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Marshall Kilburn Test

Marshall Kilburn Test
Leider nur für Gitarrenfans wirklich überzeugend.

Preisvergleich

179,90 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. November 2018 20:28
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179,90 €

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235,00 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. November 2018 20:28
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64Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeMarshall
Einschätzung SoundKraftvoller Bass, mächtig Wumms, in der Differenzierung nur Mittelfeld
Mehrere Lautsprecher koppelbar
Akkulaufzeit20 h
Reichweite Bluetooth10 m
Ladedauer- h
Wasserfestigkeit

Marshall Kilburn Test

Marshall Kilburn Test
Leider nur für Gitarrenfans wirklich überzeugend.
Produktkategorie
MarkeMarshall
Einschätzung SoundKraftvoller Bass, mächtig Wumms, in der Differenzierung nur Mittelfeld
Mehrere Lautsprecher koppelbar
Akkulaufzeit20 h
Reichweite Bluetooth10 m
Ladedauer- h
Wasserfestigkeit

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Zuletzt aktualisiert am: 16. November 2018 20:28
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Wiebke ist die Audiophile in unserem Team. Sie hat nicht nur Ohren wie ein Fuchs, sondern liebt Musik. Bluetooth Lautsprecher sind fest in ihren Alltag integriert, ob am Arbeitsplatz oder unterwegs. Diese Leidenschaft findet ihr auch in den Texten wieder! Vor die Kamera lässt Wiebke aber lieber Mauricio. Wiebke

Der Marshall Kilburn Bluetooth Lautsprecher richtet sich an alle Fans gitarrenlastiger Musik, die den Look der klassischen Amps ihrer Lieblingsbands im kleineren Format nach Hause holen wollen. Mit Drehreglern und zwei Equalizer-Einstellungen kann man beim überaus dicken Sound noch Hand anlegen – und muss es leider für praktisch jeden Track auch tun. Der Lautsprecher lässt es definitiv an Differenzierung vermissen und muss bei fein ziselierten Tracks ohne Soundwand ein wenig die Segel streichen. Man zahlt hier auch fürs Image und viele Querschnittshörer auf der Suche nach einem halbwegs mobilen Lautsprecher werden beim 3-Kilo-Marshall-Klotz sicher ein wenig enttäuscht. Der Marshall Kilburn ist sicher nicht der ganz große Wurf, aber ein gelungenes Beispiel für richtig Wumms im halbwegs handlichen Format.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

74%

"Leider nur für Gitarrenfans wirklich überzeugend."

Funktionalität
75%
Gut
Preis/Leistung
75%
Gut
Klangbild
85%
Sehr gut
Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten
60%
Ausreichend

Der Marshall Kilburn Bluetooth Lautsprecher im Test 2018

Wir bei Sonntagmorgen haben es uns zur schönen Tradition gemacht, in jeder Testkategorie immer ein Produkt vorzustellen, das irgendwie aus der Rolle fällt. Meist durch den Preis, die Funktionalität oder den Look.

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179,90 €

Im Falle der Bluetooth Lautsprecher haben wir uns deshalb den Marshall Kilburn ins Haus geholt. Der ist mit seinen aktuell 179,90 Euro bei Amazon nicht nur der teuerste Lautsprecher im Test, er ist auch wortwörtlich der größte Klopper. Exakt drei Kilo bringt das Monster mit.

Dieses Monster allerdings hat nicht nur bei Amazon viele Fans und volle Sterne-Bewertung. Auch in meinem Bekanntenkreis ist so mancher Musiker, bei dem allein schon der Anblick des Kilburn Pawlow’sche Reflexe und Teil-Orgien bei Facebook ausgelöst hat.

Denn Marshall versteht es hervorragend, Kapital aus seinem Rock ‘n’ Roll-Fame für den Consumer-Markt zu schlagen. Bei anderen großen Marken wie Zildjian oder Fender klappt das nur halb so gut. Die halten sich dann doch eher in Zielgruppen auf, die den Unterschied zwischen Poison und Whitesnake sofort auf die Reihe kriegen.

Auch ich wurde vor ein paar Jahren auf der IFA magisch vom Marshall-Stand angezogen, an dem auch mir der Marshall Kilburn sofort ins Auge fiel: So retro! So schick! So cool! Angetestet habe ich damals allerdings die Kopfhörer. Und die waren eher Mist.

Der Marshall Kilburn von vorne

Ist der Bluetooth Lautsprecher genauso Mist wie die Kopfhörer?

Jetzt also endlich der Intensivtest für den Kilburn. Auditiven Eindruck macht das Monster auf jeden Fall, denn an Fülle und Wumms fehlt es ihm dank mehrerer clever Bauteile nun wirklich nicht. Oder wie Marshall es selbst ausdrückt: Der Kilburn ist ein Teil der „legacy of loud“.

Außerdem bringt er gleich seinen eigenen (rudimentären) Equalizer mit, der sich im Test allerdings als der größte Nerv-Posten herausstellt. Denn der Marshall ist ganz sicher kein Querschnitts- oder Allround-Gerät und muss für jeden neuen Musikstil und manchmal jeden Song neu ausgepegelt werden.

Wenn die anfängliche Euphorie über den Wumms erst einmal verflogen ist, fragt man sich tatsächlich, ob man sich für aktuell 179,90 Euro wirklich so ein Ding ins Haus holen muss, oder ob es nicht auch einer unserer anderen Kandidaten tut. Und genau dieser Frage geht unser Test nach.

Der Marshall Kilburn im Überblick

In Sachen Look kann dem Kilburn kaum ein anderer Lautsprecher das Wasser reichen – zumindest wenn man auf das klassische Amp-Design steht. Das wird nicht nur durch den Aufbau, sondern vor allem durch die Bedienknöpfe an der Oberseite perfekt unterstrichen.

Der Marshall Kilburn und Verpackung

Das Design ist wirklich einzigartig und vor allem eins: gelungen

Zum Oldschool-Kippschalter für An und Aus kommen Drehknöpfe (!) für die Lautstärke, die Höhen und den Bass dazu. Auch der Klinkenanschluss, an den ihr hier ein stilechtes Spiralkabel mit ausnehmend hochwertigen Klinkensteckern basteln könnt, befindet sich direkt an der Oberseite.

Dazu kommen noch zwei dezente Drucktasten, mit denen ihr das Pairen einleiten und den Lautsprecher aus dem Ruhezustand holen könnt. All das kommt in einem 3-Kilo-Kasten zu euch, den ihr dank des stabilen Lederriemens relativ einfach transportieren könnt.

Marshall Kilburn Bedienung

Die Drehregler und Drucktasten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet

Es dürfte klar sein, dass dieser Lautsprecher nur wenig mobil ist und auch für den Outdoor-Einsatz ist er kaum gedacht – es sei denn das Wetter ist tipptopp und hier habt gerade eine Hand frei.

Die relativ geringe Bluetooth-Reichweite von gerade einmal zehn Meter muss sich auf jeden Fall mit Stabilität beweisen, denn ansonsten sehe ich für den gelungenen Wohnungseinsatz ein wenig Schwarz.

Da ich jedoch sowieso der Meinung bin, dass dieser Lautsprecher gerade über Kabel am besten läuft und außerdem vermutlich auch einen festen Platz im Haus kriegen wird, könnte man das verschmerzen. Außerdem ist ein Netzgerät auch dabei.

Zwanzig Stunden Akkulaufzeit sind sehr ordentlich, allerdings hält Marshall selbst fest, dass diese Zahl nur für eine 50-prozentige Lautstärke gilt. Aber wer will dieses Ding denn bitte leise benutzen? Dennoch: Da dieser Wert beziehungsweise die Einschränkung für alle Bluetooth Lautsprecher gilt, kann der Kilburn auch hier überzeugen.

Nur zur Ladezeit gibt es mal wieder keine Angaben und ich fürchte fast, dass wir hier unter vier Stunden definitiv nicht wegkommen. Ich habe in diversen Tests etwas von sechs Stunden gelesen und halte das für wahrscheinlich.

Doch dicker Bonus: Sollte der Akku einmal den Geist aufgeben, könnt ihr die untere Klappe aufschrauben und ihn austauschen. Nur eine leicht zugängliche Quelle für den Ersatzakku konnte ich weder bei Amazon, noch bei Marshall finden.

Aber eigentlich können wir den ganzen Firlefanz vergessen, denn bei diesem Gerät interessiert doch eher, welche Komponenten für den Sound verbaut sind. Und da lässt sich der Kilburn wirklich nicht lumpen:

Wir hätten hier zwei schnuckelige 5-Watt-Treiber, die alleine eher mau wären. Wie gut, dass außerdem ein 15(!)-Watt-Verstärker am Start ist und eine 4-Zoll-Membran beim Bass die Muskeln spielen lassen sollte. Auf jeden Fall wird es laut, das steht fest.

Marshall Kilburn Logo

Die Komponenten versprechen viel Spaß beim Musikhören!

Wenn man nicht gerade ein Pfennigfuchser ist und sowieso schon beim Namen Marshall feuchte Augen kriegt, wird man sicherlich sofort die aktuell 179,90 Euro hinblättern. Und zumindest in der Pro- und Kontra-Übersicht kann der Lautsprecher sein Preisschild mühelos rechtfertigen:

VORTEILE

  • Extrem hochwertige Verarbeitung
  • Ausgenommen gelungenes Retro-Design
  • Mächtige Soundkomponenten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Inklusive Equalizer-Knöpfen
  • Sinnvolles Zubehör
  • Gute Steuerelemente

NACHTEILE

  • Nicht allzu mobil
  • Nicht wetterfest
  • Keine Freisprecheinrichtung

Alle Sound-Freaks unter uns werden auf die drei Gegenargumente sicher problemlos pfeifen können. Wie ich schon einmal im Test zum Anker SoundCore festhielt: Ich habe bis zum Bluetooth-Boxen Test noch nicht einmal gemerkt, dass das Freisprechen eigentlich zur Standardausstattung gehört.

Der Marshall Kilburn hat eigentlich kaum etwas mit anderen Geräten im Test wie dem JBl Flip 3 zu tun, denn er will gar nicht wirklich mobil sein. Das ist fast nur ein Gimmick, um nicht nur Marshall-Fans und Gitarristen als Zielgruppe abzugreifen.

Die Verbindung mit dem Lautsprecher herstellen

Schon beim Einschalten fühlt man sich wie Slash und bekommt richtig Lust, an dem Lautsprecher rumzuspielen, als müsste die Gitarre für das ultimative Gitarrensolo gestimmt werden. Aber wir Normalsterblichen spielen nicht vor tausenden Fans, wir wollen nur die Box mit dem Smartphone pairen.

Das ist ein klein wenig umständlich und ihr müsst erst einmal checken, dass ihr nur pairen könnt, wenn die Lampe mit „Bluetooth“ hektisch blinkt. Das führt zum Rumgedrücke auf den verschiedenen Knöpfen, aber danach geht es recht fix.

Wo andere Boxen stets sehr deutlich machen, in welchem Zustand sie sich befinden, gibt der Marshall Kilburn auch nicht einen Piep von sich. Das ist weder gut noch schlecht, ich wollte es nur einmal erwähnen.

Die Bluetooth-Verbindung ist in jedem Fall absolut stabil und lässt sich weder von Wänden, noch Türen, Rohren oder Stockwerken (zumindest einem) aus der Ruhe bringen. Im Haus könnt ihr euch also relativ frei bewegen und eure Marshall Kilburn als plärrende Handtasche durch die Gegend tragen.

Der Marshall Kilburn im Soundcheck

Wie ich schon kurz angerissen habe, ist der Equalizer beim Marshall Kilburn kein lustiges Gimmick. Ich glaube, dass ihr die Box ohne ihn irgendwann hassen würdet. Und darum widmen wir ihm kurz ein wenig mehr Aufmerksamkeit:

  • Wenn beide Drehregler für Höhen und Bass auf 5 (also in der Mitte) stehen, habt ihr hier tatsächlich einen ganz guten Querschnittssound, der allerdings ziemlich zusammengematscht klingt.
  • Normalerweise regelt man die Bässe etwas raus und mehr Höhen rein, um das Meiste aus einem dicken Track rauszuholen. Erstaunlicherweise ist das hier anders rum: Stellt bei fetten Soundwänden (mit Gitarren!) den Bass etwa auf 9, die Höhen ungefähr auf 5, erst dann kommt die Wand auch wirklich zum Tragen.

Dann merkt ihr aber auch ziemlich schnell, dass es beim Thema Differenzierung einige andere Boxen gibt, die das wesentlich besser hinkriegen. Auch scheppern die Höhen ein bisschen hohl.

Das tut aber dem dicken, fetten LAUTEN Grundgerüst des Kilburn keinen Abbruch und auch die Klarheit der Stimmen ist wirklich klasse. Gerade bei eher akustisch angehauchten Tracks macht der Gesang extrem viel Spaß, auch wenn ich bei jedem neuen Track erst einmal den Equalizer konsultieren muss.

Der Marshall Kilburn von hinten

Die Lautstärke und die Klarheit der Stimmen ist überragend

Und auch bei Folk und fluffigem Mädchen-Americana-Acoustic-Krempel gilt wiederum eine umgekehrte Equalizer-Einstellung für den besten Klang: die Höhen fast auf Maximum, die Bässe in die Mitte, und es macht Spaß.

Doch vor allem bei Tracks, die euch nicht mit Elegie vom Hocker blasen, sondern bei denen ihr die einzelnen Instrumente normalerweise sehr gut auseinanderhalten könnt, merkt ihr die Grenzen der Kilburn: Alles, was etwas feiner ist, was weniger im Vordergrund steht, wird fast vollständig verschluckt. Selbst ein einzelnes Piano klingt in jeder Einstellung immer nach Matsch, obwohl gerade viel mehr auf den Tasten passiert.

Die Box ist also ein Rock- und fette Sounds-Experte, Klassik und Jazz, selbst der Junge mit der Gitarre kommen hier ein wenig schlechter weg.

Marshall Kilburn mit Tragegriff

Richtige Rocker kommen mit dem Marshall Kilburn auf ihre Kosten

Noch ein Wort zum „Sweet-Spot“-Radius: Der Sound ist zwar nicht allseitig, aber bei wuchtigen Songs kriegt ihr die Einschränkungen kaum mit, selbst wenn ihr hinter der Box steht. Wie aber Räumlichkeit wirklich funktioniert, hat die Kilburn nicht raus. Da müssen wir schon bei meinem neuen Raumklang-Liebling Denon Envaya Mini vorbeischauen.

Fassen wir also kurz bis hierhin zusammen: Der Marshall Kilburn Lautsprecher ist definitiv ein kleiner Poser! Denn er versteckt mangelnde Differenzierung und Tiefe hinter einer mächtigen (und wirklich toll klingenden) Soundwand. Wenn ihr allerdings einen sehr breiten Musikgeschmack habt oder euch alles mit dicken Gitarren schlicht schnuppe ist, ist die Freude schnell vorbei.

Genaueren Aufschluss dürfte dazu der Spezialtest mit der „Eargasm Explosion“-Equalizer-Einstellung für iTunes des Tumblr-Users thesecretsauce liefern. Der Einfachheit halber und damit der Test vergleichbar wird, habe ich den Boxen-Equalizer für beide Einstellungen auf die Mitte, also 5, gestellt:

James Blake – „Limit To Your Love“

(Electro; Merkmal: Krasser, dominierender Basslauf)

  • Ohne Equalizer: Der Basslauf ist wirklich ein Genuss, absolut genial. Auch die Stimme gefällt und der Track hat genug Breite, auch wenn das Klavier mal wieder matschig ist.
  • Mit Equalizer: Ein bisschen zittrig, auch wenn etwas mehr Differenzierung ins Spiel kommt.

Vivaldi – „Der Frühling“

(Klassik; Merkmal: Besteht gefühlt nur aus Mitten und extremen Höhen)

  • Ohne Equalizer: Sehr rund und voll, auch wenn ihr keine Chance habt, die weniger präsenten Parts wirklich zu erfassen.
  • Mit Equalizer: Wesentlich besser für die Differenzierung, aber meilenweit vom Optimum entfernt.

The Bates – „Billie Jean“

(„Pop“-Punk; Merkmal: Schlechtes Mastering, scheppernde Instrumente)

  • Ohne Equalizer: Das macht Spaß, auch wenn die Höhen ein ganz bisschen scheppern.
  • Mit Equalizer: Gibt sich Mühe mit der Differenzierung, schießt aber durch Verschiebungen im Gesamtklang über das Ziel hinaus.

Die Befunde bleiben also auch in diesem Test mit einer sehr feinen Equalizereinstellung gleich: Fette Tracks sind für die Marshall Kilburn kein Problem, feingeistige Songs schon eher. Das merkt ihr besonders dann, wenn ihr nicht auf die „legacy of loud“ setzt, sondern einmal etwas in Leise hören wollt. Das klappt nur mittelgut.

Fazit zum Marshall Kilburn Bluetooth Lautsprecher

Im Grunde kann man sich einem Großteil der Amazon-Rezensenten zum Marshall Kilburn fast vorbehaltlos anschließen:

Das Ding ist ein „Partygarant“ mit ausgesprochenem „Rockigem Sound“. Genauso ist es aber auch „überbewertet“ und es geht um „Lifestyle vs. Klanggenuss“. Ja, hier wird ganz klar ein wenig Augenwischerei betrieben, ihr zahlt bei den aktuell 179,90 Euro einen wesentlichen Teil für Image und Prestige mit.

VORTEILE

  • Extrem hochwertige Verarbeitung
  • Ausgenommen gelungenes Retro-Design
  • Mächtige Soundkomponenten
  • Lange Akkulaufzeit
  • Inklusive Equalizer-Knöpfen
  • Sinnvolles Zubehör
  • Gute Steuerelemente

NACHTEILE

  • Nicht allzu mobil
  • Nicht wetterfest
  • Keine Freisprecheinrichtung

Marshall Kilburn

179,90 €

Das würde ich dem Lautsprecher nicht mal vorwerfen, nur werden vermutlich auch viele enttäuscht, wenn sie die Box auspacken, anschließen und nicht gerade mit Guns n’ Roses oder Motörhead füttern – beides übrigens bekannte Marshall-Amp-Bands.

Marshall Kilburn Zubehör

Beim Marshall Kilburn sieht alles edel aus

Kabel für den Marshall Kilburn

Der Strom für die laute Musik muss ja irgendwoher kommen

Doch der Marshall-Sound ist nun einmal genauso eine Klasse für sich wie der Bose-Sound oder der Sennheiser-Klang (auch wenn Amps und etwa Kopfhörer eher Äpfel und Birnen sind). Und diese Unterschiede muss man einkalkulieren, wenn man sich diese Box zulegen will.

Das Preisschild ist zwar im Vergleich mit den nur unwesentlich günstigeren Dimensionen einer Bose SoundLink Mini II absolut in Ordnung, nur kriegt ihr bei Bose eben für weniger Geld eine größere Bandbreite und vor allem Bluetooth Lautsprecher, die nicht so riesig, schwer und eher unmobil sind.

In diesem Fall mache ich es also wie die Schweiz und bleibe diplomatisch: Wer sowieso auf laut und gitarrenlastig steht, Marshall nicht nur als Namen kennt und das Geld übrig hat, kann hier ohne Probleme einen tollen Sound finden, der in einer einmaligen Verpackung kommt.

Wer keine Lust auf das Image-Brimborium hat, weniger Geld ausgeben will und vor allem ein mobileres Gerät sucht, der sollte entweder beim Bose-Vertreter SoundLink, oder auch gerne beim tollen Denon Envaya Mini vorbeischauen.

Der eine steht der Wucht des Marshall Kilburn bei besserer Differenzierung in kaum etwas nach, der andere bietet extrem tolle Räumlichkeit. Und beide kosten weniger.

Wer von euch stimmt mir zu, wer hat Einwände? Schreibt gerne einen Kommentar!

Produktdaten

SchallausbreitungSehr breit, aber nicht allseitig
Reichweite Bluetooth10 m
Akkulaufzeit20 h
Ladedauer- h
Zusätzliche KonnektivitätAUX, WLAN
Frequenzbereich62 bis 20.000 Hz
Schalldruckpegel100 dB
Wasserfestigkeit
Freisprech-/Telefonfunktion
Audio-Kabel
Mehrere Lautsprecher koppelbar
ExtrasEqualizer-Knöpfe, Trageriemen, Länderadapter
Einschätzung SoundKraftvoller Bass, mächtig Wumms, in der Differenzierung nur Mittelfeld
Verzerrungsfreiheit
Maße38,6 x 21,9 x 23 cm
Gewicht3000 g


Price Comparison

Shop Preis

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Zuletzt aktualisiert am: 16. November 2018 20:28
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