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Pünktlich zum diesjährigen Black Friday überschlagen sich die Händler wieder mit Preis-Stürzen. Dabei ist der Black Friday längst nicht mehr auf den einen Freitag Ende November beschränkt. Mittlerweile gibt es noch den Cyber Monday, die Cyber-Monday-Woche, die Black Week und einige Beschreibungen mehr.

Im Kern könnt ihr euch merken: Egal unter welchem Begriff, vom 25.11. bis 2.12.2019 könnt ihr in vielen Onlineshops viel Geld sparen.

Über Sonntagmorgen.com profitiert ihr selbstverständlich auch von den Rabatten. Für diese spezielle Woche haben wir eine extra Rubrik „Black Friday Sale“ für euch eingerichtet. Dort findet ihr die besten und täglich aktualisierten Rabatt-Angebote zu den von uns getesteten Produkten.

Welche weiteren Tipps gibt es noch für die Rabattschlacht? Ich habe euch die 8 besten zusammengestellt.

1. Kaufen mit Plan

Das Wort „Rabatt“ führt allzu häufig zu übermäßigen Einkäufen. Dann landen auch gerne Artikel im Warenkorb, deren Kauf ihr später bereut.

Der wichtigste Tipp ist daher: Kauft auch in dieser Zeit mit Plan ein. So wenig ihr mit Hunger in den Supermarkt gehen sollt, so wenig sollt ihr planlos in die Black Week starten.

Was wollt ihr wirklich kaufen und wie viel seid ihr bereit dafür auszugeben?

Lasst euch nicht von noch so großen Prozent-Zeichen beeinflussen. Wenn ihr den Artikel nicht benötigt oder er trotz Rabatt noch zu teuer ist, lasst die Finger davon. Die Werbung ist sehr gut darin, uns Dinge anzudrehen, die wir eigentlich nicht brauchen.

2. Preis- und Angebotswecker nutzen

Jede Stunde werden neue Angebote veröffentlicht. Das für euch passende Angebot zu entdecken, ist eine Herausforderung. Ihr könnt euch die Arbeit aber auch abnehmen lassen und auf Preis- und Angebotswecker setzen.

Diese informieren euch, wenn euer bevorzugtes Produkt als Angebot irgendwo im Netz auftaucht.

3. Rabattgutscheine nutzen

90 Prozent Rabatt und dann noch mal 25 Prozent mit einem Gutschein?!

Klingt komisch, ist in dieser Rabatt-Woche aber keine Seltenheit. Viele Händler erlauben die Kombination aus Cyber-Rabatt und zusätzlichem Gutschein. Auf Seiten wie Gutscheinsammler.de findet ihr eine Menge verschiedener Coupons.

4. Rabatte vergleichen

80 Prozent hier, 90 Prozent dort. Die Rabatthöhe kennt fast keine Grenzen. Dabei sind die Händler ziemlich kreativ, was die Festlegung ihrer Prozente angeht. Viele Anbieter nehmen für die Berechnung nicht ihren eigentlichen Preis als Basis, sondern die unverbindliche Preisempfehlung (UVP). Diese ist vor allem eins: unverbindlich. Die Rabatte sind deshalb teilweise deutlich höher ausgeschrieben, als sie in Wirklichkeit sind.

Wenn ihr wissen wollt, wie viel ihr wirklich sparen könnt, vergleicht die Preise auf anderen Seiten oder vor Beginn der Rabattaktion. So erkennt ihr, wo ihr wirklich ein Schnäppchen machen könnt und wo ihr nur mit hohen Prozentzahlen getäuscht werdet.

5. Weitere Kosten beachten

Der Kaufpreis ist das eine, die weiteren Kosten das andere. Bevor ihr einen Artikel kauft, solltet ihr immer auch auf die zusätzlichen Kosten achten. Dazu zählen:

  • Lieferkosten
  • Zoll
  • Rücksendung

Lieferkosten

Die Lieferkosten werden euch direkt beim Kauf angezeigt, spätestens beim finalen Bezahlschritt. Die anderen beiden Kostenarten kommen häufig überraschend und sind dann umso ärgerlicher.

Zoll

Der Black Friday hat sich nicht nur in den USA, sondern mittlerweile auch in Fernost durchgesetzt. Nicht selten könnt ihr Waren aus Übersee am Black Friday (und Cyber Monday) deutlich günstiger erwerben. Wenn ihr allerdings einen Gesamtwarenwert von über 27,00 Euro erreicht, kommt der Zoll noch dazu.

Der beträgt 19 Prozent des Wertes, was manchen Rabatt schon wieder hinfällig macht.

Noch nerviger ist es allerdings, zum Zoll fahren zu müssen, um die Einfuhr dort vor Ort zu klären. Falls ihr trotzdem im Ausland bestellt, lasst die Rechnung deutlich außen am Karton anbringen. So hat es der Zoll einfacher.

Rücksendung

Selbstverständlich gelten auch bei Rabattaktionen die üblichen Widerrufsrechte. Je nach Plattform nehmen die Händler aber Gebühren für den Rückversand. Die Rücksendebedingungen findet ihr bei seriösen Händlern direkt unter dem Punkt Widerruf. Dort seht ihr auch, was euch eine Rücksendung kosten würde.

6. Schwarze Schafe erkennen

Wo viel Geld umgesetzt wird, da sind auch Betrüger nicht weit. Jedes Jahr tauchen in der Cyber Week plötzlich Onlineshops mit unglaublichen Rabatten auf. Wer dort bestellt, erhält aber meistens niemals seine Ware: Die Seite verschwindet nach der Rabatt-Woche auf Nimmerwiedersehen.

Egal wie gut das Angebot ist, bestellt niemals auf Seiten ohne Impressum, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung. Diese Grundpfeiler der digitalen Ordnung muss jeder Shop haben.

Bezahlt zudem nicht per Überweisung. Wenn ihr einmal überwiesen habt, ist das Geld weg. Wählt lieber PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift. Diese Überweisungen lassen sich im schlimmsten Fall noch rückgängig machen.

Zudem solltet ihr auf Prüfzeichen, wie das „Trusted Shops“-Logo achten.

7. Nicht unter Druck setzen lassen

Viele Händler werben mit „Nur noch wenige Artikel verfügbar“ oder „Nur noch heute zu diesem Preis“. Oftmals stimmt beides nicht. Auch nach den Angebotswochen gibt es viele Shops, die Rabatte anbieten.

Auch die vermeintliche Knappheit ist häufig einfach nur ein Verkaufstrick. Besonders wir Deutschen sind preis-sensitiv. Wir haben Angst, ein gutes Angebot zu verpassen und glauben dann den Ankündigungen des Händlers.

Lasst euch davon nicht verrückt machen. Selbst wenn das Produkt ausverkauft sein sollte, gibt es häufig noch andere Shops mit ähnlichen Preisen.

8. Der frühe Vogel…

…fängt den Wurm um Mitternacht, denn der Black Friday beginnt um null Uhr. Wie bei vielen Rabattaktionen, ist die Auswahl an Angeboten zu Beginn am größten. Außerdem habt ihr mehr Ruhe bei der Entscheidung und werdet so weniger zu Fehlkäufen verführt. Es lohnt sich also, euch mit einem guten Kaffee bis zum Rabatt-Start fit zu halten.

Bonus-Tipp: Amazon Prime

Lohnt sich Amazon Prime zum Black Friday?

Auf jeden Fall.

Amazon Prime ist eine Art Vorzugs-Mitgliedschaft bei Amazon. Mit dem Prime-Siegel fallen bei vielen Anbietern die Versandkosten für euch weg. Zudem habt ihr Zugriff auf viele Serien und Musik mit diesem Abo.

Das wichtigste Argument für ein Prime-Abo in der Cyber Monday Week ist aber die Vorzugsoption. Als Prime-Mitglied erfahrt ihr 30 Minuten vor allen anderen von neuen Rabatten.

Die Prime-Mitgliedschaft könnt ihr 30 Tage kostenlos testen, danach kostet sie 7,99 Euro pro Monat. Es gibt also keinen Grund, die Testphase nicht mit der Cyber Monday Woche zu beginnen. Danach könnt ihr immer noch entscheiden, ob ihr Prime-Mitglied bleiben wollt.

Der Ursprung des Black Friday

Der Black Friday kommt aus den USA und ist traditionell der Freitag nach Thanksgiving, in diesem Jahr ist das der 29. November. An diesem Tag senken die lokalen Einzelhändler ihre Preise und läuteten damit den Weihnachtsverkauf ein. Da viele Amerikaner diesen Freitag als Brückentag nutzen, sind die Geschäfte entsprechend voll. Seit 2005 werden am Black Friday im amerikanischen Einzelhandel die höchsten Umsätze des Jahres erzielt.

Auch der Onlinehandel hat den Black Friday für sich entdeckt. In den ersten Jahren wurde mit dem Cyber Monday, dem Montag nach Thanksgiving (2.12.2019), ein eigener Tag für Online-Rabatte geschaffen. Mittlerweile nutzen Online-Shops aber auch den Black Friday für Rabatt-Aktionen.

Um das Begriffs-Chaos komplett zu machen, gibt es noch die Cyber Monday Woche, bzw. die Black Week. Beide bezeichnen denselben Zeitraum, nämlich die Woche vor dem Cyber Monday. Vor allem Branchenprimus Amazon ist hier der Taktgeber und feiert dieses Jahr vom 25.11. bis zum 1. Advent (1.12.) den leicht verlängerten Amazon Black Friday.

Ihr seid noch nicht komplett verwirrt? Super. Das Wochenende zwischen Black Friday und Cyber Monday wird zusätzlich noch als Black Weekend bezeichnet.