Skip to main content

Roborock E5 Test

Solides Einsteiger-Modell mit starker Saugleistung

Aktueller Preis:

147Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie,
MarkeRoborock
Laut Testergebnis geeignet für Hartböden, Tierhaare, kurzflorige Teppiche
Wischfunktion
Größe des Staubbehälters 0,64 l
Maximale Akkukapazität 200 min
Ladezeit Akku <6 h
Gewicht 3,0 kg
Maße (B x H x T) 35,0 x 35,0 x 9,0 cm
Saugmodi 3

Author

Mit Staubsaugern kennt sich unsere Testerin Simone aus. Dank allerlei Haustieren, Teppichen, Polstern und reichlich Quadratmetern ist sie ständig im Reinigungseinsatz. Darum hob sie sofort den Arm, als wir unsere Saugroboter Tests angekündigt haben. Und jetzt hat sie noch weniger Lust als vorher, selbst zum Staubsauger zu greifen. Wozu gibt’s Roboter? Simone

Der Roborock E5 ist der richtige Saugroboter für euch, wenn euch Einfachheit wichtiger ist als technischer Spielereien. Wo sein großer Bruder Roborock S7 auf modernste Features setzt, kommt der E5 mit reduzierten Programmierungsmöglichkeiten und simpler Navigation ums Eck.

Aber auch mit einem schlanken Preisschild: für 199,99 Euro werden fällig für das Mittelklasse-Modell, das bei aller Einfachheit gute Reinigungsergebnisse erzielt. Ein Highlight des E5 ist für viele Nutzer sicher die mitgelieferte Fernbedienung. Sie ermöglicht den schnellen Zugriff auf alle wichtigen Funktionen, ohne eine WLAN-Verbindung zu erfordern.

Auch wenn der Ultenic D7 mit ähnlichem Preisschild und Leistungsumfang im Praxistest minimal besser abschneidet, sehen wir den Roborock E5 als idealen Einsteiger-Robomop.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

88%

"Solides Einsteiger-Modell mit starker Saugleistung"

Reinigungsleistung
88%
Sehr Gut
Preis/Leistung
88%
Sehr Gut
Anwendung
90%
Sehr Gut
Roboter-Faktor
85%
Sehr Gut

Meine Erfahrung mit dem Roborock E5 Saugroboter im Test 2022: Mit der Betonung auf Saugen

Mit dem Roborock E5 ergänzt ein weiteres Einsteiger-Gerät unseren Saugroboter Test 2022. Der preiswerte Reinigungsdiskus unterscheidet sich deutlich von unserem Testsieger Roborock S6 MaxV und dessen Nachfolger Roborock S7.

Anders als die beiden High-End-Roboter richtet sich der E5 vornehmlich an Nutzer, die einen Saugroboter ohne viel technischen Schnickschnack suchen. So könnt ihr den Roborock E5 nicht nur mit einer smarten Handy-App nutzen, sondern auch mit einer Fernbedienung.

Ob das Konzept aufgeht und wie sich der Roboter bei der Bodenreinigung geschlagen hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Roborock E5 Test.

Lieferumfang & erster Eindruck: Überschaubares Zubehör mit ungewöhnlichen Ersatzteilen

Der Roborock E5 ist – wie die meisten Saugroboter – in einer schwarzen und einer weißen Variante erhältlich. Optisch unterscheidet er sich kaum von höherpreisigen Modellen. Ein wesentlicher Unterschied des Roborock S7 und S6 MaxV ist der fehlende Laserturm. Stattdessen findet ihr auf der Oberseite eine kleine Erhebung.

Diese dient jedoch nicht der Navigation, sondern fungiert als Dock Locator. Sie zeigt dem Roboter also, wo sich seine Ladestation befindet. Die Navigation erfolgt über einen Gyrosensor, der charakteristisch für günstige Saugroboter ist. Der E5 hat eine Gesamthöhe von 9 Zentimetern und gelangt damit auch unter Möbelstücke wie Bett und Sofa.

Die wichtigsten Merkmale des Roborock E5 im Überblick:

  • Navigation: Doppel-Gyroskopen und OpticEye-Sensor
  • HyperForce Saugkraft: 2.500 Pa
  • Volumen Staubbehälter: 640 ml
  • Wischfunktion: SnapMop-System
  • Volumen Wassertank: 180 ml
  • Akku-Laufzeit: bis zu 200 min

Auf dem Papier sind damit gute Voraussetzungen für schöne Reinigungsergebnisse – vor allem beim Saugen – gegeben. Zumal Roborock ja sehr genau weiß, wie es geht, und bei seinen Flagship-Modellen regelmäßig neue Maßstäbe setzt.

Typisch für Roborock – und weniger erfreulich für euch als Kunden – ist der karge Lieferumfang der Saugroboter. Da macht auch der jüngste Roboter der E-Reihe keine Ausnahme. Neben dem Saugroboter selbst befindet sich nur wenig Inhalt im Karton:

  • Ladestation mit Netzkabel
  • Wischaufsatz mit Wischtuch
  • Fernbedienung inklusive Batterien
  • Bedienungsanleitung

Daneben findet ihr ein Briefchen mit vier kleinen „Nupsis“, die wir nach kurzer Recherche als kleine Filter für den Wasserbehälter identifizieren konnten. Obwohl alle Saug-Wischroboter über diese Komponenten verfügen, haben wir diese Ersatzteile bisher bei keinem anderen Gerät erhalten.

Was wir hingegen nicht gefunden haben, ist ein Magnetband. Das wäre uns etwas lieber gewesen als die Filter-Nupsis: Da der E5 keine Mapping-Funktionen bietet, müsst ihr Sperrzonen mit physischen Barrieren einrichten. Dazu ist Magnetband ideal.

Einrichtung & Bedienung: Einfach, übersichtlich, schnell

Der Roborock E5 lässt sich genauso unkompliziert einrichten und bedienen, wie wir es von den anderen Roborock-Saugern in unserem Test gewohnt sind. Nach dem Auspacken müsst ihr lediglich die Ladestation aufbauen und den Roboter für seinen ersten Einsatz aufladen. Außerdem müsst ihr die Batterien in die Fernbedienung einlegen, wenn ihr diese nutzen möchtet.

VORTEILE

  • Gute Saugleistung
  • Großer Staubbehälter
  • Per Fernbedienung steuerbar
  • Einfache App-Steuerung

NACHTEILE

  • Geringer Lieferumfang (kein Magnetband enthalten)
  • Wischfunktion wenig überzeugend
  • Wasserdurchlauf muss manuell am Behälter reguliert werden

Bedienelemente am Gerät: Zwei Tasten, fünf Funktionen

Auf der Oberseite des Roboters findet ihr zwei Tasten, mit denen ihr grundlegende Funktionen des E5 steuern könnt.

Power-/Start-Button:

  • Drücken und halten schaltet das Gerät ein bzw. aus.
  • Ein Druck auf die Taste startet den automatischen Reinigungsmodus (systematische Komplettreinigung).

Home-Button:

  • Drücken und halten startet die punktuelle Reinigung (Spot Clean)
  • Mit einem Druck auf die Taste schickt ihr den Roboter zurück zur Ladestation.

Beide Tasten gemeinsam:

  • Drücken und halten beider Tasten setzt das WLAN-Modul zurück.

Der Power-Button ist mit einer LED ausgestattet, die euch über den Zustand des Roboters informiert.

  • Weiß: Batterie-Level über 20 Prozent
  • Rot: Batterie-Level unter 20 Prozent
  • Langsam pulsierend: Aufladen oder Start der Reinigung
  • Rotes Blinken: Fehlermeldung

Fernbedienung: Bequemer geht’s kaum

Statt putzen einfach die Füße hochlegen und nichts tun – wer hat diesen Impuls nicht manchmal? Da ist ein Saugroboter die perfekte Haushaltshilfe! Vor allem, wenn er sich wie der Roborock E5 bequem per Fernbedienung steuern lässt.

Die MagBase-Fernbedienung hat eine magnetische Rückseite, das heißt ihr könnt sie an jeder glatten Metallfläche befestigen – zum Beispiel an einer Kühlschranktür. Der größte Vorteil einer Fernbedienung ist aber, dass auch weniger technikaffine Nutzer gut damit zurechtkommen.

Anders als die Handy-App ist die Fernbedienung auch ohne WLAN-Verbindung nutzbar. Das ist ideal für den Haushalt von (älteren) Menschen, die nur wenig mit dem Internet am Hut haben. Oder auch für Nutzer, die ihren Saugroboter nicht mit dem WLAN-Netzwerk verbinden möchten.

Auf der Fernbedienung findet ihr Tasten für die wichtigsten Funktionen:

  • Reinigungsvorgang starten
  • Manuelle Steuerung über Pfeiltasten: vor, links, rechts
  • Punktuelle Reinigung
  • Saugstärke einstellen
  • Roboter zurück zur Dockingstation schicken

App-Steuerung: Voller Funktionsumfang mit der Xiaomi MiHome App

Anders als bei den Highend Saugrobotern Roborock S7 und S6 MaxV habt ihr beim E5 nicht die Wahl zwischen zwei Apps. Der Einsteiger-Roboter ist nur mit der Xiaomi Home-App  kompatibel, nicht mit der spezifischen Roborock-App.

Das ist kein großer Nachteil, denn der Funktionsumfang ist bei beiden Apps grundsätzlich gleich. Allerdings werden bei der Roborock-App Updates und Bugfixes schneller ausgerollt.

In unserem Test hat es nur wenige Minuten gedauert, bis wir die App installiert und mit dem Reinigungs-Roboter verbunden hatten. Die App ist sehr übersichtlich und intuitiv bedienbar – so kennen wir das ja bereits von den preisintensiveren Modellen.

Allerdings hat sie weniger Funktionen als bei den Funktions-Monstern S6 und S7. Auf eine Mapping-Funktion müsst ihr hier verzichten. Der E5 arbeitet mit einer einfachen Gyroskop-Navigation und kann keine Karte erstellen.

Eine Raumverwaltung, in der ihr Räume einteilen und Reinigungsbereiche erstellen könnt, gibt es also nicht. Auch Sperrzonen lassen sich hier nicht einrichten. Dazu müsst ihr ein – separat erhältliches – Magnetband oder andere physische Barrieren nutzen.

Allerdings ist eine Timer-Funktion in die App integriert. Damit programmiert ihr bestimmte Zeiten, zu denen der Reinigungsdiskus eure Räume saugen bzw. saugen und wischen soll.

Alexa & Google Home: Hausarbeit ohne einen Finger zu rühren

Kompatibilität mit Smarthome-Systemen gehört bei Saugrobotern inzwischen zum guten Ton. Auch der E5 lässt sich mit Alexa und Google Assistant koppeln. Damit könnt ihr eure elektrische Putzhilfe aktivieren, ohne euch selbst auch nur einen Zentimeter zu bewegen.

Zwar ist der Funktionsumfang per Sprachsteuerung weniger umfangreich als in der App – aber sauber werden eure Böden trotzdem.

Der Roborock S7 im Alltag: Solider Saug- & Wischroboter

Auch ohne großen Programmieraufwand haltet ihr mit dem Roborock E5 eure Böden sauber. Ihr stapft gerne mit Schuhen durch die Wohnung? Ihr habt Haustiere, die gerne mal ein paar Haare verlieren?

Mit seiner starken Saugleistung entfernt der E5 den alltäglichen Schmutz von Hartboden und Teppichen. Wenn ihr möchtet, feudelt er dabei auch gleich mal durch.

Reinigung: Starke Saugleistung, Schwächen beim Wischen

Die Kernkompetenz des Roborock E5 ist eindeutig das Saugen. Mit seiner im Vergleich zu Vorgängermodellen erhöhten HyperForce-Saugkraft befreit er sowohl Hartböden wie Laminat, Parkett oder Fliesen als auch kurzflorigen Teppichboden von Staub und Alltagsschmutz.

Er setzt dabei wie die meisten anderen Staubsauger-Roboter auf eine Seitenbürste sowie eine Walzenbürste an der Geräteunterseite. Diese Hauptbürste besteht aus Kunststoff und Lamellen aus Borsten. Damit nimmt der Roboter Schmutz und auch kurze Tierhaare sehr zuverlässig auf. Längere Haare wickeln sich allerdings in der Regel um die Bürste und müssen von euch entfernt werden.

Der Saugroboter fährt Leisten sehr akkurat ab, sodass die Seitenbürste Krümel und Schmutzpartikel zuverlässig vor die Saugöffnung katapultieren kann. In den Ecken eurer Räume sieht das naturgemäß anders aus – hier kann ein runder Saugroboter gar nicht hingelangen.

Ab und zu müsst ihr also zum herkömmlichen Staubsauger greifen. Das empfehlen wir euch aber ohnehin. Denn es gibt in jeder Wohnung einige Stellen, die selbst der beste Saugroboter nicht erreichen kann.

Türschwellen und Teppiche bis zu einer Höhe von zwei Zentimetern erklimmt der Roborock E5 ohne große Probleme. Erkennt sein Sensor einen Teppich, fährt der Roboter automatisch die Leistung hoch und saugt auf höchster Saugstufe.

Während Highend-Saugroboter wie der Roborock S7 oder der Ecovacs Deebot T9+ mit immer ausgefeilteren Wischsystem aufwarten, wird die Putz-Funktion bei preisgünstigeren Modellen eher etwas vernachlässigt.

Möchtet ihr mit dem E5 eure Böden wischen, müsst ihr lediglich den Wassertank samt angebrachtem Wischtuch an den Roboter klicken. Dann zieht er beim Saugen den feuchten Mopp hinter sich her.

Es liegt auf der Hand, dass er auf diese Weise lediglich lose Verschmutzungen aufnehmen kann. An die Leistung einer vibrierenden Wischplatte wie beim Roborock S7 oder gar des manuellen Einsatzes eines Wischmopps kommt er nicht heran.

Sein Wischmodul reicht aber aus, um bei täglichem Einsatz eine gewisse Grundsauberkeit zu erhalten, etwa nach eurem gründlichen Hausputz.

Beim Testen ist uns eine Besonderheit des Roborock E5 aufgefallen: Während ihr bei anderen Saug-Wisch-Robotern die Wasserintensität in der App regulieren könnt, müsst ihr sie beim E5 direkt am Wassertank einstellen.

Dazu betätigt ihr einfach den Schieberegler an der Unterseite des Wassertanks. Hier stehen euch zwei Stufen zur Verfügung, die durch einen halben Tropfen und einen vollen Tropfen symbolisiert werden.

In unserem Test war die Wassermenge auf der niedrigen Stufe allerdings derart gering, dass wir auch unseren Parkettboden reinen Gewissens mit voller Wassermenge gewischt haben. Das führt einerseits die Einstellungsmöglichkeit ad absurdum, ist aber andererseits sehr praktisch. Wer hat schon Lust, seinem Roboter hinterherzulaufen, um beim Übergang auf einen anderen Bodenbelag den Regler am Wassertank umzulegen?

Die Navigation ist der Bereich, in dem die Hersteller bei günstigeren Modellen gerne sparen. Preisintensive Modelle wie der Roborock S6 MaxV sind mit LiDAR-Sensoren und sogar einer Kamera ausgestattet und cruisen mit präziser Laser-Navigation durch eure Räume.

Beim Roborock E5 hingegen setzt der Hersteller auf Gyroskop-Navigation und einen optischen Sensor (OpticEye). Die Gyro-Sensoren messen die Umdrehungen von der Ladestation aus. Auf diese Weise orientiert sich der Roboter in eurer Wohnung und erkennt, wo er bereits war und wohin er noch muss.

Zu Beginn der Reinigung fährt der Roboter einen Raum entlang der Wände ab. Sobald er einmal rum ist, beginnt er, den Raum im Zickzack-Modus Bahn für Bahn abzufahren.

Der optische Sensor an der Front erkennt Hindernisse mittels Lichtreflexion. Allerdings scheut sich der E5 auch nicht, seine Bumper einzusetzen. In unserem Test navigierte er grundsätzlich zielsicher an Möbeln vorbei, dennoch kam es hin und wieder zu kleinen Kollisionen.

Interessanterweise scheiterte der E5 in unserem Praxistest regelmäßig, wenn wir ihn zurück zur Dockingstation schicken wollten. Dann irrte er einen Moment umher und fand erst nach einer Weile den richtigen Weg.

Laut Hersteller bewegt sich der Roboter zur Ausgangsposition zurück, wenn er seine Home Base nicht findet. Macht euch also darauf gefasst, ihn auch mal zurückzutragen, wenn er hilflos im Raum steht.

Programmierung & Steuerung: Übersichtliche App mit sinnvollen Funktionen

Während ihr die grundlegenden Reinigungsfunktionen auch per Fernbedienung oder Sprachbefehl erledigen könnt, ist für tiefergehende Einstellungen die Smartphone-App unentbehrlich.

Dazu gehören beim Roborock E5 folgende Aspekte:

  • Reinigungsmodus: Spot Clean (Spiralförmig um einen bestimmten Punkt), Komplettreinigung (alle erreichbaren Räume systematisch)
  • Saugstufe: Leise, Balanciert, Turbo, Max
  • Schonender Modus: Fokus auf Wischfunktion mit leiser Saugstufe
  • Teppicherkennung: auf Teppichboden automatisch maximale Leistung
  • Nicht stören-Modus: keine Reinigung zu festgelegten Ruhezeiten
  • Richtungstasten & virtueller Joystick: manuelle Steuerung des Roboters
  • Timer: Zeiten für automatische Reinigung festlegen

Umfangreiche Mapping-Funktionen findet ihr beim E5 wegen fehlender Lasernavigation nicht. Allerdings erstellt der Roboter während der Reinigung eine Karte, die ihr am Ende in der App einsehen könnt. Diese hat aber nur eine Protokoll-Funktion: Ihr könnt nachvollziehen, wo der Roboter unterwegs war  – und wo er vielleicht noch mal ran muss.

Pflege des Roborock E5: Mit wenigen Handgriffen erledigt

Damit euer Saugroboter seine Arbeit zufriedenstellend erledigen kann, müsst ihr selbst von Zeit zu Zeit Hand anlegen. Aber keine Sorge, viel zu tun habt ihr dabei nicht!

Der Staubbehälter ist mit 640 Millilitern Volumen sehr geräumig. Wir leeren ihn nach jedem Saugeinsatz, je nach Verschmutzung und Größe der zu reinigenden Fläche reicht es aber auch, ihn nach jedem zweiten oder sogar dritten Einsatz zu leeren.

Alle zwei Wochen reinigen wir außerdem den Filter. Laut Anleitung dürft ihr den unter fließendem Wasser abspülen. Wir fluten im gleichen Arbeitsgang auch immer den Staubbehälter. Achtet darauf, dass beide vollkommen trocken sind, wenn ihr sie wieder in den Roboter einsetzt.

Wir empfehlen euch zudem, etwa alle zwei Wochen mal unter das Gerät zu schauen. Gerade wenn der Roborock öfter mal lange Haare aufsaugt, braucht die Walzenbürste ein wenig Zuwendung. Haare könnt ihr mit einer kleinen Schere entfernen. Am Reinigungswerkzeug hat Roborock offensichtlich gespart.

Auch an der Seitenbürste können sich Haare verfangen. Ansonsten reicht es hier meist, sie mit der Hand sauber zu streifen oder kurz unter fließendes Wasser zu halten. Etwa einmal im Monat solltet ihr zusätzlich die Sensoren und Ladekontakte am Roboter und der Ladestation mit einem weichen Tuch abwischen.

Wir brauchen für die komplette Reinigungsroutine kaum mehr als fünf Minuten.

Wir haben ja schon die vier kleinen Ersatzfilter für den Wassertank erwähnt. Durch diese Filter gelangt das Wischwasser vom Tank in den Mopp. Je nachdem, wie kalkhaltig euer Wasser ist, können diese Teile früher oder später verstopfen.

Sollten die beiden vorinstallierten Filter kein Wasser mehr durchlassen, könnt ihr sie reinigen oder austauschen.

Akkulaufzeit & Raumgrößen: Der Roborock E5 hat Ausdauer

Der Akku des Roborock E5 hat ausreichend Reichweite auch für größere Wohnungen. Je nach Modus reicht der Akku bis zu drei Stunden. Je höher die Saugstufe, desto mehr verkürzt sich logischerweise die Akkulaufzeit.

Unsere Testwohnung mit 73 Quadratmetern war keine große Herausforderung für den E5, die hätte er auch zweimal komplett gesaugt und gewischt (auf balancierter Saugstufe). Sollte ihm unterwegs die Kraft ausgehen, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück und lädt seinen Akku auf. Danach setzt er die Reinigung an der Stelle fort, an der er sie abgebrochen hat.

Fazit: Zuverlässiges Einsteiger-Modell zum fairen Preis

Ein Konkurrent für unseren Testsieger Roborock S6 MaxV ist der Roborock E5 nicht. Aber das soll er auch gar nicht, richtet er sich doch an eine komplett andere Zielgruppe. Der E5 ist ein solider Mittelklasse-Saugroboter für alle Nutzer, die nicht die neuesten technischen Spielereien brauchen.

Der E5 überzeugt in unserem Saugroboter Test 2022 mit einfacher Bedienung, sinnvollen Features und einer gut strukturierten App. Dazu kommt eine Fernbedienung, die die Steuerung des Roboters ohne Internetverbindung und Handy erlaubt.

Die Reinigungsergebnisse des Roborock E5 sind absolut zufriedenstellend: Die Saugfunktion ist sehr gut und das Wischsystem erledigt seinen Job angemessen. Vor allem, wenn ihr den günstigen Preis von rund 210 Euro (Stand: Juni 2022) beachtet.

Ein ähnlich schlankes Preisschild trägt der Ultenic D7 mit nahezu identischem Funktionsumfang. Allerdings hat der Ultenic Sauger aufgrund seiner Reinigungsergebnisse eine minimal bessere Bewertung in unserem Test erhalten.

VORTEILE

  • Gute Saugleistung
  • Großer Staubbehälter
  • Per Fernbedienung steuerbar
  • Einfache App-Steuerung

NACHTEILE

  • Geringer Lieferumfang (kein Magnetband enthalten)
  • Wischfunktion wenig überzeugend
  • Wasserdurchlauf muss manuell am Behälter reguliert werden

Produkteigenschaften

Produktkategorie,
MarkeRoborock
Laut Testergebnis geeignet fürHartböden, Tierhaare, kurzflorige Teppiche
Wischfunktion
Größe des Staubbehälters0,64 l
Maximale Akkukapazität200 min
Ladezeit Akku<6 h
Gewicht3,0 kg
Maße (B x H x T)35,0 x 35,0 x 9,0 cm
Saugmodi3

Wie schaut’s bei euch aus: Seid ihr Team Easy oder sind euch die Highend Roboter mit ausgefeilten Features lieber? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!

Produktdaten

Laut Testergebnis geeignet für Hartböden, Tierhaare, kurzflorige Teppiche
Wischfunktion
Größe des Staubbehälters 0,64 l
Maximale Akkukapazität 200 min
Ladezeit Akku <6 h
Gewicht 3,0 kg
Maße (B x H x T) 35,0 x 35,0 x 9,0 cm
Saugmodi 3
Saugstufen 4
Motorleistung 58 W
Saugfähigkeit 2.500 Pa
Lautstärke 69 dB
Steuerung Gerät, App, Fernbedienung, Alexa, Google Home
Absturzsicherung
Laden über Ladestation (automatisch)
Max. Schwellenhöhe 2,0 cm
(HEPA-)Filter
Besonderes Zubehör Fernbedienung
Ersatzteile bei Amazon erhältlich

Weitere Produkte im Test


Keine Kommentare


Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *