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Tefal ActiFry 2in1 YV9601 Test

Gut beschichteter Alleskönner.

Aktueller Preis:

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64Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeTefal
Zubereitung ohne Öl
Geruchsentwicklung
Spülmaschinenfeste Teile
Automatikmodus Fleisch, Geflügel, Fisch, Dessert
Touchscreen
Digital-Display
Einstellbare Temperatur
Gemessene Außentemperatur 87,6 °C

Author

Als Fitness-Experte setzt sich Mauricio mit jedem Hype für die gesunde Küche auseinander. Und bei Heißluftfritteusen kann er diesen Trend sehr gut verstehen. Denn die vielseitigen Küchenmaschinen zaubern mit wenig Fett und noch weniger Aufwand leckeres Essen – wenn sie denn perfekt funktionieren. Darum hat Mauricio genau hingeschaut. Mauricio

Die Tefal ActiFry 2in1 YV9601 Heißluftfritteuse rauscht knapp am Testsieg vorbei, weil sie im Vergleich zur DeLonghi MultiFry auffallend laut ist und auch noch ziemlich heiß wird.

Bei den Garergebnissen liegt sie auch etwas hinter DeLonghi zurück. Das ändert aber nichts daran, dass ihr mit dem Tefal Airfryer einen vielseitigen und funktionsstarken Küchenhelfer erhaltet, der weit mehr kann als Pommes und Hähnchen. Spaß macht insbesondere die Möglichkeit, mehrere Zutaten gleichzeitig zu garen.

Der Look ist angenehm modern und auch der Preis ist für die Leistung moderat. Besser macht es tatsächlich nur der (preisintensivere) DeLonghi MultiFry Extra Chef.

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Gesamtbewertung

92%

"Gut beschichteter Alleskönner."

Ergebnis Pommes
98%
Exzellent
Ergebnis Hähnchen
92%
Exzellent
Geruchsentwicklung
98%
Exzellent
Handhabung
95%
Exzellent
Preis/Leistung
80%
Gut
Reinigung
90%
Sehr gut

Meine Erfahrung mit der Tefal ActiFry 2in1 Heißluftfritteuse: Heißer Kandidat für den Küchenfavoriten

Normalerweise gebe ich (nicht nur) im Heißluftfritteusen-Test 2020 einen Sch… darauf, was die Stiftung Warentest zu einem Gerät sagt. Doch bei der Tefal ActiFry 2in1 YV9601 Heißluftfritteuse muss ich die Ergebnisse der jüngsten StiWa-Untersuchung einfach erwähnen.

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Denn dort landet das Tefal-Modell auf einem katastrophalen Platz – und zwar vorrangig, weil die Prüfer nicht mit dem Rührarm zurande gekommen sind. Der hat in unserem Test nicht nur keine Probleme, sondern die Bedienung noch viel einfacher gemacht.

Außerdem haben die Prüfer bei der Stiftung ihr Hähnchen nicht gar bekommen, was für uns ein Kinderspiel war. Lediglich bei einer Sache sind wir uns einig: Die Tefal wird außen im Betrieb zu heiß. Hier gilt jedoch, was ich schon im Leitartikel sagte:

Das gibt zwar Punktabzug, wundert mich aber auch nicht. Ein Küchengerät kann von außen heiß werden? Wahnsinn!

Für sich genommen ist das Tefal-Modell eine absolute Empfehlung und hätte sich ohne Hitzeentwicklung und mit einem etwas besseren Hähnchen mühelos mit der DeLonghi MultiFry Extra Chef messen können.

Es ist auch besser als der hauseigene Konkurrent Tefal ActiFry Genius XL AH9600, der mit seinem vorlauten Preisschild keinen großen Sprung in Sachen Garergebnisse und Handling gemacht hat.

VORTEILE

  • Sehr gute Garergebnisse
  • Viele Funktionen
  • Leicht zu bedienen
  • Hervorragende Beschichtung

NACHTEILE

  • Wird heiß
  • Ziemlich laut

Der erste Eindruck: Geht das auch in schön?

Es wäre doch mal eine Challenge für Designstudenten, einen wirklich hübschen Airfryer zu entwickeln. Denn auch die Tefal ActiFry YV9601 ist eher eine hässlich-große Angelegenheit. Wenn auch wesentlich moderner, als dies etwa bei DeLonghi der Fall ist.

Die Größe resultiert aus der Füllmenge von 1,5 Kilogramm frischen Pommes, die sich laut Tefal in eine Fritteuse für sechs Personen/Portionen übersetzen. Das halte ich zwar für etwas großzügig kalkuliert, doch für eine vierköpfige Familie reicht dieses Gerät allemal.

Tefal YV9601 ActiFry Uebersicht

Moderner Look, aber wieder sehr groß

Damit ihr immer seht, was ihr gerade veranstaltet, gibt es bei Tefal ein riesiges Schaufenster aus Plexiglas, das den Blick auf den Garbehälter freigibt. Dieser erfüllt sein „2in1“-Versprechen dadurch, dass ihr unten zum Beispiel Pommes frittieren könnt, während ihr im Einsatz obendrüber gleich das Hähnchen mitgart. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch gleich noch ein zweites Küchengerät.

Beim großen Bruder ActiFry Genius XL gibt es diese Option nur in einer Variante, die rund 300 Euro kostet. Und das halte ich für einen abenteuerlich überzogenen Preis.

Selbst ohne den Airfryer einzuschalten, ist mir sofort die hervorragende Beschichtung aller Garkomponenten ins Auge gefallen. Ihr fühlt richtig, dass es die Tefal darauf anlegt, möglichst ohne Ablagerungen und mit null Fettzugabe ans Werk zu gehen.

Ähnlich hochwertig sind auch alle anderen Bestandteile angelegt – vom umfangreichen Rezeptbuch bis zum von der Stiftung gebashten Rührarm. Dieser Rührarm hat – genau wie bei DeLonghi – eine kluge Aufgabe:

Er rührt lose Zutaten beim Garen beständig durch, sodass ihr sie weder manuell wenden noch zwischendurch den Garvorgang unterbrechen müsst. Das spart erneut Zeit und sorgt zudem dafür, dass ihr die Tefal ActiFry in vielen Einsätzen einfach machen lassen könnt, während ihr euch um andere Dinge in der Küche kümmert.

Tefal YV9601 ActiFry Garkorb

So sieht ein hochwertiger Garkorb aus

Ansonsten erhaltet ihr kein Zubehör – bis auf eine Dosierhilfe für Salz und Öl. Wer vorher die Klarstein VitAir Turbo mit ihrem umfangreichen Lieferpaket angeschaut hat, ist davon vielleicht ein bisschen enttäuscht.

Doch ich sage euch: All den Firlefanz könnt ihr euch erst einmal sparen, denn die Tefal ActiFry kommt auch mit ihrem minimalen Zubehör bestens aus.

Apropos minimal: Auch wenn das kleine LCD-Bedienfeld an der Oberseite und die vier automatischen Programme ohne manuelle Temperaturkontrolle beschränkt wirken, ist die Tefal wirklich ein Alleskönner.

Denn ihr habt die Möglichkeit, die zwei Kochzonen unabhängig zu steuern und könnt euch gleichzeitig auf die automatische Temperaturkontrolle verlassen. Wie das alles geht, zeigen euch die Bedienungsanleitung und das wirklich erschöpfende Rezeptbuch.

Tefal YV9601 ActiFry Zeitanzeige

Reduzierte Bedienung, aber maximale Funktion

Hier muss ich eine Lanze für die preisintensivere Tefal ActiFry Genius XL brechen, die genau diese manuellen Eingriffsmöglichkeiten in einem umfangreichen Bedienpaket liefert. Das bietet euch viel Freiheit für eure individuellen Zubereitungswünsche. Nur, wie gesagt: Die vier Automatikstufen der kleineren Tefal sind überzeugend gestaffelt und genau austariert.

Während ihr bei Klarstein sofort seht, dass ihr für einen vernünftigen Preis unheimlich viel Zubehör erhaltet, und bei DeLonghi vom Funktionsangebot überzeugt werdet, ist der Preis bei Tefal etwas schwerer nachzuvollziehen. Vor allem, wenn ihr das Gerät nicht selbst in Augenschein nehmen könnt.

Hier müsst ihr euch ein bisschen auf mein Urteil verlassen. Die aktuell Preis nicht verfügbar Euro bei Amazon sind absolut gerechtfertigt. Denn das ganze Modell ist ausnehmend hochwertig gefertigt, legt sehr viel Wert auf Materialqualität und kann alles, was ein Name wie „ActiFry“ und die ständige Erwähnung von „2in1“ versprechen.

Handhabung und Betrieb: Heiß, heiß, Baby

Das 2in1-Versprechen bezieht sich zum Beispiel auf die Zubereitung, aber auch auf den Griff. Das ist in der Produktbeschreibung etwas merkwürdig formuliert, denn der Griff hat keine besonderen Funktionen, sondern ist einfach ein Griff. Aber er wirkt hochwertig und bietet eine gute Balance beim Herausheben und Einsetzen der Bauteile.

Tefal Actifry Griff zum Verschließen

Auch der Griff ist „2in1“: Hier wird er eingerastet, …

Tefal Actifry Griff zum Herausheben

… und hier hilft er beim Herausheben des Einsatzes

Wenn ihr das Bedienfeld einmal verstanden habt, programmiert ihr die Tefal ActiFry im Handumdrehen. Wie bei allen Heißluftfritteusen im Test rate ich erst einmal dazu, das Ding mehrmals mit der Betriebsanleitung durchzuspielen. Dann klappt das Einstellen umso schneller.

Wie bei DeLonghi gilt auch hier: Ob der Rührarm eingesetzt werden sollte oder nicht, ergibt sich aus den Zutaten. Ein Steak muss nicht gerührt werden, Pommes oder Gemüsechips hingegen schon. Mit dem Öl-Löffel könnt ihr je nach Bedarf sauber dosieren.

Tefal YV9601 ActiFry Messloeffel

Diesen Dosierlöffel verliert ihr nie

Nehmt ihr den Airfryer das erste Mal in Betrieb, dann dürfte euch die Lautstärke ebenso unangenehm auffallen wie mir. Ich bin mir nicht sicher, ob es hier mehr nervt als beim Testsieger DeLonghi MultiFry Extra Chef. Während DeLonghi sirrt, geht es bei Tefal hochtönig zur Sache.

Das müsst ihr hinnehmen und euch daran gewöhnen, nur während verträglicher Uhrzeiten zu frittieren. Mit dem Klarstein VitAir Turbo könntet ihr durchaus auch nachts ans Werk gehen und euch einen Mitternachts-Snack zubereiten. Der große Tefal-Bruder war in dieser Hinsicht nur einen Hauch leiser.

Wie von Tefal versprochen, habt ihr während des gesamten Betriebs der ActiFry immer beste Sicht auf euer Gargut. Die Plexiglaskuppel beschlägt nicht.

Tefal YV9601 ActiFry Abdeckung

Liefert immer besten Durchblick

Und noch ein schönes Nebendetail: Auch wenn das Stromkabel recht kurz ist, könnt ihr es zum Verstauen komplett vom Gerät abkoppeln. Wenn ich mir die Stecker so angucke, könntet ihr euch im Bedarfsfall auch mühelos und günstig ein längeres Kabel besorgen.

Tefal YV9601 ActiFry Kabel

Wenn zu kurz, einfach austauschen!

Weniger schön ist das, was die Stiftung Warentest ebenfalls moniert hat: Beim Garen erreicht die Tefal ActiFry leider ziemlich hohe Außentemperaturen. Fast 90 Grad Celsius sind ein bisschen zu viel und fallen auch in unserem Testpool negativ auf.

Nur bleibe ich bei meiner Aussage: Ein Ofen wird im Betrieb auch heiß, ein Wasserkocher unter Umständen auch. Wer anfässt, ist also selbst schuld. Gott sei Dank überträgt sich die Temperatur nicht auf den Griff, sodass ihr den Garkorb problemlos rausheben könnt.

Tefal YV9601 ActiFry Temperatur

Can’t touch this!

Umso mehr gilt hier die Warnung, die für alle Airfryer gilt: Sorgt für reichlich Platz um das Gerät herum und achtet auf eine stabile, hitzebeständige sowie geeignete Unterlage. Stellt die Tefal also lieber nicht auf eure Biedermeier-Anrichte.

Mit der Geruchsentwicklung bin ich jedoch sehr glücklich: Fettmief oder Plastikgeruch konnte ich nicht feststellen. Nur einen Duft nach Pommes und Hähnchen, der Vorfreude geweckt hat.

Pommes und Hähnchen: Blitzschnell zu leckerem Essen

Unsere Probeportion Pommes wirkte bei der Tefal ActiFry wie gemalt. Die Kartoffel-Stäbchen waren außen kross, innen weich, hatten genau den richtigen Bräunungsgrad und wurden von mir komplett weggeputzt. Dieses gleichmäßige Ergebnis ist sicher auch dem Rührarm zu verdanken.

Und ja: Alle Pommes sind heil geblieben. Ich frage mich immer noch, was die Stiftung Warentest in ihr Testgerät gekippt hat.

Pommes und Hähnchen: Die Ergebnisse in Bildern

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Hier hat Tefal auf jeden Fall einen Hauch besser abgeschnitten als DeLonghi. Beim Hähnchenfleisch musste sich Tefal jedoch dem Erstplatzierten geschlagen geben – allerdings nur im Millimeterbereich. Die Kerntemperatur ist mit 90 Grad Celsius für meinen Gaumen optimal, das Fleisch wird saftig und zart. Und die Haut ist ein Bilderbuchbeispiel für kross.

Dies haben wir in rund 20 Minuten erreicht, während wir bei DeLonghi ganze 45 Minuten warten mussten. Ich finde jedoch, dass ihr mit dem etwas längeren Garen noch bessere Ergebnisse erzielt.

Reinigung: Qualität zahlt sich aus

Die hochwertige Beschichtung und Materialwahl bei allen (beweglichen) Bestandteilen macht sich spätestens in der Reinigung bezahlt. Denn es gibt für euch wirklich nicht viel zu putzen. Was ihr herausnehmen könnt, darf in die Spülmaschine.

Ich finde jedoch, das muss nicht immer sein. Mit einem weichen Lappen und neutralem Spülmittel kriegt ihr die Einzelteile noch schneller sauber und könnt die Tefal ActiFry praktisch sofort wieder anschmeißen.

Nur am Übergang von Plastikgriff zu Pfanne wird es etwas frickelig. Das ist nun aber wirklich nur eine minimale Einschränkung.

Fazit zur Tefal ActiFry 2in1 Heißluftfritteuse: Die Qual der Wahl

Ich bin mir darüber bewusst, dass ihr als Leser manchmal unsere definitiven Endergebnisse – nicht nur im Heißluftfritteusen-Test – schwer nachvollziehen könnt. Warum erhält die Tefal ActiFry 2in1 YV9601 Heißluftfritteuse nicht den Gesamtsieg, wenn doch fast alles, was wir sagen, positiv ist?

Sie ist günstiger als der Testsieger, ebenso für größere Haushalte geeignet und liefert überzeugende Garergebnisse. Sie ist auch ähnlich laut und ähnlich vielseitig.

Tefal YV9601 Heissluftfritteuse – Ueberblick

Technologie, die überzeugt und preislich begeistert

Preis prüfen

VORTEILE

  • Sehr gute Garergebnisse
  • Viele Funktionen
  • Leicht zu bedienen
  • Hervorragende Beschichtung

NACHTEILE

  • Wird heiß
  • Ziemlich laut

All das stimmt. Doch die DeLonghi MultiFry Extra Chef ist eben noch ein Stückchen vielseitiger, wird außen nicht dermaßen heiß und liegt bei den Garergebnissen hauchdünn vorn.

Am Ende habe ich mich dafür entschieden, dass die Außentemperatur und die geringere Funktionalität den Ausschlag geben, warum die Tefal ActiFry nur den zweiten Platz erringen kann

Weil sie aber ein besseres Preisschild hat, gebe ich ihr einen Ehrentitel in der Kategorie „Funktionsvielfalt“. Genau aus diesem Grund hat sich das größere Modell Tefal ActiFry Genius XL AH9600 nur einen etwas undefinierten dritten Platz gesichert – es ist zu preisintensiv und ohne schlagende Kaufanreize.

Stimmt ihr mit mir überein oder habt ihr Gegenargumente? Hinterlasst gerne Kommentare!

Produktdaten

Zubereitung ohne Öl
Geruchsentwicklung
Spülmaschinenfeste Teile
Automatikmodus Fleisch, Geflügel, Fisch, Dessert
Touchscreen
Digital-Display
Einstellbare Temperatur
Timer
Volumen 1,5 kg
Leistung 1400 W
Zubehör Dosierhilfe, Rührarm, Rezeptbuch
Umluftfunktion
Gemessene Außentemperatur 87,6 °C

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