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von Sebastian

Zuletzt aktualisiert am: 15. Juni 2019

iCloud Alternativen

5+1 iCloud-Alternativen: Die besten Cloud-Speicher für Mac-Nutzer

Als hauseigener Cloud-Speicher von Apple ist iCloud auf Macs, iPhones und iPads vorinstalliert. So ist es für Besitzer dieser Geräte naheliegend, den Service auch zu benutzen – umso mehr, da iCloud für Apple-Verhältnisse sehr preisgünstig ist und hier durchaus mit anderen Cloud-Anbietern konkurrieren kann.

Manche sind trotzdem nicht ganz glücklich mit iCloud, und wenn ihr dazugehört, schlägt euch dieser Artikel ein paar gute Alternativen vor. Zu den häufigsten Gründen, sich nach etwas anderem umzusehen, gehören diese:

  • Ihr arbeitet häufig mit Windows und seid unzufrieden mit der schwachen Windows-Version von iCloud Drive.
  • Ihr habt Datenschutzbedenken, da Apple ein US-Unternehmen ist und kein Zero Knowledge bietet.
  • Ihr vermisst bei iCloud leistungsfähige Features für die Zusammenarbeit, wie sie den meisten von Dropbox bekannt sind.
  • Ihr vermisst bei iCloud die Möglichkeit zur selektiven Synchronisierung ausgewählter Verzeichnisse, wie sie bei den meisten anderen Cloud-Speicher-Diensten möglich ist.
  • Ihr wollt Backups mehrerer Geräte bei einem Anbieter pflegen und darunter sind Android- oder Windows-Geräte.

Eine starke Funktion von iCloud ist der automatische Upload von mobil aufgenommenen Fotos und Videos in die Cloud, der diese Dateien bequem auch auf dem Mac (oder PC) verfügbar macht. Das ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal, denn das können die Apps fast aller gängigen Cloud-Dienste auch.

Hier also fünf gute Cloud-Speicher für Mac-Nutzer, die ihr als Alternative zu iCloud in die engere Auswahl nehmen könnt. Wollt ihr euch ein umfassendes Bild von den wichtigsten Cloud-Speicher- und Online-Backup-Anbieter auf dem Markt machen, ist unser Überblicksartikel „Die besten Cloud-Speicher im Vergleichstest 2019“ das Richtige für euch!

IDrive: Leistungsstarker Cloud-Service mit Mobilgeräte-Backup

Im Zusammenspiel mit iOS pflegt iCloud kontinuierlich ein Backup des iPhones oder iPads in der Cloud. Dadurch könnt ihr sämtliche Daten wie Fotos, Adressbuch-Kontakte und Kalender-Einträge schnell und bequem wiederherstellen, wenn das Gerät zum Beispiel defekt ist oder gestohlen wurde.

Neben der nahtlosen Integration von iCloud in die Betriebssysteme von Apple ist diese Backup-Funktion der größte Vorteil des hauseigenen Cloud-Dienstes. Geht es um allgemeine Cloud-Funktionen wie Synchronisation, Teilen und Zusammenarbeit, wie sie von Dropbox bekannt sind, bieten dagegen viele Konkurrenten mehr als iCloud.

Der US-Anbieter IDrive hat hier den ersten Platz verdient, weil ihr dort neben einer breiten Palette an Cloud- und Backup-Funktionen auch ein Geräte-Backup für iPhones und iPads bekommt. Umfassende Backups einer beliebigen Anzahl von Macs, PCs und Mobilgeräten sind in den Preisen enthalten. Die Accounts sind nur beim Speicherplatz limitiert.

iDrive Deutsch

Cloud-Speicher und Online-Backup in einem: IDrive

Braucht ihr mehr Speicherplatz als die 200 Gigabyte, die es bei iCloud für 2,99 Euro gibt, ist IDrive auch günstiger. Ab 4,35 US-Dollar im Monat habt ihr hier 1 Terabyte Speicherplatz zur Verfügung. Die Funktionen zum Teilen von Dateien sind nicht so gut wie bei Dropbox, aber besser als bei iCloud.

In meinem iDrive Test hatte ich leider mit einigen Bugs zu kämpfen – doch die betrafen vor allem die Desktop-Software für Windows. Da IDrive einen guten Ruf hat, gehe ich außerdem davon aus, dass bei meinem Test der Wurm drin war und dieser nicht unbedingt repräsentativ ist – also probiert es am besten selbst aus.

Genau wie iCloud könnt ihr IDrive mit 5 Gigabyte Speicherplatz kostenlos nutzen und somit ausgiebig testen.

Dropbox: Pionier mit sehr guter Mac-Unterstützung

Dropbox war der erste populäre Cloud-Speicher auf dem Markt und gehört bis heute zu den technisch ausgereiftesten Lösungen dieser Art. Dies bewahrheitet sich auch bei den hervorragenden Anwendungen für Mac und iOS, die Dropbox anbietet.

Aus Nutzersicht sticht Dropbox vor allem mit seiner Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und einfachen Bedienung hervor – Eigenschaften, die Mac-Nutzer bekanntlich schätzen.

Dropbox Einfuehrung

Dropbox begrüßt neue Nutzer mit einer kleinen Tour

Dropbox kann alles, was ein Cloud-Speicher können muss: Synchronisierung der Cloud-Daten über eine beliebige Zahl von Geräten, Dateien per Link teilen und mit anderen Nutzern an gemeinsamen Verzeichnissen arbeiten.

Im letzteren Punkt ist iCloud eher schwach und Dropbox besonders stark, da es der meistgenutzte Cloud-Speicher ist. Das ist ein Vorteil, da ihr so am ehesten davon ausgehen könnt, dass ein Freund oder Kollege ebenfalls über einen Account verfügt.

Preislich liegt Apple im Vergleich zu Dropbox allerdings vorn, sofern euch die mickrigen 2 Gigabyte Speicherplatz von Dropbox nicht genügen. Das kleinste kostenpflichtige Abo beinhaltet hier 1 Terabyte Speicherplatz und kostet 9,99 Euro im Monat. Für den gleichen Preis bekommt ihr bei Apple die doppelte Speichergröße.

Wenn ihr vor allem wegen der Datensicherheit nach Alternativen sucht, ist euch mit Dropbox allerdings nicht geholfen. Das Unternehmen sitzt wie Apple in den USA und hat in seiner Geschichte schon ein paar Datenpannen erlebt – in dieser Hinsicht ist Apple im Zweifel sicherer.

Und das führt uns gleich zum nächsten Anbieter. Weitere Details zum Klassiker unter den Cloud-Speicher-Diensten erfahrt ihr in unserem Dropbox Test.

Sync: Sichere Bank in Kanada

Wer Dropbox kennt, wird sich bei dem kanadischen Anbieter Sync.com schnell zurechtfinden, denn die beiden sind sich im Look & Feel sehr ähnlich. Das Alleinstellungsmerkmal von Sync ist die Datensicherheit.

Hier sind eure Cloud-Daten grundsätzlich in verschlüsselter Form gespeichert und ihr könnt in den Account-Einstellungen festlegen, dass Sync euer Passwort nicht speichert. Wenn ihr euch dafür entscheidet, kann der Anbieter eure Daten nicht auslesen oder weitergeben, und wenn ein Hacker ins System eindringen wollte, bekäme er ebenfalls nur Zeichensalat.

Hierfür steht das Schlagwort “Zero Knowledge”, das darauf verweist, dass selbst der Betreiber des Cloud-Speichers nichts über den Inhalt eurer Daten weiß oder herausfinden kann. Einziger Nachteil dabei ist, dass es bei dieser Option keine Passwort-Wiederherstellung gibt – Passwort futsch, Daten futsch.

Beim Funktionsumfang kann Sync es gut mit Dropbox aufnehmen. Synchronisieren, Teilen, Wiederherstellung, Kooperation, Zugriff per App – alles ist vorhanden. Wenn euch Datenschutz und -sicherheit wichtig sind, gehört Sync zu den besten Adressen. In unserem Sync Test erfahrt ihr mehr.

Sync Web Interface

Das Web-Interface von Sync

Bei Sync gibt es 2 Terabyte Speicherplatz für günstige 8,00 Dollar im Monat. Bei Apple kostet die gleiche Menge 9,99 Euro. Sync bietet allerdings keine kleineren Pakete für weniger Speicherplatz-Hungrige an. Wem also Apples 50 Gigabyte für 99 Cent oder 200 Gigabyte für 2,99 Euro genügen, der kommt hier preislich günstiger weg.

pCloud: Vielseitiger Cloud-Speicher mit Verschlüsselung

Der Anbieter pCloud aus der Schweiz gehört neben Sync zu den besten Anbietern für Cloud-Nutzer, die sich einen Bedienkomfort wie bei Dropbox in Verbindung mit besserer Datensicherheit wünschen.

pCloud Web Interface

pCloud von innen

Doch während Sync in der Funktionsweise und Benutzeroberfläche stark an Dropbox orientiert ist, geht pCloud an mehreren Punkten eigene Wege. Hier ist der Cloud-Speicher auf dem Rechner als virtuelles Laufwerk realisiert.

Eure Cloud-Daten sind über den Finder abrufbar, als lägen sie auf der lokalen Festplatte, befinden sich aber in Wirklichkeit nur in der Cloud. Das ist eine bequeme Möglichkeit, Speicherplatz zu sparen, den andere Cloud-Dienste so nicht bieten.

Eine weitere Besonderheit und ein großer Vorteil ist, dass ihr bei pCloud jedes beliebige Verzeichnis auf dem Rechner synchronisieren könnt. Dropbox und auch iCloud beschränken die Synchronisierung dagegen auf bestimmte Standard-Verzeichnisse. Hier seid ihr mit pCloud deutlich flexibler als bei den meisten Konkurrenten.

Auch die Preisgestaltung ist attraktiv. Ihr bekommt 10 Gigabyte Speicherplatz kostenlos und könnt diese durch Freundschaftswerbungen und die Verknüpfung mit Social-Media-Accounts auf bis zu 20 Gigabyte erweitern. 500 Gigabyte kosten bei jährlicher Zahlung 3,99 Euro im Monat und 2 Terabyte 7,99 Euro im Monat.

Wenn euch pCloud richtig gut gefällt, könnt ihr sogar ein lebenslanges Abo für 125 Euro (500 Gigabyte) oder 250 Euro (2 Terabyte) abschließen und habt an der Cloud-Front ausgesorgt. In unserem pCloud Test erfahrt ihr mehr über diese intelligente Cloud-Lösung aus der Schweiz.

SpiderOak ONE: Cloud und Backup mit Verschlüsselung

SpiderOak ONE ist ein weiterer Anbieter aus den USA, der einen Schwerpunkt bei der Sicherheit setzt – mit Verschlüsselung und Zero Knowledge. Darüber hinaus überzeugt der Dienst mit einem großen Funktionsumfang und einer intelligenten Verknüpfung von Cloud und Backup.

Spider Oak Software Backup

Backup-Zusammenstellung in der Software von SpiderOak ONE

Wenn ihr die Daten auf eurem Rechner sichern und außerdem die Vorteile eines Cloud-Speichers wie Zusammenarbeit und Synchronisierung nutzen wollt, bietet SpiderOak ONE eine der besten 2-in-1-Lösungen hierfür.

Das funktioniert so: Ihr wählt zu Beginn alle Verzeichnisse aus, für die ihr ein Online-Backup anlegen wollt, um die Daten bei Computerpannen oder Diebstahl schnell zurückzubekommen. Die Software von SpiderOak lädt daraufhin die Inhalte in die Cloud. Gleichzeitig könnt ihr nun ab sofort jedes Verzeichnis, das im Cloud-Backup enthalten ist, auf anderen Rechnern synchronisieren wie bei einem Service à la Dropbox.

Auch hier ist also eine selektive Synchronisation jedes Festplatten-Ordners möglich und ihr müsst keine Parallelstrukturen in einem speziellen Sync-Ordner anlegen und pflegen.

Das günstigste Paket kostet 5,00 Dollar im Monat, geizt aber ein wenig mit Speicherplatz: es enthält 100 Gigabyte. Ab 10,75 Dollar – bei jährlicher Vorauszahlung – gibt es 1 Terabyte. Das ist klar teurer als Apple, aber an Funktionen und Datenschutz bietet SpiderOak auch deutlich mehr.

Der Unterschied zwischen 1 und 2 Terabyte ist zwar groß, dürfte aber bei den meisten kaum ins Gewicht fallen, da auch 1 Terabyte für eine durchschnittliche Computer-Nutzung mehr als genug sind. Auch hier könnt ihr euch in unserem SpiderOak ONE Test genauer informieren.

Die +1, Tresorit: Ein Alleskönner mit starkem Datenschutz

Mit stets neuen Daten-Lecks und Hackerangriffen im Internet befindet sich das Thema Datenschutz in aller Munde. Der IT-Markt reagiert darauf meist zügig und wartet mit neuen Features und Softwares auf. Damit sich auch unsere Tests diesem Wandel anpassen, müssen wir sie quasi gelegentlich Defragmentieren und auch mal einen neuen Anbieter aufnehmen, indem wir ihm aufgrund seiner Performance eine +1 auf unserer Bestenliste einräumen:

Tresorit verfolgt einen strikten Code bei der Datensicherheit und glänzt hier mit seinen Funktionen. Daher rührt vermutlich auch die Namensgebung. Zwar konnte der Cloud-Dienst in keiner Kategorie Rekorde knacken, dafür ist euch eines sicher: ihr erhaltet durchweg starke Leistungen in jeder Disziplin – egal, ob klar strukturierte Oberflächen, zuverlässiger Support oder umfangreiche Funktionen.

Tresorit Checkliste

Die Funktionen bleiben euch nicht verschlossen. Übersichtliche Tutorials zeigen, wie alles läuft

Um euch die Vorzüge des erstklassigen Allrounders so mundgerecht wie möglich zu liefern, haben wir eine kurze Liste erstellt:

Vorteile

  • Zero-Knowledge-Sicherheit
  • Schnelle Übertragungsraten
  • Sehr benutzerfreundlich und intuitiv
  • Selektive Synchronisierung
  • Zuverlässige Technik

Nachteile

  • Etwas hochpreisiger
  • Basisfunktionen auch bei bezahltem Zugang eingeschränkt

Auf einen Aspekt möchte ich noch mal eingehen, da er mir besonders am Herzen liegt: Sobald wir unsere Daten ins Internet hochladen, geben wir sie in fremde Hände. Ihr lauft dann also unter Umständen Gefahr, dass eure persönlichen Inhalte anderen zugänglich werden. Allerdings nur, wenn ihr nicht aufpasst und blind vertraut.

Zu Beginn meiner Recherche zum Test war ich etwas verwirrt, dass Tresorit eine weitere Niederlassung in Ungarn besitzt: wo bewahrt das Unternehmen denn nun meine Daten auf?

Durch diese Intransparenz fühlte ich mich zunächst etwas unwohl und stellte diesbezüglich eine Supportanfrage. Die Antwort erfolgte flott und war äußerst informativ. Diese Kompetenz und Transparenz gab mir dann wieder ein sicheres Gefühl:

Die beiden Sitze des Unternehmens sowie die aktuelle Verteilung der Rechenzentren auf Irland und Niederlande sind für eure Datensicherheit irrelevant. Tresorit verschlüsselt eure Daten immer direkt auf eurem Endgerät, bevor ihr sie in die Cloud sendet. Außerdem ist das Unternehmen hinsichtlich des Datenschutzes vorrangig Gegenstand der Schweizer Rechtsprechung, da ihr einen Vertrag mit der dort ansässigen Tresorit AG abschließt.
Hier die Antwort vom Support:

Tresorit Service

So möchte ich betreut werden: Die Antwort des Supports hat meine Unsicherheiten beseitigt und zeigt volle Transparenz beim Umgang mit euren Daten – aber nur euch gegenüber. So soll es sein

Tresorit verwaltet seine Online-Speicher also nach dem strengen Schweizer Datenschutzrecht. Hier werden Diskretion und Anonymität großgeschrieben. Somit erhaltet ihr die wohl beste Zero-Knowledge-Cloud Europas: Dank lokaler Datenverschlüsselung auf eurem Rechner per AES-256 und TLS Sicherheitsprotokoll beim Upload weiß nicht mal der Anbieter selbst, was für Schätze ihr bei ihm aufbewahrt.

Dementsprechend kann Tresorit auch keinerlei Informationen weitergeben – selbst euer Passwort ist nicht wiederherstellbar, wenn ihr es vergessen habt. Das gibt mir genau das sichere Gefühl, dass ich mir von einem Tresor erhoffe.

Bei seiner Sicherheitsarchitektur ist der Dienst auch keineswegs verschlossen und legt diese in einem ausführlichen White Paper (PDF, englischsprachig) zum Nachlesen dar. Meines Erachtens ist das in Zeiten von leeren Worthülsen und Fake-News der richtige Schlüssel, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen.

Tresorit Sicherheit

Der erste Tresor ist erstellt: er ist nicht nur sicher, sondern sieht auch professionell aus

Doch der Anbieter weiß um sein abgerundetes Gesamtpaket und greift ordentlich in den Geldbeutel. Es gibt zwar eine massiv abgespeckte kostenlose Version, ansonsten starten die Preise allerdings bei 8,33 Euro monatlich.

Mir persönlich ist es das für meinen Seelenfrieden bei der Datensicherheit wert, euch auch?

Qualität bekommt ihr bei Tresorit eben nicht mit dem Codewort „bitte“ geschenkt. Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, werdet ihr in unserem ausführlichen Tresorit Test fündig.

Als Abschluss noch ein Fun-Fact: Im Jahr 2014 hielt Tresorit einen Hacker-Contest ab. Die Belohnung für den Gewinner betrug anfänglich 10.000, später 50.000 Dollar. Doch selbst nach 468 Tagen ist es niemandem gelungen, die Verschlüsselungsmethode von Tresorit zu knacken und Zugriff auf deren Server zu erlangen – auch nicht den Teilnehmern aus Harvard oder dem MIT.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Tresorit im Jahr 2017 zu den Finalisten des Cybersecurity Excellence Awards in der Kategorie „Verschlüsselung“ gehörte.

Fazit: Auch für Apple-Nutzer hat der Markt viel zu bieten

Für grundlegende Synchronisierungs-Funktionen ist iCloud gut geeignet. Die nahtlose Integration in die Apple-Arbeitsumgebung macht die Nutzung besonders bequem. Doch schon bei der selektiven Synchronisation und dem Teilen von Cloud-Daten stößt iCloud an Grenzen, obwohl solche Funktionen bei der Konkurrenz längst Standard sind.

Mit einem der hier vorgestellten Anbieter seid ihr gut bedient, wenn ihr einen Cloud-Service mit mehr Flexibilität und größerem Funktionsumfang auf eurem Mac nutzen wollt. Bei allen außer Dropbox ist im Zweifel zusätzlich das Sicherheits- und Datenschutzniveau höher als bei Apple.

Praktisch ist natürlich die standardmäßige Integration eines Online-Backups für iPhones und iPads in iCloud. Unter den Alternativen bekommt ihr die nur bei IDrive. Ihr könnt aber problemlos diese iCloud-Funktion nutzen und parallel für anspruchsvollere Cloud-Anwendungen auf einen anderen Anbieter zurückgreifen.

Für Telefondaten wie Adressbücher und Ähnliches reicht der kostenlose Speicherplatz in iCloud, und Fotos oder Videos könnt ihr bequem mit der App eines anderen Anbieters automatisch in der Cloud sichern. Nur bei SpiderOak geht das nicht – ist aber für die Zukunft angekündigt.

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