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Shadow Test

Shadow macht einfach alles richtig.

Tarife ab:

12,99 €

pro Monat
Produktkategorie
MarkeShadow
Aktuelle Games verfügbar
Deutscher Anbieter
Aber EU
Umfassende, kostenfreie Probezeit Nur mit Rabattcode
Plattformen Windows, iOS/Android, MacOS
Maximale Bildqualität Full HD
Minimale Bandbreite (Empfehlung) 16 MBit/s
Hardware PC, Smartphone, ggf. Shadow Ghost
Monatlich kündbar

Author

Unser Autor Nico ist bereits seit seinem 12. Lebensjahr leidenschaftlicher Gamer und an jeglichen technischen Innovationen interessiert. In seinen Cloud-Gaming-Tests stirbt er für euch gern hinter jeder Ecke – und das auch mehrmals, denn er testet intensiv. Nico

Shadow ist anders als alle anderen Cloud-Gaming-Anbieter im Test. Dieses „Anderssein“ hat mich auch dazu bewegt, den Anbieter auf dem ersten Platz des Podiums zu sehen. Allerdings sind Konzept, Preismodell und Performance von Shadow einfach auf einem Top-Niveau. Shadow stellt euch im Gegensatz zu den Kontrahenten im Cloud Gaming Test 2020 einen vollständigen und leistungsfähigen Windows-PC bereit, den ihr für alle Funktionen nutzen könnt.

Dabei liegt der Fokus zwar auf dem Gaming-Bereich, ihr hättet aber auch die Möglichkeit, den Rechner etwa für anspruchsvolle Photoshop- oder Premiere-Tätigkeiten zu verwenden. Mit dem Fokus auf Gaming und aktuelle Titel liefert Shadow in jedem Fall eine erstklassige Performance ab. Die Xeon-CPU und Kombination mit der NVIDIA GTX 1080 und den 16 Gigabyte RAM reichen lässig für alle aktuellen Games, die teilweise sogar in 4K spielbar sind.

Ich selbst habe Shadow mit „Battlefield 1“ und „Battlefield 5“ getestet, dabei Ruckler, Lags oder lange Ladezeiten vergeblich gesucht. Shadow ist damit und mit der hervorragenden Benutzeroberfläche sowie dem schlichten Preismodell der perfekte erste Platz, den ich ohne lange nachzudenken gern vergebe.

Hier findet ihr wie wir uns finanzieren Sonntagmorgen wird nicht von Herstellern finanziert. Wir kaufen alle Produkte selber und testen sie ausgiebig, um euch die bestmögliche Beratung zu garantieren. So sind wir unabhängig und müssen euch nicht ein Produkt empfehlen, nur weil uns ein Händler vielleicht dafür bezahlt.

Wenn ihr über einen unserer Links das Produkt eurer Wahl kauft, so bekommen wir eine kleine Provision vom jeweiligen Online-Shop. Das gute daran: Für euch kostet das Produkt genau das gleiche, aber wir können mit eurer Hilfe die besten Testberichte erstellen.


Gesamtbewertung

95%

"Shadow macht einfach alles richtig."

Performance
95%
Exzellent
Preismodell
90%
Sehr Gut
User Interface
90%
Sehr Gut
Spieleauswahl
100%
Exzellent
Flexibilität
100%
Exzellent

Meine Erfahrung mit Shadow Cloud Gaming 2020: Stream-on, Gaming-Go

Shadow und Cloud Gaming – zwei Fremdwörter für euch? Kein Problem. Anders als in meinem Gaming-Tastatur-Test 2020 halte ich es beim Shadow-Cloud-Gaming-Test für wichtig, euch zunächst auf den aktuellsten Stand der Technik zu bringen. Denn: Zocken über die Cloud ist ein neues und selbst vielen passionierten Gamern nach wie vor unbekanntes Thema – Theodor Fontane würde wohl sagen: Das ist ein weites Feld.

Ich habe mich diesem weiten Feld sehr gern angenommen und präsentiere euch alles, was ihr zu diesem Thema wissen müsst. Shadow konnte ohne Schwierigkeiten den Gesamtsieg einfahren, mit großem Abstand folgten PS Now und Google Stadia.

Shadow - Windows-Desktop

Keine Unterschiede: der Windows-Desktop von Shadow

12,99 € pro Monat

Um generell etwas mehr über die Funktionsweise und die Grundlagen des Cloud Gamings zu erfahren (empfehlenswert, wenn ihr noch nicht allzu fundiert in der Thematik seid), schaut gern in meinen Leitartikel zum Cloud-Gaming-Test 2020. Dort erkläre ich die Grundlagen und einiges zur Funktionsweise. Kurz und knapp: Cloud Gaming läuft immer über einen Remote-PC oder einen Server, vor Ort benötigt ihr keine Rechenleistung.

Shadow im Test: Der Cloud-Gaming-Anbieter im Überblick

Das Prinzip von Shadow funktioniert so: Der Anbieter stellt euch einen vollwertigen, virtuellen Spiele-PC zur Verfügung. Er verfügt über alle Hard- und Software-Bestandteile, die zum Zocken eben notwendig sind: Intel Xeon CPU, GTX 1080, 16 GB RAM und Co. Dabei könnt ihr sowohl von eurem heimischen PC als auch vom Notebook, Smartphone oder Tablet auf diesen virtuellen Rechner zugreifen. Einschränkungen gibt es de facto nicht. Einzige Voraussetzung ist eine Daten-/Internetverbindung mit mindestens 16 Megabits pro Sekunde.

Mit diesem Konzept unterscheidet er sich unter anderem von Vortex – hier habt ihr nur eine Spiele-Bibliothek zur Verfügung. Kurz gesagt ist der Unterschied des französischen Anbieters zu allen anderen Diensten im Test: Ihr nutzt Shadow, als hättet ihr einen eigenen PC vor euch stehen – mit allen Funktionen und Features, die Windows eben so hat. Bei einer guten Internetverbindung merkt ihr noch nicht mal, dass der Rechner woanders steht.

Damit richtet sich der Cloud-Gaming-Dienst vor allem an Nutzer, die alle Funktionen eines Computers nutzen wollen und nicht auf die Spiele-Bibliothek beschränkt sein möchten. Habt ihr beispielsweise Bock auf Steam und Origin, benötigt ihr nun einmal Windows. Und das gibt es nur bei Shadow.

Das User Interface: Shadow Play ist intuitiv und schick!

Shadow ist meine erste Erfahrung im Bereich Cloud Gaming – im Hinblick darauf überrascht es mich erst recht, wie schnell ich mit der Oberfläche, den Menüs und den zahlreichen Funktionen klargekommen bin. Ein guter Vergleich sind iPhones und iPads: Obwohl sie unendlich viele Funktionen haben, findet sich sogar ein kleines Kind nach wenigen Minuten auf dem Gerät zurecht.

Shadow - Quick Menu auf Startseite

So sieht das Menü aus, wenn ihr die Startseite öffnet

Der grundlegende Aufbau: Wenige Menüs, viele Funktionen

Im Grunde genommen besteht die Oberfläche nur aus einem einzigen Menü, das ihr wiederum mit nur einem Mausklick erreicht. Diese Menüoberfläche ist jetzt in verschiedene Untermenüs eingeteilt, in denen ihr die einzelnen Einstellungen vornehmt.

Achtung: Hier stellt ihr nur die Dinge ein, die Shadow selbst betreffen. Für die Einstellungen eures virtuellen Rechners (Anzeigen, Eingabegeräte) öffnet ihr wie gewohnt das Windows-Menü.

Im sogenannten „Quick Menu“ findet ihr noch einmal drei Unterpunkte – Einstellungen, Mikrofon und die Hilfe. Dazu kommen drei weitere Punkte am unteren Rand des Menüs, mit denen ihr verschiedene, grundlegende Dinge einstellen könnt. In den nächsten Abschnitten stelle ich euch die Untermenüs etwas genauer vor.

Das Menü „Einstellungen“

Hier findet ihr die grundlegenden Einstellungen, die vor allem eure Netzwerkverbindung betreffen. Der oberste Punkt, die maximal bereitgestellte Bandbreite, gibt an, mit welcher Bandbreite Shadow höchstens läuft. Hier solltet ihr einen Wert auswählen, der leicht unterhalb eurer eigentlichen Internetverbindung liegt. Ich habe zum Beispiel eine 50.000er-Leitung und mich deshalb für 32 Megabit pro Sekunde entschieden.

Für die Neuen hier zur Auffrischung kleiner Exkurs von mir: Eine 50.000er-Leitung ist ein Internetanschluss, der 50.000 Kilobyte pro Sekunde übertragen kann. 50.000 Kilobyte wiederum entsprechen 50 Megabits pro Sekunde (Mbit/s). Daher die Bezeichnung 50er- oder 50.000er-Leitung.

Der zweite Punkt ist der Modus für niedrige Bandbreiten. Diesen solltet ihr aktivieren, wenn eure Internetleitung langsamer ist, als die von Shadow mindestens empfohlene Verbindung. Der Anbieter empfiehlt hierbei mindestens 15 Megabit pro Sekunde – wie gut Shadow allerdings mit dieser Verbindung läuft, konnte ich nicht testen.

Shadow-App - Einstellungsmenü

Das Einstellungsmenü in der Shadow-App

Im dritten Punkt könnt ihr einstellen, dass ihr mit der Tastenkombination „WIN + ALT + O“ das Symbol des Quick-Menüs in der rechten Ecke ausblendet. Ich selbst habe den Haken nicht gesetzt, da mich das durchsichtige Logo kaum stört. Diejenigen unter euch, die sich an dem zusätzlichen Symbol jedoch stören, können es hier mit einem Klick deaktivieren. Um dann auf das Quick-Menü zuzugreifen, drückt ihr die genannte Tastenkombination einfach ein weiteres Mal. Dadurch taucht das Symbol wieder auf.

Die Mikrofoneinstellungen

Im nächsten Punkt stellt ihr euer Mikrofon ein. Hier habt ihr lediglich die Möglichkeit, das an euren PC angeschlossene Mikrofon auch in Shadow zu nutzen. Habt ihr beispielsweise das Logitech G533 aus dem Gaming-Headset-Test 2020, könnt ihr es auf diese Weise mit Shadow verbinden. Wirklich notwendig ist das in den meisten Fällen jedoch nicht, da ihr euren eigentlichen PC ja ebenfalls zur Kommunikation nutzen könnt.

Shadow - Mikrofoneinstellungen im Quick Menu

Sound on! Die Mikrofoneinstellungen im Quick Menu von Shadow

Die Hilfe

In der Hilfe habt ihr die Möglichkeit, die voreingestellten Tastaturkürzel von Shadow einzusehen. Diese Kürzel gibt es:

  • WIN + ALT + O: Ein- und Ausblenden des Quick-Menüs
  • WIN + ALT + F: Wechsel zwischen Fenster- und Vollbildmodus
  • WIN + ALT + M: Zeiger sperren und entsperren (erkläre ich hier)
  • WIN + ALT + Q: Aktuelles Fenster schließen
Shadow - Hifle-Menue im Ueberblick

Das Hilfe-Menü im Überblick

Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, die Tastenkürzel zu ändern. Das finde ich persönlich etwas schade, da es durchaus möglich ist, dass die von Shadow belegten Kürzel bereits anderweitig genutzt werden. In diesem Fall müsst ihr zunächst eure eigentlichen Kürzel löschen und neu vergeben – die von Shadow lassen sich schließlich nicht anpassen.

Bildschirm- und Zeigereinstellungen

Am unteren Rand des Quick-Menüs findet ihr die Einstellungen für den Bildschirm und euren Cursor auf dem virtuellen PC von Shadow. Mit einem Klick auf „Vollbild“ öffnet sich Shadow über euren ganzen Bildschirm. Der eigentliche Desktop ist damit nicht mehr erkennbar.

Auch alle Eingaben, die ihr über Tastatur und Maus tätigt, werden an den virtuellen PC weitergegeben. Um den Vollbildmodus zu beenden und wieder Zugriff auf euren eigentlichen PC zu erhalten, öffnet ihr das Quick-Menü erneut und klickt das Vollbild-Symbol ein zweites Mal an.

„Zeiger einrasten“ bedeutet, dass euer Cursor in der Shadow-Anwendung gesperrt wird. Dadurch könnt ihr euren PC bedienen, ohne versehentliche Eingaben in Shadow zu machen. Praktisch!

Shadow - Einstellungen

Die Einstellungen für Vollbild, Zeiger und Co in der Shadow-App

Mit einem Klick auf den runden Pfeil startet ihr das gesamte Shadow-System neu. Sollte sich der Rechner einmal aufhängen oder andere Fehler auftreten, bekommt ihr das Problem über diese Schaltfläche am schnellsten in den Griff.

Die Nutzungsstatistiken

Am rechten Rand des Quick-Menüs findet ihr die Statistiken zu eurem virtuellen Rechner von Shadow. Ich habe euch nachfolgend kurz die vier wichtigsten Punkte dieser Übersicht aufgelistet. Sie geben Aufschluss darüber, wie gut euer System läuft und wo mögliche Fehlerquellen lauern. In der oberen rechten Ecke des Fensters stellt ihr ein, für welchen Zeitraum ihr die Informationen erhalten wollt. In meinem Fall ist die letzte Minute eingestellt.

  • Bildfrequenz: Die Bildwiederholrate wird in „Frames Per Second“ angegeben und sagt aus, wie viele Bilder pro Sekunde der Rechner darstellt. Shadow unterstützt zum Zeitpunkt dieses Tests maximal 60 FPS, was für flüssiges Gaming in jedem Fall ausreicht.
  • Bandbreite: Sie gibt an, mit welcher Geschwindigkeit Shadow Daten überträgt. Weiter oben im Testbericht findet ihr eine kurze Erklärung, was die Zahlen bedeuten und in welchem Bereich sie liegen sollten. Aber Achtung: Wird gerade kaum Internetleistung (wie etwa im Desktop-Betrieb) benötigt, fällt der Wert sehr gering aus (bei mir: 0,6 Mbit/s).
  • Latenz: Die Latenz sagt aus, wie groß die Verzögerung zwischen eurer Eingabe und der Ausgabe des Systems ist. Beispiel: Ihr klickt auf eine Schaltfläche. Die Zeit, bis das Programm sich zu öffnen beginnt, ist die Latenz.
Shadow-Anwendung - Statistiken

In diesem Bereich seht ihr alle wichtigen Statistiken der Shadow-Anwendung auf dem PC

Die Flexibilität: Was geht am Cloud-Computer, was nicht?

Shadow ist vor allem für Gamer gemacht, die ohne eigenen Gaming-PC die aktuellsten Games zocken wollen. Deshalb schaue ich mir in diesem Test auch nur die Eigenschaften des virtuellen Rechners an, die fürs Zocken von Bedeutung sind.

Allerdings handelt es sich bei Shadow um einen normalen Rechner, den ihr für alle Dinge nutzen könnt, die mit eurem PC-Set zu Hause auch möglich sind. Ergo: Flexibility top.

Die Spieleauswahl: Wie zocke ich mit Shadow PC-Games?

Anders als bei den anderen Anbietern in unserem Test habt ihr bei Shadow keine festgelegte Spiele-Bibliothek. Wie bei eurem heimischen Gaming-PC auch, installiert ihr euch einfach den Launcher für eure Spiele (z.B. Origin, Steam, Battle.net) und ladet euch die Games auf den virtuellen Shadow-PC herunter.

Euer Vorteil ist, dass ihr Zugriff auf alle Spiele habt, die es für den PC gibt – ohne Einschränkungen. Der größte Nachteil hingegen: Ihr müsst alle Spiele selbst kaufen und benötigt bei den einzelnen Launchern womöglich einen separaten Account.

Die Performance: Shadow Gaming ist schnell & stabil

Die Performance ist beim Zocken das A und O. Daher habe ich mir die wichtigsten Punkte angesehen, auf die es beim Gaming ankommt und Shadow in diesem Bereich auf Herz und Nieren überprüft. Spoiler: Insgesamt machen die Franzosen eine echt gute Figur!

Die Download-Rate

Euer virtueller Rechner ist mit einer sehr starken Internetverbindung ausgestattet. Shadow selbst gibt die Leistung mit einem Gigabyte pro Sekunde an, was in meinem Test fast aufs Kilobyte genau hinkam. Beim Download von „Battlefield 1“ in Origin hatte ich eine Download-Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde. Selbst große Titel mit über 100 Gigabyte sind so innerhalb weniger Minuten heruntergeladen. Zum Vergleich: Mit meiner 50.000er-Leitung schaffe ich gerade einmal 5 Megabit pro Sekunde.

Shadow-Internetleitung - Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit der Shadow-Internetleitung

Allgemeine Stabilität der Internetverbindung

Sehr wichtig ist, wie stabil die Internetverbindung beim Zocken selbst ist. Starke Schwankungen führen dazu, dass das Spiel mal schlechter, mal besser läuft – auf Dauer die größte Spaßbremse für jeden Gamer. Bei Shadow konnte ich hier keine Probleme feststellen. Durch zahlreiche Serverstandorte ist die Verbindung des Shadow-Rechners zu den Servern des jeweiligen Spiels exzellent.

Shadow-Anwendung für Smartphone/Desktop

Shadow gleicht auf dem Smartphone der Anwendung für den PC

Allerdings kommt es für ein rundum gutes Spielerlebnis auch darauf an, wie gut eure Verbindung zum Shadow-PC ist. Hier spielt die Latenz eine entscheidende Rolle, die passenden Tools zur Messung sind bei Shadow allerdings bereits an Bord. Im großen Übersichtsartikel zum Cloud Gaming Test 2020 erfahrt ihr mehr über diese Thematik.

Preismodell: Die Abos sind ihre Preise wert

Bei Shadow schließt Ihr ein Abo ab, das ihr monatlich kündigen könnt. Entscheidet ihr euch für die monatliche Zahlweise und damit für mehr Flexibilität, steigen allerdings auch die Kosten. Auf den Monat gerechnet, kommt ihr mit einem Jahresabo günstiger, bindet euch dafür aber an den Anbieter. Ich empfehle euch folgendes:

Schließt zunächst ein Abo für einen Monat ab und testet Shadow auf Herz und Nieren. Wenn der Dienst nichts für euch ist oder ihr ihn nicht durchgehend nutzt, kündigt ihr das Abo wieder und schließt bei Bedarf ein neues ab. Stellt ihr jedoch fest, dass ihr Shadow wohl länger nutzen möchtet und könnt, solltet ihr euch für das Jahresabo entscheiden.

Ich habe euch die Preise für die einzelnen Pakete in einer kleinen Tabelle zusammengestellt. Shadow kostet zum Testzeitpunkt (September 2019) rund 30 Euro pro Monat. Update April 2020: Die neuen Preismodelle, die bereits ab Februar 2020 gelten, sehen wie folgt aus:

 Jährliche ZahlungMonatliche Zahlung
Boost12,99 Euro / Monat14,99 Euro / Monat
Ultra24,99 Euro / Monat29,99 Euro / Monat
Infinite39,99 Euro / Monat49,99 Euro / Monat

Alle detaillierten Infos zur Preisgestaltung findet ihr bei Shadow selbst. Die Pakete unterscheiden sich vor allem in CPU, RAM, Grafikkarte (GPU) und der Größe des Speichers.

Einschränkungen beim Abo

Viele Cloud-Gaming-Anbieter, zum Beispiel Vortex, limitieren eure monatliche Spielzeit. Das Prinzip und damit auch das Geschäftsmodell lautet also: Je mehr ihr zahlt, desto länger könnt ihr zocken. Shadow verzichtet auf diesen – aus meiner Sicht – Quatsch und gewährt euch unbeschränkten Zugang zu euren virtuellen Rechner.

Allerdings ist der Speicherplatz begrenzt und nur kostenpflichtig erweiterbar. Der Standard-PC kommt mit 256 Gigabyte daher, für jeweils 256 Gigabyte mehr zahlt ihr jeweils drei Euro mehr pro Monat.

Datenschutz bei Shadow

Wie bereits erwähnt, hat Shadow seinen Sitz in Frankreich. Damit greift die europäische Datenschutz-Grundverordnung – eure Daten dürfen also ausschließlich für euer Abo genutzt werden. Bevor sie weiterverkauft oder für andere Zwecke verwendet werden, muss der Anbieter euch um Erlaubnis fragen.

Der Shadow Ghost: Eine Cloud ohne Hardware-Einschränkungen

Mit dem Ghost bringt Shadow ein Gerät auf den Markt, mit dem ihr keinen eigenen PC mehr benötigt. Er wird ohne Betriebssystem geliefert, weshalb ich euch empfehle, Windows oder ein anderes OS direkt mitzubestellen.

Ist das gute Stück bei euch angekommen, müsst ihr nur noch das Betriebssystem installieren, den Ghost mit einem Monitor verbinden und euch mit euren Shadow-Anmeldedaten einloggen. Schon seid ihr startklar und habt vollen Zugriff auf euren virtuellen PC!

Da ich den Ghost (noch) nicht selbst getestet habe, kann ich allerdings keine Aussage zu seiner Leistung oder der Benutzerfreundlichkeit treffen. Sobald sich daran etwas ändert, erfahrt ihr es natürlich hier.

Mein Fazit: Shadows Sieg im Game-Streaming ist mehr als verdient

Shadow ist vielseitig, flexibel und von jedem Ort und Gerät aus nutzbar. Der im Vergleich zu den anderen Diensten in meinem Cloud-Gaming-Test 2020 etwas preisintensivere Anbieter macht damit alles richtig und bietet zudem ein hervorragendes Preismodell. Ihr könnt euch entweder für mehrere Monate am Stück binden und spart dabei ein paar Prozente oder euch für die monatliche Abrechnung entscheiden.

VORTEILE

  • Übersichtliche Oberfläche
  • Hervorragende Performance
  • Transparente und klare Preisgestaltung

NACHTEILE

  • Spiele müssen selbst auf den jeweiligen Plattformen gekauft werden
  • Speicher nur kostenpflcihtig erweiterbar

Shadow

12,99 € pro Monat

Im Hinblick auf Performance, Speicherplatz (zumal er erweiterbar ist) gibt es bei Shadow ebenfalls nichts zu meckern. Insgesamt ist er damit wohlverdient auf dem ersten Platz des Podiums gelandet und nach wie vor mein Favorit, wenn es ums Cloud Gaming geht!

Falls ihr altgediente Konsoleros seid und mal wieder den alten geilen Shice zocken möchtet, empfehle ich euch den Zweitplatzierten PlayStation Now oder das Paket für die ganze glückliche Familie mit Medion Cloud Gaming. Cheers.

Provider Screenshot

Produktdaten

Klares User Interface
Einfaches Abo-Modell
Preis-Leistung Sehr gut
Aktuelle Games verfügbar
Deutscher Anbieter
Aber EU
Umfassende, kostenfreie Probezeit Nur mit Rabattcode
Abrechnung monatlich/jährlich Beides möglich
Plattformen Windows, iOS/Android, MacOS
Maximale Bildqualität Full HD
Minimale Bandbreite (Empfehlung) 16 MBit/s
Hardware PC, Smartphone, ggf. Shadow Ghost
Monatlich kündbar

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