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IceDrive Test

Die einfach zu bedienende Cloudspeicher-Alternative mit hoher Performance

Tarife ab:

1,83 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar 10GB Speicherplatz

Produktkategorie
Firmensitz und Serverstandort Wales, EU
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 10 Gigabyte GB
Bezahloption Kredit/ Debitkarte, Bitcoin (nur bei Lifetime-Pass)
Betriebssysteme Windows, macOS, Linux
Mobiler Zugriff Android, iOS
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Author

Als eingefleischter Google-Drive-User ist Jens stets Feuer und Flamme, wenn ein neuer Cloud-Dienst mit Innovationen aufwarten kann. Sicherheit, Komfort und nicht zuletzt der Preis sind für ihn die Kriterien, auf die es ankommt. Jens

Der in Wales ansässige Betreiber von Icedrive setzt mit in seinen in der EU stationierten Servern und einer innovativen Verschlüsselung auf Sicherheit und Datenschutz. Optisch und funktionell überzeugt Icedrive mit einer Benutzeroberfläche die nicht überladen ist, aber alle wichtigen Features an Bord hat. Was uns im Test überzeugen konnte, ist die Integration eines virtuellen Laufwerks. Genau wie pCloud, unser Sieger des Cloud-Speicher Vergleichs 2021 bindet Icedrive den Cloud-Speicher wie eine externe Festplatte unter Windows ein.

Auch bei den Geschwindigkeiten in Upload- und Download-Richtung steht Icedrive nicht hinter der starken Konkurrenz wie pCloud, sync.com oder Tresorit zurück. Beim Speed verdient sich der Cloud-Dienst im Test Bestnoten. Vor allem beim Upload großer Datenpakete.

Die App-Unterstützung ist umfassend: Bei Windows, macOS und Linux sowie Android und iOS hatten wir im Alltag nur wenig zu beanstanden. Was uns außerdem gut gefällt: Zum Testen reicht der Free-Account mit 10 Gigabyte Speicherplatz und einem 25 Gigabyte großen Datenvolumen mehr als aus.

Als preiswert betrachten wir die Lifetime-Accounts, die insgesamt günstiger sind als bei unserem Testsieger pCloud. Nachbessern muss Icedrive bei den Funktionen zum kollaborativen Arbeiten und zur Dateifreigabe. Teams und Gruppen, die eine produktive Cloud-Lösung benötigen, sind mit einem Account bei sync.com derzeit noch besser beraten.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

80%

"Die einfach zu bedienende Cloudspeicher-Alternative mit hoher Performance "

Benutzerfreundlichkeit
97%
Exzellent
Funktionsumfang
75%
Gut
Sicherheit
95%
Exzellent
Geschwindigkeit
80%
Gut
Support
65%
Befriedigend
Technik
65%
Befriedigend

Unsere Erfahrung mit dem IceDrive-Cloud-Speicher: Richtig schnell, sicher & dabei nicht zu teuer!

Icedrive bläst mit einem durchdachten Sicherheitskonzept und einer einfachen Bedienung zum Angriff auf die Cloud-Storage-Konkurrenz. 10 Gigabyte Speicher erhaltet ihr obendrein kostenlos. Neben der Möglichkeit eure Daten mit dem sicheren Twofish-Algorithmus zu verschlüsseln und vor Fremdzugriff zu schützen, zeichnet sich Icedrive durch eine selbsterklärende Benutzeroberfläche aus.

Darüber hinaus könnt ihr euren Datenbestand per Freigabelink für Freunde und Verwandte zugänglich machen. Als überaus praktisch erweist sich auch die tadellose Dateivorschau. Egal, ob PDFs, Urlaubsvideos oder Fotos: die gängigsten Dateiformate öffnet die Web-App problemlos. Abgerundet wird das positive Gesamtbild durch eine umfassende App-Unterstützung.

Wer schon länger auf der Suche nach einer funktionellen und einsteigerfreundlichen Alternative zu unseren top-platzierten Clouddiensten pCloud und sync.com ist, dem können wir Icedrive wärmstens empfehlen.

Vermisst haben wir allenfalls die fehlenden Optionen zum kollaborativen Arbeiten an einem Dokument. Auch der Upload von Ordner-Links wird nicht unterstützt. Zudem fehlt es noch an der Integration von Dritthersteller-Apps. Sofern diese Punkte für euch unverzichtbar sind, findet ihr einen alternativen Cloud-Service in unserem großen Cloud-Speicher Test 2021.

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1,83 € pro Monat

IceDrive Kosten: Viel Speicherplatz zum fairen Preis

Zu den Highlights von Icedrive gehören die kostenlosen 10 Gigabyte Cloud-Storage mit einer täglichen Bandbreite von 3 Gigabyte. Für eine komplette Cloud-Sicherung eurer Urlaubsfotos aus den letzten 10 Jahren reicht das zwar nicht aus. Aber zum Testen oder für spezielle Anlässe langt es allemal. Wer mehr braucht, bekommt gängige Monats- oder Jahres-Abonnements angeboten.

Bei jährlicher Zahlung beginnen die Preise bei erschwinglichen 1,83 Euro monatlich für 150 Gigabyte Cloudspeicher. Auch im Vergleich zu pCloud kann sich Icedrive als Alternative in Stellung bringen: Mit einem monatlichen Preis von 4,17 Euro für den Pro-Account ist Icedrive marginal teurer, bietet dafür aber auch doppelt soviel Speicherplatz (1 TB) wie pCloud.

Neben den obligatorischen Monats- und Jahres-Abos, könnt ihr bei Icedrive auch einen Zugang auf Lebenszeit buchen. Wie auch bei anderen Cloud-Diensten üblich, variiert der Preis, je nachdem wie groß der gebuchte Speicherplatz ist.

Die Icedrive-Preisgestaltung im Überblick:

AccountPreis pro MonatPreis pro JahrSpeicherplatzMonatliches Bandbreiten-Limit
Freifreefree10 GB3 GB
Liten.a.21,99 €150 GB250 GB
Pro4,99 €49,99 €1 TB2 TB
Pro+17,99 €179,99 €5 TB8 TB

Im Vergleich zum Free-Account bieten die drei kostenpflichtigen Premium-Zugänge nicht nur ein dickes Plus an Speicherplatz. Ab dem Lite-Account ist es möglich, eure Dateien direkt auf dem Client-PC, Mac- oder Linux-Rechner zu verschlüsseln. Hinzu kommen nützliche Komfort-Features. Unter anderem die Möglichkeit

  • Ordner mit Kennwörtern zu schützen oder eine
  • Ablauffrist von Freigabe-Links festzulegen.

Insgesamt decken die drei zahlungspflichtigen Konten den Bedarf von einer Familie bis zum Power-User ab. Allerdings klafft zwischen dem Lite- und Pro-Angebot eine ziemlich große Lücke. Hier würden wir uns eine zusätzliche Option mit 500 bis 750 Gigabyte zu einem Preis unterhalb des Pro-Accounts mit 1 Terrabyte Speicherplatz wünschen.

Richtig viel sparen könnt ihr übrigens, wenn ihr euch für einen Lifetime-Account entscheidet. Falls ihr Icedrive für gut befindet und euch längerfristig binden wollt, rechnet sich der im ersten Moment hoch erscheinende Preis für ein lebenslanges Konto. Sofern ihr Icedrive täglich nutzt, amortisiert sich die Investition bereits nach wenigen Jahren.

Die verfügbare Bandbreite und der Speicherplatz unterscheiden sich dabei nicht, von den normalen Monats- und Jahres-Abos.

Die Preise für Lifetime-Accounts im Überblick:

  • Lite: 59 €
  • Pro: 149 €
  • Pro+: 459 €
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Einrichtung: Icedrive ist innerhalb von Minuten einsatzbereit

Die Einrichtung eines Icedrive-Kontos gestaltet sich extrem einfach und ist in wenigen Augenblicken erledigt: Mehr als den Vor- und Zunamen, eine gültige E-Mail-Adresse und ein Kennwort zu eurem Konto braucht es dazu nicht. Danach erhaltet ihr eine E-Mail, über die ihr eure E-Mail-Adresse bestätigt.

Auch wenn die Web-App weder unter Chrome noch Firefox Probleme macht, empfehlen wir euch die Installation der Icedrive-Software. Besonders komfortabel gestaltet sich die Icedrive-Nutzung übrigens unter Windows. Denn einzig für das Microsoft Betriebssystem ist auch eine Virtual-Drive-App verfügbar, mit der ihr ein virtuelles Laufwerk auf eurem PC einrichten könnt.

Nicht zuletzt profitiert ihr so auch von der Ordner-Synchronisation. Der Vorteil: Der Inhalt des Ordners wird automatisch zu Icedrive hochgeladen und der Datenbestand darin synchron gehalten – eine aktive Internetverbindung vorausgesetzt.

Die Installation der Apps verlief im Test sowohl unter Windows, als auch unter Android 11 völlig reibungslos.

Wundert euch nicht, dass die Android-App während der Installation keine Berechtigungen einfordert. Die Zustimmung für den Zugriff auf den Smartphone-Speicher wird erst eingeholt, wenn ihr z. B. die Backup-Funktion nutzen möchtet.

Getestet haben wir die Icedrive-Software auf einem Windows 10-PC. Neben dem erwähnten Installer für das virtuelle Laufwerk, steht auch eine portable Version zur Verfügung, die ohne Installation auskommt. Genau wie im Browser benötigt ihr zum Login bei beiden Apps euren Benutzernamen und das bei der Kontoerstellung festgelegte Kennwort.

Icedrive Windows App Installieren

Nur der Icedrive-Installer für Windows ...

Icedrive Windows App Installieren Ordner Auswaehlen

... erweitert euren PC um ein virtuelles Laufwerk

Benutzeroberfläche: Intuitiv, auch für Einsteiger

Nach dem ersten Start geben euch die Icedrive-Apps keine Rätsel auf, auch weil sich die Optik der Software nur unwesentlich von der Web-Ansicht unterscheidet.

Icedrive Portable Windows App Dashboard

Die Windows-App ist, genau wie die Weboberfläche von Icedrive, nahezu selbsterklärend

Auch die Features entsprechen denen aus der Web-App. Ein Mausklick auf eine in Icedrive gespeicherte Datei, aktiviert die Funktionen zur Dateiverwaltung am oberen Fensterrand.

Per rechtem Mausklick auf eine Datei öffnet ihr ein Kontextmenü mit weiteren Optionen.

Unter anderem könnt ihr so:

  • Einen Freigabelink erstellen,
  • Dateien als Favoriten markieren, umbenennen oder
  • Aus der Cloud löschen sowie
  • In einen anderen Ordner verschieben.

Die linke Seitenleiste enthält nur wenige Bedienelemente. Falls ihr einen kostenpflichtigen Account nutzt, ist der Menüpunkt „Encrypted“ wichtig für euch. Nach einem Klick darauf öffnet ihr auf der rechten Fensterseite per rechtem Mausklick das Kontextmenü und legt mit einem weiteren Klick auf „New Folder“ einen verschlüsselten Ordner an. Dateien, die ihr an dieser Stelle ablegt, werden jetzt automatisch verschlüsselt.

Icedrive Verschluesselte Datei Erstellen

Dateien, die im verschlüsselten Ordner abgelegt wurden

Daten speichern: Unkompliziert & sicher

Zum Upload eurer Fotos, Videos und Dokumenten genügt es, die Dateien oder auch ganze Ordner per Klicken und Ziehen im Icedrive-Fenster abzulegen. Ganz wichtig: die Daten werden kopiert und nicht etwa verschoben. Ein hellblauer Dialogfenster am unteren Rand informiert euch darüber, dass der Upload im Gange ist.

Icedrive Webapp Dateien Hochladen

Ein Dialogfenster informiert euch, dass Daten auf zum Cloudspeicher herauf geladen werden

Viel mehr gibt es beim Upload über die portable App nicht zu beachten. Etwas mehr Konfigurationsaufwand erfordert dagegen die Einrichtung des virtuellen Icedrive-Laufwerks. Es wird unter Windows wie eine externe Festplatte eingebunden. Im Explorer ist es entsprechend mit einem eigenen Laufwerksbuchstaben gekennzeichnet.

Zuvor müsst ihr das Laufwerk noch mounten. Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Ladet euch die App von der Icedrive-Seite herunter und installiert Sie auf eurem PC.
  2. Danach öffnet ihr die Software zum Erstellen eines virtuellen Laufwerks und klickt auf den Menüpunkt „Mount“.
  3. Im folgenden Fenster klickt ihr auf die mit „Mount“ beschriftete Schaltfläche. Es kann nun einen Augenblick dauern, bis das Laufwerk in Windows eingebunden wird.
    Icedrive Laufwerk Mounten Auswaehlen

    Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Mount“ bindet ihr Icedrive als Laufwerk ein

  4. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, erscheinen zwei neue Menüpunkte: „Unmount“ und „Open“. Ersterer löst die Einbindung des Laufwerks wieder, der zweite führt euch mit einem Klick direkt zum gemounteten Laufwerk.
    Icedrive Laufwerk Unmounten

    Per Klick auf „Unmount“ löst ihr die Einbindung des Laufwerks

  5. Im Windows-Explorer könnt ihr eure Daten per Drag-and-drop auf das Laufwerk ziehen oder einen neuen Ordner im Laufwerk erstellen. Und natürlich findet ihr hier auch die Ordner-Struktur vor, falls ihr bereits eine in der Web-App angelegt habt.
    Icedrive Laufwerk Windows App

    Windows behandelt das Icedrive-Laufwerk wie eine Festplatte

Daten synchronisieren & teilen: Enorm praktisch

Was uns im Test besonders gut an der Integration des Icedrive-Laufwerks gefallen hat: Ihr könnt festlegen, welcher lokale Ordner mit dem Icedrive-Storage synchronisiert werden soll. Aber nicht nur das, denn Icedrive bietet euch insgesamt drei verschiedene Möglichkeiten, wie eure Daten synchronisiert werden:

  1. Zwei-Wege-Synchronisierung: Änderungen im Ordner werden sowohl lokal, als auch in der Cloud vorgenommen. Ändert ihr ein Dokument, geschieht dies sowohl auf eurem PC als auch auf der Online-Festplatte.
  2. Ein-Weg nach lokal: Änderungen im Cloudspeicher werden nur im lokalen Ordner vorgenommen. Löscht ihr eine Datei in der Online-Festplatte, wird Sie auch auf dem PC gelöscht.
  3. Ein-Weg zur Cloud: Lokale Änderungen werden nur im Cloudspeicher vorgenommen. Ändert ihr eine Datei, wird diese nur in der Cloud vorgenommen.

Um eure Datenschätze zu synchronisieren, und einen Sync-Ordner festzulegen sind nur wenige Mausklicks in der Virtual-Drive-App notwendig.

  1. Öffnet die Virtual-Drive-App und navigiert über den Menüpunkt „Sync“ zur Option „New sync pair“
    Icedrive Sync Folder Beide Fenster

    So legt ihr ein neues Sync-Ordner-Paar an

  2. Im folgenden Fenster könnt ihr mit einem weiteren Mausklick auf die Zeile unterhalb von „Remote folder“ ein bereits angelegtes Verzeichnis im Cloud-Speicher auswählen. Wenn ihr keinen Ordner auswählt, wird automatisch einer erstellt.
    Icedrive Sync Lokale Ordner Auswaehlen

    Legt hier fest, welchen lokalen Ordner ihr syncen wollt

  3. Jetzt klickt ihr in die Zeile unter dem Punkt „Local folder“. Es öffnet sich ein Explorer-Fenster in dem ihr den zu synchronisierenden lokalen Ordner auswählt.
  4. Abschließend könnt ihr euch noch für eine der drei vorgestellten Sync-Möglichkeiten entscheiden. Mit einem weiteren Klick auf „Ok“ seid ihr auch schon fertig.
    Icedrive Sync Methoden

    Per Klick legt ihr eine Sync-Methode fest

Ab sofort könnt ihr die Daten im lokalen Ordner und im Cloudspeicher aktuell und synchron halten. Was enorm praktisch an dieser Lösung ist: dass ihr eure Dokumente, Bilder oder Videos bearbeiten könnt und die Änderungen auch im Cloudspeicher vorgenommen werden.

Aber was wäre ein Cloudspeicher ohne ein Feature zur Freigabe eurer Daten? Auch in diesem Fall zeichnet sich Icedrive durch Einfachheit aus und beschränkt sich auf zwei Wege, um eure Daten Freunden und der Familie zur Verfügung zu stellen.

  • Per rechtem Mausklick auf eine Datei oder auf einen ganzen Ordner öffnet ihr das Kontextmenü und wählt entweder „Share“ oder „Public Link“ aus.
  • Wählt ihr die Share-Funktion aus, öffnet sich ein Fenster mit einem Eingabefeld für eine E-Mail-Adresse.
  • Tragt hier die gewünschte Adresse ein und bestätigt mit einem Klick auf „Share“. Optional könnt ihr mit einem Klick auf „Add a Message“ eine Nachricht anfügen. Icedrive Web App Ordner Teilen
  • Mit einem weiteren Klick auf „Send“ wird ein Link mit dem Zugang zu euren Daten verschickt.

Im Test funktionierte das Teilen per Eingabe einer E-Mail-Adresse über die Web-App bestens. Die Windows Software verweigerte hingegen den Dienst, wenn wir die Share-Funktion nutzen wollten. Hier muss der Anbieter unbedingt noch mit einem Update nachbessern.

Sofern ihr eure Daten mit mehreren Personen teilen wollt, bietet es sich an das „Public-Link“-Feature zu nutzen. Auch hier genügt ein Rechtsklick auf die zu teilende Datei, damit ihr im Kontextmenü die Option „Public Link“ auswählen könnt.

Im folgenden Fenster müsst ihr dann nur noch die Funktion mittels Schiebeschalter aktivieren und erhaltet einen Link, den ihr per Mail oder über einen Messenger verschicken könnt.

Daten wiederherstellen: Absicherung gegen versehentliches Löschen

Wie auch bei anderen Clouddiensten wie pCloud und sync.com üblich, könnt ihr auch bei Icedrive gelöschte Daten wiederherstellen. Diese landen zunächst im „Trash“-Ordner und werden dort vorgehalten. Wie lange sie dort verbleiben, ließ sich im Testzeitraum leider nicht überprüfen, auch weil wir keine Antwort auf unsere Frage erhalten haben und Icedrive in den FAQs keine Angaben dazu macht.

Praktisch ist auch die Versionierung eurer Dateien. Bearbeitet ihr etwa eines eurer Urlaubsfotos, könnt ihr euch sowohl in den Apps für Windows, Mac und Linux als auch in der Web-App per Rechtsklick die Versionen des Fotos anschauen und einen früheren Speicherpunkt laden.

Mobil: Mit Icedrive synchronisiert ihr eure Smartphone-Daten

Auch mobile User mit einem Android- oder iOS-Device kommen bei Icedrive nicht zu kurz. Im Test konnten wir seitens der Funktionalität keine großen Unterschiede zur PC-App feststellen. Neben den Features der Browser und PC-App habt ihr als mobile Nutzer auch die Möglichkeit, eure Mediendateien wie Fotos und Videos automatisch auf den Cloudspeicher hochzuladen.

Die Datei Encryption steht auch hier nur dann zur Verfügung, wenn ihr einen kostenpflichtigen Account abgeschlossen habt. Das clevere Backup-Feature, mit dem ihr auf einen Rutsch den kompletten Datenbestand eures Smartphones sichern könnt, ist dagegen auch in der freien Variante nutzbar.

Icedrive Mobile App MyCloud

Die Mobile-App für Android bietet alles...

Icedrive Mobile App Alle Bilder

...was auch unter Windows 10 möglich ist

Sicherheit: Die Twofish-Verschlüsselung macht Hackern das Leben schwer

Angesichts der fairen Preise sind wir besonders von den Features zur Daten-Sicherheit und dem Datenschutz angetan. Für die Verschlüsselung nutzt Icedrive ein Protokoll das auf den Namen „Twofish“ hört.

Icedrive entscheidet sich an dieser Stelle bewusst gegen das in der Branche übliche AES-Protokoll (Advanced Encryption Standard). Der Vorteil von Twofish: Es ist unter Hackern weniger bekannt und hält auch Bruteforce-Attacken stand.

Eine „Bruteforce-Attacke“ ist eine unter Hackern gebräuchliche Methode, um Passwörter herauszufinden. Wie es der Name erahnen lässt, wird hierzu nicht gezielt, sondern mit der „Brechstange“ vorgegangen. Durch Software automatisiert werden wahllos Buchstaben und Zeichenfolgen so lange ausprobiert, bis die richtige Kombination gefunden ist.

Der Twofish Algorithmus zur Verschlüsselung bildet allerdings nur die Basis des gesamten Sicherheitskonzepts. Denn Icedrive kombiniert gleich zwei Verschlüsselungs-Methoden, die es nahezu unmöglich machen, die Twofish-Verschlüsselung zu knacken:

  1. Zero-Knowledge– sowie die
  2. Clientseitige Verschlüsselung.

Dank der Zero-Knowledge-Verschlüsselung seid nur ihr selbst in der Lage eure Daten zu entschlüsseln. Die clientseitige Verschlüsselung schützt effektiv vor Man-in-the-Middle-Attacken, da eure Dateien vor dem Hochladen direkt auf eurem PC oder dem mobilen Gerät verschlüsselt werden.

Nachbessern muss Icedrive allerdings in puncto Zwei-Wege-Authentifizierung. Die bei anderen Anbietern übliche Funktion, die eine zusätzliche Authentifizierung mittels einer Software oder Mobile App ermöglicht, soll aber mit einem Update nachgeschoben werden (Stand 3/21).

Geschwindigkeit: Verdammt nah dran an einer externen Festplatte

Sowohl beim Upload als auch beim Download verdient sich Icedrive Bestnoten. Das hat sich schon im Alltagstest mit der hohen Performance des virtuellen Laufwerks angedeutet. Eine schnelle Internetleitung vorausgesetzt, läuft das Icedrive-Laufwerk nahezu ohne Verzögerungen und ist – zumindest gefühlt – fast so schnell wie eine externe Festplatte.

Um den positiven Eindruck mit harten Fakten zu untermauern, haben wir einen 5 Gigabyte großen Testordner mit Bildern, Videos und Dokumenten in zwei Durchläufen hoch- und heruntergeladen.

Bei der hohen Download-Geschwindigkeit kam unser 450 Megabit schnelle Kabelanschluss ordentlich ins Schwitzen. Und auch beim Upload gab sich Icedrive keine Blöße:

5-Gigabyte-Testordner1. Versuch2. VersuchDurchschnitt
Upload (Stunden:Minuten)0:380:390:38,5
Download (Stunden:Minuten)0:030:040:03,5

Zuverlässigkeit: Schnelle Server, aber die Software benötigt noch Feinschliff

Innerhalb des Testzeitraums hatten wir bezüglich der Verbindung zu den Icedrive-Servern nichts zu kritisieren. Nachmittags, wenn viel Traffic die Leitungen ausgelastet hat, ging die Downloadrate leicht nach unten.

Nachbessern muss Icedrive in erster Linie bei der Software. Grundsätzlich gibt es an der optisch ansprechenden Web-App nichts zu beanstanden. Doch im Vergleich zur Konkurrenz wie unser symphatischer Testsieger pCloud aus der Schweiz oder unsere Sieger in puncto Sicherheit sync.com vermissen wir in erster Linie Features zur Freigabe und Gruppenarbeit.

Auch die Windows-App muss an einigen Stellen noch reifen. Die Share-Funktion war im Testzeitraum nicht wirklich nutzbar. Eine deutsche Übersetzung würde der App ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Die Konfiguration ist an einigen Stellen für Einsteiger nicht unbedingt leicht, weil sämtliche Menüs in Englisch verfasst sind.

Support: Hilfe per Mail, aber der Livechat fehlt noch

Dass es sich bei Icedrive um einen jungen Anbieter handelt, macht sich auch beim Support bemerkbar. Das zeigt sich vor allem bei den FAQs, die bei Weitem (noch) nicht alle wichtigen Fragen beantworten.

Den Support erreicht ihr derzeit nur per Ticketing, falls ein Problem auftreten sollte. Ein deutschsprachiger Live-Chat wäre für Cloud-Einsteiger eine wünschenswerte Ergänzung.

Fazit: Schneller Cloudspeicher mit Potenzial

Im hart umkämpften Cloud-Storage-Markt schlägt sich Icedrive für einen Newcomer ausgezeichnet. Das Sicherheitskonzept macht, bis auf die fehlende Zwei-Wege-Authentifizierung, einen starken Eindruck auf uns. Was die Features betrifft, können wir zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich klagen.

IceDrive

VORTEILE

  • Hohe Sicherheit und Schutz der Privatsphäre
  • 10 GB im Free-Account
  • Intuitive und optisch ansprechende Benutzeroberfläche
  • Virtuelles Laufwerk (nur unter Windows)
  • Faire Preise

NACHTEILE

  • Fehlende Funktionen zur Zusammenarbeit
  • Apps sind nicht auf Deutsch
  • Windows-App benötigt ein Update
  • Keine Zwei-Wege-Authentifizierung
Tarife prüfen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
Firmensitz und ServerstandortWales, EU
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher10 Gigabyte GB
BezahloptionKredit/ Debitkarte, Bitcoin (nur bei Lifetime-Pass)
BetriebssystemeWindows, macOS, Linux
Mobiler ZugriffAndroid, iOS
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Das Konzept des virtuellen Laufwerks funktioniert prima. Allerdings vermissen wir Funktionen, die gerade im Zeitalter von Home-Office und kollaborativen Arbeiten wichtig sind. Das betrifft unter anderem die wenigen Freigabe- und Berechtigungsfunktionen.

Hier sind Anbieter wie beispielsweise sync.com aus unserem großen Cloud-Speicher Vergleich 2021 insgesamt besser aufgestellt, vor allem weil spezielle Team-Accounts offeriert werden. Auch unser Testsieger pCloud hat mehr zu bieten. Unter anderem eine sichere Zwei-Wege-Authentifizierung, einen deutschsprachigen Support sowie ein umfassendes FAQ-Archiv.

Rundum zufrieden sind wir mit dem hohen Speed sowohl beim Upload als auch beim Download. Preislich liegt Icedrive etwas unterhalb der etablierten Cloud Dienste. Lohnenswert sind bei Icedrive in erster Linie die Lifetime-Konten. Im Vergleich zu dem Pro-Jahres-Account, der mit 49,99 Euro zu Buche schlägt, amortisiert sich der Pro-Lifetime-Account für 139 Euro bereits nach weniger als drei Jahren.

 

Provider Screenshot

Produktdaten

Firmensitz und Serverstandort Wales, EU
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 10 Gigabyte GB
Bezahloption Kredit/ Debitkarte, Bitcoin (nur bei Lifetime-Pass)
Betriebssysteme Windows, macOS, Linux
Mobiler Zugriff Android, iOS
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen
Frühere Dateiversionen wiederherstellen
Gelöschte Dateien wiederherstellen
Unbegrenzte Dateigröße
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Zero-Knowledge-Sicherheit

IceDrive Alternativen


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