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Sync.com Test

Benutzerfreundliche, sichere Dropbox-Alternative. Klare Empfehlung!

Tarife ab:

4,08 USD

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar 5 GB

Produktkategorie
Firmensitz und ServerstandortKanada
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher5 GB
BezahloptionAb 4,08 $ / Monat für 500 GB
BetriebssystemeMac und Windows
Mobiler ZugriffiOS, Android
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Author

Sebastians Motto lautet: kein Backup, kein Mitleid. Kein Wunder, dass er mit Begeisterung Cloud Speicher testet. Sebastian

Der kanadische Anbieter Sync ist im Jahr 2011 als Dropbox-Alternative gestartet. Was Sync von Dropbox und vielen anderen Konkurrenten abhebt, ist vor allem die Sicherheit: Eure Daten werden verschlüsselt übertragen und dank Zero-Knowledge-Architektur käme auch ein schwarzes Schaf unter den Sync-Mitarbeitern nicht an eure Daten.

Ihr könnt Ordner und Dateien bequem mit anderen teilen und euren Sync-Ordner über mehrere Geräte synchronisieren. Die Benutzung ist übersichtlich und bequem. Sync ist damit ein rundum überzeugender Cloud-Speicher-Service, den ihr für bis zu 5 Gigabyte Daten kostenlos nutzen könnt. Wenn Ihr Wert auf Datensicherheit legt und kein Problem mit einer englischen Benutzeroberfläche habt, definitiv eine gute Wahl.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können euch mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

88%

"Benutzerfreundliche, sichere Dropbox-Alternative. Klare Empfehlung!"

Benutzerfreundlichkeit
95%
ausgezeichnet
Funktionsumfang
90%
ausgezeichnet
Sicherheit
95%
ausgezeichnet
Geschwindigkeit
80%
sehr gut
Support
80%
sehr gut
Technik
90%
ausgezeichnet

Sync Cloud-Speicher Test und Vergleich 2017

Provider Logo

Den meisten dürfte das Prinzip eines Cloud-Speichers wie Sync von Dropbox bekannt sein. Details zu dem Pionier auf dem Gebiet Cloud-Speicher findet ihr in unserem Dropbox Test.

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4,08 USD pro Monat

Wie sieht dieses Prinzip nun aus? Ihr installiert die Software des Anbieters auf dem Rechner und legt einen speziellen Ordner auf eurer Festplatte an. Der heißt naheliegenderweise “Dropbox” oder hier eben “Sync”. Die Anwendung lädt alles in die Cloud hoch, was ihr in diesem Ordner ablegt. Sie erstellt also Kopien der Dateien auf den Servern des Anbieters.

Was habt ihr davon? Die meistbenutzten Funktionen sind diese drei:

  • Die Kopien eurer Dateien in der Cloud bieten einen gewissen Minimalschutz vor Datenverlust, zum Beispiel wenn euer Computer kaputtgeht.
  • Ihr könnt den Sync-Ordner über mehrere Geräte synchronisieren. Wenn ihr zum Beispiel bestimmte Dateien regelmäßig zu Hause und am Arbeitsplatz braucht, ist ein Cloud-Speicher wie Sync eine bequeme Lösung dafür. Mit den Zugangsdaten eures Accounts könnt ihr den Speicherordner auf beliebig viele Geräte herunterladen. Der Inhalt ist immer der gleiche. Wenn ihr eine Datei verändert, landet die aktualisierte Version sofort in der Cloud und auf allen anderen Geräten, sobald diese das nächste Mal verbunden sind.
  • Ihr könnt Dateien und Ordner im Cloud-Speicher mit Freunden, Bekannten und Kollegen teilen. Bei größeren Dateien und ganzen Ordnern stoßen E-Mails bekanntlich an ihre Grenzen. Außerdem sind per E-Mail verschickte Dateien veraltet, sobald ihr sie wieder bearbeitet. Schickt ihr aber jemandem einen Link auf Inhalte im Sync-Ordner, hat er immer Zugriff auf die aktuelle Version.

Sync realisiert diese Funktionen ganz ähnlich wie Dropbox. Die Anwendung läuft unauffällig im Hintergrund und bietet einige wenige Grundeinstellungen auf eurem PC oder Mac. Die Verwaltung der gespeicherten Dateien passiert einfach im entsprechenden Ordner oder online über den Browser.

Obwohl es Sync schon rund zwei Jahre gab, als Edward Snowden den NSA-Skandal lostrat, wirkt Sync fast wie eine perfekte Antwort darauf. Oder sagen wir lieber: bestmögliche Antwort, denn perfekte Sicherheit gibt es nicht. Auf die Server in Kanada haben US-Behörden keinen (offiziellen) Zugriff und die technischen Sicherheitsmaßnahmen sind im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut.

Die klingen schnell sehr kompliziert – aber das muss euch als Benutzer nicht stören. Sync zu benutzen ist extrem einfach. Wenn ihr euch also ein Sicherheits-Upgrade wünscht, ohne euch mit komplizierter Technik herumzuschlagen, ist Sync eine gute Adresse. Bis 5 Gigabyte Daten könnt ihr kostenlos speichern. Aber Vorsicht: Bei der Gratisversion bleiben gelöschte Dateien nur 30 Tage lang im Papierkorb gespeichert. Danach sind sie endgültig weg.

Das kostenpflichtige Paket für Privatanwender bekommt ihr für 8,00 Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung und Laufzeit. Eine unbegrenzte Vorhaltezeit für Dateien im Papierkorb ist im Vergleich zur Konkurrenz großzügig und eher die Ausnahme. Ebenso großzügig sind die 2 Terabyte Speicherplatz bei diesem Deal.

Wenn euch ein guter und sicherer Cloud-Speicher also ein paar Euro im Monat wert ist und der Gratis-Speicherplatz der meisten Anbieter nicht reicht, bekommt ihr hier eine Lösung mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Einrichtung

Bei der Anmeldung auf Sync.com bietet euch der Service gleich den Download der Desktop-Anwendung für Windows oder Mac an. Das ist optional, denn ihr könnt Sync auch ausschließlich über den Browser nutzen. Das ist aber nicht Sinn der Sache. Das automatische Speichern und Synchronisieren per Desktop-Software ist viel bequemer.

Hier begegnete mir auch gleich ein Hinweis auf ein nettes Sicherheits-Feature, das mir gut gefällt. Sync fragt nach, ob ihr die Funktion zur Passwortwiederherstellung aktivieren wollt.

Sync Password Recovery

Qual der Wahl: Komfort oder Sicherheit?

Eine Passwortwiederherstellung per E-Mail ist unvermeidlich ein Sicherheitsrisiko, weil sie einen Weg darstellt, ohne Passwort an eure Daten zu gelangen. Die sichere Alternative dazu ist allerdings gnadenlos: Wenn ihr euer Passwort verliert, sind eure Daten weg. Genauer gesagt, sie sind unlesbar verschlüsselt und der Schlüssel ist weg.

Für maximale Sicherheit solltet ihr das Feature also deaktivieren und euer Passwort an mehreren Orten lokal speichern, zum Beispiel in einem Passwortmanager auf eurem Computer, einer externen Festplatte und einem USB-Stick. In diesem Szenario kann auch der Anbieter nicht an die Daten heran. Darauf bezieht sich der Begriff “Zero-Knowledge-Sicherheit”.

Im Wesentlichen passiert die Einrichtung von Sync auf dem Computer vollautomatisch. Bei der Installation könnt ihr entscheiden, wo der Sync-Ordner angelegt werden soll. Anschließend könnt ihr sofort anfangen, Dateien in den Ordner zu verschieben, die dann hochgeladen werden.

Sichtbar ist die Anwendung im laufenden Betrieb nur über ein kleines Icon im System-Tray. Dort seht ihr, ob gerade etwas synchronisiert wird, und habt Zugriff auf einige Einstellungen.

Sync Uploading

Sync zeigt in der Systemleiste den Fortschritt meines Uploads an

Sync Menu

Ups, mein Speicherplatz ist voll: Das lokale Menü, das über das Icon in der Systemleiste erreichbar ist

 

Für die Einrichtung ist nur der Punkt “Preferences” relevant. Dort habt ihr unter anderem folgende Optionen:

  • Einstellen, ob die Anwendung automatisch beim Hochfahren des Computers starten soll. Das ist nicht unbedingt nötig, wenn ihr sie nur selten benutzt und Systemressourcen sparen wollt.
  • Ihr könnt die benutzte Bandbreite für Up- und Downloads begrenzen sowie ein Maximum für die Datenübertragung pro Monat bestimmen.
  • Ihr könnt selektiv Dateien und Ordner von der Synchronisierung ausnehmen. Das ist nützlich, wenn ihr Sync auf mehreren Geräten nutzt und auf einem davon bestimmte Ordner nicht haben wollt.
  • Wenn ihr die Passwortwiederherstellung nicht aktiviert habt, könnt ihr nur in der lokalen Software euer Passwort ändern, denn nur da ist es gespeichert.

Alles andere findet browserbasiert im Web-Interface statt. Das könnt ihr bequem über “go to Sync.com Web Panel” oder auch “Events” öffnen. Euer Passwort braucht ihr nicht, weil es automatisch von der Anwendung übertragen wird. Es gibt also wirklich keinen Grund, ein leicht zu merkendes und damit unsicheres Passwort zu vergeben.

Benutzeroberfläche

Das Web-Interface ist schlicht, aufgeräumt und übersichtlich. Die Bearbeitungsoptionen für Dateien und Ordner sind wie bei Dropbox über Kontextmenüs aufrufbar.

Sync Web Interface

Mein gespeicherter Testordner im Web-Browser und das Kontextmenü

Unter “Files” finden sich die gespeicherten Ordner und Dateien in derselben Verzeichnisstruktur wie im lokalen Sync-Ordner. Durch einfaches Anklicken der Ordner gelangt ihr eine Ebene tiefer und bekommt deren Inhalte angezeigt. Das Kontextmenü bietet folgende Funktionen:

  • Rename: Umbenennen. Geänderte Datei- und Ordnernamen werden auf allen synchronisierten Geräten übernommen. Dabei entsteht übrigens eine Datei bzw. ein Ordner mit dem alten Namen im Papierkorb.
  • Share This Folder / Create Link: Beide Optionen dienen dazu, Dateien und Ordner mit Anderen zu teilen. Wirkliches Teilen (“Share This Folder”) ist nur mit Leuten möglich, die auch einen Sync-Account haben. Durch das Teilen erscheint der Ordner dann auch in deren Sync-Ordner, so dass ihr beide darauf zugreifen und die Inhalte mit euren Geräten synchronisieren könnt. Um einen generierten Link zu öffnen, ist dagegen kein Account nötig. Mit Bezahlaccount könnt ihr Ordner-Links so verschicken, dass der Empfänger Dateien in den Ordner hochladen kann (“Upload enabled”).
  • Copy: Erstellt eine Kopie des angeklickten Elements in einem anderen Ordner oder im Vault (zum Vault unten mehr).
  • Move: Verschiebt das ausgewählte Element in einen anderen Ordner oder in den Vault.
  • Delete: Verschiebt das ausgewählte Element in den Papierkorb. Dort bleibt es in der Gratisversion für 30 Tage gespeichert und lässt sich per Klick wiederherstellen. Mit einem Bezahlaccount bleibt es unbegrenzt erhalten. Manuell könnt ihr Elemente im Papierkorb endgültig löschen.

Im Kontextmenü für Dateien statt Ordner kommt noch die Möglichkeit des Downloads dazu. Auf den ersten Blick rätselhaft sind die zwei Optionen “Private Download” und “Compatible Download”. Das hat wieder mit Sicherheit und Verschlüsselung zu tun. Sync benutzt HTML5, um heruntergeladene Dateien erst auf dem lokalen Rechner zu entschlüsseln. Das ist für den Datenschutz optimal und heißt “Private Download”.

Leider unterstützen das nicht alle Browser – der wichtigste, der hier passen muss, ist Safari. Firefox, Internet Explorer und Edge wenden dieses HTML5-Feature nur bei Dateien bis zu 500 Megabyte an. Für größere Dateien und Safari bietet “Compatible Download” eine etwas weniger sichere Alternative. Dabei hilft ein Mem-Cache von Sync dem Browser bei der Entschlüsselung. Diese findet dann also nicht vollständig lokal statt.

Daten speichern

Grundsätzlich gibt es drei Wege, Daten in der Sync-Cloud zu speichern:

  1. Durch ablegen im Sync-Ordner
  2. Durch Upload im Web-Interface
  3. Über das Kontextmenü irgendwo im Windows-Explorer oder Mac-Finder (Vault)

Die erste Variante ist das Grundprinzip des Cloud-Speichers. Die zweite, der Datei-Upload über den Browser, ist in der Regel nur dann nötig, wenn ihr von einem Rechner aus etwas speichern wollt, auf dem Sync nicht installiert ist. Dann könnt ihr euch ganz normal mit Mailadresse und Passwort einloggen und Dateien in ein beliebiges Verzeichnis hochladen. Diese werden bei nächster Gelegenheit auf allen verbundenen Geräten synchronisiert.

Die dritte Variante ist ein elegantes Feature, mit dem sich Sync von der Konkurrenz abhebt. Zuerst stellt sich die Frage, was ist der (die, das) Vault?

Man kann “Vault” mit “Tresorraum” übersetzen, was doch ein hübsches Bild ist. Deshalb bleibe ich mal bei “der”. Der Vault ist ein Cloud-Verzeichnis, das nicht synchronisiert wird. Er ist eine praktische Möglichkeit, Dateien aus dem Weg zu räumen und sicher zu verwahren, die ihr nicht häufig braucht. Das kann durchaus eine dauerhafte Lösung für knappen Platz auf der Festplatte sein.

Auch im regulären Sync-Ordner könnt ihr einzelne Elemente von der Synchronisierung ausschließen. Das wird aber schnell unübersichtlich, vor allem, wenn ihr mehrere Geräte benutzt. Der Vault löst dieses Problem. Ihr könnt eure Daten jederzeit zwischen dem regulären Speicher und dem Vault hin und her schieben.

Besonders schön ist, dass die Sync-Software eine Vault-Option im Kontextmenü auf eurem lokalen Computer anlegt. Damit könnt ihr jederzeit beliebige Dateien und Ordner im Vault ablegen. Es gibt kaum eine bequemere Möglichkeit, schnell eine Sicherheitskopie einer wichtigen Datei zu erzeugen.

Sync Copy To Vault

Steht überall auf dem Computer zur Verfügung: in den Vault kopieren

Daten synchronisieren und teilen

Im Wesentlichen funktioniert die Installation von Sync auf einem zweiten (dritten, vierten) Rechner genauso wie auf dem ersten – mit dem Unterschied, dass ihr dann schon Zugangsdaten habt und euch damit einloggt. Dann füllt sich der automatisch angelegte Sync-Ordner auf diesem zusätzlichen Rechner automatisch mit den Daten, die ihr in der Cloud abgelegt habt. Je nach Menge kann das eine Weile dauern.

Die Software merkt von selbst, wenn sich etwas in dem Ordner verändert, wenn ihr also Daten löscht, hinzufügt oder bearbeitet. Die Änderungen werden automatisch in der Cloud und auf anderen verbundenen Geräten übernommen.

Was passiert, wenn ihr versehentlich eine Datei löscht? Führt es nicht die Idee einer Sicherheitskopie ad absurdum, wenn die Kopie in der Cloud dadurch sofort auch gelöscht wird?

Das wäre nur dann so, wenn ihr den Papierkorb nicht hättet. In der Gratisversion ist die Aufbewahrungszeit auf 30 Tage begrenzt, aber immerhin so lange bleibt die versehentlich gelöschte Datei dort erhalten und lässt sich wiederherstellen. In einem Bezahlaccount verschwindet sie nie, außer wenn ihr das eigenhändig veranlasst.

Außerdem sei hier erwähnt, dass ein Cloud-Speicher nicht primär dazu da ist, Sicherheitskopien anzulegen. Dafür gibt es spezielle Backup-Dienste. Auch die habe ich für euch ausprobiert:

Das Teilen von Daten funktioniert mit anderen Sync-Nutzern über gemeinsame Ordner (“Share”) und über Links, die ihr dafür generieren und per Mail verschicken könnt. Beide Funktionen sind über die Schaltfläche “Share” verfügbar, die neben jedem Element erscheint, wenn ihr mit dem Mauszeiger die betreffende Zeile berührt.

Sync Share Button

Zwei Optionen zum Teilen von Dateien und Ordnern

“Invite users to collaborate” dient zum Teilen des jeweiligen Elements mit anderen Sync-Nutzern. Die Funktion ermöglicht den Eingeladenen, von ihrem eigenen Account aus auf die Datei oder den Ordner zuzugreifen und die Inhalte mit Sync auf eigenen Endgeräten zu synchronisieren.

Sync Make Share

Die Optionen zum Teilen von Daten mit anderen Sync-Nutzern

Wie der Screenshot zeigt, erfolgt die Einladung per E-Mail. Diverse verschiedene Berechtigungen sind möglich. Die Berechtigung zum Editieren lässt sich nur in einem kostenpflichtigen Account ausschalten. Auch mit einem Gratis-Account könnt ihr dagegen entscheiden, ob die Empfänger ebenfalls Einladungen verschicken und sehen können, wer sonst noch Zugriff auf den Ordner hat.

Die Link-Funktion dient zum Teilen mit Leuten, die keinen Sync-Account haben. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind dabei enger begrenzt. Trotzdem gibt es auch hier einige Einstellungen.

Sync Manage Link

Einstellung zum Versenden von Links auf Dateien in der Cloud

Ihr könnt hier E-Mail-Adressen eintragen und die Mails gleich von diesem Fenster aus verschicken oder den Link in die Zwischenablage kopieren und auf beliebige Weise verbreiten.

Unter “Change link settings …” gibt es einige optionale Einstellungen für Links, die aber nur zahlenden Nutzern zur Verfügung stehen. Dies sind:

  • Links mit Verfallsdaten ausstatten
  • Download-Limits für die verlinkten Dateien festlegen
  • Download-Statistiken für die verlinkten Dateien führen
  • Uploads in die verlinkten Verzeichnisse erlauben
  • E-Mail-Benachrichtigungen über Interaktionen der Empfänger mit dem Link erhalten

Nur eine Option ist auch im kostenlosen Account verfügbar: ein Passwort für den Link bestimmen. Für maximale Sicherheit könnt ihr dem Empfänger dieses Passwort dann auf anderem Wege mitteilen. Unverschlüsselte E-Mails sind bekanntlich nicht sehr (d.h. gar nicht) sicher.

Enhanced Privacy” bedeutet, dass die verlinkten Dateien erst nach dem Download auf dem Rechner des Empfängers entschlüsselt werden. Dieses Verfahren gewährleistet maximale Sicherheit. Es ist deswegen nur optional, weil nicht alle Browser dabei mitspielen. Mit Firefox, Internet Explorer und Edge geht es nur bei Dateien bis zu 500 Megabyte Größe, mit Safari und mobilen Browsern garantiert Sync nicht dafür, dass dieses Feature funktioniert.

Innerhalb des lokalen Sync-Ordners könnt ihr Links über das Kontextmenü erstellen, müsst dazu also nicht das Web-Interface aufrufen.

Sync Kontextmenu Link

So geht’s am schnellsten: Link im Explorer oder Finder erstellen

In den Ansichten “Links” und “Share” im Web-Interface habt ihr eine Übersicht eurer geteilten Ordner und erstellten Links. Dort könnt ihr das Teilen rückgängig machen und die Zugriffsberechtigungen für erstellte Links verändern.

Die Einstellungsmöglichkeiten für Links und geteilte Verzeichnisse sind bei Sync größer und flexibler als bei vielen Konkurrenten und zugleich übersichtlich organisiert. Nur die Nutzer eines kostenlosen Accounts müssen hier einige Einschränkungen hinnehmen.

Daten wiederherstellen

Der virtuelle Papierkorb bietet eine gewisse Sicherheit vor den Folgen versehentlichen oder voreiligen Löschens von Daten. Alles, was ihr aus dem Sync-Ordner löscht, bleibt dort für 30 Tage (Gratis-Version) oder sogar unbegrenzt erhalten.

Wenn ihr das Papierkorb-Symbol anklickt, erscheinen alle gelöschten Dateien zusätzlich zu den nicht gelöschten in der Anzeige. Durch die graue Einfärbung sind sie leicht erkennbar. Das Menü für gelöschte Elemente bietet überschaubare zwei Funktionen: endgültig löschen (“Purge”) und wiederherstellen (“Restore”):

Sync Deleted

Die Web-Ansicht gelöschter Dateien in Sync

Doch nicht nur gelöschte Dateien lassen sich wiederherstellen, sondern auch frühere Versionen. Über den Punkt “View History” im Kontextmenü einer Datei bekommt ihr alle früheren Versionen angezeigt und könnt jede davon bequem wiederherstellen. Sync bietet also auch einen gewissen Schutz vor voreiligem Speichern geänderter Dateien – für Nutzer des kostenlosen Services allerdings auch das nur 30 Tage lang.

Diese Features sind nur im Web-Interface zugänglich. Im lokalen Sync-Ordner tauchen die gelöschten Dateien nicht auf.

Mobil

Sync bietet eine mobile App für Android und iOS. Diese synchronisiert nicht die Dateien selbst, sondern legt nur eine Liste der gespeicherten Inhalte an, so dass ihr euch ansehen könnt, was ihr in eurem Sync-Verzeichnis abgelegt habt. Heruntergeladen werden diese Daten nur selektiv durch direktes Auswählen.

Wenn ihr entsprechende Anwendungen installiert habt, zum Beispiel einen PDF-Reader, könnt ihr die Dateien von der Sync-App aus direkt öffnen. Außerdem könnt ihr mit der App neue Verzeichnisse anlegen und Dateien hochladen.

Über einen Hauptmenüpunkt bekommt ihr eine Galerie-Ansicht der Bilder im Sync-Ordner. Die App bietet die Möglichkeit, aufgenommene Fotos automatisch in den Sync-Ordner hochzuladen. Dadurch habt ihr sie dann nach der nächsten Synchronisierung automatisch auch auf dem Desktop-Rechner. Diese Funktion bieten meines Wissens alle Cloud-Apps an.

Bei mir hat die App leider nicht ganz rund funktioniert. Die Anzeige, dass gerade eine Aktualisierung läuft, kam auch nach Tagen nicht zur Ruhe, obwohl ich alle Dateien sehen konnte und nichts geändert hatte. Dadurch (?) reagierte die App ziemlich langsam. Außerdem kommunizierte sie anscheinend nicht richtig mit dem Touchscreen. Wenn ich eine Datei antippte, öffnete sie eine andere, die sich ein paar Zeilen weiter oben befand.

Die App scheint mir generell nicht ganz ausgereift, auch im Vergleich zu anderen Anbietern. Üblich ist zum Beispiel, dass es eine gebündelte Ansicht aller Dateien gibt, die durch einen Download bereits auf dem Mobilgerät gespeichert und auch ohne Netzverbindung verfügbar sind.

So etwas fehlt hier. Dadurch gibt es keine Übersicht, welche Dateien auf dem Gerät vorhanden und welche nur “on demand” verfügbar sind, also erst heruntergeladen werden müssten. Das unermüdlich kreisende Aktualisierungs-Symbol ließ mich immer wieder zweifeln, ob die App nicht doch alles herunterlädt. Das wäre ungewöhnlich und entspräche auch nicht den Angaben von Sync.

Was ich auch noch nie erlebt habe: Ich konnte keinen Screenshot der App aufnehmen. “Eventuell wird der Speicher gerade verwendet”, hieß es in der Fehlermeldung. Die App ist jedenfalls ziemlich sparsam gestaltet und dem Web-Interface von Sync sehr ähnlich.

Ich habe ein Huawei-Smartphone mit nicht ganz neuem Android 4.3. Dafür gibt es leider kein Update. Vielleicht lag die eine oder andere Holprigkeit daran. Probiert es ruhig aus, die App ist nur wenige MB groß und schnell installiert.

Sicherheit

Bei der Sicherheit spielt Sync in der ersten Liga. Das ist ja auch das wesentliche Argument, mit dem sich der Anbieter als Dropbox-Konkurrent in Stellung bringt.

Ohne in die komplizierten technischen Details zu gehen: Die wichtigen Stichworte sind hier Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Architektur.

Die Daten liegen verschlüsselt auf den Servern des Anbieters. Das ist schon mal gut und nicht selbstverständlich. Es bringt aber wenig, wenn sie während der Übertragung abgefangen werden. Dem beugt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor, denn die Daten werden schon vor der Übertragung lokal auf eurem Rechner verschlüsselt. Wer sie unterwegs abfängt, braucht euer Passwort oder bekommt nur Zeichensalat.

Zero Knowledge heißt, dass auch der Anbieter selbst keinen Zugriff auf eure unverschlüsselten Daten hat. Dazu bräuchte er den Schlüssel auf eurem Rechner, der wiederum mit eurem Passwort geschützt ist. Deswegen eignet sich auch Sync nur dann als Absicherung gegen Datenverlust durch einen kaputten Computer, wenn ihr euer Passwort noch woanders gespeichert habt. Wenn sich alles auf einem PC befindet und der einem Feuer zum Opfer fällt, sind die Daten weg.

Die Sicherheitsarchitektur von Sync ist in einem Privacy White Paper des Anbieters (Englisch) genauer beschrieben. Auch diese ausführliche Information ist vorbildlich und längst nicht bei allen Firmen dieser Art zu finden.

Geschwindigkeit

In diesem Punkt habe ich beim Testen gemischte Erfahrungen gemacht. Das fing beim Installieren an: Die knapp 4 Megabyte große Installationsdatei brauchte 30 Sekunden zum Herunterladen. Darin verbirgt sich dann ein Installer, der die eigentliche Software nachlädt, und das dauerte bis zu 3,5 Minuten. Ich habe es mehrmals getestet und das Problem tauchte immer wieder auf, auch mit größeren Zeitabständen.

Natürlich habe ich parallel immer wieder Speedtests gemacht, um auszuschließen, dass die Probleme bei mir liegen. Ich hatte immer mindestens um die 30.000 kbit/s im Down- und 8.000 kbit/s im Upstream, zu guten Zeiten (d.h. meistens nachts) komme ich bis knapp unter 50.000/10.000 kbit/s.

Zum Testen habe ich einen bunt gemischten 5 Gigabyte großen Ordner angelegt: Ein paar große Videodateien, jeweils mehr als 200 PDF- und Word-Dokumente, gut 100 Bilddateien und rund 800 Megabyte MP3-Songs.

Dieser Ordner brauchte 2 Stunden und 20 Minuten, bis er vollständig auf dem Sync-Server war. Die Geschwindigkeitsanzeige von Sync bewegte sich meist bei 500 KB pro Sekunde, was hinsichtlich der Gesamtdauer hinkommt.

Nachdem alles übertragen war, habe ich den Testordner lokal gelöscht, wodurch er automatisch auch online gelöscht wurde. Dann habe ich ihn online aus dem Papierkorb wiederhergestellt, um die Download-Geschwindigkeit zu testen.

Der erste Test war ein Debakel. Über Stunden blieb die Download-Geschwindigkeit im zweistelligen (!) Kilobyte-Bereich und die Prognose der Gesamtdauer schwankte zwischen 30 und 65 Stunden. Wiederholtes Pausieren und Neustarten des Downloads, auch Neustarten meines Rechners, brachte nichts.

Ein paar Tage später installierte ich die Software neu und startete meinen Test-Upload und -Download von vorne. Diesmal lief es. Der Upload dauerte wie gehabt gut 2 Stunden, der Download lag nun bei 36 Minuten. Mit meinen 30.000 kbit/s hätten theoretisch rund 22 Minuten gereicht, aber das ist kein so großer Unterschied. Die Verschlüsselung braucht immer zusätzlich etwas Zeit.

5-Gigabyte-Testordner1. Versuch2. VersuchDurchschnitt
Upload
(Stunden:Minuten)
02:2002:1302:17
Download
(Stunden:Minuten)
00:3608:3704:36

Die Download-Probleme traten leider über Wochen immer wieder auf. Schließlich kontaktierte ich den Support per Formular. Es ging ein paar mal hin und her. Erst sollte ich den Rechner neu starten (hatte ich ja schon oft) und dann eventuelle Firewall-Einstellungen prüfen. Ich fügte in meinem Windows Defender Ausschlüsse hinzu, damit der nicht im Weg steht, wie hier beschrieben.

Alles half nichts. Schließlich meinte der Support-Mitarbeiter, es liege wohl an schlechtem Routing zwischen dem Serverstandort in Toronto und meinem Internetprovider oder an schwachem WLAN auf meiner Seite.

Letzteres kann ich ausschließen, denn ich sitze immer am selben Arbeitsplatz und habe hier auch schnelle Downloads. Vorsichtshalber machte ich gleich noch mal einen Speedtest, der so aussah:

Sync Speedtest

Sehr gutes Ergebnis meines Speedtests

Mit dieser Geschwindigkeit müsste der Download rein rechnerisch in 15 Minuten möglich sein. Etwas mehr Zeit muss man für die Verschlüsselung einrechnen, aber nicht eine Dauer von mehr als 6 Stunden, wie sie in vielen Versuchen auftrat.

Sync langsam

Irgendwo klemmt’s: die Übertragung läuft zu langsam

Ich finde das sehr schade, weil mir Sync sonst gut gefällt. Gute Erfahrungen bei den Übertragungsraten habe ich vor allem bei den sehr großen Unternehmen und bei pCloud gemacht, das in der Schweiz residiert (mehr hier: pCloud Test). Vielleicht liegt es wirklich an der Verbindung nach Kanada.

Vielleicht habt ihr hier ja mehr Glück. Zur Sicherheit könnt ihr mit dem Kostenlos-Zugang alles testen, bevor ihr Geld investiert. Das ist meine Empfehlung.

Zuverlässigkeit

Wie oben erwähnt, sind beim Testen zwei technische Probleme aufgetreten. Die App war ständig beschäftigt und zahlreiche Download- und Upload-Versuche liefen viel zu langsam.

Es stellt sich immer die Frage, wie man so etwas einordnet, wenn es beim Testen passiert. Es kann auch einfach Pech sein oder an meinem Rechner oder Internet liegen – obwohl ich letzteres natürlich durch Speedtests ausschließe, so gut es geht.

Es wäre also nicht fair, gleich den ganzen Service abzuhaken, weil einmal etwas nicht geklappt hat. Aber es wäre auch unsinnig, das in einem Testbericht zu verschweigen.

Ich berichte also von den technischen Problemen, auf die ich gestoßen bin, und lasse dabei offen, ob das eher die Regel oder die Ausnahme ist – denn das weiß ich nicht. Fast alle Cloud-Speicher-Dienste bieten die Möglichkeit, sie kostenlos zu testen. Das empfehle ich euch auf jeden Fall, bevor ihr euch irgendwie von einem Anbieter abhängig macht.

Support

Im Lauf dieses Testberichts dürftet ihr gemerkt haben, dass es bei Sync englisch zugeht. Wenn ihr damit Schwierigkeiten habt und Genaueres über euren Cloud-Speicher-Anbieter wissen wollt, ist Sync daher nicht die erste Wahl.

Wenn Englisch für euch aber okay ist, findet ihr in der “Knowledgebase” Antworten auf alle Fragen – angenehm knapp, gut auf den Punkt gebracht und nach Themen sortiert. Alternativ könnt ihr die Hilfeseiten auch nach Stichworten durchsuchen. Die Hilfe ist ähnlich geradeaus und schnörkellos wie Sync überhaupt, und aus meiner Sicht funktioniert der Ansatz auch hier prima.

Direkten Support durch Mitarbeiter gibt es nur per E-Mail. Inhaber eines kostenpflichtigen Pro-Accounts haben bei der Bearbeitung Priorität.

Ich habe per Mail angefragt, wie lang die durchschnittliche Bearbeitungszeit ist, und bekam eine knappe und etwas rätselhafte Antwort. Demzufolge gibt es von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends “Priority Support” und rund um die Uhr “General Support”.

Das verstehe ich nicht. Welchen Sinn hat es, die zahlenden Kunden nur innerhalb der Kerngeschäftszeiten mit “Priority Support” zu bevorzugen?

Vermutlich ist der “Priority Support” auch von besserer Qualität, etwa in der Form, dass technisch versierte Personen ansprechbar sind. In der Preisübersicht erwähnt Sync übrigens überhaupt keinen Support für Kunden mit Kostenlos-Paket.

Als ich den Service wegen der Download-Probleme kontaktierte, kam die Antwort immer sofort. Der Mitarbeiter nahm sich auch die Zeit, meine Logdateien einzusehen, um dem Problem nachzugehen. Hier war ich mit der Betreuung sehr zufrieden. Leider fanden wir keine Lösung.

Ein Problem aus deutscher Sicht ist natürlich die Zeitverschiebung. Von 8 a.m. bis 8 p.m. nach Eastern Standard Time bedeutet in Deutschland von 15 Uhr bis 3 Uhr nachts.

Ideal ist das nicht.

Fazit

Das Vorweg: Als {Dropbox-Alternative} macht Sync alles richtig. Unter Datenschutz-Gesichtspunkten ist Kanada als Firmen- und Serverstandort schon mal besser als die USA, wo die Behörden unter dem Patriot Act auf Nutzerdaten zugreifen können, ohne dass die Eigentümer etwas davon erfahren. Aber das ist nicht alles, sondern Sync zieht auch alle Register der aktuellen Sicherheits- und Verschlüsselungstechnik.

Hier könnt ihr euch für Sync anmelden und 5GB gratis nutzen.

Die Vault-Funktion ist ein schönes Extra gegenüber anderen Cloud-Speicher-Diensten. Damit könnt ihr per Mausklick irgendwo in eurer Verzeichnisstruktur eine Datei sicher verwahren und eure Festplatte entlasten, ohne dass euch die archivierte Datei beim Synchronisieren auf anderen Geräten in die Quere kommt.

Mit optionalen Download-Begrenzungen, Verfallsdaten und Upload-Links sind auch die Möglichkeiten des Teilens und Zusammenarbeitens durchdacht und flexibel. Hier stoßt ihr allerdings an die Grenzen der kostenlosen Nutzung. Auch reichen 5 Gigabyte nicht wirklich, um viel Platz auf der Festplatte zu sparen.

8,00 Dollar für 2 Terabyte sind im Vergleich zur Konkurrenz sehr günstig, wovon vor allem Nutzer mit großen Datenmengen profitieren.

Nicht zu vergessen ist, dass Sync als Cloud-Speicher und nicht als vollwertige Online-Backup-Lösung gedacht ist. Online-Backup würde heißen, dass regelmäßig Sicherheitskopien von allen wichtigen Dateien in der Cloud angefertigt werden, so dass ihr bei einem Computer-Crash schnell und lückenlos eure Daten auf einem anderen Gerät wiederherstellen könnt.

Ein Cloud-Speicher wie Sync sichert dagegen nur ein einziges Verzeichnis, und ihr müsst alle zu sichernden Dateien eigenhändig dort ablegen. Mit Diensten wie Backblaze oder SpiderOak dagegen habt ihr automatisch vollständige Backups eures Systems.

Hier findet ihr die entsprechenden Testberichte:

Wenn ihr aber nur selektiv einzelne Dateien und Ordner in der Cloud lagern wollt, um Speicherplatz zu sparen, bestimmte Projekte auf mehreren Geräten zu synchronisieren oder mit anderen zu teilen, reicht ein Cloud-Speicher, und in dieser Kategorie ist Sync einer der besten.

Provider Screenshot

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