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Jimdo Test

Jimdo Test
Jimdo ist ein einfacher Baukasten für persönliche Websites und kleine Unternehmensseiten.

Tarife ab:

5 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar Kostenfreier Tarif verfügbar, aber nur mit einer .jimdo-Adresse. Beispielsweise mustermann.jimdo.de und mit einigen Einschränkungen der Features.

Produktkategorie
Anbieter Websitewww.jimdo.com
Preisspanne pro Monat5 bis 35 Euro
Kostenfreier Tarif
Anzahl der Tarife4
Anzahl der Templates40
SEO Tools
Drag'n'Drop Editor

Author

Alex ist unser Homepage Baukasten Experte und hat für euch über 30 Baukästen ausgiebig getestet. Alex

Fast gelingt Jimdo der Spagat zwischen tollem Design in seinen Templates und technischer Funktionalität, die außerhalb der Business-Version aber leider auf der Strecke bleibt. Nichtsdestotrotz könnt ihr euch in jeder Variante auf ein komplettes Baukasten-Set freuen, wenn ihr euch für diesen Anbieter entscheidet. Hier könnt ihr Jimdo kostenfrei testen.

In Sachen Nutzerfreundlichkeit legt euch die Plattform ebenfalls keine Steine in den Weg: Als nahezu einziger Anbieter könnt ihr eure Site hier nicht nur am Computer, sondern auch auf mobilen Geräten bearbeiten. Stört ihr euch im Free- und Pro-Paket derweil nicht an fehlenden SEO-Funktionen, kann ich euch die Entscheidung für Jimdo nur empfehlen. Ihr wählt ein umfangreiches Online-Tool, das nicht zuletzt auch im Support durch die angebotenen Tutorials und das deutschsprachige Hilfecenter überzeugt.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

86%

"Jimdo ist ein einfacher Baukasten für persönliche Websites und kleine Unternehmensseiten."

Nutzerfreundlichkeit
95%
Sehr gut
Kosten und Funktionen
90%
Gut
Design und Templates
70%
Befriedigend
Support
90%
Sehr gut

Jimdo.com: Optik gut, alles gut?

„Muss ich wirklich Design studieren, damit meine Website gut aussieht?“ – Der Homepage-Baukasten Jimdo wirbt mit großen Worten, tollen Designs und simpler Umsetzung. In Sekundenschnelle soll eine einfache Homepage auf die Beine kommen, ihren Weg ins Netz finden – und dazu noch einwandfrei aussehen. Doch hält der Online-Service wirklich, was er verspricht? Und: Was bietet die Plattform hinter seinen ansprechenden Designs an technischen Möglichkeiten? Wir haben uns dem großen Jimdo-Check verschrieben. Mit überraschenden Ergebnissen…

Hier bekommt ihr nochmal eine Übersicht über alle unserer Homepage Baukasten Tests.

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5 € pro Monat

Ausnahmslos jeder kann sich heutzutage eine eigene Website gestalten. Zumindest laut Jimdo-Gründern Matthias Henze und Kollegen. Der Online-Service Jimdo soll bieten, was viele Online-Baukästen verpassen: Individuelle Designs kombiniert mit herausragender Nutzerfreundlichkeit.

Stellt sich bloß die Frage: Wird der Dienstleister seinem eigenen Anspruch gerecht?

Vergleicht man jimdo.com auf den ersten Blick mit einigen seiner Konkurrenten, kommt die Plattform äußerst gut weg. Durch ein cleanes wie modernes Design und ein klares Angebot vermittelt euch die Seite das Gefühl, endlich gefunden zu haben, wonach ihr sucht. Sehen wir uns einmal genauer an, was die Plattform wirklich bietet, wenn wir die Login-Marke überschreiten.

Hier könnt ihr www.Jimdo.com kostenfrei testen.

Für wen ist Jimdo geeignet?

Jimdo bietet die gesamte Bandbreite an: Ihr könnt euch persönliche Websites, Blogs, Verkaufsseiten sowie eigene Unternehmensseiten anlegen. Grenzen setzt euch Jimdo keine. Rein von den Funktionen des Baukastens her empfehle ich euch allerdings, Jimdo nur dann zu nutzen, wenn ihr persönliche oder kleinere Websites wie maximal mittelgroße Blogs oder Verkaufsseiten aufbauen möchtet.

Seid ihr auf der Suche nach einer Website für größere Projekte, seht euch am Ende des Artikels die Alternativen zu Jimdo an.

Im Überblick: Pro & Contra

  • Hohe Nutzerfreundlichkeit im Editor-Modus: Einfaches Drag’n’Drop-System
  • Tolle SEO-Hilfefunktionen beim Kauf des Business-Tools
  • Apps zur Bearbeitung der Website auf mobilen Geräten
  • Ansprechende & fehlerfreie Designs
  • Integrierte Online-Shop-Funktion

  • Sehr wenig SEO-Tools bei Free- und Pro-Tarif
  • “Nur” 40 Templates
  • Teurer Business-Tarif, der als einziger relevante technische Features inkludiert

Funktionen & Kosten

Wie nahezu jeder andere Homepage-Baukasten, bietet auch Jimdo einige Preismodelle, die vermeintlich viele Vorteile mit sich bringen sollten. Aber: Wie viel Geld müsst ihr wirklich investieren, um eure Vorstellungen umsetzen zu können?

Den vollen Tarifüberblick erhaltet ihr bereits ohne Registrierung. Bei Jimdo zahlt ihr entweder nichts, 60 oder 180 Euro pro Jahr. Abgerechnet wird, sobald ihr euch registriert – einmal jährlich also. Für meine Begriffe sind das recht faire Preise. Insbesondere, wenn man sich die Kosten der Konkurrenz wie WordPress ansieht, bietet Jimdo vor allem im gestalterischen Bereich recht viele Tools für seine Preise. Wofür entscheidet ihr euch aber am besten?

Jimdo Preise

Jimdos Preise variieren von Null bis 180 Euro pro Jahr

Nach einigen Wochen der Testphase als Jimdo-User sieht mein Fazit aus wie folgt: Wenn ihr eine Hobbyseite ins Leben ruft oder eure Website bloß mit ein paar Freunden teilen möchtet, reicht die kostenfreie Variante vollkommen aus. Dabei werdet ihr zwar von Google & Co. nicht wirklich gelistet, aber das sollte auch hier nicht euer Anspruch sein.

Aber Vorsicht: Euer Speicherplatz ist auf 500 Megabyte begrenzt! Denkt also vorher über eine einfache Komprimierung eurer Dateien durch Dienste wie tinypng.com nach, sollte der Speicher knapp werden.

Und es gilt zu bedenken: Das Gratis-Paket bietet euch keine Chance auf eine Top-Level-Domain wie ‚xy.de’ oder ‚xy.com’ und blendet ebenfalls Werbung für Jimdo selbst ein. Eure Webadresse würde also immer mit einem ‘.jimdo.com’ enden. Habt ihr damit kein Problem, könnt ihr die kostenfreie Variante bedenkenlos nutzen.

Möchtet ihr ein Business oder eine persönliche Website anlegen und etwas professioneller wirken, solltet ihr über die Pro- (60 Euro pro Jahr) oder Business-Variante (180 Euro pro Jahr) nachdenken. Um die für euch passende auszuwählen, orientiert euch zuallererst an den folgenden maßgeblichen Parametern:

  • Welchen Grad an Suchmaschinenoptimierung braucht ihr?
  • Habt ihr bereits eine Domain bei einem Hoster inkl. E-Mail-Konten?
  • Möchtet ihr einen kleinen oder einen ausgiebigen Online-Shop einbauen?
  • Braucht ihr wirklich mehr als 10 Gigabyte Online-Speicher des Pro-Pakets?

In der Regel reicht eine Nutzung der Pro-Variante oftmals aus. Denn sind wir mal ehrlich: Einen Speicher von 10 Gigabyte zum Launch der Site zu belegen ist recht unüblich. Dazu noch einen Online-Shop mit über 15 verschiedenen Produkten zu präsentieren, die bereits in der Pro-Variante enthalten sind, sollte wirklich selten der Fall sein. Habt ihr eure ‘.de’-Domain bereits bei Strato und Konsorten registriert, könnt ihr dort je nach Tarif direkt auf mehrere E-Mail-Konten zugreifen.

Meine Empfehlung deshalb: Bleibt beim Pro-Paket, upgraden könnt ihr bei Bedarf immer noch.

Tiefer Einblick: Was bietet das SEO-Paket wirklich?

Dass das SEO-Paket entweder überteuert oder nur im Business-Tarif inkludiert ist, haben wir bereits erfahren. Doch welche Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung gibt es pro Tarif im Detail? Und: Müsst ihr wirklich das größte Paket kaufen, um bei Google gut gelistet zu werden? Sehen wir uns die drei Tarife einmal genauer an.

Hier könnt ihr www.Jimdo.com kostenfrei testen.

Seid ihr unter der Jimdo Free-Variante eingeloggt, spielt die Platzierung in den Suchmaschinen keine große Rolle. Trotzdem habt ihr hier eine kleine Chance, eure Site zu optimieren: Ihr könnt die Titel-Tags eurer Website bearbeiten.

Titel-Tags geben euch die Möglichkeiten Überschriften und Unterüberschriften zu markieren. Jimdo bietet euch dabei drei Varianten an: H1, H2 und H3. Das heißt also: Im Free-Tarif, sowie in jeder anderen Variante, könnt ihr eure Überschriften und Titel in drei Kategorien als Unterüberschriften einordnen.

Mit Blick auf andere Online-Baukästen wie zum Beispiel wix.com oder WordPress sind drei Überschriften-Kategorien allerdings recht wenig: Die genannte Konkurrenz bietet in jedem seiner Tarife sechs Möglichkeiten: Von H1 bis H6.

Meta-Tags (die kurze und prägnante Beschreibung eurer Seite) könnt ihr im kostenlosen Tarif jedoch nicht einsetzen, was ich persönlich sehr schade finde. Meta-Tags werden in jeder Suchmaschine unter dem Seitentitel gelistet und geben in einem kurzen Satz an, worum es auf den Seiten und Unterseiten eurer Website geht.

Meiner Meinung nach eine Funktion, die als technische Grundlage einer Website jedem Nutzer zur Verfügung stehen sollte, was bei Jimdo leider nicht der Fall ist. Zumindest eine kleine Funktion hätte der Baukasten hier anbieten können, um wenigstens die Startseite eurer Website mit einem Meta-Tag zu versehen.

Erst, wenn ihr euch die Pro-Variante für 60 Euro zulegt, habt ihr die Möglichkeit auf Meta-Tags zuzugreifen und könnt diese für jede einzelne Seite bearbeiten. Darüber hinaus bietet die Pro-Variante noch ein paar Möglichkeiten mehr.

Allen voran habt ihr die Chance auf die Statistiken eurer Website zuzugreifen. Dazu wählt ihr in der Seitenleiste eurer Site einfach „SEO“ aus und direkt zu Beginn öffnen sich die Statistiken. Ob ihr die von Jimdo selbst gestellten Statistiken nutzt oder euch mit Google Analytics verknüpft, bleibt euch überlassen. Ich würde euch allerdings dringend Google Analytics empfehlen, da dieses Tool doch wesentlich genauere Auswertungen schafft als die Statistik-Zentrale Jimdos.

Solltet ihr euch nichtsdestotrotz für Jimdos Dienst entscheiden, könnt ihr über folgende Faktoren den Überblick behalten:

  • Besucher und Seitenaufrufe
  • Mobile Seitenaufrufe
  • Die meistbesuchten Seiten
  • Referrer (Über welche Seiten gelangen die Besucher auf deine Website?)

Neben den Statistiken habt ihr als „Pro“ schließlich noch die Möglichkeit, einzelne Seiten mit den eben genannten Meta-Tags zu versehen und einen offiziellen Seitentitel für die Suchmaschine einzutragen (z.B.: „Musterfirma XY – Home“).

Außerdem bindet die Plattform eine XML-Sitemap in eure Website mit ein. Eine XML-Sitemap ist nichts anderes als eine Liste, auf der all eure Seiten und Unterseiten für Suchmaschinen wie Google und Bing gelistet sind, um später gefunden zu werden. Auch das ist aus meiner Sicht ein Dienst, der jedem Free-User zur Verfügung stehen sollte.

Für alle weiteren Funktionen, die für die Suchmaschinenoptimierung hilfreich sind, benötigt ihr den Ranking-Coach oder das Business-Paket.

Was macht den Ranking-Coach bzw. die Funktionen des Business-Pakets aber so besonders?

Zuerst einmal beinhaltet der Ranking-Coach alle Funktionen, die ihr für eine optimale Suchmaschinenoptimierung benötigt. Im Erklär-Video zum Produkt wirbt Jimdo allerdings lediglich mit leeren Floskeln. „Mehr Besucher“, „Online Marketing ist der Weg zu mehr Sichtbarkeit im Netz“ oder „Aktiviere den Ranking-Coach und los geht’s“ sind dabei die meist genannten und prägnantesten Versprechungen.

Jimdo Preise

Jimdo’s Ranking Coach im Angebot

Sehen wir uns trotzdem an, was euch dieses Feature an Besonderheiten bietet. Dazu zählen insbesondere:

  • Alternative Bildtexte
  • Individuelle Beratung Jimdos zu eurer Website
  • Schritt-für-Schritt Anleitungen für Verbesserungen der Site

Welche Inhalte der Ranking-Coach also wirklich bietet, hängt ganz individuell von eurer Website ab. Entscheidet ihr euch für das Tool, läuft die Prozedur wie folgt ab:

Ihr loggt euch in eure Website ein und wählt den Ranking-Coach aus, bei dem ihr im Übrigen eine sieben-tägige Testphase durchlaufen könnt, ohne zahlen zu müssen. Anschließend führt euch Jimdo auf eine neue Seite, auf der ihr die Domain eurer Site eintragen müsst, damit der Coach eure Site bewerten und optimieren kann.

Jimdo begleitet euch nun durch ein langes Konstrukt an Formularen und Eingaben, um eure Site detailliert zu checken. Dabei dreht sich zuerst alles um die Eintragung eurer Site in den wichtigsten Web-Verzeichnissen und anschließend um eure Suchbegriffe, die ihr Jimdo mitteilen solltet.

Darauf aufbauend geht’s ins Detail: Welche Suchbegriffe sind für euch interessant? Welche sind außerdem sinnvoll? Welche solltet ihr am besten nutzen und eintragen?

Lasst ihr euch weiterhin von der Plattform führen, werdet ihr euch auch mit eurer Web-Konkurrenz messen lassen müssen. Anschließend entscheidet ihr euch, welche On- und Offpage-Optimierungen ihr noch vornehmen möchtet. On-Page-Optimierungen passieren auf der Website (Texte, Titel, Bilder), Off-Page-Optimierungen außerhalb der Website (Social Media, Google AdWords, Verzeichnis-Eintragungen).

Als wirklichen Vorteil Jimdos werte ich hingegen die Möglichkeit, sich per Webinar mit allen wichtigen Funktionen des Ranking-Coaches vertraut zu machen. Habt ihr Interesse am Ranking-Coach, empfehle ich euch, vorher einmal das Grundlagen-Webinar mitzumachen. Den Link zum Webinar findet ihr hier.

Jimdos SEO-Tools sind also in der Gesamtheit betrachtet wirklich vollständig und technisch einsetzbar. Leider bietet aber nur der Business-Tarif oder der Ranking-Coach für glatte 100 Euro die Chance, alle Tools auszunutzen. Im Vergleich verfügt der Free- und Pro-Tarif über zu wenig Tools, um auf Dauer wirklich zufrieden und erfolgreich sein zu können.

Solltet ihr mit Jimdo ernsthafte Suchmaschinenoptimierung betreiben wollen, bleibt euch keine andere Wahl, als den Ranking-Coach einzusetzen – und ganze 100 Euro dafür zu zahlen. Ein ziemlich teurer Preis für eine andererseits wirklich gute und professionelle Leistung. Für eure monatlichen Kosten hieße das im Pro-Paket: Grundsätzlich 13,33 Euro pro Monat, damit du den Ranking-Coach nutzen kannst. Für weitere Leistungen wie E-Mail-Postfächer und mehr zahlt ihr ebenfalls weitere Gebühren. Spätestens an dieser Stelle solltet ihr euch über den Business-Tarif Gedanken machen.

Was aber bietet dir Jimdo in Sachen Nutzerfreundlichkeit? Und: Sieht das Ergebnis aus wie in der TV-Werbung?

Nutzerfreundlichkeit

Jimdos Nutzung scheint auf den ersten Blick sehr einfach. Ähnlich wie bei Programmen wie Power-Point oder Apple Keynote lassen sich Objekte bequem drehen, verschieben und per Drag’n’Drop bearbeiten.

Auch Änderungen eures Webdesigns könnt ihr durch das Bausteinsystem in Sekundenschnelle durchführen ohne Inhalte oder Texte zu verlieren.

Wie die sehr design-lastige Ankündigung im Werbespot vermuten lässt, sind die SEO-Tools der Plattform entweder nur geringfügig vorhanden oder im Verhältnis betrachtet viel zu teuer.

Zwar geht ihr richtig in der Annahme und Aussage Jimdos, die hauseigenen SEO-Dienste seien immer noch günstiger als eine teure Agentur zu engagieren. Dennoch übersteigt der Preis von 100 Euro für das Gesamtpaket der Suchmaschinenoptimierung jede Vorstellungskraft. Ob das SEO-Paket nun für Business-Tarif-User inbegriffen ist, erscheint mir auf den ersten Blick nicht ersichtlich.

Die Funktionalität der entstehenden Website hingegen ist für einen vermeintlichen „Baukasten“ phänomenal. Obwohl es sicher Systeme wie WordPress oder wix.com mit größerer Theme-Auswahl gibt, sind die Jimdo-Vorlagen äußerst präzise und genau programmiert, sodass Anzeigefehler und langsame Ladezeiten vollkommen ausbleiben. Ebenfalls ist der technische Kniff, das importierte Bild gleich in der KB-Zahl zu verringern, sofern man es kleiner skaliert, ein gelungenes Detail.

Hier könnt ihr www.Jimdo.com kostenfrei testen.

Jimdo am Smartphone: Was geht unterwegs?

Anders als beispielsweise die WordPress-App für iPhone und iPad bietet Jimdo in seiner Applikation das volle Programm: Inhalt wie Design kann im vollen Funktionsumfang direkt in der App bearbeitet werden. Dazu ladet ihr euch einfach die Jimdo-App auf euer Smartphone und loggt euch mit dem Namen der Site und entsprechendem Passwort ein.

Auch hier überzeugt das Handling auf ganzer Linie. Vielleicht werdet ihr euch für kurze Zeit an die veränderte Benutzeroberfläche gewöhnen müssen. Das solltet ihr als Nutzer aber gern in Kauf nehmen, wenn die anschließende Lösung auf Dauer wirklich funktioniert.

Was ist aber anders als an der Desktop-Bearbeitung?

Hier sollten wir zwischen Tablet- und Smartphone-Nutzung unterscheiden. Die Tablet-Version ist aus meiner Sicht wesentlich simpler zu bedienen, da die Bedienfläche natürlich um einiges größer ist als am Smartphone. Dennoch sind die Funktionen dieselben.

Jimdo iPad Editor

Der Jimdo-Editor in der Jimdo-App am Apple iPad

Anders als bei der Desktop-Variante fällt das Drag’n’Drop-System hier aus der Form. Anstatt ein Objekt auszuwählen und beliebig zu verschieben, müsst ihr am rechten Bildrand eine schmale Liste anwählen, die euch die Objekte anzeigt. Klickt ihr auf den „Bearbeiten“-Button, könnt ihr innerhalb dieser Liste die Objekte nach oben und unten verschieben. Für mich als User ist diese Funktion etwas unverständlich, da gerade am Tablet das Drag’n’Drop-System voll auf seine Kosten kommen könnte.

Vorteilhaft hingegen ist, dass ihr zu jedem Zeitpunkt das Ergebnis eurer Bearbeitung in verschiedenen Screengrößen wie zum Beispiel für das Smartphone oder den Desktop optimiert anzeigen könnt. So überprüft ihr auch auf den mobilen Devices, wie andere User die Website sehen.

Leider könnt ihr die SEO-Funktion wiederum in keinster Weise nutzen. Jeglicher Zugang von mobilen Geräten zur Suchmaschinenoptimierung ist gesperrt. Weder der Ranking-Coach noch die SEO-Tools der Pro-Version funktionieren. Lediglich eure Headlines könnt ihr wie am Desktop in die drei verschiedenen Kategorien H1, H2 und H3 einordnen.

Alle anderen grundlegenden Funktion wie Textänderungen und Bild-Upload sind hingegen in der App enthalten. Solltet ihr euch also von euren mobilen Geräten einloggen wollen, um inhaltliche Änderungen vorzunehmen oder gestalterische Umstrukturierungen einzupflegen, reicht die App vollkommen aus.

WordPress-Konkurrenz: Bloggen auf der eigenen Site

Ein weiteres angenehmes Tool, das Jimdo bietet, ist die Möglichkeit zu bloggen. Habt ihr als Jimdo-User also eine Website erstellt und möchtet nach einiger Zeit einen passenden Blog dazu launchen, ist diese Variante mit Jimdo absolut problemlos möglich.

Dazu wählt ihr im Menü einfach die Option „Blog“ > „Blog aktivieren“, um ohne Umschweife einen Beitrag zu verfassen und hochzuladen. Im Menü wird der Bereich „Blog“ automatisch hinzugefügt, sodass für euch auch hier keine Arbeit anfällt. Ein wirklich angenehmes Tool, das auch nur den geringsten Gedanken an einen externen Blogaufbau bei WordPress überflüssig macht, da die Funktion bereits integriert ist.

Jimdo Blog Bearbeitung

Hier beginnt ihr mit der Bearbeitung eures Blogs

Der finale Punkt: Die richtige Domain verknüpfen

Steht eure Website bereits in den Startlöchern und es fehlt lediglich der Launch, solltet ihr zu guter Letzt in der Business- und Pro-Funktion eure Domain verknüpfen. Und im Vergleich zu WordPress ist das bei Jimdo wirklich sehr angenehm gestaltet.

Aus meiner Sicht gibt es zwei Vorteile:

  1. Der Support (auf der gesamten Plattform) ist auch hier in Deutsch.
  2. Die Anleitungen zum Domain-Umzug oder zur -Verknüpfung sind einfach zu verstehen und anzuwenden. Jimdo führt euch Schritt für Schritt durch den Prozess der Domain-Umwandlung, sodass in der Regel keine Probleme auftreten.

Design & Templates

Die einzelnen Designs hinterlassen ebenfalls einen ersten guten Eindruck, wenngleich die Anzahl der verschiedenen Themes mit insgesamt 40 Designvorlagen eher gering ausfällt.

Benannt nach verschiedensten Städten sollte auch von Optik und Handling her für jeden etwas dabei sein. Darüber hinaus ist jedes der Designs responsiv programmiert und somit auf Tablet, Smartphone und Laptop gleichermaßen nutzbar. Im Bereich des Weblayouts benötigt ihr also keine Programmier-Kenntnisse.

Jimdo Themes

Jimdos Themes im Überblick

Wie bei vielen anderen Baukasten-Anbietern, könnt ihr auch bei Jimdo die Designs nach Themen filtern. Grenzt also bei der Designsuche die optimale Auswahl der Designs je nach Typ eurer Website ein und findet so noch schneller das Design, das eure Inhalte am besten darstellt.

Neben dem Themenfilter habt ihr in der Bearbeitung die Möglichkeit, nach Bausteinen zu filtern: Je nachdem, ob ihr eure Navigationsleiste horizontal oder vertikal einsetzen möchtet, könnt ihr die angebotenen Designs nach diesem und vielen weiteren kleinen Merkmalen durchsuchen.

Jimdo Markmalfilter

So könnt ihr Jimdos Themen nach Merkmalen sortieren

Die Templates sind in der Draufsicht zwar nach wie vor mit 40 Vorlagen recht wenig, dennoch im Detail gut sortiert und angelegt, sodass ihr durchaus ein passendes Design finden könnt. Wünschenswert wäre trotzdem mehr Auswahl und teils modernere Designs. Denn so gut und fehlerfrei die Vorlagen funktionieren:

Konkurrenten wie Wix sind den Gestaltungen in Qualität wie Quantität weit voraus.

Support

Jimdos Support überzeugt nahezu auf ganzer Linie. Vor allen Dingen die Hilfestellung zum Ranking-Coach, die wir bereits ausgeleuchtet haben, verleiht Jimdo auf dieser Ebene ein Alleinstellungsmerkmal.

Das gesamte Hilfecenter ist in deutscher Sprache verfügbar, sodass es für euch keine Hindernisse bezüglich fehlerhaften Übersetzungen geben wird. Obendrein könnt ihr übrigens auch direkt in der Zentrale in Hamburg vorbeischauen und eure potentiellen Probleme mit dem Team direkt vor Ort besprechen.

In den öffentlichen Diskussionen findet ihr in der Regel Informationen und Antworten zu den meisten Fragen. Sollten euch dennoch Probleme belasten, könnt ihr über das Jimdo-Kontaktformular zu jedem Themenfeld eure Frage stellen. Sogar zu den angebotenen Apps gibt es einen extra Hilfe-Feed.

Die 90 von 100 Punkten im Bereich Support hat sich Jimdo daher redlich verdient. Maximal eine Hotline zu dringenden Fragen wäre ein schönes Feature, das dem Baukasten noch fehlt.

Alternativen: Was könnt ihr anstelle von Jimdo nutzen?

Wie ihr festgestellt habt, bemüht sich Jimdo sehr, den Spagat zwischen einfacher Bedienbarkeit, simpler Benutzeroberfläche und anspruchsvoller Technik zu schaffen. Letztere bleibt leider ausschließlich dem Business-Tarif vorenthalten, sodass Free- und Pro-User nur wenige Features anwenden können.

Solltet ihr euch auf die Suche nach einer praktikablen Alternative für eure persönliche Homepage oder eine kleine Unternehmensseite machen: Seht euch einmal unseren weebly Test genauer an. Ähnlich wie Jimdo bietet weebly dir nicht die größte Themenauswahl, aber eine mindestens genauso saubere Arbeitsoberfläche und ähnlich starke Technik-Tools. weebly haben wir übrigens ebenfalls getestet.

Seid ihr auf der Suche nach einer Plattform, die euch eine ausführliche und komplexere Unternehmenswebsite bieten soll, beschäftigt euch mal mit WordPress. Hierzu benötigt ihr aber die ein oder anderen Programmier-Kenntnisse.

Fazit

Muss ich wirklich Design studieren, damit meine Website gut aussieht?

Die provokativ gestellte Frage aus der Werbung beantworte ich gern mit: Nicht unbedingt.

Hier könnt ihr www.Jimdo.com kostenfrei testen.

VORTEILE

  • Hohe Nutzerfreundlichkeit im Editor-Modus: Einfaches Drag’n’Drop-System
  • Tolle SEO-Hilfefunktionen beim Kauf des Business-Tools
  • Apps zur Bearbeitung der Website auf mobilen Geräten
  • Ansprechende & fehlerfreie Designs
  • Integrierte Online-Shop-Funktion

NACHTEILE

  • Sehr wenig SEO-Tools bei Free- und Pro-Tarif
  • “Nur” 40 Templates
  • Teurer Business-Tarif, der als einziger relevante technische Features inkludiert

Jimdo bietet tolle Funktionen, wirklich professionelle Designs und ein angenehmes Umfeld, das die wichtigsten Ansprüche an eine gute Website erfüllt. Lediglich der technische Aspekt – wie schon zu Anfang befürchtet – bleibt zwar nicht auf der Strecke, dennoch auf der Preis-Skala ganz weit oben. 100 Euro für das komplette SEO-Paket, obwohl man bereits 60 Euro für den Pro- oder Business-Tarif gezahlt hat, ist doch etwas hoch gegriffen.

Ansonsten empfehle ich euch ohne Bedenken die Nutzung von Jimdo. Insbesondere dann, wenn ihr wirklich keinerlei Programmier-Kenntnisse habt, wie ihr sie beispielsweise bei WordPress an der ein oder anderen Stelle gebrauchen könntet. In kurz und knackig heißt das also: Jimdo ist eine echte Alternative und wird sich meiner Ansicht nach mehr und mehr durchsetzen, wenn es um das Gestalten von Websites geht.

Und jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr Jimdo vielleicht schon selbst getestet und dieselben oder andere Erfahrungen gemacht und könnt womöglich eine andere Plattform empfehlen? Hinterlasst uns eure Meinung oder Anmerkungen gern als Kommentar unter dem Artikel!

Provider Screenshot

Jimdo Alternativen


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Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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