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von Wiebke

Zuletzt aktualisiert am: 4. June 2017

Das Kopfhörer Glossar – Überblick im Dschungel der Fachwörter

Ihr wollt Kopfhörer, die einfach gut klingen, aber habt keine Ahnung, wonach ihr eigentlich sucht? Das Problem kennen wir, schließlich steht unser Kopfhörer Test 2018 unter genau diesem Vorzeichen: Laien sollen den perfekten Klang finden, ohne vorher eine Ausbildung zum Tontechniker absolvieren zu müssen.

Wenn ihr euch einen schnellen Überblick über die wichtigsten Fachbegriffe aus der Kategorie Kopfhörer verschaffen wollt, ist dieses Lexikon genau richtig. Für spezielle Kauftipps und Kopfhörer für jede Situation empfehlen wir euch unsere Ratgeber – etwa zum Thema Headset oder Noise Cancelling.

In unserem Kopfhörer Glossar erklären wir euch die wichtigsten Begriffe aus unserem Test, geben euch Kurztipps zu guten (und weniger guten) Kopfhörern und zeigen euch, worauf ihr achten solltet.

Inhaltsverzeichnis

  1. A
  2. B
  3. E
  4. F
  5. G
  6. H
  7. I
  8. K
  9. M
  10. N
  11. O
  12. P
  13. R
  14. S
  15. T
  16. V
  17. Z

A

Adapter – Die fürs Ohr, nicht für die Steckdose. Überraschend wichtiger Faktor im In Ear Kopfhörer Test. Sie sollten nicht nur in verschiedenen Größen, sondern auch in verschiedenen Formen vorhanden sein. Als gut für den Halt stellen sich immer wieder die Adapter in Form von Häkchen heraus, siehe etwa die Bose QC 20. Sie werden außen in die Ohrfalte eingeklemmt. Erst einmal ungewohnt, aber gerade beim Sport ideal.

Bose Quiet Komfort

Hier die Bose Quiet Comfort Kopfhörer

Akkuleistung – Knackpunkt für alle Kopfhörer, die kabellos laufen sollen. Bei Over und On Ear Kopfhörern meist größer als bei In Ear Kopfhörern. Faustformel: Acht Stunden sollten Bluetooth Kopfhörer wenigstens durchhalten können, Funker noch länger.

B

Bass – Wird bei vielen Kopfhörern großspurig versprochen, ist aber bei den meisten höchstens ein Bässchen. Die Sennheiser CX 300-II Precision zum Beispiel versprechen „Enhanced Bass“, was sich als Luftnummer entpuppt. Richtwert ist die untere Zahl im Frequenzbereich, die am besten unter/ bei 10 Hz liegen sollte. Guten Bass gibt’s auch sehr günstig, etwa bei den Panasonic RP-HJE125E-K In-Ear-Kopfhörern. Sensationeller Bass, der sich perfekt in den Sound einschmiegt, kostet allerdings. Bose kann das von Hause aus sehr gut. Klassenprimus in unserem Test: Sony MDR-1000x.

Bluetooth Kopfhörer Gängiger Standard für kabellose Kopfhörer aller Bauarten. Die Reichweite beträgt höchstens 10 Meter, Grundrauschen ist möglich. Benötigen aufgeladenen Akku (und/oder zusätzliches Audiokabel). Knackpunkt sind die Pairing-Fähigkeiten und die Laufzeit des Akkus. Die Preisspanne ist enorm, der Preis verrät aber nur wenig darüber, was das Gesamtpaket leistet. Zwei günstige (und gute) Beispiele sind die Anker SoundBuds und die August EP650. Beste hochwertige Bluetooth Kopfhörer im Test sind die Sony MDR-1000x.

Bluetooth Kopfhörer im Test

Wir haben eine Reihe von Bluetooth Kopfhörern getestet.

E

Earbuds – Vorstufe der In Ear Kopfhörer, bei der die Plugs am und nicht im Gehörgang sitzen. Geht meist zulasten des Sitzes, ist aber gut für einen natürlichen Klang mit Anschluss an die Umgebung. Wird heute eher selten verkauft.

F

Frequenzbereich Auch Übertragungsbereich genannt. Meint die Bandbreite an Tönen (und ihre Frequenzen), die ein Kopfhörer abbilden kann. Ist zwar nicht allein ausschlaggebend für den Sound, aber gerade bei In Ear Kopfhörern ein ziemlich guter Marker. Für die meisten Hörgewohnheiten ist ein Frequenzbereich von etwa 10 bis 25.000 Hz klasse.

Funkkopfhörer – Kabellose Kopfhörer für das Home-Entertainment. Benötigen Strom für Sender und aufgeladenen Akku. Die analoge Funktechnik hat mit Störsignalen zu kämpfen. Digitale Funkkopfhörer (Sennheiser RS 175) kosten meist mehr, sind aber relativ störungsfrei bei tollem Sound. Funkkopfhörer schaffen eine Reichweite von bis zu 150m. Mehr dazu im Ratgeber Funkkopfhörer Test 2018.

G

Geschlossene Bauweise – Kein Sound dringt nach außen, keiner kommt von außen herein. Ist bei In Ear Kopfhörern praktisch immer der Fall, bei On oder Over Ears müssen die Kopfhörer extra so gebaut werden. Der Sound ist direkter, bleibt auch bei einer geräuschvollen Umgebung präsent. Wird gern für Noise Cancelling Kopfhörer eingesetzt.

Gewicht – Steht bei vielen Produkten in Gramm dabei, doch die Zahl ist eigentlich irrelevant. Viel wichtiger ist, wie sich das Gewicht am und auf dem Kopf verteilt und wie gut die Kopfhörer an den entscheidenden Punkten gepolstert sind. Dann bemerkt man auch einen 300 Gramm-Klopper wie den Sennheiser RS 175 Funkkopfhörer kaum. Andersherum kann eine ungünstige Verteilung den Tragekomfort enorm einschränken, und zwar schon im Mini-Gramm-Bereich. Siehe dazu den Testbericht zu den SoundPeats Q 12.

H

Headset – Meint heutzutage eigentlich nur eine Telefonier- und Fernbedienungs-Funktion, die bei vielen Kopfhörern aller Klassen eingebaut ist. Knackpunkte sind die Position der Fernbedienungsknöpfe (an der Ohrmuschel/den Plugs oder als externer Block) sowie die Kompatibilität mit dem jeweiligen Smartphone-Betriebssystem. Wichtigster Hinweis: Nehmt die Headset-Funktion als gegeben hin und achtet lieber auf andere Faktoren (Tragekomfort & Sound). Mehr dazu im Ratgeber Headset Test 2018.

Höhen Wichtiges Leistungsmerkmal für Klassik- und Jazzfans beim Sound. Ziemlich schwer sauber abzubilden, da der Grat zwischen Matsch und Nadelspitzen extrem schmal ist. Eine Spezialität von Sennheiser.

Höranspruch – Zünglein an der Waage für die Einschätzung vieler Kopfhörer. Denn: Sind sie nicht gerade ultraschlecht, sind eigentlich alle Kopfhörer für bestimmte Hörtypen geeignet. Unterscheidet sich nach den Hörgewohnheiten (Electro, Metal, jazz etc.), nach der Feinheit des Gehörs und nach der Situation, in der ihr Musik etc. hört (beim Sport, andächtig lauschend im Sitzen, in der Bahn.)

Hörbereich Der Mensch nimmt nur Töne direkt war, die im Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hz liegen. Kopfhörer, die nur diesen Bereich abdecken, sind meist allerdings etwas dünn.

Hygiene Ekliger Fun Fact: Wer oft In Ear Kopfhörer trägt, sorgt für eine erhöhte Ohrenschmalzansammlung im Ohr und an den Kopfhörern. Wer die Ablagerungen nicht regelmäßig aus den Ohren und vom Kopfhörer entfernt, kann sich auf einen fest sitzenden Propfen einstellen. Die Adapter von In Ears sollten wenigstens einmal die Woche gereinigt werden (geht dank Silikon und Co. sehr einfach). Das verhindert auch, dass das Sekret in die feinen Rillen des „Lautsprechers“ gelangt und diese komplett verstopft.

Adapter

I

Impedanz Angegeben in Ohm (Formelzeichen Ω). Wert für den elektrischen Widerstand. Für Laien wichtig: Eine niedrige Impedanz (bis etwa 32 Ω ) bedeutet, dass die Kopfhörer perfekt auf mobile Abspielgeräte abgestimmt sind, mit fetten Anlagen aber nicht gut funktionieren. Gleiches gilt andersherum. Sollte man nicht ignorieren!

In Ear Kopfhörer – Plugs werden in den Gehörgang gesteckt und schließen diesen ab. Je besser das gelingt, desto besser sind der Bass und die Schallisolierung. Der Sound ist oft sehr präsent, lässt es also an Räumlichkeit vermissen. Perfekt für Electro-Fans. Die Preisspanne für brauchbare In Ears ist groß, wichtigster Knackpunkt ist oft der Tragekomfort. Bestes Beispiel im Test: Bose Quiet Comfort 20.

In Ear Bose Kopfhörer

Die Bose Quiet Comfort 20 sind unsere Testsieger.

K

Kabel Die Oldschool-Verbindung ist aus Sound-Sicht immer noch die beste Entscheidung, da die Signale relativ verlust- und vor allem störungsfrei übertragen werden können. Eine Hi-End Klangqualität bieten also immer noch nur die kabelgebundenen Kopfhörer – das hört allerdings eher ein geschultes Ohr. Kabelkopfhörer sind jedoch günstiger, immer einsatzbereit und meist robust(er). Hochwertige Bluetooth Kopfhörer bringen immer ein zusätzliches Audiokabel mit. Siehe dazu zum Beispiel den Test Bose QuietComfort 30.

Kabelführung Wie wird das Kabel getragen? Symmetrisch vor dem Körper oder um den Nacken? Asymmetrisch mit vorgegebener Trageweise? Individuell einstellbar durch Manschetten und Co.? Klares Ergebnis im Test: Vorgegebene Asymmetrie nervt immer, wie etwa die Taotronics Bluetooth Kopfhörer beweisen.

Kabelgeräusche Unangenehmer Nebeneffekt bei billigen Kopfhörern. Das Geräusch der Kabelbewegung überträgt sich direkt ins Ohr. Knackpunkt ist die Verbindung zwischen Plug/Ohrmuschel und Kabel. Kommt bei In Ears meist schlimmer zum Tragen als bei Bügelkopfhörern. Guter optischer Hinweis ist die Kabeldicke, ansonsten bleibt nur Ausprobieren.

Klangtreue Ziemlich schwammiger Begriff dafür, ob das, was aus den Kopfhörern kommt, auch wirklich das ist, was aus dem Ausgabegerät kommt. Im Endeffekt ein Zusammenspiel von Bass, Mitten und Höhen, Verzerrungsfreiheit und Hörgefühl. Lässt sich kaum messen, nur in den Test beschreiben.

M

Magnetisch Kopfhörer, die magnetisch sind? Irre! Oder auch nicht irre. Der Begriff steht bei einigen Kopfhörern extra in der Produktbeschreibung, ist aber völlig unerheblich. Denn als elektrodynamische Schallwandler ist der Magnet bei den meisten handelsüblichen Kopfhörern integraler Bestandteil des Bauprinzips. Wer jetzt Angst hat: Das Magnetfeld (und nicht etwa eine Strahlung, wie in manchen Aluhut-Foren behauptet wird) ist weder gefährlich, noch schädlich oder sonstwas. Sonst hätten wir wegen dem Nord- und Südpol der Erde ständig Kopfschmerzen.

Magnetische Bluetooth Kopfhörer

Mitten Allgemein der Frequenzbereich, in dem sich die menschliche Stimme tummelt. Kriegen eigentlich alle Kopfhörer problemlos hin – außer, wenn es um die Differenzierung geht. Matschige Mitten sind aber weniger ein Problem als matschige Höhen, da das Ohr für Stimmen besonders geschult ist.

N

NFC – Die Near Field Communication-Technologie ist eine Ergänzung bei Bluetooth Kopfhörern. Ist NFC vorhanden, müsst ihr das Handy nur ans NFC-Modul der Kopfhörer halten und schon sind die beiden verbunden. Nicht notwendig, aber eine komfortable Funktion. Mehr dazu im Ratgeber Bluetooth.

Noise Cancelling Nervenretter für Vielreisende und Pendler. Umgebungsgeräusche werden durch Gegenschall ausgeblendet. Benötigt einen Akku. Verschiedene Noise Canceller im Test bieten eine unterschiedliche Qualität der Stille – von angenehm (Sony MDR-1000x) bis fast zu drückend (Bose QC 30). Active Noise Cancelling treibt den Preis mächtig nach oben. Manche In Ears und gute Over Ears schaffen dies auch ganz gut ohne zusätzliche Funktion. Beispiele: Anker SoundBuds oder Sennheiser CX 300 II Precision. Alles dazu im Ratgeber Noise Cancelling.

O

Offene Bauweise – Sound wird nach außen abgegeben, Sound dringt von außen ans Ohr. Das sorgt für einen extrem räumlichen und natürlichen Klang, Nebengeräusche können aber stören – und zwar auch eure Umgebung!

On Ear Kopfhörer Die Kopfhörermuscheln sitzen auf den Ohren. Das ist für viele eine bequeme Variante, die ihre Kopfhörer nicht den ganzen Tag tragen wollen. Die Schallisolierung ist geringer als bei Over Ear oder In Ear Kopfhörern, der Sound meist eine gute Mischung aus Räumlichkeit und Präsenz.

Optimiert für … Klingt nach Marketingeinfall, ist es aber nicht. Meint sowohl die Impedanz der Kopfhörer, als auch die Passgenauigkeit von Fernbedienung und Betriebssystem des Smartphones bzw. Ausgabegeräts. Allrounder sind zahlreich, manchmal müsst ihr genau hinschauen, ob ihr die Kopfhörer für Apple oder Android wählen könnt. Dann solltet ihr die richtige Wahl treffen.

Over Ear Kopfhörer Die Kopfhörermuscheln umschließen das Ohr vollständig. Diese Bauart kommt meist bei sehr hochwertigen Kopfhörern zum Einsatz. Die Schallisolierung ist hoch, der Sound sehr räumlich und präsent. Nachteil: Können schnell drücken, wenn die Polster Mist sind oder der Druckpunkt unangenehm direkt unter dem Ohr liegt. Siehe dazu etwa den Sennheiser HD 201 Test oder den Sony MDR-1000x Test.

P

Pairing Vorgang der Verbindung von Master und Slave-Gerät über Bluetooth, den euch gerade billige No-Name Kopfhörer gerne einmal erschweren. Top-Tipp: Drückt den ON-OFF-Schalter immer besonders lange (etwa 10 Sekunden), erst dann sind viele günstige Kopfhörer bereit zum Pairen! EIGENTLICH ist die Bluetooth-Funktion an sich ausschlaggebend dafür, ob Kopfhörer und Gerät pairen können. Im Test haben sich AUSSCHLIESSLICH (und ausgerechnet) die Bose QC 35 bei einem älteren Blackberry Telefon komplett verweigert.

Präsenz Hübsche Umschreibung dafür, wie sich der Klang eines Kopfhörers für euch als Hörer „anfühlt“. Sehr präsenter Sound wirkt oft etwas zu künstlich, zu drückend und die Stimmen scheinen direkt im Kopf zu entstehen. Es fehlt also an Raumklang.

Preis-Leistung – Überraschend vielseitiger Faktor im Kopfhörer Test. Es gibt hier Sieger in allen Preiskategorien von unter zehn bis über 300 Euro. Dennoch gilt: Für ein paar Euro könnt ihr keine Allround-HiFi-Talente erwarten. Diese Kopfhörer (siehe Sennheiser CX 300 oder Panasonic RP) sind immer entweder für Bassfans, oder für Jazz- und Klassikfreunde interessant. Bei enormen Preisschildern könnt ihr aber grundsätzlich davon ausgehen, dass die Kopfhörer jede Stilrichtung beherrschen.

R

Raumklang – Sound, der natürlich klingt und nicht, als säßen die Musiker in einer schalldichten Kabine direkt in eurem Kopf. Vielmehr vermittelt Raumklang das Gefühl eines Privatkonzerts. Bei Over und On Ear Kopfhörern einfacher zu bewerkstelligen als bei In Ear Kopfhörern. Verlangt ein gewisses Maß an Offenheit und damit Umgebungsgeräuschen. Tollen Raumklang bieten etwa die Sony MDR-1000x und überraschenderweise auch die In Ear Kopfhörer Bose QC 20.

Reichweite Meint sowohl Kabellängen als auch Funk/Bluetooth-Verbindungen. Bluetooth schafft nur etwa 10 Meter in freier Wildbahn, Funk bis etwa 150 Meter. Stark abhängig von Störsignalen. In Altbauwohnungen mit vielen alten Rohren in der Wand gibt es fast immer Probleme, wenn ihr euch von der Quelle/dem Sender wegbewegt – gute Digitalfunker nerven dann aber am wenigsten.

S

Schalldruckpegel – Monokel-Ausdruck für die maximal mögliche Lautstärke, welche die Kopfhörer ausgeben können. Angegeben in dB (Dezibel). Auch, wenn leise sch… ist, reichen Werte um die 100 dB vollkommen aus, wenn die Kopfhörer beim Sound soweit alles richtigmachen. Guter Beweis: Die kindgerechten Philips SHK2000BL/00 Leichtkopfhörer riegeln schon bei 85 dB ab, ihr habt aber trotzdem das Gefühl, dass es (in vielen Situationen) laut genug ist. Ihr solltet den Schalldruckpegel immer im Vergleich zum Frequenzbereich sehen. Enger Frequenzbereich plus hoher Schalldruckpegel ergibt beispielsweise Dröhnen, Scheppern und Ohrenbluten.

Schallisolierung Wichtiger Faktor in unserem Test. Meint die Abgrenzung von Umgebungsgeräuschen. Kriegen eigentlich alle Bauweisen hin, wobei dick gepolsterte Over Ears (auch in unserem Test) die meisten In Ears abhängen. Allerdings können gut sitzende In Ears ebenfalls mithalten. Achtung: Eine hohe Schallisolierung ist für Freiluftsportler und natürliche Traumtänzer eher schlecht!

Schallwandler – Alle Kopfhörer sind (wie Lautsprecher) Schallwandler. Sie übersetzen elektrische in akustische Signale. Die meisten Kopfhörer sind elektrodynamische Schallwandler, bei denen ein elektrischer Impuls über eine Spule und einen Magneten zu einer Membran geleitet wird, die sich dann bewegt und damit Schall erzeugt. Mehr dazu im Übersichtsartikel Kopfhörer.

Sportkopfhörer In vielen Fällen nur ein Marketingbegriff für Bluetooth In Ear Kopfhörer. Echte Sportkopfhörer überzeugen mit einem perfekten Sitz, einem wassergeschützten Aufbau, einer Fernbedienung direkt an den Plugs und einem sehr dichten, treibenden Klang. Das erfüllen zum Beispiel die Anker SoundBuds.

T

Treble Booster – Eigentlich ein Effektgerät für E-Gitarren, im Kopfhörer Test aber brauchbare Equalizer-Voreinstellung, die viele Problemchen sehr vieler Kopfhörer ausgleicht und den Sound besser macht. Findet ihr unter den Einstellungen eurer Player-Apps, heißt auf Deutsch meist „Mehr Höhen“ o.ä.

Treibereinheit – Meint bei Kopfhörern das Bauteil, das letztendlich für den Sound sorgt, also den Schallwandler. Entscheidend ist hier u.a. der Membrandurchmesser, der in mm auf der Packung angegeben wird. Einfache Formel: Je größer, desto besser. Bei In Ears einstellig, bei On und Over Ears sind ab 40 mm Standard.

V

Verzerrungsfreiheit Meint die Abwesenheit von Nebeneffekten wie Scheppern, Kreischen, Dröhnen oder Quietschen, die entstehen, wenn die Aufnahme ein wenig aus dem Rahmen fällt, die Kopfhörer lauter gedreht werden oder Nebengeräusche stören. Ist meist für viele Kopfhörer ein Problem. Erst ab einer gewissen Preisklasse könnt ihr euch auf verzerrungsfreien Hörgenuss in jeder Situation freuen.

Z

Zubehör – Treibt meist den Preis und das Testurteil nach oben. Faustformel: Wenn die Kopfhörer kabellos laufen, ist ein zusätzliches Audiokabel eine gute Investition, die Kopfhörer sollten einen entsprechenden Anschluss mitbringen. Ist aber eigentlich nur bei On und Over Ears der Fall. Eine Tasche (möglichst stabil) ist für teure Geräte, die ihr unterwegs mitnehmen wollt, praktisch Pflicht.

Habt ihr noch Fragen, fehlen euch Begriffe oder sucht ihr Antworten auf typische Probleme bei der Kaufentscheidung? Dann hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

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