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BEEM Basic Selection Pour Over Test

BEEM Basic Selection Pour Over Test
Genialer Lücken­schluss zwischen Hand­filter & Kaffee­maschine.

Aktueller Preis:

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159,90 €

Zuletzt aktualisiert am: 15. Oktober 2019 23:50
92Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeBEEM
TassenportionenIndividuell
Filter entnehmbar
ExtrasAutomatische Waage, Timer, Sensor, rotierender Brühkopf, Ständer
Gewicht4,02 kg
Warmhaltefunktion

Author

Arne schreibt seit 10 Jahren den bekannten Kaffee-Blog Coffeeness.de. Neben Kaffeebohnen und Espresso testet er ebenfalls alle möglichen Zubereitungsmethoden (außer Kapsel-Kaffee). Keiner hat so viele Inhalte zum Thema Kaffeevollautomaten veröffentlicht wie Barista Arne. Arne

Die BEEM Basic Selection Pour Over Filterkaffeemaschine schließt gekonnt die Lücke zwischen Handfilter und Kaffeemaschine.

Die Maschine kommt in einem eleganten Look daher, schwächelt aber etwas bei der klapprigen Materialauswahl. Das Design der mitgelieferten Karaffe erinnert stark an Chemex.

Die integrierte Waage und die smarte Berechnung der benötigten Wassermenge sorgen für ein Ergebnis, das so manchen Barista vor Neid erblassen lassen kann. Die Kombination aus Pre-Infusion und kreisendem Brühkopf ist eine echte Innovation, die sich andere Hersteller abgucken sollten.

Handfilter-Fans werden sich bei der automatischen Kaffeezubereitung etwas nutzlos fühlen und die Arbeit nach dem Mahlen vermissen. BEEM vereint hier sämtliches Equipment für eine ordentliche Brew Station in einem automatischen Gerät und rechtfertigt damit auch den auf den ersten Blick recht hohen Preis. Geschmacklich können die Ergebnisse absolut überzeugen.

Für Handfilter-Fans ist die BEEM Pour Over Filterkaffeemaschine eine platzsparende und automatische Alternative zum handgemachten Kaffee.

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Gesamtbewertung

94%

"Genialer Lücken­schluss zwischen Hand­filter & Kaffee­maschine."

Kaffeequalität
95%
Exzellent
Handhabung
97%
Exzellent
Reinigung
93%
Exzellent
Warmhaltefunktion
90%
Sehr gut

Meine Erfahrung mit der BEEM Basic Selection Pour Over Kaffeemaschine 2019: Ein kleiner, automatischer Barista für euer Zuhause

Ist mein Lieblings-Barista bald arbeitslos? Diese Frage kam mir durchaus in den Sinn, als ich einen genauen Blick auf die BEEM Basic Selection Pour Over warf. In dem cleveren Gerät versteckt sich eine automatische Waage. Sie wiegt das Kaffeepulver und stimmt die perfekte Wassermenge ebenso automatisch darauf ab. Dank eines rotierenden Brühkopfes beherrscht die Maschine sogar das Aufgießen in kreisenden Bewegungen.

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159,90 €

Die Neuheit von BEEM könnte also durchaus den ein oder anderen Hipster aus seiner liebsten Kaffeebar locken. Zumindest hat sie es geschafft, die Neugierde sämtlicher Kollegen zu wecken, als sie beim Kaffeemaschine-Test 2019 an der Reihe war.

Zum Beweis hat uns coffeeness.de freundlicherweise dieses Video zur Verfügung gestellt:

So viel Innovation in einem Maschinchen kann schon neugierig machen. Wie gut die Zubereitung funktioniert und ob der automatische Mini-Barista auch geschmacklich überzeugen kann, habe ich mir genau angesehen.

VORTEILE

  • Automatische Waage
  • Funktionierendes Handfilter-Prinzip
  • Pre-Infusion
  • Elegantes Design
  • Geschmacklich top

NACHTEILE

  • Geringwertige Materialwahl

Der erste Eindruck: Altbewährtes und Neuheiten

Auf den ersten Blick ist nicht zu übersehen, dass sich BEEM das Design der Karaffe bei Chemex abgeschaut hat. Da sind sie nicht die ersten. Sie verpassen dem Glasgefäß aber eine wirklich hübsche Halskrause aus schwarzem Silikon, die mir besser gefällt als das Holz beim Original.

Beem Basic Selection Pour Over alle Teile

Das Design: elegant und altbekannt

Bei der Materialwahl können sie dem Original leider nicht das Wasser reichen. Die Karaffen bestehen beide aus Borosilikatglas, bei Chemex ist dieses aber eindeutig dicker. Dadurch macht die BEEM-Karaffe einen weniger robusten Eindruck.

Die Verwendung von leichten und günstigen Materialien hat BEEM bei der gesamten Maschine durchgezogen. So elegant die Pour Over auf den ersten Blick aussieht, so hohl und wackelig fühlt sie sich an. Das ändert nichts an der genialen Funktionsweise, wirft aber die berechtigte Frage in den Raum, wie lange das günstige Material durchhält.

Aber genug zur Optik. Das wirklich Spannende an der BEEM-Kaffeemaschine ist die neuartige Technik. Noch während ich staune, wie ausgeklügelt das Ding arbeitet, frage ich mich gleichzeitig, wieso die Kaffeemaschinen-Hersteller nicht schon früher so was auf den Markt gebracht haben.

Das BEEM-Maschinchen kann nämlich alles, was ein Verwender von Handfilter und Co sonst so macht. Na ja, fast alles. Die Bohnen müsst ihr selbst mahlen. Nachdem ihr das Kaffeemehl eingefüllt habt, wiegt die integrierte Waage es ab und das Display zeigt die Menge des Kaffeepulvers in Gramm an. Die benötigte Wassermenge ermittelt das smarte Gerät dann direkt selbst.

Beem Basic Selection Pour Over Gewicht

Einfach genial: Misst das Gewicht mit einer erstaunlich genauen Waage

Ein weiteres Highlight ist die Pre-Infusion. Bevor der Kaffee in die Kanne rinnt, wird das gesamte Kaffeepulver gleichmäßig mit Wasser benetzt. Dieser Schritt ist auch bei der Verwendung von Handfiltern nicht zu vernachlässigen. Dadurch kitzelt ihr sämtliche Aromen selbst aus zurückhaltenden Röstungen heraus.

Auch beim Erhitzen des Wassers hat BEEM alles richtig gemacht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Filterkaffeemaschinen kocht die BEEM Pour Over das gesamte Wasser auf und gießt es erst dann über das Kaffeepulver. Diese Vorgehensweise ist mir schon bei der Philips HD 5407/60 Café Gourmet positiv aufgefallen.

BEEM hat also gut aufgepasst. Sie haben einige bewährte Erfolgsrezepte von Kaffeemaschinen in ihrem Gerät vereint und in einer absoluten Neuheit kombiniert.

Denn beim Aufgießen bekommt garantiert jeder Kaffee(maschinen)-Liebhaber große Augen. Die Pour Over macht ihrem Namen alle Ehre: In kreisenden Bewegungen und mit wechselnden Richtungen gießt sie das vorgekochte Wasser gleichmäßig über das Kaffeemehl.

Beem Basic Selection Pour Over Wasserauslass

Der rotierende Brühkopf ist eine Neuheit

Hier wird erst klar, dass eine entscheidende Regel in der Kaffeezubereitung bisher von sämtlichen Maschinen gebrochen wurde: das Aufgießen in kreisenden Bewegungen. Beim Kaffeekochen mit dem Handfilter kippt schließlich auch keiner das Wasser einfach in einem Schwall auf das Kaffeepulver. Warum machen es unsere Kaffeemaschinen dann so?

Die BEEM Pour Over schafft es als Erste, die Aufguss-Regel zu befolgen. Und das auch noch äußerst elegant und funktional.

Braucht ihr das? Wer Chemex, Kaffeewaage, Wasserkocher, Dauerfilter und andere Komponenten einer Brew Station bereits zu Hause rumliegen hat, wird zu Recht fragen: Soll ich wirklich so viel Geld für eine Maschine ausgeben?

Meine Antwort lautet ganz klar: Nein. Außer, ihr wollt eine Maschine, die das gesamte Equipment in sich vereint und auch noch richtig gut einzusetzen weiß. Klar, brauchen tut ihr das Ding nicht. Aber die BEEM Basic Selection Pour Over ist eine durchdachte Innovation und an faulen Tagen eine würdige Alternative zum Handfilter.

Die BEEM Pour Over im Einsatz: Staunen ohne Ende

Die Maschine ist durch ihre übersichtliche Gestaltung und die digitalen Elemente eigentlich selbsterklärend – zumindest, wenn ihr schon einmal Kaffee per Hand zubereitet habt. Ich habe trotzdem einen prüfenden Blick in die Betriebsanleitung geworfen und es zeigt sich:

Durch viele brauchbare Tipps und Hinweise sollte die Vorbereitung und Umsetzung auch für komplette Neulinge kein Problem sein. An manchen Stellen wird es sogar richtig poetisch:

Bei der Zubereitung von Pour-Over-Kaffee geht es um mehr als nur den schnellen Kaffee zwischendurch. Hinter dem Begriff versteckt sich eine ganze Philosophie. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen und die Zubereitung sowie den frisch gebrühten Kaffee in vollen Zügen zu genießen.“

Da wird es mir gleich warm ums Kaffee-Herz.

Kommen wir von der herzergreifenden Philosophie zu den harten Fakten. BEEM liefert die Pour Over Kaffeemaschine mit einer Glaskaraffe und einem separaten Filterhalter. Ihr könnt also direkt die Glaskaraffe für die Zubereitung verwenden oder jedes andere Gefäß.

Dank des hohen Auslaufs könnt ihr so ziemlich alles, was ihr im Küchenschrank findet, als Karaffen-Ersatz nutzen. Achtet dabei aber darauf, dass der Filterhalter ordentlich sitzt und nicht zu weit vom Auslass entfernt ist. Sonst wird das nichts mit dem sanften Aufgießen.

Wenn ihr das Gefäß eurer Wahl samt Filterhalter unter dem Auslass platziert habt, kalibriert ihr die Waage. Mit einem Druck auf die Taste „Tare“ stellt ihr sie auf null. Anschließend gebt ihr das Kaffeepulver in den Filter. Das Gerät wiegt das Kaffeepulver ab und zeigt euch die Menge in Gramm im Display an. Ich habe die Ergebnisse kontrolliert. Die eingebaute Waage misst sehr genau.

Beem Basic Selection Pour Over Waage tarieren

Mit dieser Taste tariert ihr die Waage

Hier wird es genial: Ihr dürft den Filter nach Lust und Laune befüllen und dabei altbekannte Regeln wie „ein Löffel pro Tasse“ über Bord werfen. Denn die BEEM-Maschine ermittelt nach dem Wiegen des Kaffees gleich noch die perfekte Wassermenge. Ihr braucht also im Auto-Modus nur auf den Startknopf drücken und staunen.

Beem Basic Selection Pour Over aufbruehen Gewicht

Nach dem Startknopf heißt es Zugucken

Die Pour Over kocht das Wasser, benetzt zunächst den gesamten Kaffee und schickt anschließend ihre rotierende Wasserdüse los. Am liebsten würde ich der Maschine stundenlang beim Kaffee kochen zusehen. Wenn mir das Zusehen alleine nicht viel zu unproduktiv wäre.

Das ist der einzige Punkt, der mich im Test ein bisschen stört: das Zusehen. Während die Kaffeezubereitung mit dem Handfilter und die damit verbundene Vorfreude auf den Kaffee fast so toll sind wie das Kaffeetrinken selbst, nimmt mir die BEEM die meisten Arbeitsschritte ab. Aber dafür ist sie natürlich auch gedacht.

Ein bisschen eingreifen kann ich zumindest bei den Einstellungen. Im manuellen Modus könnt ihr das Kaffee-Wasser-Verhältnis selbst festlegen. Ihr habt die Wahl zwischen der Standardeinstellung 1:15 (also 15-mal so viel Wasser wie Kaffee), der schwächeren Variante 1:20 oder 1:10 für alle, die es stark mögen.

Auch die Brühtemperatur könnt ihr zwischen 80 und 98 Grad individuell einstellen. Die Standardeinstellung von rund 90 Grad ist aber eigentlich ziemlich perfekt. Zumindest für Kaffee.

Denn bei der freien Wahl der Brühtemperatur ist die Verführung groß, die Maschine als Wasserkocher zu missbrauchen. Das könnt ihr in diesem Fall auch – da niemals Kaffee in die Maschine gelangt, ist ein fliegender Wechsel kein Problem.

Der Geschmack: Kaffee wie aus dem Handfilter

Moderne Röstungen haben oft feine fruchtige Aromen, die nur dezent am Gaumen kitzeln. Wer fruchtige Kaffees so sehr liebt wie ich, dem bleibt meist nur der Griff zum Handfilter. Denn für solche Kaffeeröstungen taugen die meisten Kaffeevollautomaten und maschinellen Lösungen nichts.

Die BEEM-Kaffeemaschine ist genau auf solche Röstungen ausgelegt. Das verrät mir schon der fruchtige Duft, der mir aus der Karaffe entgegenkommt. Der Geschmack des Kaffees macht endgültig deutlich, dass BEEM bei der Entwicklung der ersten „automatischen Handfiltermaschine“ alles richtig gemacht hat.

Beem Basic Selection Pour Over Kaffee fertig

Riecht gut, schmeckt gut

Die Reinigung der Maschine reiht sich in die restlichen Schulterklopfer ein, die BEEM für dieses Gerät verdient. Karaffe und Filterhalter macht ihr nach der Benutzung sowieso sauber. Der Maschine selbst reicht eine Entkalkung hier und da, damit die Düsen nicht verstopfen.

VORTEILE

  • Automatische Waage
  • Funktionierendes Handfilter-Prinzip
  • Pre-Infusion
  • Elegantes Design
  • Geschmacklich top

NACHTEILE

  • Geringwertige Materialwahl

Fazit zur BEEM Pour Over: Verliert der Barista nun seinen Job?

Bis es Roboter-Butler gibt, die euch zu Hause Kaffee kochen und servieren, ist die BEEM Basic Selection Pour Over Filterkaffeemaschine das Mittel der Wahl in Sachen automatischer Mini-Barista für euer Zuhause.

Beem Pour Over Kaffeemaschine in der Übersicht

Der automatische Mini-Barista für daheim: BEEM Pour Over Kaffeemaschine

159,90 €

BEEM hat hier eine geniale Idee perfekt umgesetzt, lässt sich diese aber auch ordentlich bezahlen. Vor allem im Hinblick auf das eher günstige Material ist der Preis von aktuell 159,90 Euro recht happig. Ob das Gerät trotzdem lange hält, kann nur ein Langzeittest zeigen.

Wer allerdings auf handgemachten Kaffee nicht verzichten möchte und ohnehin in Chemex, Waage und Co investieren würde, kommt preislich mit der Pour Over ungefähr auf dasselbe. Eine gute Kaffeemühle braucht ihr in beiden Fällen. Mit der Maschine spart ihr gegenüber einer Brew Station jedoch ordentlich Platz ein.

Die BEEM Pour Over verspricht nichts, was sie nicht halten kann. Sie hat mich im Kaffeemaschinen-Test 2019 technisch und geschmacklich überzeugt. Sie ist eine denkbare Alternative zum Testsieger Moccamaster.

Wieder danken wir herzlichst coffeeness.de für das nachstehende Video. Dort seht ihr die BEEM im Direktvergleich mit anderen Modellen.

Ich persönlich greife trotzdem lieber zum Handfilter. Was für andere Yoga ist, ist für mich das Kaffeekochen – und das mache ich doch lieber selbst, als nur dabei zuzusehen.

Wie seht ihr das? Seid ihr froh, wenn euch intelligente Automatik die meiste Arbeit abnimmt oder legt ihr wie ich lieber selbst Hand an? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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TassenportionenIndividuell
Filter entnehmbar
Einhandbefüllung
ExtrasAutomatische Waage, Timer, Sensor, rotierender Brühkopf, Ständer
Gewicht4,02 kg
Warmhaltefunktion
Ersatzteile bestellbar


Aktueller Preis:

159,90 €

Zuletzt aktualisiert am: 15. Oktober 2019 23:50

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