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von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 5. October 2017

Website Erstellen

Website erstellen leicht gemacht: In 6 Schritten zur Homepage

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, eine eigene Website zu erstellen und euch selbst oder ein persönliches Projekt online zu präsentieren, seid ihr mit großer Sicherheit auf dem richtigen Weg, wenn ihr euch an einen unserer getesteten Baukästen haltet (dazu findet ihr alles in unserem Homepage Baukasten Test).

Doch: Ist das bereits alles an Vorbereitungen, die ihr vornehmen müsst, um endlich starten zu können? Und wenn nicht: Welche Entscheidungen müsst ihr treffen, wenn ihr eine eigene Website erstellen möchtet, ohne in die üblichen Fallen oder Fettnäpfchen zu tappen?

Webnode Editor Ansicht

Um zu einer fertigen Website zu kommen, bedarf es ein bisschen Vorbereitung

Bevor ihr euch kreativ wie gestalterisch ans Werk begebt, solltet ihr einige Entscheidungen treffen, damit ihr wisst, wohin die Reise geht. Schließlich beschließt ihr auch nicht in den Urlaub zu fahren – und fahrt einfach mal los. Ihr plant eure Reise Schritt für Schritt und wisst letztlich, wo es hingeht, wie ihr dorthin kommt und was euch dort erwartet. Deshalb solltet ihr euch zuvor einmal mit einigen wichtigen Punkten beschäftigen, wenn es um die Erstellung einer persönlichen oder privaten Homepage geht.

Im Grunde durchlauft ihr auf eurem Weg zur Veröffentlichung sechs simple Schritte, die ihr dieser Anleitung entnehmen könnt – Vorbereitungen inbegriffen. Zögern wir also nicht lang, legen wir los!

Schritt #1: Die notwendigen Vorbereitungen

Im Voraus solltet ihr grundlegend klären, was eure Aufgabe und der Zweck eurer Website sein wird. Auf gut Glück eine Website gestalten geht in den meisten Fällen schief. Beschäftigt euch daher auch mit den Tipps und Tricks, die eure Vorbereitung betreffen so gründlich wie möglich. Schließlich wollt ihr ein optimales Ergebnis erzielen, oder?

Selbstdefinition & Zweck

Abseits der Online-Welt verfolgt ihr sicher das ein oder andere Mal ein Ziel, eine Vision oder seht zumindest in dem, was ihr tut, einen bestimmten Sinn. Ihr möchtet bei allem, was ihr tut, für euch oder andere Menschen das Optimum herausholen – vollkommen logisch.

Ähnlich sollte es bei eurer Website gelten: Ihr solltet euch vorher zurechtlegen, welchen Zweck, welches Anliegen eure neue persönliche Homepage überhaupt erfüllen soll. Wessen Ansprüchen soll sie genügen? Wem soll sie gefallen? Welche Inhalte möchtet ihr vermitteln? Für welche Vision, für welche Themen steht sie ein?

Findet auf all diese Fragen eine konkrete Antwort und definiert euch oder vielmehr euer neues Online-Projekt einmal selbst. Ihr werdet merken: Dabei und vor allen Dingen danach werdet ihr eine viel klarere Vorstellung vor Augen haben, worauf ihr eigentlich hinaus wollt und welche Elemente oder Features ihr noch gebrauchen könnt. Letzteres wirkt sich im Übrigen auch auf die Wahl eures Baukastens aus.

Zielgruppe

An dieser Stelle macht ihr euch bewusst, für wen euer Angebot gültig sein soll. Stellt euch vor, ihr würdet dem optimalen Besucher eurer Internetpräsenz gegenübersitzen: Was ist das für ein Mensch? Wie verhält er sich? Was sind seine Interessen?

Was ich euch damit bewusst machen möchte ist: Ihr müsst wissen, für wen ihr die Website aufbaut. Denn soviel ist klar: Selbst eine persönliche Vorstellung lebt von den Besuchern. Und jene solltet ihr kennen, oder?

Content

Wenn ihr wisst, was ihr mit eurem neuen Projekt bewirken möchtet und wer damit gemeint sein soll, werdet ihr euch Gedanken um eure Inhalte machen müssen. Dabei sind drei Fragen besonders relevant:

  1. Welche Themen möchtet ihr im Speziellen behandeln?
  2. Ist möglicherweise ein Blog sinnvoll?
  3. Welche Art von Medien möchtet ihr für eure Inhalte nutzen? (Bilder, Videos, Texte, Audios, PDFs etc.)

Insbesondere die letzten beiden Fragen werden relevant, sobald ihr einen Anbieter auswählen müsst. Wenn ihr euch näher mit den Plattformen befasst, werdet ihr sehen, dass es Anbieter gibt, die beispielsweise HD-Videos oder -Audios nur in Kombination mit einem kostenpflichtigen Tarif zulassen. Ein solcher Tarif würde für euch logischerweise entfallen, wenn ihr gratis arbeiten möchtet. Auch hier seht ihr einmal wieder: Diese Art von Vorbereitung ist elementar, wenngleich auch nicht unbedingt spannend. Dennoch könnt ihr diese Vorbereitungen binnen weniger Minuten abschließen, wenn ihr dran bleibt.

Konzept (inkl. monatlicher Budgetierung, falls notwendig)

Habt ihr eure Vorbereitungen soweit schon einmal getroffen, steigt ihr ins Konzept ein. Das klingt erst einmal etwas schwerer, als es eigentlich der Fall ist. Euer Konzept ist nichts anderes als eine grobe Idee für eine Seitenstruktur. Erstellt euch also eine Skizze der Seitenanordnung: Was sind Hauptseiten, was sind Unterseiten, die ihr einbauen wollt? Welche Elemente werden wo benötigt und welche Inhalte werden wo eingesetzt?

Hier reicht bereits ein kleiner Überblick, sodass ihr einen “Fahrplan” habt, wenn ihr in den Editor einsteigt und nicht im Dunkeln wandelt, weil ihr nicht wisst, was ihr genau vorhabt.

Wix Tarifübericht

Hier einmal die Wix-Tarife im Überblick

Überlegt euch an dieser Stelle außerdem, ob ihr bereit seid einen kleinen Betrag zu investieren – bei persönlichen Websites reicht in der Regel der günstigste Tarif eines Anbieters – oder ob ihr vollkommen kostenfrei arbeiten möchtet. Aber Achtung: Kostenfrei heißt in jedem Fall auch ohne eine ‘.de’ oder ‘.com’-Endung, was euch eine hohe Listung bei Google & Co. massiv erschwert. Das sollte euch klar sein.

Schritt #2: Technische Grundlagen

Wendet ihr euch dem zweiten Schritt, den technischen Grundlagen, zu, habt ihr hier nur zwei Herausforderungen vor der Brust: Erstens müsst ihr die Entscheidung treffen, ob ihr eine professionelle Domain benötigt oder nicht – und damit die Frage beantworten, ob ihr zahlen möchtet oder nicht. Zweitens solltet ihr euch im Anschluss daran für einen Anbieter entscheiden.

Auch dieser Schritt ist sicher kein Hexenwerk und gut für jeden von euch zu bewerkstelligen. Klare Empfehlungen für Baukästen, die sich für die Gestaltung persönlicher Websites eignen, findet ihr am Ende des Artikels inklusive einer Verlinkung zum detailreichen Testbericht aufgezählt.

Schritt #3: Die Bearbeitung

Es ist so weit: Im dritten Schritt unserer Anleitung zur eigenen persönlichen Homepage steigen wir in die Bearbeitungen sowie in das Setup eurer Website ein.

Wenn ihr euch für einen Baukasten entschieden habt, solltet ihr euch zuvor natürlich mit dessen Funktionen auseinandergesetzt haben. Ich gehe aber davon aus, ihr habt euch eure Gedanken dazu bereits gemacht und den Tests entnommen, welcher Baukasten für euch wirklich Sinn macht.

Wir machen uns unterdessen an den grundlegenden Aufbau eurer Website und kümmern uns um die optische Gestaltung selbiger.

Designauswahl (Filter, etc.)

Bei der Designauswahl ist der Zeitpunkt gekommen, um eure ersten Notizen zur Hand zu nehmen. Ihr habt euch zu Beginn umfassend mit den Zielen, eurer Zielgruppe und einem kurzen Konzept für euer Projekt auseinandergesetzt. Jetzt ist die Zeit für eben jenes Konzept gekommen. Denn bei der Designauswahl legt ihr den Grundstein für euren Web-Erfolg. Ganz egal, für welches Design ihr euch letztlich entscheidet: Achtet darauf, dass es besonders eurem Kunden gefällt – und nicht nur euch selbst.

Darüber hinaus könnt ihr euch bei nahezu jedem Anbieter eine kostenlose Demo der in Frage kommenden Designs ansehen. Hier checkt ihr einmal, ob eure Vorstellungen von Navigation, Seitenaufbau und anderen wichtigen Elementen mit eurem Konzept übereinstimmen.

Und außerdem ganz wichtig: Habt ein Auge darauf, ob die Site responsiv anpassbar ist. Zu einem Theme, das keinerlei Responsivität erzeugt – heißt auf mobilen Geräten nicht anpassbar ist – solltet ihr in keinster Weise tendieren. Heutzutage werden ein Großteil der Websites mobil aufgerufen. Angesichts dieser Tatsache wäre es fatal, wenn ihr die mobile Version eurer Website einfach ignoriert und beiseite schiebt.

Unterwegs im Editor: Die Drag’n’Drop-Funktionsweise

Zwar hat jeder Baukasten sein ganz eigenes Editor-System, dennoch ist eine Drag’n’Drop-Funktion immer in einer ähnlichen Art und Weise integriert. Ihr könnt bei dieser Funktionsweise schlichtweg Elemente per Mausklick bewegen und auf eurer Seite hin und her bewegen oder neu anordnen.

Einige Baukästen wie One oder Wix sind in diesen Möglichkeiten sehr breit aufgestellt, sodass Design-Vorlagen nur als optische Orientierung dienen und eure Objekte frei platziert werden können. Andere Anbieter – wie beispielsweise Jimdo oder Weebly – geben euch die Möglichkeit, die Objekte in einem bestimmten Raster zu bewegen, sodass eure Design-Vorlage stets eingehalten wird und nichts aus dem Rahmen fällt.

Weebly Seitenanordnung

Bei Weebly habt ihr ein festes Raster. Das kann Vor- aber auch Nachteil sein

Hier müsst ihr für euch allein entscheiden, was euch wichtiger ist: Kreative Freiheit oder eine zu 100 Prozent funktionierende Website, die gestalterisch weniger individuell wirken könnte.

Seite erstellen: Worauf müsst ihr besonders Acht geben?

Wenn ihr eure persönliche Homepage erstellt, sind eurer Phantasie natürlich keinerlei Grenzen gesetzt. Achtet nur grundlegend darauf, dass eure Website mobil von jedem Gerät optimal erreichbar ist, stets auf dem Laufenden gehalten wird und alle relevanten Informationen erhält. Legt besonderen Wert auf ein vorhandenes Impressum, das mit nur einem Klick von jeder Seite erreichbar ist, sowie auf eine gelungene Kontaktseite. Hier solltet ihr außerdem auf eine einfache Erreichbarkeit setzen. Nutzt dazu ein Kontaktformular oder eine zu euch verlinkte Mailadresse.

Lasst euch also nicht aufhalten und beginnt in diesem dritten Schritt mit der Gestaltung eurer Website!

Schritt #4: Suchmaschinenoptimierung

Bevor ihr euch dem großen und letzten Check vor eurem Upload widmet, solltet ihr eurer Google-Listung zuliebe einmal über SEO nachdenken. Je nachdem, welche Tools euch in dieser Hinsicht zur Verfügung stehen – was von eurem Tarif abhängig ist – könnt ihr eurer Seite noch einmal den letzten technischen Schliff verleihen.

Schenkt dabei Dingen wie Bildunterschriften, alternativen Bildtexten, Seitenbeschreibungen oder auch den einfachen Seitentiteln die notwendige Aufmerksamkeit, um für die Google-Suchmaschine eine gesunde Grundlage zu schaffen.

Habt ihr Seiten in sozialen Medien, die ihr sinnvoll verknüpfen könnt, ist auch das natürlich ein Tool, das ihr nutzen solltet. Selbiges gilt für eventuell relevante Eintragungen in Verzeichnissen, diese haben aber deutlich an Wertigkeit verloren und sollten bei der Suchmaschinenoptimierung mit Vorsicht genossen werden.

Schritt #5: Check-Up

Aus eigener Erfahrung kann ich euch versichern: Ein letztes Check-Up kann Wunder bewirken. Besonders dann, wenn ihr dazu neigt, flüchtig zu arbeiten und schnell Ergebnisse erzielen möchtet. Nehmt euch, bevor eure Seite online geht, ein paar Minuten oder sogar Stunden Zeit und prüft eure persönliche Homepage auf Herz und Nieren: Funktionieren alle Verknüpfungen und Links? Sind alle Downloads korrekt eingebunden? Werden alle Bilder geladen? Sind alle Inhalte eingefügt? Haben sich garantiert keine Tippfehler eingeschlichen?

Überprüft eure Arbeit auf solche typischen Fehler und beginnt dann euren Upload.

Schritt #6: Upload

Der Upload erfolgt durch den im Editor dazu vorgesehenen Button. Wenn ihr keine Domain verknüpft habt, könnt ihr hier einfach durchstarten. Habt ihr eine kostenpflichtige Domain einbezogen, unter der eure Website erreicht werden soll, prüft auch hier noch einmal alle Verknüpfungen zu eventuellen Links in den eben genannten Verzeichnissen, damit auch jeder Link sein Ziel findet.

Passt alles? Dann nichts wie ab ins Internet!

Abschluss / Fazit

Ihr seht also: Eine eigene persönliche Homepage erstellen, ob kostenlos oder nicht, ist gar nicht so schwer. Haltet euch einfach Schritt für Schritt an diese Anleitung, um euer Projekt so gut wie möglich umzusetzen und ihr werdet sehen: Schon bald werden eure Besucherzahlen in die Höhe schießen. Vorausgesetzt natürlich, das ist euer Anspruch.

Trefft also jetzt eure Entscheidung für eine eigene Homepage, wählt einen Baukasten und legt los.

Natürlich möchte ich euch mit Jimdo, Weebly und 1und1 noch einmal meine persönlichen Favoriten ans Herz legen, die für mich die besten Baukästen für diese Art von Website darstellen. Aber: Probiert euch aus, klickt euch durch die Testartikel und wählt den für euch passenden Baukasten.

1&1

VORTEILE

  • Große Widget-Bandbreite von namhaften Anbietern
  • Editor auf aktuellstem Stand, angenehme Bearbeitung möglich
  • Kostenfreie Bilder pro Theme
  • Großartiger Support-Bereich

NACHTEILE

  • Hohe Preise im Verhältnis zu vergleichbaren Baukästen
  • teils unnötige Tarif-Unterteilung
Tarife prüfen

Produkteigenschaften

Produktkategorie
Anbieter Websitewww.1und1.de
Preisspanne pro Monat6,99 - 29,99 EUR
Kostenfreier Tarif
Anzahl der Tarife4
Anzahl der Templates100
SEO Tools
Drag'n'Drop Editor

Ich wünsche euch ganz viel Spaß, Erfolg und Freude mit eurer eigenen Website!

Jetzt seid ihr gefragt: Welcher Schritt ist euch am wichtigsten oder hat euch vielleicht schon am meisten weitergeholfen? Habt ihr bereits erste Erfahrungen mit eigenen Homepages gesammelt und könnt uns weitere Geheimtipps verraten? Wir freuen uns auf euer Feedback!

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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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