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von Nils

Zuletzt aktualisiert am: 10. May 2018

VPN Torrent File Sharing

Die 5 Besten VPNs für Torrenting und File Sharing 2018

Wenn ihr beim Downloaden mit P2P-Programmen auf der sicheren Seite und anonym bleiben wollt, kommt ihr nicht darum herum, einen VPN-Server einzusetzen. Die beste Wahl, was die Geschwindigkeit, die Sicherheit und den Preis angeht bietet euch NordVPN.

Warum dies so ist und welche anderen Anbieter es sonst noch gibt, lest ihr im folgenden Test. Dort werde ich euch die 5 besten Anbieter mit ihren Vor- und Nachteilen vorstellen und danach noch einige Hintergrundinformationen zu den Themen VPN und File Sharing nennen.

Geschwindigkeit und Preis der Anbieter

Die Geschwindigkeit der einzelnen Anbieter habe ich ermittelt, indem ich eine 1 Gigabyte große Datei mit einer Linux-Distribution über µ-Torrent heruntergeladen habe.

Die angegebenen Preise beruhen auf den Konditionen des jeweils besten Angebots. Im Fall des günstigsten Anbieters, Cyberghost, ist dies zum Beispiel der Preis für ein 3-Jahres-Abo. Beim teuersten Anbieter, Perfect Privacy, ist es der Preis für ein 2-Jahres-Abo.

ErgebnisAnbieterDownloadzeitPreisAbo-Zeitraum
TestsiegerNordVPN10 Min. 55 Sek.ab 3,29 USD pro Monat24 Monate
Zweiter PlatzExpressVPN12 Min. 19 Sek.ab 6,67 USD pro Monat15 Monate
Dritter PlatzCyberGhost15 Min. 34 Sekab 2,75 USD pro Monat36 Monate
Vierter PlatzIPVanish12 Min. 27 Sek.ab 4,87 USD pro Monat12 Monate
Fünfter PlatzPerfect Privacy13 Min. 6. Sek.ab 8,95 USD pro Monat24 Monate

Torrent VPN Testsieger: NordVPN

NordVPN für Torrenting

NordVPN ist der beste VPN für Torrenting und File Sharing. 100% anonym.

2,75 USD pro Monat (99 Dollar 3 Jahre im voraus)

Unser Testsieger überzeugt mit der höchsten Downloadgeschwindigkeit bei äußerst moderaten Kosten. Außerdem bietet er viele Funktionen, durch die er sich besonders für das File Sharing eignet.

Pro

  • Sehr hohe Downloadgeschwindigkeit
  • Hohe Sicherheit
  • Keine Logs
  • KillSwitch Funktion
  • Spezielle P2P-Server
  • Günstig
  • Benutzerfreundlich
  • Hoher Funktionsumfang

Contra

  • Support und Einstellungen nur auf Englisch
  • Keine Portweiterleitungen


Verschlüsselung bei NordVPN

Die Sicherheit ist bei NordVPN hervorragend gelöst und bietet durchdachte Funktionen. So wird die Verbindung zwischen euch und dem VPN-Server selbstverständlich verschlüsselt.

Hier kommt je nach Nutzungsbedingung entweder das auf IPsec (Internet Protocol Security) basierende Sicherheitsprotokoll IKEv2 (Internet Key Exchange Version 2) oder die OpenVPN-Technologie mit AES (Advanced Encryption Standard) mit einem 256 Bit-Schlüssel zum Einsatz.

Beide Systeme bieten Sicherheit auf höchstem Niveau und werden zum Beispiel auch von Geheimdiensten wie der NSA und Regierungen eingesetzt.

NordVPN bietet aber noch zwei weitere sicherheitsrelevante Features, die speziell für die File Sharing-Nutzer unter euch wichtig sind.

Double VPN

Das erste Feature heißt Double VPN. Hierbei wird der Datenverkehr zwischen euch und dem Internet über zwei verkettete VPN-Server abgewickelt.

Ihr kommuniziert dabei nur mit dem ersten Server, der wiederum mit einem zweiten Server kommuniziert. Erst dieser zweite VPN-Server kommuniziert dann mit dem endgültigen Bestimmungsort.

Der erste VPN-Server weist euch dabei bereits seine IP-Adresse zu. Dadurch kennt schon der zweite VPN-Server eure tatsächliche IP-Adresse nicht mehr. Außerdem verschlüsseln natürlich auch beide Server die Daten, so dass diese im Endeffekt doppelt verschlüsselt werden.

KillSwitch

Die zweite Funktion, der sogenannte KillSwitch, ist sogar noch wichtiger für euch. Falls die Verbindung zum VPN-Server abbricht, werden die Anwendungen, die ihr vorher angegeben habt, sofort deaktiviert.

Auf diese Weise könnt ihr euch auch in so einem Fall vor Abmahnungen schützen. Ihr müsst einfach nur euren P2P-Client in der Liste der Anwendungen hinzufügen, die der KillSwitch beendet.

Killswitch-NordVPN.png

KillSwitch-Feature

Wahlweise könnt ihr aber auch einstellen, dass der KillSwitch sämtliche Netzwerkverbindungen kappt, sobald die Verbindung mit dem VPN-Server abbricht. Dann müsst ihr allerdings daran denken, den VPN-Server wieder zu aktivieren.

Spezielle P2P-Server

NordVPN bietet ebenfalls eine Funktion, die euch automatisch mit Servern verbindet, die speziell für P2P-Anwendungen optimiert sind.

NordVPN P2P Server

Speziell für P2P-Anwendungen ausgelegte Server

Fehlende Portweiterleitungen

Portweiterleitungen können helfen, die Downloadgeschwindigkeit bei File Sharing-Programmen zu erhöhen. Dies ist insbesondere bei „seltenen“ Dateien wichtig, die nur von wenigen anderen Nutzern angeboten werden.

Allerdings hat NordVPN auch ohne diese Funktion bei meinem Geschwindigkeitstest am besten abgeschnitten.

Torrent Download mit NordVPN

Torrent-Download mit NordVPN

Englischsprachiger Support

Wenn ihr die Webseite von NordVPN öffnet, findet ihr zunächst alle Texte auf der übersichtlichen Webseite auch in deutscher Übersetzung vor.

Dies ändert sich jedoch, sobald ihr auf das HelpCenter klickt oder wenn ihr im Programm selbst Einstellungen vornehmen möchtet. Gerade dann müsst ihr euch nämlich auch noch mit englischen Texten herumschlagen. Glücklicherweise ist alles so übersichtlich gelöst, dass ihr selten Hilfe benötigen werdet.

Anbieterfazit

NordVPN bietet euch jede Menge Leistung, Funktionen und Sicherheit. Dafür ist er noch nicht einmal besonders teuer. Neben den Funktionen und Eigenschaften, die ich hier für euch beschrieben habe, gibt es noch eine ganze Menge mehr zu dem Anbieter zu sagen. Deshalb empfehle ich euch für einen Gesamteindruck, unseren vollständigen Testbericht zu NordVPN zu lesen.


Zweiter Platz: ExpressVPN

ExpressVPN Benutzeroberfläche

Die Oberfläche von ExpressVPN

ExpressVPN bietet euch eine ähnlich hohe Sicherheit wie unser Testsieger. Die Downloadgeschwindigkeit ist allerdings etwas langsamer und der Preis etwas höher.

Trotzdem stellt ExpressVPN eine gute Alternative für euch dar, wenn ihr beim File Sharing oder bei anderen Internetaktivitäten auf Nummer sicher gehen wollt.

Torrent-mit-ExpressVPN.png

Geschwindigkeitstest mit ExpressVPN

 

Pro

  • Hohe Downloadgeschwindigkeit
  • Hohe Sicherheit
  • Keine Logs
  • KillSwitch Funktion
  • Toller Support mit Live-Chat-Funktion

Contra

  • Relativ teuer
  • Keine Portweiterleitungen
  • Support und Einstellungen nur auf Englisch

 

Verschlüsselung bei ExpressVPN

ExpressVPN setzt für die Verschlüsselung ebenfalls auf den AES (Advanced Encryption Standard) mit 256 Bit-Schlüssel. Dieser kann über das OpenVPN-Protokoll für UDP oder TCP implementiert werden.

Für spezielle Anwendungen stehen auch noch die älteren Protokolle L2TP und PPTP zur Wahl. Wenn ihr die empfohlene Option „Automatic“ wählt, sucht ExpressVPN das jeweils geeignetste Protokoll für euch aus.

Protokolle-bei-ExpressVPN.png

Verschlüsselungsprotokolle bei ExpressVPN

Weitere Sicherheitsfeatures

ExpressVPN vermischt euren Datenverkehr außerdem mit den Daten von anderen Nutzern. Auf diese Weise wird verhindert, dass euch die Daten zugeordnet werden können. Auch dann, falls es doch jemandem gelingt, die Verschlüsselung zu durchbrechen.

Außerdem werden die verwendeten Schlüssel bei jeder neuen Verbindung und spätestens alle 60 Minuten neu ausgehandelt. So kann jemand, der eure Verschlüsselung durchbricht, maximal die letzten 60 Minuten eurer Aktivitäten einsehen.

KillSwitch-Funktion

Diese Funktion findet ihr bei ExpressVPN unter der Bezeichnung „Network Lock“. Leider habt ihr hier jedoch nicht die Möglichkeit einzelne Anwendungen, sondern nur den gesamten Traffic zu stoppen, falls die Verbindung zu ExpressVPN abreißt.

Killswitch-bei-ExpressVPN.png

Network Lock bei ExpressVPN

Was mir bei ExpressVPN weniger gefällt

ExpressVPN ist der zweit-teuerste Anbieter in diesem Test. Er bietet ebenfalls nicht die Möglichkeit Portweiterleitungen einzustellen und der Support und die Einstellungen sind nur auf Englisch verfügbar.

Gerade den letzten Punkt finde ich besonders schade, da das Supportangebot mit zahllosen Artikeln zu jedem erdenklichen Thema, FAQ, Tutorial-Videos und Live-Chat eigentlich vorbildlich ist.

Anbieterfazit

Insgesamt bietet euch ExpressVPN jedoch viel Leistung und ist sehr nutzerfreundlich. Wenn euch das den höheren Preis wert ist, könnt ihr bedenkenlos zugreifen. Selbstverständlich gibt es auch zu ExpressVPN noch viel mehr zu sagen. Deshalb empfehle ich euch auch in diesem Fall, unseren kompletten Express VPN Test zu lesen.


Dritter Platz: Cyberghost

CyberGhost

Das Programmfenster von Cyberghost

CyberGhost macht einen eher durchmischten Eindruck. So erhaltet ihr die schlechteste Downloadgeschwindigkeit aller getesteten Anbieter allerdings zum günstigsten Preis.

Die Programmoberfläche ist sehr schön und klar strukturiert. Wenn ihr aber die Einstellungen öffnet, findet ihr ein wirres Sammelsurium kryptischer Funktionen. Erklärungen oder Hilfetexte gibt es dort leider nicht.

[Einstellungen-bei-CyberGhost.png//Die Einstellungen bei CyberGhost]

Einstellungen-bei-CyberGhost.png

Die Einstellungen bei CyberGhost

Pro

  • Spezielle P2P-Option
  • Sehr günstig
  • Keine Logs
  • KillSwitch
  • Anleitungen und Programmoberfläche auf Deutsch

Contra

  • Niedrige Downloadgeschwindigkeit
  • Keine Portweiterleitungen
  • Einstellungen unübersichtlich und nicht erklärt

Verschlüsselung bei Cyberghost

CyberGhost nutzt die bekannte AES-Verschlüsselung mit 256 Bit. Als VPN-Protokolle lassen sich OpenVPN, L2TP (Layer 2 Tunnel Protokoll) und IKEv2 (Internet Key Exchange Version 2) einstellen.

Weitere Sicherheitsfeatures

CyberGhost bietet mit der Funktion „IP-Sharing“ ein ähnliches Feature wie ExpressVPN. Dabei werden die an euch übertragenen Daten mit denen anderer Nutzer gemischt, damit sie euch niemand mehr eindeutig zuordnen kann. Anders ausgedrückt teilt ihr euch die IP-Adresse, die euch der Anbieter zuweist mit mehreren anderen Nutzern.

Der KillSwitch ist bei CyberGhost übrigens automatisch aktiviert. Er sperrt sofort alle Internetverbindungen, wenn die VPN-Verbindung abbricht.

Außerdem blockiert CyberGhost aktiv Schadsoftware, Werbung und das Tracking eures Surfverhaltens.

Weitere Eigenschaften von CyberGhost

Die Programmoberfläche bietet euch vordefinierte Profile für die verschiedenen Nutzungsszenarien. Hierzu zählt auch ein Profil für anonymes Downloaden. Wenn ihr dieses Profil wählt verbindet euch CyberGhost automatisch mit einem P2P-kompatiblen Server und aktiviert die geeignetsten Einstellungen.

Torrent-Option-CyberGhost.png

Wie bereits erwähnt endet der positive Eindruck dieser benutzerfreundlichen Funktionalität jedoch abrupt, sobald ihr die Einstellungen aufruft.

Ein weiterer Negativpunkt ist, dass auch dieser Anbieter keine Portweiterleitungen unterstützt.

Anbieterfazit

Insgesamt kann der Anbieter für euch aber doch eine Alternative sein. Insbesondere dann wenn euch ein günstiger Preis wichtig ist. Wenn Ihr mehr über diesen Anbieter wissen möchtet, könnt ihr euch unserenausführlichen Cyberghost Test durchlesen.


Vierter Platz: IPVanish

IPVanish.png

Die Oberfläche von IPVanish

IPVanish ist ein Anbieter der sich kaum von der Masse abhebt. Dies gilt allerdings sowohl im positiven wie auch im negativen Sinn. Deshalb lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

Pro

  • Hohe Downloadgeschwindigkeit
  • Hohe Sicherheit
  • Keine Logs
  • KillSwitch

Contra

  • Instabile Verbindung zum VPN-Server
  • Keine Portweiterleitungen
  • Programm und Webseite nur auf Englisch

Verschlüsselung bei IPVanish

IPVanish verschlüsselt eure Daten mit der bereits bekannten AES-256 Bit-Verschlüsselung. Als VPN-Protokolle stehen euch OpenVPN, IKEv2, L2TP und PPTP zur Auswahl.

Weitere Sicherheitsfeatures

IPVanish bietet eine KillSwitch-Funktion, die ihr in den Einstellungen ein- und ausschalten könnt.

Mit der Funktion „Obfuscate OpenVPN“ könnt ihr verhindern, dass jemand merkt, dass ihr einen VPN-Server einsetzt. Dies ist nämlich in manchen Ländern verboten.

Ofuscate-Funktion-IPVanish.png

Funktion zur Verschleierung des Einsatzes von VPN

Außerdem setzt IPVanish Shared-IPs ein, so dass euer Traffic mit dem anderer Nutzer vermischt wird und euch so nicht mehr eindeutig zugeordnet werden kann.

Anbieterfazit

IPVanish war der einzige Anbieter bei dem ich Verbindungsabbrüche festgestellt habe. Ihr solltet also auf jeden Fall darauf achten, dass ihr die KillSwitch-Funktion aktiviert habt. Besonders dann, wenn ihr IPVanish für File Sharing einsetzt.

Ansonsten bietet der Anbieter viele Sicherheitsfunktionen. Außerdem ist er sowohl preislich als auch was die Geschwindigkeit anbetrifft im Mittelfeld angesiedelt. Wenn ihr mehr über diesen Anbieter wissen möchtet, solltet ihr euch einmal unseren ausführlichen Testbericht anschauen. Die Webseite von IPVanish ist leider wie das Programm selbst nur auf Englisch verfügbar.


Vierter Platz: Perfect Privacy

Perfect-Privacy.png

Das Programmfenster von Perfect Privacy

Perfect Privacy ist sehr teuer, langsam und erzielte das zweitschlechteste Ergebnis bei meinem Geschwindigkeitstest. Trotzdem kann der Anbieter für den ein oder anderen unter euch eine Alternative sein.

Schließlich bietet er euch nicht nur die meisten Sicherheitsfeatures, sondern als einziger Anbieter im Test auch Portweiterleitungen.

Pro

  • Hohe Sicherheit
  • Keine Logs
  • KillSwitch Funktion
  • Portweiterleitungen
  • Webseite und Webkonfiguration auf Deutsch

Contra

  • Sehr teuer
  • Mangelhafte Benutzerfreundlichkeit
  • Niedrige Downloadgeschwindigkeit

Verschlüsselung bei Perfect Privacy

Perfect Privacy setzt ebenfalls auf die Verschlüsselung mit AES-256 Bit und nutzt zusätzlich eine Public-Key-Verschlüsselung mit 4.096 Bit für den Schlüsselaustausch. Als VPN-Protokolle können wie gewohnt OpenVPN und IPSec gewählt werden.

Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit das unsichere aber schnelle PPTP-Protokoll zu nutzen. Hierauf solltet ihr aber wirklich nur dann zurückgreifen, wenn ihr keinen besonderen Wert auf Verschlüsselung legt.

Kaskadierungsfunktion

Perfect Privacy bietet eine Kaskadierung von bis zu vier verschlüsselten VPN-Servern an, die ähnlich wie beim Double VPN von NordVPN hintereinandergeschaltet werden.

Proxy-Server

Zusätzlich könnt ihr den Internetverkehr noch durch Proxy-Server tunneln. Für spezifische Anwendungen könnt ihr SSH2-Tunnel (Secure Shell 2) mit AES-256-Bit-Verschlüsselung nutzen.

StealthVPN

Mit StealthVPN ist hier ebenfalls eine Funktion an Bord, mit der ihr den Einsatz eines VPN-Servers verschleiern könnt.

KillSwitch

Die KillSwitch-Funktion ist nach dem Aufbau einer VPN-Verbindung automatisch aktiviert. Je nachdem welche Sicherheitsstufe ihr wählt, unterbindet er den Netzwerkverkehr entweder nur bei einem Abbruch der VPN-Verbindung oder zusätzlich auch, wenn ihr die Verbindung manuell beendet, oder wenn egal aus welchem Grund keine VPN-Verbindung besteht.

Anbieterfazit

Perfect Privacy macht seinem Namen alle Ehre, denn er bietet euch wirklich eine herausragende Fülle an Sicherheitsfunktionen. Wem von euch dies oder auch die Möglichkeit Portweiterleitungen zu nutzen wichtig ist, kann hier zugreifen.

Wenn ihr mehr über diesen Anbieter wissen wollt, findet ihr noch viele weitere Informationen in unseremausführlichen Perfect Privacy Test.

Gefahren beim File Sharing und Torrenting

Wenn ihr File Sharing über Peer to Peer-Netzwerke betreibt solltet ihr eure Privatsphäre schützen. Dies gilt natürlich ganz besonders dann, wenn ihr illegal urheberrechtlich geschützte Dateien herunterladet.

Es dürfte inzwischen jeder von euch wissen, dass euch in solchen Fällen teure Abmahnungen drohen. Allerdings ist inzwischen auch das Streamen von urheberrechtlich geschützten Inhalten nicht mehr ganz Risikolos, wie ihr in unserem aktuellen Artikel zu diesem Thema nachlesen könnt.

Trotzdem ist das Risiko erwischt zu werden, gerade bei Peer to Peer-Anwendungen wie BitTorrent, Vuze oder eMule besonders hoch für euch. Der Grund dafür ist, dass ihr bei diesen Anwendungen selbst Teile der Dateien hochladen müsst. Dadurch können alle Teilnehmer des Netzwerks eure IP-Adresse sehen.

Gefahr droht euch dabei aber nicht nur von abmahnfreudigen Anwälten. Auch euer Internetanbieter könnte eure Geschwindigkeit drosseln, wenn er File Sharing-Aktivitäten feststellt. Vielleicht ist euch aber auch einfach nur eure Privatsphäre wichtig.

Proxy- oder VPN-Server?

Es gibt also genug Gründe für euch, Maßnahmen zur Anonymisierung zu treffen. Ihr müsst also dafür sorgen, dass eure IP-Adresse nach außen hin nicht mehr zu erkennen ist.

Dies könnt ihr grundsätzlich auf verschiedenen Wegen erreichen. Ihr könnt euch zum Beispiel mit einem Proxy-Server verbinden. Ein Proxy-Server leitet eure Suchanfragen mit seiner eigenen IP-Adresse weiter. Der Datenverkehr selbst bleibt aber unverschlüsselt. Schon allein aus diesem Grund rate ich euch vom Einsatz von Proxy-Servern ab, wenn ihr P2P-Anwendungen benutzt.

VPN-Server bieten euch in aller Regel neben der Verschleierung der IP-Adresse noch zahlreiche weitere sicherheitsrelevante Vorteile. Diese bestehen neben einer Verschlüsselung des Datenverkehrs aus nützlichen Features wie zum Beispiel KillSwitches, Stealth-Technologien und Kaskadierungen eurer Verbindung über mehrere VPN-Server.

Aus diesem Grund sind VPN-Server wesentlich besser dazu geeignet, eure Privatsphäre zu schützen.

Torrent aber sicher: mein Fazit

Insgesamt solltet ihr euch natürlich nichts vormachen. Es gibt im Internet leider keine absolute Anonymität und irgendwann wird auch der beste Schutz geknackt.

Dennoch rate ich euch, euch einen entsprechenden Schutz zu besorgen. Hierzu empfehle ich euch unseren Testsieger NordVPN. Alternativ empfehle ich euch Cyberghost, falls ihr eine günstigere Lösung bevorzugt. Wenn ihr allerdings auch hin und wieder streamt oder Geosperren umgehen wollt, solltet ihr einen Blick auf ExpressVPN werfen.

So könnt ihr alle Risiken möglichst gering halten. Ich hoffe, dass ich euch die nötigen Informationen hierzu vermitteln konnte. Falls ihr noch Fragen, Anregungen oder Wünsche habt, nutzt die Kommentarfunktion. Wenn ihr euch noch tiefer über VPN-Server informieren wollt, solltet ihr euch unseren großen VPN-Anbietertest anschauen.

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von Nils

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