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von Andrea

Zuletzt aktualisiert am: 24. August 2021

Kostenlose Cloud-Speicher im Vergleich 2021: Die 10 besten Gratis-Anbieter im Test

Jederzeit von jedem Ort aus auf wichtige Dateien zugreifen? Kein Problem mit einer kostenlosen Cloud. Sparfüchse freuen sich über Gratis-Speicher – aber wie sicher sind eure Daten dort aufgehoben? Wie viel Speicherplatz bieten sie überhaupt? Welche Cloud ist die beste? Wo ist der Haken? Fragen über Fragen. Lest jetzt die Antworten in unserem Online-Speicher-Vergleich.

  1. Mega: Unser Favorit bietet euch satte 20 Gigabyte Cloud-Speicher kostenlos und punktet zudem mit der sicheren Zero-Knowledge-Architektur. Besonders einfach ist die Nutzung über die Desktop-Software und die mobile App.
  2. Sync: Beim kanadischen Anbieter wird Sicherheit großgeschrieben. Neben der Verschlüsselung eurer Daten punktet der Speicher mit einfacher Bedienung. Hier bekommt ihr 5 Gigabyte Speicher kostenlos.
  3. pCloud: Die Schweizer Plattform spendiert euch bis zu 10 Gigabyte Gratis-Speicher. Diesen könnt ihr direkt mit eurem Instagram- oder Facebook-Account verknüpfen, um Backups eurer Fotos zu speichern.

Unsere Top 3 werden ergänzt von weiteren kostenlosen Diensten: Google Drive, MagentaCloud, IceDrive, Microsoft OneDrive, Web.de, Tresorit und Dropbox. Unser Vergleich zeigt, dass es beim Speicherplatz, dem Funktionsumfang und dem Sicherheitskonzept deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern gibt.

Ihr möchtet nur eure Daten speichern und benötigt weder einen Hochsicherheitstrakt noch viele Funktionen? Dann schaut euch Dropbox oder die MagentaCloud an. Wer auf Kollaboration setzt, findet bei Google Drive umfangreiche Features und ein Office-Paket. Letzteres ist auch bei Microsoft OneDrive integriert. Sicherheit ist euch wichtig? Dann seid ihr bei IceDrive oder dem europäischen Datencenter Tresorit an der richtigen Adresse.

Cloud-Speicher bieten euch einen (sicheren) Platz für digitale Dokumente oder Fotos. Besonders praktisch: Ihr könnt über das Internet zu jederzeit und von überall auf eure Daten zugreifen. Die meisten Anbieter von Cloud-Speichern bieten kostenlose Basis-Accounts, die über kostenpflichtige Abos mitfinanziert werden.

Was ist ein Cloud-Speicher?
Eine Cloud (auf deutsch: Wolke) ist ein digitaler Online-Speicherplatz zum Sichern eurer Daten. Ihr könnt dort jegliche Dateien hochladen und von überall zu jederzeit auf diese zugreifen.

Zwar habt ihr bei den Gratis-Clouds weniger Speicherplatz oder einen begrenzten Leistungsumfang, kommt aber je nach Anbieter in den Genuss verschiedener Features. Manche setzen auf Sicherheit oder eine hohe Upload-Geschwindigkeit. Andere bieten virtuelle Zusammenarbeit oder das Teilen von Dateien. So findet jeder den richtigen kostenlosen Cloud-Speicher für seine Zwecke.

Unser Favorit ist die Mega-Cloud mit 20 Gigabyte Speicherplatz und sicherer Verschlüsselung. Je nachdem was euch wichtig ist, kommen aber auch andere Lösungen aus unserem Test infrage.

Je nach Anbieter erhaltet ihr bis zu 20 Gigabyte kostenlosen Speicher. Benötigt ihr mehr, bezahlt ihr ab 2 Euro pro Monat für 100 Gigabyte.

Grundsätzlich könnt ihr eure Fotos in jeder Cloud-Speichern. Google Drive bietet euch neben dem Speicherplatz Werkzeuge zum Bearbeiten eurer Fotos.

Bei Google One erhalten Privatkunden 15 GB kostenlosen Speicherplatz. Ihr könnt den Speicherplatz mit Paketen ab 1,99 Euro monatlich (bzw. 19,99 Euro jährlich) erweitern.

Zu den sichersten Lösungen zählen die Cloud-Speicher von Sync, IceDrive und Tresorit

Bevor wir detailliert auf die einzelnen Cloud-Dienste eingehen, zeigen wir euch unsere Favoriten in der Kurzübersicht. (Stand aller Infos: August 2021)

Übersicht aller Cloud-Speicher: Kostenlos gibt’s diese Features

  1. Mega: Bester Cloud-Speicher für große Datenmengen: Kostenlos mit 20 Gigabyte Speicherplatz (kann per Bonusprogramm zeitweise auf 35 Gigabyte erhöht werden)
  2. Sync: Sicherer Cloud-Speicher aus Kanada mit 5 Gigabyte in der Gratis-Version
  3. pCloud: Schnelle 10 Gigabyte kostenloser Speicher für Social-Media-Fans
  4. Google Drive: 15 Gigabyte Speicher für Fotoverwaltung und Kollaboration
  5. MagentaCloud-Speicher: Telekom Deutschland bietet 3 Gigabyte Speicherplatz gratis (15 Gigabyte für Telekom-Kunden)
  6. IceDrive: 10 Gigabyte kostenloser Speicherplatz mit höchstem Sicherheitsniveau
  7. OneDrive: 5 Gigabyte Gratis-Speicher – ideal für Nutzer des Microsoft-Fans und Office-Nutzer
  8. Web.de: Bis zu 10 Gigabyte freier Cloud-Storage für Nutzer, die Einfachheit schätzen
  9. Tresorit: 3 Gigabyte kostenloser Hochsicherheits-Speicher für sensible Daten
  10. Dropbox: 2 Gigabyte unkomplizierter Gratis-Datenspeicher ohne hohe Sicherheitsansprüche

Bei der Auswahl der besten kostenlosen Cloud-Speicher für euch haben wir uns nicht nur am Speicherplatz orientiert. Ebenso haben wir auf vermeintliche Kleinigkeiten wie die Bedienung oder den Serverstandort geachtet, damit ihr eure Daten nicht einfach nur ablegt, sondern komfortabel wie sicher verwahrt und verwaltet.

Ihr wundert euch, warum uns der Unternehmenssitz so wichtig ist? Er dient uns als erster Hinweis auf den Datenschutz: Stehen die Server in der EU oder in der Schweiz, könnt ihr euch auf gewisse Standards verlassen. Dazu gehört etwa, dass eure Daten nicht an Dritte weitergegeben bzw. verkauft werden. Innerhalb der Europäischen Union gilt die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) – und die Schweiz ist ohnehin bekannt für ihre strengen Regeln zur Datensicherheit.

Falls ihr noch weitere Fragezeichen im Kopf habt oder euer Wissen erweitern möchtet, schaut mal in unser Cloud-Speicher Glossar. Dort findet ihr Erklärungen zu allen wichtigen und kryptischen Begrifflichkeiten rund um die digitalen Wolken.

1. Mega: Bester Cloud-Speicher mit 20 Gigabyte gratis & Verschlüsselung

Nach der Anmeldung bei Mega stehen euch – zeitlich unbegrenzt – 20 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Durch die Installation der Desktop-Software und der mobilen App sowie durch Freundschaftswerbungen (per E-Mail) könnt ihr jeweils 5 Gigabyte zusätzlichen Platz freischalten.

Allerdings steht euch der Bonus nur für ein Jahr zur Verfügung. Doch auch ohne die Erweiterung der Kapazität ist Mega unser größter Cloud-Speicher.

Vorteile

  • 20 Gigabyte kostenlos
  • Voll verschlüsselte Cloud
  • Flexible Synchronisation
  • Für alle gängigen Betriebssysteme
  • Sehr guter Funktionsumfang

Nachteile

  • Nicht immer volle Bandbreite
  • Benutzeroberfläche teilweise nur auf Englisch

Uns überzeugt nicht nur der großzügige kostenlose Online-Speicher. Mega bietet euch eine äußerst sichere Verschlüsselung eurer Daten. Die Zero-Knowledge-Architektur sorgt dafür, dass eure Daten nur mit eurem Passwort ausgelesen werden können.

Das heißt: Niemand außer euch selbst kann eure Daten entschlüsseln. Es heißt aber auch, dass niemand eure Daten retten kann, wenn ihr euer Passwort und den für euch generierten Rettungsschlüssel verliert. Daher ist Mega in Sachen Sicherheit anderen Cloud-Lösungen wie Dropbox, Google Drive oder Amazon Drive einen Schritt voraus.

Ein weiterer Pluspunkt: Desktop-Anwendung und mobile Apps basieren auf Open-Source-Software. Das heißt, dass eventuelle Sicherheitslücken durch die Community schnell erkannt werden können. Zudem ist es dem Anbieter fast möglich, unter der Beobachtung der User unentdeckt ein Hintertürchen einzubauen.

Der Funktionsumfang der Mega Cloud ist gut und geht teilweise über den anderer Anbieter hinaus. Besonders einfach ist der Zugriff auf eure Dateien, wenn ihr die Mega-Software auf eurem Computer bzw. Smartphone installiert. Diese gleicht automatisch eure Cloud mit dem entsprechenden Verzeichnis auf eurer Festplatte ab. Dabei wird der Datenbestand in beide Richtungen aktualisiert.

Mega Transfermanager

Die Anzeige laufender Uploads in der Mega-Software

Praktisches Feature: Ihr könnt verschiedene Rechner und Mobilgeräte nutzen. Mega synchronisiert beliebig viele Verzeichnisse, die ihr jeweils auf euren Geräten auswählt. Beim alten Hasen Dropbox etwa seid ihr auf ein einziges Verzeichnis beschränkt.

Bei Mega könnt ihr also alle verbundenen Geräte mit der gewohnten Ordnerstruktur verwenden und eure Dateien flexibel verwalten. Über Links ermöglicht ihr Freunden und Familie auf bestimmte Daten zuzugreifen. Leider könnt ihr diesen Zugriff nicht durch Passwörter schützen – dazu braucht ihr einen kostenpflichtigen Account.

Mega im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Neuseeland
  • Kostenloser Speicher: 20 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux
  • Mobile App: Windows Mobile, iOS, Android
  • Wichtigste Features: Speicherplatz auf 35 GB erweiterbar (zeitlich begrenzt); Verschlüsselung eurer Daten; Zero-Knowledge-Architektur; automatische Synchronisation beliebiger Verzeichnisse; Teilen von Dateien über Links; Teilen von Verzeichnissen mit anderen Mega-Nutzern; Erweiterungen für Google Chrome, Edge, Firefox
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Passwortschutz/Verfallsdatum für geteilte Dateien/Links; schnelle Datenübertragung ohne Drosselung
  • Preis: ab 4,17 Euro pro Monat für 400 GB

Kleiner Wermutstropfen: Nutzt ihr einen kostenlosen Zugang, kann es passieren, dass Mega eure Übertragungsraten vorübergehend drosselt, wenn die Kapazitäten der Plattform ausgelastet sind. Wenn euch das nicht abschreckt, bekommt ihr bei Mega einen sicheren und leistungsstarken Cloud-Speicher mit viel Platz für eure Daten.

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Mega Cloud Speicher

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2. Sync: Sicherer kostenloser Cloud-Dienst mit 5 Gigabyte

Mit 5 Gigabyte bietet Sync deutlich weniger Speicherplatz als unser Testsieger. Dennoch gehört die kanadische Plattform für uns auf das Siegertreppchen. Denn sie deckt nicht nur alle wesentlichen Funktionen ab, sondern wartet ebenfalls mit der sicheren Zero-Knowledge-Verschlüsselung eurer Daten auf.

Vorteile

  • Voll verschlüsselter Cloud-Speicher
  • 5 Gigabyte kostenlos
  • Einfache Bedienung
  • Sync Vault

Nachteile

  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch

Schon bei der Registrierung habt ihr die Wahl, ob ihr eine Passwortwiederherstellung wünscht oder nicht. Im Falle des Passwortverlustes ist sie praktisch – aber sie ist eben eine potenzielle Sicherheitslücke. Denn sie erfordert das Speichern eures Passworts durch den Anbieter. Dass Sync euch das so ausführlich darlegt, finden wir gut. Denn es zeigt, dass sie es ernst meinen mit der Datensicherheit.

Sync Web Interface

So sieht’s aus: Sync im Browser

Installiert ihr die Sync-Software auf eurem Rechner, richtet sie ein Verzeichnis ein, über das die Synchronisation eurer Daten läuft. Die Inhalte dieses Ordners werden kontinuierlich mit der Cloud abgeglichen. Für Smartphones wie iPhone bis zum Samsung Tablet bietet Sync eine App an. Ihr könnt den Dienst aber auch einfach über den Browser nutzen.

Eine Besonderheit ist der Sync Vault. In diesem Speicherplatz könnt ihr Dateien und Ordner außerhalb des automatisch synchronisierten Ordners befinden. Diese werden also nicht automatisch abgeglichen. Der Sync Vault ist ideal für Backups.

Wenn ihr Dateien mit Freunden oder Kollegen teilen möchtet, schickt ihr ihnen einfach Download-Links. Zudem könnt ihr mit anderen Sync-Nutzern gemeinsame Verzeichnisse einrichten, bearbeiten und synchronisieren.

Der Funktionsumfang kostenloser Accounts ist teilweise eingeschränkt. Zum Beispiel werden gelöschte und frühere Versionen geänderter Dateien nach 30 Tagen endgültig entfernt. Auch einen Passwortschutz für Links gibt es nur in der Abo-Variante.

Sync im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Kanada
  • Kostenloser Speicher: 5 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS
  • Mobile App: iOS, Android
  • Wichtigste Features: sichere Verschlüsselung der gesamten Cloud; Zero-Knowledge-Architektur; Passwortwiederherstellung optional; automatische Synchronisation; Möglichkeit, Download-Links zu versenden; Teilen von Verzeichnissen mit anderen Sync-Nutzern
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Passwortschutz für geteilte Dateien; längere Aufbewahrung gelöschter Dateien und früherer Dateiversionen
  • Preis: ab 6,70 Euro pro Monat für 2 TB

Sync ist sauber strukturiert, einfach zu bedienen und sicher. Wer Dropbox mag, aber nicht auf eine bessere Verschlüsselung verzichten möchte, findet hier eine gute Alternative. Falls ihr doch ein wenig Geld investieren möchtet – es lohnt sich: Ihr bekommt 2 Terabyte Speicher für weniger als 7 Euro im Monat.

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Sync Cloud Speicher

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3. pCloud: Rasante 10 Gigabyte für Social Media-Fotos & mehr

Den dritten Platz in unserem Ranking belegt die Schweizer Plattform pCloud. Hier gibt es 2 Gigabyte Gratis-Speicherplatz. Diesen könnt ihr allerdings auf bis zu 10 Gigabyte erhöhen, indem ihr etwa eure E-Mail-Adresse verifiziert, pCloud Drive auf eurem Computer oder Mobilgerät installiert oder Freunde werbt.

Schafft ihr es, in einem Monat die meisten neuen Nutzer zu werben, spendiert euch pCloud 500 Gigabyte lebenslang.

pCloud punktet vor allem mit seiner Geschwindigkeit: Uploads und Downloads laufen hier flotter ab als bei den meisten anderen Anbietern.

Vorteile

  • Bis zu 10 Gigabyte kostenlos
  • Große Flexibilität bei der Synchronisation
  • Virtuelles Laufwerk spart Speicherplatz
  • Fotos von Facebook & Instagram sichern
  • Schnelle Up- und Download-Geschwindigkeit

Nachteile

  • Verschlüsselung nur im kostenpflichtigen Abo

Praktischerweise könnt ihr pCloud mit eurem Instagram- und Facebook-Account verknüpfen, um eure Fotos an einem Ort zu speichern. Installiert ihr die pCloud-Software auf eurem Rechner, wird ein virtuelles Laufwerk angelegt. In eurem Verzeichnissystem sieht pCloud also aus wie eine externe Festplatte – und so ähnlich nutzt ihr das Programm auch.

pCloud Web

Dateien teilen: Die Web-Ansicht von pCloud

Eure Dateien sind über dieses virtuelle Laufwerk erreichbar, liegen aber auf dem Server des Anbieters. Möchtet ihr die Dateien offline verfügbar haben, könnt ihr sie herunterladen und auf eurer Festplatte speichern.

Wie bei Mega könnt ihr auch bei pCloud beliebige Verzeichnisse auf verschiedenen Rechnern mit der Cloud verbinden. Eine Verschlüsselung hingegen gibt es bei pCloud nur gegen Aufpreis: Für den Crypto-Ordner mit Zero-Knowledge-Sicherheit werden monatlich 3,99 Euro fällig.

pCloud im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Schweiz
  • Kostenloser Speicher: 2 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux
  • Mobile App: Windows Mobile, iOS, Android
  • Wichtigste Features: Speicher auf bis zu 10 GB erweiterbar; virtuelles Laufwerk für Synchronisation; Abgleich beliebiger Verzeichnisse; schnelle Datenübertragung
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Verschlüsselung mit Zero-Knowledge-Sicherheit; längere Aufbewahrung gelöschter Dateien bzw. früherer Versionen; keine Beschränkung des Datenvolumens
  • Preis: ab 3,99 Euro pro Monat für 500 GB

pCloud ist eine rundum gelungene Cloud-Lösung. Den zugegebenermaßen spärlichen Speicherplatz erhöht ihr schnell und einfach auf 10 Gigabyte und die Benutzung ist ausgesprochen unkompliziert.

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pCloud Cloud Speicher

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4. Google Drive: Cloud-Speicher, Online-Backup & Office-Anwendungen fürs Business

Google Services solltet ihr mit Vorsicht genießen. Denn ein wesentlicher Pfeiler von Googles Geschäftssystem ist das Sammeln von Daten. Diese werden ausgewertet, um euch passgenaue Werbung zu präsentieren – für die die Werbenden ordentlich bezahlen. Was der Konzern noch so mit euren Daten treibt, weiß niemand wirklich genau.

Vorteile

  • Sehr großer Funktionsumfang
  • 15 Gigabyte kostenlos
  • Browser-basiertes Office-Paket
  • Schnelle Übertragungsraten
  • Bildverwaltung Google Photos integriert

Nachteile

  • Keine Verschlüsselung
  • Datenkrake Google

Für alle, die Googles Datensammelwut nicht abschreckt, ist Google Drive allerdings eine praktische Cloud-Lösung, bei der ihr ganze 15 Gigabyte Speicherplatz kostenlos bekommt. Google Drive beinhaltet mit Google Photos eine leistungsstarke Online-Bildverwaltung für eure Fotosammlung. Außerdem hat die Google-Cloud eine Funktion für Backups eures Computers an Bord. Mehr dazu findet ihr in unserem Google-Drive Test.

Google Drive Backup

Google Drive: Einrichtung des Rechner-Backups

Ein besonderes Highlight sind die integrierten Office-Anwendungen: Online können mehrere Benutzer Dokumente bearbeiten – gleichzeitig von verschiedenen Orten. Da wundert es nicht, dass Google Drive bei Unternehmen und virtuellen Teams besonders beliebt ist.

Google Drive im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: USA
  • Kostenloser Speicher: 15 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS
  • Mobile App: iOS, Android
  • Wichtigste Features: integriertes Office-Paket; gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten; Bildverwaltung; schnelle Übertragungsraten; Funktion für Backups
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Abo mit Familienmitgliedern teilen; direkter Draht zum Support; je nach Abo: Google-Store-Prämien
  • Preis: ab 1,67 Euro pro Monat für 100 GB

Google Drive bietet viel Speicherplatz und einen großen Funktionsumfang in der kostenlosen Version. Deutliches Manko: Googles Umgang mit euren Daten. Wer sich daran nicht stört, findet hier vor allem eine starke Lösung für die Zusammenarbeit von Teams.

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Google Drive Cloud Speicher

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5. MagentaCloud: Service der Telekom mit 3 Gigabyte kostenlos

MagentaCloud ist ein Angebot der Telekom Deutschland: Der Cloud-Speicher liefert in der kostenlosen Version recht schmale 3 Gigabyte. Als Telekomkunde erhaltet ihr allerdings 15 Gigabyte Gratis-Speicher, ganz egal, ob ihr Mobil- oder Festnetzkunde seid.

Vorteile

  • Einfache Bedienung
  • 3 bis 15 Gigabyte kostenlos
  • Deutsche Datenschutzstandards
  • Passwortschutz für Links

Nachteile

  • Keine Synchronisation geteilter Verzeichnisse
  • Umständliche Wiederherstellung

Die Telekom als Unternehmen mit Sitz in Deutschland bietet den Vorteil des Standortes: Hier gelten strenge Datenschutzgesetze. Eine Weitergabe eurer Daten ist somit recht unwahrscheinlich.

Mit Strato HiDrive und Luckycloud haben wir zwei weitere Plattformen aus Deutschland getestet. Allerdings gibt es von diesen beiden technisch überzeugenden Lösungen leider keine Gratis-Versionen.

Magentacloud Web Interface

Aufgeräumte Benutzeroberfläche: MagentaCloud

Anders als bei den meisten anderen Plattformen, könnt ihr bei MagentaCloud keine Verzeichnisse mit anderen Personen teilen. Ein gemeinsames Bearbeiten und Synchronisieren auf den jeweils eigenen Rechnern ist also nicht möglich.

Dafür könnt ihr aber Links versenden – auch mit Empfängern, die selbst nicht die MagentaCloud nutzen. Ihr könnt diese Links sogar mit einem Passwort schützen. Das ist bei anderen Anbietern nur bei kostenpflichtigen Abos möglich.

Eine große Schwäche der MagentaCloud sind die automatischen Backups des Cloud-Inhalts. Denn diese können nur im Komplettpaket wiederhergestellt werden. Das ist zum einen umständlich, wenn ihr bestimmte Dateien wiederherstellen möchtet. Zum anderen nimmt es Platz weg. Denn jede Wiederherstellung wird auf euren Speicherplatz angerechnet.

MagentaCloud im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Deutschland
  • Kostenloser Speicher: 3 GB (für Telekom-Kunden 15 GB)
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS
  • Mobile App:Windows Mobile, iOS, Android
  • Wichtigste Features: Teilen von Links zu Dateien; Passwortschutz für geteilte Dateien; Hochladen von Dateien auch für Empfänger von Links möglich; automatische Synchronisation über entsprechenden Cloud-Ordner; Auswahl beliebiger Verzeichnisse innerhalb dieses Ordners; Dateien während der Übertragung verschlüsselt
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; im XL- und XXL-Paket: Verschlüsselung der Daten in der Cloud möglich
  • Preis: ab 1,95 Euro pro Monat für 100 GB

Eine klare, aufgeräumte Bedienoberfläche und gute Basisfunktionen zeichnen die MagentaCloud aus.

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6. IceDrive: Cloud-Service mit Hochsicherheits-Anspruch

Bei diesem Anbieter aus Wales werden Sicherheit und Datenschutz großgeschrieben: Auch nach dem Brexit garantiert IceDrive DSGVO-Konformität. Bei der Verschlüsselung eurer Daten setzt der Anbieter auf das unter Hackern weniger bekannte Twofish-Protokoll, das als (fast) unknackbar gilt. Zudem kommt eine Zero-Knowledge-Verschlüsselung zum Einsatz.

Vorteile

  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • 10 Gigabyte kostenlos
  • Twofish-Verschlüsselung
  • Virtuelles Laufwerk (unter Windows)

Nachteile

  • Apps nicht auf Deutsch
  • Keine Funktionen zur Zusammenarbeit

Die Benutzeroberfläche von IceDrive hat alle wichtigen Features an Bord, ohne dabei überladen zu wirken. Wie pCloud richtet auch IceDrive ein virtuelles Laufwerk auf eurem Rechner ein, über das ihr auf euren Cloud-Speicher zugreifen könnt.

Ein kleines Manko – gerade in Zeiten von Home-Office und kollaborativem Arbeiten – sind die fehlenden Funktionen zur Zusammenarbeit mehrerer Benutzer. Allerdings könnt ihr die Dateien in eurem Online-Speicher mit Freunden oder Angehörigen teilen. Dazu generiert ihr einen Link, den ihr direkt per E-Mail versendet. Alternativ könnt ihr einen Public Link generieren, den ihr an verschiedene Empfänger schickt.

IceDrive im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Wales
  • Kostenloser Speicher: 10 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux
  • Mobile App: iOS, Android
  • Wichtigste Features: Verschlüsselung über sicheres Twofish-Protokoll; Zero-Knowledge-Sicherheit; automatische Synchronisation über virtuelles Laufwerk; verschiedene Möglichkeiten der Synchronisation; Teilen von Dateien per Link
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Verschlüsselung der Daten direkt auf eurem Computer bzw. Mobilgerät; Passwortschutz für geteilte Ordner/Dateien; Ablaufdatum für Links
  • Preis: ab 4,17 Euro pro Monat für 1 TB

IceDrive punktet mit seinem Sicherheitskonzept und zuverlässigen Servern. In Sachen Kollaboration ist jedoch noch Luft nach oben. Wenn es euch nicht in erster Linie auf Zusammenarbeit ankommt, findet ihr im Newcomer IceDrive einen starken Online-Cloud-Speicher.

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7. Microsoft OneDrive: Solider Cloud-Speicher mit Extras für Microsoft-Nutzer

OneDrive ist der Cloud-Speicher aus dem Hause Microsoft. Ihr findet hier alle wesentlichen Funktionen zum Aufbewahren, Synchronisieren und Teilen von Daten. Auch dem gemeinsamen Bearbeiten von Dateien – wie es auch bei Google Drive möglich ist – steht nichts im Wege. Außerdem bietet euch Microsoft die Integration von Office Online.

Vorteile

  • Einfache Bedienung
  • 5 Gigabyte kostenlos
  • Verknüpfung mit Office Online
  • Schnelle Übertragungsraten

Nachteile

  • Sicherheitsniveau unklar
  • Synchronisierungsfehler bei vollem Speicher

Teilt ihr den Link zu einem Dokument, muss der Empfänger selbst kein OneDrive-Nutzer sein, um die Datei zu bearbeiten. Er benötigt selbst nicht einmal das Office-Paket, da das Bearbeiten direkt über den Browser erfolgt.

Wenn ihr Windows 8 oder 10 nutzt, findet ihr die lokale Anwendung bereits vorinstalliert auf eurem Rechner. Um sie zu nutzen, müsst ihr lediglich ein Microsoft-Konto einrichten. Ähnlich wie Dropbox läuft OneDrive im Hintergrund mit. Daneben könnt ihr über den Browser sowie über Handy-Apps auf eure Daten zugreifen.

Den Datenabgleich steuert ihr über eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Hier könnt ihr angeben, welche Ordner einbezogen werden sollen. Diese selektive Synchronisierung ist besonders praktisch, wenn ihr mehrere PCs nutzt und nicht auf jedem Gerät dieselben Dateien benötigt.

OneDrive im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: international
  • Kostenloser Speicher: 5 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS
  • Mobile App: Windows Mobile, iOS, Android
  • Wichtigste Features: schnelle Übertragungsraten; Integration von Office Online; gemeinsames Bearbeiten von Dateien; automatische selektive Synchronisation; Teilen von Dateien per Link
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz, Passwortschutz/Ablaufdatum für geteilte Links; in größeren Paketen: vollständig installiertes Office-Paket für euren Computer; Offline-Ordner; höheres Limit für geteilte Dateien
  • Preis: ab 2 Euro pro Monat für 100 GB

OneDrive glänzt mit schnellen Übertragungsraten und der Möglichkeit Dokumente mit Word, Excel oder Powerpoint direkt im Browser zu bearbeiten. Größter Minuspunkt der Microsoft Cloud: Eure Daten werden nicht verschlüsselt. Microsoft kann sie jederzeit auslesen. Wenn ihr damit zurechtkommt und Office-Nutzer seid, schaut euch OneDrive mal genauer an.

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8. Web.de: Einfache Cloud-Lösung aus Deutschland

Von Web.de dürfte jeder schon einmal gehört haben. Bekannt ist der Anbieter vor allem für seinen E-Mail-Dienst. Zum Angebot von Web.de gehört auch ein Cloud-Speicher. Praktisch für Besitzer einer Web.de-E-Mail-Adresse: Euch stehen automatisch 2 Gigabyte Speicher zur Verfügung. Installiert ihr die Software auf eurem Windows-Rechner und die mobile App, erhöht ihr euren kostenlosen Speicher auf bis zu 10 Gigabyte.

Vorteile

  • Bis zu 10 Gigabyte kostenlos
  • Einfache Bedienung
  • Deutschsprachige Benutzeroberfläche
  • Serverstandort Deutschland

Nachteile

  • Software nur für Windows (Kein Apple/Mac)
  • Ordner nicht teilbar
  • Keine Upload-Links

Großer Pluspunkt des Web-Speichers ist seine Einfachheit. Die Benutzeroberfläche ist ausgesprochen übersichtlich, sodass ihr euch auch als Neulinge schnell zurechtfindet.

Zugleich ist diese Simplizität auch das Manko des Dienstes: Es fehlen Funktionen, die bei anderen Anbietern selbstverständlich sind. So könnt ihr etwa frühere Dateiversionen nicht wiederherstellen. Auch das gemeinsame Bearbeiten von Ordnern mit anderen Nutzern bietet Web.de nicht an.

Dafür könnt ihr aber immerhin eure Dateien bzw. Ordner per Link mit anderen teilen. Wie OneDrive und Google Drive hat auch die Web.de-Cloud eine Office-Lösung an Bord, mit der ihr Word- oder Excel-Dokumente erstellt. Jedoch gibt es auch hier leider keine Kollaborationsmöglichkeiten.

Web.de Cloud im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Deutschland
  • Kostenloser Speicher: 2 GB
  • Betriebssysteme: Windows
  • Mobile App: iOS, Android
  • Wichtigste Features: Speicher bis zu 10 GB erweiterbar; automatische Synchronisation; Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über separate Gratis-App
  • Vorteile der Bezahlversion: Mehr Speicherplatz
  • Preis: ab 0,79 Euro pro Monat für 50 GB

Web.de richtet sich mit seinem Online-Speicher an private Nutzer ohne hohe Ansprüche. Das zeigt der günstige Cloud-Speicher auch mit seinem Startpreis in der Bezahlversion.

Wenn ihr lediglich eure Daten synchronisieren möchtet und keinen großen Funktionsumfang benötigt, ist die Web.de-Lösung einen genaueren Blick wert. Besonders in Anbetracht des großzügigen Speicherplatzes.

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Web.de Cloud Speicher

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9. Tresorit: Selbstbewusster Anbieter aus der Schweiz

Wenn ihr die Website von Tresorit besucht, stellt ihr schnell fest, dass dieser Anbieter nicht zum Billigsegment gehört. Nicht nur, weil das kostenlose Basispaket gut versteckt ist und die Preise für Abos eher überdurchschnittlich sind. Auch, weil der Service mit hochwertigen Features ausgestattet ist.

Die kostenlose Version schaltet ihr frei, indem ihr ein 14-tägiges Test-Abo abschließt und dieses dann kündigt. Nach dem Testzeitraum werdet ihr automatisch in das Basic-Paket gestuft.

Vorteile

  • 3 GB Gratis-Speicher
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Selektive Synchronisierung möglich
  • Sehr zuverlässig

Nachteile

  • Basis-Funktionen auch bei bezahltem Zugang teilweise eingeschränkt

Tresorit bietet euch in der Gratis-Version 3 Gigabyte Speicher für eure Dateien. Das ist nicht allzu viel, reicht aber für das Speichern besonders wichtiger Daten aus. Denn der größte Vorteil von Tresorit ist die Sicherheit. Das fängt bei den Schweizer Datenschutzgesetzen an und endet bei der Zero-Knowledge-Architektur. Die Software verschlüsselt eure Daten bereits auf eurem Rechner mit AES-256, der Upload erfolgt mit einer TLS-Verschlüsselung.

Darüber hinaus hat uns Tresorit vor allem mit seiner aufgeräumten Benutzeroberfläche, tadellosen Technik und der schnellen Übertragung auch großer Datenmengen überzeugt.

Tresorit im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: Schweiz & EU
  • Kostenloser Speicher: 3 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux
  • Mobile App: Windows Mobile, iOS, Android, Blackberry
  • Wichtigste Features: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung; Zero-Knowledge-Sicherheit
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; Verschlüsselung/Passwortschutz für geteilte Links; Wiederherstellung früherer Dateiversionen, höhere Limits für maximale Dateigröße und Anzahl der Geräte pro Nutzer
  • Preis: ab 8,33 Euro pro Monat für 500 GB

In der kostenlosen Variante eignet sich Tresorit vor allem, um sensible Daten sicher aufzubewahren und zu synchronisieren. Wenn ihr auf die hochpreisigen Features – etwa für die Zusammenarbeit mit anderen – verzichten könnt, lohnt sich der Umweg zum Basic-Paket.

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10. Dropbox: Der Klassiker unter den Cloud-Speichern

Auch den Klassiker und Evergreen Dropbox haben wir begutachtet. Der Pionier unter den Storage-Lösungen zeichnet sich noch immer durch die Qualitäten aus, die ihn erfolgreich gemacht haben. Dropbox ist einfach, bequem und schnell.

Vorteile

  • Einfacher Aufbau
  • Weite Verbreitung
  • Ziemlich schnell

Nachteile

  • Sicherheitspannen in der Vergangenheit
  • Zugriff für US-Behörden
  • Schlechter Support für Privatkunden

In Sachen Funktionsumfang, Sicherheit und kostenlosem Speicherplatz kann Dropbox mit vielen neueren Alternativen sicher nicht mehr mithalten. Das zeigt auch der Blick in unsere Liste. Aber eine simplere Anwendung als bei Dropbox bietet kaum ein anderer Cloud-Anbieter.

In der kostenlosen Version stehen euch 2 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Das ist nicht viel. Ihr könnt auf bis zu 16 Gigabyte erweitern, dazu müsst ihr allerdings ganze 32 Freunde werben. Wie Google Drive und Microsoft OneDrive bietet auch Dropbox die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Nutzern Dokumente zu bearbeiten. Mit Dropbox Paper könnt ihr dazu neue Dokumente im Browser erstellen und mit anderen teilen.

Dropbox im Kurzüberblick:

  • Firmensitz & Serverstandort: USA
  • Kostenloser Speicher: 2 GB
  • Betriebssysteme: Windows, MacOS, Linux
  • Mobile App: Windows Mobile, iOS, Android
  • Wichtigste Features: Speicherplatz auf bis zu 16 GB erweiterbar durch Freundschaftswerbung; automatische Synchronisation; integrierte Anwendung für Dokumente; Teilen von Dateien/Dokumenten mit anderen; Ablaufdatum für Links; zwei Accounts auf einem Rechner möglich (privat & Arbeit); Dateianfragen für Uploads von anderen
  • Vorteile der Bezahlversion: mehr Speicherplatz; in höherwertigen Paketen längere Frist für gelöschte Dateien und frühere Versionen
  • Preis: ab 9,99 Euro pro Monat für 2 TB

Seit seinem Start im Jahr 2007 gab es bei Dropbox schon einige Sicherheitspannen, für Top-Secret-Dateien empfehlen wir den Dienst also nicht. Für den Durchschnitts-User, der eine einfache und zuverlässige Lösung sucht, ist der Service allerdings genau richtig.

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Fazit: Cloud-Qualität muss nicht teuer sein

Kostenlose Angebote sind eine spezielle Angelegenheit. Einerseits ist es für uns als Nutzer sehr angenehm, nichts bezahlen zu müssen. Andererseits suchen wir trotzdem immer nach dem Optimum – und finden dabei fast immer einen Haken an der Sache.

Einer dieser Haken ist der Schutz eurer Daten. Denn wenn ein Anbieter diese nutzt, um Geschäfte zu machen, werden sie zur Währung, mit der ihr den Service bezahlt. Allerdings gibt es inzwischen so viele Cloud-Anbieter, dass sich die Unternehmen Defizite bei der Sicherheit kaum erlauben können. Ein nachlässiger Umgang mit euren Daten wäre keine schlaue Idee – zumal Datenschutz für die meisten Nutzer wichtiger ist denn je.

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pro Monat für 400 GB
  • 15 Gigabyte kostenlos
  • Selektive Synchronisierung
  • Umfassende Verschlüsselung
  • Unbegrenzte Speicherung gelöschter Dateien und früherer Dateiversionen
  • Bezahlpakete relativ teuer
  • Hilfeseiten nur auf Englisch
  • Teilweise langsam im Test
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Außerdem ist klar, dass die kostenlosen Cloud-Speicher nur ein Teil des Geschäfts sind. Die Anbieter setzen darauf, dass ihr euch als Nutzer früher oder später für ein bezahltes Abo entscheidet. Über diese werden die kostenfreien Accounts letztlich mitfinanziert. Das funktioniert auch ohne Werbung oder den Handel mit euren Daten sehr gut.

Der wichtigste Faktor bei Cloud-Speichern ist die Größe. Der angebotene Speicherplatz ist neben einigen praktischen Features der maßgebliche Unterschied zwischen Gratis-Angeboten und kostenpflichtigen Paketen. Ein unbegrenzter Cloud-Speicher ist übrigens Amazon Drive – allerdings gibt es keine kostenlose Version.

Ihr braucht mehr Platz, möchtet aber nicht bezahlen? Die Lösung: Mehrere Cloud-Speicher zusammenfassen. Das funktioniert zugegebenermaßen eher im übertragenen Sinn: Wichtige Business-Daten legt ihr in einer Cloud ab – Musik, Fotos und Privates in einer anderen. Sicher und sauber getrennt.

Was immer ihr benötigt und wie auch immer eure beste Cloud-Lösung aussehen soll: Vergleicht die verschiedenen Angebote und habt ein Auge auf die Sicherheit eurer Daten. Dabei hilft euch auch unser großer Cloud-Speicher-Test 2021.

Konntet ihr schon Cloud-Speicher Erfahrungen sammeln? Habt ihr schon einen Favoriten im Auge? Sagt es uns in den Kommentaren!

Author

von Andrea

16. November 2021

Dropbox Alternativen: Die 10 besten Cloud-Speicher für eure Bilder & Co im Test 2021

Dropbox ist zwar der Vorreiter unter den Cloud-Speichern, aber längst nicht mehr alternativlos. Wir stellen euch 10 Dropbox-Alternativen vor, die den Branchenriesen in Sachen Speicherplatz, Funktionen, Datenschutz und Kosten deutlich überholen.

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15. Juni 2019

iCloud Alternativen

5+1 iCloud-Alternativen: Die besten Cloud-Speicher für Mac-Nutzer

Ist der iCloud Speicher voll oder haperts mit der Synchronisierung? Dann haben wir in diesem Artikel die besten Alternativen zum bekannten Apple Cloud Speicher.

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2. September 2018

Cloud-Speicher für zu Hause

Die 5 besten Cloud-Speicher für zu Hause

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27. Februar 2018

Cloud Speicher Glossar

Cloud Speicher Glossar

In unserem Cloud Speicher Glossar könnt ihr euer technisches Wissen auffrischen. Wir klären gängige Begriffe wie zero-knowledge Sicherheit, AES Technologie, SSL-Verschlüsselung, FTP und vieles mehr.

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Kommentare


Max Tabler 11. Oktober 2018 um 02:25

Die 50GB bei Mega sind fake!! Nur 15 GB sind dauerhaft, weitere 35 GB sind auf 30 Tage beschränkt

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Sebastian 11. Oktober 2018 um 10:28

Hallo Max, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe die Info in den Text aufgenommen. „Fake“ würde ich aber nicht sagen, weil man ja durch Installation der Software und App bei 50 GB bleibt.

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Thomas S. 11. Dezember 2018 um 11:09

Nein bleibt man nicht! Die ganzen Zusätze für Werbung, Client usw. sind zeitlich begrenzt.

„When you install MEGAsync you get 20 GB of complimentary storage space plus 40 GB of transfer quota, both valid for 180 days.“

=> 180 Tage

„Invite as many friends or coworkers as you want. For every signup under the invited email address, you will receive 10 GB of complimentary storage plus 20 GB of transfer quota, both valid for 365 days,“

=> für 1 Jahr

Genauso für die Installtion des Mobile Client. 15GB für 180 Tage.

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Sebastian 16. Dezember 2018 um 15:34

Hey Thomas,

vielen Dank für den Hinweis! Ich habe die Zahl hier und im Testbericht zu Mega entsprechend heruntergeschraubt. Da ist übrigens noch ein Widerspruch in den Angaben, denn auf der Startseite besagt das Sternchen, dass die 10 GB für Nutzerwerbungen 180 Tage gültig seien, in den von dir zitierten FAQ sind es 365 Tage. Ich habe dazu eine Support-Anfrage gestellt und werde die Antwort entsprechend nachtragen.

Noch einmal Danke und beste Grüße!
Sebastian

Nachtrag 18.12.: Ich habe Antwort bekommen. Der Bonus für Nutzerwerbungen ist momentan noch 356 Tage gültig, wird aber demnächst auf 180 heruntergeschraubt.

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Anonymous 4. Februar 2019 um 15:12

Kann sein dass es daran liegt, dass ich MEGA schon vor Jahren installiert habe, aber ich habe seither immer konstant 50 GB – ohne wenn und aber …


hajan 22. August 2019 um 08:37

Habe gerade nochmal nachgesehen … bei mir sind es 50GB!!

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Thomas 13. Juni 2020 um 22:56

Dann hast Du einen recht alten Account. Ich habe auch einen aus der Anfangszeit und der hat nach wie vor 50GB. Diese Accounts sind aber nicht die Regel und es ist auch nicht möglich sich so einen Account neu anzulegen.

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KnSNaru 18. Juli 2020 um 05:29

Kann ich bestätigen – mit meinem Ur-Account. ^^

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isa perussato 5. März 2020 um 09:58

Hallo,
bei der pCloud wird angeboten: 10 bis 20 Gigabyte und spannende Feature! Bei mir ist nach 4.22 gB Schluß! Können Sie mir helfen? Vielen Dank und viele Grüße, iP

Antworten

Connie 15. März 2020 um 21:18

Liebe Isa,

beziehst du dich auf einen kostenlosen Account? Dein erster Schritt wäre, dich mit dem Support von pCloud in Verbindung zu setzen und auf das Problem aufmerksam zu machen. Die können dir mit einem Blick in deinen Account sicher besser Auskunft geben. Viel Glück!

Viele Grüße
Connie vom Sonntagmorgen-Team

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Kleiner Teufel 16. März 2020 um 00:49

Lug & Bterug Bei MEGA,
die werben dort mit 50Gb speicherplatz KOSTENLOS, was aber NICHT andem ist.
Die Gb´s sind nur da solange das sogenannte BONUS proramm läuft, also nix mit 50Gb´s dauerhaft Kostenlos
des kann es nicht sein, werde mich nach einer anderen cloud umschauen

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Connie 17. April 2020 um 19:12

Hallo Kleiner Teufel, vielen Dank für deinen Kommentar! Nachdem uns einige Leser bereits auf den gleichen Missstand hingewiesen haben, ist unser Autor Sebastian der Sache selbst nachgegangen und hat den Abschnitt zu Mega schon vor einiger Zeit entsprechend aktualisiert. Es ist natürlich ärgerlich, dass Mega neue User mit 50 GB lockt, von denen aber nur 15 GB dauerhaft kostenlos genutzt werden können. Das ist aber die gleiche Speichermenge, die auch Google Drive anbietet und immer noch ein guter Deal. Lass uns trotzdem wissen, wenn du einen Cloud-Speicher-Anbieter findest, der mehr als 15 GB kostenlosen Speicher dauerhaft anbietet und wir schauen uns den gerne einmal näher an.

Viele Grüße
Connie vom Sonntagmorgen-Team

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Thomas 13. Juni 2020 um 23:07

Nicht ganz Connie.

Mega hat zwar 15GB aber das war es meiner Meinung nach auch schon an Vorteilen.

Ich habe Mega über 2 Jahre täglich genutzt und auch T-Com und Google Drive. Alle 3 werden in einer Backup-Software verwendet die mehrfach am Tag dort hin Backups aktualisiert.

T-Com und Google sind dabei Top! Es lassen sich auch problemlos in kurzer Zeit die ganzen 8 bzw. 13 GB die ich dort gespeichert habe downloaden oder auch mal ein neues Backup beginnen und die Cloud in einem Schritt bei Fullspeed füllen.

Bei Mega hingegen habe ich schon bei etwas größeren Veränderungen der lokalen Daten beim Backup regelmäßig Probleme. Da kommt man scheinbar in so eine Art Drosselung. Und das obwohl das Transferlimit (welches aber auch nicht irgendwo für FreeUser genau beschrieben ist) angeblich nicht aufgebraucht ist. 15 GB in einem Tag hochladen kann man auch vergessen.

Am fatalsten aber ist ein Download von allem. Das ist eine Katastrophe. Für die fast 15GB habe ich letztes mal etwa 1 Woche gebraucht! Der Traffic ging dabei immer wieder von FullSpeed runter auf 10-15kb oder auch gerne noch drunter bis hin zu auch mal 1-2 Stunden NULL. Dann wieder hoch, nach paar kurzer Zeit (vielleicht 100-200 MB) wieder runter auf fast nichts usw.

Login in einen zweiten MegaAccout von anderem Rechner an gleichen Internetanschluss konnte zunächst voll laden. Also keine Verbindungsprobleme. Nach paar Tagen Versuchen mit Up- / Download setzt auch hier so eine „Drossel“ oder was das auch immer ist ein.

KATASTROPHE! Mega flog bei mir deshalb raus.

Was soll ich mit einer Dateiablage wo ich im lokalen Recovery-Fall nicht innerhalb 1-2 Tage meine Daten wieder herstellen kann.

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