Kombination waren sehr enttäuschend. Die Fotos waren trotz sehr schnellem Autofokus nicht sehr scharf und beim Vergrößern verwaschen. Ende der Woche habe ich alles wieder zum Händler zurückgebracht und mir das Kit Olympus E-M1 Mark II mit dem M.Zuiko Digital ED 12-200mm gekauft (war ca. 80 Euro teurer). Jetzt sind die Ergebnisse recht gut. Besonders gefällt mir der große Zoombereich und die kurze Naheinstellgrenze. Besonders bei viel Licht sind die Aufnahem OK. Bei den Makros bin ich aber sehr enttäuscht, da ich keine Einstellmöglichkeit finde für kleine Blende (min. F11 besser F16 oder F22; für große Tiefenschärfe) und gleichzeitig kurze Verschlusszeit (1/250s für fliegende Insekten). Meine bisherige Lösung: Manuelle Einstellung und zusätzlich der mitgelieferte „Miniblitz“. Leider funktioniert dann der lautlose Betrieb nicht, da die kürzeste Blitzsync-Zeit bei elektronischem Verschluss 1/50s ist (ich brauche aber 1/250s, das geht nur beim mechanischen Verschluss).
Bei der Olympus E-M1 Mark II fehlt mir auch noch die Möglichkeit unterwegs den Akku mit einer Powerbank über USB aufzuladen. Hat jemand mit „Fremdakkus“ und „Fremdladegeräten mit USB“ (habe ich einige bei amazon gesehen) Erfahrung ?
Der erste Vergleich meiner 11 Jahre alten Panasonic FZ50 (Superzoom, 500 Euro) mit der neuen Kombination von Olympus (ca. 2.200 Euro) ist recht ernüchternd: besser sind der deutlich schnellere Autofokus und die doppelt so hohe Auflösung. Die Fotos sind aber bisher nicht besser (schärfer) und die Empfindlichkeit des Sensors (z.B. im Wald) ist auch nicht höher (wobei ich mit der FZ50 bei ISO 100 oder 200 fotografiert habe, die Olympus stellt oft ISO 800 – ISO 3200 ein)
LG Ulli

Antworten

Bernhard Mikolajetz 22. Mai 2019 um 08:58

Hallo, zu dem Zuiko 12-100pro in Verbindung mit der Lumix G81habe ich eine Frage. Wie verhält sich die Stabilisierung zwischen Kamera und Objektiv ? Ist es besser wenn man doch bei einem Hersteller bleibt ?
Kann man für das Geld das Objektiv bedenkenlos auf eine G81 betreiben ?

Ich danke schon mal !!!

Grüße Bernhard

Antworten

Alex Baetz 22. Mai 2019 um 08:59

Hi Bernhardt,
mit dieser spezifischen Kombi konnte ich bisher noch keine Erfahrung sammeln.
Man kann jedoch verallgemeinern, dass Panasonic Linsen an Olympus Bodies (und umgekehrt) nicht so gut funktionieren, wie wenn du auf einen Hersteller setzt.
Der Autofokus funktioniert, aber der optische Bildstabilsator kooperiert nicht. Bei den meisten Modellen kannst du immerhin im Menü auswählen, ob du den Stabilisator des Objektivs oder den des Kamera-Bodys benutzen willst. In diesem Artikel findest du ein paar weitere Unterschiede. Wenn es für dich keinen großen Unterschied macht, würde ich dir deshalb zur Variante von Panasonic raten.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Paul 24. Mai 2019 um 13:51

Hallo,
danke für den Artikel, hat mir bei der Auswahl meines Objektives geholfen.
Habe mich für die Panasonic LUMIX G DMC-GX80 mit Fünf-Achsen-Bildstabilisator entschieden.
Meine ersten Testbilder: ,, http://hornisgrinde.eu/achern.html „ Grüssle Paul.

Antworten

Alex Baetz 24. Mai 2019 um 16:01

Hi Paul,
danke für dein Lob :-). Freut mich immer, wenn ich weiterhelfen kann.
Schöne Bilder auf deiner Website. Jetzt im Frühling ist es natürlich besonders schön, um ab und zu einen kleinen Fotografier-Spaziergang zu machen.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Thomas 30. Mai 2019 um 14:11

Hallo Alex,
auch von mir ein großes Dankeschön für die Mühen des Zusammentragens der hilfreichen Informationen. Du hast mich bestärkt, zurück zu den Wurzeln der Festbrennweite zu gehen. Daher die Frage: Wie schneidet das SIGMA 30m 1,4 im Vergleich zum halb so teuren Panasonic 25mm 1.7 ab?

Antworten

Alex Baetz 30. Mai 2019 um 19:57

Hi Thomas,
sehr gerne. Freut mich sehr, dass ich dich von den Festbrennweiten überzeugen konnte :)!
Ich würde an deiner Stelle zum Panasonic-Objektiv greifen. Aus meiner Sicht lohnt sich der Aufpreis für die Sigma-Variante nicht. Zum einen ist es größer und zum Anderen kann ich mir vorstellen, dass das von Panasonic sogar etwas schärfer ist, da es extra für die kleineren MFT-Sensoren ausgelegt ist. (Die Festbrennweite von Sigma wird ebenfalls für die größeren APS-C-Sensoren hergestellt.) Aber Pixel um Pixel habe ich die beiden Modelle leider noch nicht verglichen.
Kurz und knapp: Aus meiner Sicht hat das Panasonic 25 mm das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ihrer Klasse 🙂
Liebe Grüße
Alex

Antworten

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