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von Alex

Zuletzt aktualisiert am: 5. October 2017

Erstelle einen erfolgreichen Online Shop

Online Shop Erstellen: Tipps und Werkzeuge zum professionellen Web Shop

Ihr habt ein eigenes Produkt und seid drauf und dran, es in bare Münze zu verwandeln? Nicht selten wäre ein Online-Shop an dieser Stelle genau das Richtige. Doch zu Beginn steht wohl jeder vor ein und demselben Problem: Wie geht das überhaupt?

“Online-Shop” klingt erst einmal nach viel Komplexität, Aufwand und möglicherweise auch nach Programmierkenntnissen, die ihr nicht unbedingt habt. Aber, hier die Entwarnung: All das klingt schlimmer und anstrengender, als es tatsächlich der Fall ist. Schließlich gibt es heutzutage zahlreiche Homepage Baukästen, die euch diese Last von den Schultern nehmen und euch beim Aufbau unterstützen.

Genau genommen war es sogar noch nie so simpel, einen professionellen Online-Shop zu etablieren, wie heutzutage. Ihr braucht nämlich viel weniger technisches Hintergrundwissen, als es früher der Fall war. Dafür müsst ihr im Voraus eine kluge Wahl treffen: Jeder der hier getesteten Baukästen bietet eine solche Funktion an. Da kann die Auswahl schon schwerer fallen. Und sollte obendrein weise getroffen sein. Immerhin kostet so ein Online-Shop-Tarif auch Geld.

Wie also findet ihr den für euch passenden Anbieter, der all eure Wünsche erfüllt und eure Produkte im besten Fall noch automatisiert verkauft? Genau damit werden wir uns nun beschäftigen und einen gezielten Blick auf die verschiedenen Typen eines Online-Shops werfen, um anschließend die passende Plattform auszuwählen.

Welche Anforderungen muss ein Baukasten für einen Online-Shop erfüllen?

Bevor ihr euch ans Werk macht und die Testberichte durchstöbert, müsst ihr konkrete Antworten auf zwei Fragen geben können:

  1. Welche Art von Produkten verkaufe ich: Digital oder Physisch?
  2. Möchte ich meinen Shop automatisieren oder am Bestellprozess teilhaben?

Letztere Frage dürfte wohl die Einfachere sein, es sei denn, ihr möchtet den Prozess des Verkaufs nicht automatisieren und jedes Produkt einzeln bestätigen müssen. Ob ihr ein physisches oder digitales Produkt verkauft, sollte euch bewusst sein. Mit digitalen Produkten habt ihr natürlich weniger Aufwand, da der gesamte Versand im klassischen Sinne wegfällt und ihr nur Dateien oder Links versenden müsst.

Egal, wofür ihr euch entscheiden werdet: Den passenden Baukästen gibt es für jede Variante. Und genau mit jenen beschäftigen wir uns im nächsten Abschnitt.

Faktencheck: Welche Baukästen sind in Sachen Online-Shop zu gebrauchen?

Wenn ihr eine möglichst simple Lösung für euren Online-Shop sucht, rate ich euch gleich zu Beginn von Webnode ab. Webnode zeigt sich auf den ersten Blick mit einem smarten und modernisierten Editor.

Sobald ihr aber einen Online-Shop einrichten möchtet, wechselt die Plattform zum alten, fast verstaubt wirkenden, Online-Shop-Bearbeitungsmodus. Sicherlich könnte man sich hier zurechtfinden, aufgrund der zahlreichen professionellen Alternativen ist das aber gar nicht notwendig. Ein weiteres Manko ist übrigens, dass ihr einen Shop nicht in eine bestehende Site einbauen könnt, sondern dazu eine vollkommen neue Website anlegen müsst. Nun könnte man argumentieren, dass ein Link dorthin ja eine passable Lösung sei – aber lasst euch gesagt sein: Es gibt bessere Möglichkeiten!

Webnode Online Shop Editor

Der Online Shop Editor von Webnode

Legt ihr beispielsweise keinen Wert auf einen vollkommen automatisierten Verkaufsprozess, ist womöglich auch der Anbieter Jimdo eine gute Lösung. Hier seid ihr zwar gezwungen euer Produkt stets selbst auszuliefern, was bei digitalen Produkten nicht wirklich sinnvoll ist, habt aber stets ein angenehmes Handling sowie einen wirklich freundlichen und hilfreichen Support an eurer Seite.

Wenn ihr ohnehin physische Produkte verkauft, ist der Hamburger Anbieter sicher ein Tool, das euch helfen wird.

Besonders simpel sind hier übrigens auch die Zahlungsmodalitäten: Von PayPal bis SEPA-Lastschrift ist hier alles am Start.

Etwas professioneller dagegen kommt Weebly daher. Die Plattform schmückt sich bereits auf der hauseigenen Website mit seinem E-Commerce-Tarifen und ist entsprechend simpel zu bedienen. Die Automatisierung funktioniert hier in jeder Hinsicht, sodass ihr am aktiven Verkauf bei digitalen Produkten nicht länger eingreifen müsst.

Das Anlegen eures Shops kann auf eurer bereits erstellten Website geschehen, die Zahlungsmodalitäten sind ähnlich wie bei Jimdo vollkommen ausreichend. Weebly ist für meine Begriffe dann eine tolle Lösung, wenn ihr eine kleine Bandbreite von 15 bis 25 Produkten an den Mann bringen und keinen großen Aufwand betreiben möchtet.

Weebly Tarifübersicht

Beim großen Tarif ist der Online-Shop mit an Bord

Neben den beiden Evergreens gibt es aber noch einen anderen Baukasten, den ich euch mit auf den Weg geben möchte: Meine persönliche Baukasten-Empfehlung 1&1.

In meinem 1und1 Test überzeugt mich der Anbieter nicht nur auf der standardisierten Editor-Ebene, sondern vor allem durch seinen Support wie seine voreingestellten Widget- oder Designvorlagen. Dabei geht auch das Thema des Online-Shops nicht unter.

Im Gegenteil: 1&1 bietet euch neben der klassischen strategischen wie gestalterischen Ebene auch das technische Handwerkszeug, sofern ihr eine umfangreiche Suchmaschinenoptimierung vornehmen müsst oder der Shop unter einer Subdomain erreichbar sein soll.

Strebt ihr also einen größeren Online-Shop an, ist diese Plattform sicher eine Überlegung wert, da auch der Online-Shop-Bereich am breitesten aufgezogen wurde.

Neben all diesen Anbietern möchte ich euch eine Alternative nicht vorenthalten, wenn es um eure digitalen Produkte geht: DigiStore24.

DigiStore24 empfiehlt sich für all jene, die ein paar wenige digitale Produkte verkaufen und nicht gleich den teuren Online-Tarif bei einem Baukasten wählen möchten. Das System funktioniert wie folgt: Ihr habt eine Website für eure Zwecke erstellt und legt eine ganz normale Seite mit dem Titel “Online-Shop” an. Darauf setzt ihr all eure Artikel mit ganz normalem Bild und Text sowie einem Button ein, der den Besucher zu den Produktdetails führt.

Jedes Produkt hat also eine kleine Unterseite mit einigen Details sowie schlussendlich einem Button, auf dem “Jetzt kaufen” geschrieben steht. Klickt der User auf diesen Button, gelangt er zum DigiStore-Bestellformular und schließt seine Bestellung ab.

Bei DigiStore meldet ihr euch unterdessen an und hinterlegt euer Produkt. Jetzt verlinkt ihr lediglich den Produktlink mit der jeweiligen Unterseite und dem “Jetzt kaufen”-Button und schon habt ihr euren eigenen “Online-Shop”, ohne auf teure Shop-Tarife angewiesen zu sein.

DigiStore ist im Großen und Ganzen kostenlos. Lediglich, wenn jemand euer Produkt kauft, behält sich DigiStore 7 Prozent eures Produktpreises ein. Das ist die Gebühr, die ihr hier bezahlt. Ein wirklich angenehmes Tool, oder?

Wie setzt ihr deinen Online-Shop auf? Worauf müsst ihr achten?

Wenn ihr euch für einen Anbieter entschieden habt, steht die gestalterische und strategische Arbeit an: Optimiert euren Online-Shop für Suchmaschinen und sorgt für einen einfachen ersten Eindruck. Eure Produkte sollten klar strukturiert in Kategorien angeboten werden und der Weg zum Bestellformular darf maximal zwei Schritte betragen.

Das heißt konkret: Kommt ein Besucher auf eure Shop-Seite, sollte er nicht überflutet werden mit Rabattierungen, Gutschriften und sonstigem Kram, der geradezu um einen Produktkauf fleht. Vielmehr solltet ihr ihm eine klare Struktur eurer Produkte aufzeigen, die ihm direkt einen Überblick verschafft. Sorgt für professionelle Produktbilder, die ansprechend wirken. Wenn ihr digitale Produkte verkauft, helfen euch Produkt-Mockups dabei.

Der Weg zum Produktkauf sollte von hier aus nur noch zwei, vielleicht sogar einen Klick entfernt sein: Entweder hinterlegt ihr für jedes Produkt eine Unterseite, die mit notwendigen Details und Kaufbuttons gespickt ist, oder euer Besucher kann bereits aus der Übersichtsseite einen Artikel in den Warenkorb legen. Je nachdem, was für eure Produkte sinnvoller ist.

Rein gestalterisch macht eine aufgeräumte Struktur sowie viel Weißanteil Sinn, damit eure Produkte und nicht die künstlerische Aufmachung im Vordergrund stehen. Achtet außerdem auf einen seriösen Ton. Schließlich möchtet ihr etwas gegen bare Münze verkaufen, da ist kein läppischer Slang angebracht, sondern eine professionelle Ansprache, die vertrauenserweckend wirkt.

Denkt außerdem darüber nach, ob eine Geld-zurück-Garantie sinnvoll sein kann: Je nachdem, wie teuer euer Produkt ist, kann mit dieser Methode noch einmal ordentlich Vertrauen geweckt werden.

Wie viel solltet ihr maximal zahlen?

Der Tarif für euren Baukasten sollte sich natürlich rechnen. Wägt daher ab, mit wie vielen Produktverkäufen ihr monatlich rechnet und wie viel Gewinn ihr daraus schöpfen möchtet. Letztlich entscheidet ihr daraufhin, welcher Tarif vom Umfang her sinnvoll und vom Preis her machbar ist.

Wenn eure Produktpalette nicht allzu breit aufgestellt ist, ist aus Erfahrung der höchste Tarif kaum notwendig. Oftmals geht es dabei nur um eine Aufstockung der Produktanzahl sowie um einzelne kleine Features, die große Shop-Anbieter benötigen.

Wenn ihr also drauf und dran seid, einen Online-Shop zu etablieren, schaut euch die oben genannten Anbieter 1&1, Jimdo und Weebly einmal genauer an. Pickt euch jenen Baukasten heraus, der auf euch am besten wirkt und die Features enthält, die ihr benötigt. Habt ihr ausschließlich digitale Produkte im Angebot, ist DigiStore meiner Meinung nach ein wirklich tolles Tool, um diese zu vertreiben. Ganz unabhängig von jedem Baukasten.

1u1 Tarifübersicht

1&1 hat bei mir fast überall einen Platz an der Sonne

Probiert euch aus und geht eurem Bauchgefühl nach, wenn es um kritische Entscheidungen geht. Achtet auf eine saubere Gestaltung des Shops und überfordert eure Kunden nicht. Wenn ihr diese Schritte schlicht und einfach befolgt, solltet ihr keinerlei Probleme bei Erstellung des Shops sowie beim Verkauf haben.

Ich wünsche euch viel Freude mit eurem Online-Shop!

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