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Author

von Sebastian

Zuletzt aktualisiert am: 23. February 2018

kostenlose Cloud-Speicher

Die 5 besten kostenlosen Cloud-Speicher-Angebote

Die meisten Cloud-Speicher-Anbieter auf dem Markt versuchen mit kostenlosen Basis-Accounts, potentielle Nutzer für sich zu begeistern. Diese Accounts bieten in der Regel nur eingeschränkten Speicherplatz und Funktionsumfang, reichen aber für viele Nutzer bequem aus. Mit etwas Glück könnt ihr also genau den richtigen Cloud-Speicher für euren Bedarf sogar kostenlos nutzen.

Unser Testsieger unter den kostenlosen Cloud-Speicher-Angeboten ist die neuseeländische Plattform Mega. Diese bietet 50 Gigabyte Speicherplatz gratis und schlägt hiermit alle Konkurrenten deutlich. Zum Vergleich: Der Marktführer Dropbox bietet Einsteigern magere 2 Gigabyte kostenlos.

Um euch in diesem Artikel die besten kostenlosen Cloud-Speicher vorzustellen, sind wir jedoch nicht allein nach dem Speicherplatz gegangen. Mega ist verdienter Testsieger, weil er neben den konkurrenzlos großzügigen 50 Gigabyte auch einen sehr guten Funktionsumfang und ein hohes Sicherheitsniveau bietet.

Wir würden euch aber keinen Service nur wegen vieler kostenloser Gigabytes empfehlen, der gravierende Schwächen bei der Datensicherheit aufweist oder wichtige Grundfunktionen vermissen lässt. Deshalb sind die Plätze zwei bis vier nicht nur nach dem Speicherplatz geordnet. Dieser ist ein wichtiges Kriterium und Anbieter ohne kostenloses Angebot scheiden hier aus. Doch neben dem Speicherplatz zählt immer auch das Gesamtbild.

Wenn ihr euch ganz ausführlich über Cloud-Speicher und Online-Backup informieren wollt, schaut doch mal in unseren großen Überblicksartikel Die besten Cloud-Speicher: Test und Vergleich.

Testsieger: 50 Gigabyte von Mega

Beim kostenlosen Speicherplatz liegt Mega auf dem aktuellen Markt der Cloud-Speicher weit vorn. Sofort nach der Anmeldung stehen euch zeitlich unbegrenzt 50 Gigabyte zur Verfügung. Doch das ist noch lange nicht der einzige Vorzug, der Mega als Cloud-Speicher attraktiv macht.

Dazu kommt zuerst einmal die Verschlüsselung der Cloud-Daten und somit ein Sicherheitsniveau, das von den marktbeherrschenden Anbietern wie Dropbox, Google Drive und OneDrive keiner erreicht.

Eine Zero-Knowledge-Sicherheitsarchitektur gewährleistet, dass sich die Cloud-Daten nur mit einem Schlüssel beziehungsweise Passwort auslesen lassen, welches außer euch niemand hat. Daraus leitet sich auch der etwas umständliche Name dieses Prinzips ab: Auch der Anbieter weiß nicht, welche Daten die Kunden in ihre Clouds hochladen.

Ein weiterer Pluspunkt bei der Sicherheit: Die Desktop-Anwendung und die Apps für mobile Endgeräte beruhen auf Open-Source-Software. Das macht es einfacher, eventuelle Sicherheitslücken schnell zu entdecken. Zugleich schließt es aus, dass der Anbieter eine heimliche Hintertür einbaut.

Der Funktionsumfang von Mega entspricht im Wesentlichen den Standards, wie sie von Dropbox und anderen bekannt sind. Teilweise geht er auch darüber hinaus. Wenn ihr mehr erfahren wollt, geht’s hier zu unserem Dropbox Test und unserer Empfehlung der besten Dropbox-Alternativen.

Die Grundfunktion besteht natürlich darin, eine Auswahl von Dateien in der Cloud zu speichern und dadurch von jedem internetfähigen Computer oder Mobilgerät aus darauf zugreifen zu können.

Besonders bequem ist dies, wenn ihr die betreffenden Geräte regelmäßig benutzt und die Software von Mega darauf installiert. Diese gleicht dann automatisch euer Cloud-Verzeichnis mit dem entsprechenden Verzeichnis auf der Festplatte ab und aktualisiert den Datenbestand in beiden Richtungen.

Mega Transfermanager

Die Anzeige laufender Uploads in der Mega-Software

Das funktioniert mit beliebig vielen Desktop-Rechnern und Mobilgeräten. Neben Windows und Mac hat Mega auch Linux berücksichtigt, und bei den mobilen Apps neben iOS und Android auch Windows Phone.

Ein schönes Extra bei Mega ist, dass ihr beliebige Verzeichnisse auf diese Weise synchronisieren könnt. Beim Dropbox-Prinzip gibt es immer nur ein einziges Verzeichnis, das die Software bei der Installation automatisch erstellt. Alles, was ihr mit der Cloud synchronisieren wollt, muss in dieses Verzeichnis.

Bei Mega gilt diese Beschränkung nicht. Ihr könnt jedes Verzeichnis auf der Festplatte mit einem Verzeichnis in der Cloud verknüpfen und die Inhalte synchronisieren. Das verschafft euch deutlich mehr Flexibilität.

Damit könnt ihr ungestört in eurer gewohnten Verzeichnis-Struktur weiterarbeiten und gleichzeitig für jeden verbundenen Rechner eigene Einstellungen bei der Synchronisierung vornehmen.

Zum Beispiel kann es sein, dass ihr eure Fotos auf einem Mobilgerät und eurem Heimrechner synchronisieren wollt, diese aber auf dem Rechner im Büro nichts zu suchen haben. Gleichzeitig sollen bestimmte Projektdaten auf dem Arbeits- und dem Heimrechner verfügbar sein. Mega bietet euch unbegrenzte Freiheit zur Einrichtung der entsprechenden Einstellungen im Rahmen der von euch gewünschten Verzeichnis-Hierarchie.

Wie bei Dropbox und Co. könnt ihr auch bei Mega Links verschicken um Freunden, Bekannten und Kollegen einen Download bestimmter Dateien zu ermöglichen. Darüber hinaus könnt ihr Verzeichnisse mit ausgewählten anderen Mega-Nutzern teilen, um gemeinsam Zugriff auf die darin enthaltenen Dateien zu haben.

Nur Extras wie ein Passwortschutz oder Verfallsdatum für verschickte Links erfordern einen kostenpflichtigen Account. Das ist auch bei Dropbox der Fall.

Firmensitz und ServerstandortNeuseeland
Kostenlose Option50 GB
BezahloptionAb 4,99 Euro / Monat für 200 GB
BetriebssystemeMac, Windows und Linux
Mobile AppiOS, Android und Windows

Ein kleiner Wermutstropfen: Bei kostenloser Nutzung kann es sein, dass Mega eure Übertragungsraten vorübergehend drosselt, wenn die Kapazitäten der Plattform ausgelastet sind. Wenn euch das nicht abschreckt, bietet euch Mega einen leistungsstarken und sicheren Cloud-Speicher mit mehr Platz, als ihr bei der Konkurrenz bekommt. Und hier geht’s zur .

Vorteile

  • Konkurrenzlose 50 Gigabyte kostenlos
  • Voll verschlüsselte Cloud
  • Flexible Synchronisation
  • Alle gängigen Betriebssysteme
  • Sehr guter Funktionsumfang

Nachteile

  • Nicht immer volle Bandbreite
  • Benutzeroberfläche teilweise nur auf Englisch

pCloud: 10 bis 20 Gigabyte und spannende Features

Die schweizer Plattform pCloud gehört eindeutig zu den besten Cloud-Speichern auf dem Markt. Da sie mit ihren 10 Gigabyte für kostenlose Accounts auch beim Speicherplatz über dem Durchschnitt liegt, ist der zweite Platz ein klarer Fall.

pCoud Web

Dateien teilen: Die Web-Ansicht von pCloud

Die 10 Gigabyte könnt ihr sogar auf bis zu 20 Gigabyte aufstocken, indem ihr weitere Nutzer werbt oder Social-Media-Accounts verknüpft. Letzteres ist durchaus praktisch: So könnt ihr die Fotos aus eurem Facebook- oder Instagram-Account gebündelt an einem Ort sammeln, sichern und herunterladen.

Hier könnt ihr euch für pCloud anmelden und bis zu 20GB kostenloses Cloud Speicher kassieren.

Während viele Cloud-Speicher große Ähnlichkeit mit Dropbox aufweisen, hat sich pCloud an verschiedenen Stellen etwas anderes einfallen lassen. Dies beginnt damit, dass der Dienst für die Synchronisation auf eurem Rechner ein virtuelles Laufwerk statt eines normalen Verzeichnisses anlegt.

Das heißt, pCloud sieht in eurem Verzeichnis-System aus wie eine externe Festplatte und funktioniert auch ungefähr so. Eure Cloud-Daten sind in diesem Laufwerk sichtbar und verfügbar, liegen aber in Wirklichkeit nur bei pCloud auf dem Server. Die Gigabytes des Cloud-Speichers kommen also zur Kapazität eurer Festplatte dazu. Mehr dazu gibt es in unserem pCloud Test.

Wenn ihr bei dieser Lösung Bedenken habt, weil ihr eure Daten auch offline verfügbar haben wollt, ist das kein Problem. Auf Wunsch lädt pCloud die Daten herunter und speichert sie an einem von euch gewählten Ort auf der Festplatte.

Ähnlich wie Mega erlaubt auch pCloud, beliebig ausgewählte Verzeichnisse mit der Cloud und optional anderen verbundenen Rechnern zu synchronisieren.

Ein weiteres wertvolles Feature ist der verschlüsselte Ordner “Crypto”, in dem ihr Dateien mit Zero-Knowledge-Sicherheit speichern könnt. Dies ist allerdings den kostenpflichtigen Abos vorbehalten, die ihr ab 3,99 Euro im Monat bekommt.

Firmensitz und ServerstandortSchweiz
Kostenlose Option10 GB
BezahloptionAb 3,99 Euro / Monat für 500 GB
BetriebssystemeLinux, Mac und Windows
Mobile AppiOS, Android, Windows Mobile

Als rundum gelungener Cloud-Speicher ist pCloud allemal eine Empfehlung wert, und auch mit 10 Gigabyte Speicherplatz könnt ihr schon eine Menge anfangen. Hier könnt ihr euch gleich kostenlos .

Vorteile

  • Virtuelles Laufwerk spart Speicherplatz
  • Große Flexibilität bei der Synchronisation
  • 10 Gigabyte kostenlos
  • Fotos von Facebook und Instagram sichern

Nachteile

  • Verschlüsselung nur im kostenpflichtigen Abo
  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch

Sync: Die sichere Dropbox-Alternative

Mit seinen 5 Gigabyte kostenlosem Speicherplatz liegt der kanadische Anbieter Sync im Durchschnitt. Er gehört trotzdem zur Auswahl der besten, weil er im Wesentlichen alles abdeckt, was von Dropbox bekannt ist, aber zusätzlich mit einer sicheren Verschlüsselung der gesamten Cloud aufwartet.

Hier geht es zum kompletten Sync Test.

Sync Web Interface

So sieht’s aus: Sync im Browser

Von der blauen Farbgebung bis zum Aufbau der Benutzeroberfläche erinnert Sync stark an Dropbox. Bei der Datensicherheit setzt sich der Dienst aber deutlich vom Pionier ab, denn er ist umfassend mit Zero Knowledge verschlüsselt.

Deswegen habt ihr bei der Anmeldung die Wahl, ob ihr eine Passwortwiederherstellung einrichten wollt, falls ihr euer Passwort mal verlieren solltet. Dadurch entsteht unvermeidlich eine potentielle Sicherheitslücke, denn dazu muss Sync euer Passwort speichern. Der ausdrückliche Hinweis auf die Vor- und Nachteile zeigt, dass Sync es mit der Sicherheit ernst meint.

Davon abgesehen funktioniert Sync genau wie Dropbox. Wenn ihr die Software installiert, richtet diese auf eurem Rechner ein Verzeichnis für die Synchronisation ein und gleicht dessen Inhalte kontinuierlich mit der Cloud ab. Außerdem könnt ihr per Browser oder App auf eure Cloud-Daten zugreifen.

Auch für die Möglichkeit zum Teilen und Zusammenarbeiten ist gesorgt. Ihr könnt Download-Links verschicken und mit anderen Sync-Nutzern gemeinsam ausgewählte Verzeichnisse bearbeiten und synchronisieren.

Wie üblich ist der Funktionsumfang bei kostenlosen Accounts stellenweise eingeschränkt. Ein Passwortschutz für Links erfordert ein kostenpflichtiges Abo und in der Gratis-Variante bewahrt Sync gelöschte Dateien und frühere Versionen geänderter Dateien nur 30 Tage auf.

Firmensitz und ServerstandortKanada
Kostenlose Option5 GB
BezahloptionAb 8,00 Dollar / Monat für 2 TB
BetriebssystemeMac und Windows
Mobile AppiOS, Android

Sauber strukturiert, einfach zu bedienen und sicher – so lässt sich Sync zusammenfassend gut beschreiben. Sync ist genau das Richtige für euch, wenn ihr Dropbox mögt, aber Wert auf Verschlüsselung legt. Falls ihr übrigens doch etwas Geld investieren wollt, sind 8,00 Dollar für ganze 2 Terabyte Speicherplatz ein sehr guter Preis. Hier geht’s zur Anmeldung bei Sync.

Vorteile

  • Voll verschlüsselte Cloud
  • 5 Gigabyte kostenlos
  • Einfache Bedienung

Nachteile

  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch

Google Drive: Cloud-Speicher, Online-Backup und Office-Anwendungen

Ein Service wie Google Drive ist mit Vorsicht zu genießen, denn Google lebt wesentlich davon, Daten zu sammeln und auszuwerten. In erster Linie geht es dabei um gezielte Werbung, aber niemand weiß, zu welchen Zwecken Google oder auch die US-amerikanischen Behörden die gigantischen Datenbestände des Konzerns sonst noch nutzen könnten.

Davon abgesehen ist Google Drive jedoch ein sehr starker Service, der 15 Gigabyte Speicherplatz kostenlos anbietet und damit die meisten Konkurrenten übertrifft.

Hier geht es zu unserem ausführlichen Google Drive Test.

Weitere Vorteile:

  • Zu Google Drive gehört auch eine Funktion zur Erstellung und Pflege von Backups eurer Computer. Diese ist simpler und weniger leistungsfähig als die Services von Unternehmen, die auf Online-Backups spezialisiert sind. Dafür ist sie aber auch für bis zu 15 Gigabyte kostenlos und als praktische 2-in-1-Lösung mit Google Drive verknüpft.
  • Google Drive ist gut mit Google Docs integriert, einem Set von Office-Anwendungen für den Browser. Dies eröffnet umfangreiche Möglichkeiten für die Zusammenarbeit, wie sie kaum ein Konkurrent bieten kann. Etwas Ähnliches findet ihr nur bei Microsoft OneDrive in Form von Office Online. Unter dem Namen “Paper” bietet auch Dropbox eine Online-Dokumentenbearbeitung an, doch die ist vergleichsweise simpel und reduziert.
  • Ihr könnt Google Drive mit Google Photos verknüpfen, einer extrem leistungsstarken Online-Bildverwaltung. Unter anderem könnt ihr eure Foto-Sammlung hier mit Stichworten durchsuchen. Gebt ihr zum Beispiel “Wald” ein, sucht Google euch per automatischer Bilderkennung alle Bilder heraus, auf denen Wald zu sehen ist. Das funktioniert erstaunlich gut.

Die Software “Backup & Sync” ist übersichtlich und aufgeräumt. Nach dem Download führt sie in wenigen Schritten durch die Einrichtung sowohl des Backups als auch der Synchronisation.

Google Drive Backup

Google Drive: Einrichtung des Rechner-Backups

Die geballten Rechner-Kapazitäten des Unternehmens Google sorgen für hohe Übertragungsraten und ein schnelles Reagieren der Anwendung im Browser. Die Möglichkeiten des Teilens und der Zusammenarbeit sind umfassend und flexibel anpassbar.

Hier bringt Google Docs den größten Mehrwert gegenüber anderen Cloud-Diensten. Damit können auch mehrere Personen von verschiedenen Orten aus im Netz gleichzeitig dasselbe Dokument bearbeiten.

Auf dem gewöhnlichen Weg der Cloud-Synchronisierung ist das nicht möglich. Wenn hier mehrere Personen in einem geteilten Ordner dasselbe Dokument aktualisieren, entsteht ein Versionskonflikt, denn der Service will vermeiden, dass die Änderungen einer Person mit denjenigen einer anderen überschrieben werden und die Arbeit umsonst war.

Deshalb ist Google Drive und Docs besonders nützlich für Teams und entsprechend beliebt bei Unternehmen.

Firmensitz und ServerstandortUSA
Kostenlose Option15 GB
BezahloptionAb 1,99 Euro / Monat für 100 GB
BetriebssystemeMac und Windows
Mobile AppiOS, Android

Hier könnt ihr euch gleich kostenlos bei Google Drive anmelden.

Vorteile

  • Sehr großer Funktionsumfang
  • 15 Gigabyte kostenlos
  • Browser-basiertes Office-Paket Google Docs
  • Schnelle Übertragungsraten
  • Integration mit Bildverwaltung Google Photos

Nachteile

  • Keine Verschlüsselung
  • Google sammelt Daten

Magenta Cloud: 10 Gigabyte von der Telekom

Magenta Cloud ist das Cloud-Speicher-Angebot der Deutschen Telekom. Damit ist die Telekom das einzige deutsche Unternehmen in dieser Bestenauslese. Der Standort in Deutschland hat den Vorteil, dass die strengen deutschen Datenschutzgesetze gelten. So ist eine Weitergabe eurer Daten zumindest weniger wahrscheinlich als beispielsweise in den USA. Magenta Cloud wirbt zudem mit TÜV-geprüfter Cloud-Sicherheit.

Magentacloud Web Interface

Aufgeräumte Benutzeroberfläche: Magenta Cloud

Die technisch überzeugendsten Cloud-Dienste aus Deutschland sind Strato HiDrive und Luckycloud. Strato bietet jedoch nur über einen englischsprachigen Umweg kostenlose Accounts und Luckycloud gar nicht. Deshalb fallen die beiden unter diesem Aspekt aus. Mehr über sie erfahrt ihr in unserem Strato HiDrive Test und Luckycloud Test.

Bei Magenta Cloud bekommt ihr 10 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Telekom-Kunden erhalten sogar 25 Gigabyte.

Der Funktionsumfang von Magenta Cloud ist im Vergleich zu den Branchenstandards begrenzt. Es fehlt die übliche Funktion zum Teilen von Verzeichnissen, die es bei anderen Diensten mehreren Personen ermöglicht, Dateien in einem gemeinsamen Verzeichnis zu bearbeiten und mit dem jeweils eigenen Rechner zu synchronisieren.

Immerhin könnt ihr jedoch Links teilen, was beim Empfänger keinen Account bei Magenta Cloud voraussetzt. Hier bietet die Telekom teilweise sogar mehr Funktionen als manche Konkurrenten, beispielsweise einen optionalen Passwortschutz für verschickte Links. Den gibt es anderswo häufig nur im kostenpflichtigen Paket. Außerdem könnt ihr Link-Empfängern auch Uploads in einen verlinkten Ordner ermöglichen.

Die größte Schwäche von Magenta Cloud liegt bei der Wiederherstellung von früheren Dateiversionen und gelöschten Dateien. Der Dienst legt regelmäßig komplette Backups des Cloud-Inhalts an, die ihr nur im Komplettpaket wiederherstellen könnt.

Das ist ein umständlicher Umweg, wenn ihr nur einzelne Dateien wiederherstellen wollt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Plattform dieses wiederhergestellte Komplettpaket auf euren Speicherplatz anrechnet. Jede Wiederherstellung verdoppelt die Speicherbelegung. Das kann schnell eng werden.

Die klare, aufgeräumte Benutzeroberfläche von Magenta Cloud ist wiederum sehr angenehm. Wenn ihr die Wiederherstellung nicht so dringend benötigt und es euch vor allem um Basisfunktionen wie Synchronisation und mobilen Zugriff geht, bietet euch Magenta Cloud eine solide, nutzerfreundliche Lösung auf hohem Datenschutzniveau.

Firmensitz und ServerstandortDeutschland
Kostenlose Option10 GB
BezahloptionAb 4,95 Euro / Monat für 50 GB
BetriebssystemeMac und Windows
Mobile AppiOS, Android, Windows Phone

Und hier geht’s direkt zur Registrierung bei Magenta Cloud.

Vorteile

  • Leichte Bedienung
  • 10 bis 25 Gigabyte kostenlos
  • Deutsche Datenschutzstandards
  • Upload-fähige Links verschicken
  • Passwortschutz für Links

Nachteile

  • Keine Synchronisation geteilter Verzeichnisse
  • Umständliche Wiederherstellung

Fazit: Kann kostenlos gut sein?

Einerseits sind kostenlose Angebote immer beliebt, andererseits geraten sie schnell in den Verdacht, nicht das Wahre zu sein. Letzteres kann bedeuten, dass es versteckte Haken an der Sache gibt, oder auch einfach, dass es an Qualität mangelt.

Für Cloud-Speicher gelten solche Bedenken nur zum Teil. Zweifellos ist es eine gute Idee, darauf zu achten, ob ein Anbieter eure Daten richtig schützt und nicht durch die Hintertür von Datenhandel profitiert. Dies wäre dann nicht kostenlos. Ihr würdet nur mit persönlichen Daten und Informationen anstelle von Geld bezahlen.

Da es aber viele Cloud-Dienste mit ähnlichem Leistungsspektrum gibt, müssen sich die Unternehmen etwas einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Zugleich ist vielen Menschen nicht ganz wohl dabei, umfassend Daten aus ihrem Privatleben oder Beruf auf einem Internetserver zu parken.

Daher ist der Datenschutz ein zentrales Verkaufsargument vieler Anbieter. Sicherheitslücken sprechen sich im Internet schnell herum und beschädigen den Ruf eines Unternehmens. In dieser Situation wäre ein nachlässiger Umgang mit der Datensicherheit keine nachhaltige Geschäftsstrategie. Es liegt somit im eigenen wirtschaftlichen Interesse der Anbieter, ihre Versprechungen beim Datenschutz ernst zu nehmen.

Außerdem ist bei Cloud-Angeboten wie den oben vorgestellten klar, dass es sich um Lockangebote handelt. Ein Teil der Nutzer entscheidet sich früher oder später für ein kostenpflichtiges Abo und finanziert damit das Unternehmen einschließlich der kostenlosen Accounts. Das ist auch ohne Adresshandel oder Werbung ein schlüssiges Geschäftsmodell.

Author

von Sebastian


2 Kommentare


Max Tabler 11. October 2018 at 02:25

Die 50GB bei Mega sind fake!! Nur 15 GB sind dauerhaft, weitere 35 GB sind auf 30 Tage beschränkt

Reply

Sebastian 11. October 2018 at 10:28

Hallo Max, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe die Info in den Text aufgenommen. “Fake” würde ich aber nicht sagen, weil man ja durch Installation der Software und App bei 50 GB bleibt.

Reply

Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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