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von Nico

Zuletzt aktualisiert am: 28. Juni 2019

Kodi einrichten: So installiert ihr den Media-Player mit deutscher Benutzeroberfläche

Wer oder was ist Kodi? Kodi ist ein Multimedia-Player für alle gängigen Betriebssysteme. Auf dem Raspberry Pi oder dem Fire TV Stick installiert, verwandelt ihr den ältesten Fernseher in ein modernes Smart-TV. Kodi bietet euch folgende Möglichkeiten:

  • Integration aller bekannten Streaming-Dienste: Spotify, Netflix, YouTube, Amazon und viele mehr
  • Kostenfreie Nutzung – ohne Haken. Kodi ist immer kostenfrei – für Netflix und Co fällt natürlich trotzdem die normale Gebühr an
  • Open Source und ständige Software-Updates durch die Community
  • Steuerung über Fernbedienung oder Smartphone kinderleicht möglich

Bei Kodi läuft alles über Add-ons. Von denen sind einige bereits vorinstalliert (so z.B. bei YouTube und der ZDF-Mediathek). Andere müsst ihr euch extern herunterladen und in Kodi integrieren. Letzteres ist zum Beispiel beim Add-on-Paket der „Kodi-Nerds“ der Fall. In diesem Paket ist unter anderem Spotify enthalten.

Kodi ist kostenlos und eine sogenannte Open-Source-Software. Das bedeutet, dass jeder Nutzer auf den Quellcode zugreifen und Veränderungen vornehmen kann.

Unter Windows läuft die Installation denkbar einfach ab. Ihr besucht die Kodi-Startseite und wählt aus der Liste euer Betriebssystem aus. Im Anschluss lasst ihr euch durch den Installationsassistenten führen. Wählt bei der Installation ein Laufwerk, auf dem ausreichend Speicher für die von euch gewünschten Dienste vorhanden ist.

Sobald ihr Kodi eingerichtet habt, interessiert euch sicherlich auch: „VPN für Kodi einrichten: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung“ und welches „Die besten VPNs für Kodi Streaming“ sind. Schaut mal rein.

Als Alternative gibt es Vavoo. Die Software ist ähnlich aufgebaut wie Kodi – der einzige Vorteil ist, dass ihr Vavoo bereits fertig konfiguriert auf einer TV-Box bestellen könnt. Alternativ müsst ihr auch hier die Add-ons selbst installieren. Die Nutzung des Dienstes ist ebenfalls völlig kostenfrei. Für die TV-Box müsst ihr eine einmalige Gebühr von rund 100 Euro einplanen.

Kodi. Der Name steht wie kaum ein anderer für einen respektive DEN Multimedia-Player. Ihr könnt das Open-Source-Media-Center nicht nur mit allen bekannten Streaming-Plattformen erweitern, sondern mit ihm auch klassische Blu-Rays und DVDs schauen. In diesem Ratgeber erkläre ich euch, wie vielfältig die Möglichkeiten sind und wie ihr Kodi auf den unterschiedlichen Plattformen installiert, einrichtet und nutzt.

Kodi Homepage – Stand: Juni 2019

Mit der kostenlosen Open-Source-Software Kodi könnt ihr euch ein komplettes Media-Center zu Hause einrichten

Was ist Kodi eigentlich?

Seit Windows 10 findet ihr im Betriebssystem von Microsoft keinen vollwertigen Media-Player mehr. Der ehemalige Windows Media Player wurde soweit abgespeckt, dass er mittlerweile nicht mal mehr DVDs und CDs erkennen und wiedergeben kann. Der VLC-Player ist daher seit längerem eine gute Alternative zur Windows-eigenen Lösung.

Mit Kodi erhaltet ihr jedoch weit mehr. Ihr könnt zum einen alle Funktionen des VLC-Players – die Wiedergabe klassischer Discs und von Inhalten auf dem PC – nutzen. Zum anderen, und das macht Kodi so interessant, lässt sich die Software mit einer Fülle an Add-ons erweitern. Das können Plattformen wie Netflix und Spotify, aber zum Beispiel auch klassische Fernsehsender sein.

Was bedeutet „Open Source“?

Frei übersetzt bedeutet Open Source „offene Quelle“. Der Begriff steht für Software, deren Quelltext frei verfügbar ist. Kurz gesagt bedeutet das, dass ihn jeder bearbeiten und so Veränderungen am Programm vornehmen kann. Kodi ist eine solche Open-Source-Software.

Wie bei den meisten anderen Programmen könnt ihr den Quelltext kostenfrei herunterladen. Um ihn zu bearbeiten, braucht ihr dennoch gewisse Programmierkenntnisse. Eine Open-Source-Lösung bietet euch vor allem diese Vorteile:

  • Geteilter Aufwand für die Entwicklung, d.h. weniger Kosten für den einzelnen Entwickler und großes Know-how, das in die Software einfließt.
  • Keine Abhängigkeit von der Entwicklerfirma. Ihr selbst bestimmt, wann die Software welche Erweiterung erhält. Entsprechend kürzer sind die Wartezeiten auf Updates und Co.
  • Kaum Einschränkungen bei der Entwicklung. Auf eurem Rechner könnt ihr mit der Software alles machen, was sich in einem legalen Rahmen bewegt. Dazu gehört etwa das Einbinden von Spotify oder Modifikationen am Interface.

Mit einer illegalen Nutzung, etwa beim Streaming, macht ihr euch trotzdem strafbar. Das ist etwa der Fall, wenn ihr Seiten wie kinox.to nutzt. Auf der Plattform könnt ihr fast alle Filme und Serien kostenfrei streamen und herunterladen.

Der Dienst wurde von verschiedenen Gerichten bereits vor längerer Zeit für illegal erklärt. Wenn ihr ihn nutzt, macht ihr euch wegen einer Urheberrechtsverletzung strafbar.

Im letzten Punkt findet sich auch einer der größten Nachteile von Open-Source-Lösungen. Fast alle Entwickler und Hersteller versehen ihre Software mit Lizenzen, die eine freie Nutzung einschränken. Auch wenn es technisch möglich ist, könnt ihr viele Programme nur über Umwege oder gar nicht einbinden.

Bei Kodi rückt dieser Nachteil aber in den Hintergrund, da Mitglieder der Community entsprechende Wege gefunden haben. So sind die meisten Streaming-Anbieter und -Plattformen bei Kodi als Add-on verfügbar – uneingeschränkt.

Das funktioniert, indem findige Entwickler die Apps auf legalem Wege in Kodi einbinden. Aus diesem Grund könnt ihr Netflix und Co auch nicht kostenfrei nutzen, sondern braucht ein ganz reguläres Konto.

Die besten Streaming-Dienste haben wir natürlich auch bereits getestet. Für Sonntagmorgen hat sich mein Kollege Sebastian die zehn wichtigsten Online-Videotheken genauer angesehen und sich durch einige Angebote gezappt.

Installation und weitere Schritte

Bevor es richtig losgeht, müsst ihr Kodi zunächst auf dem Gerät eurer Wahl installieren. Unterstützt werden:

  • Windows
  • macOS
  • Linux

  • Android
  • iOS
  • Raspberry Pi

sowie weitere, nicht offiziell anerkannte Betriebssysteme. Dabei ist etwa das OS auf vielen Sony-Fernsehern: Android TV. Allgemein kann man sagen: Könnt ihr mit eurem Fernseher auf den Play Store zugreifen, ist Kodi in Sekundenschnelle installiert. Da es sich bei Kodi um eine Open-Source-Software handelt, können Programmierer und Entwickler sie für praktisch jede Oberfläche optimieren.

Die meisten Nutzer verwenden Kodi – so meine Recherchen in Foren – auf dem Raspberry Pi oder dem Amazon TV Stick. Damit verwandeln sie ihren nicht-smarten Fernseher in ein Smart-TV, wobei ihr Kodi auch direkt auf einem Smart-TV installieren könnt. Wie sinnvoll das im Einzelfall ist, hängt natürlich von euren Vorlieben ab.

Ich beschreibe hier die Installation unter Windows. Je nachdem, wo ihr Kodi nutzen möchtet, habe ich euch einige Anleitungen herausgesucht:

Auf Android, iOS und Windows Phone ladet ihr euch Kodi einfach aus dem App-Store herunter. Die Oberfläche ist auf allen Plattformen gleich oder sehr ähnlich aufgebaut.

Was ist eigentlich der Raspberry Pi?

Der Raspberry Pi ist ein Ein-Platinen-Computer, der für deutlich unter 50 Euro zu haben ist. Der Hersteller möchte Programmier-Neulingen damit den Einstieg erleichtern. Ihr könnt ihn jedoch auch nutzen, um Kodi darauf laufen zu lassen – die Rechenleistung reicht für nahezu alle Anwendungen aus. So verwandelt ihr selbst den alten Röhrenfernseher in ein smartes TV. Bei BigData Insider findet ihr weitere Infos über den Mini-PC fürs Wohnzimmer.

Jetzt erkläre ich euch, wie ihr Kodi unter Windows einrichten könnt:

  1. Besucht die Kodi-Webseite, scrollt nach unten und wählt aus der Liste das Windows-Logo aus. Wartet, bis euer Browser den Download abgeschlossen hat und klickt die Datei an.
    Kodi einrichten – Kodi-Website

    Klickt hier auf das entsprechende Logo eures Betriebssystems

  2. Lasst euch vom Assistenten durch die Installation führen. Er setzt die wichtigen Häkchen automatisch, ihr müsst bei den einzelnen Schritten also nur auf „Okay“ klicken. Achtet bei der Wahl der Festplatte darauf, dass ausreichend Speicher vorhanden ist. Wie viel Platz eure Installation braucht, wird im Fenster angezeigt.
  3. Führt die Installation zu Ende. Ich empfehle euch, Kodi direkt auszuführen und eine Taskleisten-Verknüpfung anzulegen. Der Assistent bietet euch komischerweise nicht die Möglichkeit, eine Desktop-Verknüpfung zu erstellen.
  4. Fertig. Nun ist es Zeit, Kodi mit Inhalten zu füllen und die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen!

Kodi einrichten: Die Einstellungen

Grundlegend rate ich euch, einen VPN für Kodi einzurichten.  Das gilt im Übrigen für viele weitere Dienste im Internet. Es gibt zahlreiche Add-ons, von denen nicht alle offiziell zugelassen sind. Auch wenn ihr nicht vorhabt, solche Erweiterungen zu nutzen, ist eine VPN-Verschlüsselung immer sinnvoll. Sie verändert eure IP-Adresse und verschlüsselt den Datenverkehr.

Eure Herkunft und Identität sind damit nicht mehr nachvollziehbar. Auch könnt ihr auf diesem Weg Ländersperren umgehen. Setzt ihr also auf mehr Sicherheit im Netz, ist ein VPN-Dienst immer sinnvoll. Wir stellen euch die Top 5 VPN-Anbieter vor, die sich am besten für Kodi eignen.

Die Kodi-Oberfläche: Selbsterklärend und modern

Die Oberfläche von Kodi ist im Grunde genommen leicht zu überblicken, alle Symbole und Einstellungen sind klar und logisch angeordnet. Als Erstes stellt ihr die Sprache auf Deutsch um – außer ihr wollt Kodi auf Englisch nutzen:

  1. Auf der Startseite wählt ihr oben links zunächst das kleine Zahnrad, um zu den Einstellungen zu gelangen.
  2. Jetzt seht ihr alle verfügbaren Einstellungen. Klickt auf „Interface“ und dann auf „Regional“. Unter dem Punkt „Language“ wählt ihr eure Sprache, in meinem Fall Deutsch.
    Kodi einrichten – Sprachauswahl

    Die Spracheinstellungen im Kodi-Menü

  3. Die deutsche Oberfläche wird jetzt von Kodi heruntergeladen und ist direkt verfügbar. Ein Neustart ist nicht erforderlich.

Add-ons installieren: Die Grundlagen

Um Add-ons – das eigentliche Herzstück von Kodi – installieren zu können, müsst ihr die Installation aus unbekannten Quellen zulassen.

  1. Öffnet wie bereits erklärt die Einstellungen über das kleine Zahnrad. Klickt nun auf den Punkt „System“.
    Kodi einrichten – unbekannte Quellen aktivieren

    Aktiviert die entsprechenden Kästchen

    Kodi einrichten – unbekannte Quellen Sicherheitshinweis

    Bestätigt den Sicherheitshinweis mit „Ja“

  2. Unter dem Menüpunkt „Addons“ aktiviert ihr die Installation aus unbekannten Quellen. Wenn ihr wollt, könnt ihr hier auch gleich die automatischen Updates zulassen. So bleiben eure Erweiterungen immer auf dem aktuellsten Stand.

Wollt ihr den Sound über bestimmte Boxen laufen lassen, müsst ihr auch die Audio-Einstellungen anpassen. Das läuft genauso ab wie die anderen beiden Schritte, nur dass ihr unter „System“ auf „Audio“ klickt. Hier könnt ihr alle Audio-Einstellungen anpassen.

Ein Profil wie bei Google o.ä. gibt es bei Kodi nicht. Ihr meldet euch innerhalb der Add-ons beim entsprechenden Dienst an, die Software an sich ist jedoch nicht mit euch und euren Daten verknüpft.

Kodi im Alltag: Die Bedienung

Kodi einrichten – Einstellungen

Der „Startbildschirm“ der Einstellungen

Nutzt ihr Kodi auf eurem Rechner, steuert ihr die Software wie jeden anderen Player mit Maus und Tastatur. In den Einstellungen habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Präferenzen festzulegen.

Kodi einrichten – Bedienung

Die Peripherie-Einstellungen

Ich steuere Kodi mit meiner Roccat Leadr Gaming Maus, die ich übrigens bereits im ausführlichen Test hatte.

Kodi einrichten – Maus-Einstellung

Hier seht ihr eure eingestellten Geräte, bei mir die Maus

Habt ihr einen Touchscreen-Monitor, könnt ihr Kodi bequem mit den Fingern bedienen. Das bietet sich beispielsweise bei Windows-Tablets an. Auch könnt ihr Kodi mit einem Controller, etwa von der Xbox, steuern.

Auf dem Amazon Fire TV steuert ihr Kodi bequem mit der dazugehörigen Fernbedienung. Ihr müsst nichts konfigurieren oder ähnliches. Anders sieht das aus, wenn ihr das Media-Center mit eurem Smartphone fernsteuern möchtet. Besonders auf dem Raspberry Pi bietet sich diese Option an. Bei der Einrichtung geht ihr folgendermaßen vor:

  1. Öffnet die Einstellungen. Klickt auf „Dienste“ …
    Kodi einrichten – Kodi-Dienste Startseite

    Im Menü auf „Dienste“ klicken

  2. … und dann auf „Steuerung“. Aktiviert die Punkte „Steuerung über HTTP erlauben“ und „Fernsteuerung durch Anwendungen anderer Rechner erlauben“.
    Kodi einrichten – Kodi-Dienste Fernsteuerung

    Den ersten sowie den vorletzten Menüpunkt aktivieren

  3. Gegebenenfalls meldet sich eure Firewall (hier: Windows Defender) mit einer Warnung – dieser müsst ihr erlauben, Kodi und Add-ons zuzulassen.
    Kodi einrichten – Kodi-Dienste Firewall

    Firewall-Blockade für Kodi deaktivieren

  4. Ladet euch aus dem App-Store eine Remote-App herunter. Ich empfehle „Yatse“, im Laufe des Tests konnte ich mit ihr gute Erfahrungen sammeln.
    Kodi einrichten – Fernbedienung

    Die Oberfläche von Yatse auf dem Smartphone

Nachdem ihr den Einrichtungsassistenten durchlaufen habt, könnt ihr Kodi bequem vom Sofa aus fernsteuern.

Integrierte Add-ons installieren

Wie ihr bereits wisst, ist Kodi ein All-in-One-Media-Player. Neben den klassischen Möglichkeiten, die ein solcher Player bietet, könnt ihr Kodi über Add-ons erweitern. Einige Funktionen sind bereits vorinstalliert, andere müsst ihr euch aus dem Netz ziehen.

Grundlagen

Kodi kann auf alle integrierten, angeschlossenen Medien und externe Festplatten zugreifen. Dazu klickt ihr auf dem Homescreen auf „Dateien…“ und dann auf „Hinzufügen“. Ihr seht eine Liste mit allen Laufwerken, die an eurem Rechner angeschlossen sind. Hinzu kommen Netzwerkfestplatten und Cloud-Systeme. Nutzt ihr euren Router als Media-Server, wird auch er angezeigt.

Um klassische Medien wie DVDs und CDs abzuspielen, legt ihr diese einfach in das Laufwerk ein. Kodi erkennt die Disc und fragt euch, ob ihr sie wiedergeben wollt. Leider habe ich keinen entsprechenden Screenshot machen können, da mein PC kein Laufwerk mehr hat – Digitalisierung, check!

Wie sieht es bei denen unter euch aus, die noch einen klassischen Desktop-PC zu Hause stehen haben: Nutzt ihr noch klassische Laufwerke? Lasst uns dazu gerne einen Kommentar da.

Wie installiere ich Add-ons?

Externe Add-ons sind sozusagen das i-Tüpfelchen, um Kodi in einen vollwertigen Media-Player inklusive Streaming-Funktion zu verwandeln. Ein paar grundlegende Dinge zur Legalität von Add-ons erklärt mein Kollege Alex in seinem Artikel zu diesem Thema.

Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Achtet bei Add-ons immer darauf, dass ihr euch im legalen Rahmen bewegt. Seid vor allem skeptisch, wenn ihr zahlreiche Blockbuster völlig kostenfrei ansehen könnt. Diese Plattformen fallen in eine rechtliche Grauzone oder sind gänzlich verboten.
  • Überprüft eure Installationen mit einem Virenscanner. In Zip-Dateien lassen sich viele Schädlinge verstecken, die ihr nicht auf den ersten Blick erkennt. Einmal installiert, bekommt ihr sie nur schwer wieder weg.

Jetzt aber zum spaßigen Teil – den Add-ons selbst. Die wichtigsten stellt Alex euch in seinem Artikel vor. Ich erkläre euch jetzt, wie ihr den bekannten Streaming-Dienst YouTube in Kodi integrieren könnt. Er ist von Anfang an dabei, ohne dass ihr zusätzliche Zip-Dateien herunterladen müsst. Um YouTube zu installieren, geht ihr in diesen Schritten vor:

Schritt 1

Klickt auf der Startseite von Kodi auf den Punkt Add-ons.

Kodi einrichten – Add-on-Menüpunkt

Auf „Add-ons“ klicken

Schritt 2

Wählt links die Video-Add-ons aus. Öffnet dann den Add-on-Browser durch einen Klick auf das Paketsymbol oben links.

Kodi einrichten – Add-on-Repository

Aus Repository installieren

Schritt 3

Klickt auf den Punkt „Install from repository“ (aus Repository installieren). Wählt nun „Kodi Add-On repository“ aus.

Kodi Add-on installieren – Add-on-Repository

„Kodi Add-on repository“ auswählen

Schritt 4

Klickt in der Liste erneut auf „Video add-ons“. Sucht YouTube in der alphabetisch sortierten Liste und doppelklickt darauf.

Kodi einrichten – Video-Add-ons

„Video Add-ons“ öffnen

Kodi einrichten – YouTube aus der Liste auswählen

Im nächsten Schritt könnt ihr YouTube oder den von euch gewünschten Dienst aus der Liste auswählen

Schritt 5

Startet die Installation mit einem Klick auf „Installieren“. Bestätigt die Hinweise mit „Okay“. Wartet einen Augenblick, bis der Hinweis „Installation erfolgreich“ erscheint.

Kodi einrichten – Add-on-Installation

Installation starten

Schritt 6

Nun geht ihr zurück auf die Startseite und wählt „YouTube“ unter den Video-Add-ons aus.

Die nächsten beiden Schritte könnt ihr euch sparen, wenn ihr YouTube ohne Google-Konto nutzen wollt. In diesem Fall öffnet ihr einfach YouTube und ignoriert den Anmeldehinweis.

Schritt 7

Um euch anzumelden, müsst ihr Kodi zunächst über Google als neues Gerät anmelden. Öffnet dazu den angezeigten Link und gebt den Code ein. Dieser Schritt ist zweimal durchzuführen, schließt das Fenster also nicht direkt wieder.

Kodi einrichten – Google-Security

Die Anmeldung bei Google über Code und Link bestätigen

Schritt 8

Nun seid ihr bei YouTube angemeldet und könnt alle Funktionen der Plattform nutzen.

Kodi einrichten – YouTube Startseite

Die Startseite von YouTube in Kodi mit allen Funktionen

Um externe Add-ons in Kodi zu integrieren, sind weitaus mehr Schritte erforderlich. Diese sind teilweise recht kompliziert, eine Erklärung sprengt in diesem Artikel den Rahmen.

Ich habe euch jedoch eine ausführliche Anleitung herausgesucht, in der das Vorgehen detailliert erklärt wird.

Vavoo als Alternative zu Kodi

Habt ihr schonmal was von Vavoo gehört? Der Dienst ist ähnlich aufgebaut wie Kodi und auch für dieselben Plattformen verfügbar. Auch die Oberfläche ist nahezu identisch. Die Einrichtung von Vavoo ist denkbar einfach: Ihr bestellt euch die entsprechende Hardware auf der offiziellen Seite, schließt sie an und könnt direkt loslegen.

Wollt ihr euch keine Hardware bestellen, installiert ihr Vavoo auf eurem Rechner und passt die Software an eure Wünsche an. Wie auch bei Kodi, wird die Plattform durch entsprechende Add-ons erweitert. So stehen beispielsweise Sky, YouTube, Netflix und Spotify zur Verfügung.

Kodi einrichten: Fazit

Kodi ist ein vollwertiger Media-Player, der auf nahezu allen Plattformen und Betriebssystemen läuft und euch eine unglaubliche Flexibilität bietet. Ihr könnt alle großen Streaming-Anbieter einbinden und die Software bequem über die Fernbedienung eures Gerätes oder das Smartphone steuern.

Ältere Fernseher verwandelt ihr innerhalb kürzester Zeit in ein Smart-TV. Kodi ist Open Source und wird laufend um neue Funktionen erweitert.

Als Alternative bietet sich Vavoo durchaus an. Der Funktionsumfang ist ähnlich, allerdings sind durch die kleinere Community weniger Add-ons verfügbar.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Kodi gemacht? Welches ist euer beliebtestes Add-on? Ich freue mich über eure Kommentare.

Author

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2 Kommentare


Bernhard 21. Oktober 2019 um 07:58

Hallo Nico

Zunächst mal vielen dank für Deinen ausführlichen Artikel zur Einrichtung von Kodi.
Ich habe darüber hinaus noch eine Frage: Ich möchte meine umfangreiche Blu Ray Sammlung (auch ein paar DVDs noch) auch in Kodi anlegen und verwalten. Sozusagen als sichtbare Video-Bibliothek.
Wie sollte ich beim Anlegen einer solchen vorgehen? Wie lege ich die Ordner/Dateien an? Wie sollten diese benannt werden?
Vielen Dank für eine Antwort.

Antworten

Nico Flegel 23. Oktober 2019 um 13:08

Hallo Bernhard,

vielen Dank für deinen Kommentar! Um DVDs oder auch Blu-Rays von der Disc in einen Kodi-Ordner zu kopieren, empfehle ich dir zunächst den Download und die Installation des „Nerdsrepo“-Add-ons (zu finden bei Kodinerds oben in der Hauptnavigationsleiste). Lade es herunter und installiere es. Innerhalb des Add-ons suchst du den „Lounge Ripper“ und installierst ihn. Dann öffnest du das Add-on und stellst die Grundkonfiguration ein (Speicherordner, Verzeichnisse usw.). Im Anschluss legst du einfach eine DVD/Blu-Ray ins Laufwerk und hast jetzt die Möglichkeit, den Inhalt der Disk als MKV-Datei auf deinem Rechner/im Kodi-Ordner zu speichern.

Ich hoffe, die Info hilft dir weiter – wenn nicht, melde dich.

Grüße,
Nico

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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