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von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 2. Juli 2019

Sensor reinigen Featured Image

Sensor reinigen in 5 Schritten – So einfach pflegt ihr eure Kamera

Ihr habt schwarze Flecken auf euren Bildern, aber keine Zeit euch über professionelle Reinigungsmethoden zu belesen, weil ihr schon wieder zum nächsten Shooting eilt?

Hier bekommt ihr die Lösung in Kurzform: Das Problem ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass der Sensor eurer Kamera verunreinigt ist. Mit diesen fünf Schritten bringt ihr ihn wieder auf Hochglanz:

Kamera ausschalten

So ist der Sensor nicht mehr statisch aufgeladen und zieht keine Staubkörner an.

Spiegel hochklappen (bei Spiegelreflexkameras)

Bei Spiegelreflexkameras müsst ihr den Spiegel nach oben klappen, um den Sensor zu sehen. Bei Systemkameras liegt der Sensor hingegen direkt frei.

Mit einem Blasebalg auf den Sensor pusten

Jetzt kommt der Blasebalg zum Einsatz: Ihr haltet die Kamera mit dem Sensor nach unten und pustet mit dem Airblower auf den Sensor.

Dabei solltet ihr diesen auf keinen Fall mit dem Blasebalg berühren, da ansonsten eure komplette Kamera irreparable Schäden davontragen kann.

Spiegel wieder herunterklappen (bei Spiegelreflexkameras)

Dabei könnt ihr ebenso den Spiegel (wie oben beschrieben) kurz reinigen. Jedoch solltet ihr auch diesen auf keinen Fall mit dem Blasebalg oder euren Fingern berühren, da er sehr empfindlich ist!

Hat euch das nicht weitergeholfen und eure Bilder sind immer noch gefleckt wie ein Dalmatiner? Dann kann es sein, dass sich hartnäckiger Schmutz auf eurem Objektiv festgesetzt hat. Wie ihr diesen entfernt, erklären wir euch im folgenden Artikel:

Ist euch das auch schon einmal passiert? Ihr kommt von einer wunderschönen Reise mit hunderten von einzigartigen Fotos nach Hause und kopiert die Bilder voller Vorfreude auf euren Computer …

… und dann kommt der Schockmoment. Ihr müsst bedrückt feststellen, dass auf jedem einzelnen Foto die gleichen winzigen, störenden Punkte zu erkennen sind. Doch was ist das und woher kommt es? Haben die Bilder etwa Ausschlag?

Beispielbild Sensor verschmutzt

Eine dunkle Stelle auf dem Bild deutet darauf hin, dass Sensor oder Objektiv verunreinigt ist

Erfahrungsgemäß liegt das daran, dass der Sensor verdreckt ist! Doch keine Panik, Hilfe naht: In diesem Guide erkläre ich euch, wie ihr den Sensor und eure komplette Kamera ganz einfach selbst reinigt.

Falls das euer Leiden nicht beseitigt, müsst ihr nicht gleich zu einem neuen Modell aus unserem Systemkamera Test greifen – bummeln könnt ihr aber trotzdem. Als alternative Problemlösung haben wir einen ausführlichen Artikel für euch verfasst, wie ihr eure Optiken reinigt:

Kamera, Objektiv oder Sensor reinigen?

Wenn ihr Flecken auf euren Bildern erkennt, liegt das fast immer an winzigen Staubpartikeln, die sich direkt auf dem Sensor eurer Kamera festgesetzt haben. Staubpartikel auf dem Objektiv haben hingegen keine so große Auswirkung auf die Bildqualität.

Im Allgemeinen gilt: Je weiter die Verschmutzung vom Sensor entfernt ist, umso kleiner ist die Auswirkung auf das Bild. Das bedeutet, dass kleine Staubpartikel direkt auf dem Sensor deutlich eher zu erkennen sind als Staubpartikel auf der Frontlinse eures Objektivs.

Solltet ihr also Flecken auf euren Fotos sehen, empfehle ich euch deshalb dringend, zuerst den Sensor eurer Kamera zu reinigen. Wie ihr das am besten macht, erkläre ich im Abschnitt „Sensorreinigung“.

Euer Objektiv solltet ihr hingegen nur dann säubern, sofern ihr Fingerabdrücke, Schlieren oder sehr viel Staub auf der Linse ausmachen könnt. Ansonsten gilt: Finger weg von dem empfindlichen Glas!

Ein paar Staubpartikel auf dem Objektiv wirken sich nicht wesentlich auf die Bildqualität eurer Fotos aus. Sie sind weniger schlimm als Kratzer, die sehr leicht durch das Putzen des Objektivs entstehen können. Deshalb solltet ihr hier besonders aufpassen.

Wie ihr euer Objektiv richtig reinigt und was ihr dabei beachten müsst, erkläre ich euch in meinem ausführlichen Guide zur Objektivreinigung.

Kamera Objektiv reinigen

Wie ihr euer Objektiv richtig reinigt, erkläre ich euch in einem anderen Artikel

Schmutz, der sich lediglich auf dem Kameragehäuse befindet, beeinflusst die Bildqualität nicht. Trotzdem ist es sinnvoll darauf zu achten, dass eure Kamera nicht komplett verdreckt ist. Und zwar nicht nur, weil es schicker aussieht – obwohl auch ich nach der Hochglanz-Politur meiner Knipse immer stolz bin wie ein Neuwagen-Besitzer, der frisch aus der Waschanlage kommt:

Beispielsweise solltet ihr den Apparat nach einem ausgiebigen Shooting am Strand von jeglichen Sandkörnern befreien, da diese schnell wie Schleifpapier wirken und sich außerdem in die kleinen Drehrädchen setzen können.

Sensorreinigung: So befreit ihr eure Bilder von lästigen Flecken

Der Bildsensor ist der wichtigste Bestandteil einer Kamera, da er für die Aufnahme der Fotos verantwortlich ist. Er wandelt die Lichtwellen aus eurem Objektiv in digitale Daten um, die anschließend auf der SD-Karte gespeichert werden.

Gleichzeitig reagiert er extrem empfindlich auf jegliche Verschmutzungen. Selbst kaum erkennbare Schlieren oder winzige Staubkörner auf dem Sensor machen sich auf euren Bildern bemerkbar!

Da eure Kamera kein vakuumdichtes Gerät ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Kleinstpartikel auf eurem Sensor festsetzen – das könnt ihr auch nicht verhindern, sie befinden sich überall in der Luft. Deshalb passiert es selbst den vorsichtigsten Fotografen, dass der Sensor verschmutzt.

Doch das ist nicht weiter tragisch! Mithilfe der Trocken- und Nassreinigung befreit ihr euren Sensor ganz einfach von lästigem Staub oder hartnäckigen Schlieren.

Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras sind Systemkameras deutlich anfälliger für Verschmutzungen auf dem Bildsensor, da dieser bei einem Objektivwechsel komplett offen liegt. Bei Spiegelreflexkameras wird der Sensor beim Objektivwechsel hingegen von dem davor liegenden Spiegel geschützt.

Bevor wir mit der Trockenreinigung starten, möchte ich euch aber erst einmal erklären, wie ihr herausfindet, ob euer Sensor überhaupt verdreckt ist.

So erkennt ihr einen verunreinigten Sensor

Überall in unserer Umgebungsluft befinden sich Staubpartikel. Wenn ihr euer Objektiv wechselt, wird es also früher oder später dazu kommen, dass sich Staub auf eurem Sensor festsetzt.

Doch auch wenn ihr euer Objektiv noch nie gewechselt habt, können sich minimale Verschmutzungen auf eurem Sensor niederlassen, da kein Objektiv komplett luftdicht verschlossen ist.

Zuerst solltet ihr sichergehen, dass die Flecken auf euren Bildern nicht bloß Dreck auf dem Kamerabildschirm oder Sucher sind. Bei einer Spiegelreflexkamera könnte es außerdem sein, dass dunkle Stellen im Sucher von kleinen Staubkörnern auf dem Spiegel kommen.

Um zu erkennen, ob euer Sensor verdreckt ist, befolgt ihr am besten diese vier Schritte:

  1. Sucht euch ein Motiv mit einem hellen und homogenen Hintergrund
    Beispielsweise eine weiße Wand, ein Blatt Papier oder einen blauen Himmel.
  2. Wählt eine sehr kleine Blende
    Am besten wechselt ihr dafür in den Blendenprioritäts-Modus (auch Zeitautomatik genannt) und wählt eine kleine Blende von F16 oder F22. In diesen Modus kommt ihr, indem ihr das Einstellrad auf „A“ oder „Av“ stellt.
  3. Wechselt zum manuellen Fokus
    Da die meisten Kameras nicht automatisch auf einen homogenen Hintergrund fokussieren können, müsst ihr dies eventuell manuell vornehmen. Dafür stellt ihr euren Fokus auf „kurz vor unendlich“.
  4. Kontrolliert die Bilder
    Anschließend überprüft ihr die Fotos auf eurem Kamerabildschirm oder – noch besser – auf einem richtigen Monitor. Wenn ihr bei mehreren unterschiedlichen Bildern exakt dieselben Flecken erkennt, habt ihr Gewissheit: Euer Sensor ist verdreckt!

Trockenreinigung in 5 simplen Schritten

Bei der Sensorreinigung unterscheiden wir zwischen der einfachen Trockenreinigung mit einem Blasebalg und der etwas komplizierteren Nassreinigung.

Wie auch bei der Objektivreinigung müsst ihr bei der Säuberung des Bildsensors extrem aufpassen, da dieser sehr empfindlich für jeglichen physischen Kontakt ist. Deshalb empfehle ich euch, zuerst eine Trockenreinigung durchzuführen, bei der ihr gar nicht mit dem Sensor in Berührung kommt.

In der Regel reicht die Trockenreinigung aus, um Staubpartikel vom Bildsensor zu entfernen. Es kommt nur selten vor, dass ihr die weiter unten beschriebene Nassreinigung benötigt. Diese kommt nur infrage, wenn euch die Trockenreinigung nicht weitergeholfen hat.

Viele moderne Kameras sind mit einer automatischen Sensorreinigung ausgestattet, bei der der Sensor durch einen kleinen Vibrationsmotor Staubpartikel abschütteln soll. Bevor ihr also der nachstehenden Anleitung zur händischen Säuberung folgt, solltet ihr erst einmal versuchen, diese automatische Sensorreinigung durchzuführen.

Falls ihr euch im Menü eurer Kamera verliert: Um herauszufinden, ob euer Apparat diese Funktion besitzt, googelt ihr am besten nach eurem Kameramodell und „automatische Sensorreinigung“. Bei der Sony Alpha 6300 findet ihr diesen beispielsweise in den Einstellungen unter dem letzten Tab auf der dritten Seite.

Ich empfehle euch, die Trockenreinigung eures Sensors anhand der folgenden fünf Schritte vorzunehmen. Dafür benötigt ihr einen sogenannten Blasebalg (auch Airblower genannt). Ich bin beispielsweise mit dem Modell von Giottos sehr zufrieden, das ihr auf Amazon bereits für 15,60 EUR erhalten könnt.

Mit diesen fünf Schritten könnt ihr euren Kamerasensor ganz einfach selbst reinigen:

Kamera ausschalten

So ist der Sensor nicht mehr statisch aufgeladen und zieht keine Staubkörner an.

Spiegel hochklappen (bei Spiegelreflexkameras)

Bei Spiegelreflexkameras müsst ihr den Spiegel nach oben klappen, um den Sensor zu sehen. Bei Systemkameras liegt der Sensor hingegen direkt frei.

Mit einem Blasebalg auf den Sensor pusten

Jetzt kommt der Blasebalg zum Einsatz: Ihr haltet die Kamera mit dem Sensor nach unten und pustet mit dem Airblower auf den Sensor.

Dabei solltet ihr diesen auf keinen Fall mit dem Blasebalg berühren, da ansonsten eure komplette Kamera irreparable Schäden davontragen kann.

Spiegel wieder herunterklappen (bei Spiegelreflexkameras)

Dabei könnt ihr ebenso den Spiegel (wie oben beschrieben) kurz reinigen. Jedoch solltet ihr auch diesen auf keinen Fall mit dem Blasebalg oder euren Fingern berühren, da er sehr empfindlich ist!

Sensorreinigung Blasebalg

Die Trockenreinigung führt ihr am besten mit einem Blasebalg durch

Das solltet ihr bei der Trockenreinigung unbedingt vermeiden

  • (Fast) leerer Akku
    Bei der Reinigung einer Spiegelreflexkamera solltet ihr unbedingt auf einen aufgeladenen Akku achten. Ansonsten kann es passieren, dass der Spiegel während des Säuberns herunterklappt und ihr deshalb euren Sensor zerstört.
  • Atemluft oder Luftdruck benutzen
    Atemluft sorgt für Feuchtigkeit und Verunreinigungen auf dem Sensor. Luftdruck kann ebenfalls Feuchtigkeit oder Schmutzpartikel enthalten und ist in der Regel viel zu stark.

So funktioniert die Nassreinigung

Die Nassreinigung empfehle ich euch, wenn ihr Schlieren oder hartnäckige Staubpartikel auf eurem Sensor habt, die ihr mit der Trockenreinigung nicht entfernen konntet.

Bevor ihr die weitaus invasivere Nassreinigung durchführt, solltet ihr es vorher immer zuerst mit der Trockenreinigung versuchen.

Da Bildsensoren sehr empfindlich sind, solltet ihr bei der Nassreinigung besonders vorsichtig vorgehen! Wenn ihr euch nicht traut, die Säuberung eigenständig durchzuführen, empfehle ich euch die Knipse in einem Kameraladen reinigen zu lassen. Das kostet für gewöhnlich zwischen 30 Euro und 60 Euro und ist weitaus preiswerter als das Gerät zu beschädigen.

Die Nassreinigung eures Sensors könnt ihr mit ein paar Utensilien relativ einfach selbst erledigen. Dafür benötigt ihr sogenannte SWAB’s (auf Deutsch: Tupfer), die ähnlich wie winzige Fensterwischer funktionieren. Abhängig von der Größe eures Sensors gibt es auch die SWAB’s in unterschiedlichen Dimensionen.

SWABs für Sensorreinigung

Das sind meine SWABs von VSGO (nein, ich wurde nicht für dieses Foto bezahlt)

Die folgenden Modelle des Herstellers VSGO eignen sich sehr gut zur Nassreinigung eures Sensors:

Mit einem Vollformat-Sensor sind nur sehr hochpreisige Profi-Kameras ausgestattet, wie beispielsweise die Sony Alpha 7 III. Die deutlich kleineren Micro Four Thirds Sensoren findet ihr lediglich bei den Systemkameras von Panasonic und Olympus, wie zum Beispiel bei der Olympus PEN E-PL9. Ansonsten besitzen alle bekannten Spiegelreflex- oder Systemkameras von Canon, Nikon, Pentax, Sony, Fujifilm und Co. einen APS-C-Sensor.

Am besten nehmt ihr für die Nassreinigung die LED eures Smartphones oder eine Taschenlampe zu Hilfe. Es ist sehr wichtig, dass ihr erkennt, ob euer Sensor nach der Reinigung auch vollständig sauber ist, da mögliche Rückstände der Reinigungsflüssigkeit die Bildqualität massiv beeinflussen könnten.

Nassreinigung Sensor

Geht bei der Nassreinigung mit den SWABs so vorsichtig wie möglich vor

Wie genau ihr bei der Nassreinigung mit den SWAB’s vorgeht, könnt ihr in dem folgenden Video von Stephan Wiesner sehen.

Kamera Reinigungssets

Wie ich euch im Kapitel weiter oben bereits erklärt habe, solltet ihr die Trockenreinigung auf jeden Fall mit einem Blasebalg durchführen.

Den meisten Fotografen empfehle ich jedoch gleich ein komplettes Reinigungsset für Kameras. Für rund 20 Euro erhaltet ihr nicht nur einen Blasebalg, sondern ebenfalls alle wichtigen Utensilien, die ihr für das Putzen eurer Knipse, Filter und Objektive benötigt.

Ein Reinigungsset sollte immer mindestens folgendes Zubehör umfassen:

  • Blasebalg
  • Pinsel
  • Feuchte Tücher
  • Reinigungsflüssigkeit
  • Mikrofasertücher
Reinigungsset Inhalt

Das ist beim Reinigungsset von Lens Aid mit dabei

Ich lege euch das Reinigungsset von Lens Aid für rund 20 Euro ans Herz, da ich selbst schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe. Mein Equipment ist top gepflegt und meine Bilder gestochen scharf. So ist es seit vielen Jahren mein treuer Begleiter – und wird es auch bleiben.

Kamerareinigung: So befreit ihr euer Gehäuse von hartnäckigem Schmutz

Im Gegensatz zu den Objektiven und Bildsensoren ist ein Kameragehäuse relativ robust. Hochpreisige Modelle, wie die Sony Alpha 6500 oder die Panasonic G81, sind sogar gegen Spritzwasser und Staub geschützt.

Ist der Body eures Fotoapparats jedoch erst einmal schmutzig, beispielsweise weil ihr am Strand fotografiert habt, solltet ihr ihn sofort reinigen. Ansonsten kann sich der Dreck schnell im Gehäuse festsetzen. Dies wirkt sich zum Beispiel negativ auf die Funktionsfähigkeit der Knöpfe und Einstellrädchen aus.

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Mit den folgenden vier Reinigungsmethoden könnt ihr selbst den hartnäckigsten Dreck von eurem Kameragehäuse entfernen:

  • Pusten
    Um den gröbsten Schmutz oberflächlich zu entfernen, pustet ihr am besten oder benutzt einen Blasebalg. Bei der Sensor- oder Objektivreinigung solltet ihr auf keinen Fall eure Atemluft benutzen, da aufgrund der Feuchtigkeit Schlieren entstehen können. Wenn ihr euer Kameragehäuse säubert, stellt eure Atemluft aber kein Problem dar.
  • Feinfühlig abpinseln
    Sand oder anderen trockenen Schmutz, der beim Pusten partout nicht verschwinden wollte, pinselt ihr am besten weg. Dabei solltet ihr möglichst wenig Druck ausüben, damit ihr das Display nicht zerkratzt. Aber Achtung: Diesen Pinsel dürft ihr anschließend auf keinen Fall mehr für die Reinigung eures Objektivs oder Sensors benutzen, da an ihm kleinste Staubkörner haften könnten!
  • Wattestäbchen
    Bei besonders festsitzendem Staub, den ihr nicht mit dem Pinsel entfernen konntet, helfen euch Wattestäbchen weiter.
  • Angefeuchtetes Mikrofasertuch
    Für haftende Substanzen, Schlamm oder extrem hartnäckigen Dreck könnt ihr ein leicht angefeuchtetes Tuch verwenden. Am besten nutzt ihr dabei ein Mikrofasertuch, um nicht euer Display zu zerkratzen.

Von Alkohol oder anderen chemischen Substanzen rate ich euch ab, da diese das Gehäuse angreifen könnten. Ein angefeuchtetes Tuch sollte in der Regel für jeglichen Schmutz mehr als ausreichen.

Vorsorge: 7 Tipps für eine bessere Kamerapflege

Idealerweise müsst ihr euren Sensor und eure Kamera nur sehr selten reinigen, wenn ihr einige simple Regeln befolgt.

Hier habe ich die wichtigsten Hinweise für euch zusammengefasst:

  1. Objektiv schnell und in staubfreier Umgebung wechseln
    Da mit jeder Sekunde die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich Staubpartikel aus der Luft festsetzen.
  2. Objektivrückdeckel sofort auf das Objektiv schrauben
    Damit sich kein Staub auf der Rücklinse festsetzen kann.
  3. Kamera vor dem Objektivwechsel ausschalten
    Da ansonsten der Sensor statisch aufgeladen ist und Staub anzieht.
  4. Gehäuse entstauben
    Das Gehäuse eurer Kamera und eures Objektivs ist sehr resistent gegen Schmutz. Trotzdem solltet ihr es sauber halten, da Dreck ansonsten schneller auf Sensor und Objektiv gelangen kann.
  5. Kamera beim Objektivwechsel nach unten halten
    Damit Staubpartikel nicht auf den Sensor fallen.
  6. Gehäusedeckel möglichst staubfrei halten
    Ein einfacher Trick dafür ist das Aneinanderschrauben des Gehäusedeckels mit dem Objektivrückdeckel – wie auf dem Foto weiter unten zu sehen ist.
  7. Kameratasche regelmäßig reinigen
    Eure Kameratasche sollte keinem mobilen Buddelkasten ähneln. Schüttelt oder saugt sie regelmäßig aus. Dann benötigt ihr euer Reinigungsset seltener.

Fazit: Sensorreinigung ist kein Hexenwerk

Ich habe euch all mein Wissen zur Pflege eures Equipments weitergegeben. Ihr müsstet die Sensor- und Kamerareinigung jetzt eigenständig durchführen können, denn gewusst wie, ist es wahrlich keine Raketenwissenschaft.

Trotzdem ist sie enorm wichtig, damit ihr lange Freude an euren Geräten habt und mit den Modellen aus unserem Systemkamera Test stets makellose Bilder schießt.

Um es euch so einfach wie möglich zu machen, möchte ich euch hier noch mal die wichtigsten Erkenntnisse zum Merken mit auf den Weg geben: Wenn ihr dunkle Punkte auf euren Fotos erkennt, liegt das in der Regel an kleinen Staubpartikeln auf dem Sensor.

Hattet ihr bereits mit Flecken auf euren Bildern zu kämpfen? Und wie geht ihr bei der Reinigung eurer Kamera und eures Sensors vor? Ich freue mich auf eure Kommentare und Fragen!

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von Alex

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