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IceDrive Test

Einfach zu bedienender Cloud-Speicher mit hoher Performance

Tarife ab:

1,83 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar 10GB Speicherplatz

Produktkategorie
Firmensitz und Serverstandort Wales, Deutschland, USA
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 10 GB
Bezahloption Ab 1,83 Euro/Monat für 150 GB
Betriebssysteme Windows, macOS, Linux
Mobiler Zugriff Android, iOS
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Author

Ohne ihren wohlsortierten Cloud-Speicher wäre Andrea aufgeschmissen. Hier hat jede Datei ihr Plätzchen und ist jederzeit von überall erreichbar. Dabei kommt es Andrea vor allem auf Sicherheit und Bedienkomfort an – und auch der Preis spielt eine Rolle. Andrea

Der in Wales ansässige Betreiber von Icedrive setzt mit seinen in der EU stationierten Servern und einer innovativen Verschlüsselung auf Sicherheit und Datenschutz. Optisch und funktionell überzeugt Icedrive mit einer Benutzeroberfläche, die nicht überladen ist, aber alle wichtigen Features an Bord hat.

Was uns im Test überzeugen konnte, ist die Integration eines virtuellen Laufwerks. Genau wie pCloud, unser Sieger im Cloud-Speicher Vergleich 2022, bindet Icedrive den Cloud-Speicher wie eine externe Festplatte unter Windows ein. Weniger überzeugend: Die Mac-App bietet keine automatische Ordner-Synchronisierung.

Bei den Geschwindigkeiten von Uploads und Downloads steht Icedrive nicht hinter der starken Konkurrenz wie pCloud, kDrive oder Sync zurück. Beim Speed verdient sich der Cloud-Dienst im Test Bestnoten. Vor allem beim Upload großer Datenpakete.

Die App-Unterstützung ist umfassend: Icedrive ist für Windows, MacOS und Linux sowie Android und iOS erhältlich. Im Alltag haben die Apps für MacOS und Linux aber nicht voll überzeugt.

Was uns sehr gut gefällt: Im Free-Plan erhaltet ihr großzügige zehn Gigabyte Speicherplatz. Nachbessern muss Icedrive hingegen bei den Funktionen zum kollaborativen Arbeiten und zur Dateifreigabe. Teams und Gruppen, die eine produktive Cloud-Lösung benötigen, sind mit einem Account bei kDrive besser beraten.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

90%

"Einfach zu bedienender Cloud-Speicher mit hoher Performance"

Benutzerfreundlichkeit
97%
Exzellent
Funktionsumfang
75%
Gut
Sicherheit
95%
Exzellent
Geschwindigkeit
95%
Exzellent
Zuverlässigkeit
85%
Sehr Gut
Support
90%
Sehr Gut

Meine Erfahrungen mit Icedrive im Test 2022: Schneller Cloud-Speicher mit hohen Sicherheitsstandards & kleinen Schwächen

Die walisische Cloud-Speicher-Lösung Icedrive ist erst seit 2019 auf dem Markt. Mit einfacher Bedienung, hohem Sicherheitsniveau und großzügigem 10-Gigabyte-Gratis-Speicher mischt Icedrive unseren Cloud-Speicher Test 2022 auf.

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und selbsterklärend – sowohl im Browser als auch in den Apps für euren Rechner und euer Smartphone. Ihr könnt eure Daten per Freigabelink mit Freunden teilen. Leider fehlen (bisher) Funktionen für die Zusammenarbeit, wie wir sie etwa von kDrive oder OneDrive kennen.

Icedrive Browser Startpage

Der Cloud-Storage von Icedrive hat kleine Schwächen und großes Potenzial

1,83 € pro Monat

Am Ende kann Icedrive unserem Testsieger pCloud keine wirkliche Konkurrenz machen. Das liegt zum einen an kleineren Schwächen der Sharing-Options sowie an der noch nicht ganz ausgereiften App für MacOS.

Als einsteigerfreundlichen Cloud-Speicher für das Backup wichtiger Daten können wir euch Icedrive allerdings empfehlen. Wir sind sicher, dass der Funktionsumfang von Icedrive in Zukunft noch wachsen wird. Ihr möchtet Details? Bitte schön, hier kommt unser ausführlicher Icedrive-Test!

Die Icedrive-Cloud im Überblick: Abos & Tarife

Eines der Highlights von Icedrive ist der kostenlose Speicher: Nicht zahlenden Nutzern stehen zehn Gigabyte Speicherplatz mit einer täglichen Bandbreite von drei Gigabyte zur Verfügung – damit liegt Icedrive mit unserem Testsieger pCloud gleichauf. Damit gehört Icedrive auf die Liste unserer besten kostenlosen Cloud-Speicher.

Für ein komplettes Backup eurer Urlaubsfotos der letzten zehn Jahre reicht das Speicherlimit nicht aus. Aber für die Sicherung wichtiger Dateien langt es allemal. Ihr braucht mehr Platz? Kein Problem mit den günstigen Bezahl-Paketen!

Icedrive MacOS Native App

Zehn Gigabyte gibt es gratis

Icedrive MacOS Native App

Zehn Gigabyte gibt es gratis

Icedrive Abos: Vom Monats-Paket bis zum Lifetime-Angebot

Die günstigsten Preise zahlt ihr, wenn ihr euch für die jährliche Zahlung entscheidet. Hier erhaltet ihr im Lite-Account 150 Gigabyte für erschwingliche 1,83 Euro. Der Pro-Account bietet mit einem Terabyte Speicherplatz doppelt so viel wie pCloud – und kostet mit 4,17 Euro (auf den Monat umgerechnet) nur unwesentlich mehr als das Abo bei den Schweizern.

Neben den Monats- und Jahresplänen findet ihr bei Icedrive auch einen Lifetime-Account, also einen Zugang auf Lebenszeit. Der Preis dafür hängt vom gebuchten Speicherplatz ab.

Die Icedrive-Preise im Überblick:

PlanPreis (Monat)Preis (Jahr)Preis (Lifetime)SpeicherplatzBandbreitenlimit
Freegratisxx10 GB3 GB/Tag
Litex21,99 Euro89,00 Euro150 GB250 GB/Monat
Pro4,99 Euro49,99 Euro199,00 Euro1 TB2 TB/Monat
Pro+17,99 Euro179,99 Euro499,00 Euro5 TB8 TB/Monat

Die drei kostenpflichtigen Pläne bieten nicht nur mehr Speicherplatz als der Free-Plan. Ab dem Lite-Account habt ihr die Möglichkeit, eure Daten direkt auf eurem PC, Mac- oder Linux-Rechner zu verschlüsseln, indem ihr den speziellen Encrypt-Ordner nutzt. Darüber hinaus könnt ihr als zahlender Kunde Freigabelinks mit einer Ablauffrist versehen.

Gallery ImageGallery ImageGallery Image

Icedrive bietet verschiedene Tarife für eure Cloud

Allein am Speicherplatz gemessen, decken alle Bezahl-Accounts den Bedarf sowohl von Durchschnitts-Usern als auch Familien und Power-Usern ab. Allerdings ist der Sprung vom Lite-Account zum Pro-Abo ziemlich groß. Hier wäre eine weitere Option ideal, die zwischen 500 und 750 Gigabyte Platz bietet.

Icedrive Preise Plaene

Interessanterweise unterscheiden sich die Pakete und Preise in der App vom Angebot auf der Website

Kompatibilität & Einrichtung: Eine Sache von Minuten

Euer Icedrive-Konto ist im Handumdrehen einsatzbereit. Mehr als euren Namen, eure E-Mail-Adresse und ein sicheres Passwort braucht ihr nicht. Nach der Anmeldung erhaltet ihr eine Mail zur Bestätigung eurer E-Mail-Adresse. Habt ihr diese bestätigt, könnt ihr euch einloggen und loslegen.

Wir haben das Web-Interface in Firefox, Chrome und Safari genutzt und keinerlei Probleme festgestellt. Ganz im Gegenteil: Die Benutzeroberfläche ist klar strukturiert und alle Funktionen erschließen sich schnell – das nennen wir optimale Benutzerfreundlichkeit!

Um eure Cloud sinnvoll nutzen zu können, solltet ihr die Software installieren. Diese ist sowohl für Windows als auch für MacOS und Linux verfügbar. Zudem könnt ihr euch Smartphone-Apps für iOS und Android herunterladen.

Icedrive Browser App Downloadseite

Was wäre ein Cloud-Storage ohne Apps?

Icedrive Browser App Downloadseite

Was wäre ein Cloud-Storage ohne Apps?

Die Apps für Windows, Mac und Linux sind als portable Apps erhältlich. Für Windows könnt ihr zudem eine Virtual-Drive-Variante herunterladen, die ein virtuelles Laufwerk auf eurem Rechner einrichtet.

Damit profitiert ihr von der Ordner-Synchronisation: Der Inhalt des Sync-Ordners wird automatisch aktuell gehalten – auf allen verbundenen Geräten.

Obacht! Für Mac- und Linux-Nutzer sind die Icedrive-Apps aktuell leider recht witzlos. Hier fehlt zum großen Nachteil die automatische Synchronisierungs-Funktion – ein wesentliches Cloud-Feature. Allerdings hat Icedrive uns auf Nachfrage versichert, diese Funktion in der ersten Jahreshälfte 2022 zu implementieren.

Ein Hinweis zum Test vorneweg: Grundsätzlich testen wir alle Cloud-Speicher-Angebote und die unterschiedlichen Kriterien mit einem Mac und einem iPhone. Bei Icedrive haben wir zusätzlich den PC mit Windows 10 angeschmissen, da wir damit den gesamten Funktionsumfang testen konnten.

Benutzeroberfläche: Klar strukturiert & intuitiv

Die Icedrive-Apps folgen optisch dem Vorbild der Web-Version. Wir haben uns in allen Varianten schnell zurechtgefunden und konnten sofort die wichtigsten Einstellungen vornehmen.

Icedrive Browser Uebersicht Ordner

So übersichtlich empfängt euch euer Icedrive im Browser

Icedrive Browser Uebersicht Ordner

So übersichtlich empfängt euch euer Icedrive im Browser

Sowohl die Web-App als auch die Apps sind komplett auf Englisch. Das dürfte für digital natives kein Problem sein – aber wir wissen, dass einige Nutzer deutsche Übersetzungen bevorzugen.

Icedrive im Browser: Übersichtlich & ordentlich

Wenn ihr euch in eure Cloud einloggt, landet ihr direkt in eurem ordentlichen Datenspeicher. Unter „My Icedrive“ findet ihr eine Übersicht über eure Ordner. Auf der linken Seite habt ihr daneben Zugriff auf euren Encrypt-Ordner (nur mit einem Pro-Plan), für euch freigegebene Dateien anderer Nutzer sowie eure Favoriten, zuletzt genutzte Dateien und den virtuellen Papierkorb.

Im Kontextmenü der Ordner und Dateien habt ihr unter anderem die Möglichkeit, Daten mit anderen zu teilen, sie herunterzuladen, zu löschen oder umzubenennen. Markiert ihr ein Objekt, erscheinen diese Optionen auch in einer Leiste am oberen Rand.

Icedrive Browser Kontextmenue

Ein Rechtsklick öffnet das Kontextmenü

Icedrive Browser Kontextmenue

Ein Rechtsklick öffnet das Kontextmenü

Wir haben uns sofort gut zurechtgefunden und konnten alle wichtigen Einstellungen problemlos vornehmen. Das Gleiche gilt für die Apps, die wir natürlich auch unter die Lupe genommen haben.

Praktisch: Für Dateiformate wie .pdf und .doc könnt ihr eine Vorschau anzeigen lassen, Formate wie mp4 werden per Mausklick im Browser abgespielt.

Icedrive auf dem Rechner: Windows hui, MacOS pfui

Wie bei jedem Cloud-Speicher-Praxistest haben wir uns sofort die App für den Mac heruntergeladen. Dazu stehen euch bei Icedrive zwei Varianten zur Verfügung: Zum einen könnt ihr auf der Website von Icedrive eine portable App herunterladen, die ohne Installation auf eurem Computer arbeitet. Alternativ könnt ihr die native App über den App-Store laden.

Wir haben beide Varianten ausprobiert und waren mehr als zufrieden mit der Gestaltung der Oberfläche. Der Funktionsumfang der Mac-App hingegen hat uns enttäuscht. Zwar könnt ihr über die App sehr bequem Daten in eure Cloud hochladen und diese verwalten. Ihr habt aber keine Möglichkeit, eine automatische Synchronisation zwischen eurem Rechner und der Cloud einzurichten.

Icedrive Portable App Share

Optisch unterscheidet sich die Mac-App kaum von der Web-Version

Icedrive Portable App Share

Optisch unterscheidet sich die Mac-App kaum von der Web-Version

Damit fehlt in der Mac-App eine sehr wichtige Funktion eines Cloud-Speichers. Änderungen in einzelnen Dateien oder Ordnern werden nicht automatisch in eure Cloud übertragen, sodass ihr sie manuell übertragen müsst.

Solange diese Funktion nicht implementiert ist, eignet sich Icedrive für Mac-User in erster Linie als Speicherplatz für besonders wichtige Dateien, die nicht oft benötigt bzw. verändert werden.

In Sachen Synchronisation haben die Windows-Apps aktuell die Nase vorn. Auch diese ist in zwei Versionen erhältlich: als portable App und als Installer für ein virtuelles Laufwerk. Was weitere Features angeht, etwa die Dateiverwaltung oder Freigabelinks, sind die Mac- und Windows-App gleichermaßen funktional.

Uns gefällt an den Apps vor allem, dass sie sehr übersichtlich gestaltet sind. Die Seitenleiste enthält nur wenige Bedienelemente. Viele Optionen zeigen sich erst im Kontextmenü oder nach dem Markieren von Ordnern oder Dateien.

Mobile App: Icedrive auf Android & iOS

Selbstverständlich könnt ihr auch von eurem Handy auf euren Icedrive-Speicher zugreifen. Sowohl für Android als auch für iOS-Devices findet ihr die passende App. Damit könnt ihr eure Dateien ebenso verwalten wie am Rechner oder sie mit anderen teilen.

Leider fehlt auch in der iOS-App die Möglichkeit, bestimmte Ordner zu synchronisieren. Auch ein automatisches Update eures Smartphones bietet die App nicht an – anders als die Android-Version.

Icedrive iOS Einstellungen

So sieht das Einstellungsmenü der iOS-App aus

Wundert euch nicht, dass die Android-App während der Installation keine Berechtigungen einfordert. Die Zustimmung für den Zugriff auf den Smartphone-Speicher wird erst eingeholt, wenn ihr z.B. die Backup-Funktion nutzen möchtet.

Beide erlauben aber den Zugriff auf den speziellen Encrypt-Ordner – sofern ihr ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen habt. Außerdem habt ihr in beiden Apps die Möglichkeit, Fotos und Videos automatisch in der Cloud zu speichern, sodass ihr Icedrive auch als Fotospeicher nutzen könnt.

Icedrive iOS Fotos

Praktische Option: Der automatische Upload eurer Fotos in die Cloud

Ihr sucht einen speziellen Video- und Foto-Cloud-Speicher? Wir haben da ein paar Tipps für euch!

Daten speichern & verwalten: Unkompliziert & sicher

Wie sieht euer Speicherplan aus? Zum Uploaden eurer Dokumente und Fotos genügt es, die Dateien per Drag-and-drop im Icedrive-Fenster abzulegen. Das gilt sowohl für die Software auf eurem Rechner als auch für die Browser-Version. Wichtig dabei: Eure Daten werden kopiert, nicht verschoben.

Ein kleines Dialogfenster am unteren Rand informiert euch über den Stand des Uploads.

Icedrive Browser Upload

Ein Klick auf das Dialogfenster öffnet die aktuellen Transfers

Icedrive Browser Upload

Ein Klick auf das Dialogfenster öffnet die aktuellen Transfers

Habt ihr euch für das virtuelle Laufwerk in Windows entschieden, könnt ihr Dateien auch direkt dort ablegen. Wenn ihr in der Web-App schon eine Ordner-Struktur angelegt habt, findet ihr diese auch in eurem virtuellen Laufwerk wieder.

Daten synchronisieren & teilen: Praktische Funktionen mit Schwächen

Wir haben es bereits erwähnt: Die Synchronisierungsfunktion ist aktuell nur in der Virtual-Drive-App für Windows implementiert. Als Apple-Nutzer müsst ihr (noch) auf dieses Feature verzichten. Die Informationen zum Synchronisieren beziehen sich also nur auf die Windows-App.

Synchronisieren lokaler Ordner: Immer up to date

Dank der Integration des Icedrive-Laufwerks in Windows ist es sehr einfach, eure Cloud aktuell zu halten. Ihr legt fest, welche lokalen Ordner mit dem Online-Storage synchronisiert werden sollen.

Dabei bietet euch Icedrive drei Varianten der Synchronisierung an:

  • Zwei-Wege-Synchronisierung: Änderungen im Ordner werden sowohl lokal als auch in der Cloud vorgenommen. Bearbeitet ihr etwa ein Dokument, wird dieses am PC und auch im Online-Speicher durchgeführt.
  • Ein-Weg-Synchronisierung nach lokal: Änderungen in eurem Cloud-Speicher werden nur im lokalen Ordner vorgenommen. Löscht ihr etwa eine Datei im Online-Speicher, wird sie auf dem PC gelöscht.
  • Ein-Weg-Synchronisierung zur Cloud: Lokale Änderungen werden ausschließlich im Online-Speicher vorgenommen. Die lokale Datei bleibt unverändert.

Um die Synchronisierung eurer Daten in der Virtual-Drive-App einzurichten, braucht ihr nur wenige Mausklicks.

  1. Navigiert über den Menüpunkt „Sync“ zur Option „New Sync Pair“
  2. Wählt im folgenden Fenster unter „Remote Folder“ ein bestehendes Verzeichnis im Cloud-Speicher oder legt ein neues an.
  3. Wählt unter „Local Folder“ einen Ordner auf eurem Rechner aus.
  4. Setzt ein Häkchen bei einer der drei Sync-Varianten und speichert eure Einstellungen mit „Ok“.

Ab sofort werden eure Daten im Sync Folder mit der Cloud synchronisiert, sodass beide immer auf dem aktuellen Stand sind.

Da Icedrive im virtuellen Laufwerk keine Kopien eurer Dateien anlegt, sondern diese nur – temporär – herunterlädt, sobald ihr sie anklickt, seid ihr auf eine stabile Internetverbindung angewiesen.

Icedrive Native App Einstellungen

Der Funktionsumfang der MacOS-App ist (noch) sehr reduziert

Icedrive Native App Einstellungen

Der Funktionsumfang der MacOS-App ist (noch) sehr reduziert

Die File Sharing-Optionen: E-Mails & öffentliche Links

Eine Funktion zum Teilen eurer Dateien mit Freunden oder Kollegen gehört bei Cloud-Speichern zum guten Ton. Da macht auch Icedrive keine Ausnahme. Zumindest nicht auf den ersten Blick.

Möchtet ihr ein Dokument oder ein Foto mit anderen teilen, habt ihr zwei Möglichkeiten:

  • Share: Diese Option öffnet ein Fenster, in dem ihr die E-Mail-Adresse des gewünschten Empfängers eingeben könnt. Dieser erhält dann eine Mail mit dem Link zu eurer Datei.
  • Public Link: Diese Funktion generiert einen Link zu eurer Datei oder eurem Ordner, den ihr per E-Mail, SMS oder Messenger mit anderen teilen könnt. Diese Option ist ideal, wenn ihr den Link mit mehreren Personen teilen möchtet.

Obacht beim Share-Feature! Icedrive weist euch darauf hin, dass der Empfänger eines Links über ein Icedrive-Konto verfügen muss, ansonsten würde die Datei per Public Link geteilt. In unserem Test zeigte ein Häkchen den (vermeintlichen) Versand der E-Mail an.

Icedrive Portable App Teilen

Ihr könnt eure Daten per E-Mail teilen…

Icedrive Portable App Teilen

Ihr könnt eure Daten per E-Mail teilen…

Allerdings hat der Empfänger keine E-Mail erhalten. Dass nur ein öffentlicher Link generiert wurde, den wir manuell versenden müssen, wurde uns nicht deutlich angezeigt. Erst beim erneuten Klicken auf die Sharing-Option haben wir erkennen können, dass die Datei für jeden mit einem public link zugänglich ist.

Icedrive Portable App Public Link

… oder einen öffentlichen Link generieren

Icedrive Portable App Public Link

… oder einen öffentlichen Link generieren

Das ist in unseren Augen nicht gut gelöst. Eine Fehlermeldung oder ein deutlicher Hinweis statt des Erledigt-Hakens wären hier besser. Zumal ihr ja nicht immer wissen könnt, ob der Empfänger einen Icedrive-Account hat oder nicht. Wenn ihr nicht sicher seid, ob andere einen Icedrive-Account haben, solltet ihr einen Link generieren und manuell verschicken.

Grundsätzlich wünschen wir uns von einem Cloud-Speicher mehr Einstellungsmöglichkeiten für das Teilen von Dateien. Wir würden gerne individuell Rechte zum Anschauen, Herunterladen oder Bearbeiten der Dateien vergeben. Vielleicht legt Icedrive hier in Zukunft noch nach. Eine Möglichkeit zur Kollaboration – inklusive Office-Paket –, wie wir sie von Google Drive oder MS OneDrive kennen, wäre ebenfalls ein tolles Upgrade.

Teilen mal andersherum: Dateien anfordern

Ihr könnt nicht nur andere an euren Fotos und Dokumenten teilhaben lassen, ihr habt auch die Möglichkeit, Dateien von anderen anzufordern. Dazu öffnet ihr einfach das Kontextmenü eines Ordners und klickt auf „Request Files“. Nachdem ihr die Dauer eurer Anfrage (zum Beispiel „5 Tage“) angegeben habt, erhaltet ihr einen Link, den ihr versenden könnt.

Icedrive Browser Request Files

Mit der Request-Funktion fordert ihr Daten von anderen an

Icedrive Browser Request Files

Mit der Request-Funktion fordert ihr Daten von anderen an

Auf diese Weise sammelt ihr bequem Fotos der letzten Weihnachtsfeier oder organisiert die Gruppenarbeit mit Kommilitonen.

Daten wiederherstellen: Niemals geht man so ganz

Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres, als versehentlich eine wichtige Datei zu löschen. Das kennen wir aus eigener – schmerzhafter – Erfahrung. Wie bei anderen Cloud-Speichern, etwa Sync oder pCloud, könnt ihr gelöschte Dateien wiederherstellen.

Ordner, Fotos oder Dokumente, die ihr löscht, landen erstmal im Trash-Ordner. Dort werden sie mit unbegrenzter Dauer gespeichert, sodass ihr sie jederzeit wiederherstellen könnt.

Das gilt übrigens auch für frühere Dateiversionen. Diese lassen sich über das Kontextmenü auf einen beliebigen Zeitpunkt zurücksetzen.

Icedrive Browser Versioning

Icedrive zeigt euch die gespeicherten Versionen eurer Dateien an

Icedrive Browser Versioning

Icedrive zeigt euch die gespeicherten Versionen eurer Dateien an

Sicherheit: Die Twofish-Verschlüsselung macht Hackern das Leben schwer

In Sachen Datenschutz und Datensicherheit gibt es nichts zu kritisieren am Icedrive Cloud-Dienst. Vor allem angesichts der fairen Preise überzeugt das Sicherheitskonzept der Waliser. Allerdings profitiert ihr davon nur als zahlender Nutzer – im kostenlosen Account werden eure Daten beim Transfer mit TSL/SSL geschützt und auf einer verschlüsselten Partition des Servers gespeichert.

Icedrive Browser Encryption

Als zahlender Icedrive-Kunde profitiert ihr vom umfangreichen Sicherheitskonzept

Icedrive Browser Encryption

Als zahlender Icedrive-Kunde profitiert ihr vom umfangreichen Sicherheitskonzept

In den Premium-Plänen werden eure Daten mit einem innovativen Protokoll geschützt, das den klangvollen Namen Twofish trägt. Der Vorteil dieser Verschlüsselung gegenüber der branchenüblichen AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) ist, dass sie bei Hackern weniger bekannt ist. Zudem hält Twofish auch Bruteforce-Attacken stand, bei denen eine Software so lange Zeichenfolgen ausprobiert, bis die richtige Kombination gefunden ist.

Dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Architektur sind eure Daten bei Icedrive sicher aufgehoben. Da sowohl die Verschlüsselung als auch die Entschlüsselung auf eurem Rechner erfolgen (Client Side Encryption), habt nur ihr selbst Zugriff auf eure Daten.

Zusätzliche Sicherheit beim Log-in: Zwei-Faktor-Authentifizierung

Icedrive bietet euch in allen Tarifen optional eine zusätzliche Sicherheitsebene beim Log-In. Das heißt, ihr meldet euch nicht nur mit Nutzername und Passwort an, sondern mit einem weiteren Verfahren, das ihr wählen könnt:

  • Google Authenticator
  • Hardware in Form eines Security Tokens (z.B. Yubikey)
  • Per SMS (nur Bezahl-Accounts)
Icedrive Browser 2FA

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert euren Account zusätzlich zum Passwort

Icedrive Browser 2FA

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sichert euren Account zusätzlich zum Passwort

Geschwindigkeit: Schnelle Uploads, schnelle Downloads

Bei der Download- und Upload-Geschwindigkeit verdient sich Icedrive Bestnoten. Wenn ihr über eine flotte Internetverbindung verfügt, läuft das virtuelle Laufwerk unter Windows nahezu verzögerungsfrei. Wir haben keinen großen Unterschied zu einer externen Festplatte festgestellt.

Wie bei allen Cloud-Speichern haben wir auch bei Icedrive unser fünf Gigabyte-Päckchen geschnürt und einige Male hoch- und runtergeladen. Folgende Ergebnisse hat Icedrive mit unserer 100 Mbit-Leitung erzielt:

5-Gigabyte-Testordner1. Versuch2. Versuch3. VersuchDurchschnitt
Upload (hh:mm)00:2700:2200:230:24
Download (hh:mm)00:1400:1100:1100:12

Zuverlässigkeit & Support: Schnelle Server & engagierter Support

Während unseres Tests hatten wir keinerlei Probleme mit der Performance der Icedrive-Server. Einige Speed Tests haben uns aber gezeigt, dass zu Stoßzeiten die Downloadrate leicht (!) nach unten ging.

Bei der Software hingegen sind uns einige Schwächen aufgefallen. Wie bereits angesprochen, vermissen wir ein paar Features zu Freigabe und Gruppenarbeit. Zudem hat das File-Sharing nicht immer reibungslos geklappt – der Versand an Empfänger ohne eigenes Icedrive-Konto gestaltet sich etwas umständlich.

Icedrive Browser Support Center

Das Support-Center bietet aktuell nur wenige Infos

Icedrive Browser Support Center

Das Support-Center bietet aktuell nur wenige Infos

Vor allem aber warten wir sehnlichst auf die Implementierung einer Sync-Funktion in der MacOS-App. Ohne diese fehlt in unseren Augen ein Kern-Feature eines Cloud-Speichers.

Support: Mini-FAQ, aber angenehme Kommunikation

Icedrive ist ein junger Anbieter, was sich unter anderem beim Support bemerkbar macht. Unser erster Blick ins Support-Center war eine kleine Enttäuschung. Die FAQs beantworten bei Weitem nicht alle wichtigen Fragen. Wir gehen davon aus, dass sich das im Laufe der Zeit ändern wird.

Die überschaubaren Infos auf der Website sorgten dafür, dass wir regelmäßig Kontakt zum Support-Team aufgenommen haben. Aktuell ist das nur über ein Ticketsystem möglich. Einen Live-Chat oder gar telefonischen Support gibt es (noch) nicht.

Icedrive Browser Support Tickets

Alle unsere Fragen wurden schnell beantwortet

Icedrive Browser Support Tickets

Alle unsere Fragen wurden schnell beantwortet

Unsere Support-Tickets – insgesamt waren es vier – wurden allesamt binnen weniger Stunden freundlich und kompetent beantwortet. Allerdings seid ihr auch hier auf eure englischen Sprachkenntnisse angewiesen. Aber zur Not gibt es ja Online-Übersetzungs-Tools.

Duell mit dem Testsieger: Icedrive vs. pCloud

Als lohnenswerte Dropbox-Alternative eignen sich sowohl die Icedrive-Cloud als auch die Schweizer Lösung pCloud. Auf unserem Siegertreppchen findet hingegen nur eine der beiden Speicherlösungen Platz. Für Icedrive hat es zwar nicht zum Sieg gereicht, dennoch sehen wir hier großes Potenzial.

Die wichtigsten Daten zu Icedrive und pCloud im Vergleich:

 IcedrivepCloud
Freier Speicher10 GB10 GB
Günstigster Tarif21,99 € pro Jahr für 150 GB4,99 € monatlich bzw.
49,99 € jährlich für 500 GB
Weitere Tarife 4,99 € monatlich bzw.
49,99 € jährlich für 1 TB
17,99 € monatlich bzw.
179,99 € jährlich für 5 TB
9,99 € monatlich bzw.
99,99 € jährlich für 2 TB
Lifetime-Angebot89 € für 150 GB
199 € für 1 TB
499 € für 5 TB
175 € für 500 GB
350 € für 2 TB
Ende-zu-Ende-VerschlüsselungIn kostenpflichtigen AccountsGegen Aufpreis
Clientseitige VerschlüsselungIn kostenpflichtigen AccountsGegen Aufpreis
Zero-Knowledge-VerschlüsselungIn kostenpflichtigen AccountsGegen Aufpreis
Selektive SynchronisierungJaJa
Betriebssysteme & mobile AppsWindows, Linux, MacOS, Android, iOSWindows, Linux, MacOS, Android, iOS

Ihr seht, die beiden Cloud-Lösungen sind sich sehr ähnlich. Am Ende erhält pCloud aber die bessere Bewertung. Das liegt vor allem daran, dass die Sharing-Optionen bei pCloud ein wenig ausgereifter sind und die Software auf allen Plattformen fehlerfrei läuft – und vor allem alle wichtigen Features mitbringt.

Fazit: Der schnelle Icedrive-Speicher hat Potenzial

Der Cloud-Storage-Markt ist hart umkämpft. Das könnt ihr schon daran erkennen, dass unser Cloud-Speicher Test 2022 zwar eine ganze Reihe von Dropbox-Alternativen umfasst – aber längst nicht alle.

Der walisische Cloud-Service Icedrive schlägt sich – vor allem für einen Newcomer – sehr gut. Uns überzeugt neben einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis und schnellen Servern vor allem das Sicherheitskonzept in den kostenpflichtigen Tarifen. Hier werden eure Daten mit Zero-Knowledge-Architektur und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Anders als andere Anbieter setzt Icedrive dabei auf das innovative Twofish-Protokoll.

Icedrive Browser Screenshot

Icedrive punktet vor allem mit Schnelligkeit und Sicherheit

Icedrive Browser Screenshot

Icedrive punktet vor allem mit Schnelligkeit und Sicherheit

Leider machen sich im Praxistest aber auch einige Schwächen bemerkbar: Die Software für den Mac bietet keine automatische Synchronisierung und beim Filesharing traten kleine Probleme auf.

Product

Einfach zu bedienender Cloud-Speicher mit hoher Performance

IceDrive

1,83 € pro Monat

Tarife prüfen

Unser Testsieger pCloud bietet das bessere Komplettpaket. Allerdings verfügt auch die Schweizer Lösung nicht über ein Office-Paket für die Zusammenarbeit mit Teams. Sollten euch Collaboration-Tools wichtig sein, ist kDrive eine gute und sichere Alternative für euch.

Sucht ihr einen kostenlosen Speicher mit möglichst viel Platz? Oder kommt es euch in erster Linie auf die Sicherheit eurer Daten an? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!

Provider Screenshot

Produktdaten

Firmensitz und Serverstandort Wales, Deutschland, USA
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 10 GB
Bezahloption Ab 1,83 Euro/Monat für 150 GB
Betriebssysteme Windows, macOS, Linux
Mobiler Zugriff Android, iOS
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen
Frühere Dateiversionen wiederherstellen
Gelöschte Dateien wiederherstellen
Unbegrenzte Dateigröße
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Zero-Knowledge-Sicherheit
(kostenpflichtige Pläne)

IceDrive Alternativen


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