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Razer BlackWidow Elite Test

Razer BlackWidow Elite Test
Ein gut hörbarer Zocker-Allrounder.

Aktueller Preis:

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133,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. November 2019 04:52
101Leser haben dieses Produkt gekauft
Produktkategorie
MarkeRazer
RGB-Beleuchtung
SoftwareRazer Synapse
Sondertasten
VerbindungsartKabelgebunden
MaterialHartkunststoff
Ausklappbarer Aufsteller
SonderfeaturesMedientasten, gigantisches RGB-Spektrum

Author

Nico ist unser Gaming-Experte und mischt neben Mäusen und Headsets jetzt auch bei den Tastaturen mit. Dank seiner mittlerweile fünfjährigen Zocker-Expertise weiß er, worauf es bei guter Gaming-Peripherie ankommt! Nico Flegel

Die Razer BlackWidow Elite ist mein Favorit im Gaming-Tastatur-Test 2019, wenn es ums reine Zocken unter allen Modellen geht.

Die Software bietet unendlich viele Einstellmöglichkeiten und ist sehr übersichtlich aufgebaut. Bei der Verarbeitung sammelt die Razer ebenfalls jede Menge Pluspunkte, es gibt nichts zu meckern. Dank der Standfüße könnt ihr die Tastatur schön an eure gewünschte Arbeitshöhe anpassen. Darüber hinaus dient die BlackWidow Elite gleichzeitig als USB- und Sound-Hub, dank dem ihr die Anschlüsse eures Rechners einfach auf den Schreibtisch legen könnt.

Einzig der recht hohe Preis von rund 130 Euro zum Testzeitpunkt (Stand: Oktober 2019) und das laute Klacken der mechanischen Tasten trüben ein wenig meine Stimmung. Beide Faktoren zusammen waren ausschlaggebend dafür, dass die Tastatur „nur“ auf dem zweiten Platz im Test landet – hinter der Logitech G910 Orion Spectrum.

Dazu gibt es keine Sondertasten, was meine Stimmung aber weniger getrübt hat. Der Grund: In meinen Spielen („PUBG“ und „Battlefield“) kann ich alle Funktionen auch ohne zusätzliche Tasten verwenden.

Insgesamt spreche ich eine klare Kaufempfehlung für das Topmodell des amerikanischen Herstellers aus. Allerdings müsst ihr euch vor dem Kauf bewusst sein: Die BlackWidow Elite ist nur etwas für Leute, die entweder nur Zocken oder denen das laute Klacken der Tasten beim Schreiben nichts ausmacht.

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Gesamtbewertung

80%

"Ein gut hörbarer Zocker-Allrounder."

Verarbeitung
90%
Sehr gut
Anschlagsgefühl
80%
Gut
Sondertasten/G-Tasten
50%
Mangelhaft
Funktionsumfang
85%
Sehr gut
Software
95%
Exzellent

Meine Erfahrung mit der Razer BlackWidow Elite 2019: Klack, klack, die Spinne ist da

Razer – ein Name wie kein anderer, wenn es um Gaming-Equipment geht. Die Amis stehen seit ihrer Innovation, der ersten Maus mit mehr als 1000 DPI („Dots per Inch“), bei Gamern ganz oben auf der Favoritenliste. Und das nicht ohne Grund. Die BlackWidow Elite ist das Tastaturen-Topmodell des Herstellers.

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133,99 €

Das Oberklasse-Gaming-Keyboard konnte sich in meinem Gaming-Tastatur-Test 2019 den zweiten Platz auf dem Podium sichern. Die Gründe dafür sind vor allem das fantastische Anschlagsgefühl der Tasten und die Beleuchtungseinstellungen.

Dazu spoilere ich nur so viel: Was ich in meinem Logitech G910 Test über die Optik gesagt habe, war ja bereits eindeutig. Bei der Razer habt ihr aber derart viele Möglichkeiten, dass selbst ein Lampen-Fachgeschäft da nicht mithalten kann. Wahnsinn!

Auch in meinem Gaming-Headset-Test 2019 hat Razer bereits geglänzt. Dort schaffte es das Kraken Pro in die Top 3. Es überzeugte mich vor allem wegen der guten Verarbeitung, der schicken Optik und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.

VORTEILE

  • Sehr solide verarbeitet
  • USB- und Sound-Hub direkt am Keyboard
  • Steuerungseinheit für Sound und Musikwiedergabe
  • Erstklassige Optik dank vielseitig konfigurierbarer RGB-Beleuchtung

NACHTEILE

  • Lautes Klacken der mechanischen Tasten
  • Kostenintensiv
Die Verpackungen aller Gaming-Tastaturen des Tests

Ein Paradies für Gamer: Die getesteten Tastaturen im Überblick

BlackWidow Elite – Unboxing und erster Eindruck: Finde den Fehler!

Zugegeben, die Überschrift ist etwas provokant. Ich will euch damit im Grunde genommen nur sagen, dass die Razer-Tastatur bereits beim ersten Eindruck eine ziemlich gute Figur macht. Aber der Reihe nach – wir starten wie immer mit dem Unboxing und hangeln uns dann zu den anderen Punkten durch.

Auspacken: Wenig Müll, viel für die Umwelt

Die Verpackung, so viel ist klar, ist bei den meisten Produkten eher zweitrangig. Ganz unwichtig ist sie aber trotzdem nicht, sie schützt den Inhalt und dient auch dem ersten Eindruck. Bei der Schachtel der Razer ist er eindeutig – sie ist im typisch giftgrünen Farbton gehalten und erinnert damit sofort an das Unternehmen.

Auf der Vorderseite findet ihr die Tastatur, ihren Namen und einen Hinweis auf die mechanischen Tasten. Die Rückseite ist mit zahlreichen Spezifikationen und Besonderheiten bedruckt, auf die ich im Laufe des Testberichts noch eingehen werde.

Razer BlackWidow Elite Verpackung front

Razer-typisch: Die giftgrüne Verpackung der BlackWidow Elite

Öffnet ihr den Karton, kommen euch neben der Tastatur selbst zwei Schaumstoff-Elemente entgegen, die das Keyboard links und rechts an ihrem Platz halten.

Ich finde gut, dass Razer die Verpackung nicht mit Kunststoff und anderen Wegwerf-Materialien vollstopft, sondern sich auf das Wesentliche konzentriert.

Die Tastatur ist gut geschützt, die Umwelt weitestgehend geschont – sehr gut. Ob diese Achtsamkeit damit zusammenhängt, dass Razer seine Produkte nach Tieren benennt?

Der erste Eindruck: Razer vom Allerfeinsten

Beim ersten Eindruck kommt es nicht nur darauf an, was euer Auge sieht, die Hände spielen auch mit. Vor allem bei Tastaturen. Warum? Weil eine erstklassige Optik schnell durch eine minderwertige Verarbeitung zunichte gemacht werden kann. Letzteres mindert außerdem die Freude am Zocken.

Optisch ist die Razer BlackWidow Elite wahrlich ein Augenschmaus. Die Tastatur sieht schon ohne RGB-Beleuchtung richtig cool aus.

Alles wirkt geordnet und an der richtigen Stelle. Der Kunststoff quietscht oder knarzt nicht, Razer hat sich also auch bei der Verklebung des Gehäuses Gedanken gemacht.

Razer BlackWidow Nahaufnahme

Die BlackWidow Elite aus der Nähe

Zudem setzt der Hersteller auf solides Hartplastik, was wir bei dem Preis zwar erwarten können, trotzdem ist es für Gamer ein besonders wichtiger Faktor. Denn es kommt nicht selten vor, dass das Equipment gelegentliche emotionale Ausbrüche (Schläge, Tritte, Anschreien) aushalten muss. Gute Arbeit, Razer.

An dieser Stelle ist mir beim dritten Platz, der Sharkoon Skiller Mech SGK 3, ein weiterer Pluspunkt aufgefallen. Mit der Metallplatte unter dem Tastenfeld stabilisiert der Hersteller seine Tastatur zusätzlich. Sie ist das einzige Modell im Test, das dieses Feature bietet.

Razer BlackWidow Elite ohne Handballenaufnahme

Die Razer gibt es auch ohne Handballenauflage

Fangen wir an: Die BlackWidow Elite am PC einrichten

Die Einrichtung der Tastatur unterteile ich noch mal, denn einrichten ist nicht gleich einrichten. Auf der einen Seite könnt ihr die BlackWidow Elite ohne zusätzliche Software verwenden, was euch nicht allzu viele Möglichkeiten bietet.

Auf der anderen Seite steht Razers hauseigene Software, die den Umfang der Nutzungsmöglichkeiten deutlich erweitert. Nichtsdestotrotz ist es unterwegs oder beim Arbeiten praktischer, direkt loslegen zu können. Das tolle ist, dass Razer euch die Wahl lässt.

Die Einrichtung ohne Software

Um die Tastatur am Rechner einzurichten, genügt es bei macOS und Linux, sie einfach nur anzuschließen. Bei Windows funktioniert es ebenso, jedoch gibt es noch einige weitere Optionen. Um diese zu nutzen, geht ihr wie folgt vor:

Schließt die Razer BlackWidow Elite an einem freien USB-Steckplatz an.

Achtung: Ihr müsst nicht beide USB-Stecker anschließen, der rechte ist nur für den USB-Hub an der Tastatur. Bei Platzmangel also nur den linken Stecker einstecken.

Im Anschluss öffnet ihr das Windows-eigene Tastaturmenü über die Eingabeeinstellungen.

Gaming Tastaturen Win Einstellungen

Das Windows-eigene Tastaturmenü bietet nur wenige Möglichkeiten

Windows bietet euch insgesamt nur recht eingeschränkte und aus meiner Sicht kaum nützliche Features. Das Maximum holt ihr nur mit der Gaming-Software von Razer aus eurer Tastatur heraus. Sie eröffnet euch eine Welt voller Feintuning und trägt mit „Synapse“ markentypisch einen Namen biologischen Ursprungs.

Installation der Razer Synapse Software

Gleich vorweg: In diesem Absatz geht es ausschließlich um die Installation von Razer Synapse. Habt ihr bereits Geräte des Herstellers und das Programm entsprechend schon auf dem PC, könnt ihr direkt zum nächsten Abschnitt springen.

Nun aber zur Ersteinrichtung der Software – nachfolgend eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Nachdem ihr die Tastatur angeschlossen habt, öffnet sich automatisch ein Fenster, das euch bei Razer willkommen heißt. Klickt in diesem Fenster unten rechts auf „Weiter“, um mit der Installation zu beginnen.
    Razer BlackWidow Elite Synapse Installation Schritt 1

    Dieses Menü öffnet sich, sobald ihr die Tastatur anschließt

  2. Es öffnet sich ein Menü, in dem ihr die zu installierenden Programmteile auswählt. Die Voreinstellungen übernehmt ihr, weitere Punkte sind nicht erforderlich. Klickt, wie im Screenshot markiert, auf „Installieren“.
    Razer BlackWidow Elite Synapse Installation Schritt 2

    Hier wählt ihr eure Programmteile aus; die Voreinstellungen könnt ihr genau so übernehmen

  3. Wartet, bis Download und Installation abgeschlossen sind.
    Razer BlackWidow Elite Synapse Installation Schritt 3

    Loading ... Error! Spaß beiseite, wartet hier einfach, bis der Balken vollständig gefüllt ist

  4. Erstellt euch eine Razer-ID oder meldet euch mit eurem vorhandenen Account in der Software an.
    Razer BlackWidow Elite Synapse Installation Schritt 4

    Mit einem schnellen Klick gelangt ihr zur Anmeldung

    Razer BlackWidow Elite Synapse Anmeldung

    Meldet euch mit eurem Account, Google oder Facebook an

  5. Glückwunsch! Ihr seid startklar, wenn sich die Startseite von Razer Synapse öffnet.

Razer Synapse: Eine so umfangreiche Software habe ich noch nie erlebt!

Synapse – der Begriff steht in der Medizin für eine neuronale Verknüpfung. Wenn man es so will, stellt die Software Synapse eine solche Verbindung zwischen all euren Razer-Geräten her. Ein sehr treffender Name, wie ich finde.

Besonders in der aktuellen Version 3.0 sind die Möglichkeiten sehr, sehr vielfältig. Die Software ist das zentrale Tool, mit dem ihr eure Produkte konfigurieren und an eure Bedürfnisse beim Zocken anpassen könnt. Das schauen wir uns jetzt mal in Ruhe und der Reihe nach an:

Der grundlegende Aufbau der Razer Synapse Software

Nach eurer Anmeldung bei Razer Synapse öffnet sich zunächst die Startseite, auf der ihr euer Gerät auswählt. In meinem Fall ist nur die BlackWidow Elite angeschlossen, hätte ich noch andere Produkte verbunden, würden sie ebenfalls zur Auswahl stehen.

Razer BlackWidow Elite Synapse Startseite

Die Startseite der Software mit den Untermenüs am oberen Rand

Am oberen Rand des Fensters stehen nun die einzelnen Untermenüs, die ich euch jetzt etwas genauer vorstelle.

Das Tastatur-Menü

Razer BlackWidow Elite Synapse Tastatur

Das Untermenü für Tastenbelegung und Makros

Hier legt ihr eure Tastenbelegung fest und weist einzelnen Tasten oder Tastenkombinationen verschiedene Makros zu. Die Besonderheit beim BlackWidow-Keyboard ist, dass ihr jeden Schalter mit einer Funktion belegen könnt. Dazu gehören jedoch keine Sondertasten fürs Gaming – weil, und das ist einer der negativen Punkte, diese Tastatur von Razer keine hat.

Razer BlackWidow Elite Synapse Tastatur anpassen

Die Tastenbelegung in der Razer Synapse Software

Bei der Logitech G910 habt ihr beispielsweise insgesamt acht Sondertasten (G1 bis G8), die ihr zusätzlich zu den normalen Schaltern mit Funktionen belegen könnt. Auf die müsst ihr bei der BlackWidow Elite verzichten.

Das Profile-Menü

Im Profile-Menü speichert ihr alle getroffenen Einstellungen in bestimmten, von euch benannten Profilen ab.

Razer BlackWidow Elite Synapse Profile

Hier speichert ihr eure Profile ab

Razer Synapse bietet euch zusätzlich die Möglichkeit, für bestimmte Spiele konkrete Einstellungen abzuspeichern. Im Screenshot seht ihr diese Funktion etwas deutlicher: Wählt ihr etwa „Battlefield“ aus, aktiviert die Software beim Start des Shooters die konfigurierten Tastenbelegungen und Beleuchtungseinstellungen. Cool!

Razer BlackWidow Elite Synapse Spiele verknuepfen

Razer erkennt die Spiele auf eurem Rechner und lässt sie euch mit den Profilen verknüpfen

Das Connect-Menü

Razer BlackWidow Elite Synapse connect

Hier verknüpft ihr all eure Chroma-Geräte von Razer miteinander

Unter dem Menüpunkt „Connect“ könnt ihr mehrere Razer-Geräte, die die „Chroma“-Technik nutzen, miteinander verknüpfen. Habt ihr zum Beispiel die BlackWidow Elite und zusätzlich die DeathAdder aus unserem Gaming-Maus-Test, würden beide synchron leuchten.

Das Studio-Menü

Razer BlackWidow Elite Synapse Studio Start

Die grundlegende Oberfläche des Menüs für die Beleuchtungseinstellungen

Bereits in der Einleitung habe ich die Beleuchtung der Razer-Tastatur in den Himmel gelobt. Jetzt sind wir bei dem Menüpunkt angelangt, wo ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Das Synapse Studio ist allerdings derart umfangreich, dass ihr diesen Abschnitt in weitere Absätze unterteilen könntet. Anders würdet ihr den Überblick verlieren – selbst ich habe eine Weile gebraucht, um mich zurechtzufinden.

  • Die Effekt-Schicht

Links oben findet ihr den Menüpunkt „Effekt-Schicht“. Hier wählt ihr den grundlegenden Beleuchtungseffekt eurer Tastatur aus. Ihr könnt sie beispielsweise „atmen“ oder statisch leuchten lassen. Klickt hier zunächst auf den gewünschten Effekt.

  • Das Effekt-Konfigurationsmenü

In der Mitte der Software findet ihr das Konfigurationsmenü für den im ersten Schritt ausgewählten Effekt. Hier wählt ihr den Stift, um euren Effekt weiter anzupassen.

  • Der Effekt-Konfigurator

Auf der rechten Seite befindet sich der Konfigurator, in dem ihr umfassende Einstellungen für die ausgewählte Effekt-Schicht vornehmen könnt. Unter anderem könnt ihr Farbe, Dauer und Wiedergabeoptionen einstellen.

Razer BlackWidow Elite Synapse Studio Anleitung

In diesen Schritten geht ihr beim Konfigurieren der Beleuchtung vor

Im Screenshot habe ich euch eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung eingefügt. Die Möglichkeiten sind jedoch so umfangreich, dass sie den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Für euch zusammengefasst habe ich daher nur die grundlegenden Möglichkeiten.

Der Visualizer

Razer BlackWidow Elite Synapse Visualizer

Leuchtet im Beat: Synapsen-Feuerwerk? Die Startseite des Visualizers in der Synapse Software

Im Visualizer stellt ihr ein, wie die Beleuchtung eurer BlackWidow Elite auf den Sound eures Rechners reagieren soll. Besonders eindrucksvoll ist das bei Musik: Die Tastatur blinkt oder „atmet“ (je nach Einstellung) sehr glaubhaft im Takt des Beats. Selbst bei Hardstyle und Dubstep kommt die RGB-Beleuchtung hinterher – viele Modelle machen da schlapp!

Razer BlackWidow Elite Synapse Visualizer Anleitung

Hier seht ihr das komplexe Menü: Geht auch hier wieder anhand dieser Schritte vor

Der Visualizer im Einsatz

Außerdem habe ich für euch ein Video erstellt, das zeigt, welche Möglichkeiten ihr unter anderem mit dem Visualizer habt (Track: Jim Yosef – „Arrow“ (NCS Release)).

Die Bedienung der Razer BlackWidow Elite: Erste Sahne, aber nicht für jeden

Anfassen, bitte! Bei der Haptik kommt es im Gaming-Bereich zunächst auf die Art der verbauten Tasten an. Wir unterscheiden zwischen mechanischen und sogenannten Rubberdome-Schaltern.

Meine Modellwahl wurde klar von mechanischen Tastaturen dominiert – fünf von sechs getesteten Keyboards setzen auf diese Technik. Doch wodurch zeichnet sie sich aus und welche Vorteile bietet sie?

Mechanisch

Funktion: Wie ihr am Bild unten erkennen könnt, befindet sich unter jeder Taste eine Feder mit einem Kunststoffgerüst. Drückt ihr den Schalter, gibt diese Konstruktion eure Eingabe an die Steuerung der Tastatur und im Anschluss an den Rechner weiter. Durch das In-Bewegung-Setzen des Kunststoffgerüstes entsteht das charakteristische „Klacken“.

Razer BlackWidow Elite Green Switches live

Für euch habe ich eine der Tasten abmontiert, damit wir den mechanischen Switch sehen können

Abgesehen davon gibt es euch ein tolles Feedback, ob ihr die Taste auch tatsächlich gedrückt habt. Für mich ist das genau das Richtige – jedenfalls beim Zocken.

In allen anderen Bereichen, vor allem beim Schreiben, empfinde ich persönlich das Klacken der Tasten jedoch als viel zu laut. Es ist nicht nur nervig, sondern lenkt mich auch von der Arbeit ab. Die Razer BlackWidow Elite ist daher nur was für Zocker oder für Leute, denen laute Klack-Geräusche beim Tippen nichts ausmachen.

Logitech findet bei der G910 einen deutlich besseren Kompromiss. Die Tasten geben ähnliches Feedback, sind dabei aber um einiges leiser. Damit ist sie der bessere Allrounder für Gamer, die gleichzeitig viel tippen – wie mich.

Vorteile: Trotz des eben genannten Nachteils – zumal es auch leise Vertreter unter den mechanischen Keyboards gibt – bieten sie auch einige Mehrwerte. Der wohl größte ist die Langlebigkeit der Schalter. Sie halten bis zu 50 Millionen Anschläge aus, während es bei Rubberdome-Tastaturen nur rund fünf Millionen sind. Darüber hinaus haben die Hersteller mehr Platz für die RGB-Beleuchtung.

Rubberdome

Der einzige Testteilnehmer mit Rubberdome-Technik ist die G213 von Logitech. Der Aufbau der Tasten unterscheidet sich grundlegend von denen einer mechanischen Tastatur, dafür hat die Technik andere Vorteile. Mehr dazu lest ihr im Ratgeber zu meinem Gaming-Tastatur-Test.

Durch das fehlende Gerüst und die damit einhergehenden höheren Fertigungskosten sind Rubberdome-Tastaturen grundsätzlich erschwinglicher als mechanische Modelle mit ähnlichen Funktionen. Dazu kommt das nicht vorhandene Klacken.

Wie bereits mehrfach erwähnt, handelt es sich bei der Razer BlackWidow Elite um eine mechanische Gaming-Tastatur. Bei den Schaltern setzen die Amerikaner auf ihre eigene Entwicklung, die „Razer Green Switches“. Auf seiner Webseite beschreibt der Hersteller sie als „taktil und klickend“, was als Synonym für das in meinen Ohren recht laute Klacken steht.

Entsprechend dieser Beschreibung ist auch das Anschlagsgefühl, das ich in den Bereichen Gaming und Schreiben auf die Probe gestellt habe.

Razer BlackWidow Elite Green Switches

So stellt Razer seine mechanischen Tasten auf der Webseite dar

Zocken mit der BlackWidow Elite: Die Königin im Web

Beim Zocken habe ich – wie in all meinen bisherigen Tests – auf „PUBG“ und „Battlefield“ gesetzt. Insgesamt bleibt mir nur zu sagen, dass die Tasten ein erstklassiges haptisches Feedback geben und einen super Druckpunkt haben. So werden versehentliche Tastenanschläge vermieden.

Alle Tasten sind gut zu erreichen (Standard-Layout QWERTZ). Da die Tastatur keine Sondertasten hat, müsst ihr euch bei keinem Move die Finger verrenken.

Dadurch, dass ihr die Tasten nur zu rund 50 Prozent runterdrücken müsst und sie sehr schnell wieder in die Ausgangsposition zurückschnellen, erreicht ihr im Spiel hohe Tastenfolgen. Game on!

Texte verfassen: Das geht auf die Ohren

Wie ich oben bereits angedeutet habe, geht mir das sehr laute Klacken beim Schreiben ziemlich auf die Nerven. Beim Zocken habe ich ein Headset – etwa das Logitech G533 – auf und höre nichts davon. Außerdem ist die Anschlagsrate beim Gaming nicht so hoch.

Bei der Arbeit jedoch lenken mich die Geräusche zu sehr ab, ich nutze die Tastatur daher nicht für diesen Zweck.

Dieses Feature findet ihr auch bei der Logitech G910 – und ich finde die Funktion auch bei der Gaming-Tastatur von Razer wahnsinnig praktisch. Oben rechts findet ihr die Multimedia-Einheit, mit der ihr die Wiedergabe pausiert, den Track vor- oder zurückspult und die Lautstärke einstellt.

Razer BlackWidow Elite Media Einheit

DJ an der Gaming-Tastatur: Hier steuert ihr die Lautstärke, schaltet auf Play oder Pause und spult vor/zurück

Der Lautstärkeregler bietet einen angenehmen „Drehpunkt“. So verhindert Razer, dass ihr einmal aus Versehen an das Rädchen kommt und euch infolgedessen die Ohren abfallen.

Der USB- und Sound-Hub der BlackWidow: Da hat jemand mitgedacht!

Razer BlackWidow Elite Kabel und Stecker

Zahlreiche Kabel und Stecker hängen an der BlackWidow Elite

Wie ihr im Bild erkennen könnt, hat die Razer BlackWidow Elite jede Menge Stecker an ihrem Kabel. Eigentlich braucht es nur einen USB-Anschluss – die Gaming-Tastatur hat jedoch noch eine weitere Funktion: den USB- und Sound-Hub.

Razer BlackWidow Elite Anschluesse links

Der Hub auf der linken Seite der Razer BlackWidow Elite

Er befindet sich auf der linken Seite des Keyboards. Hier könnt ihr ein USB-Gerät und – dank Klinkenanschluss – auch eure Kopfhörer anschließen. Ich habe den USB-Anschluss regelmäßig genutzt, um den Funkempfänger meines Logitech G533 Gaming-Headsets anzuschließen.

VORTEILE

  • Sehr solide verarbeitet
  • USB- und Sound-Hub direkt am Keyboard
  • Steuerungseinheit für Sound und Musikwiedergabe
  • Erstklassige Optik dank vielseitig konfigurierbarer RGB-Beleuchtung

NACHTEILE

  • Lautes Klacken der mechanischen Tasten
  • Kostenintensiv

Fazit zur Razer BlackWidow Elite: Zocker-Experte mit punktuellen Schwächen

Die Razer BlackWidow Elite Gaming-Tastatur ist ein Allrounder für Gamer, aber auch nur für Gamer. Wenn’s ums pure Zocken geht, kann selbst der eigentliche Gesamtsieger von unserem Gaming-Tastatur-Test 2019 nicht mithalten.

Razer BlackWidow Elite Gaming-Tastatur

Gaming pur: Die Razer BlackWidow Elite

133,99 €

Die Features sind insgesamt sehr aufs Gaming ausgelegt – in diesem Bereich performt die Tastatur dann auch entsprechend erstklassig. Dazu ist sie im Hinblick auf die Optik einfach unschlagbar, siehe unser Videobeweis.

Das Anschlagsgefühl der Tasten ist stramm, sie sind sehr gut angeordnet und ihr bekommt ein tolles haptisches Feedback. Das alles führt dazu, dass ihr nur so über eure Tasten fliegt und jeden Winkel auch blind erreicht – ohne eure Finger zu verknoten.

Zusätzlich überzeugt mich die Tastatur bei der Verarbeitung.

Die Software – Razer Synapse – ist eine absolute Koryphäe, einen derart großen Funktionsumfang habe ich bei einer Gaming-Tastatur noch nie erlebt. Besonders bei der Beleuchtung könnt ihr gefühlt mehr einstellen als die RGB-Farbpalette hergibt.

Den USB- und Sound-Hub an der Seite empfinde ich als nettes Extra, weil ihr damit die wichtigen Anschlüsse direkt auf dem Schreibtisch habt. Auch die Multimedia-Einheit fällt mir bei der Razer sehr positiv auf.

Das alles hat jedoch auch seinen Preis, der mit rund 130 Euro nicht gerade niedrig ist. Außerdem ist die BlackWidow Elite wegen des lauten Klackens beim Tippen nicht oder nur sehr bedingt fürs Schreiben geeignet. Das macht der Testsieger, die Logitech G910, besser.

Weil die Razer eben nicht perfekt ist, aber fürs Gaming schon ziemlich geil, schlage ich euch zwei Alternativen vor, die in bestimmten Bereichen besser, in anderen dafür aber auch weniger gut sind.

Sie ist insgesamt der bessere Allrounder. Preislich liegt sie unterhalb der Razer, bei rund 115 Euro (Stand: Oktober 2019). Die Software bietet euch insbesondere im Beleuchtungsbereich ähnlich viele, aber dennoch weniger Einstellmöglichkeiten als die BlackWidow. Bei der Verarbeitung nehmen sich die beiden Kandidaten nichts. Die G910 hat im Hinblick auf das Tippgeräusch für meinen Geschmack jedoch die Nase vorn.

Trotz eines vergleichbaren haptischen Feedbacks beim Schreiben bleibt sie um einiges leiser. Daher braucht ihr keine Kopfhörer, um konzentriert arbeiten zu können.

Sie kostet nur rund ein Viertel der Razer-Tastatur und landet auf dem dritten Platz. Insgesamt bietet sie ein gutes Anschlagsgefühl, ist dank der Metallplatte sogar etwas besser verarbeitet und sieht dank RGB alles andere als schlecht aus. Jedoch müsst ihr in der Software bei den Einstellmöglichkeiten ziemlich viele Abstriche in Kauf nehmen. Aber zum Zocken reicht die Skiller Mech in jedem Fall.

Ihr merkt, ich bin hin und weg. Wie sieht es bei euch aus – haltet ihr die BlackWidow Elite ebenfalls für eine Top-Zocker-Tastatur oder seid ihr anderer Meinung? Sagt es mir in den Kommentaren. Dort beantworte ich euch auch gerne und schnellstmöglich eure weiteren Fragen.

Produktdaten

RGB-Beleuchtung
SoftwareRazer Synapse
Sondertasten
VerbindungsartKabelgebunden
MaterialHartkunststoff
Ausklappbarer Aufsteller
SonderfeaturesMedientasten, gigantisches RGB-Spektrum


Aktueller Preis:

133,99 €

Zuletzt aktualisiert am: 20. November 2019 04:52

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