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OneDrive Test

Solider Cloud-Speicher von Microsoft.

Tarife ab:

2,00 €

pro Monat (für 100GB)

Kostenfreier Tarif verfügbar 5 GB

Produktkategorie
Firmensitz und Serverstandort International
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 5 GB
Bezahloption Ab 2,00 Euro/Monat für 100 GB
Betriebssysteme MacOS, Windows
Mobiler Zugriff Android, iOS, Windows Phone
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Author

Sebastians Motto lautet: Kein Backup, kein Mitleid. Kein Wunder, dass er mit Begeisterung Cloud-Speicher testet. Sebastian

OneDrive ist ein solider Cloud-Speicher-Service aus dem Hause Microsoft. Er bietet im Wesentlichen alle Funktionen, die ein Cloud-Speicher bieten muss: Daten mit der Cloud und über mehrere Rechner synchronisieren, mobiler Zugriff per App, Daten teilen und gemeinsam bearbeiten. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten glänzte OneDrive in unserem Cloud-Speicher Test mit sehr schnellen Übertragungsraten.

Ein Alleinstellungsmerkmal von OneDrive ist die Integration der bekannten Office-Anwendungen von Microsoft. Wer das Office-Paket kaufen oder abonnieren will, bekommt es zusammen mit OneDrive in preisgünstigen Kombi-Paketen. Mit Office Online könnt ihr sogar Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien direkt im Browser bearbeiten.

Einen Minuspunkt gibt es nur bei der Sicherheit: OneDrive speichert eure Daten unverschlüsselt, sodass Microsoft sie auslesen kann. Für streng geheime Daten ist das nichts. Wenn ihr damit leben könnt und Office-Nutzer seid, lohnt OneDrive einen näheren Blick. Wenn ihr aber mehr Wert auf Datensicherheit legt, seid ihr mit unserem Testsieger pCloud besser bedient.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

86%

"Solider Cloud-Speicher von Microsoft."

Benutzerfreundlichkeit
95%
Exzellent
Funktionsumfang
90%
Sehr gut
Sicherheit
70%
Befriedigend
Geschwindigkeit
95%
Exzellent
Technik
85%
Sehr gut
Support
80%
Gut

Meine Erfahrung mit OneDrive im Test2021: Unkompliziert & schnell – aber auch sicher?

Mit OneDrive bietet auch Technologie-Riese Microsoft einen Cloud-Speicher-Dienst an. Praktischerweise laufen Millionen Rechner weltweit mit Microsofts Betriebssystem Windows. Einen besseren Vertriebskanal konnte der Software-Gigant aus Redmond kaum finden. OneDrive ist auf allen Computern mit Windows 8 und Windows 10 vorinstalliert.

Den Cloud-Service gibt es schon seit 2007, bis 2014 lief er allerdings unter dem Namen SkyDrive. Ähnlich wie bei Google Drive habt ihr auch bei Microsofts Cloud Zugang zu browserbasierten Office-Anwendungen. Mit Word, Excel und PowerPoint könnt ihr Dateien direkt online bearbeiten.

In Sachen Funktionsumfang zieht OneDrive in unserem Cloud Speicher Test ohne Probleme am Dinosaurier Dropbox vorbei. Um den Testsieger pCloud vom Thron zu stoßen, reicht die Funktionalität allein aber nicht aus – hier gilt es auch in Sachen Sicherheit und Bedienkomfort zu überzeugen. Wie OneDrive abgeschnitten hat und welche Bewertungen wir der Microsoft Cloud geben, erfahrt ihr in diesem Testbericht!

Die OneDrive Cloud im Überblick: Kosten & Tarife

Wir fokussieren uns vorrangig auf die private Anwendung, also auf den besten Cloud Speicher für zu Hause. Die professionelle Nutzung mit umfangreichen Abos beleuchten wir eher am Rande.

Product

Solider Cloud-Speicher von Microsoft.

OneDrive

2,00 € pro Monat (für 100GB)

Tarife prüfen

In der kostenlosen Basisversion als Gratis-Speicher – und im 2-Euro-Abo – bietet euch OneDrive diese Leistungen:

  • 5 GB – bzw. 100 GB – Speicherplatz
  • Persönlicher Tresor für drei Dateien (speziell geschützt)
  • Dateien speichern & automatisch synchronisieren
  • Dateien teilen & gemeinsam (online) bearbeiten
  • Browserbasiertes Office-Paket
  • Mobiler Zugriff über OneDrive App für Smartphone & Tablet
  • Schnelle Übertragungsraten
OneDrive Test Cloud Speicher Preise und Plaene

Das Angebot reicht vom kostenlosen Standalone Speicher bis zum umfangreichen Komplettpaket für mehrere Personen

OneDrive Test Cloud Speicher Preise und Plaene

Das Angebot reicht vom kostenlosen Standalone Speicher bis zum umfangreichen Komplettpaket für mehrere Personen

Mit den teureren Abonnements könnt ihr sowohl den Speicherplatz als auch den Funktionsumfang erweitern:

  • Ein TB Speicher für einen Benutzer bzw. bis zu sechs GB für sechs Benutzer
  • Persönlicher Tresor mit unbegrenztem Speicherplatz
  • Skype für Instant Messaging, Videotelefonie & Videokonferenzen
  • Vollständig installiertes Office-Paket für eine Person bzw. bis zu sechs Personen
  • Dateien wiederherstellen
  • Passwortschutz für Freigabelinks

Für diese Premium-Abos fallen folgende Kosten an (Stand: Oktober 2021):

  • Microsoft 365 Single für eine Person: 69,00 Euro im Jahr bzw. 7,00 Euro im Monat
  • Microsoft 365 Family für bis zu sechs Personen: 99,00 Euro im Jahr bzw. 10 Euro im Monat (Ein Probemonat möglich)

Neben der OneDrive-Version für Privatkunden mit fünf Gigabyte kostenlosem Speicher gibt es mit OneDrive for Business eine Lösung für Unternehmen, die mit verschiedenen Paketen aufwartet. Das günstigste kostet rund 50 Euro im Jahr und bietet ein Terabyte Speicherplatz.

OneDrive Test Cloud Speicher Unternehmen Preise und Plaene

Auch für Unternehmen gibt es unterschiedliche Pakete

OneDrive Test Cloud Speicher Unternehmen Preise und Plaene

Auch für Unternehmen gibt es unterschiedliche Pakete

Wie ihr seht, bietet euch OneDrive schon in der kostenlosen Version die wichtigsten Funktionen zum Speichern von Dateien. Darüber hinaus könnt ihr Excel-, Word- und Powerpoint-Dateien direkt im Browser bearbeiten und so etwa mit Kommilitonen zusammenarbeiten.

Die beiden Premium-Tarife lohnen sich vor allem dann, wenn ihr Office-Fans seid. Denn damit habt ihr stets die aktuelle Office 365-Version auf dem Rechner – und zusätzlich mindestens ein TB Speicherplatz für Fotos und sonstige Dateien.

Kompatibilität & Einrichtung von OneDrive: Einfach & schnell

Nutzt ihr einen Rechner mit Windows 8 oder 10, findet ihr die lokale Anwendung für OneDrive schon auf der Festplatte. Klickt einfach auf den vorhandenen OneDrive-Ordner im Dateisystem und loggt euch in euer Microsoft-Konto ein. Alternativ dazu könnt ihr hier auch direkt ein Konto erstellen.

OneDrive MacOS App einrichten

Hier beginnt der Einsatz der OneDrive Cloud

Ihr möchtet OneDrive am Mac nutzen? Hier könnt ihr die App für MacOS herunterladen. Nach der Installation findet ihr die Anwendung im Launchpad. Auch hier könnt ihr euch einloggen oder ein Konto erstellen.

OneDrive Cloud Speicher Mac Launchpad

Ihr findet OneDrive im Launchpad Eures Macs

OneDrive Cloud Speicher Mac Launchpad

Ihr findet OneDrive im Launchpad Eures Macs

Wie wir das von Dropbox und weiteren Cloud-Lösungen kennen, läuft OneDrive im Hintergrund. Über das Wolken-Icon in der Systemleiste könnt ihr mit einem Rechtsklick das sparsame Menü der Anwendung öffnen.

OneDrive MacOS Rechtsklick Einstelungen menu

Alles Wichtige ist über einen Rechtsklick auf die Microsoft-Wolke erreichbar

Mit einem Linksklick öffnet ihr ein Fenster, das die aktuelle Datenübertragung oder die zuletzt synchronisierten Dateien anzeigt.

OneDrive MacOS Linksklick Synchronisierung

Ein Linksklick gibt Auskunft über die laufende Synchronisierung

Natürlich könnt ihr OneDrive auch über die Web-Oberfläche nutzen. Praktischerweise führt euch beim ersten Einloggen ein kleines Tutorial in die Welt von OneDrive ein. Solltet ihr später eine Anleitung benötigen, findet ihr eine Infografik im Hauptverzeichnis der Anwendung.

Die Benutzeroberfläche von OneDrive: Übersichtlichkeit für einfache Bedienung

Neben der Synchronisierungs-Anzeige findet ihr das Zahnrad, hinter dem sich die Einstellungsmöglichkeiten der OneDrive-Anwendung verbergen. Hier könnt ihr euch auch schnell einen Überblick über die Funktionen der Cloud-Software verschaffen.

OneDrive MacOS App Einstellungen

Die Anwendung bietet einige Einstellungsmöglichkeiten

Eine kurze Übersicht über die Optionen:

  • Automatischen Start von OneDrive beim Anmelden in Windows (de-)aktivieren
  • Benachrichtigungen beim Teilen oder Bearbeiten von Dateien (de-)aktivieren

Die interessanteste Funktion verbirgt sich allerdings hinter dem Punkt: „OneDrive zum Abrufen meiner Dateien auf diesem PC verwenden“. Setzt ihr hier ein Häkchen, könnt ihr über die Website nicht nur auf synchronisierte Dateien zugreifen, sondern auf euer gesamtes Dateisystem. Das bieten die wenigsten Cloud-Dienste.

Weitere Einstellungen für den Cloud-Server

Im OneDrive-Fenster findet ihr noch weitere Reiter, unter denen ihr verschiedene Einstellungen vornehmen könnt:

Ändert hier die Nutzerdaten eures Microsoftkontos, wählt die Ordner aus, die synchronisiert werden sollen oder hebt die Verknüpfung eures Rechners mit der Cloud auf.

Hier könnt ihr festlegen, ob Office-Dateien, Fotos und Videos automatisch in die Cloud hochgeladen werden.

Hier legt ihr Limits für die Upload- und Download-Rate fest, um Bandbreite für andere Anwendungen freizuhalten.

Die spezielle Synchronisierungsfunktion für Office 2016-Dokumente steht nur Kunden mit aktuellem Office 2016 und in Business-Abos zur Verfügung.

Hier findet ihr Links zu den Nutzungsbedingungen und ähnlichem.

Innerhalb des lokalen OneDrive-Ordners stehen euch einige Funktionen über das Kontextmenü zur Verfügung. Darüber könnt ihr etwa einen teilbaren Link in der Zwischenablage erzeugen. Das ist besonders bei größeren Dateien eine praktische Alternative zum E-Mail-Anhang.

Weniger praktisch: Außerhalb des OneDrive-Folders findet ihr keine Funktion der Cloud im Kontextmenü. Konkurrenten wie etwa Mega erlauben euch, Dateien von überall auf der Festplatte per Rechtsklick in die Cloud zu verschieben. Hier ist Microsoft unnötig bescheiden.

OneDrive MacOS App Kontextmenue

OneDrive-Funktionen im Kontextmenü gibt es leider nur im Cloud-Ordner

Cloud-Zugriff über den Browser

Neben der Desktop-Anwendung habt ihr auch über euren Browser Zugriff auf die Daten in eurer OneDrive-Cloud – bzw. auf eurem Rechner. Auf der linken Seite findet ihr das Hauptmenü mit den wichtigsten Funktionen. Die Optionen für die Bearbeitung und das Teilen von Dateien verstecken sich in Kontextmenüs. Zusätzlich dazu schweben sie in einem horizontalen Menü über der Dateien-Anzeige.

OneDrive Web Optionen

Wichtige Funktionen findet ihr in der oberen Leiste und im Kontextmenü

OneDrive Web Optionen

Wichtige Funktionen findet ihr in der oberen Leiste und im Kontextmenü

In der Browser-Version ist die Kachelansicht mit Vorschaubildern voreingestellt. Ihr könnt auch eine Listenansicht einrichten. Klickt ihr eine Office-Datei an, öffnet sich die passende Web-Anwendung direkt im Browser.

Über das Kontextmenü habt ihr Zugriff auf ein Feature, das nur wenige Cloud-Speicher bieten: Klickt ihr auf „Einbetten“, generiert OneDrive einen JavaScript-Code, den ihr auf eurer Website einfügen könnt, um Besuchern den direkten Zugriff auf eine Datei zu ermöglichen.

Die Browser-Ansicht der Cloud – ebenso wie der lokale Ordner – ist sehr übersichtlich und sorgt für eine intuitive Bedienung.

OneDrive auf dem mobilen Endgerät verwenden

Für den mobilen Einsatz seiner Cloud, bietet euch Microsoft eine App für Android, iOS und Windows Mobile an. Wir haben für unseren Cloud Speicher Test die Android-Version genauer unter die Lupe genommen.

OneDrive iOS App Uebersicht Einstellungen

Die OneDrive-App: Funktionen, Dateiauswahl und Einstellungsmöglichkeiten

OneDrive iOS App Uebersicht Einstellungen

Die OneDrive-App: Funktionen, Dateiauswahl und Einstellungsmöglichkeiten

Die OneDrive-App ist solider Standard. Sie reißt uns weder vom Hocker noch lässt sie uns verzweifeln. Wie die meisten Cloud-Storage-Apps lädt sie Dateien erst auf euer mobiles Gerät, wenn ihr sie anklickt.

Unter dem Menüpunkt „Offline“ findet ihr alle Dateien, die ihr bereits heruntergeladen habt. Ist keine Datei ausgewählt, erscheint unten rechts eine Schaltfläche zum Upload von Mobilgerät.

Wählt ihr eine oder mehrere Dateien aus, habt ihr folgende Möglichkeiten:

  • Teilen
  • Verschieben
  • Löschen
  • Herunterladen

Eine nützliche Funktion der App wird euch direkt nach der Installation angeboten: der automatische Upload von Fotos und Videos. Aktiviert ihr dieses Feature, werden Fotos und Videos, die ihr mit dem Handy erstellt, sofort hochgeladen.

Es spart Datenvolumen, ein zusätzliches Häkchen zu setzen, das nur den Upload über eine WLAN-Verbindung erlaubt anstatt über eure mobile Internetverbindung.

Daten speichern & verwalten: So funktioniert’s

Dateien werden bei OneDrive automatisch in eure Cloud hochgeladen, sobald ihr sie im synchronisierten OneDrive-Ordner auf der Festplatte ablegt. Daneben habt ihr die Möglichkeit, Dateien und Ordner manuell über den Browser in die Cloud zu schieben. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ihr eine Datei von einem fremden Rechner hochladen möchtet.

Die maximale Dateigröße, die ihr zu OneDrive hinzufügen könnt, richtet sich nach eurem Betriebssystem und der Art eures Nutzerkontos (z.B. privat, geschäftlich, Schul- oder Unikonto). Weitere Infos hierzu findet ihr bei Microsoft.

Ihr könnt aber nicht nur mit bereits existierenden Dateien arbeiten, sondern auch neue Dokumente erstellen. Mit den Internet-Versionen der Office-Programme, erstellt ihr direkt im Browser Tabellen, Textdokumente oder PowerPoint-Präsentationen, die ihr speichern und teilen könnt. Bei Bedarf ladet ihr diese auch im Open-Document-Format oder als PDF herunter.

OneDrive Cloud Speicher Browser Word Dokument

So sieht die Browserversion von MS Word aus

OneDrive Cloud Speicher Browser Word Dokument

So sieht die Browserversion von MS Word aus

Wie ihr es von Google Docs kennt, werden Änderungen an den Dokumenten automatisch gespeichert. Das geschieht nicht nur bei euch selbst, sondern auch, wenn von euch eingeladene Nutzer sie bearbeiten.

Auf diese Art könnt ihr reguläre Office-Dokumente erstellen, ohne Office auf eurem Rechner installiert zu haben. Damit wird OneDrive einerseits zu einer brauchbaren Alternative zu Google Drive und Google Docs. Andererseits könnt ihr euch sogar den Kauf des Office-Pakets sparen.

Daten synchronisieren & teilen: Praktisch & unkompliziert

Die Voreinstellungen legen fest, dass der gesamte Inhalt des lokalen OneDrive-Ordners in der Cloud gespeichert wird. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, einzelne Ordner von der Synchronisierung auszuschließen.

OneDrive MacOS App Ordner Synchronisierung

Ihr könnt wählen, welche Ordner automatisch synchronisiert werden

Die selektive Synchronisation werdet ihr vor allem dann zu schätzen wissen, wenn ihr mehrere Geräte mit eurer Cloud verknüpft habt. Etwa den heimischen PC oder Mac und den Büro-Computer. So könnt ihr flexibel bestimmen, welche Daten auf welchen Rechner geladen werden.

Zudem könnt ihr auf diesem Weg auch lokalen Speicherplatz einsparen: Ladet einfach große Dateien in die Cloud und wählt dann den entsprechenden Ordner ab. Dann sind die Dateien nur noch in der Cloud verfügbar und nehmen auf der Festplatte keinen Platz mehr weg. Hier könnt ihr etwa ein Backup speichern, das nicht mehr synchronisiert werden soll.

Dateien, Ordner & Fotos teilen: Verschiedene Möglichkeiten

Ihr könnt Dateien und Ordner für andere Nutzer freigeben, damit diese die Dateien dann herunterladen, bearbeiten oder auch zu ihrer eigenen Cloud hinzufügen. Zudem könnt ihr anderen erlauben, Dateien in eure freigegebenen Ordner hochzuladen und diese wiederum mit ihrem eigenen Rechner zu synchronisieren.

Möchtet ihr anderen eine Datei zur Verfügung stellen, könnt ihr dies über die Option „Teilen“ tun. Wählt ihr diese Funktion im Web-Interface aus, habt ihr die Wahl zwischen zwei Varianten: Link und E-Mail.

Im Grunde geschieht in beiden Fällen das Gleiche: OneDrive generiert einen Link, über den andere auf die Datei zugreifen können. Der Unterschied: Bei der E-Mail-Variante wird für jeden Empfänger ein individualisierter Link erstellt und verschickt. So könnt ihr nachvollziehen, wer auf eure Datei zugegriffen hat. Zudem könnt ihr einzelnen Personen den Zugriff auch wieder verwehren.

Die Link-Variante empfehlen wir euch, wenn ihr eure Datei(en) öffentlich an unbestimmte Empfänger verteilen möchtet.

OneDrive MacOS App Link teilen

Ihr könnt bequem Links mit Freunden oder Kommilitonen teilen

Freigabe-Optionen für Abonnenten & Nicht-Abonnenten

Habt ihr schon einmal einen Link zu einer Dropbox erhalten? Dann wisst ihr sicher, dass Dropbox– und auch einige andere Cloud-Anbieter diesen geschickt nutzen, um weitere Nutzer zu erhalten.

Denn hier gibt es zwei Varianten:

  1. Öffentliche Links, über die jeder auf die verlinkte Datei zugreifen kann.
  2. Individualisierte Links, über die nur Dropbox-Nutzer mit eigenem Account die Datei öffnen und herunterladen können.

Für uns zeichnen sich gute Dropbox-Alternativen dadurch aus, dass sie auf diesen „Zwang“ verzichten, ein eigenes Konto zu eröffnen. So ist es bei OneDrive. Egal, ob allgemeiner Link oder individuelle E-Mail: Jeder Empfänger kann auf die entsprechende Datei zugreifen.

Einen Unterschied gibt es lediglich beim Upload und Löschen von Dateien in Ordnern. Denn diese Funktionen stehen nur Benutzern mit eigenem OneDrive-Account zur Verfügung. Das Bearbeiten von Office-Dokumenten hingegen ist direkt im Browser möglich – für jeden, der den Link hat.

Ob die Bearbeitung von Dateien für andere möglich ist, legt ihr beim Generieren des Links selbst fest. Außerdem könnt ihr ein Ablauf-Datum für den Link festlegen – zumindest, wenn ihr ein Premium-Abo habt.

Daten wiederherstellen bei OneDrive: 30 Tage Frist

Bei Löschung und Wiederherstellung von Dateien arbeitet OneDrive mit einer Art Schonfrist. Gelöschte Dateien und Ordner landen erstmal im Papierkorb und werden nach 30 Tagen dauerhaft entfernt. Komfortabler wäre es, wenn ihr den Papierkorb manuell leeren müsstet. Es kann ja auch mal passieren, dass ihr eine bestimmte Datei erst nach längerer Zeit vermisst.

OneDrive MacOS App Versionsverlauf

Über das Kontextmenü könnt ihr eine bestimmte Dateiversion wiederherstellen

Eine unbegrenzte Vorhaltezeit findet ihr unter anderem beim Konkurrenten Luckycloud. Der kleinere deutsche Anbieter punktet zudem mit hohem Funktionsumfang und Datensicherheit.

Solange eine Datei im OneDrive-Papierkorb liegt, könnt ihr sie per Rechtsklick entweder endgültig löschen oder wiederherstellen. Seit 2017 habt ihr außerdem die Möglichkeit, frühere Dateiversionen einzusehen und wiederherzustellen. Ihr findet den Versionslauf im Kontextmenü der Datei. Auch hier gilt eine Frist von 30 Tagen. Alles, was länger zurückliegt, ist verloren.

Setzt ihr eine Datei auf einen früheren Zeitpunkt zurück, wird automatisch die aktuellste Version als zweitneuester Stand gespeichert. So geht sie nicht verloren – bzw. verschwindet erst nach 30 Tagen.

Auch hier gilt: Grundsätzlich gefällt uns der unkomplizierte Zugriff auf frühere Versionen gut. Aber eine zeitlich unbegrenzte Speicherung wäre komfortabler.

Sicherheit: Wie sicher ist die Microsoft OneDrive Cloud?

Wenn ihr einem Cloud-Anbieter eure Daten anvertraut, möchtet ihr natürlich wissen, wie er damit umgeht. Gerade, wenn sensiblere Daten wie Urlaubsfotos darunter sind – gerade in Zeiten von DSGVO und Datenschutz. Leider haben wir online nur wenige Informationen über Serverstandorte, Sicherheitsarchitektur und Datenverschlüsselung von OneDrive gefunden.

Allerdings gelangten wir auch auf eine Support-Seite, die erstmal allgemeine Tipps zur Datensicherheit gibt. Außerdem erfuhren wir, dass die Daten während der Übertragung mit TLS-Verschlüsselung (Transport Layer Security) geschützt werden. Jede gespeicherte Datei wird mit einem AES256-Schlüssel verschlüsselt.

Eine Information zu den Serverstandorten haben wir nicht gefunden. Auch der Support hat sich dazu ausgeschwiegen.

In der Datenschutzerklärung finden wir den folgenden Passus:

„Wir teilen Ihre persönlichen Daten mit Ihrer Zustimmung oder nach Bedarf, um eine Transaktion abzuschließen oder ein Produkt anbieten zu können, das Sie angefordert oder autorisiert haben. Wir teilen Daten auch mit Microsoft-kontrollierten Tochtergesellschaften und Niederlassungen; mit Anbietern, die in unserem Auftrag handeln; …“.

Klar ist: Eure Daten liegen auf Microsoft-Servern und können jederzeit von Microsoft ausgelesen werden. Das gilt auch für den persönlichen Tresor (Personal Vault), den Microsoft euch anbietet: Dateien, die ihr in diesem Ordner speichert, werden besonders geschützt.

OneDrive Cloud Speicher Vault

Daten im Tresor werden besonders geschützt

OneDrive Cloud Speicher Vault

Daten im Tresor werden besonders geschützt

Die Microsoft-eigene BitLocker-Verschlüsselung und eine spezielle Authentifizierung (Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Code oder Passwort) schützen euren Tresor vor Dritten, aber nicht vor dem Zugriff durch Microsoft selbst.

Für die sichere Aufbewahrung sensibler Daten empfehlen wir euch Online-Speicher mit echter Verschlüsselung, zum Beispiel Sync, pCloud oder Tresorit.

Die Geschwindigkeit der OneDrive Cloud: Hohe Übertragungsraten

Zum Testen der Übertragungsraten bei OneDrive verwenden wir einen Ordner mit 5 Gigabyte Daten. Fünf große Videos machen die Hälfte davon aus, der Rest besteht aus einigen Hundert Dokumenten, Bildern und mp3-Dateien. Diesen Ordner lassen wir durch die Synchronisierungssoftware zweimal hoch- und herunterladen.

Wie ihr sehen könnt, lief der Datenaustausch sehr schnell. Gerade im Vergleich mit kleineren Konkurrenten kann Microsoft OneDrive hier punkten.

5-GB-Testordner1. Versuch2. VersuchDurchschnitt
Upload
(hh:mm)
01:2901:1801:23
Download
(hh:mm)
00:2000:25 00:22

Ähnlich flott lief die Übertragung bei unserem Testsieger pCloud, Dropbox und Amazon Drive.

Zuverlässigkeit & Support: Diesen Service bietet euch Microsoft

OneDrive beeindruckte uns während des Tests mit schnellen Transferraten und reibungslosem Ablauf aller Funktionen. Ein kleines Problem entstand allerdings, als der Speicher fast voll war: Erstaunlicherweise startete ein Download nicht. Stattdessen wurden wir durch ein Warndreieck-Symbol auf den ausgereizten Speicherplatz hingewiesen.

Das Problem ließ sich nur dadurch lösen, dass wir in den Einstellungen unsere Accountdaten löschten und eine neue Verbindung herstellten. Kein großes Drama, aber eine eher umständliche Lösung.

Solche Bugs beim Testen sind nicht sehr erfreulich, sind aber eine ideale Gelegenheit, den Support zu testen. Die Lösung für unser Problem konnten wir schnell auf der Hilfeseite finden. Besser geht es nur, wenn gar keine Hilfe nötig ist.

In Sachen Datenschutz haben wir uns über den Kontakt-Link an Microsoft gewandt. Die Antwort auf unsere Frage nach Serverstandort und Sicherheit kam nach drei Tagen. Sie war freundlich, aber nicht besonders ausführlich. Allerdings lasten wir das weniger dem Support-Team als der grundsätzlichen Kommunikationspolitik von Microsoft an.

OneDrive vs Google Drive vs Dropbox - wer bietet den besten Speicherort?

Dropbox ist ein wahrer Pionier auf dem Gebiet der Cloud-Storage-Lösungen. 2007 ging die Cloud online und ist seitdem einer der beliebtesten Online-Speicher. Im Jahr 2016 nutzte eine halbe Milliarde Menschen Dropbox. Klar, dass sich alle anderen Anbieter mit dem Dino messen müssen.

Wir haben neben OneDrive auch Google Drive in diesen Vergleich aufgenommen, da sich diese drei Angebote sehr ähnlich sind. Sie bieten euch nicht nur Speicherplatz, sondern haben auch Office-Anwendungen im Gepäck, mit denen ihr Dokumente erstellen und teilen könnt.

OneDrive Google Drive Dropbox Vergleich

Alle drei Cloud-Speicher haben Office-Anwendungen im Gepäck

OneDrive Google Drive Dropbox Vergleich

Alle drei Cloud-Speicher haben Office-Anwendungen im Gepäck

Während Google Drive und MS hier hervorragende Kollaborations-Möglichkeiten bieten, ist Dropbox Paper eine sehr abgespeckte Alternative dazu. In Sachen Dateien speichern, synchronisieren und teilen gibt es keine großen Unterschiede zwischen diesen Angeboten.

Im Hinblick auf die Sicherheit eurer Daten lohnt sich ein genauerer Blick. Hier hat Dropbox mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Architektur leicht die Nase vorn. Allerdings gab es in der Vergangenheit einige Sicherheitspannen bei Dropbox.

 OneDriveGoogle DriveDropbox
Firmensitz & ServerstandortInternationalInternationalUSA
Deutsche BenutzeroberflächeJaJaJa
Kostenloser Cloud-Speicher5 GB15 GB2 GB
Office-AnwendungenJaJaJa
BezahloptionenAb 2,00 Euro pro Monat für 100 GBAb 1,99 Euro pro Monat für 100 GBAb 9,99 Euro pro Monat für 2 TB
SynchronisierenJaJaJa
Selektives SynchronisierenJaJaJa
Dateien & Ordner teilenJaJaJa
Unbegrenzte DateigrößeNeinJaNein
Ende-zu-Ende-VerschlüsselungNeinNeinJa
Zero-Knowledge-SicherheitNeinNeinJa

Ihr seid noch nicht sicher, welcher Cloud-Anbieter der richtige für euch ist? Schaut euch diese Dropbox-Alternativen mal an!

Fazit im OneDrive Test: Benutzerfreundliche Cloud mit unklarer Sicherheit

Eines ist klar: Wenn ihr euch Gedanken über Big Data macht, ist OneDrive nicht die richtige Cloud-Lösung für euch. Microsoft sitzt mit seinen Produkten tief in Millionen Rechnern weltweit, ist aber in Sachen Datensicherheit nur wenig transparent.

AnbieterVorteilePreis
Provider Image
  • 5 GB Speichervolumen kostenlos verfügbar
  • Schnell & leicht zu bedienen
  • Guter Funktionsumfang
  • Verknüpfung mit Office Online
  • Günstige Pakete für Office-Nutzer

2,00 €

pro Monat (für 100GB)
Tarife prüfenOneDrive Test
Provider Image
  • Schnell
  • 15 Gigabyte kostenlos
  • Backup und Synchronisierung in einem
  • Bildverwaltung mit Google Fotos
  • Integration mit Google Docs
  • Gute Arbeitsumgebung für Teams

1,99 €

pro Monat (für 100GB)
Tarife prüfenGoogle Drive Test
Provider Image
  • Einfach
  • Weit verbreitet
  • Relativ schnell
  • Für Windows, Mac und Linux verfügbar
  • Dokumenterstellung mit “Paper”
  • Zwei Accounts auf einem Rechner möglich

9,99 €

pro Monat
Tarife prüfenDropbox Test

Zero-Knowledge-Verschlüsselung oder Ende-zu-Ende-Verschlüsselung findet ihr hier nicht. Legt ihr Wert auf Datensicherheit, sind andere Anbieter aus unserem Cloud-Speicher Test die bessere Wahl. Deutlich sicherer sind zum Beispiel pCloud oder Tresorit.

OneDrive Cloud Speicher Microsoft Office Paket

Microsoft OneDrive punktet vor allem mit seinem Office-Paket

OneDrive Cloud Speicher Microsoft Office Paket

Microsoft OneDrive punktet vor allem mit seinem Office-Paket

Wenn ihr aber das Fragezeichen beim Datenschutz ausblendet, findet ihr in MS OneDrive einen leistungsstarken Cloud-Speicher, der mit unkomplizierter Bedienung und schneller Datenübertragung punktet.

OneDrive hebt sich aber vor allem durch das Zusammenspiel mit Microsoft Office von der Konkurrenz ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr im Rahmen eines Abos aktuelle Installationen erhaltet oder komplett auf die kostenfreie Web-Version setzt. In beiden Fällen könnt ihr – allein oder im Team mit anderen – Dokumente bearbeiten.

Was sind eure Erfahrungen mit dem OneDrive Microsoft Cloud? Seid ihr zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis? Verratet es uns in den Kommentaren

Provider Screenshot

Produktdaten

Firmensitz und Serverstandort International
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 5 GB
Bezahloption Ab 2,00 Euro/Monat für 100 GB
Betriebssysteme MacOS, Windows
Mobiler Zugriff Android, iOS, Windows Phone
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen
Frühere Dateiversionen wiederherstellen
30 Tage
Gelöschte Dateien wiederherstellen
30 Tage
Unbegrenzte Dateigröße
je nach Konto-Art & Betriebssystem maximal 15, 20 oder 250 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Zero-Knowledge-Sicherheit

OneDrive Alternativen


Kommentare


Mogk 5. März 2018 um 13:05

Warum hält das Video beim Abspielen öfters an? Ich benutze die OneDrive App.

Antworten

Swaantje 24. August 2018 um 10:30

Hi Mogk,
wenn du deine Dateien in deiner OneDrive-Cloud abgelegt hast und sie direkt über die App abspielst, hängt es immer auch von deiner Internet-Verbindung ab, wie schnell und zuverlässig Videos abgespielt werden können. Wenn du deine Dateien Offline verfügbar machst oder temporär auf deinem Endgerät speicherst, sollte das Abspielen auch ohne Ruckeln funktionieren.

Antworten

Klaus 19. Oktober 2019 um 11:50

In diesem Artikel wird auch davon gesprochen, dass OneDrive mit MAC funktioniert. OneDrive ist von Microsoft und funktioniert daher im Windows Umfeld richtig gut. Auf dem MAC ist OneDrive eine Katastrophe. Wenn ich OneDrive einschalte, dann muss ich nach spätestens 8 Std. den MAC neu starten. Ok, ich als Entwickler verändere/erzeuge ca. 1000 Dateien/pro Std. und Dateien werden dreimal überarbeitet, bis sie bei der Warteschlange von OneDrive endlich in die Cloud übertragen werden. Der Support von Microsoft, mit denen ich schon öfters zu diesen Themen Kontakt hatte, ist unterirdisch schlicht, weil es halt nicht Windows sondern MacOs ist… Mit anderen Sync-Programmen, z.B. Dropbox hatte ich auf dem Mac die Probleme nicht. Es gibt halt mit OneDrive Funktionen, wie z.b. das gleichzeitige gemeinsame zusammenarbeiten in Office-Dateien, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Antworten

Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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