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von Wiebke

Zuletzt aktualisiert am: 27. April 2018

Die Besten Bluetooth Lautsprecher mit Bass 2018

Manchmal habe ich das Gefühl, unseren Bluetooth Lautsprecher Test 2018 von der falschen Seite anzugehen. Ich rede immer von Differenzierung und Soundbreite. Doch eigentlich kommt es doch auf einen richtig schön dicken Bass an, oder? Schließlich wollen wir mit der Box im Park ein bisschen für Bambule sorgen und selbst die Wohnung mit ordentlich Wumms beschallen können.

Wenn wir danach gehen, ist es nicht verwunderlich, dass mit dem Marshall Kilburn ein Lautsprecher auf Platz 1 unserer Top-Picks steht, den ich persönlich weniger klasse finde als andere Testkandidaten. Der Kilburn hat einfach das ultimative Wumms-Angebot. Ist dafür aber auch ein bisschen preisintensiv.

Marshall Kilburn

Unsere Top-Empfehlung mit VIEL Bass

209,00 €

Darum habe ich für unsere Top 5 beste Bass Bluetooth Lautsprecher eine Mischung aus allen Preiskategorien zusammengestellt, in denen die jeweiligen Geräte in Sachen Bass spitze sind. Dass das nicht immer Testsieg auf ganzer Linie heißt, werdet ihr auch sehen.

Denn ihr dürftet inzwischen mitbekommen haben, dass wir bei Sonntagmorgen unsere Tests immer so angehen, dass sie möglichst alle Aspekte einer Gerätekategorie beleuchten. Und Bass ist nun einmal nicht das Einzige, was eine Bluetooth Box zu unserer (meiner) Zufriedenheit abliefern sollte.

Was macht gute Bass Bluetooth Lautsprecher aus?

Wie wichtig die Bassleistung für die typische Zielgruppe von Bluetooth Lautsprechern ist, zeigt sich vor allem an einem interessanten Detail: Ausnahmslos alle von uns bisher getesteten Boxen, die ihr Geld auch nur halbwegs wert sind, hatten null Probleme mit einem dicken Bass.

Am unteren Ende der Frequenzbereichskala packen die Hersteller also immer ordentlich Technik rein – meist in Form von passiven Treibern, die noch einmal ordentlich nachschwingen, wo die aktiven Treiber vielleicht nicht mehr nachkommen.

Die Größe der Box allein hat heute längst nicht mehr den ausschlaggebenden Einfluss – schön zu sehen an Bose Bluetooth Lautsprechern, die immer noch als die Bass-Könner im Bluetooth-Bereich zu gelten haben.

Denn die Bose SoundLink Mini 2 ist für den Wumms, den sie abliefert, geradezu lächerlich klein. Und bildet nicht umsonst immer noch den Maßstab und die Vorlage für mehr oder minder gelungene Imitate oder Interpretationen bei Anbietern wie Anker.

JBL Flip 4

JBL Flip 4

Bose Soundlink Mini

Bose Soundlink Mini

Aber die Konkurrenz schläft im Bassbereich überhaupt nicht. JBL hat sich gleichzeitig als Bass- und Outdoorexperte etabliert und mit neueren Updates seiner beliebtesten Geräte die vormaligen Bassschwächen längst hinter sich gelassen.

Nur Boxen von Ultimate Ears sind – zumindest nach unserem Teststand – etwas schwach auf der Brust. UE ist ein direkter Gegenspieler von JBL, schafft es aber längst nicht, mit der gleichen Fülle im sehr ähnlichen baulichen Rahmen zu überzeugen.

Dafür gelingt hier aber die Seite, die so manchem Bass-Könner abgeht: zwischen all den dumpfen Tönen und dem grollenden Gerummse auch Platz für die Mitten und Höhen zu schaffen. Diese „feineren“ Töne gehen nämlich schnell mal unter, wenn der Grundsound nach vorn prescht bzw. nicht durch entsprechende Technik austariert wird.

JBL Charge 3

JBL Charge

Ultimate Ears

Ultimate Ears

Das Geschwinge von Basswellen, die sich als Mischung aus auditiver und körperlicher Erfahrung präsentieren, kann vergleichsweise einfach verstärkt werden – durch passive Membranen, die mitschwingen, entsprechende Materialien, die ebenfalls schwingen und Bauweisen, die noch mehr Fülle liefern, wenn ihr die Box auf eine leicht schwingende Unterlage stellt. Und bei all dem Geschwinge braucht es schon eine wirklich gute Technik, um Mitten und Höhen stattfinden zu lassen.

Ob das funktioniert, mag solange nicht interessieren, wie ihr bei ordentlicher Lautstärke einen Track zum Tanzen sucht. Das stört aber immens, wenn ihr wirklich zuhören statt nur zappeln wollt. Denn dann übernimmt der Bass die Führung und matscht den Rest des Klangs so zusammen (oder verdrängt ihn), dass am Ende ein Brei herauskommt, der an den falschen Stellen löcherig wirkt, aber immer noch in der Brustmitte wummert.

Darum sind die besten Bass Bluetooth Lautsprecher auch eigentlich jene Modelle, die den Bass als Grundzutat verstehen, aber die Gewürze im Soundbild nicht vergessen. Und darum geht es mir persönlich in erster Linie immer.

Schon deshalb mag unser Testsieger Bass Bluetooth Lautsprecher vielleicht nicht alle seine Lorbeeren verdienen. Aber in Sachen Bass macht diesem Gerät nicht einmal ein Bose-Modell etwas vor.

Testsieger Marshall Kilburn 2018: Der Beste Lautsprecher für richtig Bass

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209,00 €

PRO

  • Kraftvollster Bass trifft auf kraftvollsten Wumms in jeder Lautstärke
  • Equalizer direkt am Gerät
  • Extrem hochwertig
  • Außergewöhnlicher Look
  • Audiokabel vorhanden
  • Netzkabel vorhanden
  • 20 Stunden Akkulaufzeit (bei halber Lautstärke)
  • Akku austauschbar

Contra

  • Recht schwer
  • Recht teuer
  • Etwas matschig in der Differenzierung

Es war nicht anders zu erwarten, dass der Amp-Hersteller Marshall auch bei seinen Bluetooth Boxen nichts an seiner „legacy of loud“ ändern wird. Und mit dem Marshall Kilburn haben die Briten ihr Versprechen definitiv eingelöst.

Die etwas klobige 3 kg-Box im Verstärker-Design bringt zwei 5 Watt-Treiber, einen 15 Watt Verstärker und eine 4-Zoll Membran mit. Hier habt ihr also nicht nur passive Komponenten, die mehr Kraft liefern, an Bord, sondern auch noch Technik, die aus einer dünnen E-Gitarre ein Soundmonster macht. .

So macht die Kilburn Krach, der bis ins Mark erschüttern kann. Dass dieser Krach auch grundsätzlich gut anzuhören ist, war eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Und sollte bei auch irgendwie vorausgesetzt werden können.

Hier zeigt sich aber auch, dass Bass eben nicht immer gleich Bass sein sollte. Bei allem, was Gitarren hat und mit einer richtigen Soundwand beeindruckt, spielt der Kilburn alle seine Vorteile problemlos aus. Sobald die Tracks aber feiner und ein wenig vielschichtiger werden, wird’s an mancher Stelle etwas ungenau.

Electro ist zwar überhaupt kein Problem für den Kilburn, klingt auf dieser Box aber dennoch ein bisschen fehl am Platze. Vielleicht spielt mir hier das Image von Marshall aber auch einen kleinen Streich.

Dennoch sind die Stimmen hervorragend, und wenn ihr die etwas komplizierten Equalizer-Einstellungen erst einmal durchschaut habt, könnt ihr fast aus jedem Track noch mehr herausholen. Das müsst ihr aber auch tun, denn der Kilburn hat kaum eine Querschnittseinstellung, die für alle Songs funktioniert. Ein bisschen pegeln ist immer nötig, wenn ihr den Musikstil wechselt.

Davon ganz abgesehen ist der Marshall Kilburn sein Geld für Gitarrensound-Fans und Freunde des Marshall-Hypes auf jeden Fall wert. Alle anderen, darunter auch ich, fragen sich aber bestimmt, warum sie über 200 Euro investieren sollten. Zumindest in dieser Bestenliste lautet die Antwort: mehr Bass und Wumms geht fast gar nicht! Mehr erfahrt ihr auch bei Amazon.

Zweiter Platz Denon Envaya Mini: Der Beste Lautsprecher für Bass und Klarheit

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89,90 €

PRO

  • Hammer Bass trifft auf eine unwahrscheinliche Räumlichkeit
  • Großartige Differenzierung
  • Sehr hochwertig
  • IPX4 Schutzklasse
  • NFC Technologie
  • Sehr stabile Bluetooth-Verbindung
  • Exzellentes Preis-Leistungsverhältnis

Contra

  • Nicht koppelbar (aber das ist auch nicht nötig)

Meine Güte, was bin ich in den Denon Envaya Mini verliebt. Dass er nicht auf dem ersten Platz in diesem Top 5-Artikel gelandet ist, liegt nur daran, dass wir die Sache vom Bass her aufziehen. Und da ist der Denon-Riegel nicht ganz so füllig wie der Marshall.

Aber der Denon schafft, was ich selbst bei Bose immer wieder bemeckere: Neben seiner unwahrscheinlichen Fülle erzeugt er einen wunderbar klaren und differenzierten Klang, bei dem alle Hörer, egal aus welcher Musikrichtung, auf ihre Kosten kommen.

Unangefochtene Spitze ist der Denon Envaya Mini indes in Sachen Räumlichkeit des Klangs. Wenn es ein einzelner Riegel mit zwei 40 mm-Treibern und einer Passivmembran hinkriegt, fast echten Stereosound zu erzeugen, ist das einmalig.

Egal, wo die Box steht: Soll ein Geräusch laut Aufnahme nur auf rechts gehört werden, hört ihr es auch hauptsächlich nur auf rechts. Der Denon Envaya Mini überträgt damit die Vorteile guter Kopfhörer auf die Boxen-Welt. Und das hat nach 27 Testgeräten immer noch kein anderer Lautsprecher geschafft.

Darum ist es auch zu verknusen, dass ihr den Denon nicht mit anderen Kollegen zusammenkoppeln könnt um echten Stereoklang zu erhalten. Mit seinem Preisschild macht sich der Denon Envaya Mini ebenfalls sehr viele Freunde, da ihr hier für unter 90 Euro exzellenten Sound erhaltet, der sowohl bei der Party, als auch beim stillen Lauschen bleibenden Eindruck hinterlässt. Bei mir war es jedenfalls so.

Der Denon hat sich übrigens so viele Freunde gemacht, dass er bei Amazon momentan nur noch aus zweiter Hand oder mit langen Wartezeiten erhältlich ist. Ich sage es nur ungern: Das Warten würde sich hier durchaus lohnen!

Dritter Platz Bose SoundLink Mini 2: Der Beste Lautsprecher für Hi-Fi-Bass

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189,95 €

PRO

  • Maßstab in Sachen Bose-Sound und Bose-Bass
  • Sehr hochwertige Verarbeitung
  • Sehr elegantes Design
  • Viele Lademöglichkeiten mit viel Ladezubehör
  • Ultrakompakt und dennoch Hi-Fi

CONTRA

  • Nicht wasserfest
  • Relativ geringe Akkuleistung/Bluetooth-Reichweite

Dass ein Bose-Gerät in einem Artikel zu besten Bass Lautsprechern nur auf dem dritten Platz landet, könnte man fast als Sakrileg betrachten. Schließlich ist der Bose-Wumms legendär. Und auch die Tatsache, dass mit dem Bose SoundLink Mini 2 eine olle Kamelle aus dem inzwischen riesigen SoundLink-Angebot genannt wird, ließe sich diskutieren.

Hier ist meine Erklärung einfach: Ja, auch neuere Modelle wie der Bose SoundLink Micro oder der Bose SoundLink Revolve haben null Probleme mit dem Bose-Wumms. Doch sind sie entweder in ihrer Einsatzfreude zu stark eingeschränkt (Micro), oder sind ein bisschen zu teuer für das, was sie soundtechnisch letztendlich abliefern (Revolve).

Im Gesamtbild wiederum schafft es der SoundLink Mini 2 deshalb nur auf den dritten Platz, weil er dem Envaya Mini in Sachen Klarheit und Räumlichkeit nicht ganz das Wasser reichen kann. Dabei ändere ich fast täglich meine Meinung, welches der Geräte letztendlich besser ist. Ich liebe beide.

Aber wenn ich Sound als Bass plus andere Töne begreife, ist der SoundLink eben manchmal nicht so optimal für den Hörgenuss geeignet. Er kann nämlich schnell mal zu viel oder zu matschig werden. Außerdem muss der SoundLink schneller zum Aufladen ans Netz als der Denon oder gar der Kilburn.

Im Endeffekt wird einem Bose-Gerät seine eindeutige Bass-Ausrichtung bzw. seine Soundsignatur manchmal zum Verhängnis. Nicht jeder steht auf diese Art von Bass-Betonung, genauso, wie nicht jeder auf die klare Klassik-Ausrichtung von Sennheiser steht.

Aber Hi-Fi in Großbuchstaben gibt es beim Bose SoundLink Mini 2 (jetzt auf Amazon kaufen!) dennoch ohne Abstriche oder Diskussionen. Und so hochwertig und schick in kleiner Verpackung sind weder Marshall noch Denon.

Vierter Platz Anker SoundCore 2: Der Beste Lautsprecher für preisgünstigen Bass

Anker Soundcore 2

Anker SoundCore 2

209,00 €

PRO

  • Eine extra Schippe Bass im Vergleich zum Vorgänger
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schlichtes, kompaktes Design
  • Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Riesige Akkulaufzeit bei kurzer Ladezeit
  • wasserfest
  • Telefonfunktion
  • Mehrere Lautsprecher koppelbar

CONTRA

  • Kein Audiokabel
  • Penetranter Plastikgeruch beim Auspacken

Mit dem Anker SoundCore 2 bin ich beim Testen sofort warmgeworden und war mehr als versucht, den Vorgänger, der bei mir schon ewig steht, auszutauschen. Denn wo der Anker SoundCore in Sachen Fülle und Bass eher schwachbrüstig war, hat sich der Nachfolger ein paar wesentlich dickere Soundkomponenten zugelegt. Bass-klanglich orientiert sich der SoundCore 2 jetzt in Richtung Bose, trägt aber immer noch ein absolut lächerliches Anker-Preisschild.

Die Fülle ist jetzt sogar so gelungen, dass ich mich letztendlich doch gegen den Tausch entschieden habe, weil ich immer sehr nah an der Box sitze. Und dafür ist mir die SoundCore 2 klanglich zu dicke.

Aber: Weil der neue Anker-Kandidat jetzt auch wasserfest ist und immer noch die längste Akkulaufzeit im gesamten Bluetooth Lautsprecher Test besitzt, steht der Partybeschallung im Park nichts mehr im Wege.

Er mag zwar in Sachen Differenzierung und Klangeleganz dabei ganz sicher nicht an sein Vorbild von Bose heranreichen, aber das kann man in der Gesamtschau bei diesem Gerät absolut verschmerzen.

Der Anker SoundCore 2 macht sich nun also auch als Hauptlautsprecher in kleineren Räumen hervorragend und profitiert von seinen dickeren Soundvoraussetzungen in Räumen mit guter Akustik.

Dabei finde ich auch klasse, dass ihr die vordergründigen Klangschwächen des SoundCore 2 mit ein paar Equalizereinstellungen durchaus noch etwas ausgleichen könnt – auch wenn das eher gegen das Zusammenspiel der Komponenten sprechen könnte. Meine Empfehlung ist auf jeden Fall: Kauft euch den Anker SoundCore 2 bei Amazon und habt damit jede Menge günstigen Spaß.

Fünfter Platz JBL Flip 4: Der Beste Lautsprecher für outdoorfreundlichen Bass

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130,89 €

PRO

  • Fülliger Bass gepaart mit ordentlichem 360 Grad-Sound
  • hochwertige Verarbeitung
  • Volle Wasserfestigkeit
  • Längere Akkuleistung bei gleicher Ladedauer wie Flip 3
  • Sehr kompakte Maße mit verträglichem Gewicht
  • Vergleichsweise günstiger als der Vorgänger (angesichts der Funktionen)

CONTRA

  • Eindruck fehlender Soundmitte

Ich habe schon mehrfach angemerkt, dass die beliebteste Bluetooth Lautsprechermarke bei Jugendlichen JBL heißt. Zumindest, wenn man nach dem Berliner Stadtbild geht. Und warum das so ist, zeigt sich beim JBL Flip 4 sehr gut:

Das Hauptaugenmerk des Klangs liegt auf dem fetten Bass, dafür wird auch gern mal der Rest eines Soundbilds geopfert. Das stört natürlich nicht, wenn ihr tanzbare Tracks aus Electro, HipHop oder was die Kids heute so hören, darauf abspielen wollt.

Außerdem ist die JBL Flip 4 absolut spritzwassergeschützt und darf auch mal in die Pfütze fallen. Zudem gibt es hier dank Rollen-Format einen echten 360 Grad-Sound, den andere Boxen nur durch clevere Bauteile hinkriegen.

Hier stehen also wirklich alle Zeichen auf Party, wo ihr gerade wollt – und egal, ob die Leute drumherum Bock drauf haben. Da dabei aber leider am Rest des Klangs gespart wurde, reicht es für die JBL Flip 4 nur für einen fünften Platz in den Bass Top-Picks.

Übrigens hatte dieses Problem auch schon der Vorgänger JBL Flip 3, der es darüber hinaus leider noch nicht verstanden hatte, dieses Manko mit dickem Bass auszugleichen, den die Zielgruppe wünscht.

Bei Amazon ist der JBL Flip 4 übrigens immer mal wieder im Angebot. Also Augen offen halten!

Lobende Erwähnung: Libratone Too und Anker SoundCore Mini

Zwei Bluetooth Lautsprecher aus unserem aktuellen Testangebot will ich noch einmal extra erwähnen, ohne sie direkt in das Ranking einfließen zu lassen. Denn sie leisten einerseits überraschend Gutes in Sachen Bass, haben jedoch andererseits eine etwas andere Ausrichtung als der Rest der Top Picks – bzw. müssen in ein anderes Verhältnis gesetzt werden.

Das gilt insbesondere für die {Anker SoundCore Mini}. Dieser Ultrakompakt-Lautsprecher kommt zwar sicherlich nicht gegen die großen Lautsprecher an, liefert aber einen erstaunlich vollen Klang mit sehr schönem Bass innerhalb seiner begrenzten Möglichkeiten. Und das bei einem abenteuerlich kleinen Preis.

So ähnlich lautet auch mein Urteil zum Easy Acc Mini, der aber im Direktvergleich mit dem SoundCore noch ein bisschen schlechter abschneidet, wenn wir das Bass-Postulat zugrunde legen.

Schaut euch die beiden Reisebegleiter Anker SoundCore Mini und Easy Acc Mini am besten gleich einmal bei Amazon an!

Der an sich großartige {Libratone Too} ist eine Hausnummer für sich. Denn er ist in der Lage, extrem fülligen Klang abzuliefern. Doch er tut das nur, wenn auch der Track entsprechend gemastert ist. Der Libratone Too hat damit eine Studioboxen-Attitüde, die so im Consumermarkt und bei den Bluetooth Boxen fast einmalig ist – zumindest in der Preisliga unterhalb von Bang & Olufsen.

Der Libratone Too addiert oder subtrahiert gefühlt gar nichts zum Klang – und das kann man ihn bis zu einem gewissen Punkt durchaus vorwerfen. Denn partytaugliche Bassboxen sind normalerweise in der Lage, eher dünne Aufnahmen so zusammenzubinden, dass das Ohr trotzdem Spaß daran hat.

Nun habt ihr auch beim Hören des Libratone sicher immer Spaß, doch ist diese Box eher etwas für Gourmets, die es mit der Aufnahmequalität ähnlich genau nehmen wie mit der Musikauswahl. Das mag versnobt klingen, aber ich glaube, das soll es auch. Libratone will die Leute abholen, die sich eigentlich gern B&O-Boxen in die Butze stellen würden, dafür dann aber doch zu knauserig (oder preisbewusst) sind.

Bei Amazon macht ihr auf jeden Fall alles richtig, wenn ihr aus dem großen „Amazon’s Choice“-Pool die Libratone Too heraus pickt!

Solltet ihr noch Fragen haben, wie ihr Bass in Großbuchstaben aus einer Bluetooth Box holen könnt, hinterlasst uns wie immer gerne einen Kommentar.

Author

von Wiebke


3 Kommentare


Nils fischer 13. June 2018 at 18:04

Ich möchte mir eine sehr gut Bass wiedergebende Bluetooth Box holen welche könnt ihr mehr empfehlen preislich wäre es egal

Reply

Wiebke 14. June 2018 at 06:48

Hallo Nils,
kommt es dir sonst noch auf etwas an? Denn Bass ist für die meisten Boxen absolut kein Problem. Ich persönlich bevorzuge den Bose-Sound und empfehle da die SoundLink II und die beiden Revolve-Vertreter. Aber auch JBL kann Bass, Marshall natürlich ebenso (obwohl es hier etwas matscht). Nur Ultimate Ears, Libratone sowie die Anker-Produkte entsprechen vielleicht nicht ganz deinen Vorstellungen.
Grüße!
Wiebke

Reply

Anonymous 9. July 2018 at 02:41

Tut mir leid für die späte Antwort, aber die neuen SRS Lautsprecher von Sony kann ich sehr empfehlen. An sich schon sehr viel Bass, und dann wird noch eine weitere Bass-Boosting Funktion angeboten.

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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