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Weebly Test

Weebly Test
Weebly sticht als umfangreicher Homepage-Baukasten für unterwegs heraus.

Tarife ab:

7 €

pro Monat

Kostenfreier Tarif verfügbar Kostenlos, aber mit Einschränkungen.

Produktkategorie
Anbieter Websitewww.weebly.com
Preisspanne pro Monat7 bis 33 EUR
Kostenfreier Tarif
Anzahl der Tarife5
Anzahl der Templates116
SEO Tools
Drag'n'Drop Editor

Author

Alex ist unser Homepage Baukasten Experte und hat für euch über 30 Baukästen ausgiebig getestet. Alex

Der Weebly-Baukasten stellt meinem Test zufolge eine ernst zu nehmende Alternative zu Größen wie Wix und Co. dar. Zwar ist die Plattform mit seinen 30 Millionen Nutzern noch nicht ganz so groß wie einige seiner Konkurrenten, dennoch überzeugt der Baukasten durch seine soliden und intuitiv nutzbaren Funktionen im Website-Editor.

Hier könnt ihr www.weebly.de kostenfrei testen.

Gerade für diejenigen unter euch, die Websites mobil erstellen und bearbeiten möchten, ist Weebly die richtige Wahl: Die iPhone- und iPad-App funktioniert herausragend und bietet die umfangreichsten Möglichkeiten gegenüber seiner Konkurrenz. Sogar Feinheiten der Suchmaschinenoptimierungen können über die App bearbeitet werden.

Positiv zu bewerten ist außerdem die Support-Website, die neben den vollständig deutschsprachigen Beiträgen ebenfalls einen sofort auffindbaren Kontakt via E-Mail und Telefon bereitstellt. Einer der wenigen nennenswerten Kritikpunkte ist allerdings, dass der Support via Telefon noch nicht in deutscher, sondern nur in englischer Sprache verfügbar ist.

Alles in allem: Sucht ihr einen Baukasten, der vor allem unterwegs solide läuft, über alle relevanten Funktionen verfügt und einen brauchbaren Support vorweist, trefft ihr mit Weebly die optimale Entscheidung.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Overall Rating

85%

"Weebly sticht als umfangreicher Homepage-Baukasten für unterwegs heraus."

Nutzerfreundlichkeit
95%
exzellent
Kosten & Funktionen
80%
gut
Design & Templates
75%
befriedigend
Support
90%
sehr gut

Weebly 2018: Stark für unterwegs – und was noch?

Wenn ihr auf der Suche nach einem Homepage-Baukasten für euer Website-Projekt seid, werdet ihr wahrscheinlich nicht so schnell auf den Namen Weebly stoßen. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist der Baukasten von Beginn an im amerikanischen Silicon Valley zu Hause und seitdem sehr auf den amerikanischen Markt fixiert. Und zweitens liegt Weebly mit „nur“ 30 Millionen Nutzern gerade einmal bei einem Drittel der Nutzerzahl von Konkurrenten Wix, dem wohl bekanntesten Baukasten-System.

Hier bekommt ihr nochmal eine Übersicht über alle unserer Homepage Baukasten Tests.

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7 € pro Monat

Dennoch ist Weebly auch in Deutschland auf bestem Wege, kein Unbekannter zu bleiben: Im Jahr 2015 eröffnete der Webdienst sein erstes Office in Berlin, mit dem Ziel, den deutschen wie europäischen Markt aufzumischen.

Zwei Jahre später müssen wir uns folglich die Frage stellen: Ist es Weebly tatsächlich gelungen, ein Tool zu kreieren, mit dem ihr eure Website optimal umsetzen könnt?

Wir haben die Plattform für euch intensiv unter die Lupe genommen…

Weebly Homepage Outlogged

Die Startseite der Plattform Weebly: Hier wird der potentielle User empfangen

Für wen ist Weebly geeignet?

Laut eigener Aussage eignet sich die normale Weebly-Version für jeden, der sich selbst und sein Projekt in einer Kategorie zwischen „persönlicher und einfacher Nutzung“ und „Kleinunternehmen und Shops“ einordnet.

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Rein vom gebotenen Funktionsumfang ist dem nichts entgegenzusetzen. Auch die eigene Einschätzung, die Obergrenze bei Kleinunternehmern zu ziehen, sehe ich als äußerst transparent und realistisch an. Ein Pluspunkt für diese Offenheit, die Konkurrenten mit ähnlichem Funktionsumfang ebenfalls bieten sollten.

Wählt ihr die Option „Online-Shop“ an, könnt ihr euch zusätzlich als Performance (für „Power-Seller“) einstufen. Ob diese Tarif-Stufe wirklich Sinn macht, werden wir uns später genauer ansehen.

Kurz und knackig bedeutet das für euch: Seid ihr auf der Suche nach einem Homepage-Baukasten, der euch solide Lösungen für euer Online-Projekt bietet und überschreitet dabei nicht die Grenzen vom Kleinunternehmer hin zum Großbetrieb, ist Weebly zunächst einmal eine sinnvolle Lösung. Welche Funktionen und Möglichkeiten tatsächlich dahinter stecken, erfahrt ihr in den folgenden Abschnitten.

Pro & Contra

  • Rundum gelungene Mobile-App
  • Intuitiv bedienbarer Editor
  • Übersichtliche Tarif-Auswahl
  • Umfangreiche Online-Shop Funktionen

  • Teils fehlende deutsche Übersetzungen (sehr selten)
  • Telefon-Support nur auf Englisch
  • Überteuerte Performance- und Business-Tarife

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Nutzerfreundlichkeit

In Sachen Nutzerfreundlichkeit gibt es bei Weebly wenig bis keine Abstriche zu machen. Wie kaum ein anderer Online-Baukasten bietet euch diese Plattform eine Benutzeroberfläche, die meiner Meinung nach an intuitiver Bedienung unschlagbar ist.

Besonders hervorzuheben ist die gesunde wie strikte Trennung von technischen Funktionen und gestalterischen Elementen. Was auf den ersten Blick vielleicht etwas unattraktiv wirken kann, bietet bei genauerem Hinsehen einen ungemeinen Vorteil: Anders als einige Konkurrenz-Softwares arbeitet Weebly mit einer horizontalen und vertikalen Menü-Übersicht. Das mag auf den ersten Blick etwas veraltet wirken. Der Ein oder Andere könnte meinen, dass dadurch die Bearbeitung im Editor eingeschränkt werden würde, doch ist dem längst nicht so:

Weebly Editoransicht Basic

Weeblys Editor im Überblick: Links wie oben ziert jeweils eine Leiste die Ansicht

Jene zwei Leisten erweisen sich in der Benutzung vielmehr als äußerst praktisch:

Die schmale horizontale Leiste ist das primäre Menü der Seite und bestimmt somit den restlichen Seiteninhalt. Die linke Navigationsleiste bietet darauf abgestimmt alle relevanten Funktionen bereit: Habt ihr einen der Reiter „Erstellen“, „Seiten“ oder „Theme“ ausgewählt, bleibt ihr im visuellen Bearbeitungsmodus eures Projekts. Wechselt ihr zur Auswahl „Shop“ oder „Einstellungen“, gelangt ihr in den hauseigenen Widget-Shop oder in die Einstellungen eurer Seite. Hier öffnen sich zwei komplett neue Seiteninhalte, in dem ihr in Ruhe und fernab der optischen Bearbeitung die technischen Komponenten herrichten könnt.

Außerdem steht euch zu jedem Zeitpunkt der Bearbeitung die Möglichkeit der mobilen Ansicht zur Verfügung. Meiner Meinung nach hat Weebly dieses Feature optimal platziert, da Tag für Tag mehr und mehr Nutzer das Web mobil und nicht am stationären Computer nutzen.

Deshalb: Eine tolle und vor allen Dingen schnell zugängliche Funktion, um über beide Varianten ein Auge zu haben.

Befindet ihr euch in der Bearbeitung, habt ihr am Computer wie am Tablet leichtes Spiel: Nachdem ich in die verschiedensten Editoren der führenden Web-Baukästen testen durfte, ist Weeblys Drag’n’Drop-System immer noch das am einfachsten funktionierende. Eine kleine Konkurrenz wäre hier maximal Jimdo oder die Domainfactory.

Darüber hinaus ein kleiner Vorteil: Das Tool zur Seitenanordnung. Weebly hebt sich hier klar von einigen Konkurrenz ab, indem die Verschiebung von Navigationselementen im Bearbeitungsfeld der Seite selbst unmöglich ist. Erst unter dem Reiter „Seiten“ habt ihr die Chance, die Reihenfolge zu verändern.

Weebly Seitenanordnung

Weeblys Tool zur Seitenanordnung

Im selben Zuge könnt ihr ebenfalls kleinere Seiteneinstellungen vornehmen, wie zum Beispiel die Sichtbarkeit oder die grundlegenden SEO-Einstellungen, von denen im Übrigen erstaunlich viele im Gratis-Paket enthalten sind.

Weebly SEO Übersicht

Weeblys SEO-Center im Bearbeitungsmodus

Weebly hat sich demzufolge die hohe Punktzahl reichlich verdient. Lediglich fünf Punkte möchte ich abziehen, da für wirklich kreative Köpfe verknüpfte Bearbeitungsmöglichkeiten kaum möglich sind, da der Editor zwar intuitiv aber im Vergleich zu Wix beispielsweise sehr statisch eingerichtet ist. Es hat zwar alles seinen Platz, was sicher 95 Prozent unter euch das Arbeiten mit Weebly um einiges erleichtert — und doch schränkt es jene in ihrem Tun ein, die ihrer Website einen ganz eigenen Stempel verleihen möchten.

Legt ihr aber vor allen Dingen Wert auf professionelle, funktionierende und cleane Ergebnisse in Sachen Design, könnt ihr euch auf diesen Editor vollstens verlassen.

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Funktionen & Kosten

In seiner Funktionalität unterscheidet sich Weebly nicht wesentlich von seinen Konkurrenten. Insgesamt ist jede relevante Funktion vorhanden, wenn auch in anderen Zugängen. Details dazu haben wir bereits im Abschnitt “Nutzbarkeit” besprochen.

Der Website-Baukasten umfasst aber nicht bloß alle Standard-Funktionen, die ein guter Baukasten heutzutage benötigt, er ist seinen Konkurrenten an einer entscheidenden Stelle um einiges Voraus: Der Editor in App-Form. Zwar bietet mit Jimdo ein vergleichbarer Konkurrent ebenfalls diese Möglichkeit, allerdings sind beide damit in allen Tests allein auf weiter Flur und Weebly im direkten Vergleich im klaren Vorteil. Denn: Die Oberfläche lässt sich zu 95 Prozent in der gleichen Art und Weise bedienen, wie es im Website-Editor der Fall ist. Ihr müsst euch als Nutzer also nicht erst umgewöhnen, anpassen oder gar einen kurzen Kurs belegen – ihr könnt direkt loslegen.

Obendrein ist das Tutorial zur Einführung am Computer wie auf dem Tablet kurz gehalten und zielführend. Ihr erhaltet in sechs Schritten zu wichtigsten Tools direkt im Editor eine kurze Einführung, die maximal eine halbe Minute in Anspruch nimmt. Alles Weitere erklärt sich von selbst.

Möchtet ihr also hauptsächlich unterwegs arbeiten und habt nicht immer einen eigenen Laptop oder Computer zur Verfügung, ist meine Empfehlung für euch schon jetzt klar formulierbar: Wählt Weebly. Ein anderer Baukasten – von Jimdo abgesehen – bietet diese Funktionen nicht. Und selbst Jimdo kann zwar mit einer eigenen App aufwarten, die Bearbeitung ist verglichen mit der von Weebly aber wirklich noch in den Kinderschuhen.

Weebly App Ansicht

Weeblys App-Editor im Überblick: Eine dem Web-Editor sehr ähnliche Ansicht überzeugt auch an mobilen Geräten mit innovativer Bedienung

Die Kosten im Übrigen unterteilen sich in fünf verschiedene Stufen: Kostenlos, Starter, Pro, Business und Performance. Rein preislich startet Weebly seine Range bei einer kostenfreien Variante aufsteigend bis hin zu 33 Euro pro Monat. Gezahlt wird jährlich. Das heißt: Entscheidet ihr euch für einen Tarif, zahlt ihr den Jahrespreis – zwölf mal die monatliche Rate also. Beim Starterpaket wären das 84 Euro in der günstigsten kostenpflichtigen Variante, in der teuersten Performance-Stufe legt ihr 396 Euro auf den Tisch.

Bevor wir hier tiefer in die Unterschiede einsteigen, möchte ich euch vorweg schon einmal von der Performance-Version abraten:

Bei 396 Euro jährlich könnt ihr ebenfalls gleich zu WordPress wechseln. Dort bekommt ihr schon für 300 Euro den vollen Funktionsumfang und habt Zugang zu wesentlich mehr Themes, Plugins und technischen Funktionen. Sehen wir uns aber einmal die restlichen Tarife im Vergleich an und finden heraus, welches Paket für dich interessant sein kann.

Weebly Tarifvergleich

Weeblys Tarife im Vergleich

Beginnend mit dem Starter-Paket stattet Weebly laut eigener Aussage persönliche bzw. private Nutzer aus. Möchtet ihr eure Website also nur für eine Art eigenes Portfolio oder persönliches Projekt nutzen, könnt ihr mit gutem Gewissen auf dieses Paket zurückgreifen.

Allerdings gibt es meiner Ansicht zufolge einen mittleren bis großen Kritikpunkt bei dieser Version: Es sind keinerlei hochauflösende Video- oder Audio-Uploads enthalten. Zwar könnte diese Integration heutzutage durchaus zum Standard-Repertoire zählen, Weebly gibt euch hierzu hingegen erst im nächsthöheren Paket – dem Pro-Paket – Zugriff.

Preislich liegt ihr im Starter-Paket wie schon erwähnt bei sieben Euro monatlich, was für meine Begriffe ein fairer Deal ist. Beeinflusst der nicht vorhandene HD-Uploader eure Projekt-Qualität nicht, trefft ihr mit diesem Tarif für euer persönliches Projekt eine sichere Wahl.

Der Pro-Tarif ist mit elf Euro monatlich der nächsthöhere Tarif und laut eigener Aussage der Plattform die optimale Lösung für Gruppen und Organisationen, Communities also. Im Vergleich zum ersten Paket stehen euch hier einige Möglichkeiten mehr zur Verfügung.

Herauszuheben wäre dabei sicher die Video- und Audio-HD-Funktion sowie die Möglichkeit, potentiellen Mitgliedern eine Registrierung anzubieten. Das Limit liegt hier bei 100 Mitgliedern.

Auch in Sachen Shop-Funktion tut sich hier etwas: Anders als beim Starter-Paket (maximal zehn Objekte im Shop möglich) steigt hier das Maximum auf 25 Produkte. Meiner Meinung nach eine Anzahl, die man erst einmal erreichen muss – es sei denn, ihr betreibt ein kleines Unternehmen oder Blog mit Online Shop. Dann würde ich euch eher zum Business-Tarif raten.

Befindet ihr euch aber auf der Schwelle vom persönlichen Projekt zum echten Unternehmertum oder zur Selbstständigkeit, ist der Pro-Tarif für euch eine sichere Wahl, da alle empfehlenswerten Funktionen gegeben sind.

Führt ihr hingegen ein Kleinunternehmen oder einen Shop, macht der Business-Tarif laut Weebly-Aussage durchaus Sinn. Euren Möglichkeiten sind auf Shop- als auch auf klassischer Website-Ebene keine Grenzen gesetzt, lediglich die E-Mail-Kampagne bleibt euch verwehrt. Hier empfehle ich euch aber ohnehin, auf einen darauf spezialisierten Anbieter wie MailChimp oder KlickTipp zurückgreifen. Mit beiden habe ich bereits gute Erfahrungen machen können und die Funktionen überschreiten in der Regel ebenfalls die Rahmenbedingungen der Website-Baukästen.

Monatlich zahlt ihr im Business-Tarif übrigens saftige 23 Euro und somit 276 Euro jährlich. Ob es euch diesen Preis wert ist, müsst ihr für euch persönlich entscheiden. Letztlich erhaltet ihr beim Internet-Riesen WordPress erheblich mehr Funktionen für nur 24 Euro mehr pro Jahr.

Das Positive bei allen kostenpflichtigen Weebly-Tarifen ist übrigens, dass der volle Umfang an Suchmaschinenoptimierung sowie eine Lead-Generierung bereits ab dem Starter-Paket enthalten ist.

Design & Templates

Rein designtechnisch überzeugt mich Weebly nur mäßig. Zwar treffen die Designs meinen und wahrscheinlich eure Geschmäcker, wenn ihr auf moderne Looks und viel Platz auf Websites steht. Allerdings sind, wie bereits zuvor angesprochen, die individuellen Anpassungsmöglichkeiten eher begrenzt.

Arbeitet ihr innerhalb der vorgegebenen Vorlagen und setzt eure Inhalte klassisch ein, werdet ihr ein tolles Ergebnis erhalten. Zwar sind minimale Änderungen durch gezieltes Einsetzen von Elementen möglich, eine vollkommene Seiten-Umstrukturierung in einem Maße wie bei der Konkurrenz Wix ist nicht möglich.

Die Auswahl an sich lässt sich hingegen sehen: Mit 116 Designs verfügt Weebly nicht gleich über die größte Theme-Auswahl, dafür aber über eine qualitativ sehr hochwertige. Entscheidet ihr euch für diesen Baukasten, könnt ihr euch auf anspruchsvolle Designs einstellen, die tatsächlich Eindruck machen.

Weebly Designauswahl

So sieht Weeblys Designauswahl zu Beginn aus

Auch die Aufteilung ist, wie bei anderen Anbietern ebenfalls, sinnvoll unterteilt in Kategorien, die von „Business“ über „Shop“ bis hin zu „Portfolio“ reichen. Der Auswahlprozess als solcher wird euch also sehr vereinfacht. Hier heißt es: Einfach zugreifen! Falsch machen könnt ihr kaum etwas.

Seid ihr allerdings nicht mit typisch modernen Designs einverstanden, sondern möchtet die ein oder andere individuelle Verzierung einbauen, rate ich euch von Weebly ab. Der Baukasten spiegelt auch in seiner Theme-Auswahl seine Silicon Valley-Herkunft wider und arbeitet klar nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Auch in Sachen Designs.

Support

Weeblys Support ist auf den ersten Blick klar strukturiert und sinnvoll gegliedert.

Vom Editor aus gelangt ihr über den in der horizontalen Leiste angebrachten „Hilfe“-Button direkt ins Hilfe-Center. Hier könnt ihr entweder schrittweise in die verschiedenen nach Themen geordneten Fragenkataloge eintauchen, direkt nach einem Schlüsselwort suchen oder aber auch einen Telefonanruf tätigen, sofern ihr mindestens das Pro-Paket erworben habt. Diese Voraussetzung ist zwar nicht nur schade, sondern auch exorbitant teuer, wenn ihr lediglich Bedarf für das Starter-Paket habt.

Alternativ könnt ihr ebenfalls eine E-Mail mit eurem Anliegen verfassen – ganz unabhängig von eurem Tarif.

Weebly Support Ansicht

Weeblys Support-Startseite

Ein weiterer wunderbarer Vorteil Weeblys ist übrigens der Community-Bereich: Sollte euch ein Anruf oder eine Mail zu lange dauern oder zu aufwändig sein, seid ihr hier genau richtig. Der Community-Bereich ist ein typisches Forum, in dem ihr neue Threads erstellen und Fragen stellen könnt. Die gesamte Weebly-Community kann also mitdiskutieren, was wie ich finde ein toller Vorteil ist, um ganz nebenbei professionelles Feedback zur eigenen Seite zu erhalten.

Alternativen

Eine ernst zu nehmende Alternative zu Weebly bietet wie schon erwähnt der deutsche Baukasten Jimdo aufgrund seiner vielseitigen Einsetzbarkeit auf jeglichen Geräten wie auch Weebly sie vorweisen kann.

Gefällt euch der Stil der Designs so gut wie mir, solltet ihr ruhig auch einmal einen Blick auf Squarespace oder Yola werfen.

Habt ihr einen beträchtlichen Online-Store ins Auge gefasst, empfehle ich euch aus reiner Preis-Leistungs-Sicht nach wie vor WordPress, die neben ihren Shop-Plugins übrigens ebenfalls an einem eigenen Shop-Feature arbeiten.

Fazit

Meiner Ansicht nach bietet Weebly für Designliebhaber wie Web-Minimalisten den optimalen Baukasten. Die Designs wie der Editor sind absolut intuitiv begreifbar und leicht zu erfassen. Besonders die Funktionsaufteilung zwischen technischen Tools und optischen Features ist dem Newcomer Europas wahrhaft gelungen.

VORTEILE

  • Rundum gelungene Mobile-App
  • Intuitiv bedienbarer Editor
  • Übersichtliche Tarif-Auswahl
  • Umfangreiche Online-Shop Funktionen

NACHTEILE

  • Teils fehlende deutsche Übersetzungen (sehr selten)
  • Telefon-Support nur auf Englisch
  • Überteuerte Performance- und Business-Tarife

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Die einzigen Kritikpunkte in meinen Augen sind die teils hohen Preise in den obersten Kategorien (Pro- und Performance-Tarif) sowie der noch nur in englisch erhältliche Telefonservice und die eingeschränkte individuelle Bearbeitung der Designs. Gerade bei der Individualität der Designs besteht in meinen Augen der größte Nachholbedarf.

Alles in allem kann ich euch eine Nutzung Weeblys dennoch wärmstens empfehlen, sofern ihr eine Vorliebe für moderne Designs und eine innovative Nutzbarkeit hegt. Rein technisch bietet euch der Baukasten alles was ihr braucht und gerade bei kleineren persönlichen bis mittleren unternehmerischen Projekten ist Weebly für mich das Tool der Wahl.

Probiert euch also gern aus und gebt uns anschließend Feedback zu euren Erfahrungen!

Vielleicht habt ihr auch schon eure eigenen Meinungen zur Plattform bilden können und könnt in den Kommentaren zu einem Austausch anregen – eure Ansichten sind von uns und weiteren Lesern gern gesehen. Also: nichts wie raus damit!

Provider Screenshot

Weebly Alternativen


1 Kommentar


guido holenstein 3. June 2018 at 07:11

hallo, danke für die ausführungen. was fehlt ist ein hinweis auf mehrsprachigkeit. wir in der schweiz wollen websiten in den 3 landessprachen anbieten. weebly bietet das zwar an, wir haben die seiten kopiert und verlinkt, nun scheint uns, das wir nicht nur die deutsche, sondern auch die französische und italienische seite als domain voll zahlen müssen. wir finden keine information darüber bei weebly. es kann nicht sein, dass eine 3 sprachige website 3x kostet. wir haben das zweitgünstigste abo gewählt (pro?) mit footer und ohne weebly in der url. kennt ihr dieses problem? das multilanguage app kommt nicht in frage.
sonst finden wir weebly gut.
danke

Reply

Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören!

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