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Bluetooth Headset Test 2018

Kopfhörer mit Headset versprechen feinstes Telefonvergnügen und gute Audioqualität. Ob unsere Testkandidaten halten was sie versprechen zeigt unser Headset Test 2018. Wir testen die besten Headsets nach Sprach- und Soundqualität, Passform und Funktionalität.

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Test-Anrufe

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Ohrmuscheln

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Kabelsalat

Author

von Wiebke

Zuletzt aktualisiert am:

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Fr euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir knnen mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.

Ratgeber Headset: Mehr Anschluss unter dieser Nummer?!

Noch vor wenigen Jahren konnte man zeigen, wie wichtig man ist, indem man sich ein kabelloses Headset im Space-Look in ein Ohr fummelte und damit permanent durch die Gegend rannte.

Das sorgte zwar weniger für beeindruckte Blicke als für „So ein Honk“-Sprüche, aber gut.

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Mit dem Siegeszug des Smartphones veränderte sich auch der Look der Headsets und sie verschmolzen mit klassischen Kopfhörern zu einer neuen Kategorie, die auch in unserem Kopfhörer Test 2018 eine große Rolle spielt:

Die neuen Modelle sind in erster Instanz Sounderzeuger und erst in zweiter Instanz zum Telefonieren da. Machen wir uns nichts vor, Telefonieren kommt ein bisschen aus der Mode. Dennoch sollten gute Headsets beides beherrschen und euch auf all euren Wegen umfangreich begleiten können.

Welche Voraussetzungen sie dafür erfüllen müssen, welche typischen Probleme Headsets haben und lösen und welche Produkte in unserem Test gut abgeschnitten haben, erfahrt ihr in diesem Ratgeber. Wenn ihr mehr zu anderen Kategorien wissen wollt, schaut doch einmal in den Ratgeber Bluetooth Kopfhörer Test oder den Ratgeber Sportkopfhörer Test.


Anker SoundBuds Test

13,99 €

Bose Quietcomfort 35 Test

379,95 €

Bestes Noise Cancelling
Sony MDR-1000X Test

from 295,00 € 329,00 €

Preis-Leistungssieger
August EP 650 Test

34,95 €

AUKEY Bluetooth Kopfhörer Test

9,99 €

SoundPEATS Q12 Test

25,86 €


Technische Grundlagen für Headsets

Genauso wie alle anderen Töne besteht die menschliche Stimme aus einzelnen Schallwellen, die in einem bestimmten Frequenzbereich liegen. Jede Stimme hat dabei einen unverwechselbaren Klangcharakter, auch wenn sich gewisse Frequenzbereiche stets ähneln bzw. Überlagern.

Männliche Stimmen haben einen Grundton bei etwa 125 Hz, weibliche einen Grundton bei etwa 250 Hz. Insgesamt beträgt der Frequenzbereich der Stimme um die 80 bis 12.000 Hz.

Wer sich wissenschaftlich und detailliert damit auseinandersetzen will, kann sich dieses Handout der Uni Heidelberg zur Akustik des Sprechens durchlesen.

Der Frequenzbereich insgesamt wiederum unterteilt sich in einzelne Abschnitte, die darüber entscheiden, ob ihr euer Gegenüber versteht, ob euch deutliche Sätze oder Genuschel entgegenschlagen und ob der Gesprächspartner angenehm oder eiskalt klingt.

Für uns interessant ist dabei vor allem der Abschnitt zwischen 200 und 4.000 Hz, der für die Sprachverständlichkeit wichtig ist. Diese hängt zwar noch von sehr vielen anderen Faktoren ab, doch stark vereinfacht ist dies für uns ein guter Hinweis darauf, was bei einem Headset wichtig ist.

Wäre das Headset wirklich nur zum Telefonieren da, wäre es besonders wichtig, dass die Kopfhörer als Ausgabegeräte diesen Frequenzabschnitt gut und detailliert darstellen können. Alles, was darunter oder darüber liegt, wäre vor allem für die Stimmcharakteristik beim Telefonieren entscheidend.

Wie wir aber gelernt haben, kann das menschliche Ohr erstens Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz direkt hören und zweitens deckt Musik in etwa diesen Bereich ebenfalls ab (zur Auffrischung sei diese Grafik empfohlen).

Frequenzbereiche Audio

Quelle: audiophil-online.de

Außerdem sind die Frequenzen außerhalb des direkt Hörbaren sowie deren Zusammenspiel wichtig für den Gesamteindruck eines Klangs aus dem Kopfhörer.

Ein Headset, das also nur im Frequenzbereich der Sprachverständlichkeit rumkrebsen würde, wäre als Kopfhörer – und eigentlich auch sonst – eine echte akustische Zumutung.

Was bei einem Headset wichtig ist

Dass manche Produkte in unserem Test und viele Produkte auf dem Markt trotz dieser grundsätzlichen Erkenntnis trotzdem nicht gerade Überflieger sind, liegt vor allem am schlechten Zusammenspiel dieser wichtigen Komponenten für Kopfhörer allgemein:

  • Komfort
  • Funktionalität
  • Sound & Verständlichkeit
  • Einsatzzweck

Denn so, wie sich die Ansprüche an Kopfhörer in der mobilen Welt verändert haben, so sehr haben sich auch die Ansprüche an Headsets als Teilfunktion der Kopfhörer verändert.

Komfort

Nur wenige werden ihr Headset erst dann hektisch ins Ohr fummeln, wenn gerade ein Anruf reinkommt, sondern werden es als Kopfhörer zum Musik- oder Hörbuchhören unterwegs nutzen. Und dann müssen Headsets so bequem sein, dass ihr dabei keine Kopfschmerzen bekommt.

Anker Soundbuds in Ear
Toplus In Ear Kopfhörer
Sennheiser HDCX300
SoundPEAT in Ear

Die größten Probleme haben dabei meist In Ear Versionen, deren Plugs entweder zu groß oder zu klein sind, deren Ohradaptergrößen sinnlos oder die einfach zu sehr nach Standardformaten designt sind. Schön zu sehen ist das am TOPLUS In Ear Kopfhörer, dessen Druck schlichtweg nervtötend und ekelhaft ist.

Bügelkopfhörer mit On- oder Over Ear-Design sind meist die bequemere Wahl, können aber genauso Druck aufbauen – dann natürlich von außen. Außerdem sind sie größer und sperriger, was meist aber erst beim Verstauen am Ziel des Wegs zum Problem werden kann.

Funktionalität

Ein Headset soll euch davon entbinden, bei einem Anruf das Telefon aus der Tasche zu suchen, um zwischen dem Player und der Telefon-App zu switchen und einen Anruf anzunehmen oder abzulehnen.

Es soll euch auch davon entbinden, zwischendurch die Lautstärke am Telefon regeln zu müssen. Grundsätzlich ist es also dafür da, die grundlegenden Funktionen möglichst weit vom Telefon bereit zu stellen.

Damit wären wir bei der Frage nach der Funktionalität des Headsets und bei der Entscheidung zwischen kabelgebunden und kabellos. Machen wir uns nichts vor: Ein Kopfhörer ist als Headset besonders in der kabellosen Version brauchbar.

Bluetooth entbindet euch wortwörtlich vom Kabelsalat, das Telefon verschwindet im Rucksack oder der Umhängetasche und ihr bleibt trotzdem immer in Verbindung. Dazu müssen aber mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Headset kann grundsätzlich mit eurem Gerät pairen. Viele Modelle versprechen zwar eine große Kompatibilitätsbreite, halten dieses Versprechen aber nicht. Bestes Beispiel sind die SoundPEATS Q12 im Test.
  • Das Headset kann nicht nur pairen, es ist auch für das Betriebssystem eures Smartphones ausgelegt. Hier gibt es Versionen, mit denen ihr jedes Betriebssystem (sogar das von Blackberry) steuern könnt und solche, die jeweils nur mit iOS oder Android funktionieren. Wenn ihr das verwechselt, kann es passieren, dass ihr mit den Funktionstasten der Fernbedienung nichts oder nur wenig anfangen könnt.
  • Die Funktionstasten selbst sind umfangreich und sinnvoll. Zu den Basics gehören laut/leiser sowie Anruf annehmen/ablehnen. Korrespondierend dazu sollte Musik gestartet und gestoppt, vor- und zurück und ebenfalls lauter und leiser per Fernbedienung gestellt werden können. Alles, was darüber hinausgeht, ist ein dicker Bonuspunkt.
  • Gibt der Akku den Geist auf, sorgt ein Audiokabel dafür, dass ihr die Kopfhörer trotzdem noch weiter verwenden könnt. Das ist aber meist nur bei den größeren (und teureren) On Ear Versionen wie etwa den Bose QC 35 der Fall.

Gerade der letzte Punkt ist durchaus ein Pro-Argument für kabelgebundene Versionen, die einfach immer eine volle Funktionalität bereithalten und keinen zusätzlichen Strom benötigen. Ausnahme: Die exzellenten Bose QC 20 In Ears benötigen ihren Akku zum Noise Cancelling. Aber das steht in diesem Fall auf einem anderen Blatt.

Es kommt außerdem nicht nur darauf an, wie die Headset Kopfhörer ihre Funktionalität bereitstellen, sondern auch wo.

Bei den kabellosen Bügelkopfhörern befinden sich die Funktionstasten oder -hebel üblicherweise an den Ohrmuscheln und hier gibt es große Unterschiede bei der Handhabung. Am cleversten (und spielfreudigsten) lösen dies die Sony MDR 1000x, die mit sehr intuitiven Touchgesten gesteuert werden.

Sony MDR Funktionstasten

Die Funktionstasten des Sony Kopfhörers sind gut erreichbar

Auch die anderen Testkandidaten sind hier keineswegs schlecht, wobei die August EP 650 die Tasten auf den Ohrmuscheln positionieren, während bei den Bose QC 35 die Tasten am unteren Rand angeordnet sind.

August Kopfhörer Steuerung

Das August Bluetooth Headset hat die Steuerung auf den Ohrmuscheln.

In Ear Kopfhörer haben dafür nicht den Platz und haben deswegen oft einen Fernbedienungs“block“, der irgendwo am Kabel platziert ist. Dumm ist nur, wenn die Produktdesigner wie etwa bei den Aukey Bluetooth Kopfhörern ein bisschen gepennt haben und den Sitz der Kopfhörer (bzw. das Verbindungskabel zwischen Plugs) asymmetrisch designen:

Nicht nur wird euch dann ein Sitz vorgegeben, die Fernbedienung baumelt dann auch als zusätzliches Gewicht einseitig und fest positioniert am Kopf und sorgt bei einem ohnehin problematischen Sitz für noch mehr Probleme. Linkshänder werden zusätzlich benachteiligt.

Schön ist, wenn die Funktionstasten gleich an den Plugs sitzen (wie bei den Anker SoundBuds) oder die Kabelführung wenigstens individuell um den Kopf arrangiert werden kann, sodass ihr auch den Sitz der Fernbedienung besser handhaben könnt. Das ist zum Beispiel bei den TaoTronics Bluetooth Kopfhörern der Fall.

Fernbedienung von Bluetooth Headsets

Hier ist die Fernbedienung am Kabel angebracht (Toplus)

Sound und Verständlichkeit

Bei dieser Komponente solltet ihr keine Kompromisse eingehen und IMMER vorrangig darauf achten, dass der Klang bei Musik und Audiodateien überzeugt. Denn es ist nicht schwierig, Kopfhörer so zu bauen und zu einem anständigen Preis anzubieten, dass ihr beim Telefonieren alles versteht.

Wohl aber ist es schwierig, das für Musik zu schaffen, wie auch unser Kopfhörer Test 2018 immer wieder zeigt. Die Range an Preisen und Leistungen ist riesig, auch wenn ihr nicht grundsätzlich davon ausgehen müsst, dass dicke Preisschilder auch dicken Sound liefern.

Allerdings häufen sich die Indizien dafür auch im Test. Beim Bose-Klang oder den SONY MDR 1000x gibt es einfach keine Konkurrenz (in unserer Testauswahl).

Ein großes Aber versteckt sich in dieser Aussage – zumindest, wenn wir uns auf die Sprachverständlichkeit konzentrieren. Allerdings nicht auf die eures Gesprächspartners, sondern auf eure eigene. Und auch nicht auf das, was bei eurem Gesprächspartner ankommt, sondern auf das, was ihr glaubt, dass bei eurem Gesprächspartner ankommt.

Das Problem: Kopfhörer mit guter Schallisolierung machen ihren Job meist so exzellent, dass ihr eure eigene Stimme beim Sprechen nur noch sehr gedämpft hört – und anfangt, rumzubrüllen. Das Phänomen steigert sich umso mehr, je „ausfüllender“ die Sprache eures Gegenübers in eurem Kopf ankommt und je mehr ihr das Gefühl habt, in eurer eigenen Sound-Bubble zu stecken.

Dieses kleine Dilemma können die meisten guten Schallisolierer, allen voran die Bose QC 20, tatsächlich nicht technisch lösen. Wie auch, schließlich ist die Isolierung wichtiger Bestandteil ihrer jeweiligen Funktionalität.

Es bleibt euch in den meisten Fällen nur, einen Earplug beim Telefonieren rauszunehmen, eine Ohrmuschel nach hinten zu schieben und/oder den Drang zu unterdrücken, lauter zu sprechen als unbedingt nötig.

Wenn euch das wirklich stört, dann müsst ihr auf Kopfhörer in offener bzw. halboffener Bauweise setzen, die Schall nach außen abgeben und von außen ans Ohr lassen. Dadurch wird das Gefühl für die eigene Stimme besser, allerdings kann darunter der Sound leiden, weil Umgebungsgeräusche präsent werden und ihr Probleme bekommt, euer Gegenüber zu verstehen. Und Musik müsst ihr unterwegs häufig lauter stellen.

Eine gute Zwischenlösung wären On Ear Kopfhörer mit Headsetfunktion, die bisher jedoch in unserem Test noch nicht zur Debatte standen. Der On Ear-Typ ist meist von Hause aus offener als die Over Ear Version, auch wenn die Bauweise an sich damit nichts zu tun hat. Mehr erfahrt ihr im Ratgeber Kopfhörer.

Wenn ihr konkrete Vorschläge und Wünsche für Tests bestimmter Kopfhörer dieses Typs habt, könnt ihr uns gern eine Anfrage im Kommentar hinterlassen!

Über das Mikrophon und dessen Leistungsfähigkeit müsst ihr euch übrigens kaum Gedanken machen, das kriegen die meisten Headsets ziemlich gut hin. Dabei haben die Bügelversionen ein wenig die Nase vorn, weil die Mikrofone so eingebaut sind, dass sie direkt am Kopf sitzen und so die Sprache noch besser erfassen.

Die Fernbedienungsblöcke haben etwas den Nachteil, dass sie durch ihr Gebaumele bzw. durch Reiben an der Kleidung etc. mitunter Störgeräusche verursachen können und die Verständlichkeit oft ein bisschen darunter leidet. Andererseits könnt ihr hier auch bei starkem Wind etc. noch ein bisschen was drehen, indem ihr das Mikro nah an den Mund haltet.

Ihr seht also: Würde man Kopfhörer nur über ihre Headsetfunktion betrachten, gäbe es zu viele Entweder-Oders und Kompromisse, die ihr eingehen müsstet. Wie gut, dass wir das anders herum sehen!

Der Einsatzzweck

Dieser Blickwinkel kondensiert letztendlich auch in der Frage, was ihr mit dem Kopfhörer, der nebenbei (!) auch Headset ist, eigentlich vorhabt. Denn wiederum kommt es darauf an, in welchen Situationen ihr Kopfhörer benutzt und welche Rolle dabei das Telefonieren überhaupt hat.

Ein Jogger, der unterwegs ein wichtiges Telefonat nicht verpassen will, hat andere Ansprüche als jemand, der den Weg zur Arbeit am liebsten mit Quasseln an der Strippe verbringt. Ein Bildschirmarbeiter, der vor dem Rechner gleichzeitig tippt und Kundengespräche führt – entweder im Großraumbüro oder im Home Office – ist anders getrimmt, als eine vielreisende Salesperson, die nicht möchte, dass im Zug jeder dem Telefonat lauschen kann.

Die Testsieger Headset im Kopfhörer Test 2018

Darum ist es für uns immer wichtig, den Kopfhörer in seiner Funktionalität als Ganzes zu betrachten. Hier einmal unsere Auswahl der besten Headsets für verschiedene Situationen.

Bestes Headset für Reisende

Achtung: kein Bluetooth, aber trotzdem genial.

Bose Quiet Comfort 20

VORTEILE

  • Kompakt
  • Sehr angenehm
  • Hervorragender Sitz
  • Inklusive Fernbedienung und Klemme
  • Überaus hochwertig
  • ausreichend leicht
  • Angenehme Kabellänge
  • Hochwertige Steckerverbindung
  • Inklusive Tragetasche

NACHTEILE

  • gewöhnungsbedürftiges Design
  • hoher Preis

129,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49
Buy now on Amazon

245,00 € 249,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49
Buy now at Media Markt

Produkteigenschaften

Produktkategorie,
MarkeBose
TypIn Ear Noise Cancelling
Schalldruckpegel100dB
Frequenzbereichk.A.
Impedanz30Ω
Optimiert fürTragbare Abspielgeräte
Kabellänge/Reichweite1,3m
Headset
Geeignet fürReisende, Pendler, jeden Höranspruch

Ein Headset für Reisende muss genug Abschirmung von der Umgebung liefern, Schall gut isolieren und es trotzdem möglich machen, sich auf seine Umwelt einzustellen. Bei Gesprächen muss es Stimmen so gut übertragen, dass auch sehr leises Sprechen möglich ist – egal, wie laut die Umgebung ist.

Es muss alle wichtigen Funktionen bequem zur Verfügung stellen und sollte idealerweise auch noch Noise Cancelling mitbringen sowie sehr kompakt und reisefreudig sein. Sofern ein Akku nötig ist, muss dieser lange Laufzeiten bieten und sich schnell aufladen lassen, denn nicht immer sind Steckdosen unterwegs zur Stelle.

All diese Funktionen sind in den Bose Quiet Comfort 20 Acoustic Noise Cancelling In Ear Kopfhörern geradezu ideal gelöst. Auch wenn der Sound ein wenig Bose-typisch mächtig ist und Kabelzwang besteht, sind sie den kabellosen Over Ears in vielen Punkten doch um eine ganze Ecke voraus.

Bestes Headset für Vielhörer mit hohem Sound-Anspruch

Wer den Weg zur Arbeit oder jeden Handgriff am liebsten mit Musik aus dem Smartphone-Player begleitet, wird beim Thema Headset eher darauf achten, dass Komfort und Klang überragend sind. Und da können in unserem Test die Bose QuietComfort 35 Over Ears sowie die Sony MDR 1000x die Lorbeeren problemlos für sich beanspruchen.

Bose Quietcomfort 35

VORTEILE

  • extrem hochwertige Verarbeitung
  • extrem guter Sitz
  • ansprechendes Design
  • Alle Steuerelemente direkt am Kopfhörer
  • angenehm leicht
  • zusammenklappbar
  • inklusive Audiokabel
  • inklusive sehr hochwertiger Tragetasche

NACHTEILE

  • hoher Preis

379,95 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49
Buy now on Amazon

Produkteigenschaften

Produktkategorie,
MarkeBose
TypOver Ear
Schalldruckpegel Bose macht hier keine Angaben-dB
Frequenzbereichk.A.
Impedanzk.A.Ω
Optimiert fürMobile Geräte
Kabellänge/Reichweite1,2 - 10m
Headset
Geeignet fürPendler, Reisende und Krachgeplagte mit Höranspruch

Beide haben zwar ein nicht weg zu diskutierendes Preisschild, liefern dafür jedoch Sound, der sehr gut bis genial ist – und das setzt sich auch beim Telefonieren fort. Auch wenn die hervorragende Schallisolierung beider Modelle für Vieltelefonierer ein Problem wäre, weil sich das am besten nur über eine zurückgeschobene Ohrmuschel lösen lässt, kommen Audiophile voll auf ihre Kosten.

Ihr Komfort macht sie auch zum perfekten Headset für Bildschirmarbeiter, wobei beide Noise Canceller es schaffen, während des Telefonats durch ihre Bauweise sehr viel von der typischen Umgebung zu verschlucken, sodass ihr in Ruhe reden und arbeiten könnt.

Bestes Headset für Sportler

VORTEILE

  • Kompakt
  • Sehr angenehmer Sitz
  • Funktionstasten direkt an den Plugs
  • Individuelles Kabel
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Lange Akkuleistung

NACHTEILE

  • Etwas gewöhnungsbedürftiges Design

Die In Ear Trageweise ist für sportliche Headsets einfach die beste Wahl, solange die Plugs so optimal sitzen, dass ihr sie nicht bei jedem Schritt am Ohr reiben hört – was auch das Telefonieren schwierig machen könnte.

Externe Fernbedienungsblöcke sind wie schon erwähnt ein bisschen problematisch und zeigen vor allem beim Laufen oder Sport ihre Grenzen. Wer will schon aus dem Tritt kommen, nur, weil er den richtigen Knopf sucht? Das lösen die Anker SoundBuds, deren Bedienknöpfe am Ohr sitzen, ziemlich gut auf.

Weil dadurch auch das Mikro direkt am Plug sitzt und nicht mit der Fernbedienung bei jedem Schritt an der Kleidung rubbelt, könnt ihr sogar im Laufschritt gut verstanden werden. Und wenn das Ganze auch noch wasserfest, mit Bluetooth und ziemlich günstig ist, macht ihr kaum noch etwas falsch.

Bestes günstiges Headset

Anker SoundBuds

VORTEILE

  • Kompakt
  • Sehr angenehmer Sitz
  • Funktionstasten direkt an den Plugs
  • Individuelles Kabel
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Lange Akkuleistung

NACHTEILE

  • Etwas gewöhnungsbedürftiges Design

13,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49
Buy now on Amazon

Produkteigenschaften

Produktkategorie,
MarkeAnker
TypIn Ear
Schalldruckpegel98dB
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz
Impedanz16Ω
Optimiert fürSmartphones, Tablets
Kabellänge/Reichweite10m
Headset
Geeignet fürAlltagshörer, Sportler, Wanderer

Beim Thema Preis/Leistung konnten sich mehrere Kopfhörer im Test 2018 mehr als gut beweisen und darunter gibt es auch sehr viele Headsets.

Sehr angenehm sind die August EP 650 Kopfhörer für gerade einmal 34,95 €, die den Komfort von Over Ears mit einem recht guten Klangbild verbinden und auch bei ihrer Headsetfunktionalität nicht enttäuschen. Sie sind ein sehr guter Querschnittskopfhörer für viele Situationen und mittlere Ansprüche an Sound und Leistung.

Die mit 13,99 € sehr günstigen Anker SoundBuds sind für Sportler ebenso zu empfehlen.

Nur das günstigste Headset im Test, die TOPLUS In Ear Kopfhörer für 9,99 € zeigen, was ein Headset alles nicht machen sollte: Sie drücken, liefern nur verträglichen Sound für die gesprochene Sprache, bringen nur wenig Funktionalität und obendrein auch noch Kabelzwang mit. Auch die SoundPEATS Q 12 fallen komplett durch, weil sie sich partout nicht pairen lassen wollen, egal mit welchem Mobiltelefon.

Fazit: Das Headset ist eine Muss-Bestimmung mit vielen Muss-Bedingungen

Im Grunde lernen wir daraus, dass ein Kopfhörer für die mobile Welt ohne Headsetfunktion eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Wir lernen aber auch, dass wir uns bei Kopfhörern um viel wichtigere Dinge Gedanken machen sollten als diese Funktion. Denn erst dann kriegen wir wirklich etwas für unser Geld.