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Hocosy Wireless Wetterstation WS-10 Test

Hocosy Wireless Wetterstation WS-10 Test
Für den Preis nicht akkurat genug.

Aktueller Preis:

39,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2019 03:49
128Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeHocosy
Maße10,1 x 10,1 x 2,5 cm
Gewicht358 g
Innen- und Außentemperatur
Wetter-Vorhersage12 h
Windrichtung
Windstärke
Luftdruck
Luftfeuchte
Niederschlag

Author

Unser Outdoor-Spezialist Alex ist nicht aus Zucker. Trotzdem lässt er sich nur ungern unvorbereitet vom Wetter überraschen. Damit auch ihr nie wieder zu warm, zu kalt oder gar zu wasserdurchlässig angezogen seid, hat er die besten Wetterstationen für euch überprüft. Alex

Die Hocosy Wireless Wetterstation WS-10 ist eines der schwächeren Produkte im Test. Ein Grund ist unter anderem, dass die Qualität in fast jedem Funktionsbereich nur mittelmäßig ist. Statt sich auf bestimmte Faktoren zu konzentrieren, hatte ich im Test den Eindruck, dass Hocosy, der Hersteller, lieber versucht, alle Optionen einzubinden. Diese Vielfalt äußert sich leider in der nur durchwachsenen Leistung: Quantität wird der Qualität vorgezogen. Hier fehlt mir persönlich die Spezialisierung auf bestimmte Funktionen.

Genauer gesagt kritisiere ich a) die zu großen Toleranzen bei den Messwerten; b) die nur durchschnittliche Reichweite beim Außensensor und c) die Wettervorhersage, bei der ein genaues Zeitfenster der Prognose fehlt. Die Angabe von „12 bis 24 Stunden“ ist für mich eine zu große Spanne.

Der einzige Vorteil dieser Wetterstation ist, dass gleich drei Außensensoren mitgeliefert werden. So könnt ihr an mehreren Orten simultan die Temperatur messen. Doch der Preis ist letztlich zu hoch für die stark schwankenden Ergebnisse.

Wenn ihr allerdings gerne an verschiedenen Orten messt, empfehle ich euch dieses Modell. Der Grund dafür ist, dass ihr auf dem Farbdisplay mit einem Blick alle Messwerte der drei Sensoren seht. Solltet ihr mehr Wert auf andere Funktionen legen, stöbert doch mal in unserem großen Wetterstation Test 2019.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

79%

"Für den Preis nicht akkurat genug."

Handhabung
75%
Gut
Zuverlässigkeit/Messung
80%
Gut
Prognose-Genauigkeit
80%
Gut
Reichweite
80%
Gut
Preis/Leistung
80%
Gut

Meine Erfahrung mit der Hocosy Wireless Wetterstation 2019: Drei Außensensoren garantieren keine genauen Messwerte

Als großer Outdoor-Fan interessiere ich mich für fast alle Gegenstände, die in irgendeinem Zusammenhang mit unserer Umwelt stehen. In meinem Schlafsack Test 2019 und dem Trekkingrucksack Test 2019 habe ich bereits zwei Produktkategorien für Naturfans beleuchtet.

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39,99 €

Das Wetter ist für viele interessante Naturphänomene verantwortlich. Um diese genauer zu untersuchen, habe ich mich dazu entschieden, einen Test mit verschiedenen Wetterstationen durchzuführen. Insgesamt habe ich für euch zehn Produkte ausgiebig geprüft.

Bei der Hocosy Wireless Wetterstation WS-10 beeindruckten mich die zahlreichen Sensoren und so hieß es für mich: möge die Testerei beginnen.

In unserem Test konnte das Modell nur teilweise überzeugen. Im Gesamtresultat landet die Hocosy Wetterstation sogar ziemlich weit hinten. Die Gründe für das ernüchternde Ergebnis findet ihr im folgenden Testbericht.

Neben der Handhabung, der Zuverlässigkeit der Messungen, der Wettervorhersage und der Reichweite habe ich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis in die Evaluierung einbezogen.

VORTEILE

  • Wettervorhersage auf Farbdisplay
  • Hintergrundbeleuchtung wählbar
  • Weckfunktion
  • 3 Außensensoren für verschiedene Messorte

NACHTEILE

  • Wetterstation besitzt keine Aufhängefunktion
  • Messwerte können bis zu 4 Grad Celsius vom realen Wert abweichen

Die Handhabung der Hocosy Wetterstation – kein guter Auftakt

Die Hocosy Wetterstation konnte mich in der Kategorie „Handhabung“ leider nicht überzeugen. Zwar ist die Erstinbetriebnahme relativ einfach, jedoch sind grundlegende Einstellungen wie zum Beispiel das Festlegen der Uhrzeit und des Datums nicht sofort verständlich dargelegt.

Sobald euer Postbote das Paket herausgerückt hat, könnt ihr auf der Stelle die Basis-Station für den Innenraum mit dem mitgelieferten Netzteil anschließen. Aber vorher das Auspacken nicht vergessen.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Betrieb

Mit dem Stromkabel ist die Erstinbetriebnahme ein Kinderspiel

Es ist auf jeden Fall praktisch, dass ihr bei diesem Produkt die Wahl habt, ob ihr die Station per Kabel zum Laufen bringt oder doch mit ein paar Batterien. Diese solltet ihr vorrätig haben, da sie nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Ist das Gerät mit Strom versorgt, zeigt euch das Display 0:00 Uhr an.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Station-Rückseite

Der Anschluss erfolgt entweder mit AA-Batterien oder einem Netzteil

Wetterstation Hocosy Sainlogic Netzteil

Die Station kann ebenfalls mit Stromkabel betrieben werden

Und bereits hier bin ich kläglich daran gescheitert, die Uhrzeit und das Datum in Kürze einzustellen. Letztlich habe ich eine halbe Stunde gebraucht, um herauszufinden, wie es funktioniert. Grund hierfür ist die schwierige Navigation.

Anschließend zeigt die Station die Innentemperatur. Darunter befinden sich drei weitere Anzeigen, die für die drei mitgelieferten Außensensoren vorgesehen sind. Ich selbst habe in meinem Test nur einen Sensor angeschlossen, da ich persönlich nicht in verschiedenen Räumen messe. Falls ihr dies tun wollt, habt ihr allerdings die Möglichkeit dazu.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Einsatz

Zu Beginn habe ich mich mit der Einstellung der Uhrzeit, wie hier zu sehen ist, noch etwas schwergetan

Die Anzeige für Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit pendelt sich nach wenigen Minuten ein. So sieht das Gerät also im Betrieb aus – cool.

Optisch kann die Wetterstation jedoch meines Erachtens nicht mit anderen Testobjekten, wie der FanJu FJ3365W Wetterstation, mithalten.

In der Regel benötigt ihr keine drei Außensensoren. Zum einen bedeutet die regelmäßige Überprüfung dieser einen höheren Aufwand und zum anderen ist der Zweck dahinter fragwürdig.

Es bringt euch keinen Mehrwert, wenn ihr draußen drei Sensoren aufstellt, da sich die Temperaturen in diesen wenigen Metern Umkreis wohl kaum unterscheiden.

Sinnvoll ist dies nur, wenn beispielsweise im Gewächshaus oder Waschraum eine bestimmte Temperatur nicht über- oder unterschritten werden soll.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Design

Wenn alles funktioniert, macht die Anzeige was her. Die Handhabung an sich ist aber ausbaufähig

Auch eine Wandaufhängung ist mit den Außensensoren nicht möglich. Dies ist ein Problem, da ihr die kleinen Sensoren dadurch auf eine andere Art und Weise sicher im Freien anbringen müsst. Eine mitgelieferte Halterung für die Außenwand würde hier schnell Abhilfe schaffen.

Alles in allem gibt es bei der Wetterstation von Hocosy also einige Mängel hinsichtlich der Handhabung. Am Ende bleibt ein mittelmäßiges Ergebnis, das sich leider auch durch die folgende Kategorie zur Messgenauigkeit nicht mehr wesentlich verbessert.

Messgenauigkeit der Sensoren – auch hier besteht Nachholbedarf

Bei der Messgenauigkeit der Sensoren muss die Hocosy Wetterstation leider erneut herbe Verluste einstecken. Hier bekam ich erstmals das Gefühl, dass der Hersteller zwanghaft versucht, alle möglichen Funktionen in seinem Gerät zu vereinen. Jedoch lässt er dabei die Spezialisierung auf besonders wichtige Fähigkeiten einer Wetterstation außer Acht. Doch der Reihe nach:

Zunächst einmal könnt ihr insgesamt bis zu acht Sensoren an das Gerät anschließen. Ein schönes Feature, allerdings meines Erachtens ohne großen Mehrwert, da auch ihr höchstwahrscheinlich keine acht Außensensoren benötigt, um die Temperatur zu erfahren.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Sensor

Drei Sensoren werden mitgeliefert, bis zu acht können angeschlossen werden

Was ihr mit dieser Wetterstation trotz der beachtlichen Sensoren-Anzahl nicht messen könnt:

  • Windstärke
  • Windrichtung
  • Kohlenstoffdioxid-Gehalt
  • Niederschläge

Doch darüber ließe sich noch hinwegsehen. Das eigentliche Problem ist aber, dass der Hersteller eine Toleranz von 4 Grad Celsius in der Gebrauchsanweisung ausweist, die beim Messen der Temperaturen im hohen Minusgradbereich entstehen kann. Bei uns war es allerdings auch unter „gewöhnlichen“ Wetterbedingungen der Fall. Alle anderen Stationen im Test schaffen es auf eine Toleranz von unter einem Grad Celsius.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Praxistest

Ich habe den Außensensor schließlich auf dem Balkon platziert

Da frage ich mich doch ganz ehrlich: Bin ich nicht auch ohne technische Hilfe selbst in der Lage, die Temperatur mit 4 Grad Abweichung vom realen Wert einzuschätzen? Welchen Mehrwert bietet mir also diese Wetter-Anzeige? Sogar die preiswerte Technoline WS-9140-IT Wetterstation weist hier genauere Werte auf.

Aus diesem Grund muss ich sagen, dass mich die Station im gesamten Test ein wenig enttäuscht. Was nutzen mir acht Sensoren, wenn keiner den richtigen Wert misst? Besonders eine möglichst genaue Temperaturmessung ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Wetterstation.

Zumindest das Warnsystem der Hocosy Wetterstation bewerte ich in dieser Kategorie positiv. Ihr könnt eine gewünschte Temperatur oder Luftfeuchtigkeit als Grenzwert eingeben, der nie unter- oder überschritten werden darf.

Wenn es dann doch einmal passiert, ertönt ein Signalton. So wisst ihr sofort, wann ihr lüften oder heizen solltet. Ein durchaus nützliches Feature – trotz all der Kritik zuvor. Jedoch ist es ein Detail, das bei fast jeder anderen Wetterstation, wie beispielsweise der CSL Funk-Wetterstation von Bearware, im Test ebenfalls vorhanden ist.

Die Wettervorhersage – auch hier wirkt alles zu nebulös

Leider bessert sich das Testergebnis auch durch die Wettervorhersage nicht merklich. Laut Informationen des Herstellers zeigt das Display eine Wettervorhersage über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden an. Alleine diese Angabe verwirrte mich dann doch sehr.

Aber von vorne: Auf dem Innendisplay gibt es eine Anzeige, die diverse Wettersymbole abbildet. Diese sollen laut Gebrauchsanweisung je nach Wetterprognose wechseln. So weit, so gut.

Wenn also das Regen-Symbol auf dem Display zu sehen ist, obwohl es noch nicht regnet, dann wird dieser wahrscheinlich erst in naher Zukunft eintreten, da die Vorhersage mindestens für die nächsten 12 Stunden gilt.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Infos

Die Punkte 4 und 5 auf der Verpackung zeigen die Wettervorhersage auf dem Display

Hier kommen wir aber schon zum nächsten Problem. Bei einer Spanne von 12 bis 24 Stunden stelle ich mir unwillkürlich die Frage, wann es denn tatsächlich regnen wird. Es kann für mich von völlig unterschiedlicher Bedeutung sein, ob der Wolkenbruch morgens oder abends einsetzt. Das Zeitfenster ist hier einfach viel zu groß und ungenau, sodass ihr als Nutzer keine sinnvollen Schlüsse aus dieser Prognose ziehen könnt.

Zudem bemängeln auch einige Kundenrezensionen im Internet die Genauigkeit der Vorhersage. Dies liegt wahrscheinlich unter anderem daran, dass diese Spanne (12 bis 24 Stunden) nicht jedem bewusst ist.

Auch bei der Wetterprognose erweckt es bei mir wieder den Eindruck, dass der Hersteller Hocosy zu wenig Aufwand betreibt, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zur Verfügung zu stellen. Es geht eher um Quantität als um Qualität.

Um euch dies zu ersparen, rate ich daher dazu, euch im Internet über solche Daten zu informieren. Diese Details sind oftmals nicht auf der Verpackung, sondern nur in der Gebrauchsanweisung zu finden. Weitere „versteckte“ Informationen findet ihr in unserem Wetterstation Test 2019. Ansonsten kann auch ein Blick in die Kundenrezensionen sehr aufschlussreich sein.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Symbole

Zumindest die Symbolik der Wettervorhersage ist eindeutig

Wenn ich also morgen früh aus dem Haus gehe und die Wettervorhersage Regen anzeigt, dann gehe ich auch davon aus, dass es tagsüber regnen wird. Entsprechend wappne ich mich womöglich auch mit der nötigen Kleidung.

Sollte kein Tropfen vom Himmel fallen, sondern der Niederschlag erst am Abend einsetzen, dann muss ich durchaus von einem Qualitätsmangel in dieser Kategorie sprechen.

Hier ist aber auch der Preisunterschied zu berücksichtigen. Erst preisintensivere Geräte, wie die Netatmo Wetterstation, schneiden mit einer relativ verlässlichen 7-Tages-Vorhersage deutlich besser ab.

Reichweite – weiterhin bewölkt

In dieser Kategorie erzielt die Hocosy Wetterstation nur ein mittelprächtiges Ergebnis. Auch hier gilt wieder, dass Konkurrenzprodukte im Test eindeutig bessere Werte erreichten. Wir sehen somit auch bei der Reichweite keinen einzigen Sonnenstrahl.

Der Empfangsradius zwischen Innenstation und Außensensor wird insgesamt mit bis zu 50 Metern angegeben. Auf den ersten Blick mag der Nutzer denken, dass dies für den privaten Gebrauch zu Hause genügt. Doch weit gefehlt.

Zum Vergleich: Viele Wetterstationen garantieren eine Reichweite von bis zu 100 Metern. Erneut ist der qualitative Unterschied schnell ersichtlich. Wenn ihr den Sensor allerdings direkt auf dem Balkon befestigt, dann reicht dies völlig aus.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Wetterstation Reichweite

Die Reichweite von der hier zu sehenden Innenstation zum Sensor beträgt nur maximal 50 Meter

Doch viel gravierender ist, dass sich diese Angaben zur Reichweite auf eine Luftlinie beziehen. Entsprechend dürfen keine Hindernisse zwischen Station und Sensor vorhanden sein, um die maximale Entfernung überbrücken zu können.

Das heißt also, dass keinerlei Gegenstände den Funk- oder WLAN-Kontakt stören dürfen. Dass dies unrealistisch ist, wisst ihr genauso wie ich. Sobald ihr die Innenstation aufstellt, ist bereits mindestens eine Hauswand zwischen der Station und dem Außensensor. Ihr verliert also schon hier ein paar Meter an Reichweite.

Außerdem kommt es nicht selten vor, dass sogar mehrere Hindernisse die Luftlinie unterbrechen. Ebenso kann der Außensensor so platziert sein, dass der Kontakt zur Innenstation generell nicht mehr optimal funktioniert.

Aus diesen Gründen könnt ihr davon ausgehen, dass die Hocosy Station in der Regel eine Reichweite von ungefähr 30 bis 35 Metern einschließlich Hindernisse besitzt. Ein vergleichsweise weniger gutes Ergebnis.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Alleine aufgrund der vielen Mängel ist es der Hocosy Wetterstation nicht möglich, in diesem Bereich ein absolutes Top-Ergebnis zu erzielen – es bleibt neblig. Insgesamt landet die Station also auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis im unteren Mittelfeld. Der Grund hierfür liegt aber weniger an den technischen Mängeln als am Preis.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Messwerte

Der günstige Preis pro Sensor lässt sich durch die ungenauen Messergebnisse erklären

Im Test gab es viele Geräte, die sich in einer ähnlichen Preiskategorie ansiedeln. Allerdings waren die Leistungsabfälle nicht so enorm wie bei dem Modell von Hocosy. Die meisten Wetterstationen mit einem Farbdisplay bewegen sich in einer Preisspanne von etwa 30 bis 45 Euro. Da die Hocosy Wetterstation hier eher im oberen Bereich anzutreffen ist, waren die Erwartungen dementsprechend hoch.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Vergleich

Besonders die schwache Messgenauigkeit der Sensoren, hier im Vergleich mit dem Bearware-Sensor, ist abschreckend

Leider konnten günstigere Modelle in diesem Bereich deutlich besser abschneiden – allen voran die Wetterstation Testsieger, da die Messergebnisse und die Vorhersage-Genauigkeit deutlich besser waren. Die Schwankungen bei den Messungen sind bei dieser Wetterstation einfach zu groß, als dass ihr euch ohne Zweifel auf die Angaben verlassen könnt.

Was ihr für den Preis erhaltet, ist, kurz gesagt, nicht viel – und schon gar nicht hochwertig. Aus diesem Grund empfinde ich die Kosten als deutlich zu hoch. Nur mit einem entschieden geringeren Preis oder einer Steigerung der Qualität könnte das Produkt in diesem Preissegment dauerhaft überzeugen.

VORTEILE

  • Wettervorhersage auf Farbdisplay
  • Hintergrundbeleuchtung wählbar
  • Weckfunktion
  • 3 Außensensoren für verschiedene Messorte

NACHTEILE

  • Wetterstation besitzt keine Aufhängefunktion
  • Messwerte können bis zu 4 Grad Celsius vom realen Wert abweichen

Fazit zur Hocosy Wetterstation: In allen Bereichen ausbaufähig

Mein Fazit zur Hocosy Wireless Wetterstation WS-10 fällt – wenig erstaunlich – eher negativ aus. Ich selbst würde euch vom Kauf zum derzeitigen Preis von 39,99 Euro abraten.

Wetterstation Hocosy Sainlogic Funktionen

Im Vergleich mit der Bearware Wetterstation kann das Produkt von Hocosy nicht ganz mithalten

Meines Erachtens existieren aktuell bessere Modelle auf dem Markt, wie beispielsweise die CSL Funk-Wetterstation von Bearware oder die FanJu FJ3365W Wetterstation. Diese sind zum Teil günstiger und gleichzeitig qualitativ hochwertiger.

Der Sitz des Herstellers Hocosy liegt in Guangzhou, China. Ob die schlechte Qualität ausschließlich damit zusammenhängt, sei einmal dahingestellt.

Die Möglichkeit der Wettervorhersage und die vielen Außensensoren sind zwar gut gemeint, verfehlen aber aufgrund der Ungenauigkeit ihren Sinn. Vieles spricht also nicht für das Modell von Hocosy.

Lediglich die Warnfunktion bietet einen Mehrwert. Mit ihr weicht ihr nie wieder unbemerkt von einem bestimmten Temperatur- oder Feuchtigkeitswert ab. Wobei auch dieser fraglich ist, wenn die Temperaturmessung um bis zu 4 Grad Celsius schwankt.

Produktdaten

Maße10,1 x 10,1 x 2,5 cm
Gewicht358 g
Innen- und Außentemperatur
Windrichtung
Windstärke
Luftdruck
Luftfeuchte
Niederschlag
CO2-Gehalt
Außensensoren3
Messfrequenz1:00 min
Wetter-Vorhersage12 h
Wetter-Warnung
DisplayFarbdisplay
PC-kompatibel
App inklusive
Technik / VerbindungFunk, WLAN
Wandanbringung
StromversorgungAA-/AAA-Batterien, DC-Netzteil
FeaturesInnen-/Außentemperatur-Messung, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Weckfunktion, Farbdisplay, Hintergrundbeleuchtung, Snooze-Funktion


Aktueller Preis:

39,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2019 03:49

2 Kommentare


DemolitionDoener 8. Mai 2019 um 19:18

Ehja. Ich hab mir das Ding heute geholt und hab da dann doch so einzweidrei Anmerkungen zu dem Review.

1. Messungenauigkeiten:
Du beziehst dich bei einem deiner beiden Hauptminuspunkte (ungenaue Temperaturangabe) auf die Bedienungsanleitung und gibst soweit korrekt wieder, dass dort eine Ungenauigkeit von biszu 4 Grad entstehen kann.
*Verschweigen* tust Du hingegen, dass eben dieser Anleitung zufolge diese Ungenauigkeit nur für einen hier eher nicht so schrecklich üblichen Temperaturbereich von -40 bis -20 Grad gilt. Weiß ja nicht, wie oft Dir das so im typischen Einsatzbereich deiner Wetterstationen so begegnet (und wie bedeutsam es in diesem Fall noch für Dich ist, gradgenau zwischen 3xSehr kalt und 4xSehr kalt zu unterscheiden).
Für -20° – 0° gilt eine Ungenauigkeit von 2, zwischen 0° und 50° sogar nur eine Ungenaugkeit von 1 Grad, was den von dir angesprochenen Toleranzen anderer Geräte wohl doch ein wenig näher kommt und im Sinne einer objektiven Bewertung vielleicht doch eines zurückhaltend einschränkenden Kommentars würdig gewesen wäre.

2. Aufhängefunktion.
Die Funksensoren hängen bei mir alle an Wänden. War recht simpel. Nagel reinhauen, Funksensor bei entsprecher Aussparung auf der Rückseite auf Nagel hängen.
Ich weiß nicht, ob Dir bei der Station selbst diese beiden Dreiecke auf der Rückseite aufgefallen sind, aber ich bin ziemlich optimistisch das der gleiche Trick auch dort funktioniert.

3. Design: Pff, ja, Geschmacksfrage, oder? Ich fands eigentlich ganz nett und seh jetzt auch nicht so die Mega-Differenz zu z.B. dem Bearware-Ding, dass Du direkt daneben gestellt hast. Farb-Display, runde Ecken. Joa.

4. Halbe Stunde zum Uhr einstellen.
Also.. erstmal.. Kam Dir nicht nach spätestens 5 Minuten wenigstens kurz der Gedanke, dafür einfach mal einen Blick in die später zitierte Bedienungsanleitung zu werfen? Da stehts. Als erstes.
Und zweitmal: So abwegig kompliziert ist es eigentlich nicht, ein längeres Drücken auf eine Taste, die „Mode“ heißt, zu verlangen. So oder ähnlich wird eigentlich fast jeder Funkwecker eingestellt. Also… hm.

5. Wettervorhersage: Auf das Feature würde ich auch eher nicht viel geben. 12/24 Stunden ist sicher eher so „meh“ und eine – übrigens auch in der Anleitung, unter den FAQ angegebene – Vorhersagegenauigkeit von 70-75 % ist nicht mehr als ein hoffnungsvoller Trend, denn eine wahre Aussage. Anderseits ist das für mich kein großer Unterschied zu sonstigen regulären Wettervorhersagen (Fernsehen, Internet). Deswegen fand ichs etwas forsch zu behaupten, wenn dort auf dem Display mit einer 70-75%gen warscheinlichkeit in den nächsten 12-24 Stunden Regen vorhergesagt wird und bis zum abend kein tropfen fiel von einem Mangel auszugehen. Lt. Anleitung hätte der Regen ja noch mal so ca. 12 Stunden zeit und selbst dann ist es nur eine Wahrscheinlichkeitsangabe, wie das bei Vorhersagen nunal so ist. Aber whatever, ich hab zugegebenermaßen aber auch keinen Vergleich, was sonstige Wetterstationen angeht.

6. Weitere Sensoren: Jupp, die fehlen allesamt. Das Ding hat nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Überrascht freilich nicht unbedingt, wenn man sich das ding bei Amazon oder wo auch immer vorher angeschaut hat, aber, ja, es hat was es hat, bzw. es hat nicht, was es nicht hat und diese ganzen Messungen macht das Ding leider nicht. Wär nett gewesen.

7. Preis: Unter den Wetterstationen ist das Teil in der Tat definitiv teurer als viele andere. Einfache Hygrometer mit Temeperaturanzeige gibt es schon um 10 € rum und selbst Wetterstationen mit immerhin insgesamt 3 Sensoren (oder waren es auch 4?) hatte ich bereits für 30 statt die knapp 42 € gesehen, die ich dafür bezahlt habe.

8. Warum ich es gekauft habe:
Ich wollte zum einen die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung und dort vor allem auch in bestimmten Räumen/Regionen überwachen, daher die vielen Sensoren. Außerdem wars mir irgendwie zu doof, irgendwo son Ding stehen zu haben, wo einfach nur die Messwerte drauf waren. Ich wollte gerne, dass der zufällige Blick darauf sich in irgendeinerweise auch dann rechtfertigt, wenn man nicht – und das will man ja nicht ständig – gerade auf Messwerte auf ist. Und deswegen wollt ich gerne ne Station mit einer Uhr. Und schließlich war es dann auch das hübscher anzusehende Farbdisplay und, ja, tatsächlich, das etwas tablethafte Design, dass mich ihr dann den Vorzug vor der anderen Station geben ließ (die aber glaube ich ich doch nur 3 Sensoren hatte).
Will dammit (auch) sagen: Ne Station mit so vielen Sensoren sollte man sich – siehe Preis – wohl wiklich nur kaufen, wenn man auch tatsächlich irgend eine notwendigkeit für eine Menge sensoren sieht. Und ich nehme an, die 3 Sensoren einfach mal so draußen aufzustellen, um zu wissen wie das wetter wird ist wirklich nur mäßig sinnvoll. Da reicht wohl ein einfacher Sensor oder ne Station mit einem Sensor, die deutlich günstiger zu haben sind.

9. Messungenauigkeiten II: Luftfeuchtigkeit
Wenn man die Anleitung für Messungenauigkeiten heranziehen möchte, dann wären meiner Meinung nach die Angabenfür die Luftfeuchtigkeitsmessungen ein Kritikpunkt. Je nach Messbereich betragen die nämlich immerhin 5 bis 8 % (und wann nun 5, und wann 8 % gelten habe ich nicht ganz verstanden). 5 % fand ich für mich jetzt gar nicht mal so wenig. Allerdings hab ich auch nicht wirklich Ahnung davon, wie hoch oder tief Toleranzen hier sein sollten. Aber ich kann jedenfalls bestätigen, denke ich, dass das System diese ungenauigkeiten aufweist. Station und sensoren hatten selbst direkt nebeneinander einige prozent abweichungen.

10. Channel 1 – 3:
Die Station kann von Glück sagen, dass Du nur einen Sensor getestet hast, nehme ich an. Ausgehend davon, vor welche Hürden dich das Einstellen der Uhr gestellt hat und dass ich widerum selbst mit Anleitung 5 – 10 minuten gebraucht habe, alle Sensoren in Gang zu bringen, hätte ein Test aller mit allen Sensoren dieses Review womöglich noch ein, zwei Absätze länger werden lassen. 😉 Die 5 – 10 Minuten waren allerdings hauptsächlich der Wartezeit geduldet, die man den Sensoren einräumen sollte, dann ein wenig einer nicht ganz ausdrücklichen Formulierung in der Anleitung und schließlich falsche Ableitungen von mir aus Vorerfahrungen mit anderen Funk-Sachen. um es kurz zu machen: Gebt jedem Sensor einem eigenen Kanal. Macht dann auch Sinn.

11. Kein WLAN. Die Station hat kein WLAN. Oder falls doch, hat sie es mir nicht erzählt. Und die Anleitung auch nicht. (nur, weil da oben „Funk, WLAN“ steht).

12. Warnfunktion:
Der Grund warum ich hier gelandet bin war witzigerweise die Suche nach Hinweisen auf das Einstellen der Warnfunktion. Das scheint Dir völlig problemlos gelungen zu sein, jedenfalls ist sie hier als eindeutiger Pluspunkt aufgezählt (ich fand die Idee auch super) und sogar von Einstellungsmöglichkeiten die Rede. Allein: zumindest in meiner Anleitung wird die Warnfunktion – anders als beim Amazonangebot mit keinem Wort erwähnt.
Also falls ich hier irgendwo das email-eintrag-feld-finde und du überhaupt gewillt bist wäre ich voller Begeisterung, wenn du mir dazu irgendetwas schreiben könntest.

in jedem fall, vielen Dank für das Review, insbesondere den Warnfunktionshinweis und sorry, wenns etwas rantig angefangen haben sollte, es machte beim lesen ein wenig den Eindruck, dass du der Station einfach nicht viel gönnen wolltest und ich fand, man müsste sie dann schon etwas differenzierter betrachten.

Antworten

Jens Steinert 7. Juni 2019 um 13:12

Hi DemolitionDoener,

vielen Dank für Deine Anmerkungen zu unserem Test. Wir hoffen, dass Du immer noch genauso viel Spaß mit Deiner Hocosy hast wie am Anfang.
Jetzt zu Deinen Punkten:

1. Du hast recht, wir erwähnen nicht, dass die Gebrauchsanweisung die 4 Grad Abweichung nur auf den hohen Minusgradbereich bezieht.
Warum? Wir bewerten Artikel nicht anhand der Gebrauchsanweisung. Wir zahlen die Geräte aus eigener Tasche und testen unabhängig, unter realen Bedingungen.

Im Handbuch meines VW Golfs steht ebenfalls ein durchschnittlicher Verbrauch von 6,8 l/100km – in der Realität sind es jedoch eher an die 9 Liter. Darum vertrauen wir nicht auf die Herstellerangabe, sondern prüfen lieber selbst.

Unser Test hat ergeben, dass die Hocosy im Vergleich zum referenziert (Thermometer) und anderen Wetterstationen um bis zu 4 Grad abweicht. Auch bei normalen Wetterbedingungen fernab von der Arktis. Wir stimmen Dir allerdings zu, dass unsere Formulierung hier missverständlich ist. Wir haben dank Deines Hinweises eine Anpassung vorgenommen.

2. Wir freuen uns, dass Deine Sensoren an der Wand hängen und Du mit der Konstruktion zufrieden bist 🙂
Wir haben in unserem Test Modelle geprüft, die unseres Erachtens eindeutig bessere Vorrichtungen aufwiesen und außerdem die nötigen Materialien dafür mitgeliefert haben. Diese findest Du in unserem großen Wetterstationen Test.
Dass es immer Mittel und Wege gibt, die Wetterstation aufzuhängen, steht außer Frage. Unser Augenmerk lag jedoch darauf, wie einfach es der Hersteller dem Anwender macht.
Dennoch danke, ein toller Tipp für diejenigen, die aufgrund der Wandaufhängung noch unentschlossen sind oder deren Sensoren noch nicht frei in der Luft baumeln.

3. Ja, absolut richtig, Design ist Geschmackssache. Wir freuen uns, dass Dir die Hocosy ein Augenschmaus ist.

Wir haben sie hier mit dem Modell von FanJu verglichen – einer Wetterstation, die in Holzoptik daherkommt.
Wir haben das als fortschrittlicheres Produktdesign mit höherem Aufwand bewertet als eine weiße Kunststoffhülle.

Design liegt im Auge des Betrachters, trotzdem werden Designs preisgekrönt. Abstufungen scheinen also auch hier im Bereich des Möglichen.
Individuelle Ansichtsweisen finden wir jedoch ebenso wichtig – sonst würden wir ja alle das gleiche T-Shirt tragen.

4. Die Einstellung der Uhrzeit und des Datums haben wir als derart einfache Disziplin eingestuft, dass ein Blick in die Gebrauchsanweisung dafür nicht nötig sein sollte – zumindest bei benutzerfreundlichen Wetterstationen.

5. Die Vorhersagefunktion der Wetterstation mit herkömmlichen Prognosen zu vergleichen, ist etwas problematisch. Die Stationen berechnen die Wetterlage lokal bei Dir vor Ort.
Große Wetterzentren ermitteln ihre Daten an ihrem Standort. Anschließend rechnen sie die Werte auf umliegende Gebiete herunter und geben anhand dieser Kalkulation eine Prognose ab. Hierbei können mitunter einige Kilometer dazwischen liegen – die Genauigkeit sinkt bzw. Fehleranfälligkeit steigt.

Wir haben die Vorhersagefunktion durchwachsen bewertet, da
a) das Zeitfenster zu groß ist und
b) die Genauigkeit der Vorhersage zu gering ist, obwohl die Hocosy lokal vor Ort misst. Andere haben hier schlichtweg besser abgeschnitten – es ist also möglich.

6. Ja, das hast Du richtig erfasst. Was die Hocosy kann und was sie nicht kann, ist online ersichtlich. Erwähnen tun wir es trotzdem: Der Vollständigkeit halber und zum Vergleichen –weil andere Wetterstationen das haben, was die Hocosy nicht hat.

7. Auch hier sind wir ganz einer Meinung. Porsche fahren und Golf bezahlen klappt meistens einfach nicht (leider).
Der Preis könnte noch erschwinglicher sein – oder die Hocosy alternativ bessere Leistungen aufweisen. Darum ist unsere Kurzbewertung auch: „Für den Preis nicht akkurat genug“.

8. Richtig. Deswegen haben wir in unserem Test (erstmal) auch nur einen Sensor angeschlossen.
Am Ende geht es um den individuellen Bedarf des Anwenders.

9. Wir stimmen zu: die Messgenauigkeit der Feuchtigkeitswerte ist ebenso ungenau wie die der Temperatur. Dies zeigt auch unsere allgemein durchwachsene Bewertung in dieser Kategorie.

10. Ja, da hast Du recht, die Hocosy macht es einem an dieser Stelle nicht einfach. Bei anderen Modellen haben wir diese Maßnahmen deutlich schneller erledigt.

11. Wir überprüfen aufgrund Deines Hinweis nochmal, ob die Station WLAN hat oder nicht. Der Support von Hocosy ist bereits angefragt.

12. Schade, dass Du mit der Warnfunktion zu kämpfen hast. Wir haben es ebenfalls dem Support gemeldet und gleichzeitig um Erläuterung gebeten.

Wir danken Dir für Dein ausführliches Feedback und freuen uns, den Test mit Dir zusammen noch aussagekräftiger zu gestalten.

Lieber Gruß und viel Freude noch mit Deiner Hocosy.
Deine Sonntagmorgen-Redaktion

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