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kDrive Test

Vielseitiger und schneller Online-Speicher

Tarife ab:

ab 4,99 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar 3 GB

Produktkategorie
MarkekDrive
Firmensitz und Serverstandort Schweiz
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 3 GB
Bezahloption Ab 4,99 Euro pro Monat für 2 TB
Betriebssysteme MacOS, Windows, Linux
Mobiler Zugriff iOS, Android
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen

Author

Ohne ihren wohlsortierten Cloud-Speicher wäre Andrea aufgeschmissen. Hier hat jede Datei ihr Plätzchen und ist jederzeit von überall erreichbar. Dabei kommt es Andrea vor allem auf Sicherheit und Bedienkomfort an – und auch der Preis spielt eine Rolle. Andrea

kDrive ist der ideale Cloud-Speicher für euch, wenn ihr großen Wert auf Sicherheit legt. Der Schweizer Online-Speicher bietet euch nicht nur einen Aufbewahrungsort für eure Daten, sondern hat browserbasierte Anwendungen für die Zusammenarbeit im Gepäck. Damit bearbeitet ihr gemeinsam mit anderen in Echtzeit Dokumente und Tabellen.

Geht es euch vor allem um kostenlosen Speicherplatz, ist pCloud die bessere Wahl. Der Gesamtsieger unseres Cloud-Speicher Tests bietet in der Gratisversion deutlich mehr Kapazität als kDrive.

Möchtet ihr aber das volle Kollaborations-Potential von kDrive nutzen, lohnt sich ein Abo. Vor allem, weil eure Daten hier sicherer aufbewahrt werden als bei Google Drive und OneDrive.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

92%

"Vielseitiger und schneller Online-Speicher"

Benutzerfreundlichkeit
90%
Sehr Gut
Funktionsumfang
90%
Sehr Gut
Sicherheit
90%
Sehr Gut
Geschwindigkeit
95%
Exzellent
Zuverlässigkeit
95%
Exzellent
Support
90%
Sehr Gut

Meine Erfahrung mit kDrive im Test 2021: Die ideale Lösung für sichere Aufbewahrung & Zusammenarbeit

kDrive ist die Cloud-Lösung des Schweizer Unternehmens Infomaniak Network SA. Die Wolke zog im Jahr 2020 am digitalen Himmel auf und wird seitdem stetig weiterentwickelt. Wie bei den meisten anderen Angeboten in unserem Cloud-Speicher-Test könnt ihr auch bei kDrive über einen Webbrowser oder mobile Apps auf eure Dateien zugreifen.

kDrive wurde komplett in der Schweiz entwickelt und wird auch dort gehostet. Eure Daten werden auf Infomaniak-Servern in der Schweiz gespeichert und systematisch verschlüsselt.

Neben der Sicherheit gibt es aber noch einen weiteren Aspekt, mit dem kDrive bei uns punktet: Wie bei GoogleDrive und OneDrive habt ihr die Möglichkeit, gemeinsam und zeitgleich mit anderen Kollegen, Dokumente zu bearbeiten. Dazu steht euch ein browserbasiertes Office-Paket zu Verfügung.

Infomaniak Cloudspeicher kDrive Homepage Breit

ab 4,99 € pro Monat

Das klingt nach besten Voraussetzungen, unserem Testsieger pCloud Konkurrenz zu machen. Welche Funktionen und Tarife kDrive euch bietet und wie sich die Cloud-Lösung in unserem Praxistest geschlagen hat, erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten.

kDrive im Überblick: Abos & Tarife

Ob pCloud, Tresorit oder kDrive – wir legen unseren Focus zwar gerne auf die kostenlosen Cloud-Speicher, schauen uns aber auch die kostenpflichtigen Tarife genauer an, die wir bei den verschiedenen Anbietern finden. Infomaniak bietet euch neben dem kostenlosen Free-Tarif drei Abos für Privatkunden und Unternehmen.

Alle Varianten könnt ihr jeweils für einen Monat, ein Jahr, zwei Jahre oder drei Jahre abschließen. Je länger ihr euch bindet, desto günstiger wird’s. Die beste Variante für Sparfüchse und zur Probe ist der kostenlose Tarif ohne bestimmte Laufzeit.

Die Gratisversion von kDrive im Überblick:

  • Maximal ein Nutzer
  • Drei GB Speicherplatz
  • Anwendungen für Windows, MacOS und Linux
  • Apps für Android und iOS
  • Selektive Synchronisierung
  • Automatische Migration von Google Drive, OneDrive & Dropbox
  • Suche nach Dateien
  • Bearbeitung von Dokumenten mit browserbasierten Office-Anwendungen
  • Freigabelinks
  • Wiederherstellung von Dateien 30 Tage lang möglich
  • DSGVO-Konformität
  • Support per E-Mail

Damit seid ihr schon ziemlich gut versorgt. Lediglich der überschaubare Speicherplatz von drei Gigabyte trübt ein wenig das Bild, denn das Limit erreicht ihr schnell. Aber es ist auch klar, dass der Anbieter nur allzu gerne neue Abo-Kunden gewinnt.

Infomaniak bietet euch dafür drei Varianten, von denen vor allem der Tarif „Solo“ für Privatnutzer interessant ist. Die beiden anderen richten sich vor allem an Teams, KMU und Unternehmen.

kDrive Cloudspeicher Tarife

Die kDrive Tarife – da ist für jeden Bedarf etwas dabei

kDrive Cloudspeicher Tarife

Die kDrive Tarife – da ist für jeden Bedarf etwas dabei

Die wichtigsten Details der kDrive-Abos in der Übersicht:

 SoloTeamPro
ZielgruppePrivatpersonenTeamsUnternehmen
Benutzer1max. 6ab 3
Speicherkapazität2 TBab 3 TBab 6 TB
Speicherplatz erweiterbarxbis zu 18 TBbis zu 106 TB
BetriebssystemeMacOs, Windows, Linux, iOS, AndroidMacOs, Windows, Linux, iOS, AndroidMacOs, Windows, Linux, iOS, Android
Freigabelinks mit Passwort & Ablaufdatum
Word, Excel & PowerPoint-Dateien online bearbeiten
Dauer der Aufbewahrung der Versionen60 Tage / 100 Versionen60 Tage / 100 Versionen120 Tage / 100 Versionen
Statistiken zur Speicherplatznutzung
Statistiken Freigaben & Zugriffe
DSGVO-Konformität
SupportE-Mail, Chat, TelefonE-Mail, Chat, TelefonE-Mail, Chat, Telefon
Preis*5,54 Euro pro Monat11,11 Euro pro Monat22,20 Euro** pro Monat
* Laufzeit: Ein Monat. Bei einer Laufzeit von einem, zwei oder drei Jahren wird es bis zu 20 Prozent günstiger.
** Bei mehr als 3 Benutzern fallen für jeden weiteren Benutzer zusätzliche Kosten an.

Ihr könnt alle Tarife einen Monat lang testen. Wir haben das Angebot natürlich gerne angenommen und das Solo-Paket für euch getestet. Dieses kostet euch im günstigsten Fall 4,43 Euro pro Monat. Damit ist kDrive kaum teurer als unser Testsieger pCloud, der aktuell für rund 4,16 Euro pro Monat zu haben ist (Stand Oktober 2021).

kDrive Infomaniak Cloudspeicher Konto anlegen

Der erste Schritt auf dem Weg zum kDrive-Nutzer

kDrive Infomaniak Cloudspeicher Konto anlegen

Der erste Schritt auf dem Weg zum kDrive-Nutzer

Die dritte Schweizer Alternative in unserem Test, Tresorit, kostet deutlich mehr: Hier bezahlt ihr als Einzelnutzer mindestens 8,33 Euro pro Monat – und müsst dennoch auf einige Features verzichten. Das Komplettpaket schlägt mit stolzen 20 Euro monatlich zu Buche. Auch die ebenfalls sehr sichere Sync-Cloud ist mit rund acht Euro pro Monat teurer.

Tipp: Ihr könnt die automatische Verlängerung des Abos in eurem Kundenkonto deaktivieren. Eine sehr praktische Funktion für Menschen, die sowas gerne mal verschusseln. Allerdings verspricht Infomaniak, rechtzeitig eine Erinnerung zu senden.

Kompatibilität & Einrichtung: Vielseitig & unkompliziert

Wie sich das für eine komfortable Cloud gehört, lässt sich kDrive nicht nur über den Browser nutzen. Schon bei der Einrichtung eures kDrives habt ihr die Möglichkeit, eine Anwendung für Mac, Windows oder Linux herunterzuladen. Daneben stehen euch mobile Apps für iOS- und Android-Smartphones zur Verfügung.

Überspringt ihr diesen Schritt, habt ihr auch später jederzeit Zugriff auf die Downloads. Ihr findet einen entsprechenden Link in eurem Account.

Die ersten Schritte: Tarif auswählen & kDrive einrichten

Wir haben uns wie bereits erwähnt für einen Probemonat im Solo-Tarif entschieden. Nachdem wir diesen im Shop ausgewählt hatten, durften wir unserem kDrive einen Namen verpassen und anschließend unsere Zahlungs- sowie persönlichen Daten angeben.

Es gibt übrigens die Möglichkeit, statt eurer bestehenden E-Mail-Adresse eine neue zu verwenden: Infomaniak weist euch an der passenden Stelle auf das Angebot hin, eine kostenfreie ik.me-Adresse anzulegen.

kDrive Cloudspeicher Konto anlegen E-Mail eingeben

Wenn ihr mögt, könnt ihr euch auch gleich eine neue E-Mail-Adresse einrichten

kDrive Cloudspeicher Konto anlegen E-Mail eingeben

Wenn ihr mögt, könnt ihr euch auch gleich eine neue E-Mail-Adresse einrichten

Auf ein neues E-Mail-Postfach haben wir verzichtet, dafür haben wir die Gelegenheit genutzt, unterwegs die passenden Apps für Mac und iOS herunterzuladen.

kDrive Cloudspeicher Browser Download MacOS

Der einfache Weg zur Wolke: downloaden, einrichten, synchronisieren

Die Installation der Anwendung auf dem Mac ist denkbar einfach und macht kaum Arbeit. Einfach anklicken und durch den Prozess führen lassen – zack! Fertig. Danach findet ihr das kDrive Icon in eurem Launchpad und nach der Einrichtung auch in der Menüleiste.

kDrive MacOS Client Installation

Die Installation von kDrive ist im Nu erledigt

Damit ist kDrive bereit, eure Daten automatisch zu synchronisieren. Nach einem Rechtsklick auf das Icon in der Menüleiste öffnet sich eine Übersicht.

kDrive Fenster Uebersicht

Erste Dateien sind schon vorhanden

Neben ein paar beispielhaften Fotodateien findet ihr in eurer kDrive-Cloud auch die Startanleitung. Im Browser sieht das Ganze dann so aus:

kDrive Browser Uebersicht Speicher und Handbuch

kDrive im Browser

kDrive Browser Uebersicht Speicher und Handbuch

kDrive im Browser

Benutzeroberfläche: Aufgeräumt & nutzerfreundlich

Nach dem Einloggen in kDrive findet ihr euch in eurer wohl sortierten Cloud wieder. Der erste Blick fällt auf die zuletzt geänderten Dateien, die als Kacheln angezeigt werden. Direkt darunter findet ihr eine Liste der Ordner und Dateien in der Cloud.

Ein Rechtsklick auf die Dateinamen öffnet das Kontextmenü, über das ihr die Dateien öffnen, herunterladen oder verschieben könnt. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, Dokumente, Fotos etc. per E-Mail mit anderen zu teilen oder einen Freigabelink zu erstellen.

Übrigens: Über die Suchfunktion findet ihr eure Dateien am schnellsten. Gebt ihr einen Teil des Dateinamens in das Feld ein, werden euch sofort passende Dateien angezeigt.

In der Leiste am linken Bildrand findet ihr neben euren Ordnern auch den Papierkorb mit gelöschten Dateien. Außerdem habt ihr hier übersichtlichen Zugriff auf die verschiedenen Kategorien, die ihr euren Dokumenten zuweisen könnt.

kDrive Browser Suchfunktion

Die Lupe kennt den schnellsten Weg zu jeder Datei

Einstellungsmöglichkeiten: Von Kacheln & Zahnrädern

Am oberen rechten Bildrand findet ihr einige Möglichkeiten für Einstellungen. Klickt ihr die Kacheln an, öffnet sich eine Übersicht über die Infomaniak-Tools, die euch zur Verfügung stehen. Diese unterscheiden sich je nach Account. In unserem Test-Abo haben wir neben kDrive Zugriff auf die Dienste kMeet, Swisstransfer und kPaste.

kDrive Cloudspeicher Browser Kacheln Tools

Diese Tools stehen für euch bereit

Legt ihr eine ik.me-E-Mail-Adresse an, kommen noch euer Postfach, eure Kontakte sowie ein Kalender dazu.

kDrive Kacheln Tools E-Mail

So schaut es aus, wenn ihr ein ik.me-Postfach habt

Das Einstellungsmenü hinter dem Zahnrad gibt euch einige Möglichkeiten, euer kDrive optisch anzupassen und euren Speicherplatz zu verwalten. Außerdem befindet sich hier eine Übersicht über die Shortcuts, mit denen ihr euch schnell durch euren Speicher navigieren könnt.

kDrive Browser Zahnrad Einstellungen

Das Zahnrad verbirgt einige Einstellungsmöglichkeiten

Über einen Klick auf eure Initialen gelangt ihr unter anderem zu eurem Infomaniak-Nutzerkonto. Habt ihr ein Abo abgeschlossen, könnt ihr Rechnungen einsehen und euch einen Überblick über anstehende Zahlungen verschaffen.

kDrive auf eurem Rechner: Klick – einfach & übersichtlich

Mit einem Linksklick auf das kDrive-Icon in der Menüleiste öffnet ihr das Fenster eurer Cloud. In einer Liste werden die letzten Dateien angezeigt, die ihr hochgeladen habt. Bei laufenden Transfers seht ihr hier den Fortschritt. Je nach Bedarf könnt ihr die Synchronisierung auch pausieren oder erzwingen.

kDrive Fenster Uebersicht

Dieses Fenster verbirgt sich hinter dem kDrive-Icon

Über das Ordner-Symbol gelangt ihr direkt in den kDrive-Ordner auf eurem Rechner. Dort befinden sich alle Dateien, die in die Cloud verschoben wurden. Über das Kontextmenü der Dateien könnt ihr etwa Freigabelinks erstellen oder die Dateien offline verfügbar machen.

kDrive Cloudspeicher Datei Kontextmenue

Freigabelinks erstellt ihr ganz einfach über das Kontextmenü

Ein Klick auf das Browser-Icon in der Mitte öffnet eure Cloud in eurem Webbrowser. Weitere Menüpunkte und Einstellungsmöglichkeiten findet ihr nach einem Klick auf die drei Punkte:

Optionen zum Verwalten der Synchronisierung: pausieren, beenden, Ordner hinzufügen

Schaltet kDrive für einen beliebigen Zeitraum still.

Hier könnt ihr kDrive auf dem Rechner anpassen, zum Beispiel: Soll das Programm automatisch starten, wenn ihr den Computer hochfahrt? Möchtet ihr eine Meldung erhalten, wenn große Ordner synchronisiert werden?

Das ist der direkte Draht zur Anleitung auf der Website von Infomaniak.

kDrive Cloudspeicher Einstellungen Menue

kDrive auf dem Rechner: Hier findet ihr euch schnell zurecht

kDrive auf mobilen Geräten: Daumen hoch für die App

Wir haben für unseren Test die kDrive App für iOS unter die Lupe genommen. Sie ist ebenso übersichtlich wie die Browserversion und die Anwendung für den Mac. Öffnet ihr die App, findet ihr am unteren Bildrand fünf Menüpunkte:

Hier werden die letzten Änderungen & Bilder angezeigt.

Hinter dem Ordner-Symbol verbirgt sich der Überblick über euer gesamtes kDrive.

Der schnellste Weg zu euren wichtigsten Dateien, die ihr mit einem Stern kennzeichnet.

Offline-Dateien, Freigaben, den Papierkorb und Einstellungsmöglichkeiten findet ihr hier.

kDrive iOS App Uebersicht Dateien

Die Bedienung der kDrive App ist ein Kinderspiel

In der Mitte dieser Symbole befindet sich ein großes – selbsterklärendes – Plus-Zeichen. Darüber fügt ihr Dateien zur Cloud hinzu. Ihr könnt entweder ein Dokument, eine Tabelle oder eine Präsentation erstellen, ein Foto oder Video aufnehmen oder eine bestehende Datei von eurem Mobilgerät hochladen.

Sehr smartes feature: kDrive lässt sich als Scanner einsetzen. Mit der Kamera könnt ihr ein Dokument digitalisieren und es direkt als Image oder PDF in eure Cloud hochladen.

Daten speichern & verwalten: Unkompliziert & ordentlich

Das Speichern von Dokumenten, Fotos und Backups ist die Kernaufgabe eines Cloud-Speichers. Mit kDrive geht euch das Verwalten eurer Dateien einfach von der Hand. Bei der Installation auf eurem Rechner legt die Anwendung einen Ordner auf eurer Festplatte an.

Sobald ihr eine Datei in diesen Ordner verschiebt, wird sie in eurer Cloud gespeichert. Über das Kontextmenü könnt ihr dann auswählen, ob ihr Dateien lokal verfügbar machen oder den Speicherplatz freigeben möchtet. Lokal verfügbare Dateien haben den Vorteil, dass ihr mit ihnen auch offline arbeiten könnt.

kDrive ordner Haeckchen

Das Häkchen kennzeichnet offline verfügbare Dateien

Alternativ dazu könnt ihr über den Browser Ordner und Dateien in die Cloud hochladen. Das bietet sich etwa an, wenn ihr an einem fremden PC arbeitet. Wie bei Google Drive könnt ihr auch bei kDrive Dokumente, Tabellen oder Präsentationen erstellen.

Wählt einfach in der App oder der Browseransicht den Menüpunkt „+“ bzw. „Neu“ und wählt den entsprechenden Punkt aus. Nachdem ihr der Datei einen Namen verpasst habt, könnt ihr sie direkt im Browser bearbeiten.

kDrive Cloudspeicher Browser Docs

So sieht die browserbasierte Textverarbeitung von kDrive aus

Änderungen an den Dokumenten werden automatisch gespeichert. Praktischerweise können sich auch Teammitglieder an der Online-Zusammenarbeit – in Echtzeit – beteiligen, die keinen eigenen kDrive Account haben.

Von Wolke zu Wolke: Externe Daten importieren

Wenn ihr schon eine Speicherlösung wie etwa Dropbox, Google Drive oder OneDrive nutzt, könnt ihr eure Dateien ausgesprochen komfortabel in euer kDrive übertragen. Dazu verknüpft ihr das jeweilige Konto mit kDrive, gebt euer Passwort ein und ladet den Inhalt hoch.

kDrive Cloudspeicher Browser Import Daten Status Prozent

Der Umzug von Google Drive zu kDrive geht angenehm flott über die Bühne

Daten synchronisieren & teilen: die vielfältige Wolke

In den Voreinstellungen von kDrive wird festgelegt, dass der gesamte lokale Ordner mit dem Online-Speicher synchronisiert wird. Dabei muss es aber nicht bleiben. Ihr könnt in den Anwendungseinstellungen auswählen, welche Ordner synchronisiert werden.

kDrive

Ihr habt die Wahl, welche Ordner synchronisiert werden sollen

Das ist vor allem dann praktisch, wenn ihr die Anwendung auf unterschiedlichen Rechnern nutzt. Denn so könnt ihr auswählen, welche Daten auf welchem Rechner landen.

Ihr möchtet Speicherplatz einsparen? Wählt bereits synchronisierte Ordner einfach ab, dann bleibt der Inhalt erstmal in der Cloud und nimmt keinen Speicherplatz auf eurer Festplatte weg.

Dateien & Ordner teilen: Raus in die Welt

Fotos oder Dokumente mit Freunden teilen? Kein Problem! Wenn ihr eure Dateien anderen zur Verfügung stellen möchtet, habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder ihr generiert einen allgemeinen Link, den ihr versenden oder posten könnt. Oder ihr gebt die E-Mail-Adresse eines Empfängers an, der den Link erhalten soll.

kDrive Browser Einstellungen Freigabe

So sieht die Freigabe für einen bestimmten Empfänger aus

Entscheidet ihr euch dafür, eine Datei für einen bestimmten Empfänger freizugeben – also dessen E-Mail-Adresse anzugeben, erhält dieser eine E-Mail mit der Einladung, ein kDrive-Konto zu eröffnen. Ohne dieses kann er nicht auf die Datei zugreifen. Hierzu müsst ihr den Umweg über den allgemeinen Link gehen, den ihr dann manuell versendet.

Freigabe-Optionen: Mehr Möglichkeiten mit einem kostenpflichtigen Account

Ihr könnt euch aussuchen, ob der Empfänger die Datei nur ansehen oder herunterladen darf, oder ob ihr sie auch zur Bearbeitung freigeben wollt. Als Nutzer von Team-Plan und Pro-Plan könnt ihr zudem Rechte für die Verwaltung von Dateien einräumen.

kDrive Browser Freigabelink Ansehen bearbeiten

Erweiterte Einstellungen für Freigabelinks: Ablaufdatum und Passwortschutz

Mit einem Bezahl-Account habt ihr zudem die Möglichkeit, freigegebene Dateien mit einem Passwort zu versehen und dem Link ein Ablaufdatum zu verpassen. Das ist im Gratis-Tarif leider nicht möglich.

Daten wiederherstellen: Papierkorb mit üblicher Schonfrist

Dateien, die ihr löscht, bleiben für 30 Tage im Papierkorb, ehe sie endgültig verschwinden. Diese Frist kennen wir von Speicherlösungen wie OneDrive. Wir kommen damit zurecht, finden aber die unbefristete Aufbewahrung von gelöschten Dateien, wie sie der deutsche Cloud-Speicher Luckycloud bietet, besser.

kDrive Cloudspeicher Browser Word Excel Powerpoint

kDrive beherrscht auch Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien

Praktischerweise könnt ihr etwa bei euren Dokumenten ältere Dateiversionen wiederherstellen. 30 Versionen können in der kostenlosen Variante gespeichert werden, im Solo-Tarif sind es ganze 100 Versionen.

Öffnet in der Browserversion das Kontextmenü der Datei und wählt den Punkt „Versionen verwalten“. Hier stellt euch kDrive vor die Wahl:

  • Alle Versionen löschen
  • Einzelne Version löschen
  • Einzelne Version herunterladen
  • Einzelne Version über unbegrenzte Zeit speichern
kDrive Cloudspeicher Browser Dateiversionen

Die Dateiversionen öffnet ihr über das Kontextmenü

Sicherheit bei kDrive: Ein virtueller Tresor in der Schweiz

Die Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des richtigen Cloud-Speichers. Beim Speichern eurer Daten in kDrive greift Infomaniak komplett auf seine eigene Infrastruktur in der Schweiz zurück. Eure Dokumente, Fotos und Backups werden in zwei Rechenzentren mit dreifacher Redundanz gesichert. Das heißt, alles wird auf drei physischen Datenträgern gespeichert.

Die Nutzerdaten werden auf den Servern systematisch verschlüsselt. Selbst wenn jemand in den Besitz eurer Dateien käme, könnte er nichts damit anfangen. Infomaniak sichert seinen Nutzern zu, regelmäßige Sicherheitsaudits durchzuführen und die Infrastruktur auf dem neuesten Stand zu halten.

Anders als Microsoft unterliegt Infomaniak nicht dem Cloud Actund ist somit komplett unabhängig von der NSA und der französischen Urheberrechtsbehörde Hadopi. Eure Daten werden durch das Schweizer Datenschutzrecht geschützt, das einen Zugriff durch Behörden nur mit ausdrücklicher richterlicher Verfügung gestattet.

Datenschutz gewährleistet auch das Geschäftsmodell von Infomaniak. Denn das Schweizer Unternehmen erwirtschaftet seine Gewinne ausschließlich mit seinen bezahlten Diensten. Damit unterscheidet es sich grundlegend vom Giganten Google, der für seine Datensammelwut – und auch den Handel mit Daten – bekannt ist.

So schützt ihr euren Account: Sicheres Passwort & 2-Faktor-Validierung

Natürlich habt ihr selbst auch Einfluss auf die Sicherheit eurer Cloud. Die sicherste Technologie bringt nichts, wenn ihr das Passwort „12345“ nutzt und dieses riesig neben eurem Computer notiert.

kDrive Cloudspeicher Browser Profile verwalten

Hier geht’s zu eurem Nutzer-Profil

In eurem Profil habt ihr die Möglichkeit, euer Passwort regelmäßig zu ändern und eine Zwei-Faktor-Validierung einzustellen. Dabei könnt ihr verschiedene Optionen für eure Geräte nutzen:

  • Infomaniak Auth Handy-App
  • OTP Auth Handy-App
  • USB-Stick
  • Validierungscodes per SMS

Bald verfügbar: ein persönlicher Tresor für eure Daten

Infomaniak hat angekündigt, den Nutzern kostenpflichtiger Accounts, einen Zero-Knowledge-Tresor zur Verfügung zu stellen. In diesem könnt ihr Ordner eurer Wahl mit einem speziellen privaten Schlüssel mit End-to-End-Verschlüsselung sichern.

Die Geschwindigkeit von kDrive im Test: Wie Schmidts Katze

Die Übertragungsraten bei kDrive haben wir mit einem fünf Gigabyte großen Ordner getestet. Dieser enthält fünf große Videos sowie einige Hundert Dokumente und Musik-Dateien. Den Ordner haben wir dreimal hoch- und heruntergeladen.

kDrive Sync laeuft

Lange warten müsst ihr bei der kDrive Cloud nicht

Wie ihr der Übersicht entnehmen könnt, läuft der Datenaustausch mit kDrive ausgesprochen rasant – dafür gibt es von uns eine Top-Bewertung! Da können auch die schnellen Konkurrenten OneDrive und Amazon Drive nicht mithalten. Und auch unser Testsieger pCloud fällt hier zurück. Damit ist kDrive der schnellste Cloud-Speicher in unserem Test.

5-GB-Testordner1. Versuch2. Versuch3. VersuchDurchschnitt
Upload
(hh:mm)
00:2700:2000:2100:23
Download (hh:mm)00:0700:1100:1400:11

Zuverlässigkeit & Support: Nichts zu meckern

Während unseres Tests lief kDrive jederzeit absolut störungsfrei – sowohl über den Webbrowser als auch am Rechner und über das Smartphone. Ein einziges Mal witterten wir einen Fehler und damit einen willkommenen Grund, den Support zu kontaktieren. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass der Datentransfer stoppte, weil unsere Internetverbindung zu Hause kurzzeitig unterbrochen war.

kDrive Cloudspeicher Support kontaktieren

Der Support ist per Chat, E-Mail oder Telefon erreichbar

kDrive Cloudspeicher Support kontaktieren

Der Support ist per Chat, E-Mail oder Telefon erreichbar

Wir wandten uns stattdessen mit einer Frage nach der Verschlüsselung unserer Daten an den Infomaniak-Support. Die Antwort des Supports kam einen Tag später und enthielt einen Link auf diese Info auf der Website. Das ist eine schnelle und ausreichende Reaktion auf unsere Frage.

Die grüne Wolke: Infomaniak als umweltfreundlicher Provider

Das Internet ist nicht nur wahnsinnig praktisch – es ist auch eine riesige Infrastruktur, die sehr viel Energie benötigt. Da sind auch Cloud-Speicher wie kDrive keine Ausnahme. Infomaniak hat sich den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben und betreibt das umweltfreundlichste Rechenzentrum der Schweiz. Unter anderem setzt das Unternehmen Server ein, die weniger Strom benötigen. Außerdem wird das Rechenzentrum in Satigny komplett mit gefilterter Außenluft gekühlt.

Infomaniak Umwelt Massnahmen

Das grüne Versprechen von Infomaniak

Das Unternehmen kompensiert seine Co2-Emissionen zu 200 Prozent, aktuell über ein Projekt zur CO2-Speicherung in einem Waldreservat im Kanton Jura.

Dank seiner hohen Sicherheitsstandards und dieses Engagements für die Umwelt ist kDrive eine unserer grünen Empfehlungen unter den Alternativen zu Google-Diensten.

Fazit: kDrive – die umweltfreundliche, rasante Kollaborationswolke

kDrive hat uns im Cloud-Speicher Test absolut überzeugt. Egal, ob über den Webbrowser oder die Computer-Anwendung oder die Smartphone-App: kDrive ist übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen. Wenn ihr bereit seid, für euren Cloud-Speicher zu bezahlen, macht ihr mit kDrive sicher nichts falsch.

Der Funktionsumfang ist – vor allem mit einem Bezahl-Account – optimal. Aber auch in der Gratis-Version habt ihr viele Möglichkeiten, eure Dateien zu synchronisieren und mit anderen zu teilen. Leider ist der Gratis-Speicherplatz mit 3 Gigabyte sehr knapp bemessen. Da hat unser Testsieger pCloud mit 10 Gigabyte die Nase vorn.

In Sachen Sicherheit gibt es bei kDrive nichts zu meckern. Eure Daten werden sicher in Schweizer Rechenzentren gespeichert und sind geschützt vor dem Zugriff durch Dritte. Zudem punktet der Cloud-Speicher mit hohen Übertragungsraten – schneller war keiner in unserem Test.

kDrive Cloudspeicher Shop

kDrive bietet verschiedene Angebote für Privat- und Businesskunden

kDrive Cloudspeicher Shop

kDrive bietet verschiedene Angebote für Privat- und Businesskunden

Ein weiterer Pluspunkt von kDrive sind die browserbasierten Office-Anwendungen, mit denen ihr Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen und teilen könnt. Diese Möglichkeiten der Kollaboration finden wir sonst nur bei Microsoft OneDrive und Google Drive. Die haben wiederum deutliche Schwächen beim Datenschutz.

Habt ihr schon Erfahrungen mit kDrive gemacht? Oder bevorzugt ihr einen anderen Dienst? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!

Provider Screenshot

Produktdaten

Firmensitz und Serverstandort Schweiz
Deutsche Benutzeroberfläche
Kostenloser Cloud Speicher 3 GB
Bezahloption Ab 4,99 Euro pro Monat für 2 TB
Betriebssysteme MacOS, Windows, Linux
Mobiler Zugriff iOS, Android
Synchronisieren
Selektives Synchronisieren
Dateien & Ordner teilen
Frühere Dateiversionen wiederherstellen
(30 Tage)
Gelöschte Dateien wiederherstellen
(30 Tage)
Unbegrenzte Dateigröße
max. 50 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Zero-Knowledge-Sicherheit
Daten-Tresor angekündigt

kDrive Alternativen


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