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DeLonghi PrimaDonna Class Test

DeLonghi PrimaDonna Class Test
Die PrimaDonna ist ihren hohen Preis wert.

Aktueller Preis:

1.140,15 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49
86Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeDeLonghi
Brühgruppeherausnehmbar
Material Kunstoff EdelstahldesignEdelstahl, Kunstoff Edelstahldesign
MilchschaumsystemAutomatisch
LCD
Touch Display
Profile
Geeignet für2 - 4 Personen

Author

Arne schreibt seit 10 Jahren den bekannten Kaffee-Blog Coffeeness.de. Neben Kaffeebohnen und Espresso testet er ebenfalls alle möglichen Zubereitungsmethoden (außer Kapsel-Kaffee). Keiner hat so viele Inhalte zum Thema Kaffeevollautomaten veröffentlicht wie Barista Arne. Arne

Ich war besonders gespannt, ob DeLonghi der Aufstieg von der Einsteigermarke hin zum Premium-Anbieter gelingt. Viele Marken sind an ihrer eigenen Neufindung schon gescheitert. Mit der PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS hat DeLonghi auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Der Kaffeevollautomat bietet alles, was ich von einem hochwertigen Gerät erwarte. Die Bedienung ist intuitiv, der Kaffee lecker, die anschließende Reinigung geht schnell. Rund 1.000 Euro sind natürlich viel Geld, in diesem Fall ist es gut angelegt.

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Overall Rating

91%

"Die PrimaDonna ist ihren hohen Preis wert."

Reinigung
92%
Exzellent
Lautstärke
80%
Gut
Benutzerfreundlichkeit
95%
Exzellent
Preis-Leistungs-Verhältnis
90%
Sehr gut
Espresso-Geschmack
95%
Exzellent
Milchschaum-Qualität
92%
Exzellent

Meine Erfahrung mit dem Delonghi PrimaDonna Class Kaffeevollautomat: Aufstieg in die Luxusklasse

DeLonghi war jahrelang die Einsteigermarke unter den Kaffeevollautomaten. Besonders die DeLonghi ECAM 22.110 bietet einen einfachen Start in dieses Segment. Das Anfänger-Image wollen die Italiener loswerden und orientieren sich neuerdings in Richtung der Oberklasse. Das hat positive Auswirkungen auf die Qualität der Maschinen, zeigt sich aber auch im Preis.

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1.140,15 €

Die DeLonghi PrimaDonna Class zählt definitiv zu den teureren Geräten in meinem großen Kaffeevollautomaten-Test. Ich bin gespannt, ob DeLonghi der Schritt in das Premium-Segment gelungen ist.

Verschiedene PrimaDonna-Modelle

Bevor ich mit dem eigentlichen Test beginne, werfe ich einen Blick auf die unterschiedlichen Varianten meiner Maschine. Die offizielle DeLonghi-Homepage bietet mir allein für die PrimaDonna 8 (!) verschiedene Modellvarianten an. Die ganzen anderen Kaffeevollautomaten sind da noch nicht berücksichtigt.

Eine Straffung des Sortimentes würde den Italienern gut tun, denn häufig unterscheiden sich die Maschinen in Nuancen, die man als Kunde kaum wahrnimmt.

Die DeLonghi PrimaDonna gibt es in den Varianten Elite, Exclusive, Class und Evo. Die Varianten haben wiederum Abstufungen und natürlich auch noch verschiedene Farben.

Zumindest bei den Farben macht es euch DeLonghi einfach. Ihr erkennt sie an den letzten Buchstaben des Artikelnamens:

  • B = Black / Schwarz
  • M = Metal / Metall
  • S = Silver / Silber
  • W = White / Weiß

Jetzt werden einige von euch anmerken, dass Silber auch ein Metall ist. Ja, das stimmt. Mit Metall meint DeLonghi einen matten Alu-Ton. Silber ist ein glänzendes Silber. Den Unterschied sieht man besonders bei den MS-Modellen gut. Die Silber-Elemente bieten dann einen glänzenden Kontrast zum Metall.

Bei so viel Durcheinander könnt ihr schnell den Überblick verlieren. Ich fasse euch die deutlichsten Unterschiede deshalb in der folgenden Tabelle zusammen.

 EliteExclusiveClassEvo
Stand-byJaJaNeinJa
Doppio+JaNeinJaJa
Kakao-FunktionJaJaNeinNein
Extra Heißwasser-DüseJaJaNeinJa
Pumpendruck (bar)19151919
DisplayTFT-TouchTFTTFTLCD
Kapazität Bohnenbehälter (g)400250360250
EnergiesparfunktionJaJaNeinJa
TassenabstellflächeJaNeinJaJa
ReinigungsanzeigeNeinJaNeinJa

Für meinen Test habe ich mir die DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS bestellt.

Mit freundlicher Genehmigung von Coffeeness.de

VORTEILE

  • Toller Espresso-Geschmack
  • Entnehmbare Brühgruppe
  • Einfache Reinigung
  • Intuitive Bedienung
  • Große Getränkevielfalt

NACHTEILE

  • Hoher Preis

Erster Eindruck der DeLonghi PrimaDonna: Oberklasse

So stelle ich mir die Oberklasse vor. Die DeLonghi PrimaDonna empfängt mich mit einer beeindruckenden Optik. Auf den ersten Blick sehe ich viel Edelstahl und Edelstahloptik. Einige Bereiche, wie das Bedienfeld, sind mit Chrom-Elementen hervorgehoben.

Das Bedienfeld selber ist schwarz hinterlegt und nimmt die gesamte Breite am oberen Ende der Maschine ein. In der Mitte findet ihr ein 3,5 Zoll großes Display, auf dem ihr eure Einstellungen sehen und ändern könnt.

Insgesamt verfügt die PrimaDonna über 12 Tasten. Sechs davon sind für die Direktwahl der Getränke, mit den anderen sechs könnt ihr die Getränke- und sonstige Einstellungen ändern.

Delonghi Primadonna Milchtank

Vorne links ist der Milchtank angebracht

Delonghi Primadonna Wassertank

Der abnehmbare Wassertank fasst zwei Liter

Der Milchtank springt mir sofort ins Auge, er ist vorne links außerhalb der Maschine angebracht. Mit seinem kleinen Rüssel zielt er direkt auf das Glas in der Mitte der Maschine.

Der Wassertank befindet sich auf der rechten Seite und ist abnehmbar. Er fasst zwei Liter Wasser.

Am oberen, hinteren Ende des Automaten findet ihr das Bohnenfach. Dort könnt ihr bis zu 360 Gramm frische Bohnen einfüllen. Sowohl für den Wassertank als auch für das Bohnenfach gilt die Regel: die Größe vermeidet unnötig häufiges Nachfüllen.

Jedenfalls schreibt das DeLonghi auf seiner Verkaufsseite.

Ich sehe das anders: Die großen Behälter verführen dazu, Wasser und Bohnen auf Vorrat zu halten. Das bekommt beiden nicht gut und wirkt sich negativ auf den Geschmack aus. Füllt Wasser und Bohnen besser immer nach Bedarf, so bleiben die Zutaten frisch.

Delonghi Primadonna Bohnenfach

Relativ nah beieinander befinden sich das Bohnenfach ...

Delonghi Primadonna Tassenwärmer-Platte

... sowie eine Metallplatte, die Tassen vorwärmt

Vor dem Bohnenfach ist eine kleine Metallplatte angebracht. Sie dient als Tassenwärmer. Wer möchte schon heißen Kaffee aus einer kalten Tasse trinken? Bei der PrimaDonna hat DeLonghi diese Funktion ernst genommen: Die Tassen werden wirklich heiß. Leider auch die Bohnen im benachbarten Fach.

Mit 26 x 46,9 x 36,1 Zentimetern hat die PrimaDonna normale Ausmaße für einen Kaffeevollautomaten. Angenehm ist, dass ihr nur das Bohnenfach nach oben öffnen müsst. So könnt ihr das Gerät auch unter die meisten Oberschränke stellen und habt immer noch Platz nach oben.

Delonghi Primadonna Wassertank

Bei einem Kaffeevollautomat dieser Größe bietet sich ein fester Platz in der Küche an

Bei 11,5 Kilogramm Gewicht empfehle ich euch, die Maschine nur einmal an ihren festen Platz zu stellen. Zum häufigen Platzwechsel ist sie zu schwer.

Benutzerfreundlichkeit

Beim ersten Einschalten der PrimaDonna war ich kurz verwirrt. An der Rückseite befindet sich direkt neben dem Stromstecker ein Hauptschalter. Den habe ich brav gedrückt. Trotzdem hat das Display nur einmal kurz gezuckt und sich direkt danach wieder in den Tiefschlaf verabschiedet.

Delonghi Primadonna An- und Ausschalter

Ich bin verwirrt: Ist das der An- und Ausschalter ...

Delonghi Primadonna Stand-by-Schalter

... oder der hier? (Lösung: diesen Stand-by-Knopf zur Inbetriebnahme drücken)

Die Lösung ist einfach: Oben auf dem Gerät ist an der rechten Seite der Stand-by-Knopf. Den müsst ihr auch noch drücken, damit die Maschine ihre Arbeit aufnimmt.

Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten

So holprig der Start war, so einfach ist die weitere Bedienung. Natürlich bietet DeLonghi eine Bedienungsanleitung an, die aber bei der intuitiven Menüführung fast überflüssig ist.

Dass die PrimaDonna so einfach zu bedienen ist, liegt auf jeden Fall nicht an einem Mangel an Funktionen oder Einstellmöglichkeiten. Ihr könnt fast alles bei dieser Maschine individualisieren.

Das fängt beim Mahlgrad an: 13 Stufen bietet euch DeLonghi. Da jede Stufe noch einmal in halbe Stufen aufgeteilt ist, sind es genau genommen sogar 26. Ich habe die besten Erfahrungen mit Mahlgrad 1,5 gemacht.

Kaffee- und Wassermenge könnt ihr bequem über das Display steuern, genau wie die Menge an Milch. Wie fein der Milchschaum sein soll, lässt sich am Behälter direkt festlegen. Die PrimaDonna verlangt von euch eine Mindestmenge an produzierten Getränken, sonst speichert sie die Einstellungen nicht ab. Das dient dem Schutz der Maschine und ist keine Einschränkung für euch.

Delonghi Primadonna Display

Groß, scharf und übersichtlich

Alle Einstellungen könnt ihr auch über die DeLonghi Coffee App vornehmen – außer Mahlgrad und Milchschaum, die müssen an der Maschine direkt geändert werden.

Die App ist eine nette Spielerei, mehr aber nicht. Mich hat die geringe Reichweite enttäuscht. Bei mehr als drei Metern macht die Bluetooth-Verbindung schlapp. Den Kaffee von der Couch aus kochen kann da je nach Wohnung schwierig werden.

Alle Einstellungen könnt ihr in drei Benutzerprofile und ein Gastprofil speichern. Das mehr, mehr, mehr bei Benutzerprofilen ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Die vier Profile bei der DeLonghi entsprechen der Realität eines normalen Haushalts. Die Maschine hat aber einen entscheidenden Nachteil: Wenn ihr den Hauptschalter betätigt oder die Maschine vom Strom nehmt, werden alle Profile gelöscht.

Auslaufhöhe der PrimaDonna: Genau richtig

Die tollste Milchaufschäum-Funktion bringt nichts, wenn ich die Milch wieder verschütte, sobald ich das Glas unter der Maschine hervorziehe. Deshalb ist die Auslaufhöhe ein wichtiges Kriterium für mich. Ist sie zu gering, muss ich das Glas kippen – und verschütte damit den Inhalt.

Delonghi Primadonna Latte Macchiato im Glas zubereiten

Die Auslaufhöhe ist hoch genug, um den Latte Macchiato direkt im Glas zuzubereiten

Der Auslauf der DeLonghi PrimaDonna ist von 8,4 bis 14,2 Zentimeter Höhe verstellbar. Damit ist er perfekt für ein handelsübliches IKEA-Latte-Macchiato-Glas geeignet.

Wasserfilter

Die PrimaDonna kommt von Werk aus ohne Wasserfilter. Das ist schade, denn dieser filtert Verunreinigungen aus dem Wasser und sorgt damit für ein besseres Aroma und eine längere Haltbarkeit. Ihr könnt die Maschine aber mit einem Filter nachrüsten.

Brühgruppe

Die Brühgruppe ist das Herz jedes Kaffeevollautomaten. Hier wird aus Pulver richtiger Kaffee gemacht. Bei so viel Arbeit muss das Element auch viel Pflege erhalten. Die Brühgruppe der PrimaDonna ist entnehmbar, was die Reinigung vereinfacht. Wenn ihr den Wassertank aus der Maschine nehmt, gelangt ihr an ein Fach. Dort ist die Brühgruppe verbaut.

Delonghi Primadonna Brühgruppe

Die Brühgruppe sitzt hinter dem Wassertank und lässt sich leicht entnehmen

Bitte schaltet das Gerät aus, bevor ihr sie entnehmt. Ansonsten kann sich die Brühgruppe verkanten und kaputtgehen.

Mahlwerk

In der DeLonghi PrimaDonna ist ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl verbaut. Die ewige Diskussion zwischen Kegel- und Scheibenmahlwerken und Edelstahl gegen Keramik wird wohl noch unsere Enkel beschäftigen. Alle Varianten haben Vor- und Nachteile:

  • Kegelmahlwerke sind meistens kompakter
  • Scheibenmahlwerke können feiner mahlen
  • Edelstahl ist lauter, aber auch robuster als Keramik
  • Keramik ist geschmacksneutraler

Im täglichen Gebrauch ist vor allem die Lautstärke ein wichtiger Faktor. Die anderen Merkmale sind nur im Detail spürbar.

Lautstärke der PrimaDonna: Leise, aber flüstert nicht

Die PrimaDonna hat – ganz undivenhaft – eine angenehme Lautstärke. Das Edelstahlmahlwerk erzeugt ein brummendes Geräusch, vom Kreischen anderer Maschinen keine Spur. Sie kommt nicht an das Flüstern einer Siemens EQ.6 heran, ist für den Alltag aber ein unaufdringlicher Begleiter.

Espresso-Geschmack: Nah am Siebträger

Bei aller Liebe zur Technik, entscheidend ist der Geschmack. Ein Kaffeevollautomat kann die schönsten Funktionen und die beste Bedienung haben, wenn der Kaffee schmeckt wie Omas Füße, fällt das Gerät durch.

Mein Gradmesser für den Geschmack eines Vollautomaten ist der Espresso. So klein er ist, so viel verrät er über die Fähigkeiten einer Maschine. Der Goldstandard des Espressos ist der Siebträger-Espresso. Einen besseren Geschmack habe ich noch nirgendwo gefunden.

Delonghi Primadonna Espresso brühen

Die Espresso-Qualität verrät alles über einen Vollautomaten

Delonghi Primadonna Espresso

Erster Eindruck: Das Aroma ist schon einmal vielversprechend

Kaffeevollautomaten tun sich häufig schwer mit einem guten Espresso, weil sie überextrahieren und der Kaffee dadurch bitter wird.

Die PrimaDonna überrascht mich hier positiv. Sogar sehr positiv. Der Espresso kommt nah an den Geschmack eines Siebträgers heran. Ein so rundes Aroma hat bisher nur die Melitta Caffeo Solo hinbekommen. Ich bin absolut begeistert.

Milchschaum-Qualität: Sauber abgeliefert

Beim Milchschaum probiere ich mich durch die verschiedenen Schaumstufen und bleibe bei „mittel“ hängen. Beim Füllen des Glases sticht die saubere Arbeit der PrimaDonna hervor. Es gibt kein Spritzen und kein Kleckern, alles landet dort, wo es hin soll. Die Milch ist angenehm warm und hat die perfekte Trinktemperatur. Die Schichten des Latte Macchiato sind zudem etwas für Optik-Verliebte.

Delonghi Primadonna Milchtank - einstellbare Schaumstufen

Die Schaumstufen für Milch lassen sich hier einstellen

Delonghi Primadonna Milchtank - Milch läuft in Glas

Präzisionsarbeit: hier geht nichts daneben

Reinigung: Einfacher geht es nicht

Auch die schönste Feier geht mal zu Ende und dann muss geputzt werden. Daran erinnert euch die DeLonghi in jedem Fall.

Das Säubern der Maschine macht Spaß, weil es so einfach ist. Ihr könnt alle relevanten Teile ohne Probleme abnehmen. Dazu zählen der Wassertank, die Abtropfschale, der Trester, die Brühgruppe und der Milchtank.

Am besten reinigt ihr alle Teile unter fließendem, lauwarmem Wasser. Verwendet bitte keine Reiniger, das schmeckt ihr bei der nächsten Tasse Kaffee.

Delonghi Primadonna Reinigungsprogramm

Die PrimaDonna ist leicht zu reinigen

Der Milchaufschäumer übertreibt es mit der Reinigungsdisziplin etwas. Wird er zwischendurch nicht gespült, stellt er einfach die Arbeit ein.

Wertung

Ich bewerte die Kaffeevollautomaten in meinem Test auf zwei Arten. Zuerst beschreibe ich mit einer Prozentzahl, wie zufrieden ich mit der getesteten Eigenschaft bin. Dann vergebe ich eine Note zu dieser Zahl.

  • Reinigung
    Ihr könnt alle wichtigen Teile abnehmen und einfach reinigen. Zudem erinnert euch die Maschine an das regelmäßige Säubern. Das ist für mich „Exzellent“ mit 92 Prozent.
  • Lautstärke
    Die Lautstärke der PrimaDonna ist „Gut“. Sie fällt nicht negativ auf, bietet aber auch kein überragendes Klangerlebnis. Dafür gibt es 80 Prozent Zufriedenheit.
  • Benutzerfreundlichkeit
    Die Maschine hat unzählige Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Dennoch brauche ich für keine davon die Bedienungsanleitung. Ein Paradebeispiel für intuitive Bedienung. Dafür gibt es 95 Prozent und ein „Exzellent“.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Mit rund 1.000 Euro ist die DeLonghi PrimaDonna kein Schnäppchen. Ihr bekommt aber auch viel für diesen Preis. Deshalb gibt es ein „Sehr gut“ mit 90 Prozent.
  • Espresso-Geschmack
    Fast wie aus dem Siebträger. Da der Siebträger 100 Prozent bekommt, erhält die PrimaDonna 95 Prozent und damit immer noch ein „Exzellent“.
  • Milchschaum-Qualität
    Ich kann die Konsistenz des Milchschaums selber bestimmen. Das Ergebnis ist ein großartiger Schaum, der auch ein optisches ansprechendes Bild ermöglicht: „Exzellent“ (92 Prozent).

VORTEILE

  • Toller Espresso-Geschmack
  • Entnehmbare Brühgruppe
  • Einfache Reinigung
  • Intuitive Bedienung
  • Große Getränkevielfalt

NACHTEILE

  • Hoher Preis

Fazit zur DeLonghi PrimaDonna: Eine herausragende Maschine

Mit der PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS hat DeLonghi eine herausragende Maschine gebaut. Gehobene Technik paart sich mit intuitiver Bedienung, so macht Kaffeezubereiten Spaß.

Delonghi PrimaDonna Class – Übersicht

DeLonghi legt mit der PrimaDonna Class einen exquisiten Kaffeevollautomaten vor

1.140,15 €

Die Vielfalt der Getränke ist beeindruckend. Zu den sechs vorprogrammierten Kaffeespezialitäten könnt ihr über das Bedienfeld weitere hinzufügen. Dabei habt ihr die Möglichkeit, alle Faktoren nach eurem Gusto zu gestalten.

Die Reinigung ist einfach und geht schnell. DeLonghi macht leider keine Angabe, ob die Bauteile auch spül­maschinen­taug­lich sind. Im Zweifel bleibe ich dann lieber bei der Handarbeit.

So viel Qualität und Auswahl lassen sich die Italiener gut bezahlen. Das von mir getestete Modell mit Chrom-Elementen kostet regulär rund 1.300 Euro. Es gibt aber immer wieder Rabatt-Aktionen, so auch zu unserem Kaufzeitpunkt. Da konnte ich die Maschine schon für knapp 1.000 Euro erstehen.

Wer viel Kaffee trinkt oder Wert auf herausragende Qualität legt, dem empfehle ich die DeLonghi PrimaDonna zum Kauf. Wenn ihr nur wenig Kaffee trinkt oder einfach nicht so viel Geld ausgeben wollt, solltet ihr euch die Melitta Caffeo CI ansehen.

Produktdaten

Brühgruppeherausnehmbar
MaterialEdelstahl, Kunstoff Edelstahldesign
MilchschaumsystemAutomatisch
LCD
Touch Display
Profile
Geeignet für2 - 4 Personen
Wassertank2L
Auslaufhöhe (min)8.4cm
Auslaufhöhe (max)14.2cm
MahlwerkEdelstahl
Bohnenfach360 g


Aktueller Preis:

1.140,15 €

Zuletzt aktualisiert am: 16. December 2018 13:49

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