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Sage Oracle Touch Espressomaschine Test

Sage Oracle Touch Espressomaschine Test
Exzellentes Gerät.

Aktueller Preis:

Amazon Logo

1.931,82 €

Zuletzt aktualisiert am: 12. Dezember 2019 01:52
49Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeSage
Brühgruppeherausnehmbar
MaterialEdelstahl
MilchschaumsystemManuell
LCD
Touch Display
Profile
Geeignet für1 - 2 Personen

Author

Arne schreibt seit 10 Jahren den bekannten Kaffee-Blog Coffeeness.de. Neben Kaffeebohnen und Espresso testet er ebenfalls alle möglichen Zubereitungsmethoden (außer Kapsel-Kaffee). Keiner hat so viele Inhalte zum Thema Kaffeevollautomaten veröffentlicht wie Barista Arne. Arne

Meine Ablehnung gegenüber allem Hybriden war bei der Sage Oracle Touch vollkommen unbegründet. Der Spagat zwischen Siebträger und Kaffeevollautomat gelingt ihr hervorragend, sie vereint das Beste aus beiden Modellen.

Heraus kommt ein Gerät, das so einfach zu bedienen ist wie ein Vollautomat und so gute Getränke produziert wie ein Siebträger.

Bei der Reinigung schlägt die Sage alle Vollautomaten, da hier weniger zu putzen ist und das Wenige noch schnell geht.

Der einzige Nachteil der Maschine ist ihr Preis. Mit rund 2.000 Euro liegt er sehr hoch. Die Leistung rechtfertigt diese Summe zwar, für viele Interessenten wird sie trotzdem ein Hindernis darstellen. Wer jetzt schon überzeugt ist, kann sie hier direkt bei Amazon bestellen.

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Gesamtbewertung

91%

"Exzellentes Gerät."

Reinigung
95%
Exzellent
Lautstärke
75%
Gut
Benutzerfreundlichkeit
95%
Exzellent
Preis-Leistungs-Verhältnis
85%
Sehr gut
Espresso-Geschmack
97%
Exzellent
Milchschaum-Qualität
100%
Exzellent

Meine Erfahrung mit der Sage Oracle Touch Espressomaschine 2019: Ein guter Hybride

Wenn ich die Bezeichnung „Hybrid“ höre, gehen bei mir immer die Alarmglocken an. Hybrid ist ein Zwischending, nicht das eine, nicht das andere. Ich stehe mehr auf klare Ansagen und Positionierungen. Entsprechend skeptisch gehe ich an die Sage Oracle Touch heran, die der einzige Hybride in meinem großen Kaffeevollautomaten-Test 2019 ist.

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1.931,82 €

VORTEILE

  • Exzellenter Espresso
  • Automatisch hergestellter Milchschaum für jedes Getränk
  • Einfache Bedienung
  • Schnelle Reinigung
  • Große Getränkeauswahl

NACHTEILE

  • Hoher Preis

Erster Eindruck: Ein imposantes Gerät

So skeptisch meine Grundhaltung gegenüber Hybriden ist, so beeindruckt bin ich von dem Siebträger, der jetzt vor mir steht. Gebürstetes und glänzendes Aluminium strahlen mich an, in der Mitte der Maschine leuchtet ein Touch-Display.

Wo bei anderen Vollautomaten der Auslauf ist, hat die Oracle eine automatische Tamperstation, den Halter für den Siebträger und die Milchaufschäumdüse. Da alle Teile nebeneinander angebracht sind, wirkt die Front leicht überladen, obwohl die Maschine mit knapp 40 Zentimetern eine normale Breite aufweist.

Sage Oracle Touch Test

Die Oracle Touch ist hochwertig verarbeitet ...

Sage Oracle Touch Display

... und verfügt über ein Touch-Display

Oben auf dem Gerät findet ihr den Bohnenbehälter, der eine funktionale Trichterform hat. Er ist aromadicht verschlossen, jedenfalls behauptet das Sage. Die Gummiabdeckung macht einen guten Job, es kommt keine Luft hindurch. Das geht leider zu Lasten der Optik, denn der Gummiverschluss passt nicht zum hochwertigen Rest der Maschine. Vor allem der kleine Gummiring zum Abnehmen des Deckels wirkt wie der Öffner einer Ravioli-Dose.

Sage Oracle Touch Bohnenbehälter

Die funktionale Trichterform des Bohnenbehälters ...

Sage Oracle Gummidichtung

... ist kombiniert mit einer Gummidichtung

Grundsätzlich solltet ihr auch nicht auf irgendwelche Aroma-Bewahrer setzen, sondern immer frische Bohnen nutzen, wie ich es auch schon in meinem Kaffeemaschinen Test beschrieben habe. So gut die Schutzfunktion sein mag, sie wird nie das Aroma frischer Bohnen erreichen.

Der Wassertank befindet sich auf der Rückseite und kann dort abgenommen werden. Alternativ könnt ihr ihn auch mit einer Kanne befüllen, wovon ich allerdings abrate.

Wo Feuchtigkeit und Wärme zusammenkommen, bilden sich schnell Bakterien. Falls ihr den Tank durchgehend an Ort und Stelle lasst und immer wieder mit Wasser auffüllt, kann das schnell passieren. Nehmt ihr ihn aber ab und spült ihn beim Befüllen schnell durch, reduziert ihr das Risiko deutlich.

Sage Oracle Touch Wassertank

Der Wassertank kann leicht befüllt oder aber auch herausgenommen werden

Auf der linken Seite der Maschine findet ihr ein großes Rad, das ebenfalls in gebürstetem Edelstahl gehalten ist. Damit könnt ihr den Mahlgrad des Kaffees einstellen. Mir gefällt diese Anordnung nicht ganz so gut, denn das Rad sticht aus der sonst harmonischen Optik wie ein Fremdkörper heraus.

Benutzerfreundlichkeit: Ein Beispiel für Einfachheit

Auch wenn die Sage Oracle Touch als Hybride eine Sonderfunktion in meinem Test einnimmt, muss sie in allen Testpunkten dieselben Kriterien wie alle anderen Maschinen erfüllen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Benutzerfreundlichkeit.

Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten

An der Front findet ihr den Power-Knopf. Da er der einzige Knopf am gesamten Gerät ist, könnt ihr ihn nicht übersehen. Nach dem Einschalten benötigt die Maschine circa zwei Minuten, bis sie bereit für den ersten Kaffee ist.

Bis auf den Mahlgrad nehmt ihr sämtliche Einstellungen über das Touch Display vor. Die Menüführung ist einfach gehalten. Große Icons zeigen euch an, welches Getränk ihr auswählt oder welche Funktion ihr gerade umstellt.

Sage Oracle Touch Mahlgradverstellung

Der Mahlgrad wird nicht über das Display eingestellt, sondern mit einem Drehschalter an der Seite

Bei der Herstellung eines Kaffees führt euch das Display zielsicher durch alle Schritte; nachdem ihr euer Getränk gewählt habt, müsst ihr den Anweisungen nur von links nach rechts folgen.

Es beginnt mit dem Mahlen des Pulvers. Dafür verwendet die Sage 19 bis 22 Gramm Pulver, um einen wirklich vollen Geschmack zu erzeugen.

Ist das Pulver im Siebträger angekommen, löst ihr diesen aus der Halterung und hängt ihn in den Auslauf eine Station weiter rechts ein. Anschließend drückt ihr das Symbol „Brew“ auf dem Display und der Kaffee wird aufgebrüht und landet mit 9 Bar Druck in eurer Tasse.

Sage Oracle Touch Espresso

Die Sage macht wunderbaren Espresso

Die Dauer des Bezuges könnt ihr ebenfalls individualisieren. Sage hat 25 Sekunden vorprogrammiert, was ein sehr guter Wert ist. Sollte euch die Crema trotzdem nicht gefallen, könnt ihr die Angabe in Sekundenschritten korrigieren.

Dasselbe gilt für die Temperatur des Kaffees. Auch hier ist die Voreinstellung sehr gut gelungen. Falls ihr das erste Mal mit einem Siebträger arbeitet, könnt ihr sie gerne so lassen. Wenn ihr euch in die unterschiedlichen Röstungen und deren ideale Brühtemperatur eingearbeitet habt, stehen euch hier aber auch verschiedene Einstellungen zur Wahl.

Wenn ihr einen normalen Kaffee oder Espresso gewählt habt, könnt ihr jetzt euer Getränk genießen. Für ein Milchgetränk müsst ihr noch Milch in das Kännchen füllen und diese dann unter den Aufschäumer stellen. Auch hier erwarten euch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, auf die ich im Punkt „Milchschaum“ genauer eingehe.

Sage Oracle Touch Milch

Vollmilch rein in die Kanne ...

Sage Oracle Milchschaum

... und das Schäumen kann beginnen

Mit all diesen Variationen stellt ihr euch euer persönliches Lieblingsgetränk zusammen. Acht davon könnt ihr im Menü speichern und jedem noch ein individuelles Icon zuordnen. Das nenne ich Liebe zum Detail.

Wasserfilter

Die Sage Oracle Touch kommt von Werk aus mit einem Claro-Swiss-Wasserfilter zu euch. Ein Wasserfilter sorgt für einen klareren Geschmack in eurem Kaffee. Er reduziert vor allem den Kalkgehalt des Wassers.

Der Kalk schwächt das Aroma des Kaffees und ist auf Dauer schädlich für eure Kaffeemaschine. Ihr kennt die weißen Flecken in eurem Wasserkocher oder Kochtopf, wenn ihr Wasser darin erhitzt habt. Dieser Kalk setzt sich auch in den Schläuchen und Zuläufen eurer Kaffeemaschine ab und kann sie verstopfen. Mit einem Wasserfilter beugt ihr dem vor.

Mahlwerk

In der Sage ist ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl verbaut. Kegelmahlwerke haben den Vorteil, dass sie kleiner sind als Scheibenmahlwerke und deshalb besser in Maschinen dieser Größe passen. Außerdem erhitzen sie die Bohnen beim Mahlen weniger, was sich positiv auf das Aroma auswirkt.

Sage Oracle Touch Espressomaschine Mahlwerk

Keramikmahlwerk ist schonender für die Bohnen, da sie nicht erhitzt werden

Als Alternative zu Edelstahl wird Keramik in Mahlwerken eingesetzt. Keramik erhitzt die Bohnen nicht so stark wie Edelstahl, ist aber auch anfälliger gegen Steine, die selbst in hochwertigen Kaffees auftauchen können.

Lautstärke: Flüsterleise ist anders

Wenn ihr euch ein Milchgetränk mit der Oracle Touch zubereitet, habt ihr eine dreifache  Lautstärken-Quelle. Zunächst werden die Bohnen gemahlen, dann der Kaffee aufgebrüht und anschließend die Milch aufgeschäumt.

Alle drei Prozesse laufen nicht geräuschlos ab, wecken aber auch nicht die Nachbarn. Sie liegen mit ihrer Lautstärke im Mittel der Kaffeevollautomaten, wobei das Milchaufschäumen der lauteste Vorgang ist. Das führe ich aber auf die Metallkanne zurück, die die Geräusche lauter wiedergibt als eine Tasse, in die der Schaum bei einem Kaffeevollatuomaten direkt fließt.

Espresso: Siebträger-Qualität

Bisher gefällt mir die Sage Oracle Touch gut, auch wenn sie mich noch nicht komplett aus den Socken haut. Da das Wesentliche bei einem Siebträger nun mal die Zubereitung der Getränke ist, kann mich die Maschine jetzt von ihrer Qualität überzeugen.

Und das tut sie.

Habt ihr schon mal mit einem klassischen Siebträger gearbeitet? Dann kennt ihr alle notwendigen Arbeitsschritte:

  1. Bohnen in die Kaffeemühle füllen
  2. Richtigen Mahlgrad wählen
  3. Kaffeepulver tampern – nicht zu leicht, nicht fest
  4. Siebträger einschrauben
  5. Brühvorgang starten – mit der richtigen Temperatur, Durchlaufzeit und Wassermenge

Genau an dieser Stelle entfaltet die Sage ihr volles Können, denn alle diese Schritte laufen bei ihr automatisch ab. Fast alle, denn das Einschrauben in den Auslauf müsst ihr noch selber vornehmen.

Der erste Espresso mit allen Werkseinstellungen ist schon sehr gut. Trotzdem justiere ich noch mal nach, um das perfekte Getränk zu erhalten (wenn es das überhaupt gibt).

Dazu drehe ich den Mahlgrad feiner und reduziere die Pulvermenge. Das gelingt über einen kleinen Stopper. Wenn ihr diesen nach unten setzt, reagiert die Maschine und meldet schneller, dass der Siebträger voll ist.

Mit diesen Einstellungen erhalte ich einen herausragenden Espresso, der dem Original aus einer reinen Siebträger-Maschine in fast nichts nachsteht. Die noch vorhandenen Unterschiede bemerkt aber wahrscheinlich nur ein Profi-Barista.

Sage Oracle Touch Espressobezug

Nachdem ich die Maschine etwas justiert habe, kommt der Espresso noch besser

Milchschaum: Perfekte Konsistenz für jedes Getränk

Sage wirbt damit, sich bei der Oracle Touch auf die vier wesentlichen Elemente eines Kaffees zu beschränken:

  • Pulvermenge
  • Temperatur
  • Druck
  • Dampf
Sage Oracle Touch Milchschaum Latte Art

Mit der Sage Oracle Touch könnt ihr eure Latte-Art-Fähigkeiten trainieren

Die ersten drei Punkte habe ich bei der Zubereitung des Espressos ausführlich getestet und kann Sage hier recht geben: Durch die Konzentration auf die Kernelemente wird der Espresso hervorragend.

Den vierten Punkt, Dampf, sehe ich mir beim Aufschäumen der Milch genauer an. Und ich muss zugeben, dass ich an dieser Stelle extrem gespannt bin. Denn Sage verspricht eine Aufschäum-Lösung, die den Barista arbeitslos machen würde.

Die Oracle Touch soll mit ihrer Milchlanze Zubereitungen für alle gängigen Getränke zaubern können – vollkommen automatisch. Ihr habt mit Sicherheit schon einmal dem Barista in eurem Lieblingscafé beim Arbeiten zugesehen. Liebevoll dreht er das Milchkännchen über der Lanze, bis eine Konsistenz entsteht, die für jedes Getränk individuell anders ist.

Und das soll diese Kaffeemaschine automatisch hinbekommen? Meine Gefühle wechseln zwischen ungläubig und gespannt.

Laut Hersteller kann die Oracle Touch Milchtemperaturen zwischen 40 und 75 Grad Celsius erzielen. Zudem könnt ihr die Konsistenz in neun verschiedenen Stufen einstellen. 1 ist dabei kurz nach komplett flüssig, 9 kommt Bauschaum recht nahe. Das sollen sogar einige Leute mögen.

Sage Oracle Touch Milchschaum

Der Milchschaum kann je nach Gusto angepasst werden, von sehr fest bis schön fluffig

Ich fülle also Milch in das Kännchen und stecke die Lanze hinein. Streng wissenschaftlich arbeite ich mich durch die verschiedenen Getränke und bin begeistert. Die automatische Milch-Funktion schafft tatsächlich für jedes Getränk den perfekten Schaum. Wenn die Maschine das Ende des Aufschäumens anzeigt, seid ihr fertig. Ihr müsst dann nur noch Kaffee und Milch zusammengießen.

Reinigung: Einfacher als beim Vollautomaten

Ich habe eine schlechte Nachricht für euch: Das Reinigen bleibt euch auch bei diesem Wunderwerk der Technik nicht erspart.

Die gute Nachricht folgt aber auf dem Fuße: Es geht schneller und einfacher als bei einem Kaffeevollautomaten.

Einen Vollautomaten müsst ihr täglich intensiv reinigen, um vor allem die Brühgruppe zu säubern, in der sich sonst leicht Schimmel bilden kann. Bei der Sage Oracle Touch ist das Kaffeepulver zu keiner Zeit im Kreislauf der Maschine. Es kommt über das Mahlwerk in den Siebträger und dann in den Auslass. Entsprechend müsst ihr euch primär auch nur um diese Bauteile kümmern.

Mit dem Blindeinsatz könnt ihr den Brühkopf säubern. Dazu setzt ihr diesen in den Siebträger und startet einen Bezug. Das Wasser kann nicht aus dem Brühkopf herausfließen, sondern wird dort immer wieder durcheinander gewirbelt.

Sage Oracle Touch Reinigung Düse

Die Milchdüse von der Oracle Touch ...

Sage Oracle Touch Reinigung

... muss kräftig durchgepustet werden

Für eine Reinigung zwischen den einzelnen Bezügen könnt ihr den Siebträger auch einfach komplett weglassen. Stellt dann aber bitte ein Gefäß unter, sonst wird es nass.

Die mitgelieferten Bürsten helfen euch, den Auslass und den Siebträger ordentlich zu putzen. Wenn ihr das regelmäßig macht, kann sich nichts festsetzen und das Säubern geht schnell von der Hand.

Die Milchlanze solltet ihr nach jedem Bezug direkt mit einem sauberen Tuch abwischen.

Wertung

Ich bewerte die Kaffeevollautomaten in meinem Test auf zwei Arten. Zuerst beschreibe ich mit einer Prozentzahl, wie zufrieden ich mit der getesteten Eigenschaft bin. Dann vergebe ich eine Note zu dieser Zahl.

Reinigung

Bei diesem Hybriden müsst ihr deutlich weniger Bauteile reinigen als bei einem Kaffeevollautomaten. Das Säubern geht zudem schnell und ohne viel Aufwand von der Hand: „Exzellent“ (95 Prozent).

Lautstärke

Das Mahlen des Kaffees und das Aufschäumen solltet ihr nicht direkt im Schlafzimmer machen; das könnte Ärger geben. Ansonsten gefällt mir die Geräuschkulisse aber „Gut“ (75 Prozent).

Benutzerfreundlichkeit

Eine genial einfache Bedienung und ein Menü, dessen Einstellungen seinesgleichen suchen. Müsste ich jetzt nicht Milch und Kaffee per Hand mischen, wäre ich restlos begeistert. So bin ich es zu 95 Prozent, was immer noch „Exzellent“ ist.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei der Bewertung dieses Punktes habe ich mich schwer getan. Auf der einen Seite steht eine herausragende Leistung, auf der anderen mit rund 2.000 Euro ein hoher Preis. Ich finde das Verhältnis „Sehr gut“ und bin zu 85 Prozent zufrieden.

Espresso-Geschmack

Der Espresso aus einer klassischen Siebträger-Maschine ist in dieser Kategorie das Maß aller Dinge. An diesen kommt der Espresso der Oracle Touch sehr nahe, aber nicht komplett heran. Es reicht für 97 Prozent Zufriedenheit, was ein „Exzellent“ bedeutet.

Milchschaum-Qualität

Ich erhalte alle Varianten eines Milchschaums, ohne selber das Kännchen zu schwenken. Ich bin immer noch begeistert von dieser Funktion, die nichts anderes als ein „Exzellent“ verdient hat und dabei die volle Punktzahl von 100 Prozent erreicht.

Fazit: Eine klare Empfehlung

Ich bin begeistert.

Die Sage Oracle Touch Espressomaschine bietet alles, was ihr im alltäglichen – und auch speziellen – Kaffeegebrauch benötigt. Ihr erhaltet einen Siebträger für exzellenten Espresso und die passende Mühle gleich dazu. Mit einem Knopfdruck bereitet euch die Maschine den perfekten Schaum für euer Lieblingsgetränk zu. Ihr müsst nur noch den Kaffee hinzufügen.

Sage Oracle Touch Test

Nach meinem ausführlichen Test bin ich von der Sage Oracle Touch begeistert

VORTEILE

  • Exzellenter Espresso
  • Automatisch hergestellter Milchschaum für jedes Getränk
  • Einfache Bedienung
  • Schnelle Reinigung
  • Große Getränkeauswahl

NACHTEILE

  • Hoher Preis

Das alles passiert halbautomatisch, was vielleicht die einzige Schwachstelle des Hybriden gegenüber einem Kaffeevollautomaten ist. Denn dort stellt ihr die Tasse unter und die Maschine erledigt den Rest.

Hier müsst ihr noch den Siebträger von links nach rechts klemmen und Milch und Kaffee mischen. Für faule Morgenmuffel kann das schon schnell zu viel der Arbeit sein.

Aber mal im Ernst: Die besten Dinge gibt es halt nicht einfach so. Und diese zwei Handgriffe sollten es euch wert sein, denn das Ergebnis überzeugt in jeder Nuance.

Was die Sage dann noch vom Siegeszug auf dem Kaffeemaschinen-Markt aufhält?

Vor allem ihr Preis. Denn mit 1.931,82 Euro kostet sie rund dreimal so viel wie mittlere Siebträger-Maschinen und immer noch doppelt so viel wie teure Kaffeevollautomaten.

Meiner Meinung nach ist sie dieses Geld aber wert. Denn ihr erhaltet eine rundum gelungene Maschine, die euren Kaffeegenuss in neue Höhen befördern wird.

Produktdaten

Brühgruppeherausnehmbar
MaterialEdelstahl
MilchschaumsystemManuell
LCD
Touch Display
Profile
Geeignet für1 - 2 Personen
Wassertank2.5L
Auslaufhöhe (min)-cm
Auslaufhöhe (max)-cm
MahlwerkEdelstahl
Bohnenfach280 g


Aktueller Preis:

1.931,82 €

Zuletzt aktualisiert am: 12. Dezember 2019 01:52

6 Kommentare


Mario 11. März 2019 um 20:47

Danke für den ausführlichen Testbericht, der hilft mir sehr bei meiner Entscheidung ob ich die Maschine kaufen werde. Aber eines konnte ich nicht herauslesen und habe dazu auch noch nichts im Internet gefunden. Kann man mit dem mitgelieferten Zubehör bereits gemahlene Kaffeebohnen verarbeiten? Oder benötigt man dafür noch zusätzliches Zubehör? Kann man das festdrücken des Pulvers manuell starten ohne das Bohnen aus dem Behälter gemahlen werden?
Mfg

Antworten

Arne Preuß 11. September 2019 um 11:07

Hallo Mario,
vielen Dank für deinen Kommentar. Prinzipiell möglich, ist jedoch nicht so geil. Wir raten auch beim KVA immer davon ab das (bei fast allen KVAs vorhandene) Kaffeepulverfach zu verwenden. Das schon fertig gemahlene Pulver verliert zu schnell an Aroma! Liebe Grüße Arne

Antworten

Judith 14. Juni 2019 um 05:45

Jetzt haben wir die Sage Oracle Touch gekauft. Der Kaffe selber ist sehr gut, aber die Milchschaumqualität ist nicht gegeben. Habe den Eindruck, dass die Maschine nicht lang genug schäumt. Gibt es dazu noch Tipps, wie ich die Sage nich anders einstellen kann? Welche Art von Milch verwendet Ihr? Danke

Antworten

Arne Preuß 11. September 2019 um 11:04

Hallo Judith,
danke für deinen Kommentar. An der Sage kannst du selbst nichts Besonderes einstellen, was dem helfen würde. Wichtig zur Milch: immer Milch mit möglichst viel Fett (als Geschmacksträger) und Eiweiß (Stabilisator) nehmen. Und am besten kühlschrankkalt verwenden. Liebe Grüße Arne

Antworten

Johannes Liebrich 15. September 2019 um 15:08

Hallo!
Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht. Ich hätte nur eine einzige Frage. Ist die Zubereitung eines Kaffee Cremas möglich oder nur Espresso und Café Americano?
Beeilen Dank!
Viele Grüße

Johannes

Antworten

Arne Preuß 15. Oktober 2019 um 11:54

Hallo Johannes,

vielen Dank für deinen Kommentar. Kaffee Crema ist meines Wissens nicht möglich (habe noch mal recherchiert und auch keine Antwort darauf gefunden).

LG Arne

Antworten

Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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